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	<title>African Paper &#187; Matt Howden</title>
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		<title>Language of Stone: Neue Kollaboration von Matt und Keith Howden</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Oct 2025 05:24:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einigen Wochen bereits erschien mit &#8220;Language For Stone&#8221; die dritte Zusammenarbeit von Matt Howden und seinem Vater, dem Dichter Keith Howden. Die Veröffentlichung bildet, wie man im Begleittext erfährt, den Auftakt einer Reihe, die sich mit dem klanglichen Potenzial sogenannter &#8220;musikalischer Steine&#8221; beschäftigt – inspiriert von den Entdeckungen des exzentrischen englischen Gelehrten Peter Crosthwaite im 18. Jahrhundert, der im nordenglischen Lake District die ersten europäischen Lithophone konstruierte.<a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/10/languageofstone.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-48590" title="languageofstone#" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/10/languageofstone.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-48589"></span></p>
<p>Wie Crosthwaite folgt auch Matt Howden dem Fluss Greta bis zu den sogenannten singenden Steinen, deren Klänge er sammelte und in neun Kompositionen einarbeitete. Die Texte seines Vaters, entstanden als poetische Hommage an den Mount Skiddaw, bilden dazu das erzählerische Fundament. Herausgekommen ist ein stilles, zugleich vielschichtiges Werk zwischen Folk, zeitgenössischer Kammermusik und experimenteller Klangarchäologie und -Geologie. Die typischen, cinematisch anmutenden Streicherarrangements Howdens – bekannt vor allem durch sein in den vergangenen Jahren immer rockiger gewordenen Soloprojekt Sieben – treffen hier auf die eindringliche, erzählerische Stimme seines Vaters, die durchaus eine gewisse Familienähnlichkeit der Stimmen erkennen lässt. Musik und Sprache fügen sich zu einem szenischen Ganzen, das mitunter fast hörspielhaft wirkt: besinnlich, manchmal verspielt, getragen von einer feinen Balance aus Intimität und kleinen subtil dramatischen Gesten. &#8220;Language For Stone&#8221; wurde von Michael Lawrence (Bladud Flies) gemastert und erscheint bei Archaeological Records als LP, CD und zum Download.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3825960414/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>SIEBEN: Brand New Dark Age</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Sep 2024 05:36:08 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/08/brandnewdarkage.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-42235" title="brandnewdarkage" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/08/brandnewdarkage-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Gleichwohl das nach einer kurzen initialen Phase als Trio schon bald von Matt Howden solo betriebene Projekt Sieben in den mehr als fünfundzwanzig Jahren seines Bestehens viele kleine Wandlungen und Alben mit eigenen Charakteristika hervorgebracht hat, kann man schon festhalten, dass der in den zurückliegenden Jahren vollzogene Übergang von einem latent folkigen Klang und der dazu passenden melancholisch-romantischen Stimmung zu einem extrovertierten <span id="more-42231"></span>Rocksound den bislang deutlichsten Richtungswechsel markiert &#8211; ein Bruch mit dem Potential, eine Fangemeinde zu polarisieren, wozu es allem Anschein nach aber nicht gekommen ist.</p>
<p>Ganz basal gedacht hat sich die kompositorische Herangehensweise Siebens dabei allerdings gar nicht so stark verändert, denn auch heute basiert die Musik primär auf dem Einsatz einer Violine und Matts Stimme, zuzüglich Loops und anderen Effekten. Dass die Violine mittlerweile ein elektronisches Gerät ist, das unter dem Namen Kev so etwas wie ein zweites Mitglied darstellt, und dass die Musik mittlerweile noch mehr wie die einer vollen Band klingt, steht natürlich auf einem anderen Blatt</p>
<p>Auch das vor kurzem erschienene Album &#8220;Brand New Dark Age&#8221; führt die in den vergangenen Jahren vollzogene Richtung fort und passt auch mit seinen konfrontativ kritischen Texten in die aktuelle Schaffensphase &#8211; und, soviel vorweg, in unsere Zeit. Das Album startet rau mit fordernden gebrochenen Rhythmen und einer gequälten Rockstimme, die man aber sogleich als die Matt Howdens erkennt, und auch an den Geigensoli, die wie gewohnt an Gitarrensoli erinnern, erkennt man auch den typischen Violinstil des Projektes. &#8220;Fuzzageddon&#8221; zeichnet mit seinen verschiedenen Tempo- und Richtungswechseln, die bisweilen fast an Mathrock, gelegentlich aber auch an Noisiges erinnern, das Porträt einer Zeit, die schon vor Jahren in der Dystopie angekommen ist. Das fieberhafte &#8220;Feel the fever&#8221; kommt vordergründig leichtfüßiger daher mit seinem dribbelnden Takten und den gelegentlichen Pizzicati, doch raues Saitengeschrubbe und eine apokalyptisch anmutende Stimme durch einen Lautsprecher lassen den eingängigen Rocksong, der von einer erwärmten Erde kündet, nicht weniger fatal wirken.</p>
<p>Spannungsvoll vorantastend, dabei aber ohne jede Spur von Schüchternheit, zeichnet &#8220;My tribe&#8221; mit fast monströsem Sprechgesang ein Porträt eines auf Abwege geratenen Kollektivs, das Menschen aus vielen Ländern vertraut erscheinen dürfte. Wie ein solcher Song sich wohl im UK der vergangenen Monate angefühlt haben mag? In all den rauen Klängen und dem Lärm, der wie der in einen Strahl gebündelte Sound von Sirenen, berstendem Glas und tausend Schreien klingt, ist trotzdem über die Melodie eindeutig Sieben erkennbar. &#8220;There is a Zed&#8221; richtet seinen Blick nach Osten. In dem nach vorn preschenden Tempo und der zugleich gespenstisch langsamen Rezitation entsteht der Eindruck, dass es kaum Richtungen gibt, in denen noch eine Flucht lohnt, nur die zünftigen Rocksoli in der zweiten Hälfte lassen ein wenn auch zwiespältiges Gefühl von Vertrautheit aufkommen.</p>
<p>Mit der Zeit und vor allem nach mehrmaligem Hören zeichnen sich immer deutlicher markante und originelle Schwerpunkte in den einzelnen Songs heraus, die das Album zwar nach wie vor wie aus einem Guss und doch keinesfalls eindimensional erscheinen lassen. Es gibt luftigere Stücke wie &#8220;Stay the Hand&#8221;, die vielleicht sogar noch etwas folkiges anklingen lassen und mit einem ohrwurmartigen Gesang brillieren, andere dagegen erinnern in ihrer Effektunterlegtheit fast an düstere Elektroniker kanadischer Prägung, so z.B. &#8220;Programme of Entertainment&#8221;, eines von mehreren Stücken, die sich mal tänzelnd, mal hechelnd, mal als kraftstrotzende Rockbretter, technischen und medialen Fragwürdigkeiten unsere Zeit annehmen.</p>
<p>Das Album, dessen Titel leitmotivisch durch mehrere Songs geistert, endet mit der Ratlosigkeit verzweifelter Fragen und unguter Prognosen &#8211; Worten, mit denen man morgens in den Tag starten sollte: &#8220;What do I know of anything? When rivers and kindness flow. Unmissable. Unsayable. This dawning Modern Age smacks hard, hacks better nature. Has dangerous drivers. I fear for us all, this can only end one way. I fear for our world, for what we can never replace&#8221;. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Redroom</strong><!--/data/user/0/com.samsung.android.app.notes/files/clipdata/clipdata_bodytext_240821_165935_769.sdocx--></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3282707840/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>INANIS YOAKE: How Things Seem</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Feb 2023 06:24:37 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Genau genommen ist Inanis Yoake ein Duo und besteht aus den beiden Gründern Simone Skeleton und Risa Hara. Die beiden gründeten die Band vor zwei Jahren in London und brachten kurze Zeit später ein Debüt heraus, auf dessen Sound irgendwo &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/02/18/inanis-yoake-how-things-seem/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/12/howthingsseem.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-32979" title="howthingsseem" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/12/howthingsseem-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Genau genommen ist Inanis Yoake ein Duo und besteht aus den beiden Gründern Simone Skeleton und Risa Hara. Die beiden gründeten die Band vor zwei Jahren in London und brachten kurze Zeit später <a title="Inanis Yoake debütieren auf SPQR" href="http://africanpaper.com/2020/12/05/inanis-yoake-debutieren-auf-spqr/">ein Debüt</a> heraus, auf dessen Sound irgendwo zwischen Post Punk-Nostalgie und der Feierlichkeit eines szenetauglichen Dark Folk nicht komplett, aber zum Teil auf die Mitwirkung renommierter Gäste wie <span id="more-32978"></span>Lloyd James und Tony Wakeford zurückging.</p>
<p>Gut zwei Jahre später steht nun der Nachfolger in den Regalen, und dieser ist insgesamt noch kollaborativer ausgefallen. Und da die diesmal mitwirkenden Künstler aus allen möglichen Ecken alternativer Undergroundmusik kommen, ist &#8211; trotz des erneut postpunkigen Schwerpunktes &#8211; eine gewisse Heterogenität Programm.</p>
<p>Das Album startet gleich mit einem Song, der so ein bisschen dass Inanis Yoake-Minimum zusammenfasst. Was mit einem Ambientdrone und einem leicht verfremdeten Piano startet, steigert sich immer mehr in einen 80slastige Wavesong mit der entsprechend pulsierenden Monotonie zu Kopfhänger-Pathos &#8211; eine Szenerie, in die sich noch eine Akustikgitarre als Neofolk-Referenz mischt. Bei &#8220;Nowhere&#8221;, das noch opulentere Keyboard-Passagen aufweist, steigert sich die Goth-angehauchte Stimmung zu einem Ohrwurm, bei dem am meisten der ernste Gesang Roberto Confortis im Gedächtnis hängen bleibt. Es gibt im Verlauf des Albums einige potenzielle Clubhits dieser Art, zum Teil (&#8220;Niente Resta&#8221; und &#8220;Miraggio&#8221;, bei dem Risas entrücktes Piano wie so oft den roten Faden bildet) in spanisch gesungen, was Assoziationen zu dem kraftvollen Elektropop von Comando Suzie erlaubt. Nach einem Auftakt aus melodischen Gitarren und erwartungsvollem Beckenrauschen erscheint &#8220;The Edge of Your Street&#8221; der dezent in den Hintergrund gemischte Gesang Tony Wakefords auf dem Plan, der hier auch den Bass beisteuert.</p>
<p>Sollte ich besondere Wegmarken benennen, dann wären es die Songs mit weiblichen Guestvocals. Neben &#8220;Abandoned&#8221;, das mit dem Gesang von Vivienne Cure fast etwas an eine tiefere Version von Eyeless in Gaza erinnert, sind das vor allem &#8220;The Abyss in You&#8221; und &#8220;In the Heart of Nothing&#8221;: hier übernimmt die Schlagzeugerin und Theaterfrau Emiko Ota neben einer verspielten Perkussion, die gelegentlich in entfesseltes Freakout mündet, auch den feierlich entrückten Gesang, der v.a. im Zusammenspiel mit der Violine von Matt Howden zu den Höhepunkten des Albums zählt. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Dark Vinyl</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=4113402486/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Sieben Live in Concert: Matt Howden mit digitalem Livealbum</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Feb 2021 06:55:44 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[In den letzten Monaten hat mit Violine, Mikro, Loop-Pedal und anderem Equipment bewaffnete Matt Howden an die vierzig Studiokonzerte unter dem Motto Lockdown Sieben gespielt und über seinen FB-Videokanal gestreamt &#8211; kurz vor den Feiertagen erschien mit &#8220;Sieben Live in &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/02/05/sieben-live-in-concert-matt-howden-mit-digitalem-livealbum/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den letzten Monaten hat mit Violine, Mikro, Loop-Pedal und anderem Equipment bewaffnete Matt Howden an die vierzig Studiokonzerte unter dem Motto Lockdown Sieben gespielt und über seinen FB-Videokanal gestreamt &#8211; kurz vor den Feiertagen erschien mit &#8220;Sieben Live in Concert &#8211; Winter Solstice Special&#8221; ein digitales Live-Album mit fünfzehn Tracks aus verschiedenen Stationen seiner Diskografie. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/12/siebenliveinconcertwintersolsticespecial.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-23592" title="siebenliveinconcertwintersolsticespecial" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/12/siebenliveinconcertwintersolsticespecial.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-23591"></span></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=494475914/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Lockdown Sieben: Matt Howden veröffentlicht den ersten Teil einer Serie von Live-Alben</title>
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		<pubDate>Mon, 25 May 2020 06:23:36 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Unter dem Motto &#8220;Live Looped Lockdown&#8221; gibt Sieben-Mastermind Matt Howden derzeit jeden Freitag ein im Stream übertragenes Studiokonzert mit neuem und altem Material aus seiner umfangreichen Diskografie. Auf der Basis der ersten Performances entstand ein erstes Album, das als Download &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2020/05/25/lockdown-sieben-matt-howden-veroffentlicht-den-ersten-teil-einer-serie-von-live-alben/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter dem Motto &#8220;Live Looped Lockdown&#8221; gibt Sieben-Mastermind Matt Howden derzeit jeden Freitag ein im Stream übertragenes Studiokonzert mit neuem und altem Material aus seiner umfangreichen Diskografie. Auf der Basis der ersten Performances entstand ein erstes Album, das als Download erhältlich ist, weitere sechs sind für die nächste Zeit geplant. Gerade die Interpretationen älterer Stücke sind ein interessanter Missing Link zwischen den klassischen Sieben-Platten und dem aktuellen Stil.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/05/lockdownsiebenvolume1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-21255" title="lockdownsiebenvolume1" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/05/lockdownsiebenvolume1.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><br />
<span id="more-21254"></span><a href="https://www.facebook.com/pg/TheMightySieben/videos/?ref=page_internal"><strong>Konzerte @ Facebook</strong> </a></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1151642017/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>SIEBEN: 2020 Vision</title>
		<link>https://africanpaper.com/2020/05/23/sieben-2020-vision/</link>
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		<pubDate>Sat, 23 May 2020 05:21:00 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Matt Howden hat mit seinem Projekt Sieben etwas gemacht, worin ihm wenige gefolgt sind &#8211; zumindest ist mir niemand bekannt, der die in der &#8220;Neuen&#8221; oder experimentellen Musik gängige Bearbeitung von Violinparts mit Loopeffekten derart konsequent in den Bereich des &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2020/05/23/sieben-2020-vision/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/04/2020-VISION-COVER-ART.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-20827" title="6PP_DVP_1TRAY" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/04/2020-VISION-COVER-ART-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Matt Howden hat mit seinem Projekt Sieben etwas gemacht, worin ihm wenige gefolgt sind &#8211; zumindest ist mir niemand bekannt, der die in der &#8220;Neuen&#8221; oder experimentellen Musik gängige Bearbeitung von Violinparts mit Loopeffekten derart konsequent in den Bereich des Songwritings überführt hätte. Schon aus diesem Grund, mehr noch allerdings aufgrund der signifikanten Handschrift seiner Musik, wäre diese auch dann noch originell, wenn er dem schöngeistigen und immer leicht<span id="more-20826"></span> melancholisch eingefärbten &#8220;Folkpop&#8221; treu geblieben wäre, der Alben wie &#8220;Star Wood Brick Firmament&#8221; oder &#8220;Each Divine Spark&#8221; eine so große Beliebtheit beschert hat. Doch Howdens Pläne gehen seit einigen Jahren in eine andere Richtung, und so wendete sich seine Musik unter Beibehaltung wesentliche Techniken spätestens seit &#8220;The Old Magic&#8221; vom Pop zum Rock, zugleich nahm die nie wirklich marginale politische Seite Siebens einen größeren Raum ein, wurde deutlicher, punkiger, aggresiver.</p>
<p>Man kann sagen, dass &#8220;2020 Vision&#8221; so gesehen an das vor rund zwei Jahren erschienene &#8220;Crumbs&#8221; anknüpft, einem furiosen Rundumschlag gegen den damals aktuellen Stand der Dinge im UK. Doch ebenso wie die Zeit im Vereinigten Königreich auch seitdem nicht stehen geblieben ist, hat sich Sieben ein weiteres Mal gehäutet und wartet mit einigen Überraschungen auf. Eine ist Kev, seine neue fünfsaitige Kevlar-Violine, die hier den Status eines vollwertigen Bandmitgliedes erhält und als solches auch mit Ansagen nicht geschont wird: &#8220;We&#8217;re all Fucked, Kev&#8221; lautet der kompromisslose Titel des ebenso kompromisslosen Openers, und zu punkigem Uptempo, rockigen Soli, schwülheißem Summen und alarmierenden Sirenenklängen erörtern Matt und Kev die Übel der Zeit und Howden bekommt &#8211; nicht persönlich, aber als Angehöriger der Spezies Mensch &#8211; einen veritablen Abgesang zu hören. &#8220;Aufgeschmissen seid ihr, nicht ich&#8221;, scheint Kevs Devise zu sein und das Ende des Anthropozän und den Untergang der Menschheit scheint ihn nicht sonderlich zu kümmern &#8211; nicht weil er nicht weiß, dass er dem Menschen seine Existenz verdankt und ihn braucht, um gespielt zu werden, sondern weil es ihm an Sehnsucht und Begehren, am Wunsch zu bestehen fehlt. Künstliche Intelligenz will nichts.</p>
<p>Dieses Batteling und all die Hintergedanken zum Album müssen sich irgendwann im letzten Jahr abgespielt haben, lange vor Corona und den immer deutlicher zutage tretenden Folgen unseres Wirtschaftens, die das mettigelförmige Virus erkennen lässt, und auch in dieser Hinsicht erweist sich der apokalyptische Grundtenor des Albums und der Texte über soziale und ökologische Verwerfungen als visionär. Wie es sich für kraftvollen Rock mit endzeitlicher Message geziemt, ist die Stimmung dekadent: Mit groovigem Hämmern auf den Saiten und dem geloopten Stimmengewirr ist das immer dichter werdende &#8220;Enzosonbenzos&#8221; ein stetig aufgepumpter Ballon, aus dem die Luft am Ende entweicht wie die Farbe aus einem allzu strahlenden Bild. In &#8220;Reckoning Beckoning&#8221; takten geschlagene und gestrichene Rhythmen gegeneinander an und demonstrieren erneut, dass Rock oder Postpunk mit Geige nicht auf Levellers oder New Model Army, deren Konzerte Howden bereits eröffnet hat, hinauslaufen muss, denn hier übernimmt das Gerät ein ganzes Rock-Instrumentarium. Entpannte Grooves im Downtempo (&#8220;Death Tape Updated For 2020&#8243;), klassischer Rock mit weiblichen Gastvocals (&#8220;Vision&#8221;), treibende Ohrwurmstücke (&#8220;Come And Ride in The Cult Of Light&#8221;) und dystopische Kracher (&#8220;The Darkness You have Drawn&#8221;) reichen sich die Klinke in die Hand, in elektronischer ausgerichteten Tracks wie &#8220;You, My Cult Of Blight&#8221; erkennt man die Handschrift des ebenfalls beteiligten Maciek Frett (Job Karma), und zwischen ekstatischen Beats und röhrenden Riffs klingt hin und wieder sogar eine vertraute Folknuance an, so in &#8220;Berylsinperil&#8221;, in dem die Violine mal ganz klassische Ornamente webt.</p>
<p>&#8220;Times like this probably need an album with some positivity. Wish I’d known that before writing this one&#8221;, klagt Howden im Pressetext, aber ich denke, dass ihm hier die perfekte Gradwanderung gelungen ist, denn Endzeitstimmung funktionierte seit jeher am besten &#8220;with a grain of salt&#8221;, und wer derzeit ein Bedürfnis nach Eskapismus hat, ist bei Apocalypse Culture dieser Art ohnehin an der falschen Adresse. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.matthowden.com/">Redroom</a></strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2533083478/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>SIEBEN: Crumbs</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Jul 2018 04:59:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Matt Howden]]></category>
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		<category><![CDATA[Sieben]]></category>

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		<description><![CDATA[Matt Howden war schon zufriedener mit seinem Land und seiner Zeit. Dieser Tage jedenfalls hadert er so sehr, dass er seinem Ärger, seiner Hoffnungslosigkeit, aber auch seiner Zuversicht ein kraftstrotzendes, raues, an manchen Stellen geradezu punkiges Sieben-Album namens &#8220;Crumbs&#8221; gewidmet &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2018/07/21/sieben-crumbs/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/06/Crumbs-ALBUM-COVER.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-15764" title="Crumbs ALBUM COVER" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/06/Crumbs-ALBUM-COVER-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Matt Howden war schon zufriedener mit seinem Land und seiner Zeit. Dieser Tage jedenfalls hadert er so sehr, dass er seinem Ärger, seiner Hoffnungslosigkeit, aber auch seiner Zuversicht ein kraftstrotzendes, raues, an manchen Stellen geradezu punkiges Sieben-Album namens &#8220;Crumbs&#8221; gewidmet hat.<span id="more-15763"></span></p>
<p>Moment mal, Sieben, Matt Howden &#8211; war das nicht der Geiger, den man immer mit anheimelndem Darkfolk in Verbindung brachte, der am laufenden Meter von herbstlicher Schwermut durchdrungene Songs produziert und, wie es sich für einen Spätromantiker gehört, Keats und Byron vertont hat? Jein, denn Folk war bei Sieben immer nur eine Komponente unter vielen, zwischen seinen schönen dunklen Popstücken fanden sich schon immer &#8211; v.a. auf &#8220;Desire Rites&#8221; &#8211; kämpferische Songs, und der Byron, den er porträtierte, war der sterbende Freiheitskämpfer im griechischen Missolonghi.</p>
<p>Zu &#8220;Crumbs&#8221; kann man sagen, dass es vom Stil her die Linie seit &#8220;The Old Magic&#8221; fortfährt, die einen deutlichen Bruch zur klassischen melodischen Phase, die von &#8220;Our Solitary Confinement&#8221; bis &#8220;Each Divine Spark&#8221; reichte, einleitet. Seitdem wurde der Sound trockener, grober, spröder, von den Melodien kann man ähnliches sagen, und der Druck, der über das angezogene Tempo in die nach wie vor repetitiven Songs kam, ist kaum zu überhören.</p>
<p>Ging es in &#8220;The Old Magic&#8221; und den vorausgegangenen EPs um Spuren des Primordialen im heutigen Nordeuropa, so ist &#8220;Crumbs&#8221; eine trocken disseitige Kampfansage an so manche Unart unserer Zeit, und wie es bei einem so druckvollen Album sein muss, zählen dazu einige Nachlässigkeiten, wie etwa die resignierte Zufriedenheit mit den Brosamen von den Tischen der Bonzen, die im Titelsong verhöhnt wird, aber auch die sich selbst als mutig feiernde, aber letztlich feige Untergangsstimmung der Dauerschwarzmaler, der im Opener &#8220;I will Ignore the Apocalypse&#8221; eine derbe und dreckige Absage erteilt wird. Und wer weiß, vielleicht steckt in dem Titel auch eine kleine Spitze gegenüber den Versuchen, Siebens seit jeher eigenwillige Musik in die Schublade &#8220;apokalyptischer&#8221; Musikgenres zu stecken.</p>
<p>Bei all dem wird keineswegs ein intellektueller Diskurs entfacht, sondern Wut, und wenn in &#8220;The Overlords are Back&#8221; ein Reset für unseren Planeten gefordert oder in &#8220;Here is the News&#8221; ein neuer kalter Krieg mit immer idiotischeren Machthabern an den zentralen Schaltstellen besungen wird, passt es ganz gut, dass es sich dabei um punkige Pogonummern handelt, bei denen die geloopte Violine verzerrt ertönt &#8211; wenn Howden sich in einem der textlastigeren Stücke als &#8220;Liberal Snowflake&#8221; präsentiert, wirkt das unter den Umständen fast ironisch, aber bei genauerem Hinhören wirkt auch dieses Bekenntnis zu sozialen Werten wie ein trotziger Akt. Zumal es inhaltlich sowieso passt.</p>
<p>Die Grundstimmung des Albums ist dynamisch und pulsierend, an einigen Stellen dreht Howden, verglichen mit früheren Aufnahmen, stark an der Geschwindigkeitsschraube &#8211; auch manchmal innerhalb der Songs, was für solide Verfremdung sorgt, und bei dem mit hypnotisch pochenden Beats, Rasseln und verfremdeter Stimme präsentierten &#8220;Is it dark enough?&#8221; erinnert Sieben fast ein wenig an den Techno mit Rockinstrumenten, wie ihn Bands wie <a href="http://africanpaper.com/2013/07/13/nisennenmondai-n/">Nisennenmondai</a> spielen. Rock im engeren Sinne findet sich in den zwei Bonusstücken mit Bandbegleitung, aber auch in der Soloversion des herausragenden &#8220;Coldbloods&#8221;, bei dem die Violine, wenn ich denn nichts überhöre, Riffs, Rocksoli, Rauschen und coole Midtemporhythmen im Alleingang hevorbringt. Und auch hier wieder wundert man sich über das, was schon immer überraschend war &#8211; nämlich dass Howden es schafft, mit wenigen Mitteln eine derartige Opulenz zu erzeugen.</p>
<p>Fest steht, dass The Mighty Sieben als satirischer Antiheld im Tweed-Suit in Bestform ist, und ich hoffe, dass das langsam mal eine etwas größeren Hörerschaft erreicht. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.matthowden.com">Redroom</a></strong></p>
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		<title>7JK:  Ride the Solar Tide</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Dec 2016 08:37:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[7JK haben schon auf ihrem Debüt vor vier Jahren demonstriert, dass ihr Interesse nicht darin besteht, die Stile ihrer beiden Stammprojekten Sieben und Job Karma perfekt zu verschmelzen, dass sie mehr sein wollen, als die bloße Summe ihrer Teile. Auf &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2016/12/03/7jk-ride-the-solar-tide/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/11/7jkridethesolartide.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-13032" title="7jkridethesolartide" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/11/7jkridethesolartide-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>7JK haben schon auf ihrem Debüt vor vier Jahren demonstriert, dass ihr Interesse nicht darin besteht, die Stile ihrer beiden Stammprojekten Sieben und Job Karma perfekt zu verschmelzen, dass sie mehr sein wollen, als die bloße Summe ihrer Teile. Auf dem gerade erschienenen „Ride the Solar Tide“ offenbaren Matt Howden und Maciek Frett ihren gemeinsam erarbeiteten Stil noch deutlicher.<span id="more-13031"></span></p>
<p>Auf einer internationalen Raumstation kommt es zum Frontalaufprall zwischen Depeche Mode und Cabaret Voltaire – so in etwa heißt es im Begleittext, und wenn zwei so ernsthafte Musiker so freimütig wie irgendwer zu klingen behaupten, dann heißt das erst einmal zweierlei: zum einen, dass sie es können, zum anderen, dass hier zwar einiges, aber längst nicht alles mit ernsten Dingen zugeht. „Ride the Solar Tide“ bietet fünfundvierzig Minuten Scifi und Dystopie voll paradoxer Aufbruchstimmung und ambivalenter Technophilie – ein nerdiges Interessengemenge auf die Art, wie es Mitte der 80er hip war.</p>
<p>Der Sound dazu, wen wundert es bei einem Sheffielder an Bord, klingt in den meisten Stücken tatsächlich sehr nach den Cabs, und an Clock DVA darf man sich auch hier und da erinnert fühlen: Nach einem filmreifen Piano-Auftakt reihen sich groovige Uptempos an tolle Synthie-Melodien, technoides Rasseln und blechernes Scheppern an Radiosamples, toll machende Raumklangeffekte und Geigenparts, die manchmal wunderschöne Sieben-Motive in einen völlig anderen Kontext setzen, manchmal die passenden Synthies nachempfinden und vor dreißig Jahren sicher den einen oder anderen Hit hervorgebracht hätten.</p>
<p>An Entertainment-Qualität wird nicht gespart, runde, kompakte Songs allerdings werden nicht geliefert. Einige furiose Gesangspassagen Howdens und die Kombination aus Harmonie und detailverliebter elektronischer Opulenz bilden dann quasi – wenn man den Vergleich noch einmal aufgreifen will – den Depeche Mode-Part dazu, und das finale „Starseed“ ist tatsächlich äußerst radiotauglich. Bei all dem entsteht ein ganz eigener Sound, der den Vorbildern ebenso ähnelt wie den Stammbands der beteiligten Musiker, doch letzteres ist nur bis zu einem gewissen Grad der Fall: „Ride the Solar Tide“ hat weniger von der archaischen Aura, welche die perkussive Wucht Job Karmas umgibt, und würde man Howden hier zum ersten mal hören, wäre man wohl überrascht zu hören, dass er für einige als Folkmusiker gilt.</p>
<p>Doch wie dem sei, eine solche Platte braucht markante Texte, und in denen wird von dunkler Materie über das Gesetz der Entropie alle Register gezogen, und an griffigen Slogans wird ebenfalls nicht gespart. „Do you like boiled rice?“ heißt es an einer Stelle, und ich dachte schon, ich hätte mich verhört, „we are the centre of the universe“ ganz dreist an einer anderen. Ironie? Keineswegs, denn „The centre is everywhere“. Wie schon Giordano Bruno wusste, ist das Universum unendlich, und 7JK erkunden darin ausgesprochen stilsicher einen interessanten Ausschnitt. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Redroom</strong></p>
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		<title>SIEBEN: The Old Magic</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Aug 2016 05:44:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Martin F Bedford]]></category>
		<category><![CDATA[Matt Howden]]></category>
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		<description><![CDATA[Die alte Magie, die Matt Howden alias The Mighty Sieben auf seinem neuen Album heraufbeschwört, kommt ohne Brimborium aus und liegt versteckt an geheimen Orten, die er in den letzten zwei Jahren im weitverzweigten Norden Europas durchforstet hat – im &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2016/08/06/sieben-the-old-magic/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/08/siebentheoldmagic.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-12550" title="siebentheoldmagic" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/08/siebentheoldmagic-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Die alte Magie, die Matt Howden alias The Mighty Sieben auf seinem neuen Album heraufbeschwört, kommt ohne Brimborium aus und liegt versteckt an geheimen Orten, die er in den letzten zwei Jahren im weitverzweigten Norden Europas durchforstet hat – im Baltikum, in Skandinavien und nicht zuletzt in seiner eigenen britischen Heimat.<span id="more-12549"></span></p>
<p>Versteckt und genügsam, ohne Drang und doch bereit, gefunden zu werden, ist auch die ganz eigene Magie von Howdens Musik. Die schönen, oft von einer leisen Melancholie durchzogenen Songs offenbaren erst beim genaueren Hinhören ihre unkonventionelle Machart aus gelooopten Motiven, die fast ausschließlich der Geige entstammen. Auch ihre spirituelle Tiefe tragen die eingängigen Songwriter-Perlen nicht wie eine Monstranz vor sich her, denn oft finden sich okkulte Andeutungen in eine Stimmung verpackt, von der man sich auch ohne spezielle Neigung packen lassen kann und mit der der Liebling vieler Neofolker in viel breiteren Hörerschichten einen Fuß in der Tür hätte, wenn er selbst und die Umstände es nur wollten.</p>
<p>„The Old Magic“ hat eine rege Vorgeschichte und ist gewissermaßen eine Art Palimpsest. Ein Großteil der vertretenen Stücke wurden in anderen Versionen bereits auf drei EPs veröffentlicht, die &#8211; erstmals in Howdens Biographie &#8211; nur über Bandcamp erhältlich waren. Von Beginn an für Neubearbeitungen vorgesehen konnten die Songs so heranreifen und und hatten doch schon einen kleinen Anker in der Erinnerung der aufmerksamen Fans. Auf „The Old Magic“ sind nun wesentliche Momente aus „Lietuva“, „Norse“ und „Briton“ vereint, womit auch die versteckte Magie des maritimen Nordeuropa zu einer Einheit vermählt wird.</p>
<p>Wie wird diese alte Magie nun gezeichnet im Sieben-Kosmos? Oft als etwas Alltägliches, das das leben ohnehin bereithält und nicht zwangsläufig Magie genannt werden müsste. Nicht selten tritt sie leidenschaftlich und kämpferisch in Erscheinung, wie in der fast punkigen Uptempo-Nummer „Ready for Rebellion“ und dem monoton treibenden „Modron“ zu ehren einer vorchristlichen Göttin. Dann wieder ist sie von ritualistischer Evokativität wie in „Black Moon, Rise Again“ oder „Come, Raven King“. Dann wieder versteckt, als warte sie, wie im finalen „The Other Side of the River“, auf ihre Wiedererweckung durch die, die mit offenen Sinnen durch&#8217;s Leben gehen.</p>
<p>Dieser Gedanke des Verborgenen rahmt die Platte, denn bereits im eröffnenden Titeltrack, einem kernigen Stück Acid Rock mit Grunge-Falsett, zeigt sie sich in tieferen Schichten der Sprache wohnend, doch schon ihre Begriffe sind, wie der Text zeigt, recht schnell und einfach in die neue Sprache übersetzbar. „The Old Magic“ hat jedoch wenig von wechgezeichneter Nostalgie, und „Hillford Mindset“ präsentiert eine Schattenseite jener alten Zeit, in der es das trotzige Schmoren im eigenen Saft längst gab. Interessant ist, wie der Text dies recht neutral schildert und die Bewertung den Hörern überlässt, und naheliegende Bezüge zur Gegenwart mögen Howdens Landsleute herausarbeiten.</p>
<p>Die neuen Versionen unterscheiden sich nun unterschiedlich stark von den Originalen: Viele der Tracks sind kürzer als in den ursprünglichen Versionen, und oft ist der Klang voller und weniger differenziert, wie um die urige Schlichtheit zu untermauern. Manche, wie die Beschwörung des Rabenkönigs, sind dagegen weitaus luftiger gestaltet und geraten bewusst aus den Fugen. Interessanter jedoch erscheint mir das was sich im ganzen Projekt abzeichnet und worauf ich schon in meinen Besprechungen zu den EPs hingewiesen habe: Sieben ist mittlerweile recht weit weg von der schöngeistigen Popmusik von Alben wie „Each Divine Spark“ oder „Star Woood Brick Firmament“ und bei einem spröden, rockigen Sound angekommen. Gerade das Spröde lässt das Repetitive noch eindringlicher wirken. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Redroom</strong></p>
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		<title>JO QUAIL: Five Incantations</title>
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		<pubDate>Sat, 07 May 2016 04:45:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Jo Quail]]></category>
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		<category><![CDATA[Matt Howden]]></category>
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		<description><![CDATA[Jo Quail hat wie viele Musiker, die mit traditionellen Instrumenten etwas mehr oder weniger Experimentelles machen, eine klassische Musikausbildung genossen und ist dann später &#8211; durch die Begegnung mit etwas schägeren Subkulturen &#8211; &#8220;auf Abwege&#8221; gekommen. Auf diesen Abwegen hinterlässt &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2016/05/07/jo-quail-five-incantations/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/04/joquailfiveincantations.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-11958" title="joquailfiveincantations" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/04/joquailfiveincantations-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Jo Quail hat wie viele Musiker, die mit traditionellen Instrumenten etwas mehr oder weniger Experimentelles machen, eine klassische Musikausbildung genossen und ist dann später &#8211; durch die Begegnung mit etwas schägeren Subkulturen &#8211; &#8220;auf Abwege&#8221; gekommen. Auf diesen Abwegen hinterlässt sie nun seit einigen Jahren interessante Spuren, ihre Signatur dabei ist ein erdiger, bisweilen bodenständiger und doch immer auch eine gewisse Weite implizierender Sound auf dem E-Cello. <span id="more-11957"></span></p>
<p>Auf ihrer letzten Tour duch Australien hat die Musikerin ihr aktuelles Album Five Incantations als ein zusammenhängendes Stück aufgeführt, und in der Tat wirken die fünf Tracks wie Teile eines größeren Ganzen. Zugleich aber hat man das Gefühl, dass man es mit Ausschnitten eines größeren Narrativs zu tun hat, das geheimnisvoll bleibt und im Idealfall im Kopf des Hörers zur Vollendung gelangt. Dies ist nur eine der Doppelbödigkeiten des Werks, denn auch der abstrakte Eindruck täuscht, entfalten die Stücke nach mehrmaligem Hören durchaus subtile Songqualitäten. Mit den fünf Ausschnitten aus einem beim genauerem Hinsehen nur scheinbar abstrakten Gemälde spiegelt sich all dies schon auf dem Cover des Albums.</p>
<p>Mit seiner monumental anmutenden und zugleich wehmütigen Melodie, die gut in einen von vielen kleinen Spannungsmachern durchzogenen Filmscore passen würde, verkörpert der Opener  &#8220;White Salt Stag&#8221; schon diesen Ort zwischen allen Stühlen, denn trotz aller Hintergründigkeit entsteht immer wieder der Eindruck, dem Auftakt eines Rocksongs zu lauschen, und stets überrascht die Tatsache, dass die ganze dramatische Wucht lediglich auf einem Instrument beruht &#8211; es ist eine von vielen Stellen in Quails Werk, bei dem eine größere Nähe zu ihrem RASP-Kollegen Matt Howden in den Sinn kommt als zu anderen Cellistinnen wie Julia Kent oder Hildur Gudnadottir.</p>
<p>Nicht alle der fünf &#8220;Incantations&#8221; geben sich derart straight, &#8220;The Breathing Hand&#8221;, das den Cello streckenweise kaum mehr erkennen lässt, führt lediglich die melancholische Seite des Openers fort und lässt sie in dronig-flächiger Gestalt manifest werden. Einige unsichere Momente gegen Ende des Stücks ändern nichts daran, dass in seiner tastenden Langsamkeit eine starke meditative Ruhe liegt.</p>
<p>Die vorsichtig herantastenden Bewegungen leiten über in das aufgewecktere &#8220;Salamander&#8221;, das fast heiter und verspielt anmutet. Irgendwann kommt wie selbstverständlich Aufgewühltheit in die rhytmische Bewegung, die sich zu Wellen aus Bombast steigert und am dramatischen Ende in luftigen Höhen kulminiert. Die heruntergrbrochene Langsamkeit von &#8220;Between two Waves&#8221; könnte damit nicht stärker (und passender) kontrastieren. Das sanfte Abklingen jedoch ist nur die Ruhe vor dem Sturm, denn in allen Ritzen des Stücks braut sich etwas zusammen, es rumort unterschwellig bis sich plötzlich die schönste Schwermut Bahn bricht &#8211; an keiner Stelle klingt das Cello mehr nach sich selbst. Im ambienten &#8220;Gold&#8221; schließt sich der Kreis, denn die hypnostischen Striche wirken wie ein Zoom und kulminieren in einem furiosen Rocksolo. (J.G.)</p>
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