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	<title>African Paper &#187; moli del tro</title>
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		<title>CHRISTOPHE CLÉBARD: Le Futur C&#8217;est La Drogue</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Apr 2026 03:54:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Christophe Clébard]]></category>
		<category><![CDATA[moli del tro]]></category>

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		<description><![CDATA[Christophe Clébard ist eine schillernde Figur der europäischen Underground-Elektronik und zugleich eine Art Phantom. Geboren in Italien, lebt er wohl heute in Belgien, sein Name ist nur ein weiterer Nom de Guerre ähnlich früherer Projektnamen wie Onefuckone, Tucano oder Cobra &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2026/04/25/christophe-clebard-le-futur-cest-la-drogue/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/03/lefutur.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-50407" title="lefutur" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/03/lefutur-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Christophe Clébard ist eine schillernde Figur der europäischen Underground-Elektronik und zugleich eine Art Phantom. Geboren in Italien, lebt er wohl heute in Belgien, sein Name ist nur ein weiterer Nom de Guerre ähnlich früherer Projektnamen wie Onefuckone, Tucano oder Cobra Jaune und so eine weitere Maske, eine Rolle innerhalb eines künstlerischen Spiels, das sich irgendwo zwischen Synthpunk, Noise, Minimal Disco und düsterem Gesang <span id="more-50406"></span>an der Grenze zur Rezitation entfaltet. Seine eigene Beschreibung &#8220;Clébard is brutalism&#8221; trifft dabei den Kern: Musik ohne Schnörkel, roh und konfrontativ wie Sichtbeton. Gleichzeitig erinnert seine Praxis an Art brut – unmittelbar, ungefiltert, ohne großes ästhetisches Polieren.</p>
<p>Mit &#8220;Le futur c&#8217;est la drogue&#8221;, seinem sechsten Album nach dem düster betitelten &#8220;Il Trionfo Della Morte&#8221; (2022), führt Clébard diese Ästhetik konsequent weiter. Der Titel – &#8220;Die Zukunft ist die Droge&#8221; – ist dabei weniger Versprechen als Diagnose. In Clébards Welt, so heißt es in den Liner Notes, erscheint das Leben selbst als eine Form der Abhängigkeit, bei der Gegenwart und Erfahrung zunehmend im Konsum stranden. Musikalisch schlägt sich diese Idee in einer reduzierten und gleichsam obsessiven Klangsprache nieder: stoffelig treibende Takte, monotone Loops, leicht ramponierte Synthies und eine Stimme, die eher deklamiert als singt. Die Texte, meist in Französisch, bestehen aus kurzen, wiederholten Formeln, die wie Bälle gegen eine Wand prallen.</p>
<p>Der Titeltrack &#8220;Le futur c&#8217;est la drogue&#8221; eröffnet das Album mit rauem Synthieteppich und einer nostalgisch-hypnotischen Tonfolge, die sich kreisend ausbreitet. Die Stimme setzt früh ein: kein Shouting, eher eine proklamierende Deklamation, fast wie Parolen. Auffällig ist, dass zunächst noch kein klarer Rhythmus dominiert, das Stück wirkt wie ein ausgedehntes Vorspiel, das Spannung aufbaut, bis sich gegen Ende ein raues, schleifendes Momentum einstellt. &#8220;Ton regard est encore là&#8221; bringt einen deutlicheren Beat ins Spiel. Der Rhythmus ist simpel, aber luftig genug, um nicht im Banalen zu versinken. Immer wieder tauchen kurze Synthiefragmente auf, während sich aus dem Hintergrund allmählich eine flächige Klangschicht ins Zentrum schiebt. Clébards Stimme klingt hier besonders dumpf, fast wie aus einem Keller heraufdringend, ein zombifizierter Sprechgesang, der die ohnehin düstere Atmosphäre verstärkt.</p>
<p>Mit &#8220;Tu restes seul&#8221; geht das Album in ein mittleres Tempo über mit federnder Taktung und klar umrissenen Synthesizerlinien mit deutlichen Reminiszenzen an die Ästhetik der frühen Achtziger. Auch hier bleibt die Stimme monoton und tief, doch gerade diese Gleichförmigkeit lässt kleine melodische Details umso stärker aufleuchten. &#8220;Si donc du contrôle&#8221; verlangsamt das Geschehen erneut. Kreisende Synthies erzeugen den Eindruck von Schweben oder Levitation, während der Gesang noch stärker verfremdet klingt, als würde er durch eine dicke Filzdecke dringen. Die Musik bewegt sich schwerfällig und gleichsam würdevoll, fast so, als glitte sie behende über einen klebrigen Untergrund.</p>
<p>Ein Höhepunkt des Albums ist &#8220;Le chef y trans&#8221;, bei dem der Berliner Musiker Chris Imler als Gast mitwirkt. Der Rhythmus wirkt hier fast metallen, während kurze chorartige Fragmente aufzublitzen scheinen (und sei es auch nur in der Imagination des Rezensenten). Zwischen schleifenden Geräuschen und hohen, minimalen Klangtupfern entsteht ein eigenwilliges Geflecht, das einen schalkhaften Humor erahnen lässt – als ich als Teenager Acts wie Off, 16 Bit oder The Invisible Limits entdeckte, hätte ich mir heimlich eine Musik aus unseren Nachbarländern erhofft, wie sie Clébard mit seiner rauen Handschrift entwirft. &#8220;Il y a toujours des voix dans ma tête&#8221; bringt eine verspieltere Note ins Spiel, doch der hüpfende Takt und die schwankenden Synthies geben dem Stück eine trunkene Note, als würde es von Windstößen hin und her geweht, während Clébards Gesang durch dieses svankmeier&#8217;eske Setting stolpert.</p>
<p>Mit &#8220;Je te trouve pas – Philippe, au revoir&#8221; wird das Album klassischer, manche melodischen Figuren könnten ebenso gut auf dem Klavier gespielt werden. Der Gesang bleibt dumpf und monoton, doch gerade deshalb stechen einzelne melodische Momente wieder besonders hervor. Wenn im Text tatsächlich das Wort &#8220;ciel&#8221; – Himmel – auftaucht, passt das gut zu der entrückten Atmosphäre dieses Stücks. Das eigentlich abschließende &#8220;Disco lento&#8221; führt noch einmal zurück auf die Tanzflächen. Es piept, zischt und klappert, doch im Zentrum stehen monotone Synthies. Die Stimme beginnt flüsternd und gewinnt allmählich an Kontur, bevor sich das Stück in einem hohen Flächensound auflöst, der langsam ausfadet.</p>
<p>Als Bonus folgt schließlich &#8220;Chef y trans – allegro&#8221;, eine verspieltere Variation der Motive des früheren Stücks. &#8220;Le futur c&#8217;est la drogue&#8221; zeigt Christophe Clébard in einer Form, die zugleich minimalistisch und erstaunlich reich an Details ist. Seine Musik wirkt roh und bisweilen monoton, doch genau darin liegt ihre Stärke, denn sie entwickelt so eine eigenartige, dunkle Hypnotik, aus der man sich nur schwer wieder löst. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Moli del tro</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=472064067/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Oonagh Haines: Debütalbum auf Molí del Tro</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Apr 2026 03:53:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[moli del tro]]></category>
		<category><![CDATA[Oonagh Haines]]></category>

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		<description><![CDATA[Oonagh Haines legt mit &#8220;Not Not Pretending&#8221; ihr Debütalbum vor. Die Stücke bewegen sich im Überlappungsbereich von elektronischer Musik, reduzierten songorientierten Pop-Fragmenten und clubnahen Strukturen. Ein wiederkehrendes Prinzip ist die Verdopplung: Stimmen werden geschichtet, verschoben und in veränderte Zustände überführt, &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2026/04/25/oonagh-haines-debutalbum-auf-moli-del-tro/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Oonagh Haines legt mit &#8220;Not Not Pretending&#8221; ihr Debütalbum vor. Die Stücke bewegen sich im Überlappungsbereich von elektronischer Musik, reduzierten songorientierten Pop-Fragmenten und clubnahen Strukturen. Ein wiederkehrendes Prinzip ist die Verdopplung: Stimmen werden geschichtet, verschoben und in veränderte Zustände überführt, während sich klare Formen und aufgelöste Passagen gegenseitig durchdringen. <a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/03/nnp.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-50679" title="nnp" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/03/nnp.jpg" alt="" width="1174" height="1200" /></a><span id="more-50678"></span></p>
<p>Laut Begleittext steht die musikalische Arbeit im engen Zusammenhang mit Haines’ Hintergrund in Performance und visueller Kunst, was sich, wie es weiter sinngemäß heißt, in der präzisen Anlage der Stücke ebenso zeigt wie in ihrem Umgang mit Klang als formbarem Material. Elektronische Mittel und Stimme greifen dabei ineinander, ohne sich eindeutig hierarchisch zu ordnen. &#8220;Not Not Pretending&#8221; erscheint als LP, MC sowie zum Download bei Molí del Tro.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2280263925/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Mad Laboratory Of Anti-Matter: Album des Duos Nadia Daou und Paed Conca</title>
		<link>https://africanpaper.com/2025/10/14/mad-laboratory-of-anti-matter-album-des-duos-nadia-daou-und-paed-conca/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Oct 2025 05:25:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Mad Laboratory Of Anti-Matter]]></category>
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		<category><![CDATA[Nadia Daou]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Schweizerisch-Libanesische Duo The Mad Laboratory Of Anti-Matter, bestehend aus Nadia Daou und Paed Conca und sicherer Garant für &#8220;Happy Music for Angry People&#8221;, veröffentlicht Ende des Monats ein Album bei Moli Del Tro unter dem Titel &#8220;Study Of A &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/10/14/mad-laboratory-of-anti-matter-album-des-duos-nadia-daou-und-paed-conca/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Schweizerisch-Libanesische Duo The Mad Laboratory Of Anti-Matter, bestehend aus Nadia Daou und Paed Conca und sicherer Garant für &#8220;Happy Music for Angry People&#8221;, veröffentlicht Ende des Monats ein Album bei Moli Del Tro unter dem Titel &#8220;Study Of A Dead End&#8221;. Die beiden kombinieren massive Beats, geloopte und zerhackte Vocals sowie unkonventionelle Elektronik und Klarinettenparts zu einer noisigen, clubnahen Performance mit mehr als nur angedeuteten Wegweisern in die rhythmischen Gefilde des Post Industrial &#8211; und in Richtung von inspirierenden Autoren wie Allen Ginsberg, Guy Debord und wahrscheinlich Dorothy P. Holinger.<a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/10/MDT012-front.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-48580" title="MDT012 front" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/10/MDT012-front.jpg" alt="" width="700" height="700" /></a><span id="more-48578"></span></p>
<p>Die Platte wurde in Berlin (Morphine Raum) und Beirut (Tunefork) produziert, gemischt und gemastert und ist ab dem 31. Oktober als LP und digital erhältlich. &#8220;The Mad Laboratory of Anti-Matter is the project of Nadia Daou and Paed Conca, both from Beirut. Nadia Dahou, alias Nâr, a multi-instrumentalist, explores music at the crossroads between North African and Middle Eastern traditions and experimental Western electronic music. Paed Conca has been active for over 30 years on the contemporary and improvised music scene as a clarinettist and bassist. He collaborates with numerous musicians and composes for theatre, dance and cinema&#8217;. (Moli Del Tro)</p>
<p><a href="https://molideltro.bandcamp.com/"><strong>@ Moli Del Tro</strong></a></p>
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		<title>The Ears of Animals: Gemeinsames Album von Bitsy Knox und Roger 3000</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Sep 2025 05:10:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bitsy Knox]]></category>
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		<category><![CDATA[Roger 3000]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 17. Oktober erscheint auf moli del tro das neue gemeinsame Album von Bitsy Knox und Roger 3000 mit dem Titel &#8220;The Ears of Animals&#8221;. Die in Berlin lebende Künstlerin, Musikerin und Autorin Knox verbindet darin ihre lyrischen Texte mit &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/09/29/the-ears-of-animals-gemeinsames-album-von-bitsy-knox-und-roger-3000/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 17. Oktober erscheint auf moli del tro das neue gemeinsame Album von Bitsy Knox und Roger 3000 mit dem Titel &#8220;The Ears of Animals&#8221;. Die in Berlin lebende Künstlerin, Musikerin und Autorin Knox verbindet darin ihre lyrischen Texte mit den minimalistischen Klangflächen und elektronischen Strukturen des Brüsseler Malers und Musikers Roger 3000. <a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/09/theearsofanimals.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-48354" title="theearsofanimals" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/09/theearsofanimals.jpg" alt="" width="1200" height="1186" /></a><span id="more-48353"></span></p>
<p>Entstanden ist eine dichte Mischung aus Rezitation, ambienten Soundswcapes und reduzierter Elektronik, die, wie man vom Label erfährt, Erinnerungen an Orte, Zeiten und Empfindungen miteinander verknüpft. &#8220;The Ears of Animals&#8221; wirkt dabei deutlich introspektiv und zeigt, wie Klang und Sprache zusammen neue Perspektiven auf Wahrnehmung und Erinnerung eröffnen. Das Album erscheint als LP und digital. Am Freitag, den 14.11., wird das Werk in den Brüsseler Les Ateliers Claus live aufgeführt.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1854721091/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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