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	<title>African Paper &#187; Maryam Saleh</title>
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		<title>Syrr: Neue LP von Maryam Saleh</title>
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		<pubDate>Fri, 29 May 2026 05:01:47 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit &#8220;Syrr&#8221; („Geheimnis“) veröffentlicht die in Kairo lebende Sängerin und Musikerin Sarah Maison ein neues Album bei Simsara Records. Das Werk verschiebt einmal mehr die Grenzen arabischer Musik und bringt dabei Tradition, Experiment und persönliche Ausdruckskraft in ein reizvolles Gleichgewicht. Als prägende Stimme der ägyptischen Alternativszene verbindet sie hier Shaabi-, Folk- und klassische arabische Einflüsse mit modernen Arrangements und einer intensiven, oft theatralischen Gesangsperformance, die sich zwischen Intimität, Dramatik und feinem Humor bewegt &#8211; Wirkungen, die auch bei denen ankommen, die der Sprache nicht mächtig sind.<a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/05/syrr.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-51279" title="syrr" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/05/syrr.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-51277"></span></p>
<p>Laut Label wirken die Stücke wie ein emotionales Archiv aus Erinnerung, Verlust und Selbstbefragung. Manche Passagen bleiben bewusst minimalistisch arrangiert – etwa wenn nur Stimme und Oud den Raum füllen –, wodurch die Ausdruckskraft von Salehs Gesang umso stärker hervortritt. An anderer Stelle öffnen sich rhythmischere und orchestrale Szenarien voller Bewegung und Spannung, die manche Passagen in die Nähe von Kabarett oder Musical bringen, ohne duch diese eventuell zufälligen Bezüge ihre emotionale Tiefe aufzugeben. Immer wieder entsteht dabei der Eindruck eines intensiven inneren Monologs, der sich in unterschiedlichsten Klangfarben spiegelt. Entstanden ist &#8220;Syrr&#8221; über einen Zeitraum von drei Jahren gemeinsam mit der Oud-Spielerin und Sängerin Kamilya Jubran als Mentorin. <a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/05/mt.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-51278" title="mt" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/05/mt.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a></p>
<p>Produziert wurde das Album von Maryam Saleh in Zusammenarbeit mit Maurice Louca und eben Kamilya Jubran, die selbst mit Keyboards, Oud und Backing Vocals zum vielschichtigen Klangbild beitragen. Die Songs greifen dabei laut Label unterschiedliche ägyptische und arabische Liedformen wie Mawwal, Madih oder Muwashshah auf und überführen sie in eine eigenständige, zeitgenössische Sprache. Auch die Gestaltung der als LP und digital erscheinenden Veröffentlichung unterstreicht den persönlichen Charakter des Albums: Die Vinyl-Ausgabe enthält neben Fotoarbeiten von Pauline Gouablin und Beiträgen von Omar Mostafa und Maged El Sokkar mehrere transparente Inserts mit Texten, Übersetzungen und handgezeichneten Skizzen aus Salehs Notizbüchern.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2230826250/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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