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	<title>African Paper &#187; Neurosis</title>
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		<title>An Undying Love For A Burning World: Comeback von Neurosis</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Mar 2026 05:38:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Neurosis]]></category>
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		<description><![CDATA[Zehn Jahre nach ihrem letzten Studioalbum melden sich Neurosis mit &#8220;An Undying Love For A Burning World&#8221; zurück. Die Veröffentlichung der Band um Steve von Till erschien vor einigen Tagen digital über Neurot Recordings. Das Album knüpft an die bekannte &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2026/03/22/an-undying-love-for-a-burning-world-comeback-von-neurosis/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zehn Jahre nach ihrem letzten Studioalbum melden sich Neurosis mit &#8220;An Undying Love For A Burning World&#8221; zurück. Die Veröffentlichung der Band um Steve von Till erschien vor einigen Tagen digital über Neurot Recordings. Das Album knüpft an die bekannte Mischung aus schwerem, rhythmisch geprägtem Sound und weit ausgreifenden, atmosphärischen Passagen an, wobei erneut mit langen Spannungsbögen und dynamischen Verdichtungen gearbeitet wird. <a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/03/neurosisanundyingloveforaburningworld.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-50532" title="neurosisanundyingloveforaburningworld" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/03/neurosisanundyingloveforaburningworld.jpg" alt="" width="3736" height="3737" /></a><span id="more-50531"></span></p>
<p>Erstmals ist Aaron Turner (u.a. Sumac, Isis) als festes Mitglied an Gitarre und Gesang beteiligt. Die Aufnahmen entstanden weitgehend live im Studio und setzen auf einen direkten, mit wenig Nachbearbeitung auskommenden Bandsound. Inhaltlich bewegt sich das Material – wie bereits frühere Arbeiten – entlang persönlicher und gesellschaftlicher Spannungsfelder. Physische Editionen sind für Anfang Mai angekündigt. Weitere Informationen zu Ideen und Hintergründen finden sich in dem ausführlichen text auf Bandcamp.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3490671532/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Triptych: Neue Albumtrilogie von Harvestman</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Apr 2024 06:09:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 23. April erscheint der erste Teil einer geplanten Trilogie an Alben von Steve von Tills Soloprojekt Harvestman. Die drei Teile sind von den Veröffentlichungsterminen her auf drei Vollmonde gelegt, die beiden Nachfolger erscheinen am 21. Juli und am 17. &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/04/05/triptych-neue-albumtrilogie-von-harvestman/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 23. April erscheint der erste Teil einer geplanten Trilogie an Alben von Steve von Tills Soloprojekt Harvestman. Die drei Teile sind von den Veröffentlichungsterminen her auf drei Vollmonde gelegt, die beiden Nachfolger erscheinen am 21. Juli und am 17. Oktober, womit dann Ostermond, Heumond und Weinmond abgedeckt sind, oder in den englischen Bezeichnungen Pink Moon, Buck Moon und Hunter Moon. Die Trilogie hat sich bereits als bisher ambitioniertestes Werk des Projektes herumgesprochen, das den englischen Namen des Weberknechtes als Künstlernamen gewählt hat. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/04/triptychpartone.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-40483" title="triptychpartone" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/04/triptychpartone.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-40474"></span>Viele der Ideen, die dem Album zugrunde liegen, drehen sich um Fragen des Annehmens eines Erbes, und eröffnen Horizonte, die sowohl zu fernen Vorfahren führen als auch zu unmittelbaren musikalischen Einflüssen, die in dem Fall von Tills psychedelisch drönendes, manchmal folkig angehauchtes Beinahe-Instrumentalprojekt Harvestman geprägt haben. Dieser Ausblick in Richtung des Wirkens anderer spiegelt sich auch in der kollaborativen Natur des Projektes wieder. Zu den Gastbeiträgen auf &#8220;Part One&#8221; zählt die Percussion von Dave French (Yob) und das knarrende Bassspiel von Al Cisneros (Sleep, OM, Shrinebuilder) im eröffnenden Stück. Ferner die nordhumbrische Sackpfeife von John Goff (Cascadia Bagpiper). Nicht zuletzt muss der literarische Einfluss des kauzigen Einsiedlers Robinson Jeffers erwähnt werden, dessen Lyrik in einem Track verwendet wird. &#8220;Triptych Part One&#8221; erscheint in einer Vinyl- und CD-Edition und digital. <!--/data/user/0/com.samsung.android.app.notes/files/clipdata/clipdata_bodytext_240404_075056_223.sdocx--></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1959814516/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>NIHIL COMMUNICATION: Live</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Aug 2022 00:21:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Andre Custodio]]></category>
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		<description><![CDATA[Als vor über anderthalb Jahrzehnten der heute v.a. als Jazz-Drummer bekannte Kalifornier André Custodio mit seinem experimentell ausgerichteten Soloprojekt Nihil Communication auf der Bildfläche erschien, hätte man jemanden erwarten können, der gekommen war um zu bleiben, zumindest seit dem Album &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/08/13/nihil-communication-live/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/08/nihilcommunicationlive.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-30837" title="nihilcommunicationlive" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/08/nihilcommunicationlive-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Als vor über anderthalb Jahrzehnten der heute v.a. als Jazz-Drummer bekannte Kalifornier André Custodio mit seinem experimentell ausgerichteten Soloprojekt Nihil Communication auf der Bildfläche erschien, hätte man jemanden erwarten können, der gekommen war um zu bleiben, zumindest seit dem Album &#8220;We are Violent&#8221; (Edgetone Records 2006), das mit zahlreichen Gästen eine intensive Düsternis aus fast introvertiert wirkender Dröhnung und einem Rauschen erzeugte, das bei genauerem Hören eine versteckte lärmende Gewalt transportiert. Allerdings entpuppte sich das Projekt als eines, das nur in größeren Abständen von sich reden machte. <span id="more-30836"></span></p>
<p>Eine weitere Wegmarke in der Geschichte des Projektes war eine Show, die Nihil Communication 2011 im Lab in San Francisco aufführte. Bei dem gut 20-minütigen set holte sich Custodio die Verstärkung interessanter Kollegen, namentlich Dave Ed (Neurosis), Kevin Gan Yuen (Suthek Hexen) und Mark Wilson alias Conure, mit dem Custodio vor dessen Umzug nach Berlin noch die Band Rings of Smoke through the Trees betrieb. Das ungemein atmosphärische Set, dass die vier mittels Gitarre, Effekte und Kontaktmikros, Moog und diverser anderer Elektronik erzeugten, wurde erst vor kurzem auf dem vorliegenden Tape zugänglich gemacht.</p>
<p>Geheimnisvolles Rumpeln und Poltern aus unbekannten Tiefen eröffnet die Show, und mit etwas wohl Synthetischem, das einer rituell anmutenden Flöte ähnelt und zwischen lieblich und schräg über all dem orientalisiert, entsteht ein spannendes Intro. Nach einigen Minuten schiebt sich eine hellfarbige Dröhnung hinter die Ereignisse, wie um deren Sequenz einen soliden Rahmen zu geben. Doch auch hier geben sich weitere klappernde, knarrende, quietschende und kreisende Sounddetails die Ehre. Sanfte Twangs einer elektrischen Gitarre kommen hinzu, während es im Hintergrund weiter vibriert, und immer mehr entsteht der Eindruck einer Fahrt durch dunkel ausgeleuchtetes Gelände, dessen nur ahnbare Strukturen an einen episodischen Film erinnern.</p>
<p>Irgendwann wird diese Fahrt merklich holpriger, neben nun rau(er)en Gitarren rollt ein wahrer Schuttberg an knarrigen Sounds auf einen zu, und auch menschliche Stimmen (des Publikums?) machen sich murmelnd bemerkbar. Einige Quietschgeräusche erinnern auch immer häufiger an eine Sprache, aber freilich kann man solcherlei auch immer projizieren. Salven lärmender Entgrenzung tauchen mit der Zeit immer öfter auf, geben der Musik eine gezeitenartige Form und absorbieren zahlreiche andere klangliche Details aus der musikalischen Umgebung.</p>
<p>Nach dem abschließenden Plateau bleibt der Eindruck einer Musik, die sich gefühlt im Minutentakt immer wieder neu erfindet und dabei doch stets stringent bleibt und den Bann, den sie auf die Zuhörer ausübt, nie unterbricht. Wie man hört, war das Publikum begeistert. Von den Tapes sollen noch einige erhältlich sein. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Danvers State Recordings</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2002183697/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>WOLVES IN THE THRONE ROOM: Thrice Woven</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Sep 2017 06:46:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Anna von Hauswolff]]></category>
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		<description><![CDATA[Wolves in the Throne Room wurden vor einigen Jahren recht schnell zu Lieblingen auch der Presse, die sonst mit Black Metal nicht viel anfangen konnte. Neben einer guten Produktion, die weit entfernt war von der Lo-Fi-Pappschachtelschlagzeugästhetik mancher „True“ Black Metal-Alben, &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2017/09/30/wolves-in-the-throne-room-thrice-woven/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/09/Wolves.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-14342" title="Wolves" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/09/Wolves-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Wolves in the Throne Room wurden vor einigen Jahren recht schnell zu Lieblingen auch der Presse, die sonst mit Black Metal nicht viel anfangen konnte. Neben einer guten Produktion, die weit entfernt war von der Lo-Fi-<a href="https://www.youtube.com/watch?v=tRFlS45uogY">Pappschachtelschlagzeugästhetik</a> mancher „True“ Black Metal-Alben, waren sicher auch die Themen (Ökologie, Nachhaltigkeit – wenn auch teils in ihren esoterischen Auswüchsen) anschlussfähiger an Mainstreamdiskurse als die tausendste Anrufung an den Gehörnten.<span id="more-14341"></span> Das liest sich dann in einer <a href="https://www.musikexpress.de/reviews/wolves-in-the-throne-room-thrice-woven/ ">aktuellen Rezension</a> so: „die Texte handeln überlieferterweise von der Entfremdung des Menschen von der Natur“.  Dass man zwischen 2007 und 2011 auf Southern Lord veröffentlichte, trug sicher ebenfalls dazu bei, die Band auch jenseits enger Genregrenzen bekannt zu machen.</p>
<p>Nach dem Zwischenstop mit dem vor drei Jahren veröffentlichten „kosmischen“ Synthesizeralbum „Celeste“ – <a href="http://metalassault.com/Interviews/2014/08/05/in-conversation-with-aaron-weaver-of-wolves-in-the-throne-room/">Interviews</a> aus der Zeit lassen eine gewisse Ermüdung erkennen &#8211; kehrt die Band mit „Thrice Woven“ zum Black Metal zurück, was in den meisten Rezensionen recht enthusiastisch begrüßt wird. „Born From The Serpent’s Eye“ beginnt mit einem kurzen Akustikgitarrenintro, bevor sich das Stück zu einem klassischen Wolves in the Throne Room-Stück entwickelt, das dann allerdings nach vier Minuten in Stille zu enden scheint (das <a href="https://www.youtube.com/watch?time_continue=271&amp;v=OnLTFeiXiiA">offizielle Video</a> zu dem Song ist auch dann vorbei). Dann setzt Anna von Hauswolff mit quasisakraler Stimme ein und trägt ein Interludium auf Schwedisch vor, bevor der Song wieder Tempo aufnimmt. Auch auf “The Old Ones Are With Us” (auf ein gälisches Festival, nicht den Einsiedler aus Providence verweisend) tritt ein Gastsänger auf: Neurosis‘ Steve von Till rezitiert &#8211; untermalt von  Akustikgitarre und Feuerknistern -: “Winter is dying/The sun is returning/The ice is receding/Rivers are flowing”, ehe das Stück zu einem hymnischen, atmosphärisch dichten Stück wird (die Band selbst nennt finnischen Doom als Referenzpunkt). Auf “Angrboda” gibt es immer wieder inmitten der Aggression ruhige Passagen, Synthmomente, Wasser tropft. “Invocation of lighting/Searing through the flesh/Burning away the heartwood/ Opening purple throated gates”, heißt es auf dem nach der Mutter des Fenriswolfes benannten Stück, auf den das Artwork von Denis Forkas verweist. Auf dem kurzen “Mother Owl, Father Ocean” kehrt Anna von Hauswolff zurück. Ihre entrückte Stimme wird passenderweise von einer Harfe untermalt. Der fünfte, das Album abschließende Track „Fires Roar In The Palace Of The Moon&#8221; mit Blastbeats knüpft an den Anfang des Albums an.</p>
<p>Das Album enthält durchaus starke Songs, ein Kritikpunkt ist, dass man m.E. einen gewissen Kitschfaktor nicht immer übersehen kann. Anna von Hauswolff klingt auf den beiden Stücken so, als habe man versucht<a href="https://www.youtube.com/watch?v=EqnohMfrS3Y"> Musik</a> für Tolkiens Elben zu komponieren, manche Synthpassagen lassen an Hans Zimmer denken, und was textlich dem einen eine Illustration <a href="http://thequietus.com/articles/07073-wolves-in-the-throne-room-interview">„ökologischer Spiritualität“</a> ist, ist für den anderen<a href="https://books.google.com/books?id=P2wGBgAAQBAJ&amp;pg=PA264&amp;lpg=PA264&amp;dq=esoterik+bricolage&amp;source=bl&amp;ots=o-VCtQxvVC&amp;sig=HN1rH0HNMnsDOkBYw11N0EeJ7rQ&amp;hl=de&amp;sa=X&amp;ved=0ahUKEwi63MLDhsvWAhXF6iYKHe8wD0YQ6AEIKDAA#v=onepage&amp;q=esoterik%20bricolage&amp;f=false"> &#8220;Esoterik als &#8216;Bricolage des Subjekts&#8217;&#8221;</a>.  (MG)</p>
<p>Label: <a href="https://artemisiarecords.bandcamp.com/">Artemisia Records </a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>STEVE VON TILL: A Life Unto Itself</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Sep 2015 05:06:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Eyvind Kang]]></category>
		<category><![CDATA[Jay Kardong]]></category>
		<category><![CDATA[Joseph Freiherr von Eichendorff]]></category>
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		<category><![CDATA[Pat Schowe]]></category>
		<category><![CDATA[Steve von Till]]></category>

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		<description><![CDATA[Ob Drummer oder Gitarrist, jeder zweite Hardcore-Musiker, der nicht in seinen jugendlichen Gewohnheiten festgefahren ist, hat irgendwann das Bedürfnis, langsamer zu spielen und landet dann zielsicher beim Doom – dieses Klischee kursiert gelegentlich in den USA und ist natürlich hochgradig &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2015/09/05/steve-von-till-a-life-unto-itself/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/08/SteveVonTillLifeUntoItself.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-10693" title="SteveVonTillLifeUntoItself" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/08/SteveVonTillLifeUntoItself-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Ob Drummer oder Gitarrist, jeder zweite Hardcore-Musiker, der nicht in seinen jugendlichen Gewohnheiten festgefahren ist, hat irgendwann das Bedürfnis, langsamer zu spielen und landet dann zielsicher beim Doom – dieses Klischee kursiert gelegentlich in den USA und ist natürlich hochgradig ignorant gegenüber den Ursprüngen des Doom Metal im Blues und psychedelischen Hardrock. Dennoch steckt darin ein Fünkchen Wahrheit insofern, dass ab den 80ern einige Karrieren einen solchen Weg gegangen sind, darüber hinaus verbindet beide Genres ein gewisser Bezug zum <span id="more-10692"></span>Protestantismus. Die spartanische Trockenheit einerseits, der niederdrückende Fatalismus andererseits, der wenig vom heidnischen amor fati, dafür umso mehr vom Bann einer Vorhersehung hat, in der sich keine Anstrengung mehr lohnt, es sei denn, es geht genau darum, nur noch dies zu verkünden. Und dann gibt es noch die so niederdrückende-schleppende zweite Seite von Black Flags „My War“.</p>
<p>Steve von Till ist nicht einfach ein Hardcore-Musiker und spielt auf seine reiferen Tage auch keinen Doom Metal, dennoch kam mir der Gemeinplatz beim Hören seiner vierten Solo-LP „A Life Unto Itself“ in den Sinn. Nach den ersten rauen Brettern auf Alternative Tentacles spielte von Till mit seiner Band Neurosis eine progressive Art des Metal, die sich Kategorisierungen entzieht und sich durch Schwere ebenso wie durch eine intuitive Komplexität auszeichnet. Auf seinen Soloarbeiten lässt er es wie bei Harvestman erdig dröhnen oder erkundet als an Americana geschulter Songwriter die Aporien und Fatalismen des Daseins, des eigenen wie den menschlichen schlechthin. Doch sind seine folkigen Songs stets von einer Schwere, an die weder Wovenhand noch der späte Man in Black heranreich(t)en. Es ist nicht nur die urig raue Stimme, auch nicht nur die ernste Nachdenklichkeit seiner Reflexionen, über die man endlos sinnieren kann, die aber immer auch eine gewisse Anziehungskraft auf Altkluge haben, die in viel zu jungen Jahren ein Abziehbild von Weisheit bemühen wollen. Auch in den schwermütigen Gitarrenmotiven, dem Gleiten der Pedal Steel und den warmen Hintergrunddrones findet sich etwas Bindendes, Erdendes, das allem flatterhaften Enthusiasmus entgegenwirkt.</p>
<p>All diese Dinge scheinen sieben Jahre nach seinem letzten Solowerk „A Grave Is A Grim Horse“ noch einmal merklich gesteigert, und es scheint, dass von Till die Schwere, die auch seinen folkigen Arbeiten seit jeher eignet, klanglich noch mehr untermalen wollte. „A Life Unto Itself“ ist mit seinen twanglastigen Americana-, Rock- und Country-Anleihen nicht nur stilistisch facettenreich, sondern auch klanglich breiter und dichter als alle Vorgänger, die Bratsche des in vielen Bands aktiven Eyvind Kang und die Drumsection seines alten Freundes Pat Schowe tragen einiges zum fülligen Sound und zum eigenen Charakter des Albums bei. Das rockigste und zugleich experimentierfreundigste Stück „Night of the Moon“, eine Umsetzung von Eichendorffs „Mondnacht“, dröhnt stellenweise wie Harvestman, und am Ende geht der tremolierende Soundteppich mit seiner bewegenden Melodie in eine raue Gitarrenwand über. Wie um die Reichhaltingkeit zu unterstreichen, folg gerade darauf das vielleicht noch luftigste Stück, die Folknummer „Black Bark Box“, bei der die Gitarre mit ergriffenen Pickings einfache, repetitive Ornamente zeichnet, wohingegen das daraufolgende „Chasing Ghosts“ als fast ambienter Klangteppich vor sich hin mäandert.</p>
<p>Auf solch dröhnenden Flächen entfalten auch die anderen Songs ihren jeweiligen Weg, einsame Akkorde schwören ein und begleiten von Till, der im Opener seine Stimme fast so gebrochen wie ein Will Oldham pessimistische Zeilen anstimmen lässt, oder sie bilden das Fundament für J. Kardongs Steelgitarren im Titelsong, in dem der Sänger sich ganz in die Einsamkeit der „Backside of the Mountains“ zurückgezogen hat, um das Leben aus der Totalen, aus reiner Distanz zu betrachten. Ein intuitives Wissen, gespeißt aus Erfahrung und nur vage bennenbar, scheint das Ergebnis seiner Meditation zu sein &#8211; „Known but not Named“, wie es der Titel des schlussgebenden Stückes sagt. Der von Leben gezeichnete muss selbst Zeichen setzen, der Vernarbte mit dem geritzten Antlitz muss selbst Zeichen in die Bäume am Weg einritzen und die Narben weitergeben, die das Leben schlug. Warum? Als Bollwerk gegen die Vergeblichkeit? Dass von Tills Songs danach nicht fragen, macht ihre Größe und Stärke aus und ist Teil des trotz aller Abgeklärtheit nicht zu übersehenen Hoffnungsschimmers, der sich an vielen Ecken des Albums aufspüren lässt. (A. Kaudaht)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.neurotrecordings.com/">Neurot</a></strong></p>
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		<title>SAVAGE REPUBLIC &#8211; Interview</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Aug 2011 19:47:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Anfang der 80er spielten SAVAGE REPUBLIC ihre eigenwillige Musik, die der Wut des Punks ebenso viel zu verdanken schien, wie dem Industrial, der stärker perkussiv orientiert war. Nach fünf Alben – wobei “Customs“ (in Griechenland mit geliehenem Equipment aufgenommen, nachdem &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2011/08/31/savage-republic-interview/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/08/savagerepublic.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1127" title="savagerepublic" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/08/savagerepublic.jpg" alt="" width="150" height="141" /></a>Anfang der 80er spielten SAVAGE REPUBLIC ihre eigenwillige Musik, die der Wut des Punks ebenso viel zu verdanken schien, wie dem Industrial, der stärker perkussiv orientiert war. Nach fünf Alben – wobei “Customs“ (in Griechenland mit geliehenem Equipment aufgenommen, nachdem der Zoll die Instrumente konfisziert hatte)  sicherlich das experimentellste war –  löste man sich 1989 auf. <span id="more-1103"></span>Anlässlich der Wiederveröffentlichung der fünf Studioalben ging man 2002 auf eine kleine Tour, bevor sich die eigentliche Rückkehr 2005 ankündigte und 2007  mit der EP “Siam“ und dem Album “1938“ endgültig besiegelt wurde. Vor dem Auftritt in Gießen interviewte ich Ethan Port und Greg Grunke. Das dann folgende Konzert vermischte frühe Songs mit denen des aktuellen Albums, hatte sowohl perkussiv-treibende als auch kontemplative Momente. </strong></p>
<p><em><strong>? Ganz zu Beginn hießt ihr AFRICA CORPS und auf den Veröffentlichungen von SAVAGE REPUBLIC scheint dieser Kontinent auch eine gewisse Rolle gespielt haben. </strong></em></p>
<p>Greg: Ja, das war zu einer Zeit, als noch keiner von uns in der Band war. Die Einflüsse stammten auch aus dem nahen Osten, dieses tribale Gefühl hatte natürlich auch mit der Art des Schlagzeugspielens zu tun. Einige der Melodien und Tonleitern, die wir benutzen, erinnern etwas an den nahen Ostern. Einige Aufnahmen hören sich wie ein Soundtrack zu einem Film aus den 40ern, der im Kongo spielt, an. Industrial aus den 40ern (lacht).</p>
<p><em><strong>? Ich habe mir vor kurzem noch das “Tragic Figures“-Reissue angehört. Die Verpackung ist sehr gelungen. </strong></em></p>
<p>Greg: Bruce Licher war wirklich für seine Bildästhetik bekannt.</p>
<p><em><strong>? Würdest ihr sagen, dass das neue Album bezogen auf seine Ästhetik sich etwas von den anderen abhebt? </strong></em></p>
<p>Greg: Es passte einfach besser zur Thematik des neuen Albums. Das Bild zeigt die Peterskirche in Prag. Das Album heißt “1938“ und die Ästhetik ist passend.</p>
<p>Ethan: Auf dem neuen Album sind wir politischer. Wir kehren wieder zu einigen Sachen aus der Vergangenheit zurück. ´89 hat die Band mehr oder weniger aufgehört zu existieren und einige von uns haben ein paar andere Sachen gemacht   und haben sich in eine andere Richtung bewegt. Dann haben wir uns offiziell wiederauferstehen lassen.</p>
<p><em><strong>? Was war der Hauptgrund dafür? </strong></em></p>
<p>Greg: Ich wollte gerade sagen: Drogen und Frauen (lacht). Natürlich nicht. Wir sind kurz zusammengekommen um eine kleine Tour zu machen. Ethan hatte gerade unsere Studioalben als Box wiederveröffentlicht. Zu dieser Zeit erfuhren wir, dass NEUROSIS Fans von uns waren, was uns ziemlich überrascht hat, und sie haben uns eingeladen auf einem Festival namens Beyond the Pale aufzutreten; das hat uns dazu inspiriert, noch eine kleine Tour zu machen. Das sollte eigentlich eine einmalige Sache sein, aber kurz danach hatten wir einige neue Ideen. Mit diesen Ideen haben wir dann ungefähr eineinhalb Jahre herumexperimentiert, offiziell haben wir dann 2005 wieder angefangen und der Rest ist – wie man so sagt ­– Geschichte.</p>
<p><em><strong>? Ihr habt euer neues Album auf Neurot veröffentlicht und in der Vergangenheit hat man über euch geschrieben, dass man bei euch sowohl Punk- als auch Industrialelemente hören kann und dass ihr schwer zu kategorisieren seid. Würdet ihr sagen, dass Neurot passend ist, weil die darauf vertretenden Musiker auch oftmals schwer einzuordnen sind und man Begriffe wie Postrock oder Postmetal verwendet? Gibt es Kategorisierungen, mit denen ihr euch wohl fühlt? </strong></em></p>
<p>Greg: Das ist mir relativ egal. Das ist letztlich seit den 80ern so. Wir haben schon immer gemacht, was wir wollten. Wenn man einige der Künstler nimmt, die auf Neurot veröffentlichen und sich die Kategorisierungen anschaut, ist es letztlich so, dass es nur Kategorisierungen sind, sie bedeuten nichts. Wenn man uns als Postrock oder Postmetal bezeichnen will, ist das egal.</p>
<p><em><strong>? Gibt es denn ein Publikum, mit dem ihr euch besonders wohl fühlt? </strong></em></p>
<p>Ethan: Das Publikum, das kommt, um uns zu sehen (lacht).</p>
<p>Greg: Wir schätzen ein Publikum, das – egal ob es mit unserem Material vertraut ist oder nicht ­– auf uns reagiert. Es gibt nichts Schlimmeres als wenn das Publikum mit verschränkten Armen ganz hinten steht. Auf unserer jetzigen Tour gab es Leute, die nicht so genau wussten, was wir so machen und trotzdem toll mitgegangen sind.</p>
<p>Ethan: Ich glaube, dass das Publikum bisher überall ziemlich gut reagiert hat.</p>
<p>Greg: In Toronto gab es eine Art Old-School-Punk-Show. Das Ölfass, das wir benutzen, hatte ein Leck und Öl floss auf den Boden und auf die Bühne, wir rutschten über den Boden, unsere Gitarreneffektebox fing Feuer…</p>
<p>Ethan: Es regnete auf das Equipment (lacht).</p>
<p>Greg: Auf dieser Tour haben wir überall gespielt, von Stadthallen bis zu Universitäten. Wir können uns auf alles einstellen.</p>
<p><em><strong>?  Ein Freund von mir hat euch in Hilden gesehen und ihr meinte, ihr hättet gesagt, dass in Griechenland das Publikum sehr enthusiastisch gewesen sei. </strong></em></p>
<p>Greg: Ja, das stimmt. Das ist ein tolles Publikum.</p>
<p><span style="color: #000080;"><img src="http://www.blackmagazin.com/wp-content/uploads/2010/03/IMG_1494-300x225.jpg" alt="" name="Grafik130" width="300" height="225" align="BOTTOM" border="1" /></span> <em><strong>? Ihr habt vorhin gesagt, dass ihr wieder politischer geworden seid, so wie in der Vergangenheit. Ich habe vorhin noch “Procession“ gehört und da heißt es sinngemäß, dass die Probleme im Innern liegen und nicht von außen kommen. </strong></em></p>
<p>Greg: Wir wollten nie explizit politische Texte machen, um Leuten zu sagen, was sie zu denken haben. Man kann diese Zeile auf verschiedene Weisen interpretieren.</p>
<p>Ethan: Jeff Long hat den geschrieben, als er 17 und noch auf der Highschool war und sich mit Philosophie beschäftigt hat.</p>
<p>Greg: Auf einer politischen Ebene kann man sicher sagen, dass viele Gefahren von innen kommen, aber man kann genauso sagen, dass es sich um Dinge im Innern von einem selbst handelt. Wie gesagt, ich mag es nicht, den Leuten zu sagen, dass jetzt der neue Fünfjahresplan kommt oder wir ihre Gesellschaft nach unseren Ideen gestalten wollen.</p>
<p>Ethan: Das wäre ziemlich dogmatisch. Wir leben einfach in einer politischen Welt und als Künstler reagieren wir darauf.</p>
<p>Greg: Bei “1938“ ist es so, dass wir in den letzten Jahren den Eindruck hatten, dass die Geschichte dabei ist, sich zu wiederholen. Wenn etwas geschieht, wie werden die Menschen dann reagieren? Wenn man sich zum Beispiel den 2. Weltkrieg anschaut, ist vieles deswegen geschehen, weil sich einige entschlossen hatten, wegzuschauen. Und irgendwann war es dann zu spät. Manchmal ist es so, dass die Menschen den Kopf in den Sand stecken.</p>
<p><em><strong>? Das Titelstück des neuen Albums klingt sehr wütend. </strong></em></p>
<p>Greg: Darum ging es. Wir wollten die Leute aus ihrer Lethargie reißen. Schaut euch die Gefahren an, die sich da am Horizont abzeichnen. Es gibt Unterdrückung aus allen Richtungen. Die Menschen sollten sich dessen einfach bewusst sein. In den USA ist die Politik momentan so polarisiert. Ich habe den Eindruck, dass die Menschen auf der einen Seite keine Ahnung haben, woran die Menschen auf der anderen Seite glauben. Keinem gelingt es, die Position des anderen in Worte zu fassen. Wir wollen, dass die Menschen selbst denken.</p>
<p><em><strong>? Auf eurem neuen Album gibt es ziemlich viele Instrumentals. </strong></em></p>
<p>Ethan: Wir hatten schon immer viel Instrumentalpassagen. Keiner von uns ist Sänger und Instrumentalmusik hat uns schon immer stark beeinflusst. Soundtracks zum Beispiel. Instrumentalmusik kann manchmal emotional direkter sein. Früher haben wir immer gesagt: Wir müssen Gesang haben. Jetzt ist es so, dass wir uns bei dem, was wir machen, etwas wohler fühlen.</p>
<p><em><strong>? Ich habe mir mal auf Amazon angesehen, welche anderen Alben diejenigen gekauft haben, die “1938“ erstanden haben. Da war u.a. ein späteres Album von SPK. </strong></em></p>
<p>Greg: Das ist seltsam.</p>
<p><em><strong>? WIRE.</strong></em></p>
<p>Greg: Das passt ganz gut.</p>
<p><em><strong>?ANGELS OF LIGHT. </strong></em></p>
<p>Greg: Die SWANS haben auf mich persönlich einen sehr starken Einfluss gehabt</p>
<p><em><strong>? Thurston Moore.</strong></em></p>
<p>Ethan: Die ursprüngliche Idee des Gitarrenklangs bei SAVAGE REPUBLIC  war stark von Glenn Branca beeinflusst. Das passt also ganz gut.</p>
<p><em><strong>? Ihr wart Anfang der 90er auf einer etwas seltsamen Compilation namens “Sacred War“ vertreten. In diesem Kontext wirktet ihr etwas deplatziert</strong></em><strong>. </strong></p>
<p>Ethan: Ich war damals in LA und spielte in einer Deathtrockband namens DEATH RIDE 69. Die waren auf einem deutschen Label [Gymnastic Records] und dieser Typ von dem Label wollte einen Track haben. Zu dem Zeitpunkt hatten sich SAVAGE REPUBLIC gerade aufgelöst. Später stellte ich dann fest, dass auf dieser CD Boyd Rice und Anton La Vey mit drauf waren. Ich hatte damals eine Postfachadresse angegeben und ich habe noch jahrelang Ku Klux Klan-  und andere rassistische Propaganda bekommen. Aufgrund der Gesetzgebung bezüglich so genannter “Hate Crimes“ konnte ich endlich dafür sorgen, dass sie aufhörten mir diesem Schrott zu schicken, aber das war ganz schön nervig.</p>
<p><em><strong>? Würdet ihr insgesamt sagen, dass Musik die Macht zur Überschreitung hat</strong></em><strong>? </strong></p>
<p>Greg: Es kommt darauf an, was man unter Macht versteht. Man kann natürlich herumspringen und  irgendwo draufhauen. Das Wichtigste für einen Künstler ist, dass es aus dem tiefsten Herzen kommt. Leidenschaft, was auch immer.</p>
<p><em><strong>? Al Cisneros von OM sprach von einem inneren Bedürfnis. </strong></em></p>
<p>Greg: OM sind klasse. Ich denke, das trifft auf jeden ernsthaften Künstler zu. Man muss eine Notwendigkeit verspüren und am Ende des Tages sagen: Das war wirklich ein Bedürfnis.</p>
<p><em><strong>? Was gefällt euch besser: Die Arbeit im Studio oder Auftritte oder würdet ihr sagen, dass es zwei Seiten der Medaille sind? </strong></em></p>
<p>Greg: Zwei Seiten der Medaille. Bei den frühen Aufnahmen war es so, dass wir im Vornherein alles ganz genau ausgearbeitet hatten. Inzwischen ist es so, dass wir wegen der neuen günstigen Aufnahmemöglichkeiten öfter im Studio schreiben. Auf “1938“ wurde fast alles in ein oder zwei Takes aufgenommen. Manche Passagen wurden mehr oder weniger unmittelbar vor der Aufnahme geschrieben. Es geht nicht mehr unbedingt darum, einen Livesound herzustellen. Wir haben weniger Angst vor Elektronik und Klangbearbeitung.</p>
<p>M.G.</p>
<p>&nbsp;</p>
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