<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>African Paper &#187; múm</title>
	<atom:link href="http://africanpaper.com/tag/mum/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://africanpaper.com</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Fri, 15 May 2026 03:44:36 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2</generator>
		<item>
		<title>Múm und Hist Og im Berliner Lido</title>
		<link>https://africanpaper.com/2025/08/28/mum-und-hist-og-im-berliner-lido/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2025/08/28/mum-und-hist-og-im-berliner-lido/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 28 Aug 2025 04:30:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Hist Og]]></category>
		<category><![CDATA[Lido]]></category>
		<category><![CDATA[múm]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=47253</guid>
		<description><![CDATA[Mit „History of Silence“ melden sich múm nach längerer Studiopause zurück und stellen ihr neues Album im Herbst auch live in Berlin vor. Die isländische Formation, die seit Ende der 1990er für eine feinsinnig versponnene Verbindung aus Elektronik, organischen Klängen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/08/28/mum-und-hist-og-im-berliner-lido/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit „History of Silence“ melden sich múm nach längerer Studiopause zurück und stellen ihr neues Album im Herbst auch live in Berlin vor. Die isländische Formation, die seit Ende der 1990er für eine feinsinnig versponnene Verbindung aus Elektronik, organischen Klängen und kammermusikalischem Songwriting steht, widmet sich auf ihrer siebten Platte einmal mehr Themen Getrenntheit, Vergänglichkeit und Erinnerung. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/07/mum.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-47254" title="mum" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/07/mum.jpg" alt="" width="2048" height="1365" /></a><span id="more-47253"></span></p>
<p>Das Ergebnis ist ein Werk, das, wie man im Programmtext erfährt, lose Fäden aus verschiedenen Zeiten und Orten aufgreift und mit großem handwerklichem Feingefühl zusammenführt. Der Abend wird eröffnet von Hist Og, einem ebenfalls aus Island stammenden Trio. Ihr Grenzgang zwischen Jazz und experimenteller Elektronik lebt von entrückter Stimmung und zurückhaltender Virtuosität.</p>
<p>Donnerstag, 27.11.2025<br />
Beginn 20 Uhr<br />
Lido Berlin<br />
Cuvrystraße 7<br />
10997 Berlin</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/events/1187361843193295"><strong>@ Facebook </strong></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2025/08/28/mum-und-hist-og-im-berliner-lido/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>HILDUR GUDNADOTTIR: Leyfdu Ljósinu</title>
		<link>https://africanpaper.com/2012/07/07/hildur-gudnadottir-leyfdu-ljosinu/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2012/07/07/hildur-gudnadottir-leyfdu-ljosinu/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 07 Jul 2012 05:44:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Hauschka]]></category>
		<category><![CDATA[Hildur Guðnadóttir]]></category>
		<category><![CDATA[múm]]></category>
		<category><![CDATA[Pan Sonic]]></category>
		<category><![CDATA[Throbbing Gristle]]></category>
		<category><![CDATA[Touch]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=4735</guid>
		<description><![CDATA[Es passiert immer wieder, dass im Grunde kreative Musiker durch den starken Einfluss anderer vom eigenen künstlerischen Weg abgebracht werden. Die isländische Cellistin Hildur Guðnadóttir demonstrierte jedoch bereits mit ihren beiden ersten Alben „Mount A“ und „Without Sinking“, dass die &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2012/07/07/hildur-gudnadottir-leyfdu-ljosinu/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2012/06/hildurgudnadottirleyfduljosinu.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4737" title="hildurgudnadottirleyfduljosinu" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2012/06/hildurgudnadottirleyfduljosinu-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Es passiert immer wieder, dass im Grunde kreative Musiker durch den starken Einfluss anderer vom eigenen künstlerischen Weg abgebracht werden. Die isländische Cellistin Hildur Guðnadóttir demonstrierte jedoch bereits mit ihren beiden ersten Alben „Mount A“ und „Without Sinking“, dass die zahlreichen Zusammenarbeiten, an denen sie sich Jahr für Jahr beteiligt, ihre eigene musikalische Sprache keineswegs verwässert haben. Ob múm oder Pan Sonic, ob Hauschka oder Throbbing Gristle, die stets unterschiedlichen, aber auch immer interessanten Kollaborationen scheinen <span id="more-4735"></span>ihren kreativen Drang vielmehr mit neuer Inspiration genährt zu haben. Vor einigen Wochen erschien ihr drittes Werk im Alleingang. Erneut ist es ein Konzeptalbum mit einem vagen, für allerlei Interpretationen offenen Thema. Außerdem eines der bislang besten Ambientalben des Jahres und einiges mehr.</p>
<p>Auf deutsch bedeutete der Titel „Leyfðu Ljósinu“ sinngemäß das Erlauben oder Zulassen des Lichtes. Mit diesem Titel im Hinterkopf begab sich die Künstlerin Anfang des Jahres ins Music Research Centre der University of York, um dort im Rahmen eines Workshops ein rund vierzigminütiges Set einzuspielen und aufzunehmen. Zur Verfügung standen ihr das Cello, ihre Stimme, drei Mikrophone und ein rudimentäres Set an Effektgeräten wie etwa das obligatorische Looppedal. Live im Studio einer musikwissenschaftlichen Veranstaltung, das klingt erst einmal nach improvisiert und theorielastig, erfreulicherweise ist aber beides nicht der Fall.</p>
<p>Das Ergebnis ihres Experiments ist ein langes, in sich abgerundetes Stück mit deutlicher Spannnungskurve, sowie ein kurzes einleitendes Vorspiel, welches die einzigen Momente enthält, denen man den improvisierten Charakter der Darbietung noch anhört. Es klingt wie ein vorbereitendes Warmspielen, überwiegend auf den tiefen Saiten mit ihrem warmen Klang, den man so gerne mit dem Cello assoziiert. Doch das Stück stimmt den Hörer nicht nur ein, es enthält auch bereits einen Großteil des Rohmaterials, das im Hauptstück verwendet wird. Dieses beginnt zunächst ruhig und unaufgeregt, im Vordergrund steht zu Beginn, was ungewohnt ist, ihre Stimme. Auf der Basis tiefer Klänge wiederholt sie den Titel in schlichter und zugleich sakral anmutender Weise, wie ein Mantra, das sich irgendwann in den verwunschenen Klangwelten verliert. Dem Klischee nach ist „Leyfðu Ljósinu“ aller Lichtmetaphorik zum Trotz Musik für den Herbst. Die impressionistische Verschwommenheit, die Hildurs Musik so sehr von den klareren Kompositionen Julia Kents unterscheidet, hat eine verwunschene Natur und eine triste Färbung, auch wenn sie durchaus Freude zulässt von der Art, die nach William Blake „nicht lacht“. Im Großen mag die anfangs noch etwas mäandernde Musik in einem stetigen Fluss begriffen sein, auf den vielen kleinen Binnenebenen jedoch wird das dramatische Ringen und die vielen kleinen Rückschläge angedeutet, welche das Hereinlassen des Hellen mit sich bringt: Momente reiner Statik, kurze Verzerrungen, bedrohliches Dröhnen, kleine schrille Ekstasen und durch perkussive Striche erzeugte Stakkatos.</p>
<p>Was für einen spirituellen Vorgang Hildur auch immer mit der Lichtmetapher umschreiben mag, es handelt sich dabei keineswegs um eine einfache, belanglose Gratiserleuchtung, wie sie vermutlich zahllose Buchcover aus der Esoecke suggerieren, sondern um eine innere Auseinandersetzung, deren Dramatik offenkundig wird, sobald man Zugang zu den Klängen gefunden hat. Nur Antony konnte etwas Themennahes mit „Daylight and the Sun“ ähnlich kraftvoll ausdrücken, und in beiden Fällen kommt die Offenheit, der Andeutungscharakter des Motivs dem Charisma der Musik zugute.</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.touchmusic.org.uk/">Touch</a></strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2012/07/07/hildur-gudnadottir-leyfdu-ljosinu/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>SEAMUS CATER AND VILJAM NYBACKA: The Anecdotes</title>
		<link>https://africanpaper.com/2012/05/19/seamus-cater-viljam-nybacka-the-anecdotes/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2012/05/19/seamus-cater-viljam-nybacka-the-anecdotes/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 19 May 2012 05:39:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Anecdotal Records]]></category>
		<category><![CDATA[Eiríkur Orri Ólafsson]]></category>
		<category><![CDATA[Jeff Carey]]></category>
		<category><![CDATA[múm]]></category>
		<category><![CDATA[Seamus Cater]]></category>
		<category><![CDATA[Shahzad Ismaily]]></category>
		<category><![CDATA[Viljam Nybacka]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=4429</guid>
		<description><![CDATA[In früheren Epochen wurden interessante Geschichten nicht selten in Liedform weitergegeben, viele davon waren fiktive oder reale Biografien. Das Duo Seamus Cater und Viljam Nybacka steht &#8211; unabhängig davon, ob und wie stark man ihre Musik nun mit Folk in &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2012/05/19/seamus-cater-viljam-nybacka-the-anecdotes/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2012/05/theanecdotes.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4430" title="theanecdotes" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2012/05/theanecdotes-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>In früheren Epochen wurden interessante Geschichten nicht selten in Liedform weitergegeben, viele davon waren fiktive oder reale Biografien. Das Duo Seamus Cater und Viljam Nybacka steht &#8211; unabhängig davon, ob und wie stark man ihre Musik nun mit Folk in Verbindung bringt &#8211; in dieser Tradition, und auf ihrer ersten größeren Zusammenarbeit gilt ihr vorrangiges Interesse herausragenden (Künstler-)Personen des 19. und 20. Jahrhunderts. Cater und Nybacka greifen bei dieser Hommage auf die Gattung der Anekdote zurück, nach der ihr Debüt, eine elegant gestaltete LP, dann auch benannt ist.<span id="more-4429"></span></p>
<p>Die beiden Musiker, deren Wege sich vor ein paar Jahren in Amsterdam kreuzten, sind allerdings keineswegs Debütanten. Cater entstammt einer Familie von englischen Folkmusikern, was recht früh zu seiner musikalischen Weichenstellung führte, Urgesteine wie Ewan MacColl und und andere Folk-Innovatoren des 20. Jh. zählen zu seinen Idolen, doch stets war er auch an zeitgenössischer Pop- und Experimentalmusik interessiert und vermischte die unterschiedlichen Einflüsse zu interessanten Hybriden. Heraus ragt ein vor zwei Jahren zusammen mit Woody Sullender aufgenommenes Album, auf dem ungewöhnliche, experimentierfreudige Stücke mit Harmonica und Banjo enthalten sind. Nybacka dagegen stammt aus Finnland und ist von Haus aus E-Gitarrist und Bassist und machte sich mit diversen Jazz-, Mathrock- und Folkprojekten einen Namen.</p>
<p>Die Anekdotensammlung beginnt mit einer Hommage an den niederländischen Konzeptkünstler Bas Jan Ader, der bereits im Werk James Blackshaws eine Rolle spielte &#8211; der in den Jahren um 1970 berühmte Ader, der recht jung bei einem Bootsfahrt in Atlantik verschollen ist, hinterließ vor allem eine Reihe faszinierender Kurzfilme und Fotografien. Ganz langsam tastet sich die Musik aus der Stille heraus, schafft ein Fundament für eine zurückhaltende Ansprache, die eindrucksvoll Menschen beschreibt, die an einander vorbei schauen. Cater hat Talent für unprätentiöses und zugleich emotional intensives Songwriting und die passende Stimme dazu. Nybacka weiß den fast rezitativen Gesang mit diversen Stimmungsmachern zu untermalen, ein jazziger Downbeat und punktuell eingesetzte Becken zählen dazu. Das Tempo des Stückes scheint direkt Thema zu sein, ständig scheint sich der Song gegen die eigene Langsamkeit aufzubäumen, fällt wieder in sich zurück und erreicht doch im Versuch Momente der Größe.</p>
<p>&#8220;Muybridge Last Stand&#8221;, eine Hommage an den berühmten Fotografen, ist musikalisch wesentlich stringenter, hat mit Walzertakt und Drehorgelsound eine zirkushafte Leichtigkeit, und doch zugleich auch eine traumwandlerische Seite, die sich bald als melancholisch entpuppt. Auch hier vermag der reduzierte Gesang eine Eindringlichkeit zu erzeugen, an der so manche großen Gesten gescheitert wären. Eine Krönung erfährt der Song durch das intensive Trompetenspiel von Eiríkur Orri Ólafsson (múm) – nicht der einzige bekannte Gast übrigens, denn Shahzad Ismaily, der bereits mit Bonnie &#8216;Prince&#8217; Billy und Yoko Ono arbeitete, spielt bei einigen Stücken Bass und kümmerte sich um die Aufnahme.</p>
<p>Figuren wie Prokofiew, L.S. Lowry und Alexis Laponte sind Themen der anderen Stücke, oder aber ein Piano, das sich in der Ichform selbst porträtiert und über die allzu traditionell eingestellten Virtuosen ablästert, die sich auf ihm versuchten – in einem hypnotischen Dronestück, dessen zurückgenommener und warmer Gesang fast etwas an Matt Howden erinnert. Bei den meisten Songs gibt eine nach Harfe klingende Ukulele den Ton an, vielleicht am berührendsten in &#8220;The Softest Horns“ mit seiner wehmütigen Melodie, die dem Instrument die Konnotation des Ironischen und Komischen vollends nimmt. Ein altes, verstimmt klingendes Harmonium kommt zu Wort, ebenso wie eine Spieluhr, Concertina, Piano und A Capella-Gesang. Verbindet die meisten Stücke eine Hörspielartige Machart, so repräsentiert der fast spukhafte Walfängersong &#8220;Greenand Bound&#8221; die Ästhetik des Schönen im Folk und ist mit seiner fantastischen Melodie einer der Höhepunkte des Albums.</p>
<p>Trotz der experimentierfreudigen Herangehensweise und der verspielten Komposition bleibt am Ende keineswegs der Eindruck den Chaotischen zurück und die verschiedenen Komponenten verschmilzen nach wiederholtem Hören zu einem harmonischen Gesamtbild. Ob es bei dieser einmaligen Zusammenarbeit bleiben wird, steht wohl noch in den Sternen, aber auch ohne eine Fortsetzung sollte man die weiteren Aktivitäten der beiden Protagonisten mit Interesse verfolgen.</p>
<p><strong>Label: Anecdotal Records</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2012/05/19/seamus-cater-viljam-nybacka-the-anecdotes/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
