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	<title>African Paper &#187; Mark Harwood</title>
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		<title>Wir bewegen uns auf eine stark verzerrte Realität zu. Interview mit Mark Harwood</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Nov 2025 02:15:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Mark Harwood]]></category>
		<category><![CDATA[Penultimate Press]]></category>

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		<description><![CDATA[Der aus Australien stammende und heute, nach einer längeren Zeit in London in Berlin lebende Musiker, Klang- und Konzeptkünstler Mark Harwood arbeitet seit Jahren in den Grenzbereichen von experimentierfreudiger Musik, Performance und bildender Kunst. Mit seinem Label Penultimate Press betreibt &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/11/22/wir-bewegen-uns-auf-eine-stark-verzerrte-realitat-zu-interview-mit-mark-harwood/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/11/MH-Photo-Anna-Bitter-III.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-49111" title="MH Photo Anna Bitter III" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/11/MH-Photo-Anna-Bitter-III-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Der aus Australien stammende und heute, nach einer längeren Zeit in London in Berlin lebende Musiker, Klang- und Konzeptkünstler Mark Harwood arbeitet seit Jahren in den Grenzbereichen von experimentierfreudiger Musik, Performance und bildender Kunst. Mit seinem Label Penultimate Press betreibt er eine Plattform, die bewusst jenseits gängiger Genrelogiken agiert und Einflüsse aus Noise, Literatur, Konzeptkunst und einigem mehr verbindet. <span id="more-49042"></span>Ebenso interessant sind seine eigenen Arbeiten. Seine beiden neuen Veröffentlichungen „or, Urim“ und „Two Actors“ widmen sich den Spannungsfeldern zwischen Mensch und Maschine, Zufall und Konstruktion sowie Aneignung und digitaler Kultur. Beide Alben entstanden nahezu zeitgleich und lassen synthetische und menschliche Elemente ineinander übergehen. Harwood versteht diese Arbeiten auch als Reaktion auf die Widersprüche der Gegenwart, besonders auf die Rolle von Algorithmen und Praktiken des Samplings, bei der er, wie er sagt, dem &#8220;Originalmaterial Raum zum Atmen gibt&#8221;. Zugleich bleibt er ein rastloser Experimentierer, der seine Ideen medienübergreifend in Musik, Malerei, Video und Performance entfaltet und Werke schafft, die er selbst gerne rezipiert und die so weit über einen bloßen Statementcharakter hinausgehen. Über diese und andere Themen sprachen wir mit dem Künstler im folgenden Interview.</strong></p>
<p><strong><a title="We are heading into a heavily distorted reality: An interview with Mark Harwood" href="https://africanpaper.com/2025/11/21/interview-mit-mark-harwood/">English Version</a></strong></p>
<p><em><strong><span dir="auto"><span dir="auto">Dein neues Album „or, Urim“ zeichnet sich durch eine intensive Auseinandersetzung mit den Überschneidungen zwischen Mensch und Maschine aus. Was war der Ausgangspunkt dafür – eher ein künstlerischer Impuls oder eine persönliche Erfahrung mit der digitalen Transformation?</span></span></strong></em></p>
<p><span dir="auto"><span dir="auto">Es begann ganz einfach: Eines Abends hatte ich zwei Tabs auf meinem Computer geöffnet, in denen zwei verschiedene Musikstücke liefen. Das eine war von einer deutschen Band aus den 70ern, das andere, ebenfalls eine deutsche Veröffentlichung, eher extreme elektroakustische Musik, wobei eines der Stücke auf der menschlichen Stimme basierte. Ich war von der Kombination begeistert und drückte auf meinem Handy auf Aufnahme. Das war der Grundstein, auf dem der Rest der daraus entstandenen LP aufbaute.</span></span></p>
<p><em><strong><span dir="auto"><span dir="auto">Der Titel „or Urim“ scheint hebräischen Ursprungs zu sein und kann mit „Licht“ oder „Erleuchtung“ übersetzt werden, in religiösen Kontexten manchmal auch mit „Engel des Lichts“. Welche Bedeutung hat dieser Begriff für dich, und warum schien er dir besonders passend für dieses Album?</span></span></strong></em></p>
<p><span dir="auto"><span dir="auto">Ich mag einfach das Aussehen, den Klang und das Gefühl der Titel auf dem Album. Abgesehen davon könnte es auch als eine weitere Option für den Nahen Osten gelesen werden.</span></span></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=759754867/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><em><strong><span dir="auto"><span dir="auto">Die Beschreibung von „or, Urim“ besagt, dass sich das Album zwischen Plunderphonics, Psychedelia, Progressive Rock und Avantgarde-Elektronik bewegt, und tatsächlich scheint es viele verschiedene stilistische Einflüsse zu haben. Ist diese bewusste Verschmelzung der Formen für dich eine ästhetische Haltung oder ergibt sie sich organisch aus dem Material?</span></span></strong></em></p>
<p><span dir="auto"><span dir="auto">Ich mag viele verschiedene Genres, paradoxerweise aber eigentlich gar nicht die Genres an sich. Ich glaube, sie begrenzen Potenzial. Durch den erwähnten Zufall haben sich mir glücklicherweise Türen geöffnet, die ich sonst vielleicht nie entdeckt hätte. Mit dieser ersten Aufnahme als Sprungbrett fühlte ich mich völlig frei, mit unterschiedlichsten musikalischen Formen zu experimentieren und sie miteinander zu kombinieren.</span></span></p>
<p><span dir="auto"><span dir="auto">Das Ganze war auch ein Kommentar zum aktuellen Trend der Genre-Vermischung, bei dem Künstler Country mit Trap oder Indie-EDM und Ähnlichem verschmelzen. Diese KI-Generatoren geben Vorschläge wie Disco-Trash, atonalen Metal-Pop usw. – das ist schon ziemlich absurd. Ich mag Cosmic Prog und die extremeren Ausprägungen elektroakustischer Musik sehr und höre oft Musik dieser Genres, kenne aber kein einziges Album, auf dem sie durchgehend harmonieren. Klar, alte Prog-Alben haben immer wieder diese Ausreißer, aber mir ging es darum, diese Passagen zum Hauptbestandteil des Albums zu machen und nicht nur einzelne Highlights hervorzuheben. Ich wollte einfach ein Album machen, das ich selbst gerne hören würde.</span></span></p>
<p><em><strong><span dir="auto"><span dir="auto">In einer Bemerkung sprachst du einige Widersprüche unserer Zeit an – beispielsweise, dass ein Kind für die Verwendung eines achtsekündigen Samples bestraft werden kann, während große Konzerne ganze Archive kultureller Werke algorithmisch auswerten. Inwiefern kann „or, Urim“ als künstlerische Antwort auf diese Situation verstanden werden? Ist es beabsichtigt, die Mechanismen von Algorithmen bewusst anzuwenden und in eine andere Richtung zu lenken?</span></span></strong></em></p>
<p><span dir="auto"><span dir="auto">Das Album ist im Grunde eine Reaktion auf diese neue Situation. Ich meine, ich mache im Grunde das, was andere tun, uns aber nicht erlauben: den kompletten Diebstahl großer Teile bereits existierender Werke. Ich habe viel über Sampling und Plunderphonics nachgedacht, insbesondere über die Werke von John Oswald, vor allem über seine Aufnahmen unter dem tatsächlichen Namen „Plunderphonics“. Das war sein Argument gegen das Urheberrecht, Musik sei ein statisches Material und so weiter. Musik, bei der ein einzelner Track Led Zeppelin, Karlheinz Stockhausen und Brother Shambock zugeschrieben wird. Das bringt mich zum Lachen. Oswald nahm meist kleine Ausschnitte aus bestehenden Werken, looppte sie und arrangierte sie neu. Ich wollte etwas in dieser Richtung machen, dem Originalmaterial aber mehr Raum zum Atmen geben. Es ist wie bei einer Elster, die ein Nest baut. Alles ist da draußen, man kann es sich einfach nehmen. Aber wie eine Elster sehe ich nicht viel Geld in all der Arbeit.<a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/11/Soliloquy-Synthesis.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-49112" title="Soliloquy Synthesis" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/11/Soliloquy-Synthesis.jpg" alt="" width="4032" height="3024" /></a></span></span></p>
<p><em><strong><span dir="auto"><span dir="auto">Welche Rolle spielen Referenz und Aneignung für dich als künstlerische Strategien generell oder als Ausdruck einer bestimmten Haltung gegenüber Geschichte und Gegenwart?</span></span></strong></em></p>
<p><span dir="auto"><span dir="auto">Ich mag es sehr. Wenn man im Supermarkt eine Orange nimmt und sie auf den Avocadohaufen legt, verändert das die gesamte Struktur und Ästhetik dieses Haufens. Es braucht nicht viel, aber eine kleine Geste kann eine bestehende Form deutlich verändern. Ich habe einen Großteil des letzten Jahres damit verbracht, Hip-Hop zu hören, hauptsächlich neuere Sachen. Abgesehen von dem großen Vergnügen, die Bedeutung und den Inhalt der Texte der verschiedenen Rapper zu entschlüsseln, war es die Musik und Produktion, die mich viel über Sampling, oder besser gesagt, über Rekontextualisierung in der Musik, nachdenken ließ. Die Produzenten Alchemist und Metro Boomin (der auch einen kurzen Auftritt auf meiner LP „Urim“ hat) sind zwei Künstler, die ich bewundere und die mich wieder über wiederverwendetes Material nachdenken ließen. Ich wollte diesen Ansatz verfolgen, aber es sollte sich überhaupt nicht wie eine Hip-Hop-Platte anhören. Das ist eine weitere Quelle, aus der dieses Projekt entsprungen ist. Meine vorherige LP „Offering“ verwendete hauptsächlich Soundtracks zu obskuren Chris-Marker-Filmen, während ich selbst eine Menge akustischer Instrumente spielte; Glocken, Pfeifen, Harmonium, Akkordeon und dergleichen. Auch meine Stimme war häufig zu hören, entweder gesprochen oder als ob ich gesungen hätte. Das Album davor war eine ziemlich abgedrehte Mischung aus Feldaufnahmen, Stimme und Geistergeräuschen. Ich wollte, dass dieses neueste Album keine solchen Ablenkungen enthält und dem Hörer hinsichtlich Inhalt, Quelle und Verwendung völlig klar ist. Trotzdem ist meine Stimme gegen Ende noch kurz zu hören, um das Album mit den beiden Vorgängern zu einer Trilogie zu verbinden.</span></span></p>
<p><em><strong><span dir="auto"><span dir="auto">Kann man überhaupt etwas erschaffen, ohne auf bestehende Quellen zurückzugreifen, oder ist jede Form von Kreativität notwendigerweise intertextuell, d. h. in Bezug auf bereits Existierendes?</span></span></strong></em></p>
<p><span dir="auto"><span dir="auto">Es gab und gibt nichts wirklich „Neues“. Alle lassen sich von anderen inspirieren. Viele wissen das. Manche machen sich etwas vor. Ersteres spielte eine wichtige Rolle, da es die Grundlage für diese neue LP bildete.</span></span></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=281010806/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><em><strong><span dir="auto"><span dir="auto">„Two Actors“ wirkt fast wie ein Hörspiel – eine fragmentarische, mal komische, mal verstörende Collage aus Stimmen und zahlreichen anderen, oft scheinbar unkontrollierten Details. Was war der Auslöser für dieses Werk, und wie viel davon ist komponiert, wie viel dem Zufall oder dem Instinkt überlassen?</span></span></strong></em></p>
<p><span dir="auto"><span dir="auto">Auch das entstand eher zufällig, wenn auch anders. Ich hatte die Urim-LP fertiggestellt und zum Mastering geschickt, als Juho von Atki Records in Finnland mich kontaktierte und fragte, ob ich Interesse hätte, eine CD für dieses Label aufzunehmen. Daraufhin hörte ich mir einige kürzere Stücke an, die ich vor der Arbeit an der LP komponiert hatte. Ich war überrascht, wie gut sie klanglich und inhaltlich zur LP passten. Also überarbeitete ich einige dieser Stücke, Sequenzen usw., und plötzlich und unerwartet hatte ich zwei Veröffentlichungen.</span></span></p>
<p><em><strong><span dir="auto"><span dir="auto">Die Liner Notes beschreiben das Album als einen „Dialog ohne Drehbuch“. Erkennst du dich in den beiden im Titel genannten Charakteren wieder, oder spielen solche Überlegungen keine Rolle?</span></span></strong></em></p>
<p><span dir="auto"><span dir="auto">Die beiden Akteure im Titel beziehen sich auf das Synthetische und das Menschliche, und so verschmelzen und verwischen sich diese Elemente in den Tracks auf vielfältige Weise zu einer Art Spiegelkabinett, in dem keine klare Trennlinie mehr besteht. Diese Herangehensweise verleiht der Veröffentlichung eine unheimliche Atmosphäre.<a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/11/MH-Photo-Anna-Bitter.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-49113" title="MH Photo Anna Bitter" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/11/MH-Photo-Anna-Bitter.jpg" alt="" width="3845" height="2577" /></a></span></span></p>
<p><em><strong><span dir="auto"><span dir="auto">Gibt es eine Geschichte hinter dem Cover von „Two Actors“? Ich frage, weil mir die Szenerie bekannt vorkommt…</span></span></strong></em></p>
<p><span dir="auto"><span dir="auto">Das Foto stammt aus dem Kunstraum West-Berlin in Kreuzberg. Das weisst ihr sicher. Für die Leser zu Hause: Das ist ein sehr bekannter besetzter Kunstraum in Berlin. Die beiden Stühle stellen die beiden Schauspieler dar. Die beiden Gesichter auf der Rückseite sind die beiden Schauspieler. Die beiden Lichter auf der Innenseite sind die Schauspieler.</span></span></p>
<p><em><strong><span dir="auto"><span dir="auto">Kannst du noch etwas mehr zu den inhaltlichen Verbindungslinien zwischen den beiden Alben sagen? Sie scheinen sich gegenseitig zu kommentieren&#8230;</span></span></strong></em></p>
<p><span dir="auto"><span dir="auto">Ja, absolut. Wie ich schon sagte, war ich positiv überrascht, wie gut das Originalmaterial, an dem ich vor der LP gearbeitet hatte, mit dem Material auf „or, Urim“ harmonierte, als ich es mir noch einmal anhörte. Ich denke, das liegt an den Dingen, mit denen ich mich in letzter Zeit beschäftigt habe. Ein roter Faden war die Auseinandersetzung mit KI, dem Menschlichen und dem Synthetischen. Es war amüsant zu sehen, wie viele in der experimentellen Szene mit panischer Angst darauf reagierten. Es ist zweifellos ein sehr seltsames neues Werkzeug, aber die experimentelle Szene nutzte neue Werkzeuge früher stets mit Begeisterung als Mittel zur Forschung, anstatt vor Angst zu erstarren. Vor einigen Jahren habe ich mit Graham Lambkin Aufnahmen gemacht, bei denen die App Siri als „Hauptakteur“ fungierte. Die CD „Two Actors“ ist gewissermaßen eine Fortsetzung dieses Ansatzes, sich mit neuer Technologie auseinanderzusetzen. Siri ist immer noch so schlecht in dem, was sie tun soll. Das amüsiert mich. Die Leute beschweren sich jetzt, wenn ein künstlich erzeugtes Foto eines Menschen sieben Finger hat. Aus künstlerischer Sicht finde ich sieben Finger großartig! Akzeptiert das Skurrile, sage ich.</span></span></p>
<p><span dir="auto"><span dir="auto">Tatsächlich bewegen wir uns auf eine stark verzerrte Realität zu (oder befinden uns bereits darin), und alles, womit wir uns auseinandersetzen, wird hinsichtlich seiner Authentizität immer fragwürdig sein. Mit diesen Themen habe ich mich bei der Arbeit an den Inhalten dieser Veröffentlichungen intensiv beschäftigt.<a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/11/Allocate-the-Messenger.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-49114" title="Allocate the Messenger" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/11/Allocate-the-Messenger.jpg" alt="" width="3456" height="2379" /></a></span></span></p>
<p><em><strong><span dir="auto"><span dir="auto">Dein Label Penultimate Press hat über die Jahre einen bemerkenswert eigenständigen Stil entwickelt, der sich an der Schnittstelle von experimenteller Musik, Konzeptkunst und Literatur bewegt. Wie hat sich dein Selbstverständnis als Labelinhaber im Laufe der Zeit verändert, und worauf achtest du besonders bei der Auswahl neuer Veröffentlichungen?</span></span></strong></em></p>
<p><span dir="auto"><span dir="auto">Es stimmt, die erste Veröffentlichung war ein Buch, was für ein Plattenlabel wohl eher ungewöhnlich ist. Ich hatte nie ein bestimmtes Ziel mit dem Label, außer dass es sich von anderen Plattenlabels abheben sollte. Meine Interessen sind vielfältig, und ich denke, das spiegelt sich auch in PP wider. Ich möchte einfach all die alten Klischees und Stereotypen der experimentellen Musik vermeiden (Ambient, Drone, Field Recordings, Indie-Musik, die sich selbst als experimentelle Musik ausgibt usw.). Ich möchte erforschen, was jenseits solcher Standardformeln liegt, was sich zwischen den Zeilen solcher Formen verbirgt. Genau das interessiert mich… Es ist erstaunlich, wie viele Demos ich zugeschickt bekomme, in denen mir jemand sein elektronisches, Drone- oder Ambient-Projekt vorstellt. (Eine schnelle Geste mit dem Finger – ab in den Papierkorb.) Es bringt mich auch zum Lachen und Weinen, wenn ich ein Demo von jemandem bekomme, der eine lange Liste von Plattenlabels angibt, bei denen er veröffentlicht hat. Ich finde das irgendwie billig, seine Ware überall anzupreisen. Ich bevorzuge den kleineren, unkonventionellen, bescheidenen Ansatz.</span></span></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3095265575/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><em><strong><span dir="auto"><span dir="auto">Mit eurer internationalen Band El Jardín de las Matemáticas habt ihr letztes Jahr ein fantastisches Album veröffentlicht. Es wirkt wie eine einzigartige Mischung aus Folk-Strukturen, KollagenÄsthetik und ethnografischer Forschung, die sich nie rein dokumentarisch anfühlt. Sind die Ideen in Zusammenarbeit durch Austausch entstanden, und plant ihr weitere Kooperationen?</span></span></strong></em></p>
<p><span dir="auto"><span dir="auto">El Jardín de las Matemáticas entstand, als mir mein Freund Alvaro aus Chile zufällig einige Aufnahmen schickte, die er mit ein paar Freunden gemacht hatte. Es waren lockere Jamsessions mit eingestreuten abstrakten Elementen. Mir gefiel das Material, aber ich dachte, man könnte die verschiedenen Elemente noch weiterentwickeln. Ich begann damit zu experimentieren, woraus sich dann ein reger Austausch zwischen allen Bandmitgliedern entwickelte, der schließlich zu dieser LP führte. In gewisser Weise sah ich sie als eine Mischung aus der Ästhetik von Ocora, Folkways und Lyrichord und Elementen der Prospective 21e Siècle-Reihe. Wir arbeiten momentan an einem Nachfolger, der etwa zur Hälfte fertig ist. Die australisch-deutsch-chilenischen und argentinischen Einflüsse sind ein Versuch, die britisch-amerikanische Dominanz in der experimentellen Musik zu umgehen.</span></span></p>
<p><em><strong><span dir="auto"><span dir="auto">Du bist vor Jahren von Melbourne nach London gezogen, später nach Berlin. Wie haben diese Ortswechsel deine Arbeit beeinflusst, sowohl ästhetisch als auch im Hinblick auf Netzwerke, Einflussbereiche oder Communities?</span></span></strong></em></p>
<p><span dir="auto"><span dir="auto">Ich bin vor langer Zeit von Melbourne nach London gezogen, habe dort 21 Jahre gelebt und bin dann mitten in der Corona-Pandemie vor vier Jahren nach Berlin umgezogen. Der Ort hat großen Einfluss auf alles, was ich mache. Meine beiden neuen Alben sind definitiv von Deutschland beeinflusst. Auf „Urim“ sind viele deutsche Passagen zu hören, gesprochen von englischen Muttersprachlern, die stark verzerrt und mit Vocoder bearbeitet wurden – ein Deutscher spricht Englisch. Alle drei Städte, in denen ich gelebt habe – Melbourne, London und Berlin – hatten ausgeprägte experimentelle Musikszene, und es ist sehr bereichernd, diese Welten zu erleben und daran teilzuhaben.<a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/11/MH-Photo-Anna-Bitter-II.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-49115" title="MH Photo Anna Bitter II" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/11/MH-Photo-Anna-Bitter-II.jpg" alt="" width="2578" height="3844" /></a></span></span></p>
<p><strong><em><span dir="auto"><span dir="auto">Gibt es ästhetische und/oder persönliche Gründe, warum du den Künstlernamen Astor in den letzten Jahren nicht mehr verwendet hast, oder wird dieses Soloprojekt im Prinzip noch fortgeführt?</span></span></em></strong></p>
<p><span dir="auto"><span dir="auto">Astor war das Projekt, das ich auf Anraten von Graham Lambkin entwickelte, um endlich selbst Musik zu machen. Die Veröffentlichungen unter diesem Namen waren eher abstrakte, klangbasierte Erkundungen. Als ich schließlich „A Perfect Punctual Paradise Under My Own Name“ aufnahm, klang es ganz anders als die vorherigen Astor-Alben – viel persönlicher. Zum ersten Mal setzte ich meine eigene Stimme ein und verarbeitete Themen wie Angst, Erinnerung und allgemeine Gedankenwirren. Es war ein Album, das so sehr von mir handelte, dass es keinen Sinn mehr machte, mich hinter einem Künstlernamen zu verstecken. Mir gefiel der intimere Stil dieses Ansatzes, und einige Jahre später folgte mit „Offering“ ein eher songorientiertes Album, auf dem ich ebenfalls viel mit meiner Stimme arbeitete. Bei diesen beiden neuen Alben spürt man, wie sich die Roboter in mein musikalisches Selbst einschleichen, um es zu übernehmen.</span></span></p>
<p><em><strong><span dir="auto"><span dir="auto">Du bewegst dich oft an den Grenzen von Musik, Konzeptkunst und Performance. Gibt es ein Medium, in dem du dich am effektivsten ausdrücken kannst, oder ist die ständige Kombination von Ausdrucksformen Teil deines künstlerischen Selbstverständnisses?</span></span></strong></em></p>
<p><span dir="auto"><span dir="auto">Ich liebe es einfach, mit Materie zu experimentieren, mit jeglicher Materie, was auch immer es ist. Das kann wirklich alles umfassen. Ich hatte nie Interesse daran, ein Instrument zu spielen oder Ähnliches. Ich denke einfach gern über Dinge nach und setze sie dann auf verschiedene Weise um. Auftritte machen mir riesigen Spaß, da ich mit nur wenigen Mikrofonen improvisiere, und es ist immer lustig und oft überraschend, was dabei herauskommt. Es schwankt meist zwischen absurder Komik und etwas, das man mit Schrecken vergleichen könnte. Ich habe keine Ahnung, warum es immer so ist. Im letzten Jahr habe ich angefangen zu malen. Das passierte eher zufällig, da ich ein Artwork für die LP „El Jardín de las Matemáticas“ brauchte und meine übliche Designerin/Assistentin schwanger wurde und mir zu dem Zeitpunkt nicht beim Cover helfen konnte. Daraufhin fand ich hier in Berlin eine Leinwand auf meiner Straße, auf der eine grobe, spärliche Zeichnung war, die ich dann bemalte und so mein erstes Kunstwerk und mein erstes Plattencover schuf. Seitdem male ich. Das ist direkter und unmittelbarer als Musikmachen, das ziemlich pedantisch und fummelig sein kann. Zumindest so, wie ich es mache. Ich male zwar jeden Tag, aber ich genieße es auch, mir eine Auszeit zu nehmen und wieder an Musik zu arbeiten. Der kreative Prozess macht einfach so viel Spaß und ist total therapeutisch. Diese Woche habe ich ein kleines Video zu einem der Tracks von „Two Actors“ gemacht, was mir auch viel Freude bereitet hat. All das sind Nebenprodukte der Auseinandersetzung mit der inneren und äußeren Welt. Ich bin mir nicht sicher, ob es ein einziges Medium gibt, das mein Hauptausdrucksmittel ist; es sind alles Facetten desselben Ursprungs, die sich in alle möglichen Richtungen ausbreiten.<a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/11/Camping-Compression.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-49116" title="Camping Compression" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/11/Camping-Compression.jpg" alt="" width="1478" height="2048" /></a></span></span></p>
<p><em><strong><span dir="auto"><span dir="auto">Wenn du über das gegenwärtige Verhältnis zwischen Mensch, Maschine und künstlerischer Produktion nachdenkst, siehst du diese Entwicklung eher als Bedrohung für die Kreativität oder gleichermaßen als Chance für neue, bisher unvorstellbare Ausdrucksformen?</span></span></strong></em></p>
<p><span dir="auto"><span dir="auto">Ich vermute, es wird beides sein. Wie jede gesellschaftliche Veränderung hat auch diese sowohl negative als auch positive Folgen. Das Kapital wird Künstler verschlingen und sie fallen lassen, daran habe ich keinen Zweifel. Aber da ich mit wenig Geld auskommen muss, sehe ich für mich selbst nicht so viel Veränderung. Ich habe bei beiden Veröffentlichungen zeitgenössische Werkzeuge verwendet, bei „Two Actors“ mehr als bei „Urim“. Es hat Spaß gemacht, damit zu experimentieren und verschiedene Herangehensweisen zu entwickeln. Meiner Voraussicht nach wird es infolge all dessen noch mehr Dummheit in der Welt geben. Die Umwelt wird noch stärker geschädigt. Ja, viele Menschen werden ihre Arbeit verlieren. Staaten werden ihre Machenschaften noch offener zeigen und, so hoffe ich, letztendlich zugrunde gehen. Doch inmitten all dessen wird es immer wieder Inseln authentischer Genialität und inspirierender Kreativität geben, als Reaktion auf diese gegenwärtigen und zukünftigen Entwicklungen.</span></span></p>
<p>Interview: U.S., A. Kaudaht</p>
<p>Photos: Anna Bitter, Gemälde mit freundlicher Genehmigung von Mark Harwood</p>
<p><strong>@ <a href="https://themarkharwood.bandcamp.com/music">Bandcamp</a> | <a href="https://www.penultimatepress.com/">Penultimate Press</a></strong></p>
<p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/l_uBfA3inr0?si=TuhXrjQIUFWzpIJJ" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
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		<title>We are heading into a heavily distorted reality: An interview with Mark Harwood</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Nov 2025 23:10:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Mark Harwood]]></category>
		<category><![CDATA[Penultimate Press]]></category>

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		<description><![CDATA[Australian-born and now Berlin based musician and artist Mark Harwood has long worked at the intersections of experimental music, performance and the visual arts. With his label Penultimate Press, he runs a platform that deliberately operates beyond conventional genre logics, &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/11/21/interview-mit-mark-harwood/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/11/MH-Photo-Anna-Bitter-III.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-49111" title="MH Photo Anna Bitter III" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/11/MH-Photo-Anna-Bitter-III-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Australian-born and now Berlin based musician and artist Mark Harwood has long worked at the intersections of experimental music, performance and the visual arts. With his label Penultimate Press, he runs a platform that deliberately operates beyond conventional genre logics, bringing together influences from noise, literature, conceptual art and much more. His own works are equally compelling. His two <span id="more-49038"></span>new releases, &#8220;or, Urim&#8221; and &#8220;Two Actors&#8221;, explore the tensions between human and machine, chance and construction, as well as appropriation and digital culture. Both albums were created almost simultaneously and allow synthetic and human elements to merge into one another. Harwood also regards these works as a response to the contradictions of the present moment, particularly to the role of algorithms and practices of sampling. At the same time, he remains a restless experimenter who develops his ideas across media – in music, painting, video and performance. We spoke with the artist about these and other themes in the following interview.</strong></p>
<p><strong><a title="Wir bewegen uns auf eine stark verzerrte Realität zu. Interview mit Mark Harwood" href="https://africanpaper.com/2025/11/22/wir-bewegen-uns-auf-eine-stark-verzerrte-realitat-zu-interview-mit-mark-harwood/">German Version</a></strong></p>
<p><em><strong>Your new album “or, Urim” is characterized by an intense exploration of the overlap between humans and machines. What was the starting point for this – more of an artistic impulse or a personal experience with digital transformation?</strong></em></p>
<p>It was a simple start, one evening I had two tabs open on my computer playing two different pieces of music, one was by a German band from the 70’s, the other, also a German release,of what could be described as extreme electroacoustic music,, one of which i  based on the human  voice. I loved the combination and pressed record on my phone. This was the building block the rest of the LP developed from there.</p>
<p><em><strong>The title “or, Urim” appears to be of Hebrew origin and can be translated as “light” or “enlightenment,” and in religious contexts sometimes as “angel of light.” What meaning does this term hold for you, and why did it seem particularly fitting for this album?</strong></em></p>
<p>I just like the look and sound and feel of the titles on the album. Having said that, it could also be read as another option for the Middle East.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=759754867/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><em><strong>The description for “or, Urim” states that the album moves between plunderphonics, psychedelia, progressive rock, and avant-garde electronica, and indeed, the album seems to have many different stylistic substrates. Is this conscious blending of forms an aesthetic stance for you, or does it arise organically from the material?</strong></em></p>
<p>I like a wide variety of genres but paradoxically I don’t really like genres at all. I feel they cage potential. Out of the initial accident mentioned I was lucky to now have doors open to me I may not have discovered myself. With that initial recording as a springboard I felt truly free to play around with or juxtapose a wide variety of disparate musical forms.</p>
<p>Doing this was also a commentary on the recent trend of genre blending, where an artist thinks in the framework of blending country music with trap, or indie edm and the like. These AI generator companies have suggestive prompts like disco trash, atonal metal pop, etc, it gets pretty ridiculous. Having said that I really like cosmic prog stuff and the more extreme end of electroacoustic music, I frequently listen to music in these idioms but do not know of a single record where they come together throughout. Sure old prog records always have freak out moments but I was more interested in making these parts the majority of the record and not just isolating events that rise up now and then. I just wanted to make a record I would personally like to listen to.</p>
<p><em><strong>In a remark, you mentioned some contradictions of our time – for example, that a child can be punished for using an eight-second sample, while large corporations algorithmically exploit entire archives of cultural work. In what way could “or, Urim” be seen as an artistic response to this situation? Is it also partly your intention to consciously apply the mechanisms of algorithms and steer them in a different direction?</strong></em></p>
<p>The album is very much a response to this new situation, I mean I am just doing what they do but will not allow us to do, ie; the wholesale ‘theft’ of large parts of pre-existing works. I was thinking a lot about sampling and plunderphonics, in particular the works of John Oswald, the works he recorded under the ‘Plunderphonics’ moniker in particular. This was his argument against copyright, music being a fixated material and the like.  Music where a single track is credited to Led Zeppelin, Karlheinz Stockhausen and Brother Shambock. This makes me laugh. Oswald generally took small snippets of pre-existing works and looped, reconfigured them. I wanted to do something in that world but give the original material a far wider lens to breathe.  It’s like a magpie building a nest. It’s all out there for your taking. Like a magpie I don’t see much money from all the work.</p>
<p><a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/11/Soliloquy-Synthesis.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-49112" title="Soliloquy Synthesis" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/11/Soliloquy-Synthesis.jpg" alt="" width="4032" height="3024" /></a></p>
<p><em><strong>In your work, you often use elements of existing music or popular aesthetics, placing them in new contexts. What role do reference and appropriation play for you as artistic strategies, as commentaries, or as expressions of a particular attitude towards history and the present?</strong></em></p>
<p>I like it very much. If you take an orange in the grocery store and place it on the pile of avocados it alters the entire structure and aesthetics of that mound of avocados. It does not have to be much but one small gesture can significantly alter a pre-existing form. I spent an enormous amount of the last year listening to hip hop, mostly newer things. Outside of the great pleasure of unravelling the meaning and content of the lyrics from the various rappers, it was the actual music/production that made me think a lot about sampling, or rather, recontextualising in music. The producers, Alchemist and Metro Boomin (who also makes a brief appearance on my or, Urim LP) are two artists that I admire that got me thinking about repurposed material again. I wanted to take that approach but have it sound nothing at all like a hip hop record. That’s another well from which this was sprung. My last LP, Offering, used mostly soundtracks to obscure Chris Marker films alongside myself playing a load of acoustic instruments; bells, whistles, harmonium, accordion and the like. It also featured a lot of my voice, either speaking or faux singing. The record prior to that was a fairly psychotic mix of field recordings, voice and ghosts.  I wanted this latest lp to have no such distractions and be very clear to the listener regarding content; source and usage. Having said that, my voice does briefly towards the end as a means of tying this one up to a conclusion in the form of a trilogy along with the two previous ones.</p>
<p><em><strong>Can you even create without reference to existing sources, or is every form of creativity necessarily intertextual, i.e., related to what already exists?</strong></em></p>
<p>There is never and never was anything resembling ‘new’. Everyone is taking their ideas from elsewhere. Many know that. Some fool themselves into believing otherwise. The former was a major player by way of being the prerogative for this new LP.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=281010806/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><em><strong>“Two Actors” almost feels like a radio play – a fragmented, sometimes comical, sometimes disturbing collage of voices and numerous other, often seemingly uncontrolled details. What was the trigger for this work, and how much of it is composed, how much left to chance or instinct?</strong></em></p>
<p>That one came about by accident also, a different kind. I had finished the Urim LP and sent off for mastering when I got contacted by Juho at Atki records in Finland asking me if I would be interested in doing a CD for this label. Considering this I went back and listened to a selection of shorter pieces I had made prior to working on the LP. I was surprised at how sonically and contextually it worked as a sibling to the LP. So then I proceeded to rework some of these, sequences etc and suddenly and unexpectedly I had two releases.</p>
<p><em><strong>The liner notes describe the album as a &#8220;dialogue without a script.&#8221; Do you see yourself in both of the characters mentioned in the title, or do such considerations play no role?</strong></em></p>
<p>The Two Actors in the title are referring to the synthetic and the human and as a result these tracks have a variety of blending and blurring these into something of a hall of mirrors where there is no clear distinction between either. The result of this approach lends this particular release an atmosphere of the uncanny.<a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/11/MH-Photo-Anna-Bitter.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-49113" title="MH Photo Anna Bitter" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/11/MH-Photo-Anna-Bitter.jpg" alt="" width="3845" height="2577" /></a></p>
<p><em><strong>Is there a story behind the cover artwork of “Two Actors”? I&#8217;m asking because the setting seems familiar to me…</strong></em></p>
<p>It’s a photo from the art space West Berlin in Kreuzberg. You know that. For the readers at home, that&#8217;s a very well known squatted art space in Berlin. The two chairs are the two actors. The two faces on the back cover are the two actors. The two lights on the inner panel are the actors.</p>
<p><em><strong>There seems to be some connection between “or, Urim” and “Two Actors,” at least that&#8217;s our impression, as if one album comments on or counters the other. Do you see a conscious connection between these two works, which may have been created concurrently?</strong></em></p>
<p>Yes, definitely. As I said when I went back and listened to the original material I had been working on prior to the LP I was pleasantly surprised how well they corresponded with the material on or, Urim. I guess that’s a result of where my head has been recently. One major thread to all was thinking about AI, the human and the synthetic. It was funny for me to see a lot of people in the experimental community reacted to it with mortal dread. It is a very strange new tool that’s for sure, but the experimental crew used to wholeheartedly embrace new tools as a means of investigation, not cower in fear. Quite a few years ago I made some recordings with Graham Lambkin using the app Siri as the ‘main actor to engage with. The Two Actors CD is something like a follow up to this approach of engaging with new technology. Siri is still just so bad at what it is supposed to do. That cracks me up. People are now complaining when an artificially generated photo of a human has seven fingers. From an artistic perspective I think seven fingers are great! Embrace the weirdness I say.</p>
<p>The fact is we are heading into (already within) a heavily distorted reality and what we engage with is always going to be dubious regarding its authenticity. These are the themes I was juggling around with when tackling the material on these releases.<a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/11/Allocate-the-Messenger.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-49114" title="Allocate the Messenger" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/11/Allocate-the-Messenger.jpg" alt="" width="3456" height="2379" /></a></p>
<p><em><strong>Your label Penultimate Press has developed a remarkably distinctive style over the years, operating at the intersection of experimental music, conceptual art, and literature. How has your understanding of yourself as a label owner changed over time, and what do you pay particular attention to when selecting new releases?</strong></em></p>
<p>It’s true as the first release was a book which I guess is unusual for a ‘record label’. I never had any particular agenda for the label except for it not to be like other record labels. My interests are varied and I guess PP reflects that. I just want to avoid all the old cliches and tropes in experimental music (ambient, drone, field recordings, indie music talking itself into thinking it’s experimental music etc). I want to explore what lies beyond such standard formulas, what lies between  the cracks of such forms? That’s where my interest lies… It’s astonishing how many demos I get sent introducing their  electronic, drone, ambient  project to me. (a swift finger gesture / move to trash). It also makes me laugh and weep when I get a demo from someone who lists a large amount of record labels they have released on. I find that cheap somehow, pimping ones wares all over the shop. I prefer the smaller, underground, humble approach.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3095265575/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><em><strong>With your international band El Jardín de las Matemáticas, you released a fantastic album last year. It feels like a unique blend of folk structures, collage aesthetics, and ethnographic research, the result of which never feels purely documentary. Did the ideas emerge collaboratively through exchange, and are you planning further collaborations?</strong></em></p>
<p>El Jardín de las Matemáticas came about as my friend Alvaro from Chile randomly sent me some recordings he had made with a couple of friends. They were loose jams which had moments of abstraction thrown in the mix. I enjoyed the material but  I thought the various elements could be pushed further. I started playing around with that material which then evolved into some back and forth from all members resulting in that lp. In a way I saw it as a mix of the Ocora/Folkways/Lyrichord aesthetic meeting something from the Prospective 21e Siècle series. We are working on a follow up at the moment which is maybe halfway done. The Australian/German/Chilean and Argentinian elements are an attempt to bypass all this British/American dominance in experimental music.</p>
<p><em><strong>You moved from Melbourne to London a few years ago. How has this change of location influenced your work, both aesthetically and in terms of networks, spheres of influence, or artistic communities?</strong></em></p>
<p>I moved from Melbourne to London a long time ago actually, I lived in London for 21 years and then relocated to Berlin in the middle of covid 4 years ago. Location has a big impact on anything I do. These two new records are definitely influenced by Germany. Or, Urim features a significant amount of the German language spoken by native English speakers which have been heavily vocoded/distorted , a German man speaking in English. The three cities I have lived in, Melbourne, London and Berlin have all had significant experimental music scenes and it’s very nice to observe and partake in such worlds.<a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/11/MH-Photo-Anna-Bitter-II.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-49115" title="MH Photo Anna Bitter II" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/11/MH-Photo-Anna-Bitter-II.jpg" alt="" width="2578" height="3844" /></a></p>
<p><strong><em>Are there aesthetic and/or personal reasons why you haven&#8217;t used the stage name Astor in recent years, or is this solo project in principle still ongoing?</em></strong></p>
<p>Astor was the project I developed with the encouragement of Graham Lambkin to actually start making music myself. The releases under that moniker were more abstract/sound based explorations. When I ended up making A Perfect Punctual Paradise Under My Own Name it came out very different to the previous Astor records, a way more personal record. The use of my own voice appeared for the first time utilising themes of anxiety, remembrance and general rants of the mind. It was a record so much about me I did not feel it made sense to hide behind a moniker anymore. I enjoyed the more intimate style of this approach and followed it up a few years later with a more ‘song’ orientated release, Offering, also using quite a lot of my voice. With these two new ones you can sense the robots creeping into the frame to take over the self I possess.</p>
<p><em><strong>You often move between the boundaries of music, conceptual art, and performance. Is there a medium in which you feel you can express yourself most effectively, or is the constant combining of forms of expression part of your artistic self-understanding?</strong></em></p>
<p>I just love playing around with matter, all matter, whatever it is. That can encompass anything really. I’ve never had an interest in playing an instrument or anything like that. I just like thinking about things and then executing the play with ‘it’  in a variety of ways. Performing is really fun as I improvise with just a few microphones and it is always funny and often surprising what comes out. It usually oscillates  between ridiculous comedy and something that could be aligned with terror. I have no idea why it always comes out like that. In the last year or so I started painting, that kind of happened by accident as I needed artwork for the El Jardín de las Matemáticas lp and my usual designer / assistant went and got herself pregnant and was not available at the time to assist with the sleeve. As a result I found a canvas on my street here in Berlin which had a rough sparse drawing on it which I then painted on to become my first artwork and first record sleeve. I have been painting ever since. That is more direct and instantaneous than making music which can be quite pedantic and fiddly. At least the way I do it.  Having said that I paint every day but also like taking a break and working on music again. The act of creating is just so fun, and therapeutic. This week I made a small video for one of the tracks from Two Actors, which was also enjoyable. All these things are all byproducts of engaging with worlds both inner and outer. I am not sure if there is a single medium which is my main expression for myself, it’s all angles of the same origin that spirals in all manner of directions .<a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/11/Camping-Compression.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-49116" title="Camping Compression" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/11/Camping-Compression.jpg" alt="" width="1478" height="2048" /></a></p>
<p><em><strong>When you think about the current relationship between humans, machines and artistic production, do you see this development more as a threat to creativity or equally as an opportunity for new, as yet unimagined, forms of expression?</strong></em></p>
<p>It will be both I imagine. Like any shift in society it has both negative and positive results. Capital will eat up artists and spit them in the bin, I have no doubt about that. But living on a shoestring I can’t see so much change for me. I used contemporary tools on both of these releases, moreso on Two Actors than or, Urim. It was fun to play around with and work out different ways of engaging with them. As I foresee it there will be even more stupidity in the world as a result of all this. It will fuck the environment even more. Yes, a lot of people will lose jobs. States will get even more transparent in their evil doing and I pray,  ultimate undoing. Amongst all this there will always be pockets of authentic ingenuity and inspiring creativity as a reactive result of these current and forthcoming frontiers.</p>
<p>Interview: U.S., A.Kaudaht</p>
<p>Fotos: Anna Bitter, Paintings courtesy of Mark Harwood</p>
<p><strong>@ <a href="https://themarkharwood.bandcamp.com/music">Bandcamp</a> | <a href="https://www.penultimatepress.com/">Penultimate Press</a></strong></p>
<p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/l_uBfA3inr0?si=TuhXrjQIUFWzpIJJ" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
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		<title>Two Actors: Neue CD von Mark Harwood</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Oct 2025 03:14:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Akti Records]]></category>
		<category><![CDATA[Mark Harwood]]></category>

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		<description><![CDATA[Zeitgleich zum hier bereits vorgestellten Longplayer &#8220;or, Urim&#8221; veröffentlicht Mark Harwood auf Akti Records das Album &#8220;Two Actors&#8221;, ein vielstimmiges, fragmentarisches Werk zwischen Hörspiel, elektronischem Experiment und, wie es beim Label heißt, absurdem Theater. Stimmen taumeln, digitale Fieberwellen branden auf &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/10/21/two-actors-neue-cd-von-mark-harwood/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zeitgleich zum hier bereits vorgestellten Longplayer &#8220;or, Urim&#8221; veröffentlicht Mark Harwood auf Akti Records das Album &#8220;Two Actors&#8221;, ein vielstimmiges, fragmentarisches Werk zwischen Hörspiel, elektronischem Experiment und, wie es beim Label heißt, absurdem Theater. Stimmen taumeln, digitale Fieberwellen branden auf und ab, Pausen geraten aus dem Takt.<a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/10/twoactors.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-48673" title="twoactors" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/10/twoactors.jpg" alt="" width="1180" height="1200" /></a><span id="more-48672"></span></p>
<p>Über das Album schreibt Juho Toivonen in den Liner Notes: &#8220;Two Actors ist ein Dialog ohne Drehbuch, aber mit klarer Einsicht. Ich liebe Harwood und die Art, wie er dieses Ding von uns sieht.&#8221; Toivonen beschreibt das Werk als &#8220;schlüpfrig, spukhaft, auf verstörende Weise komisch&#8221; – ein treffendes Bild für Harwoods zugleich groteske und berührende Auseinandersetzung mit der Zersplitterung des Subjekts im digitalen Zeitalter. &#8220;Two Actors&#8221; erscheint als CD bei Akti Records und ist außerdem als Download erhältlich.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=281010806/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Mark Harwood veröffentlicht &#8220;or, Urim&#8221; auf Penultimate Press</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Oct 2025 05:34:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Mark Harwood]]></category>
		<category><![CDATA[Penultimate Press]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 31. Oktober erscheint auf dem hauseigenen Label Penultimate Press Mark Harwoods neues Album &#8220;or, Urim&#8221; – laut Label eine kompromisslose Studie über die Durchmischung menschlicher und maschineller Ausdrucksformen. Der ursprünglich aus Melbourne stammende Londoner Künstler, bekannt für seine Verbindung &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/10/20/mark-harwood-veroffentlicht-or-urim-auf-penultimate-press/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 31. Oktober erscheint auf dem hauseigenen Label Penultimate Press Mark Harwoods neues Album &#8220;or, Urim&#8221; – laut Label eine kompromisslose Studie über die Durchmischung menschlicher und maschineller Ausdrucksformen. Der ursprünglich aus Melbourne stammende Londoner Künstler, bekannt für seine Verbindung von Konzeptkunst, Elektronik und einem ganz eigenen schalkhaften Humor, führt hier eine Konfrontation von analoger Erinnerung und digitaler Manipulation vor.<a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/10/orurim.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-48670" title="orurim" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/10/orurim.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-48669"></span></p>
<p>Aus Fragmenten von Psychedelia, Progressive Rock, lärmigen Detonationen, Vokalperformance, Elektronik und Elementen von Avantgarde und Neuer Musik entsteht ein fiebriges Mosaik, das zugleich Vergangenheit reflektiert und Zukunft vorausahnt und ganz nebenbei vor Fülle strotzt: Aus einem Meisterwerk wie dem längeren Stück &#8220;Tarnish&#8221; hätte manch anderer ein ganzes Album gemacht. &#8220;or, Urim&#8221;, dessen Titel vermutlich dem Hebräischen entlehnt ist und auf Licht oder einen Engel des Lichts verweist, ist eine Meditation über das Verhältnis von Aneignung, Verlust und technischer Reproduktion und zugleich ein sarkastischer Kommentar zu einer Zeit, in der kulturelle Aneignung kriminalisiert, algorithmisches Abschöpfen jedoch als Innovation gefeiert wird. Die LP erscheint in einer Auflage von 300 Exemplaren, das Album ist auch zum Download erhältlich. Es erscheint im Anschluss an sein im vergangenen Jahr erschienenes Debüt seiner Band El Jardín De Las Matemáticas und an das Tape &#8220;10 Scenes &amp; 1 Dream&#8221; (Total Black), zeitgleich erscheint von ihm die CD &#8220;Two Actors&#8221; (Akti Records).</p>
<p><a href="https://themarkharwood.bandcamp.com/album/or-urim-2"><strong>@ Bandcamp </strong></a></p>
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		<title>Neue LP und Singles von Mark Harwood</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Jan 2022 01:35:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Mark Harwood]]></category>
		<category><![CDATA[Penultimate Press]]></category>

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		<description><![CDATA[Der in London ansässige Musiker und Komponist Mark Harwood, der zuletzt 2020 einige Aufnahmen veröffentlichte, bringt Anfang Februar seine zweite LP &#8220;Offering&#8221; heraus. Das zwischen akustischem Songwriting und Tape-Technik ausbalancierte Werk reflektiert Harwoods Ideen zu Orten, Gefühlen des Zuhauseseins und &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/01/03/neue-lp-und-singles-von-mark-harwood/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der in London ansässige Musiker und Komponist Mark Harwood, der zuletzt 2020 einige Aufnahmen veröffentlichte, bringt Anfang Februar seine zweite LP &#8220;Offering&#8221; heraus.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/01/fotor_1641146551886.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-28220" title="fotor_1641146551886" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/01/fotor_1641146551886.jpg" alt="" width="589" height="600" /></a> <span id="more-27741"></span>Das zwischen akustischem Songwriting und Tape-Technik ausbalancierte Werk reflektiert Harwoods Ideen zu Orten, Gefühlen des Zuhauseseins und dem Drang des spätmodernen Menschen, seinen Ort zu wechseln. Die Tracks &#8220;Alba&#8217;s Absence&#8221; und &#8220;Violence (Screaming)&#8221; sind bereits als digital erhältlich. Die LP erscheint bei Penultimate Press.<!--/data/user/0/com.samsung.android.app.notes/files/clipdata/clipdata_bodytext_211112_173412_196.sdocx--></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2933172071/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" seamless><a href="https://themarkharwood.bandcamp.com/album/offering">Offering by Mark Harwood</a></iframe></p>
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