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	<title>African Paper &#187; Mike Bazini</title>
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		<title>CONTROLLED BLEEDING: Larva Lumps and Baby Bumps</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Sep 2016 06:45:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[War in den letzten Jahren der Output von Controlled Bleeding sehr sporadisch geworden und konnte man den Eindruck gewinnen, dass Paul Lemos (vielleicht auch bedingt durch den Tod der beiden Mitstreiter Chris Moriarty und Joe Papa) etwas ausgebrannt und frustriert &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2016/09/03/controlled-bleeding-larva-lumps-and-baby-bumps/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/09/controlled-2.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-12678" title="controlled-2" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/09/controlled-2-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>War in den letzten Jahren der Output von Controlled Bleeding sehr sporadisch geworden und konnte man den Eindruck gewinnen, dass Paul Lemos (vielleicht auch bedingt durch den Tod der beiden Mitstreiter Chris Moriarty und Joe Papa) etwas ausgebrannt und frustriert war, so scheint ihm das Musikmachen inzwischen wieder <a href="https://www.youtube.com/watch?v=mTATddusi7Y">sichtlich zu begeistern</a>, er hat sich als Gitarrist neu erfunden und scheint auch mit seiner Vergangenheit im Reinen zu sein. <span id="more-12677"></span>So werden fast zeitgleich mit dem neuen Album das legendäre brachiale Vinyldebüt „Knees and Bones“,das schon etwas ausdifferenzierte „Body Samples“ und erstmalig in anderem Format als Tape „Distress Signals“ in erweiterten Versionen veröffentlicht. Lemos ging sogar so weit zu sagen, dass er vielleicht auf der nächsten Tour Material aus der Wax Trax-Zeit spielen werde, etwas, das vor einigen Jahren wohl noch undenkbar gewesen wäre. Auch die <a href="https://scontent-mia1-2.xx.fbcdn.net/v/t1.0-9/13912897_1165157786880038_6851369310308925502_n.jpg?oh=8e297496062e5343e2b474aff0822242&amp;oe=5842B53F">aktuellen Fotos</a> scheinen auf die<a href="https://img.discogs.com/QKb7iKMvGNdZdnzMm-qOlz1L2f0=/525x600/smart/filters:strip_icc():format(jpeg):mode_rgb():quality(90)/discogs-images/A-49061-1222355607.jpeg.jpg"> Vergangenheit</a> Bezug zu nehmen.</p>
<p>Musikalisch knüpft „Larva Lumps and Baby Bumps“, dessen Cover von Gregory Jacobsen gestaltet wurde, an das dem verstorbenen Joe Papa gewidmete <a href="http://africanpaper.com/2011/09/06/controlled-bleeding-odes-to-bubbler/">„Odes To Bubbler“</a> an, sprich Lemos, Anthony Meola (der Drummer der Urbesetzung), Mike Bazini und Chad SB orientieren sich an der Musik, die Controlled Bleeding Ende der 70er (vor ihren Lärmorgien der frühen 80er) spielten, nämlich eine eigenwillige Form weitgehend instrumentalen Progs, wie der Opener „Driving Through Darkness“ verdeutlicht. „Carving Song“ ist dagegen ruppiger: schleppendes Schlagzeug, Feedback, atonale Elemente, (als einziger Tracks auf dem Album) geflüsterte Vocals, und vielleicht noch am ehesten an die rhythmischen, treibenden Aufnahmen erinnernd, die die vielleicht kommerziellste Phase der Band prägten. „Trawler’s Return“ mit irrsinnigen Gitarrensoli knüpft dagegen an den Beginn des Albums an, wohingegen das melodische, meditative „As Evening Fades“ mit seinen Keyboardloops entfernt an Stücke wie „Firelight“ (von „Headcrack“) erinnert. Das vielleicht interessanteste und neueste Stück ist das das eigentliche Album beendende über zwanzigminütige, vierteilige „The Perks of Being a Perv“ -ein Teil fand sich schon auf der<a href="http://africanpaper.com/2015/06/13/controlled-bleeding-sparkle-in-grey-perversions-of-the-aging-savant/"> Split-CD</a> mit Sparkle in Grey &#8211; , das ganz so beginnt, als wolle man eine upgedatete Version der frühen Noiseaufnahmen abliefern, bevor eine Gitarre einsetzt und das Stück zu einem Noise-/Prog-Hybrid macht.  Zwischendurch meint man fast der verstorbene Joe Papa kehre als Wiedergänger auf, um seinen Scatgesang beizusteuern. Wenn das die Richtung ist, in die sich die Band zukünftig bewegt, ist das sicherlich zu begrüßen.</p>
<p>Auf der Bonus-CD befinden sich acht mit Martin Bisi 2012 live im Studio aufgenommene Stücke. Bezogen auf „Odes to Bubbler“, das Material der gleichen Session(s) enthält, schrieb ich damals, dass sich hier ein „sehr homogenes Bild einer vitalen Liveband“ zeige. (MG)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.artoffact.com/">Artoffact Records</a></strong></p>
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		<title>CONTROLLED BLEEDING &amp; SPARKLE IN GREY: Perversions of the Aging Savant</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Jun 2015 03:10:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vergangenes Jahr konnte man auf der Facebook-Seite Controlled Bleedings einen Post von Paul Lemos lesen, in dem dieser das Ende der Band verkündete, zu frustriert schien er darüber zu sein, dass das Publikum die vielen musikalischen Ha(c)kenschläge nicht (mehr) mitzumachen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2015/06/13/controlled-bleeding-sparkle-in-grey-perversions-of-the-aging-savant/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/06/cboff.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-10404" title="cboff" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/06/cboff-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Vergangenes Jahr konnte man auf der Facebook-Seite Controlled Bleedings einen Post von Paul Lemos lesen, in dem dieser das Ende der Band verkündete, zu frustriert schien er darüber zu sein, dass das Publikum die vielen musikalischen Ha(c)kenschläge nicht (mehr) mitzumachen schien. Kurz darauf verschwand dieser Post wieder und nun melden sich Controlled Bleeding mit einer Split-CD mit Sparkle In Grey zurück, auf der man den Eindruck hat, mit den hier versammelten Tracks wolle Lemos zeigen, dass er sich um Erwart(ungshalt)ungen und Kohärenz noch immer nicht schert.<span id="more-10403"></span></p>
<p>Auf dem „Intro“ ist der vor einigen Jahren verstorbene Joe Papa inmitten hektischer, kurz vor der Eruption stehender Free Jazz-Momente zu hören, „Garage Dub“ist eine treibende instrumentale Progressiverocknummer -eingespielt von Lemos, Mike Bazini und Tony Meola, der schon zur allerersten Bandinkarnation gehörte -, Musik also, mit der Controlled Bleeding Ende der 70er debütierten, bevor sie wenige Jahre später mit Harschnoiseeruptionen die Ohren vieler Zuhörer an die Grenzen der Belastbarkeit brachten. „Springtime in Brooklyn“ dagegen ist eine entspannte chillige Ambientnummer, „Perks Pt. 1“ vielleicht ein Hinweis auf eine (weitere) mögliche Entwicklung: Das Stück beginnt mit harschem, verzerrtem Noise, der kurz denken lässt, hier sollten die Anfänge neu- und wiederbelebt werden, dann aber kommt im weiteren Verlauf eine verzerrte E-Gitarre dazu, die das Stück trotz aller Brachialität musikalischer macht als das in den frühen 80ern entstandene Material, das demnächst in einer 7-CD-Box teilweise wiederveröffentlicht werden soll. „Birdcanned Pt. 2“ schließlich lässt an die Freejazzhysterie von Lemos&#8217; und Papas Projekt Breast Fed Yak denken.</p>
<p>Sparkle in Grey, die seit weit über zehn Jahren aktiven Italiener, die auf zahlreichen Veröffentlichungen einen originellen und ganz eigenen Postrock (ein)gespielt haben und in deren Diskographie sich auch eine Zusammenarbeit mit Maurizio Bianchi findet, klingen beim ersten Hören wesentlich homogener: Allein schon, dass es sich um vier Teile eines Stücks namens „Idiot Savant“ handelt, legt das nahe: „Pt. 1“ beginnt mit einer simplen, melancholischen Klavierfigur, zu der eine Geige hinzukommt und geht fließend in „Pt. 2“ über, ein Bass und dezente Perkussion setzen ein und verdichten sich gegen Ende, so dass man glaubt, einer kammermusikalischen Version von GYBE zuzuhören. „Pt. 3“ knüpft daran an, während  „Pt. 4“ mit seiner kargen Perkussion und dem Fehlen melodischer Momente anfangs herausfällt, bevor im weiteren Verlauf auch hier wieder Klavier und Geige einsetzen und auf den ersten Teil verweisen. Als letzten Sparkle In Grey-Track gibt es das Bonusstück „Mevlano Pt. 1“: unruhige Drones, verhallte Geräusche, Perkussionstupfer. Controlled Bleeding beenden das Album dann mit „Live in Brooklyn“.</p>
<p>„Perversions of the Aging Savant“ ist eine durchgängig starke Veröffentlichung, die manchen eventuell fragen lässt, wie das alles zusammenpasst. Vielleicht hängt das aber auch einfach nur mit einer – wäre man kulturpessimistisch, würde man sagen <em>zunehmenden</em> &#8211; Gleich- und Stromlinienförmigkeit zusammen, die nicht nur den Mainstream, sondern auch Teile der Subkultur und der scheinbar randständigen Musik prägen. (M.G.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://off-recordlabel.blogspot.de/">Off Records</a></strong></p>
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