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	<title>African Paper &#187; Neil Young</title>
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		<title>TEHO TEARDO / BLIXA BARGELD: Fall</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Apr 2017 06:54:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mauro Teho Teardo hat hierzulande nie die seinem Output angemessene Aufmerksamkeit erhalten, und als vor einigen Jahren seine erste gemeinsame LP mit Blixa Bargeld erschien, hielten es viele zunächst für ein weiteres einmaliges Seitenprojekt des Sängers der Einstürzenden Neubauten. Nach &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2017/04/29/teho-teardo-blixa-bargeld-fall/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/04/tehoteardoblixabargeldfall.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-13675" title="tehoteardoblixabargeldfall" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/04/tehoteardoblixabargeldfall-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Mauro Teho Teardo hat hierzulande nie die seinem Output angemessene Aufmerksamkeit erhalten, und als vor einigen Jahren seine erste gemeinsame LP mit Blixa Bargeld erschien, hielten es viele zunächst für ein weiteres einmaliges Seitenprojekt des Sängers der Einstürzenden Neubauten. Nach zwei weiteren gemeinsamen Veröffentlichungen und der Erfahrung, dass Teardos leicht elektrifizierte kammermusikalische Arrangements sehr stimmig mit dem gewohnt sperrigen Beitrag des Berliners interagieren, betrachteten einige Kommentatoren das Duo nun als ein den Neubauten fast<span id="more-13674"></span> ebenbürtiges Dauerprojekt. Zur Unzeit im etwas ins Stocken geratenen Frühling erschien vor Kurzem die EP „Fall“, die nich nur vom Titel her auf die vor zwei Jahren herausgekommene EP „Spring“ Bezug nimmt und auch einige Ideen der anderen Releases wieder aufgreift.</p>
<p>Teardo und Bargeld haben offenbar ein Faible für populäre, von Punk, Wave und allen Avantgarden noch unberührten Rocksongs. Was sie mit ihnen anstellen, ist nicht sonderlich weltbewegend, aber durchaus nett gemacht. Wie auf „Spring“ der Oldie „Crimson and Clover“ von Tommy James &amp; The Shondells wird hier Neil Youngs „Hey, Hey, My, My“ in ein von Klarinetten und Streichern dominiertes Gewand gepackt und von Bargeld auf gewohnt dunkle und kauzige Art intoniert. Wenn diese Stimme, die das Echo zahlreicher Neubauten-Stücke im Schlepptau hat, behauptet „rock&#8217;n'roll will never die“, so soll das sicher auch die Frage nach Ironie und Ernsthaftigkeit des Ganzen provozieren – meines Erachtens macht gerade die zum euphorischen Text nur bedingt passende abgeklärte Darbietungsweise den Song erst glaubwürdig, denn sie verleiht ihm einen Schuss Tragikomik.</p>
<p>Die drei anderen Songs geben sich musikalisch ähnlich harmonisch, sind jedoch weit weniger songorientiert, sondern eher musikuntermalte Rezitationen. In „Ziegenfisch“, das die beiden gemeinsam verfasst haben und das ein wenig an „Millions of Eels“ von der Vorgänger-EP erinnert, wird unter vielfarbigem Zittern und Tremolieren das Fabeltier, das in der Astrologie dem Steinbock entspricht, als ein aus dem Ozean gestiegener Kulturbringer gezeichnet, der den Menschen Logos, Schrift und Kunst gegeben hat, so dass sie keine Mängelwesen mehr sein mussten. „Metzeln, Morden, Meucheln, Töten“ erklingt es stakkatohaft im ansonsten italienisch gesungenen „Testosteron Sklaven“, dessen ätzende Botschaft zu politisch für das letzte Album war, für das es eigentlich gedacht war. Auf den Strudel aus Ambient, Rock und Neuer Musik folgt mit „Biancissimo“ &#8211; „Das weißeste Weiß“ und somit ein Gegenpol zum letzten Albumtitel „Nerissimo“ &#8211; mit seinem fast besinnlichen Gitarren- und Streicherklängen ein harmonischer Ausklang.</p>
<p>Es geht also weiter. Ob sie die anderen Jahreszeiten auch noch in derart verdichteten EPs abarbeiten werden – ich hätte nichts dagegen, erst recht nicht, wenn dazwischen, wie gehabt, jeweils noch ein Album käme. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Spècula Records</strong></p>
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		<title>ALASDAIR ROBERTS AND FRIENDS: A Wonder Working Stone</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Jan 2013 07:37:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gemessen an seinem Folk-Image ist der in Deutschland geborene Schotte Alasdair Roberts ein echter Kosmopolit. Dass seine stilistischen Wurzeln primär dem anglophonen Raum entstammen, tut der Sache keinen Abbruch, denn seine Zusammenführung traditioneller Spielweisen beiderseits des Atlantik unterscheiden sich recht &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2013/01/19/alasdair-roberts-and-friends-a-wonder-working-stone/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2012/12/awonderworkingstone.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6053" title="awonderworkingstone" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2012/12/awonderworkingstone-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Gemessen an seinem Folk-Image ist der in Deutschland geborene Schotte Alasdair Roberts ein echter Kosmopolit. Dass seine stilistischen Wurzeln primär dem anglophonen Raum entstammen, tut der Sache keinen Abbruch, denn seine Zusammenführung traditioneller Spielweisen beiderseits des Atlantik unterscheiden sich recht stark von den sonst üblichen Synthesen. Bei den meisten Kollegen wirkt eine der beiden Einflusssphären sekundär, oder man bereichert die typischen Elemente der einen Tradition mit den untypischen der jeweils anderen. Roberts dagegen<span id="more-6052"></span> stellt auf seinem neuen Album das balladeske Pathos der britischen Inseln an die Seite amerikanischer Lavishness, lässt coolen Texmex auf schottischen Dialekt und euphorische Violinensoli treffen, die man hierzulande gerne mit Irish Folk assoziiert – und dies mit einer Selbstverständlichkeit, dass man ihm glauben würde, sollte er behaupten, all dies gar nicht bewusst anzustreben.</p>
<p>Auf „A Wonder Working Stone“ geht es auch kaum um „Meta-Folkloristisches“, wenngleich einer der großartigsten Songs auf dem Album den Titel „Fusion of Horizons“ trägt. Sucht man nach einem leitmotivischen Grundtenor in den Songtexten, so fällt eine ungewisse, aber hoffnungsfrohe spirituelle Suche ins Auge, die in fast allen der anekdotenreichen Songs zur Sprache kommt, ebenso wie das typische Geschichtskolorit der High- und Lowlands. Dafür bildet der hybride Stil allerdings ein originelles Fundament.</p>
<p>Vom Vorgänger „Too Long in this Condition“ unterscheiden sich die neuen Stücke vor allem durch die stärkere Klangfülle und die größere Variationsbreite beim Instrumentenspiel. Dass es sich beim Vorgänger um ein fast reines Coveralbum handelte, gerät fast ins Hintertreffen, könnte es sich bei seinen Lyrics doch glatt um Exponate der klassischen Balladenkunst handeln. Nach dem noch etwas unspektakulären Auftakt „The Merry Wake“ kommt schon mit dem biografisch geprägten „The Year of the Burning“ der erste Kracher, bei dem Rock und Blues Einzug halten und mehrstimmiger Gesang zum Mitsingen einlädt. „Love is a fusion of horizons&#8230;“ ertönt der schon erwähnte Song, und Roberts ist dabei so nah am Falsett, dass er glatt Leuten mit hippen Frisuren gefallen könnte. Neben solch energetischen Stücken bieten bittersüße (sprich: in Moll gehaltene) Schmonzetten ein starkes Gegengewicht. Melodrama ist dabei durchaus gestattet, doch die stimmungsvollen Akkorde sind nie zu dick aufgetragen, die sporadisch eingesetzten Handclaps geraten nie zum Mittelalterkitsch. Gegen Ende kulminiert alles in einer Feierstimmung, die mir fast ein bisschen zu sehr nach Klamauk klingt.</p>
<p>Roberts schätzt den Dialog seit Beginn seiner Karriere, man denke zurück an sein gut aufeinander eingespieltes Ensemble Appendix Out, aber auch an seine Zusammenarbeit mit Größen wie Neil Young, Bonnie &#8216;Prince&#8217; Billy, Isobell Campbell (Belle and Sebastian) oder Alex Neilson (Trembling Bells, Current 93). Hier musiziert der Schotte nun zum zweiten mal mit einem feststehenden Kollektiv, das unter dem Zusatz &amp; Friends den Weg auf&#8217;s Cover fand. Die Stimmigkeit und Passgenauigkeit der Combo zählen zu den Stärken des Albums. Wer ebenfalls auf der Suche ist, sollte sich „A Wonder Working Stone“ nicht entgehen lassen – ob er den Stein der Weisen entdeckt, will ich nicht garantieren, aber einen exzellenten Einstieg in die Welt zeitgenössischer schottischer Folkmusik findet man hier allemal.</p>
<p>A. Kaudaht</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.dragcity.com">Drag City</a></strong></p>
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