<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>African Paper &#187; Mike Seed</title>
	<atom:link href="http://africanpaper.com/tag/mike-seed/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://africanpaper.com</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Mon, 13 Jul 2026 22:16:05 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2</generator>
		<item>
		<title>V.A.: The Oneirocritical Society Vol. 3</title>
		<link>https://africanpaper.com/2026/06/27/v-a-the-oneirocritical-society-vol-3/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2026/06/27/v-a-the-oneirocritical-society-vol-3/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 27 Jun 2026 05:37:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Alan Trench]]></category>
		<category><![CDATA[Aphrodite Romaliadou]]></category>
		<category><![CDATA[Black Lesbian Fishermen]]></category>
		<category><![CDATA[Dan Doughty]]></category>
		<category><![CDATA[Dimitris Chiotis]]></category>
		<category><![CDATA[Duty]]></category>
		<category><![CDATA[FutuRevenant]]></category>
		<category><![CDATA[Grey Malkin]]></category>
		<category><![CDATA[Kathleen Yearwood]]></category>
		<category><![CDATA[Mike Seed]]></category>
		<category><![CDATA[Nikos Fokas]]></category>
		<category><![CDATA[Oneirocritical Society]]></category>
		<category><![CDATA[R. Loftiss]]></category>
		<category><![CDATA[Richard Quirk]]></category>
		<category><![CDATA[Sandfingers]]></category>
		<category><![CDATA[Stelios Romaliadis]]></category>
		<category><![CDATA[Tracy Jeffery]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://africanpaper.com/?p=51499</guid>
		<description><![CDATA[Der dritte Teil von &#8220;The Oneirocritical Society&#8221; führt das faszinierende Konzept der Anthologie konsequent weiter: Künstlerinnen und Künstler präsentieren ihre Träume in meist loopbasierten Klangstücken, die, unterfüttert durch das atmosphärische Artwork der Künstlerin Christine Filonow, beim Einschlafen in die eigenen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2026/06/27/v-a-the-oneirocritical-society-vol-3/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/06/Screenshot-2026-06-15-104611.png"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-51501" title="Screenshot 2026-06-15 104611" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/06/Screenshot-2026-06-15-104611-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /></a>Der dritte Teil von &#8220;The Oneirocritical Society&#8221; führt das faszinierende Konzept der Anthologie konsequent weiter: Künstlerinnen und Künstler präsentieren ihre Träume in meist loopbasierten Klangstücken, die, unterfüttert durch das atmosphärische Artwork der Künstlerin Christine Filonow, beim Einschlafen in die eigenen Traumwelten hineinwirken sollen.<span id="more-51499"></span></p>
<p>Auch diesmal bewegt sich der Sampler im Grenzbereich zwischen Ambient, experimentellen Folkansätzen, Hörspielhaftem, Dröhnung und abstrahierter Klangkunst. Auffällig ist dabei, wie unterschiedlich die Traumprotokolle ausgestaltet sind: Manche wirken wie poetische Visionen, andere wie fragmentierte Erinnerungen oder, wie es die Psychoanalyse ausdrücken würde, verstörende Tagesreste. Immer wieder tauchen Motive von Übergängen, geheimen Räumen, Wasser, Orientierungslosigkeit und merkwürdigen Beobachtungen auf. Gleichzeitig fällt auf, wie häufig Schwellenräume, verborgene Orte und rätselhafte Begegnungen die nächtlichen Erzählungen strukturieren.</p>
<p>Besonders stark gelingt der Auftakt der Black Lesbian Fishermen, bei dem die rezitierte Traumlandschaft zwischen Engelsfiguren, einem verschlossenen Garten und der rätselhaften Aufforderung, &#8220;die Sonne in einem Eimer Wasser&#8221; zu bringen, eine eigentümlich mythische Stimmung erzeugt. Die von R. Loftiss (u.a. The Gray Field Recordings) vorgetragene Erzählung wird dabei von einer ständig changierenden Klangkulisse begleitet, die zwischen Jahrmarktsatmosphäre, aufwühlnden Soundscape und melancholisch anmutenden Instrumentalpassagen oszilliert und dabei unangetastet bleibt. Dimitris Chiotis verwandelt einen scheinbar banalen Blick aus dem Fenster in eine unheimliche Vision endlos vorbeiziehender Menschenmengen. Auch hier entwickelt die Musik ein bemerkenswertes Eigenleben und steigert sich von rauen Ambientflächen zu einer überraschend üppigen, streicherartigen Dramaturgie. Dan Doughty alias Duty liefert mit seinen Haus-Träumen ein besonders erinnerungswürdiges Stück über verborgene Türen, andere Wirklichkeiten und das Gefühl, an Orten zu landen, an denen man nicht sein sollte. Die zurückhaltenden Synthieflächen passen dabei hervorragend zu den Erinnerungen an rätselhafte Gebäude, Korridore und Zwischenwelten.</p>
<p>Musikalisch reicht die Palette von zarten Synthies über knisternde Soundcollagen bis hin zu dunklen Dröhnung und folkig eingefärbten Momenten. Auch FutuRevenant, hinter dem sich Orchis- und Hausfrauen-Experiment-Mitglied Tracy Jeffery verbirgt, steuert mit &#8220;Ten O&#8217;Clock&#8221; eine spannende Miniatur bei, in der Uhrenticken, Postpunk-Anklänge und ein traumhaft versch(r)obenes Szenario zwischen Verfolgung, Konzertalltag und Basarbesuch ineinander übergehen. Der schottische Klangkünstler und Mythenforscher Grey Malkin steuert mit &#8220;The Shimmer&#8221; eine entrückte, leicht bedrohliche Klangwelt voller beinahe coil&#8217;esker Synthietupfer bei, während Sandfingers mit &#8220;Pray For Johnny Bones&#8221; einen berührenden, melancholischen Song zwischen Folk und Funeral-Drone beisteuern. Kathleen Yearwood bewegt sich mit &#8220;Three Dreams In One Night&#8221; tief im surrealen Kern der Compilation. Ihre Folge von ineinander übergehenden Traumsequenzen wirkt ebenso rätselhaft wie poetisch und wird von einer eigenwilligen, zwischen Zupf-, Streich- und Summklängen oszillierenden Musik begleitet. Auch Nikos Fokas&#8217; Zusammenarbeit mit Alan Trench setzt einen markanten Akzent: Zwischen unregelmäßig pulsierenden Klanglandschaften, orientalisierenden Momenten und dunkler Rezitation entsteht eine rituelle, hermetisch gefärbte Atmosphäre. Das finale Stück von Stelios Romaliadis hebt die Compilation schließlich in eine märchenhaft-verwaschene Sphäre aus Flötenloops und kindlicher Stimme.</p>
<p>Eine große Stärke der Sammlung liegt erneut darin, dass die Musik nie bloß Illustration bleibt. Die Klangwelten besitzen ein Eigenleben, verändern sich ständig und erzeugen genau jene instabile Logik, die echte Träume auszeichnet. Statt plakativem Surrealismus entsteht eine stille, hypnotische Intensität – besonders, wenn man die Stücke tatsächlich im Halbschlaf oder in nächtlicher Ruhe hört.  Dass dabei so unterschiedliche Beiträge dennoch wie Teile einer gemeinsamen nächtlichen Reise wirken, gehört zu den besonderen Qualitäten der Reihe (U.S.)</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3901354623/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2026/06/27/v-a-the-oneirocritical-society-vol-3/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>How the Night Falls: Albumdebüt von The Winter Residence</title>
		<link>https://africanpaper.com/2026/06/16/how-the-night-falls-albumdebut-von-the-winter-residence/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2026/06/16/how-the-night-falls-albumdebut-von-the-winter-residence/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 16 Jun 2026 05:02:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Black Lesbian Fishermen]]></category>
		<category><![CDATA[Howling Larsens]]></category>
		<category><![CDATA[Lonesome Mercury]]></category>
		<category><![CDATA[Mike Seed]]></category>
		<category><![CDATA[R. Loftiss]]></category>
		<category><![CDATA[Reverb Worship]]></category>
		<category><![CDATA[Sandfingers]]></category>
		<category><![CDATA[The Chasms]]></category>
		<category><![CDATA[The Gray Field Recordings]]></category>
		<category><![CDATA[The Winter Residence]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://africanpaper.com/?p=51503</guid>
		<description><![CDATA[Mit &#8220;How the Night Falls&#8221; legen The Winter Residence, die bereits auf einem der Oneirocritic Society-Sampler zu hören waren, ihr Debütalbum auf Reverb Worship vor. Hinter dem Projekt stehen R. Loftiss a.k.a. The Gray Field Recordings (auch Howling Larsens, Black &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2026/06/16/how-the-night-falls-albumdebut-von-the-winter-residence/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit &#8220;How the Night Falls&#8221; legen The Winter Residence, die bereits auf einem der Oneirocritic Society-Sampler zu hören waren, ihr Debütalbum auf Reverb Worship vor. Hinter dem Projekt stehen R. Loftiss a.k.a. The Gray Field Recordings (auch Howling Larsens, Black Lesbian Fishermen) und Mike Seed (Sandfingers, The Chasms, Lonesome Mercury), die hier eine ebenso eigenwillige wie atmosphärisch dichte Form dessen entwickeln, das vom Label Folktronica genannt wird.<a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/06/howthenightfalls.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-51504" title="howthenightfalls" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/06/howthenightfalls.jpg" alt="" width="720" height="737" /></a><span id="more-51503"></span></p>
<p>Die elf Stücke verbinden solo oder im Duett vorgetragene Gesangspassagen mit dronigen, eventuell auf Streichern basierenden Klangflächen, elektronischen Überraschungsmomenten und soundscapigen Strukturen. Statt klassischen Folk-Songformaten folgen die Kompositionen einem freien, sich stetig wandelnden Verlauf, in dem Tempowechsel, Brüche und wechselnde Stimmungen eine zentrale Rolle spielen. Seeds ungeschliffene, unmittelbare Stimme und die etherisch anmutende Aura von Loftiss&#8217; Beitrag verleihen den oft düsteren und bisweilen unheimlich wirkenden Stücken eine eindringliche Präsenz.&#8221;How the Night Falls&#8221; erscheint als auf 50 handnummerierte Exemplare limitierte Art Edition CD in liebevoll gestalteter Verpackung. Auf Bandcamp kann man einige der Stücke hören.</p>
<p><strong>@<a href="https://www.reverbworship.com/reverb-worship"> Reverb Worship</a> | <a href="https://thewinterresidence.bandcamp.com/music">Bandcamp</a></strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2026/06/16/how-the-night-falls-albumdebut-von-the-winter-residence/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Nature Desires Nature: Neu aufbereitete Wiederveröffentlichung von The Gray Field Recordings</title>
		<link>https://africanpaper.com/2023/06/05/nature-desires-nature-neu-aufbereitete-wiederveroffentlichung-von-the-gray-field-recordings/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2023/06/05/nature-desires-nature-neu-aufbereitete-wiederveroffentlichung-von-the-gray-field-recordings/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 05 Jun 2023 04:20:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Alan Trench]]></category>
		<category><![CDATA[Black Lesbian Fishermen]]></category>
		<category><![CDATA[Frank Suchomel]]></category>
		<category><![CDATA[Howling Larsens]]></category>
		<category><![CDATA[Inalonelyplace]]></category>
		<category><![CDATA[Justin Jones]]></category>
		<category><![CDATA[Mike Seed]]></category>
		<category><![CDATA[R. Loftiss]]></category>
		<category><![CDATA[Reverb Worship]]></category>
		<category><![CDATA[The Gray Field Recordings]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=36003</guid>
		<description><![CDATA[R. Loftiss bringt &#8211; im Rahmen einer ganzen Reihe von Reissues &#8211; den vor elf Jahren bei Reverb Worship als CDr erschienenen und längst als Rarität gehandelten Klassiker ihres Projektes The Gray Field Recordings erstmals zum Download neu heraus. Neu &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/06/05/nature-desires-nature-neu-aufbereitete-wiederveroffentlichung-von-the-gray-field-recordings/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>R. Loftiss bringt &#8211; im Rahmen einer ganzen Reihe von Reissues &#8211; den vor elf Jahren bei Reverb Worship als CDr erschienenen und längst als Rarität gehandelten Klassiker ihres Projektes The Gray Field Recordings erstmals zum Download neu heraus. Neu heißt in dem Fall auch, dass die Aufnahmen aufgrund verlorener Originalbänder noch einmal komplett neu abgemischt und gemastert wurden. Der Stil des Projektes, der in all seinen Ausprägungen immer wieder zwischen folkigen Songstrukturen und oftmals von Textrezitationen dominierten hörspielartigen Soundscapes wechselt, findet sich hier in seiner klassischen Ausprägung. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/06/naturedesiresnature.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-36006" title="naturedesiresnature" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/06/naturedesiresnature.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-36003"></span>Eine verwunschene Atmosphäre durchzieht das Werk, die nicht nur in den lieblicheren Momenten wie in der verführerischen Version des berühmten &#8220;Willow Waly&#8221; oder der Interpretation des Bigband-Gassenhauers &#8220;A Little World&#8221;, sondern auch in bedrohlicher erscheinenden Szenarien wie dem hypnotischen Minimalismus des aus Edmund Spencers Faerie Queene zitierenden &#8220;The Maple Seldom Inward Sound&#8221; oder dem im Duett mit Alan Trench vorgetragenen &#8220;Scared of Wolves&#8221; eine starke Anziehungskraft entfaltet. Neben Trench, mit dem Loftiss einige weitere Projekte (GFR-Fans sei neben den Black Lesbian Fishermen v.a. Howling Larsens empfohlen) betreibt, sind eine ganze Reihe weiterer Gäste beteiligt, so z.B. Frank Suchomel (Inalonelyplace), Mike Seed und Justin Jones (Techix), Loftiss spielt wie gewohnt eine ganze Reihe an Instrumenten. Indirekt kann das Werk auch als Teaser für das neue Album &#8220;She Sleeps to the Sound of Knifes&#8221; fungieren, dass in Kürze erscheint.<!--/data/user/0/com.samsung.android.app.notes/files/clipdata/clipdata_bodytext_230603_114450_880.sdocx--></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1099721376/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2023/06/05/nature-desires-nature-neu-aufbereitete-wiederveroffentlichung-von-the-gray-field-recordings/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>HOWLING LARSENS: Fool of Sound and Furry</title>
		<link>https://africanpaper.com/2013/05/18/howling-larsens-fool-of-sound-and-furry/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2013/05/18/howling-larsens-fool-of-sound-and-furry/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 18 May 2013 06:54:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Alan Trench]]></category>
		<category><![CDATA[Frank Suchomel]]></category>
		<category><![CDATA[Howling Larsens]]></category>
		<category><![CDATA[Justin Jones]]></category>
		<category><![CDATA[Language of Light]]></category>
		<category><![CDATA[Mike Seed]]></category>
		<category><![CDATA[Orchis]]></category>
		<category><![CDATA[R. Loftiss]]></category>
		<category><![CDATA[Rebecca Loftiss]]></category>
		<category><![CDATA[Reverb Worship]]></category>
		<category><![CDATA[Steve Robinson]]></category>
		<category><![CDATA[Temple Music]]></category>
		<category><![CDATA[The Gray Field Recordings]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=6980</guid>
		<description><![CDATA[Stellt man die Howling Larsens als eine Band vor, deren Hauptbesetzung ansonsten bei Orchis und The Gray Field Recordings aktiv ist, dann rechnen viele wohl erst einmal mit akustischen Gitarren, ätherischem Gesang und allen möglichen Begleiterscheinungen, die dunkle, entrückte Folkmusik &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2013/05/18/howling-larsens-fool-of-sound-and-furry/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/05/howlinglarsensfoolofsoundandfurry.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-6981" title="howlinglarsensfoolofsoundandfurry" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/05/howlinglarsensfoolofsoundandfurry.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Stellt man die Howling Larsens als eine Band vor, deren Hauptbesetzung ansonsten bei Orchis und The Gray Field Recordings aktiv ist, dann rechnen viele wohl erst einmal mit akustischen Gitarren, ätherischem Gesang und allen möglichen Begleiterscheinungen, die dunkle, entrückte Folkmusik so mit sich bringt. Bei den hörspielartigen Dialogen, die vor kunstvoll arrangierten Klanglandschaften voll plastischer Alltagsgeräusche geführt werden, denkt man vielleicht sogar an die berühmte falsche Platte, die man versehentlich im Player hat. Selbst ab dem Moment, wenn<span id="more-6980"></span> das Album einen ganz anderen, songorientierteren Verlauf nimmt, erinnern die Stücke nicht offenkundig an das, was man ansonsten von den Protagonisten kennt. Doch besonders kohärent und übersichtlich soll die Platte auch gar nicht sein, lautet doch ihr Titel bereits „Fool of Sound and Furry“. King Lears wandelnder Schatten, das ziellose Leben mit all seinen wahnsinnigen Klängen, wird hier noch einmal ordentlich durcheinandergewirbelt und auf ungewöhnliche Art neu zusammengefügt.</p>
<p>Alan Trench integrierte wiederholt Lyrik in seine Musik, so zum Beispiel die noch etwas zaghaften Walter de la Mare-Rezitationen auf „A Thousand Winters“. An den Robert Herrick-Beitrag auf der letzten Orchis-EP knüpft auch die erste Hälfte des vorliegenden Albums an und baut dessen Qualitäten zu einem zusammenhängenden Konzept aus. Aus dem sanft dröhnenden Klang rustikaler Holzblasinstrumente kristallisiert sich eine bedrohliche Soundkulisse heraus, die zu organisch ist, um als Dark Ambient durchzugehen. Ein aus vielen Filmscores vertrauter Flötenklang und verrücktes Affengelächter katapultiert den Hörer in ein Kolonialszenario des 19. Jahrhunderts, das – wenn man die lyrischen Beiträge als verlässlich betrachten will – von Monstern und Dämonen bevölkert ist. Furchteinflösend auch die kindliche Frauenstimme, die plötzlich auf den Plan tritt, und Erinnerungen an Current 93 zum Ende ihres kollagenhaften Frühwerks weckt. Jede Station der szenischen Klangreise formt ein gut ausgearbeitetes Bild, in das man stundenlang eintauchen könnte, um immer neue, filigrane Details zu entdecken. Aus Gluckern und Windrauschen winden sich seltsame Americana-Experimente heraus, ein dunkler (Klarinetten?)-Klang leitet über in orientalisch anmutende Klangornamente. Eine A Capella-Passage in „Sunblind“ leitet dann den songorientierteren zweiten Teil ein, der sich zunächst noch zaghaft gegen hartnäckiges Feedbackrauschen behauptet. Das dies letztlich gelingt, verdankt sich v.a. Rebecca Loftiss&#8217; Gesang und ihrem Talent für simple Melodien von starker Wirkkraft. Es folgen nette verbummelte Balladen und kraftvolle Stücke, die auf den ersten Eindruck wie eine Hommage auf besseren Zeiten eines hippiesken Folkrock anmuten, Jefferson Airplane und Fairport Convention lassen grüßen, doch nur für Momente, und ihr Frühwerk, wohlgemerkt. Doch auch der zweite Teil des Albums ist keineswegs homogen und simpel geordnet, Frauenchöre und Metallperkussion, Schiffssirenen und Falsettgenöle machen auch diesen Teil zu einem verstörenden kleinen Epos.</p>
<p>„Fool of Sound and Furry“ ist der limitierte Longplayer-Einstand dieser Band, von der ich vermute, dass sie trotz der räumlichen Entfernung der Musiker kein kurzzeitiges Unterfangen ist. Gerüchten zufolge soll schon ein weiteres Album in Planung sein.</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.reverbworship.com">Reverb Worship</a></strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2013/05/18/howling-larsens-fool-of-sound-and-furry/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
