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	<title>African Paper &#187; Michael Lawrence</title>
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		<title>Language of Stone: Neue Kollaboration von Matt und Keith Howden</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Oct 2025 05:24:05 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Vor einigen Wochen bereits erschien mit &#8220;Language For Stone&#8221; die dritte Zusammenarbeit von Matt Howden und seinem Vater, dem Dichter Keith Howden. Die Veröffentlichung bildet, wie man im Begleittext erfährt, den Auftakt einer Reihe, die sich mit dem klanglichen Potenzial &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/10/16/language-of-stone-neue-kollaboration-von-matt-und-keith-howden/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einigen Wochen bereits erschien mit &#8220;Language For Stone&#8221; die dritte Zusammenarbeit von Matt Howden und seinem Vater, dem Dichter Keith Howden. Die Veröffentlichung bildet, wie man im Begleittext erfährt, den Auftakt einer Reihe, die sich mit dem klanglichen Potenzial sogenannter &#8220;musikalischer Steine&#8221; beschäftigt – inspiriert von den Entdeckungen des exzentrischen englischen Gelehrten Peter Crosthwaite im 18. Jahrhundert, der im nordenglischen Lake District die ersten europäischen Lithophone konstruierte.<a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/10/languageofstone.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-48590" title="languageofstone#" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/10/languageofstone.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-48589"></span></p>
<p>Wie Crosthwaite folgt auch Matt Howden dem Fluss Greta bis zu den sogenannten singenden Steinen, deren Klänge er sammelte und in neun Kompositionen einarbeitete. Die Texte seines Vaters, entstanden als poetische Hommage an den Mount Skiddaw, bilden dazu das erzählerische Fundament. Herausgekommen ist ein stilles, zugleich vielschichtiges Werk zwischen Folk, zeitgenössischer Kammermusik und experimenteller Klangarchäologie und -Geologie. Die typischen, cinematisch anmutenden Streicherarrangements Howdens – bekannt vor allem durch sein in den vergangenen Jahren immer rockiger gewordenen Soloprojekt Sieben – treffen hier auf die eindringliche, erzählerische Stimme seines Vaters, die durchaus eine gewisse Familienähnlichkeit der Stimmen erkennen lässt. Musik und Sprache fügen sich zu einem szenischen Ganzen, das mitunter fast hörspielhaft wirkt: besinnlich, manchmal verspielt, getragen von einer feinen Balance aus Intimität und kleinen subtil dramatischen Gesten. &#8220;Language For Stone&#8221; wurde von Michael Lawrence (Bladud Flies) gemastert und erscheint bei Archaeological Records als LP, CD und zum Download.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3825960414/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>CURRENT 93: Thunder Perfect Mind 2LP</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Jan 2018 01:15:37 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/01/current93thunderperfectmind.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-14761" title="current93thunderperfectmind" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/01/current93thunderperfectmind-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Als Current 93 in den frühen 90ern das Album „Thunder Perfect Mind“ herausbrachten, war die mediale Aufmerksamkeit und die Möglichkeit von Publicity für derartige Musik noch weitaus gringer als heute, wo diverse Kanäle wie Newsletter und Social Media die Erwartung auf einen Tonträger anheizen und die Gespanntheit auf einen eventuellen Meilenstein schüren können. War man nicht im Postverteiler der entsprechenden Vertriebe oder stand im Kontakt mit dem einen oder anderen Musiker, dann erfuhr man irgendwann aus der einschlägigen Presse von den gerade erschienenen Releases, und so erblickte das vorliegende Album auf fast etwas<span id="more-11540"></span> unspektakuläre Art das Licht der Welt. Dass es sich dabei um eine der größten Wegmarken im Werk der Gruppe um David Tibet handeln sollte, stellte sich erst heraus, als das Album mehr und mehr Einzug in die Plattenregale nahm, mehr noch als man einige Jahre und Veröffentlichungen später auf dieses Album zurückblicken konnte.</p>
<p>Und „Thunder Perfect Mind“ war eine Wegmarke in vielfacher Hinsicht. Es war das erste Album, auf dem der christlich-esoterische Einschlag, der von Beginn an in Tibets Werk präsent war, der oft jedoch einen eher eigenwillig ambivalenten Eindruck erweckte, zur zentralen, eindeutig positiv konnotierten Säule des Grundtenors wurde. Freilich, Zeilen wie „And I believe, Christ is the Son of God“ gab es bereits, aber hier wurde ein ganzes Album nach einem gnostisch-christlichen Text in koptischer Sprache benannt, was auf Tibets später noch intensivere Beschäftigung mit solcher Literatur und der Koptologie vorausweist.</p>
<p>Ebenfalls wurde auf diesem Album deutlich, dass die seit „Swastikas for Noddy“ vollzogene Hinwendung zum Songwriting und zu akustischer, im weitesten Sinne folkiger Musik nicht als kurzlebiges Strohfeuer in die Bandgeschichte eingehen sollte, sondern für viele Jahre ein musikalisches Markenzeichen Current 93s sein sollte, die Mitwirkung von Tibets Heldin Shirley Collins ist in dem Zusammenhang ein symbolisch aussagekräftiges Statement. Auch in persönlicher bis personeller Hinsicht ist „Thunder Perfect Mind“ bedeutsam. Dass es ein identisch betiteltes Nurse With Wound-Album gibt und Stephen Stapleton nach wie vor mit an Bord war, kann als bemerkenswerte Antithese gegen Tibets Abwendung von experimentellen Klängen gelesen werden. Darüber hinaus war „Thunder Perfect Mind“ das letzte Album mit Douglas P. und Rose McDowall, dagegen das erste, auf dem Michael Cashmore der Musik mit seinem pastoralen Gitarrenpicking den Stempel aufdrücken sollte.</p>
<p>Einige der Songs auf dem Album sind heute Klassiker, werden immer mal wieder bei Konzerten gespielt und erfreuen ungebrochen das schwarze Volk in den entsprechenden Clubs. Andere dagegen sind nahezu vergessen, außer natürlich bei denen, die das Album am Stück hören. Zu den ersteren zählen „The Descent of Long Satan and Babylon“, ein mysteriöser Akustiksong mit Anspielungen auf die Offenbarung des Johannes, bei dem Tibets eigenwilliger Sprechgesang, Cashmores sanfte Gitarre und Joolie Woods Flöte einem an Collins erinnernden Folksound sehr nah kommen. Unvergessen „In the Heart of the Woods and what I Found there“, bei dem &#8211; in Anspielung auf die Legende des Heiligen Eustachius &#8211; zu einer einprägsamen Geigenmelodie Christus erscheint, oder „A Song for Douglas after he&#8217;s dead“, eine rührende Hommage an den mittlerweile verflossenen Freund inklusive Trauermarsch. Ebenfalls in die Kategorie zählen Stücke wie „A Sadness Song“, bei dem Tibet mit seiner eigenwillig androgynen Kopfstimme einen der melancholischsten Momente seiner Diskografie entstehen lässt, ferner „Mary Waits in Silence“, das von einer mir unbekannten Renate Birulf gesungene „Riverdeadbank“ oder das wunderschöne Sand-Cover „When the May Rain Comes“.</p>
<p>In diesen und ähnlichen Stücken wirkt der noch frische Folksound der Band nicht freakig oder Stilgranzen überschreitend, sondern auf eingängige Art ernsthaft, und er vermag – durchaus romantische oder nostalgische – Bilder einer pastoralen englischen Fantasiewelt heraufzubeschwören, einer Welt, die allerdings immer noch zu gebrochen erscheint für reinen Eskapismus, die einen Beigeschmack der Bitteren, Grenzwertigen gerade in ihrer unschuldig anmutenden Schönheit um so wirkungvoller zum Zug kommen lässt. Louis Wain, von dem das Artwork zum Original-Cover ist – ebenfalls erstmals im Kosmos der Band – hätte diese Landschaft malen können. Dazu passen dann auch die etwas schrägeren Akustiknummern, die sich zwischen die anderen Songs geschlichen haben, Stücke wie „Rosie Star Tears from Heaven“ oder „All the Stars are Dead now“.</p>
<p>Doch „Thunder Perfect Mind“ ist ohnehin gar nicht als homogenes Werk konzipiert, das musikalisch wie aus einem Guss wirken sollte. Ausgerechnet die beiden Teile des Titelstücks haben keine Songstruktur, mit ihren minimalen melodischen Mustern knüpfen sie aber auch wenig an frühere Soundscapes an. Mit leicht verfremdeter Stimme rezitiert Tibet Passagen über die dualistische Natur der Gottheit, begleitet von der gehauchten Stimme Rose McDowalls. Ebenfalls heraus sticht das textlich kontroverse &#8220;Hitler as Kalki (SDM)&#8221;: Zu Nick Salomans Gitarrensoli und zum Bassspiel eines Musikers, der sich heute wahrscheinlich lieber die Hand abhacken würde, als sich daran zu beteiligen, wird hier die Katastrophe des Weltkriegs mit aus dem Hindu-Kosmos stammenden Prophezeihungen über das Ende des aktuellen Weltzyklus in Verbindung gebracht. Das Lied ist, wie später ein ganzes Album, seinem Vater gewidmet, der im Krieg gegen Nazi-Deutschland im Einsatz war. Mehr noch als die eher noiserockigen Stücke auf der recht heterogen ausgefallenen &#8220;Horsey&#8221; ist dieses Stück Current 93s erster Ausflug in psychedelisch konnotierte Rockmusik.</p>
<p>Dieses breite Stilsprektrum zwischen Song und Soundscape, zwischen Folk, Abstraktem und Psychedelischem, das einem sofort ins Auge fallen muss, wenn man den Fokus nicht nur auf die &#8220;Hits&#8221; lenkt, ist sicher ein Grund, warum &#8220;Thunder Perfect Mind&#8221; zu den herausragenderen Alben der Band zählt, aber letztlich sind dies ebenso wie der breit gefasste inhaltliche Rahmen Dimensionen, die man mit der einen oder anderen Schwerpunktverschiebung in fast allen Current 93-Alben findet. Es gab in der Bandgeschichte immer Phasen, die von einer besonderen Frische und Aufbruchstimmung geprägt waren, während man anderen Karriereabschnitten anmerkte, dass es wieder einmal Zeit für einen Häutungsprozess war. Ich denke, dass &#8220;Thunder Perfect Mind&#8221; auch sehr davon lebt, in einer der erstgenannten Phasen entstanden zu sein. Unlängst wurde das Werk in von The Bricoleur remasterter Version und mit neuem Artwork von Ania Groszynska auf Doppel-LP wiederveröffentlicht. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: The Spheres</strong></p>
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		<title>Zwei Alben von Nature And Organisation erstmals auf Vinyl</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Jun 2017 18:12:36 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach der Doppel-CD &#8220;Snow Leopard Messiah&#8221;, die fast alle Nature and Organisation-Aufnahmen der 90er enthält, erscheinen bei Trisol nun die zwei Vollzeitalben von Michael Cashmores Projekt zum ersten mal auf Vinyl. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/06/NAOBEAUTY.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-13872" title="NAOBEAUTY" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/06/NAOBEAUTY.jpg" alt="" width="559" height="384" /></a><span id="more-13871"></span><br />
&#8220;Beauty Reaps the Blood of Solitude&#8221;, das 1994 erschien und in seinem experimentellen Folksound auch so etwas wie ein Allstar-Album der auf ihr baldiges Auseinanderdriften zusteuernden World Serpent-Familie war, erscheint auf schwarzem Vinyl, rosafarben dagegen die LP-Version<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/06/NAOSNOWLEOPARD.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-13873" title="NAOSNOWLEOPARD" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/06/NAOSNOWLEOPARD.jpg" alt="" width="559" height="386" /></a><br />
des rein instrumentalen, kammermusikalisch ausgerichteten &#8220;Death in a Snow Leopard Winter&#8221; von 1998. Beide Alben wurden neu gemastert von Michael Lawrence alias The Bricoleur und enthalten neben neuem Design auch neues Coverartwork von Cashmore.</p>
<p><a href="http://www.trisol.de/de/news.html"><strong>Nature and Organisation auf Trisol</strong></a></p>
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		<title>ZU: Jhator</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Apr 2017 07:43:02 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/04/zujhator.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-13637" title="zujhator" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/04/zujhator-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Wenn man bisher etwas über ZU zu lesen bekam, war meistens von einem sehr wilden, oft tonnenschweren Hybrid aus Jazz, Metal und allem, was auf -core endet, die Rede, und bei Vergleichen war man schnell bei Gruppen wie Painkiller und Naked City. Dazu passt auch die Mutmaßung, das die Band sich einst nach einem Song von James Plotkins Grindcore-Kapelle Old Lady Drivers benannt haben soll. Befasste man sich etwas genauer mit dem Werk der Italiener und hörte sich auch die Kollaborationen an, dann registrierte man schnell, dass die<span id="more-13636"></span> Gruppe sich nur bedingt auf ihre harsche, entgrenzte Seite reduzieren ließ. Auf „Jhator“ sind ZU jedoch weiter von den oben genannten Begriffen entfernt als je zuvor und verzichten mit dem Saxophon, das Luca T. Mai gegen das Mikrofon eingetauscht hat, auf das Element, das für die hartnäckigsten Jazzvergleiche sorgte.</p>
<p>Der Begrif „Jhator“ bezeichnet im Tibetischen eine traditionelle Bestattungstechnik, bei der die Körper Verstorbener in Stücke zerschnitten und auf einer Bergkuppe den Elemente und wilden Tieren, primär Raubvögeln, überantwortet werden, die wörtliche Übersetzung des Begriffs lautet „den Vögeln Almosen geben“. Man betrachtet die Vögel als Manifestationen von Dakinis, halbgöttliche Wesen weiblichen Geschlechts, die die Seelen der Verstorbenen – symbolisch in Form von Teilen des Körpers – in den Bardo tragen, in dem sie bis zur Wiedergeburt verweilen. Das die erste Seite füllende Stück heißt dann passenderweise auch „A Sky Burial“.</p>
<p>In den gut zwanzig Minuten des Stücks wird dieser Brauch, eingerahmt durch einen eröffneten und einen abschließenden Gongschlag, mit einer Vielzahl an Elementen ritueller Klangkunst musikalisch vergegenwärtigt. Längere Phasen relativer Stille nach dem Verrauschen der eröffnenden Gongklänge ermöglichen Konzentration, subtile Details wie leises Vogelzwitschern und kleine, undefinierbare Sounds lassen eine Erwartungshaltung entstehen, die wächst, sobald sich die Elemente verdichten. Schon bald kristallisiert sich das flächige Kreisen einer Drehleier heraus, deren kraftvoller, dudelsackartiger Klang etwas Starkes zu untermalen scheint, das vage bleibt und keiner erklärenden Worte bedarf. Im Laufe der Zeit und nach dem einen oder anderen Bruch wird die Musik zunehmend melodischer, metallene Geräusch werden immer mehr von einem Bandsound aus Bass, Drums und Streichern absorbiert, der an die Kollaboration des Bassisten Massimo Pupilio mit Oren Ambarchi erinnet und bei bei dem man um einen profanen Begriff wie Postrock nicht verlegen sein muss.</p>
<p>„The Dawning Moon Of The Mind“ ist um einiges unaufgeräumter als „A Sky Burial“, aber nicht minder erhaben. Die ersten Minuten sind vom Saitenspiel einer Koto dominiert, einem japanischen Instrument, das klanglich der Harfe ähnelt. Dröhnt es im Hintergrund kreisend, werden die Figuren auf dem Instrument immer schneller, rhythmischer, erinnern stellenweise an die Ornamente der Continuous Music. Obwohl sich die Musik in Dichte und Intensität kontinuierlich steigert, mag man den Übergang zum eruptiven Kraut- und Metal-Gedresche immer noch als plötzlich empfinden, und so schnell die angestaute Spannung sich entladen hat, so schnell mündet der Fluss der Klänge in ein entspanntes, dunkles Dröhnen, gekrönt vom lautmalerischen Schamanengesang Luca T. Mais.</p>
<p>Begreift man „Jhator“ primär im Vergleich mit früheren Arbeiten ZUs, fällt die Abwendung vom Noise und allerhand atonaler Strukturen am ehesten ins Auge – dies aber auf die Gefahr hin, dass einem wesentliche Merkmale des Albums entgehen. „Jhator“ ist von einer rituellen Tiefe, die gekonnt zwischen geerdeten und abgehobenen Stimmungslagen zu changieren weiß und im Werk der Band eine bisher unerreichte Qualität darstellt. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://houseofmythology.com/">House of Mythology</a></strong></p>
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		<title>THE BRICOLEUR: First Matter</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Feb 2014 07:41:35 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/01/thebricoleurfirstmatter.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8194" title="thebricoleurfirstmatter" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/01/thebricoleurfirstmatter-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Vom visuellen Eindruck her ist „First Matter“, das Solodebüt des Briten Michael Lawrence, von einer fast unscheinbaren Eleganz, und könnte schon deswegen so manchen Freunden dunkler, sakraler Klangwelten entgehen – denn dass solche auch ohne Gargoyles und okkulte Symbole auskommen können, gerät bisweilen in Vergessenheit. Wer sich jenseits des Plakativen orientiert, kann bei The Bricoleur eine Musik entdecken, die nicht nur finster und urtümlich dröhnt, sondern auch sehr ausgereift wirkt, denn „First Matter“ ist nicht nur ein Erstling, sondern auch der Abschluss einer längeren Zeit des Experimentierens und Kollaborierens, bei der sich Lawrence Wege mit Musikern wie<span id="more-8193"></span> Richard Moult, Andrew Liles oder auch David Tibet kreuzten.</p>
<p>Dem Namen entsprechend verfolgt Lawrence tatsächlich einen an der musique concrète geschulten Bricolage-Ansatz, wobei der fast etwas trockene Begriff die vielfäligen Legierungen der verwendeten Klänge unterschlägt &#8211; auf „First Matter“ wird nicht nur gesamplet und montiert, viele Komponenten werden zur Unkenntlichkeit verfremdet und durchmischt. Was dabei zu einer dröhnenden Substanz verschmilzt, ist ausgesprochen düster. Die Tonfolgen, die anfangs durch das metallische Dröhnen und Rauschen wie durch eine massive Decke dringen, könnte den tieferen Tasten eines Klaviers entstammen, besser zu erkennen sind die choralartigen Gesangsspuren, die mehreren Stücken einen sakralen Ton beimengen. Ähnlich wirkungsvoll sind die Orgelbeiträge des primär als Thereminspieler bekannten Armen Ra. Lichtere Momente mit Soprangesang schaffen kurzzeitig etwas, das einer Song-Atmosphäre nahe kommt und mit kernigen, statischen Noise-Passagen kontrastiert.</p>
<p>Was nun, wie leider oft, in Effekthascherei ausarten könnte, gerät unter Lawrence&#8217; sensiblen Bastlerhänden zu einer subtilen Sache, deren Tiefe man erst bei voller Aufmerksamkeit registriert. Was einen dann erwartet ist eine dunkle, meditative Musik, die beim Hörer eine gewisse emotionale Leidensfähigkeit voraussetzt und niemals zum regressiven Wegdösen einläd. Bei entsprechendem musikgeschichtlichen Interesse hat man längst Assoziationen parat – mehr noch als die (lauteren und schrilleren) Current 93 der Anfangsjahre fallen mir die frühen, rituellen Arbeiten Ain Sophs ein. Der Current 93-Bezug ist dennoch nicht wegzudenken, denn kein Geringerer als David Tibet bereichert eines der Stücke mit einem beschwörenden, fragmentiert wirkenden Monolog und bedankt sich so auch für Lawrence&#8217; Beitrag zu Myninerest.</p>
<p>Die schlechte Nachricht: „First Matter“ ist schon eine ganze Weile draußen, und ob von den nacheinander erschienenen Releases auf Vinyl, Tape oder Lathe noch Exemplare erhältlich sind, ist fraglich. Man sollte es beim Label versuchen, ansonsten sind eine Neuauflage und natürlich eine Fortsetzung mehr als erwünscht. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://bladudflies.com">Bladud Flies</a>!</strong></p>
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		<title>MOMICK: s/t (Vinyl-Edition lim. 500)</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Oct 2011 07:03:04 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/10/momick.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3073" title="momick" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/10/momick-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Bei Momick handelt es sich um ein noch recht junges Projekt, doch die beiden Betreiber Richard Moult und Michael Lawrence sind keine Unbekannten. Moult ist seit langem in verschiedenen Bereichen tätig. Wäre Magritte Landschaftsmaler gewesen und dazu Brite, dann hätten seine etwas dunkleren Gemälde vielleicht ein bisschen wie die des frühen Moult ausgesehen, der in seiner jüngsten Schaffensphase einen abstrakteren, doch nicht minder dunklen Stil für sich entdeckt hat. <span id="more-3072"></span>Ähnlich seinen Bildern zeugen auch seine Klavierkompositionen von einem großen Verständnis für sensible Stimmungen in all ihren leisen, verhuschten Nuancen. Michael Lawrence, besser bekannt unter dem Namen the.bricoleur, ist Komponist von kernigen und niemals gefälligen Drones, die eine streckenweise sakral anmutende Qualität besitzen.</p>
<p>Schon in ihren angestammten Projekten konnten die beiden Musiker zeigen, dass ihre sichere Hand für schöne, sensible Klänge zugleich auch ein Schutzschild gegen Triviales ist. Allzu leicht nämlich laufen impressionistische Pianoteppiche und verhalten glühende Drones Gefahr, ins süßliche oder in nebelverhangene Naturromantik abzudriften. Lawrence und Moult ist das jedoch niemals passiert. Bei Moults letztjährigem Album „Ethe“ kümmerte sich unter anderem Lawrence um Aufnahme und Produktion, und eventuell legte die Erfahrung, wie gut die beiden musikalischen Visionen harmonieren, den Grundstein für ihr gemeinsames Projekt. Die sieben nur nummerierten Stücke auf dem gemeinsamen Album sind von einer meditativen Ruhe, die durch ein leichtes Auf- und Abbebben noch verstärkt wird. Im Zentrum steht ein verhalltes Piano, auf dem Akkorde von spröder Unaufdringlichkeit erklingen.</p>
<p>Die improvisierten Stücke spielte Moult ursprünglich live in einer kleinen Kirche ein, und überließ sie anschließend Lawrence&#8217; Bearbeitung im Studio. Der Aufnahmesituation geschuldet ist ein dumpfer und verrauschter Klang, durch den eine Hintergründigkeit gewahrt wird, die auch dann Bestand hat, wenn eine Melodie sich intensiviert und für Augenblicke pastoral wird. Ähnlich wie bei vielen Gemälden Moults erscheinen (Klang-)Figuren ganz plötzlich, tauchen nur schemenhaft auf, und fügen sich ins Bild, bis Lawrence&#8217; Dröhnen alles wieder in reine Form auflöst. Einige Momente von besonderer Intensität stechen heraus, der bedrohliche Klang in „two“ die verzweifelte Melancholie in „four“, das durch Mark Baigents Solo auf der Oboe an Markanz gewinnt. Oder zuletzt der fragile mantraartige Gesang eines weiteren prominenten Gastes in „five“: David Tibet, dessen Stimme sich übergangslos in den stetigen Fluss der Klänge einfügt.</p>
<p>Momick spielen eine Musik, die Aufmerksamkeit fordert, die beim hastigen Durchhören zu unrecht als dröge empfunden werden könnte und sich kaum als schöngeistige Hintergrundbeschallung eignet. Ihre feine Emotionalität kommt nur gelegentlich an die Oberfläche der verhuschten Klänge, wie ein kaum hörbares Echo aus einer anderen Zeit.</p>
<p><strong>Label: <a href="http://bladudflies.com/">Bladud flies!</a></strong></p>
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