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	<title>African Paper &#187; Momick</title>
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		<title>THE BRICOLEUR: First Matter</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Feb 2014 07:41:35 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/01/thebricoleurfirstmatter.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8194" title="thebricoleurfirstmatter" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/01/thebricoleurfirstmatter-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Vom visuellen Eindruck her ist „First Matter“, das Solodebüt des Briten Michael Lawrence, von einer fast unscheinbaren Eleganz, und könnte schon deswegen so manchen Freunden dunkler, sakraler Klangwelten entgehen – denn dass solche auch ohne Gargoyles und okkulte Symbole auskommen können, gerät bisweilen in Vergessenheit. Wer sich jenseits des Plakativen orientiert, kann bei The Bricoleur eine Musik entdecken, die nicht nur finster und urtümlich dröhnt, sondern auch sehr ausgereift wirkt, denn „First Matter“ ist nicht nur ein Erstling, sondern auch der Abschluss einer längeren Zeit des Experimentierens und Kollaborierens, bei der sich Lawrence Wege mit Musikern wie<span id="more-8193"></span> Richard Moult, Andrew Liles oder auch David Tibet kreuzten.</p>
<p>Dem Namen entsprechend verfolgt Lawrence tatsächlich einen an der musique concrète geschulten Bricolage-Ansatz, wobei der fast etwas trockene Begriff die vielfäligen Legierungen der verwendeten Klänge unterschlägt &#8211; auf „First Matter“ wird nicht nur gesamplet und montiert, viele Komponenten werden zur Unkenntlichkeit verfremdet und durchmischt. Was dabei zu einer dröhnenden Substanz verschmilzt, ist ausgesprochen düster. Die Tonfolgen, die anfangs durch das metallische Dröhnen und Rauschen wie durch eine massive Decke dringen, könnte den tieferen Tasten eines Klaviers entstammen, besser zu erkennen sind die choralartigen Gesangsspuren, die mehreren Stücken einen sakralen Ton beimengen. Ähnlich wirkungsvoll sind die Orgelbeiträge des primär als Thereminspieler bekannten Armen Ra. Lichtere Momente mit Soprangesang schaffen kurzzeitig etwas, das einer Song-Atmosphäre nahe kommt und mit kernigen, statischen Noise-Passagen kontrastiert.</p>
<p>Was nun, wie leider oft, in Effekthascherei ausarten könnte, gerät unter Lawrence&#8217; sensiblen Bastlerhänden zu einer subtilen Sache, deren Tiefe man erst bei voller Aufmerksamkeit registriert. Was einen dann erwartet ist eine dunkle, meditative Musik, die beim Hörer eine gewisse emotionale Leidensfähigkeit voraussetzt und niemals zum regressiven Wegdösen einläd. Bei entsprechendem musikgeschichtlichen Interesse hat man längst Assoziationen parat – mehr noch als die (lauteren und schrilleren) Current 93 der Anfangsjahre fallen mir die frühen, rituellen Arbeiten Ain Sophs ein. Der Current 93-Bezug ist dennoch nicht wegzudenken, denn kein Geringerer als David Tibet bereichert eines der Stücke mit einem beschwörenden, fragmentiert wirkenden Monolog und bedankt sich so auch für Lawrence&#8217; Beitrag zu Myninerest.</p>
<p>Die schlechte Nachricht: „First Matter“ ist schon eine ganze Weile draußen, und ob von den nacheinander erschienenen Releases auf Vinyl, Tape oder Lathe noch Exemplare erhältlich sind, ist fraglich. Man sollte es beim Label versuchen, ansonsten sind eine Neuauflage und natürlich eine Fortsetzung mehr als erwünscht. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://bladudflies.com">Bladud Flies</a>!</strong></p>
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		<title>MOMICK: s/t (Vinyl-Edition lim. 500)</title>
		<link>https://africanpaper.com/2011/10/22/momick-st-vinyl-edition-lim-500/</link>
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		<pubDate>Sat, 22 Oct 2011 07:03:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bei Momick handelt es sich um ein noch recht junges Projekt, doch die beiden Betreiber Richard Moult und Michael Lawrence sind keine Unbekannten. Moult ist seit langem in verschiedenen Bereichen tätig. Wäre Magritte Landschaftsmaler gewesen und dazu Brite, dann hätten &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2011/10/22/momick-st-vinyl-edition-lim-500/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/10/momick.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3073" title="momick" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/10/momick-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Bei Momick handelt es sich um ein noch recht junges Projekt, doch die beiden Betreiber Richard Moult und Michael Lawrence sind keine Unbekannten. Moult ist seit langem in verschiedenen Bereichen tätig. Wäre Magritte Landschaftsmaler gewesen und dazu Brite, dann hätten seine etwas dunkleren Gemälde vielleicht ein bisschen wie die des frühen Moult ausgesehen, der in seiner jüngsten Schaffensphase einen abstrakteren, doch nicht minder dunklen Stil für sich entdeckt hat. <span id="more-3072"></span>Ähnlich seinen Bildern zeugen auch seine Klavierkompositionen von einem großen Verständnis für sensible Stimmungen in all ihren leisen, verhuschten Nuancen. Michael Lawrence, besser bekannt unter dem Namen the.bricoleur, ist Komponist von kernigen und niemals gefälligen Drones, die eine streckenweise sakral anmutende Qualität besitzen.</p>
<p>Schon in ihren angestammten Projekten konnten die beiden Musiker zeigen, dass ihre sichere Hand für schöne, sensible Klänge zugleich auch ein Schutzschild gegen Triviales ist. Allzu leicht nämlich laufen impressionistische Pianoteppiche und verhalten glühende Drones Gefahr, ins süßliche oder in nebelverhangene Naturromantik abzudriften. Lawrence und Moult ist das jedoch niemals passiert. Bei Moults letztjährigem Album „Ethe“ kümmerte sich unter anderem Lawrence um Aufnahme und Produktion, und eventuell legte die Erfahrung, wie gut die beiden musikalischen Visionen harmonieren, den Grundstein für ihr gemeinsames Projekt. Die sieben nur nummerierten Stücke auf dem gemeinsamen Album sind von einer meditativen Ruhe, die durch ein leichtes Auf- und Abbebben noch verstärkt wird. Im Zentrum steht ein verhalltes Piano, auf dem Akkorde von spröder Unaufdringlichkeit erklingen.</p>
<p>Die improvisierten Stücke spielte Moult ursprünglich live in einer kleinen Kirche ein, und überließ sie anschließend Lawrence&#8217; Bearbeitung im Studio. Der Aufnahmesituation geschuldet ist ein dumpfer und verrauschter Klang, durch den eine Hintergründigkeit gewahrt wird, die auch dann Bestand hat, wenn eine Melodie sich intensiviert und für Augenblicke pastoral wird. Ähnlich wie bei vielen Gemälden Moults erscheinen (Klang-)Figuren ganz plötzlich, tauchen nur schemenhaft auf, und fügen sich ins Bild, bis Lawrence&#8217; Dröhnen alles wieder in reine Form auflöst. Einige Momente von besonderer Intensität stechen heraus, der bedrohliche Klang in „two“ die verzweifelte Melancholie in „four“, das durch Mark Baigents Solo auf der Oboe an Markanz gewinnt. Oder zuletzt der fragile mantraartige Gesang eines weiteren prominenten Gastes in „five“: David Tibet, dessen Stimme sich übergangslos in den stetigen Fluss der Klänge einfügt.</p>
<p>Momick spielen eine Musik, die Aufmerksamkeit fordert, die beim hastigen Durchhören zu unrecht als dröge empfunden werden könnte und sich kaum als schöngeistige Hintergrundbeschallung eignet. Ihre feine Emotionalität kommt nur gelegentlich an die Oberfläche der verhuschten Klänge, wie ein kaum hörbares Echo aus einer anderen Zeit.</p>
<p><strong>Label: <a href="http://bladudflies.com/">Bladud flies!</a></strong></p>
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