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	<title>African Paper &#187; Marjan Farsad</title>
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		<title>Marjan Farsad: Konzert im Düsseldorfer Schauspielhaus</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Mar 2024 05:15:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[D'Haus]]></category>
		<category><![CDATA[Düsseldorfer Schauspielhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Luismi Aguilar]]></category>
		<category><![CDATA[Marjan Farsad]]></category>
		<category><![CDATA[Shervin Najafian]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Sonntag, den 28. April ist die iranischstämmige Sängerin und Musikerin Marjan Farsad mit Begleitensemble live im Düsseldorfer Schauspielhaus, kurz D&#8217;Haus, zu sehen. Im Zentrum stehen die oft melancholisch eingefärbten Folksongs der Musikerin, die wir bereits in einigen Rezensionen vorgestellt &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/03/01/marjan-farsad-konzert-im-dusseldorfer-schauspielhaus/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Sonntag, den 28. April ist die iranischstämmige Sängerin und Musikerin Marjan Farsad mit Begleitensemble live im Düsseldorfer Schauspielhaus, kurz D&#8217;Haus, zu sehen. Im Zentrum stehen die oft melancholisch eingefärbten <a href="http://africanpaper.com/tag/marjan-farsad/">Folksongs der Musikerin, die wir bereits in einigen Rezensionen vorgestellt haben</a> und die mit Gesang meist in Farsi, Gitarren, Piano, Streichern, Mandoline, Percussion und<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/02/fotor_1709119595972.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-39906" title="fotor_1709119595972" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/02/fotor_1709119595972.jpg" alt="" width="720" height="890" /></a> <span id="more-39901"></span></p>
<p>einigem mehr die unterschiedlichsten Musiktraditionen anzapfen. Zu ihren Begleitern zählt neben Luismi Aguilar der Gitarrist Shervin Najafian, der einige seiner eigenen Songs vorstellen wird. Ebenfalls während der Show zu sehen sind eine ganze Reihe zumeist anmimierter Bilder, die Farsad &#8211; die außerdem als Illustratorin tätig ist &#8211; eigens für ihre Songs geschaffen hat.</p>
<p>Sonntag, 28.04.2024<br />
Beginn 20 Uhr<br />
Düsseldorfer Schauspielhaus<br />
Gustaf Gründgens Platz 1<br />
40211 Düsseldorf</p>
<p><strong>@ <a href="https://www.dhaus.de/programm/a-z/marjan-farsad/">D&#8217;Haus </a>| <a href="http://marjanfarsad.com">Marjan Farsad</a></strong></p>
<p>.<strong></strong></p>
<p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/DMtRoPv7hGk?si=raoVYfsCmMohDQ3x" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/B5NcWl75m50?si=k1wgV3nIp6-PJgne" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
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		<title>MARJAN FARSAD: Be Yadam</title>
		<link>https://africanpaper.com/2023/02/04/marjan-farsad-be-yadam/</link>
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		<pubDate>Sat, 04 Feb 2023 02:34:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Aida Shaghasemi]]></category>
		<category><![CDATA[Hayedeh]]></category>
		<category><![CDATA[Marjan Farsad]]></category>
		<category><![CDATA[Shervin Najafian]]></category>

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		<description><![CDATA[Zu den beliebtesten und kreativsten Stimmen der internationalen iranischen Community zählt heute auch die Sängerin und Illustratorin Marjan Farsad. In ihren Songs steht ein lieblicher, oft an Schlaflieder erinnernder Gesang meist in Farsi im Zentrum, umrahmt von sanften Akkorden auf &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/02/04/marjan-farsad-be-yadam/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/01/beyadammarjanfarsad.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-33417" title="beyadammarjanfarsad" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/01/beyadammarjanfarsad-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Zu den beliebtesten und kreativsten Stimmen der internationalen iranischen Community zählt heute auch die Sängerin und Illustratorin Marjan Farsad. In ihren Songs steht ein lieblicher, oft an Schlaflieder erinnernder Gesang meist in Farsi im Zentrum, umrahmt von sanften Akkorden auf dem Klavier, der Gitarre und anderen Saiteninstrumenten. Zahlreiche weitere Instrumente und je nach Aufnahme auch Elektronik kommen hinzu, und die <span id="more-33416"></span>Resultate werden gerne als eine Überblendung vorderasiatischer und osteuropäischer Spielweisen beschrieben, gelegentliche Vergleiche zu dunklen Chanson- und Folksängerinnen westlicher Prägung sind ebenfalls nachvollziehbar, oder klischeehafter gesprochen: Wer Platten von Roma Amor und Marissa Nadler im Regal stehen hat, wird höchtwahrscheinlich auch an dieser Musik etwas finden.</p>
<p>In ihren Texten verarbeitet die Sängerin stets persönliche Erfahrungen, in denen das Leben in der Diaspora &#8211; Farsad lebt nach einigen Jahren in Kanada heute in Brooklyn &#8211; immer wieder eine mal indirekte, mal direkte Rolle spielt. In &#8220;Khoneye Ma&#8221; vom <a title="MARJAN FARSAD: Blue Flowers" href="http://africanpaper.com/2018/11/09/marjan-farsad-blue-flowers/">Debütalbum &#8220;Golhaye Abi&#8221;</a> besingt sie in sensuchtsvollen Versen das eigene Haus, weit weit weg hinter den stoischen Bergen &#8211; der Song wurde schnell zu einem Lied, in dem sich zahreiche junge Exiliraner wiederfanden. Nachdem das <a title="MARJAN FARSAD: White Tree" href="http://africanpaper.com/2020/08/01/marjan-farsad-white-tree/">zweite Album &#8220;White Tree&#8221;</a> seinen Fokus von Farsads charakteristischem Dark Folk ein gutes Stück in Richtung Pop verschoben hatte und rhytmische Elemente und satte Elektronik betonte, stehen ihre aktuellen Veröffentlichungen wieder mehr im Zeichen ihres ursprünglichen Sounds. Nach der Single &#8220;Mahtab&#8221;, die dem Schicksal politischer Gefangener im Iran gewidmet war, erschien im vorigen Jahr die digitale EP &#8220;Be Yadam&#8221;, was so viel wie &#8220;Vergessen&#8221; bedeutet.</p>
<p>Die Sängerin selbst beschreibt die Songs als romantische Schlaflieder, eine Betrachtung, die sich in der durchweg beruhigenden Atmosphäre der Musik wiederfindet, doch schaut man sich eine übersetzung der Texte an, fällt schnell auf, dass der Ton der Worte nicht nur süß, sondern ebenso bitter ist und vielleicht mehr vom dem Wunsch nach Beruhigung als von dieser selbst kündet. Es sind Geschichten über Jahre der Trennung, die sich wie eine unverdiente und unverständlichte Verdammung anfühlt, Geschichten von Unsicherheit in Zeiten politischen Wirwarrs. Der Trost in diesen Lullabys findet sich im Licht, dass im Zentrum des Dunkels gefunden wird, in der Liebe, die auch Kontinente umspannt und in der Hoffnung auf einen Tag, in dem in der alten Heimat Frieden und Ruhe die Angst und die Trauer vertreiben werden. Da der aktuelle Iran direkt erwähnt wird, ist sicher, dass die Unruhen der vergangenen Monate ein unmittelbarer Impuls für die neuen Songs darstellen.</p>
<p>Das eröffnende &#8220;Soghati&#8221;, eine Interpretation eines klagenden Hayedeh-Klassikers, bricht den Charakter und dei Atmosphäre ihrer Musik mit anheimelndem Gesang und besinnlichem Finger Picking auf ihre wesentlichsen Merkmale herunter und schafft mit seiner chansonhaften melodie, die immer mal das eine oder andere Ornament in die klare Schlichtheit bringt, trotz allem eine enorme Weite. &#8220;Abi&#8221;, das die Symbolik der blauen Blume vom ersten Album aufgreift, zeichnet eine ähnliche Miniaturwelt vor der Kulisse sommerlich zirpender Zikaden. Entrückter vom wehmütigen Gesang ist der Titelsong, an dem sich der in Begien lebende Sänger und Gitarrist Shervin Najafian beteiligt. Ihre im Duett gesungenen Passage kurz bevor das Cello einsetzt, gehören die den größten Momenten des Albums. Beim abschließenden &#8220;Gole Koochak&#8221;, das durchaus heitere Momente bereithält, stimmt Gastsängerin Aida Shaghasemi für kurze Augenblicke mit ein, bevor einen das Cello noch einmal zum Abschied sanft umarmt.</p>
<p>Farsad scheint sich mit ihren Songs wohl v.a. an eine persischsprachige Community zu richten, ihre Post in den sozialen Medien und die Ansagen auf Konzerten erfolgen sehr oft auf Farsi, was angesischts der Sprache der Lyrics ja durchaus passt. Da es aber immer auch Hörer gibt, die ganz ohne exotische Projektionen Musik in nicht gekannten Fremdsprachen gourtieren, möchte ich &#8220;Be Yadam&#8221; einem breiteren, an melancholischen Folksongs interessierten Publikum empfehlen. (U.S.)</p>
<p><a href="https://open.spotify.com/album/7CZWNXTLVKlOD0GobItBdX"><strong>@ Open Spotify</strong></a></p>
<p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/yLf3WIDd8sQ" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
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		<title>MARJAN FARSAD: White Tree</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Aug 2020 06:00:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Marjan Farsad]]></category>

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		<description><![CDATA[Manche Musiker lassen sich mehrere Jahre Zeit für ihre Alben, widmen sich zwischendurch immer wieder anderen Dingen, sammeln so Inspirationen, lassen den Ideen ihre Zeit, um heranzureifen, und zwingen auch den richtigen Moment für die Aufnahme nicht über Gewalt herbei. &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2020/08/01/marjan-farsad-white-tree/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/07/marjanfarsadwhitetree.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-21680" title="marjanfarsadwhitetree" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/07/marjanfarsadwhitetree-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Manche Musiker lassen sich mehrere Jahre Zeit für ihre Alben, widmen sich zwischendurch immer wieder anderen Dingen, sammeln so Inspirationen, lassen den Ideen ihre Zeit, um heranzureifen, und zwingen auch den richtigen Moment für die Aufnahme nicht über Gewalt herbei. Wenn dann nach Jahren wieder ein Lebenszeichen bei den Fans ankommt, ist es oft, als hätte man den alten Faden, den man gerade wieder aufgreift, nie wirklich losgelassen.<span id="more-21679"></span></p>
<p>Marjan Farsad verwendete auf <a href="http://africanpaper.com/2018/11/09/marjan-farsad-blue-flowers/">ihrem ersten Album &#8220;Blue Flowers&#8221;</a> teilweise Stücke, die sie schon Jahre zuvor geschrieben hatte und gab in ihren auf Farsi gesungenen melancholischen Folksongs, die oft persönliche Themen, bisweilen aber auch das Schicksal ihrer in der Diaspora lebenden Familie behandelten, gerade vielen Iranern und Exiliranern eine neue Stimme. Auch einige, die das filigrane Songwriting von Sängerinnen wie Marissa Nadler oder Sarah June mögen und nicht den Anspruch hatten, die Texte zu verstehen, fanden an ihrer Musik Gefallen. In einer weniger subkulturell segmentierten Welt wären dies sicher noch mehr gewesen.</p>
<p>Auf ihren zweiten Longplayer &#8220;White Tree&#8221;, dessen Titel den von Raureif bedeckten Bäumen ihrer früheren Heimat Montreal gewidmet ist und der am Ende einer schweren gesundheitlichen Krise fertiggestellt wurde, mussten ihre Fans fast sechs Jahre warten. Doch trotz der Ankündigung, das es diesmal um einiges elektronischer zugehen sollte, knüpfen die mit einem ganzen Arsenal akustischer und elektronischer Instrumente eingespielten Songs doch alle recht gut an die Stimmung und den Sound des Vorgängers an.</p>
<p>Auf einige Momente trifft das besonders zu: Das vom sanften Plätschern des Wassers eröffnete &#8220;Khiaban&#8221; hat mit seinem stimmungsvollen Muster aus Gitarre und Mandoline das osteuropäische Feeling, das man von früheren Songs her kennt, der mitreißende Gesang und die drängenden Streicher geben ihm eine anrührende Note. Dass ihre Songs trotz aller Wehmut immer auch euphorisch klingen können, zeigt sich einmal mehr in der tänzelnden Melancholie von &#8220;Emrooz O Farda&#8221;, dessen flinke Gitarrenpickings bald Unterstützung von einem leicht vertrackten, aber immer noch tanzbaren Takt bekommen. Trotz elektrifiziertem Saitenspiel und holziger Perkussion ist ihr mit &#8220;Parandeha&#8221; ein weiteres schönes Lullaby gelungen.</p>
<p>Diejenigen Songs, die das bekannte Bild erweitern, fügen sich perfekt ein: Das zwischen Latino- und Jahrmarktstimmung verschieden eingefärbte &#8220;Abrisham&#8221; ebenso wie &#8220;Sokoote Barfi&#8221;, eine romantische Klavierballade von einigem Tiefgang und mit leicht jazzigem Einschlag, oder &#8220;Derakhte Sepid&#8221;, in dessen Sanftheit sich ein treibender (oder eher getriebener?) Rocksong versteckt. Auch die beiden auf Englisch gesungenen Stücke &#8211; das bittersüße &#8220;Italian Wine&#8221; und &#8220;Crystals&#8221; mit seinem kabarettauglichen Banjo &#8211; wirken nicht aufgesetzt und zeigen den bisher Unbefugten einen kleinen Einblick in die Texte der Songschreiberin. Auch wenn Interpretation eine heikle Sache ist, kommt man dadurch vielleicht auch dem gespaltenen Selbstporträt, das das Cover ziert, etwas näher.</p>
<p>Wie schon auf &#8220;Blue Flowers&#8221; verknüpft die Sängerin mit ihrer Band ganz unterschiedliche Stile, die sich wie von Zauberhand zu etwas neuem von ganz eigener Art verknüpfen. Das macht &#8220;White Tree&#8221; auch zu einer Wunderkammer, die man immer wieder neu als Entdecker betreten kann. Der eigentliche rote Faden ist die emotionale Ernsthaftigkeit, die in jedem Detail spürbar ist. Das Album erschien zunächst digital im <strong><a href="https://marjanfarsad.hearnow.com/">Eigenrelease</a></strong>. (U.S.)</p>
<p><iframe src="https://www.youtube.com/embed/B5NcWl75m50" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p><iframe src="https://www.youtube.com/embed/TeUbqR87_Mw" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p><iframe src="https://www.youtube.com/embed/SwFT2SLpe8E" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
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		<title>MARJAN FARSAD: Blue Flowers</title>
		<link>https://africanpaper.com/2018/11/09/marjan-farsad-blue-flowers/</link>
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		<pubDate>Fri, 09 Nov 2018 07:08:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Marjan Farsad]]></category>

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		<description><![CDATA[Marjan Farsad ist eine interessante Grenzgängerin und verbindet in ihren stimmungsvollen Folksongs Einflüsse aus unterschiedlichen Traditionen auf eine Art, dass man meinen könnte, die einzelnen Komponenten hätten nie ohne einander existiert. Der deutlichste rote Faden, der sich durch das Debüt &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2018/11/09/marjan-farsad-blue-flowers/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/10/mfbf1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-16474" title="mfbf" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/10/mfbf1.jpg" alt="" width="168" height="150" /></a>Marjan Farsad ist eine interessante Grenzgängerin und verbindet in ihren stimmungsvollen Folksongs Einflüsse aus unterschiedlichen Traditionen auf eine Art, dass man meinen könnte, die einzelnen Komponenten hätten nie ohne einander existiert.<span id="more-16471"></span></p>
<p>Der deutlichste rote Faden, der sich durch das Debüt der in New York lebenden Sängerin zieht, ist der klare, doch nie allzu liebliche Gesang in ihrer Muttersprache Farsi &#8211; wer mit dem Klang des Persischen vertraut ist, denkt bei den mal schwermütigen, mal fast poppig-beschwingten Songs vielleicht an iranische Sängerinnen wie Hayedeh oder Googoosh, andere dagegen erkennen auf den ersten Blick vielleicht erst mal wenig Orientalisches in der Musik, schon weil der warme und zugleich elegante Klang dieser Sprache hierzulande wenigen vertraut ist und sich somit regional kaum zuordnen lässt. Dabei findet sich einiges an vorderasiatischen Instrumenten und Spielweisen auf Blue Flowers, doch in der ganz eigenen Stilmixtur ragen sie nicht ganz so offensichtlich hervor.</p>
<p>„Khoneeye Ma”, die einzige Single-Auskopplung, ist eine berührende und mit Klavier und Streicherbegleitung recht opulent gestaltete Akustikballade im Walzertakt. Hier besingt die im Exil aufgewachsene Sängerin ihre über die Jahre ins Mythische entrückte, doch nach wie vor identitätsstiftende iranische Heimat in nostalgisch anmutenden Bildern. Daneben findet man auch einige etwas sprödere Songs von gleicher emotionaler Ausdruckskraft. „Golhaye Abi”, der Titelsong des Albums, ist ein anrührender Chanson, der ohne jede Politur auskommt, die Italiener von Roma Amor haben ganz ähnliche Songs im Repertoire. „Porteghale Man” erinnert fast ein bisschen an die folkigeren Stücke von Marissa Nadler, obwohl hier ein schwer zu fassender mediterranen Ton hinzukommt. „Afsaneh” (ein Mädchenname, der Legende bedeutet) ist mit seinen feierlichen Akkorden und der repetitiven Melodieführung der vielleicht schwermütigste Song des Albums und ein gelungenes Beispiel an Zufalls-Neofolk.</p>
<p>Farsad, die selbst auf einigen Songs Gitarre spielt, und ihre Band geben den Stücken einen Sound mit vielen Facetten. Neben orientalischen Melodien, westlichen Folkeinflüssen und Spuren verschiedener Musik der 60er Jahre fühlt man sich bei den Arrangements mit Akkordeon, Streichern und Mandoline, aber auch bei den etwas schmissigeren Takten einiger Songs oft an osteuropäische Musik erinnert. „Dishab” ist eines dieser schneller gespielten Stücke und behält doch seinen melancholischen Ton bei, in den sich allerdings auch etwas Euphorisches mischt &#8211; ein veritabler Ohrwurm und einer der Höhepunkte des Albums, dicht gefolgt von den leidenschaftlichen Violinparts von „Setareye Soheil”, die an alte Gypsi Tunes erinnern. Setzt das Klavier ein, klingt der Song derart nach den 60ern, dass man sich wie auf einer Zeitreise in einen vorrevolutionären Iran vorkommt, in dem bei weitem nicht alles gut war, aber immerhin Frauen öffentlich singen durften. Heute tun sie dies meist in der internationalen Diaspora, und Farsad zählt zu den neuen Hoffnungsträgerinnen persischer Songwriterkunst.</p>
<p>„Black Flowers” erschien bereits vor ein paar Jahren, die Ideen der Songs sollen noch weiter in der Vergangenheit liegen. Empfehlenswert sind sie nach wie vor, zumal sie hierzulande recht unbekannt sind und Gerüchten zufolge bald <a href="https://iranian.com/2018/11/07/female-iranian-singer/">eine neue Platte ansteht &#8211; diese soll, wie bei vielen Folksängerinnen der letzten Jahre, etwas elektronischer ausfallen, aber</a> das mus ja nichts schlechtes heißen. (U.S.)</p>
<p><iframe width="560" height="315" src="https://www.youtube.com/embed/DMtRoPv7hGk" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe width="560" height="315" src="https://www.youtube.com/embed/owJ7Izdp3Sg" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe width="560" height="315" src="https://www.youtube.com/embed/kzxC1h0axZQ" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
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