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	<title>African Paper &#187; Natascha Gangl</title>
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		<title>NATASCHA GANGL / RDEČA RAKETA: Mi Corazón</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Feb 2020 05:23:26 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Natascha Gangl und das aus Maja Osojnik und Matija Schellander bestehende Duo Rdeča Raketa sind mittlerweile ein eingespieltes Trio mit einem umfangreichen ideellen Korpus an Material. Dieses existiert als stetig erweiterter und modifizierter hörspielartiger Soundcomic mit dem Titel &#8220;Wendy Pferd &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2020/02/28/natascha-gangl-rdeca-raketa-mi-corazon/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/08/cover_micorazo╠ün_version_print_01.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-18433" title="cover_micorazo╠ün_version_print_01" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/08/cover_micorazo╠ün_version_print_01-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Natascha Gangl und das aus Maja Osojnik und Matija Schellander bestehende Duo Rdeča Raketa sind mittlerweile ein eingespieltes Trio mit einem umfangreichen ideellen Korpus an Material. Dieses existiert als stetig erweiterter und modifizierter hörspielartiger Soundcomic mit dem Titel &#8220;Wendy Pferd Tod Mexico&#8221; in einer imaginären Cloud, und gelegentlich werden Auszüge daraus aufgeführt, oder sie finden ihren Weg auf Vinyl.<span id="more-18432"></span></p>
<p>&#8220;Mi Corazón&#8221; ist die zweite 7&#8243; der Formation und schon auf den ersten Eindruck hin homogener als ihre Vorgängerin, da beide Tracks dronig-ambient ausgerichtet sind und diesen Sound wie einen luftigen Trenchcoat um die poetischen, in Spoken Words vorgetragenen Texte legen. Zu holzigem Klopfen und etherischem Gesang lullt der mantraartig wiederholte Titel &#8220;Where do the Flies go at Night?&#8221; die Hörerinnen und Hörer wie das im Verlauf des Textes genannte Neugeborene in einen sanften Schlaf, der allerdings zum Schauplatz einiger schräger Soundturbulenzen wird, die knapp, aber ambivalent am Alptraum vorbeischlittern. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/08/micorazoncover.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-18434" title="micorazoncover" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/08/micorazoncover.jpg" alt="" width="790" height="567" /></a></p>
<p>Das Titelstück scheint textlich näher (oder offensichtlich näher) an der Rahmenstory mit seiner Gesichte über Pferde, über Mexiko und diverse Verlusterfahrungen zu sein. Anagrammatische Satzspielereien erklingen zu celloartigen Drones, und auch hier, im verschwimmenden Kanongesang und der anheimelnden Melodie einer Spieluhr klingt die kindliche Traumwelt an, die um so fragiler wirkt, da sie in eine Welt getaucht ist, in der Verspieltheit und Schwermut, lichtdurchflutete Abenteuer und schwarze Herzen in bewegten Bildern überblendet werden.</p>
<p><strong>Label: <a href="http://mamka.klingt.org">Mamka</a></strong></p>
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		<title>NATASCHA GANGL / RDECA RAKETA: Chicken 7&#8243;</title>
		<link>https://africanpaper.com/2018/10/26/natascha-gangl-rdeca-raketa-chicken-7/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Oct 2018 06:33:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hinter den Nomes de Guerre Natascha Gangl und Rdeča Raketa verstecken sich das Duo Maja Osojnik und Matija Schellander, wobei der Name Rdeča Raketa wohl für das Duo als Ganzes steht &#8211; alles etwas verwirrend auf den ersten Blick, aber &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2018/10/26/natascha-gangl-rdeca-raketa-chicken-7/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/10/chicken.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-16554" title="chicken" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/10/chicken-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Hinter den Nomes de Guerre Natascha Gangl und Rdeča Raketa verstecken sich das Duo Maja Osojnik und Matija Schellander, wobei der Name Rdeča Raketa wohl für das Duo als Ganzes steht &#8211; alles etwas verwirrend auf den ersten Blick, aber das ist sekundär angesichts der äußerst markanten Musik, die diese 7&#8243; enthält.<span id="more-16553"></span></p>
<p>„Chicken“ ist das erste Release von Maja Osojnik nach ihrem Album „Let Them Grow“ und zugleich das Debüt ihres neuen Labels, mit dem sie noch einiges vor hat. Es enthält zwei Tracks, die vom Strickmuster her nicht unterschiedlicher sein könnten: Der Titelsong ist ein brachiales Noise(-Rock)brett, das mit verzerrtem Feedback und dynamischen Handclap-Takten gleich auf den Punkt kommt, und wenn die verfremdete Stimme der Sängerin „There is a chicken in my heart and it bleads and it bleads“ verkündet, könnte man sich fragen, ob das nun eine Allegorie ist oder Dada oder beides, doch im Rahmen des Songs wirkt das alles sinnvoll und passend. Brüche und launige Tanzeinlagen mischen die Szenerie auf, und wenn gegen Ende von Handtrommeln unterlegtes Gackern ertönt, kann niemand bestreiten, je ein Huhn derart bluten gehört zu haben. Ganz anders „Die Toten“ auf der zweiten Seite, wo zu dramatisch dröhnenden Orgelklängen ein Text über die Heimsuchung durch etwas Wiedergängerisches aus der Vergangenheit erklingt. „Der Tote labert, labert, labert“ heißt es nicht ganz ohne Komik, und „Hol&#8217; einer die Axt und hol&#8217; aus“, und man bekommt da Gefühl nicht los, dass das nicht einfach ein schräger Song über Zombies ist.</p>
<p>„Chicken“ ist der Auftakt zu einer Reihe von Singles, die später zusammen mit einer Hörspiel-CD und einem Comicbuch eine Box bilden sollen – die Wartezeit bis dahin wird also mit einigen Lebenszeichen gehört, zu denen auch eine Tour in den nächsten Wochen gehört. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="https://mamka.klingt.org/releases/chicken">Mamka</a></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
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