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	<title>African Paper &#187; Nik Massoo</title>
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		<title>Politics–Aesthetics Series: Erster Teil der überarbeiteten Reihe von Ehsan Saboohi</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jun 2025 04:13:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit &#8220;Politics–Aesthetics Series: Volume One&#8221; erscheint nun eine auf vier Folgen angelegten Veröffentlichungsreihe des Komponisten Ehsan Saboohi, die gerade von Post-Orientalism Music neu aufgelegt und überarbeitet wurde. Die Serie steht exemplarisch für das musikalische wie konzeptuelle Schaffen Saboohis, das sich &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/06/12/politics%e2%80%93aesthetics-series-erster-teil-der-uberarbeiteten-reihe-von-ehsan-saboohi/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit &#8220;Politics–Aesthetics Series: Volume One&#8221; erscheint nun eine auf vier Folgen angelegten Veröffentlichungsreihe des Komponisten Ehsan Saboohi, die gerade von Post-Orientalism Music neu aufgelegt und überarbeitet wurde. Die Serie steht exemplarisch für das musikalische wie konzeptuelle Schaffen Saboohis, das sich seit Jahren mit der Frage auseinandersetzt, wie sich politische und ästhetische Strategien miteinander verschränken lassen – jenseits der gängigen Zuschreibungen von Herkunft, Genre oder kultureller Zuschreibung.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/06/pa1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-46528" title="pa1" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/06/pa1.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-46527"></span></p>
<p>Das erste Album, auf sdas ich hier exemplarisch eingehe, beginnt mit fatalistisch anmutenden Bläsern, die an die Eröffnungsszenen eines Westerns erinnern könnten, wäre da nicht das irritierende Nebeneinander von Naturgeräuschen – Zirpen, Regen, tropfendes Wasser – und elektronisch verfremdeten Klängen. Klaviermotive tauchen auf, verschwinden wieder. Dann setzt Gesang auf Farsi ein. Später folgen perkussive Elemente, deren organischer Klang sich imer mehr in eine metallene Richtung wandeln, unterlegt von Stimmen und weiteren Soundquellen, die sich zu Stücken formieren, die nicht einfach durchkomponiert wirken, sondern sich aus mehreren Richtungen zugleich aufbauen.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/06/pa2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-46529" title="pa2" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/06/pa2.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a></p>
<p>Jede der vier Veröffentlichungen, an deren finalem Teil der KI-Komponist Nik Massoo beteiligt ist, offenbart ihren jeweils eigenen stilistischen Ansatz. Hinter dieser Musik steht auch eine bewusste Auseinandersetzung mit kulturellen Referenzsystemen. Saboohi schlägt mit dem Begriff des Postorientalismus eine neue Kategorisierung vor – nicht, um sich in ein festes Genre einzuordnen, sondern um eine diskursive Plattform zu schaffen. Dabei geht es weniger um ironisches Spiel mit Identität, sondern um die ernsthafte Befragung kultureller Zuschreibungen. Die Musikerinnen und Musiker auf seinem Label arbeiten etwa mit historischen persischen Radifs, die sie mit neuen kompositorischen Ansätzen verbinden.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/06/pa3.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-46530" title="pa3" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/06/pa3.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a></p>
<p>Diese Verbindung ist nicht nostalgisch, sondern Ausdruck einer gegenwärtigen künstlerischen Haltung, die sich zwischen sogenannten östlichen und westlichen Bezugspunkten bewegt, ohne sich einem dieser Pole unterzuordnen. Kristoffer Cornils, der in seinen Liner Notes unter dem Titel &#8220;On Post-Orientalism as a Genre&#8221; die Idee des Post-Orientalismus als Gattungsbegriff reflektiert, verweist darauf, dass Genres nicht nur als einschränkende Kategorien verstanden werden sollten. Vielmehr können sie – so Cornils – als Ausgangspunkt für subkulturellen Austausch und kollektive Verständigung dienen.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/06/pa4.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-46531" title="pa4" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/06/pa4.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a></p>
<p>Dass sich eine Gruppe von Kreativen explizit mit dem Begriff post-orientalism identifiziert, ist in seinen Augen keine nostalgische Geste, sondern eine bewusste Entscheidung für ein modernes Projekt, das sich der Ironie und Gleichgültigkeit gegenwärtiger Ästhetik verweigert.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3974467606/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3910217380/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2781583475/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3838630940/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>The Baboon Whose Buffoon Was Dead: Neues vom Nik Massoo Trio</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Oct 2024 06:08:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ehsan Saboohi]]></category>
		<category><![CDATA[Hubert Heathertoes]]></category>
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		<category><![CDATA[Post-Orientalism]]></category>
		<category><![CDATA[Sādegh Choubak]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter dem Titel &#8220;The Baboon Whose Buffoon Was Dead&#8221;, zu deutsch &#8220;Der Pavian, dessen Hanswurst tot war&#8221;, erscheint ein neues Album von diesmal aus Ehsan Saboohi, Hubert Heathertoes und dem Maetre selbst bestehenden Nik Massoo Trio. Das auf einer Dichtung des aus dem Umfeld des berühmten Sadeq Hedayat stammenden Autors Sādegh Choubak in englischer Übersetzung von Peter Avery und Kompositionen für Programming und Keybord basierende Werk ist eine spannende psychoakustische Rezitation mit allerlei cinematischen Sounds in drei Akten, bei denen die Musik im finalen Akt der Geschichte beinahe den vorderen Bühnenrand streitig macht, letztlich aber mit ihr zu einer ausdrucksintensiven Einheit verschmilzt. Das Album erscheint im Dezember digital bei Post Orientalism Music. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/09/babboonbuffoon.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-42640" title="babboonbuffoon" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/09/babboonbuffoon.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-42639"></span></p>
<p>&#8220;Sadeq Chubak (born August 5, 1916, Būshehr, Iran—died July 3, 1998, Berkeley, California, U.S.) was an author of short fiction, drama, and novels, one of the leading 20th-century writers of Iran. Chubak’s short stories are characterized by their intricacy, economy of detail, and concentration upon a single theme, causing some to compare them to Persian miniature paintings. Chubak grew up in Shīrāz, Iran, and graduated from the American College of Tehrān in 1937. His literary mentor was Sadeq Hedayat, a well-known Iranian author, and he was also influenced by the writings of American authors Henry James, William Faulkner, and Ernest Hemingway. Chubak developed a style of his own, however. Writing in the colloquial language, he captured moods successfully and told his tales with unmistakable realism. Chubak’s best-known works include Khaymah-e shabāzī (1945; “Puppet Show”), a volume of short stories that is divided into 11 sections, each of which portrays an aspect of daily life; ʿAntarī keh lūṭiyash morda būd (1949; “The Baboon Whose Buffoon Was Dead”); the satirical play Tūp-e lāstīkī (1962; “The Rubber Ball”); and two novels, Tangsīr (1963) and Sang-e ṣabūr (1967; “The Patient Stone”). Chubak also translated a number of works from English into Persian, including Lewis Carroll’s Alice’s Adventures in Wonderland and Through the Looking-Glass.&#8221; (Post Orientalism)</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2701876111/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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