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	<title>African Paper &#187; Old Bicycle Records</title>
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		<title>GELBA / MY CAT IS AN ALIEN: s/t (Split-Tape)</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Jul 2016 05:51:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Alberto Brunello]]></category>
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		<description><![CDATA[Auf diesem chicen kleinen Tape geht die Reihe „Tapecrash“ in die fünfzehnte Runde, und mit Gelba und My Cat Is An Alien sind zwei italienische Duos vertreten, die trotz des unterschiedlichen Bekanntheitsgrades einiges miteinander gemeinsam haben. Zumindest trifft es auf &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2016/07/30/gelba-my-cat-is-an-alien-st-split-tape/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/06/gelbamycatisanalien.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-12390" title="gelbamycatisanalien" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/06/gelbamycatisanalien.jpg" alt="" width="150" height="238" /></a>Auf diesem chicen kleinen Tape geht die Reihe „Tapecrash“ in die fünfzehnte Runde, und mit Gelba und My Cat Is An Alien sind zwei italienische Duos vertreten, die trotz des unterschiedlichen Bekanntheitsgrades einiges miteinander gemeinsam haben. Zumindest trifft es auf die hier zusammengestellten Beiträge zu, denn der latent noisige Gitarren- und Tapesound atmet auf beiden Seiten den Geist des abenteuerlustigen Improvisierens und ist von allerlei Kolorit durchdrungen, das Sci-fi und Exotica unter einen Hut bringt.<span id="more-12389"></span></p>
<p>Gelba, die obskurere der beiden Bands und personell eng mit dem Lonktaar-Label verbandelt, füllen die erste Seite mit drei Tracks, die mit einem Dreispur-Rekorder aufgenommen wurden, der im Laufen der Session wohl das Zeitliche gesegnet hat. Effektgeladene Loopsounds und dunkles Brummen tiefer Gitarrensaiten lassen ein Dronebrett entstehen, dass den Hintergrund für zahllose Soundpartikel bildet – Vögel, Froschquaken und mechanische Details, exotisches Getrommel, jede <strong>M</strong>enge Undefinierbares, das sich irgendwann als entspanntes Fingerpicking in den Vordergrund drängt. Dazu viel Delay, und all dies lässt an ein 60er Jahre-Raumschiff denken nach der Landung auf einem sumpfigen Planeten, dessen Landschaft sich jedoch als das Amazonasbecken aus der Zeit sleaziger Mondofilme zu erkennen gibt.</p>
<p>Auf den ersten Eindruck elektronischer, keyboardlastiger gibt sich das von etlichen Kollaborationen her bekannte (und nicht mit dem ebenfalls italienischen Label Gatto Alieno zu verwechselnde) Brüderpaar My Cat Is An Alien, doch ihr luftiger Sound gibt sich mit retrofuturistischen Sci-fi-Anleihen ebenso nostalgieverliebt. Bei dem sich langsam entfaltenden Narrativ des einzigen langen Tracks lassen mysteriöses Pfeifen und geheimnisvolles Saitenrasseln eine nokturnale Stimmung entstehen, die episodische Struktur und der schwer zuzuordnende Klang selbstgebauter Instrumente lassen all dies noch mehr wie ein merkwürdiger Traum anmuten.</p>
<p>Insgesamt wirkt dieses Split-Release in sich sehr stimmig und ist das Gegenteil jeglicher Resteverwertung. Mehr als Beiwerk ist an der Stelle das Artwork von Alberto Brunello, das die Atmosphäre der Musik einzufangen versteht und die retrolastigen Momente besonders betont. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.oldbicyclerecords.blogspot.it">Old Bicycle Records</a></strong></p>
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		<title>FUTEISHA: Alegria y Duelos de mi Alma</title>
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		<pubDate>Sat, 28 May 2016 05:06:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Artetetra]]></category>
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		<category><![CDATA[Gianni Giublena Rosacroce]]></category>
		<category><![CDATA[Juan Scassa]]></category>
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		<description><![CDATA[Mit diesem Tape, benannt nach dem Freuden und Kämpfen seiner Seele, zieht uns Juan Scassa in das amusikaliche Inferno von Futheisha &#8211; verfremdete Schreie, klirrendes Material, zermalmendes und zermalendes, schepperndes und schabendes: Scassa, der sich mit La Piramide di Sangue, &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2016/05/28/futeisha-alegria-y-duelos-de-mi-alma/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/05/futeishaalegrias.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-12174" title="futeishaalegrias" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/05/futeishaalegrias-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Mit diesem Tape, benannt nach dem Freuden und Kämpfen seiner Seele, zieht uns Juan Scassa in das amusikaliche Inferno von Futheisha &#8211; verfremdete Schreie, klirrendes Material, zermalmendes und zermalendes, schepperndes und schabendes: Scassa, der sich mit La Piramide di Sangue, den großen Orientalisten des italienischen Psych Rock, einer Ästhetik des Schönen verschrieben hat, macht ernst mit seinem eigenen Projekt Futeisha, das man beim Debüt „Dannato&#8221; noch für eine einmalige Hommage an eine okkulte apokalyptische Folklore halten konnte.<span id="more-12173"></span></p>
<p>Der Strudel, der „Alegria..&#8221; unter dem Titel „Enfer Amusical&#8221; eröffnet, ist in all seinem geschepper noch von fast gleitender Art, doch das heterogene, zusammengewürfelte, das für die Musik des in Turin lebenden Argentiniers so tyisch ist, macht sich schon nach kurzer Zeit bemerkbar.</p>
<p>Rhythmen von tribaler Gangart, die den noisigeren German Army ebenso ähneln wie einer imaginären Stammestradition, werden zum Fundament und Schrittmacher einer verwunschenen Gitarrenmelodie, die ärgerlichen leeren Räume zwischen den filigranen Pickings und den Taktschlägen werden bald ausgefüllt von einem warmen, mediterranen Akkordeon. Später arrangiert sich punkiges Bassbrummen mit den psychedelischen Kreisbewegungen einer Sitar, während eine gehetzte Stimme auf Spanisch etwas über Blut stammelt.</p>
<p>Der Strudel, in dem alptraumhaftes Geflüster mit lieblichen Folkmelodien verschwimmt und der close-ups auf kollagierten Schrott und entspannte Kamerafahrten durch ein staubiges Idyll in Schwarzweiß überblendet und der experimentelles und traditionelles auf eine Art in Balance hält, wie man es sonst nur bei manchen Novy Svet-Aufnahmen oder bei den Kolaborationen zwischen Wakeford und Stapleton findet &#8211; er fasst so etwas wie die Essenz einer magisch aufgeladenen Uminterpretation einer Welt wie sie ist, wiedergegeben in den vielfältigen Schattierungen eines südländischen, romanischen Kolorits. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Old Bicycle Records/Artetetra</strong></p>
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		<title>HEXN: Al-Khimiyya</title>
		<link>https://africanpaper.com/2015/12/22/hexn-al-khimiyya/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Dec 2015 16:29:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[HEXN]]></category>
		<category><![CDATA[Old Bicycle Records]]></category>

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		<description><![CDATA[Das italienische Projekt HEXN ist noch recht jung an Tagen und trat erstmals im letzten Winter in das Halbdunkel einer interessierten Nische. Dort präsentierte es seine streng limitierte CD-EP &#8220;Alpha Omega&#8221;. Jüngst erschien im Tape-Format und ebenfalls in geringer Stückzahl &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2015/12/22/hexn-al-khimiyya/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/10/hexnalkhimmiya.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-11130" title="hexnalkhimmiya" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/10/hexnalkhimmiya-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Das italienische Projekt HEXN ist noch recht jung an Tagen und trat erstmals im letzten Winter in das Halbdunkel einer interessierten Nische. Dort präsentierte es seine streng limitierte CD-EP &#8220;Alpha Omega&#8221;. Jüngst erschien im Tape-Format und ebenfalls in geringer Stückzahl das erste Album der mysteriösen Formation, bei der man genau genommen nicht wirklich weiß, ob es sich überhaupt um eine solche handelt, oder ob der seltsame Lo Fi-Sound nicht doch von einer einzelnen Person ausgebrütet wurde.<span id="more-11129"></span></p>
<p>Nach einem jahrzehntelangen subkulturellen Dasein wurde Okkultes erstmals vor Jahren durch die Witch House-Welle populär und ordentlich verhipstert, und ganz ohne den Bezug zu diesem Hype kann man HEXNs Musik bei allem Wohlwollen nicht besprechen. Aber das muss nichts schlechtes heißen, und im Falle von &#8220;Al-Khimiyya&#8221;, zu dessen Titel noch die arabische Schreibweise &#8220;الخيمياء&#8221; gehört, fühlt man sich mit den besten Ingredienzien solcher Musik konfrontiert: Verzerrte Noiseloops schlängeln sich aus grummeligem Rumoren empor, bei dem man kaum erahnen kann, ob es menschliche Stimmen oder &#8211; vielleicht noch gruseliger &#8211; etwas Maschinelles ist.</p>
<p>Verfremdetes Saitengeklirre erscheint auf der Bildfläche und wird soweit durch den futuristischen Fleischwolf gedreht, dass man die orientalische Melodie noch zur Kenntnis nimmt, die auf dem lautenartigen Instrument erklingt. Immer wieder führen einen die schlichten Takte von Handclaps durch die Dunkelheit, in deren Schoß hinter jeder Ecke neue, seltsame Überraschungen warten: Enervierende Hochtöner, vertrackter Rhythm Noise, aggressive Shouts, basslastiges Dröhnen, Kakophonien von der Qualität eines schwindelerregenden Strudels.</p>
<p>Die Texte sind kaum aufs Verstehen hin angelehnt, denn die meist verwehten Vocals fungieren nur als ein weiterer Bestandteil des Instrumentariums. In den Titels ist jedoch vom Gebet und von heiligen Ringen die Rede. Ob dies zum Repertoire eines Gruselkabinetts gehört oder Ausdruck eines ernsten Interesses an den entsprechenden Traidionen ausdrückt, sei dahin gestellt &#8211; so wie die orientalisch anmutenden Melodien sind sie stets unterschwellig da, was ein Titel wie &#8220;Still praying in the chapel&#8221; ganz gut zum Ausdruck bringt. (J.G.)</p>
<p><strong>Label: Old Bicycle Records</strong></p>
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		<title>FABRIZIO MODONESE PALUMBO: Doropea</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Aug 2015 04:41:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dass der Titel „Doropea“ wie ein Personenname klingt, könnte mit dem äußerst lebendigen Bild zusammenhängen, dass Fabrizio Modonese Palumbo auf dem so betitelten Tape-Album von seiner Heimatstadt Turin zeichnet. Ohne den zusätzlich eingeschmuggelten Vokal wäre das Wort lediglich eine annagrammatische &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2015/08/22/fabrizio-modonese-palumbo-doropea/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/08/palumbodoropea.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-10705" title="palumbodoropea" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/08/palumbodoropea-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Dass der Titel „Doropea“ wie ein Personenname klingt, könnte mit dem äußerst lebendigen Bild zusammenhängen, dass Fabrizio Modonese Palumbo auf dem so betitelten Tape-Album von seiner Heimatstadt Turin zeichnet. Ohne den zusätzlich eingeschmuggelten Vokal wäre das Wort lediglich eine annagrammatische Verschachtelung der Namen zweier Flüsse, die an diesem Ort zusammenfließen: der bekannte Po und die kleine Dora, auch genannt Dora Riparia. Mit Mitteln, die einem von dem früheren Aufnahmen des Larsen- und Blind Cave Salamander-Musikers, der auch als &#8220;(r)&#8221; firmiert, her<span id="more-10704"></span> bekannt sind, zeichnet er zunächst ein eher ruhiges, fast verbummeltes Bild der Stadt, in der scheinbar ruhige Gewässer gemächlich an Altbauten und mit Koniferen gesäumten Uferpromenaden vorbeifließen.</p>
<p>Das Stück, das die erste Seite ausfüllt, zeigt „Doropea“ von seiner gemächlichen Seite, lässt zunächst nur monotones Brummen erklingen, erst durch ein paar sorgsam dosierte Anschläge am Klavier und das dezente Summen eines Streichinstrumentes kommt etwas Bewegung ins Bild – das könnte der Hintergrund sein für den Auftritt eines der vielen Gastsänger, die in Palumbos früheren Arbeiten &#8211; man denke an Little Annie, Michael Gira, David Tibet, Ernesto Tomasini &#8211; oft erst für Dramatik sorgten, doch diesmal nimmt der Musiker selbst den vorderen Bühnenbereich ein und geht weitgehend instrumental zu Werke. Erst mit der Zeit merkt man, dass auf diesem Weg eine melodische Spannungskurve aufgebaut wird und das Klangbild sich in seiner Dichte steigert. Zu einer unerhörten Begebenheit kommt es jedoch nicht, zu gut fügen sich kleine Klavierakkorde, die wie Stromschnellen anmuten, und das Knattern undefinierbarer Soundquellen in den Fluss der Klänge ein.</p>
<p>Dass „Doropea“ v.a. live ein Kracher ist, dankt sich der zweiten Seite, die sich im Laufe der Komposition wesentlich dynamischer gestaltet, auch wenn sie zunächst ganz anders, nämlich mit einem zünftigen Schnarchen beginnt. Wabernde Orgelklänge bringen eine amerikanische konnotierte Edward Hopper-Stimmung ein, die sich sonst eher auf seinem Coypu-Projekt mit Ben Chasny und anderen findet, aber auch in einigen der vokallastigen Stücke aus Palumbos Liverepertoire, bei dem er wie ein Leonard Cohen-Zombie durch ein merkwürdigen imaginären Roadmovie torkelt. „Doropea pt. 2“ ist rauer und sampleorientierter, die tremolierenden Orgelklänge und das rhythmisch Wasserrauschen sorgen für eine Hypnotik, die gegen immer mehr anschwillt und sich in sturzbachartigem Lärm entläd. Aqua Alta im Piemont?</p>
<p>Gerüchten zufolge soll es von dem Tape noch das eine oder andere Exemplar geben, der Rest ist bandcamp und in jedem Fall ein Release, dass sich dazu eignet, Palumbo als Solomusiker kennen zu lernen.</p>
<p><strong>Label: <a href="http://oldbicyclerecords.blogspot.it/">Old Bicycle Records</a></strong></p>
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		<title>FUTEISHA: Dannato</title>
		<link>https://africanpaper.com/2014/07/05/futeisha-dannato/</link>
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		<pubDate>Sat, 05 Jul 2014 05:15:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Man kann Futeishas „Dannato“-Tape nicht im engeren Sinne als Apokalyptic Folk bezeichnen, und doch sollte der Bezug zu dieser Traditionslinie nicht unterschlagen werden. Nicht, weil Juan Scassa, einer der Gitarristen von La Piramide di Sangue, in seinem Soloprojekt molllastige Akustiksongs &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2014/07/05/futeisha-dannato/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/06/futeishadannato.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9080" title="futeishadannato" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/06/futeishadannato-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Man kann Futeishas „Dannato“-Tape nicht im engeren Sinne als Apokalyptic Folk bezeichnen, und doch sollte der Bezug zu dieser Traditionslinie nicht unterschlagen werden. Nicht, weil Juan Scassa, einer der Gitarristen von La Piramide di Sangue, in seinem Soloprojekt molllastige Akustiksongs spielt und schon im Titel (gr. „thanatos“) auf letzte Dinge deutet. Auch nicht bloß, weil der aus Argentinien stammende Turiner neben anderen Vorlieben auch auf die alte World Serpent-Schule schwört. Eher deshalb, weil man unter Futeishas mystischen Psychedelia heute Dark Folk verstehen könnte, wenn sich die Dinge in den greater times etwas anders entwickelt hätten und sich die<span id="more-8847"></span> „hippieske“ Seite v.a. bei Current 93 (man denke etwa an &#8220;Horsey&#8221; oder an einige Stücke, die zunächst auf der Compilation &#8220;Emblems&#8221; einen Platz fanden) etwas besser gegen den szeneprägenden Stock im Arsch durchgesetzt hätte.</p>
<p>All dies wäre sicher auch dann der Rede wert, wenn Futeisha nicht schon im Opener unmissverständlich auf einen Klassiker bezug genommen hätte, einen Song, der einen Hindugott als Diktator auf einem weißen Pferd durch die Landschaft eines absurden Acidwestern traben lässt, begleitet von Beckenrauschen und monotonem Geschrammel. „Temujin“ heißt das Ganze und referiert auf einen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Temujin?title=Temujin&amp;redirect=no">Herrscher</a>, dessen kriegerische Taten ebenfalls eine apokalyptische Dimension hatten. Es ist nicht der einzige Song, der Asiatisches anklingen lässt, was bei dem Namen des Projektes auch nicht wundert &#8211; Futeisha war im Japan der 1960er eine abwertende Bezeichnung für als Outlaws betrachtete koreanische Migranten und wurde von politischen Aktivisten aus dieser Community bald als positive Eigenbezeichnung umgemünzt.</p>
<p>Der Sprung zum nächsten Stück zeigt, wie heterogen der noch frische Sound Futeishas ist, denn „Lamento Funebre per Tutti noi“ klingt mit seinem schwermütigen Saitenspiel viel lieblicher, ornamentaler, springt von der Dystopie zur mittelalterlich anmutenden Utopie. Der weitere Verlauf des Tapes erscheint wie eine episodische Pilgerfahrt durch Totentanzlandschaften, begleitet von einer Musik, die Lofi als positive Qualität betrachtet und kleine Unstimmgkeiten im Takt und in den Lautstärkenverhältnissen nicht nur in Kauf nimmt, sondern bewusst anzusteuern scheint. Unterwegs wird man in die verschiedensten Stimmungsszenarien geworfen, von okkulter Lagerfeuerromantik über den Schauplatz eines nächtlichen Roadmovie bis hin zum chaotischen finalen Showdown, bei dem Futeishas Sound für Momente in reine Gewaltmusik kippt. Unterstützt wird Scassa dabei von einer ganze Reihe an Kollaborateuren, deren fantasievolle Namen sämtlich aus den mysteriösen Tiefen Afrikas und des mittleren Ostens stammen, und von denen einige vermutlich sogar real sind. Sehr real ist Scassas Schwester Paula von der Rockband JC Satán, die das liebevoll gestaltete Artwork im Geiste Pieter Brueghels angefertigt hat.</p>
<p>Die filmische Assoziationen sind hier nicht nur der Fantasie des Rezensenten geschuldet, denn die Szenenfolge ist von zahlreichen Sprach- und Geräuschsamples durchzogen. Die machen „Dannato“ zu einer wahren Fundgrube für cineastische Fährtensucher, die hier ebenso auf ihre Kosten kommen sollten wie aufgeschlossene Neofolker, Freude der &#8220;Occult Psychedelia&#8221; und Boring Machines-Afficionados. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.brigadisco.it">Brigadisco</a>/<a href="http://oldbicyclerecords.blogspot.com">Old Bicycle Records</a></strong></p>
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