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	<title>African Paper &#187; Of The Wand And The Moon</title>
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		<title>Neues Album von Of The Wand &amp; The Moon</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Aug 2023 04:04:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kim Larsen]]></category>
		<category><![CDATA[Of The Wand And The Moon]]></category>
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		<description><![CDATA[Ende September erscheint mit &#8220;Behold The Trees&#8221; ein neues Studioalbum des dänischen Projektes Of The Wand &#38; The Moon. Der Begriff Projekt ist hier bewusst gewählt, denn im Unterschied zum dichten und reichhaltigen Bandsound zurückliegender Veröffentlichungen ist der neue Longplayer &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/08/28/neues-album-von-of-the-wand-the-moon/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ende September erscheint mit &#8220;Behold The Trees&#8221; ein neues Studioalbum des dänischen Projektes Of The Wand &amp; The Moon. Der Begriff Projekt ist hier bewusst gewählt, denn im Unterschied zum dichten und reichhaltigen Bandsound zurückliegender Veröffentlichungen ist der<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/07/OTW-TM-Behold-The-Trees-CD-LP.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-36642" title="OTW-TM---Behold-The-Trees---CD-LP" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/07/OTW-TM-Behold-The-Trees-CD-LP.jpg" alt="" width="709" height="727" /></a><span id="more-36641"></span></p>
<p>neue Longplayer ein reines Soloalbum Kim Larsens, dessen fünf Kompositionen für Spoken Words, akustische Gitarre und dezente Elektronik diesmal weg vom Vintage-Folksound in eine ambiente, meditative Richtung weisen. Das Album ist in verschiedenen Vinyl-Editionen über Tesco erhältlich.</p>
<p><strong><a href="https://tesco-germany.com/produkt/of-the-wand-and-the-moon-behold-the-trees-ltd300-solid-brown-vinyl-download-code-lp-pre-order-15-9-23/">@ Tesco</a></strong><!--/data/user/0/com.samsung.android.app.notes/files/clipdata/clipdata_bodytext_230726_195711_283.sdocx--></p>
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		<title>Of The Wand And The Moon auf Tour in Europa und Nordamerika</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Jun 2022 04:22:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Iver Ask Overgaard]]></category>
		<category><![CDATA[Kim Larsen]]></category>
		<category><![CDATA[Matthew Moller]]></category>
		<category><![CDATA[Niels Rønne]]></category>
		<category><![CDATA[Of The Wand And The Moon]]></category>
		<category><![CDATA[Tim Ellegaard]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach ihrem Auftritt beim WGT spielen Of The Wand And The Moon, die Band um den dänischen Sänger Kim Larsen, in den nächsten Wochen auf ausgewählten Bühnen Europas plus einem kurzen Abstecher nach New Hampshire im Nordosten der USA. Mit &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/06/20/of-the-wand-and-the-moon-auf-tour-in-europa-und-nordamerika/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach ihrem Auftritt beim WGT spielen Of The Wand And The Moon, die Band um den dänischen Sänger Kim Larsen, in den nächsten Wochen auf ausgewählten Bühnen Europas plus einem kurzen Abstecher nach New Hampshire im Nordosten der USA. Mit dem Berliner Urban Spree sowie Shows in Zwickau, Dresden, Wien und dem Prophecy Fest in der Balver Höhle stehen auch einige Termine im deutschsprachigen Raum auf dem Programm.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/06/fotor_1655663197412.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-30244" title="fotor_1655663197412" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/06/fotor_1655663197412.jpg" alt="" width="719" height="813" /></a><span id="more-30243"></span>Of The Wand And The Moon entstand Mitte der 90er als Soloprojekt Larsens, der zuvor in Metalbands spielte, stilistisch herrschte anfangs eine romantische, ambientlastige Variante des Darkfolk. Nachdem in den ersten Jahren sporadisch Gastmusiker weitere Instrumente beisteuerten, baute Larsen das Projekt über die Jahre mehr und mehr zu einer festen Band aus, bei der eine ganze Reihe an dänischen Musikern, die oft eigene Projekte betreiben, für einen volleren, stilistisch ausdifferenzierten Sound sorgen, der in einschlägigen Medien oft den Postrock-Stempel aufgedrückt bekam. Erstmals zeichnete sich dies auf dem Album &#8220;<a href="http://africanpaper.com/2011/11/18/of-the-wand-and-the-moon-the-lone-descent/">The Lone Descent</a>&#8221; und bei den darauffolgenden Auftritten ab. Nach einigen <a href="http://africanpaper.com/2016/12/24/of-the-wand-the-moon-i-called-your-name-7/">kleineren Veröffentlichungen</a> erschien der Nachfolger &#8220;Your Love Can&#8217;t Hold This Wreath of Sorrow&#8221; im vorigen Jahr</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/wandmoon/events"><strong>Termine und alle weiteren Informationen @ Facebook</strong></a></p>
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		<title>OF THE WAND &amp; THE MOON: I Called Your Name (7&#8221;)</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Dec 2016 07:53:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Kim Larsen]]></category>
		<category><![CDATA[Louise Wilk-Zerahn]]></category>
		<category><![CDATA[Of The Wand And The Moon]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Ferbrache]]></category>
		<category><![CDATA[Sarah Hepburn]]></category>
		<category><![CDATA[Tesco]]></category>

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		<description><![CDATA[In den letzten Jahren hat Kim Larsen seine Fühler in alle möglichen Richtungen ausgestreckt, mehrere Seitenprojekte ins Leben gerufen und Of The Wand And The Moon entgültig als mehrköpfige Band ausgebaut. Die Veröffentlichungen kamen nun nicht mehr so regelmäßig wie &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2016/12/24/of-the-wand-the-moon-i-called-your-name-7/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/12/wandnameseveninch.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-13157" title="wandnameseveninch" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/12/wandnameseveninch-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>In den letzten Jahren hat Kim Larsen seine Fühler in alle möglichen Richtungen ausgestreckt, mehrere Seitenprojekte ins Leben gerufen und Of The Wand And The Moon entgültig als mehrköpfige Band ausgebaut. Die Veröffentlichungen kamen nun nicht mehr so regelmäßig wie in den ersten Jahren, dafür ist „The Lone Descent“ ein ungewöhnliches Album geworden. Ein ausgefeilteres Songwriting und zahlreiche Gastmusiker sorgten dafür, dass das Album nicht mehr in ein allzu enges Neofolk-Korsett passte, dezente<span id="more-13156"></span> Postrock- und Americana-Elemente kamen hinzu. Hier und da angestrengte Lee Hazlewood-Vergleiche wirkten zwar etwas hochgegriffen, zeigten aber durchaus in die richtige Richtung.</p>
<p>Mit der neuen 7&#8221; ist ihm (oder besser ihnen) eine Überraschung gelungen, denn die beiden Loner Folk-Songs knüpfen &#8211; wenn auch leider ohne den schmerzlich vermissten John Murphy &#8211; an den neuen Sound an und sind zugleich typische Wand-Stücke im alten Stil. Der Titelsong auf der ersten Seite ist aber v.a. eine der schmissigsten und mitreißendsten Nummern, die Of The Wand And The Moon je gemacht haben.</p>
<p>Ohne viel Federlesens geht es gleich los mit furiosem Highspeed-Geschrammel im DIJ-Stil, bei dem die Gitarren, begleitet vom warmen Sound einer Melodika, eher einen wabernden Teppich bilden, und das eines der Hauptmerkmale des Neofolk im engeren Sinne darstellt. Schon in der ersten Strophe entpuppt sich „I Called Your Name“ als unschlagbarer Schnulzenohrwurm, den man den ganzen Tag nicht mehr aus dem Kopf bekommt, hier gelingt, was bei anderen oft eher langweilt. Mit einem Verve, der Wehmut und Euphorie zugleich ausdrückt, singt Larsen desillusioniert über eine vergebliche spirituelle Suche, ringt um eine Balance zwischen Hoffnung und Abgeklärtheit, und auf „the truth won&#8217;t set you free“ folgt ein zwiespältiges „time marches on“. Text und Musik hätten in den 90ern die schwarzen Tanzböden zum überkochen gebracht, doch bei einer Highwayfahrt ins Ungewisse würde der Song auch jeden amerikanischen Roadmovie bereichern &#8211; nicht nur, weil sich eine entspannt gepickte zweite Gitarre irgendwann ins Bild mischt, sondern weil das Duett mit Louise Wilk-Zerahn insgesamt weniger nach McDowall und Pearce, als &#8211; bei aller Eigenständigkeit natürlich &#8211; nach Campbell und Lanegan klingt. Gegen diese Schmonzette muss das solide „Caught in Winters Weave“ natürlich etwas abfallen, aber das mehr auf gezupfte Downer-Gitarren setzende Kopfhängerstück ist beileibe kein schlechter Song. Auch hier ist der wechselnde Gesang zwischen dem brummbärigen Larsen und dem Mezzosopran der schon von In Gowan Ring her bekannten Sarah Hepburn die Sahnehaube.</p>
<p>In angemessener Kürze: All dies klingt äußerst vielversprechend, und wenn das der Sound des kommenden Albums sein sollte, so dürfte dieses alte und neue Fans der Dänen gleichermaßen in Verzückung versetzen.</p>
<p><strong>Label: <a href="https://www.tesco-germany.com/">Tesco</a></strong></p>
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		<title>OF THE WAND AND THE MOON: The Lone Descent</title>
		<link>https://africanpaper.com/2011/11/18/of-the-wand-and-the-moon-the-lone-descent/</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Nov 2011 19:38:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[John Murphy]]></category>
		<category><![CDATA[Kim Larsen]]></category>
		<category><![CDATA[Of The Wand And The Moon]]></category>

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		<description><![CDATA[Vorschnelle Geister würden es vielleicht eine anthropologische Konstante nennen, oder aber ein Klischee aus der Küchenpsychologie: Man schätzt und begehrt, was unerreichbar scheint, was man aus der Ferne vernimmt, was stetig, und doch unauslöschlich in der Erinnerung vergilbt. Sehnsucht wird &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2011/11/18/of-the-wand-and-the-moon-the-lone-descent/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/10/lonedescent.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-3122" title="lonedescent" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/10/lonedescent.jpg" alt="" width="169" height="148" /></a>Vorschnelle Geister würden es vielleicht eine anthropologische Konstante nennen, oder aber ein Klischee aus der Küchenpsychologie: Man schätzt und begehrt, was unerreichbar scheint, was man aus der Ferne vernimmt, was stetig, und doch unauslöschlich in der Erinnerung vergilbt. Sehnsucht wird tausendfach verkitscht, und ist doch als realer Schmerz nicht totzukriegen. Doch das Abwesende ist nicht nur ein allgegenwärtiger Punkt, um den das Begehren des Menschen kreist, es ist auch ein Motiv, ohne das die schmachtendste Kunstform überhaupt, die Popmusik, vielleicht nicht einmal existieren würde. &#8220;Absence makes the heart grow fonder&#8221; hieß es bei Dean Martin und unzähligen Nachfolgern, ins Negative gewendet brachten die Fehlfarben auf den Punkt: &#8220;Was ich kriegen kann gefällt mir nicht&#8221;.<span id="more-3121"></span></p>
<p>Das Verlangen nach dem Abwesenden kommt auch in einem pathetisch-coolen Retro-Schmachtfetzen zu Wort, der dann auch gleich den Titel &#8220;Absence&#8221; trägt. Untermalt von unentrinnbar beschwörenden Akustikgitarren singt der Kopenhagener Kim Larsen von einer Abwesenheit, die das Herz entgegen dem englischen Sprichwort erkalten lässt, und erteilt einem absurden Begehren dennoch keine Absage. Es ist eine leidenschaftlich unterkühlte Tristesse, die der Song versprüht. Lässt man sich darauf ein, findet man sich wieder in einer Welt einsam Dahintreibender: ambivalenter Gestalten, wie sie sich ein Jim Jarmush oder ein Haruki Murakami ausgedacht haben könnte, aber ohne den Hoffnungsschimmer des surreal-andersweltlichen, mit dem letzterer so manchen Lichtstrahl in seine Romane dringen lässt. Ein offizieller Clip zu dem Song enthält nur Szenen aus Scorseses &#8220;Taxi Driver&#8221;, Aufnahmen aus einem einsamen und anonymen und doch bunten und Abenteuer versprechenden Großstadtkosmos. Man hofft auf ein Entrinnen, auf Ankommen, auf Sinn und Bedeutung, doch das Gefühl, in einer Zwickmühle gefangen zu sein, bleibt so konstant wie die Leere und die minimalen Akkorde der Gitarre, zwischen denen ganz versteckt eine vertrautere Welt, und mag sie verkitscht sein, durchscheint. Vielleicht findet sie sich auch im Namen des Projektes, mit dem Larsen schon seit Jahren unterwegs ist: Of The Wand And The Moon. Er klingt so gar nicht nach Kino und Bars und den Straßen der Metropole, sondern nach dunklen Wäldern, nach Zauber und Romantik und nach allem, was man mit dem Dark Folk-Genre assoziiert, in dem die Wurzeln dieser Musik zu finden sind.</p>
<p>Dass mir Larsens Folk immer etwas zu typisch ausgefallen war, mag mit ein Grund sein, dass ich seine Musik nur sporadisch wahrnahm und nie gezielt verfolgte. Trist waren seine Songs seit jeher, von einer Schwere, die frostig und sentimental zugleich war und den geneigten Hörer an einem dystopisch-eskapistischen Nicht-Ort zurückließ – lost in emptiness, wie es in einem Song hieß. In „The Lone Descent“, das mit seinem Akustiksound und der vertrauten Stimme immer noch ein reines Wand-Album ist, hat sich über Melodien und Intrumentierung ein leichtes Sixties-Feeling hineingeschlichen, die Songs sind teilweise beschwingter, aber auch cooler und unverblümter und Puristen sicher „zu modern“. Es wurde sogar schon hervorgehoben, Larsen klänge neuerdings viel mehr nach Lee Hazlewood als etwa nach jemandem wie Douglas P. &#8211; meinetwegen, aber mich zumindest erinnerte Pearce&#8217; Gesang selbst auch schon immer an Hazlewood. Aber dass Larsen jetzt verstärkt singt, statt seine Texte zu sprechen oder zu flüstern, ist in der Tat kein unbedeutender Schritt. Für frischen Wind sorgt auch eine ganze Phalanx an Gästen, die an diversen Instrumenten aushelfen – vielleicht am prominentesten John Murphy am Schlagzeug, aber auch Musiker, die aus ganz unterschiedlichen Psychrock-, Jazz- und Folkgruppen stammen und dafür sorgen, dass der Sound offen bleibt und nicht allzu sehr in eine vorhersehbare Richtung drängt.</p>
<p>Meist prägt ein einzelnes Instrument den jeweiligen Song, z.B. Streicher, die den pathetischen Textvortrag in „Is It Out Of Your Hands?“ untermalen, oder das Akkordeon in dem gelösten Folksong „Sunspot“, das dem Titel entsprechend den hellsten Fleck darstellt auf dem ansonsten recht düsteren Album, bei dem ein Song mit dem Titel „Immer Vorwärts“ die Absurdität eines zielgerichteten Lebens verlacht &#8211; und betont, wie albern doch alles erscheint, wenn man die Vergänglichkeit bedenkt. Die drei Worte „We Are Dust“ scheinen ein treffendes Fazit zu sein – ein weiterer Titel, hinter dem sich eine Musik verbirgt, die entfernt an Changes, mit etwas Fantasie aber auch an Michael Gira erinnert.</p>
<p>Mich hat „The Lone Descent“ angenehm überrascht, aber das ist das subjektive Urteil eines vom klassischen Dark Folk seit langem übersättigten. Andererseits sollte man um den Wandel auch nicht zu viel Wind machen &#8211; immer wieder suchen Bands dieser Art ihre Wege aus der Monotonie, die dann meist durch Regionen wie Psychedelic, Americana, Cabaret oder Postpunk führen, ganz angesehen davon, dass das oft beschworene Phänomen Weiterentwicklung ohnehin selbstverständlich sein sollte: Immer vorwärts eben, wie ein Sisyphus, der seinen Stein gerne rollt. Wie könnte nun jemand „The Lone Descent“ beurteilen, der weder die Band noch ihre Geschichte kennt? Vielleicht als ein grundsolides, dunkles Popalbum.</p>
<p><strong>Vertrieb: Tesco Distribution</strong></p>
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