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	<title>African Paper &#187; Old Europa Café</title>
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		<title>White Mountain Face: Neues Grim-Album auf Old Europa Café</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Aug 2023 01:18:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Grim]]></category>
		<category><![CDATA[Jun Konagaya]]></category>
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		<description><![CDATA[Old Europa Café kündigen für den Herbst unter dem Titel &#8220;White Mountain Face&#8221; ein neues Album des japanischen Post Industrial/Noise-Veteranen Grim an, das erneut ein audiovisuelles Schmuckstück werden könnte. Bislang sind die Informationen dazu knapp: &#8220;As usual with Jun Konagaya, &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/08/18/white-mountain-face-neues-grim-album-auf-old-europa-cafe/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Old Europa Café kündigen für den Herbst unter dem Titel &#8220;White Mountain Face&#8221; ein neues Album des japanischen Post Industrial/Noise-Veteranen Grim an, das erneut ein audiovisuelles Schmuckstück werden könnte.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/07/Grim-White-Mountain-Face-CD.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-36645" title="Grim---White-Mountain-Face---CD" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/07/Grim-White-Mountain-Face-CD.jpg" alt="" width="850" height="868" /></a><span id="more-36644"></span></p>
<p>Bislang sind die Informationen dazu knapp: &#8220;As usual with Jun Konagaya, sound and art-work will be surprising and unexpected. &#8216;White Mountain Face&#8217; will be your ultimate TRANCE experience!&#8221; Das Album soll auf CD mit sechzehnseitigem Booklet erscheinen.</p>
<p><a href="https://www.oldeuropacafe.com/catalog/category/white-mountain-face.html"><strong>@ OEC </strong></a><!--/data/user/0/com.samsung.android.app.notes/files/clipdata/clipdata_bodytext_230726_200018_306.sdocx--></p>
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		<title>DAVID E. WILLIAMS: Get me a Ladder&#8230; Get me a Ladder!</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Aug 2022 02:09:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Andrew King]]></category>
		<category><![CDATA[David E. Williams]]></category>
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		<category><![CDATA[OEC]]></category>
		<category><![CDATA[Old Europa Café]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Nöla]]></category>

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		<description><![CDATA[Man sollte sparsam umgehen mit Begriffen wie Opus magnum im Zusammenhang mit Neuerscheinungen altgedienter Musiker, denn man kann nie wissen, was die Zukunft noch an Überraschungen bereithält. Im Falle von David E. Williams&#8217; &#8220;Get me a Ladder&#8230; Get me a &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/08/06/david-e-williams-get-me-a-ladder-get-me-a-ladder/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/07/fotor_1659265513429.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-30749" title="fotor_1659265513429" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/07/fotor_1659265513429-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Man sollte sparsam umgehen mit Begriffen wie Opus magnum im Zusammenhang mit Neuerscheinungen altgedienter Musiker, denn man kann nie wissen, was die Zukunft noch an Überraschungen bereithält. Im Falle von David E. Williams&#8217; &#8220;Get me a Ladder&#8230; Get me a Ladder!&#8221; ist die Versuchung allerdings groß, denn es handelt sich bei diesem Album – so viel vorweg – um einen ganz großen Wurf.<span id="more-30748"></span></p>
<p>Zählt man kleinere Tape-Releases dazu, dann ist Williams bereits seit über 30 Jahren auf dem musikalischen Parkett präsent, und seine klassischen Alben enthalten eine interessante Mixtur aus Death Rock-Downern, launigen Polka-Stücken und Klavierballaden im Cabaret-Stil. Atmosphärisch rangieren die darauf enthaltenen Songs zwischen einer bizarren Herzigkeit, die an Daniel Johnston in seinen besten Momenten heranreicht, derber Exploitation und einer Schwarzgalligkeit, wegen der Michel Houellebecq eigentlich sein größter Fan sein müsste. Zu den frühen Highlights zählt das treibende &#8220;Pumpernickel Crust&#8221; mit seiner stilvollen Klezmerklarinette. Aufgrund persönlicher Freundschaften wurde zunächst die Neofolk- und Industrial-Gemeinde auf ihn aufmerksam, mit der ihn rein musikalisch gar nicht einmal so viel verband.</p>
<p>Die bereits in den vergangenen Jahren zu beobachtende Hinwendung zu mehr Synthesizer-Einsatz wird auf dem aktuellen Album endgültig zum zentralen stilprägenden Element und entpuppt sich als z.T. beinahe brachiale Elektronik. Nach einem spannungsgeladenen Intro, das wie eine mit unruhiger Kamera inspizierte abgedunkelte Szenerie Zwiespältiges erwarten lässt, wirft einen der Titeltrack gleich ins Zentrum des Geschehens: Hektische Takte, die wie Faustschläge in alle Richtungen ausschlagen und doch mehr als EBM sind, bilden die wuchtige Kulisse für ein männlich-weibliches Duett, bei dem kein vertrautes Nancy und Lee-Feeling mehr aufkommt, und doch schaffen es cinematisch Synthieflächen, die Szene in ein weites nächtliches Panorama zu entrücken.</p>
<p>Das kein Song wie der andere geraten ist, erweist sich als eine der größten Stärken der Platte. Da sind tanzbare Clubtracks wie das bereits vorab veröffentlichte &#8220;Bodyparts in Birdbaths&#8221; mit dem kraftvoll-stoischen Gesang von Lloyd James oder &#8220;Plane Crash People&#8221;, das auch einen stimmungsvollen Pianotrack abgegeben hätte, dessen Eingängigkeit aber irgendwann unter einer Schuttlawine begraben wird. Neben akustisch(er) ausgerichteten Balladen, die mit herausfordernden Texten an Altbekanntes anknüpfen (&#8220;Gangrenous Nebula&#8221;) gibt es heiteren B52s-Postpunk mit Schrammelgitarren und launigen Orgelparts: &#8220;The man who invented Ketchup&#8221; erzählt von der kindlichen Fantasie über den Ursprung der leckeren roten Sauce, ohne die die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts nicht dieselbe gewesen wäre, und ist Kurzweil pur. &#8220;Hats off to William Frawley&#8221;, das von der amerikanischen Sitcom <em>I Love Lucy</em> und einer ganzen Affenbande erzählt, gibt der kindlichen Seite des Albums eine berührende Ernsthaftigkeit.</p>
<p>&#8220;Girl, go forth!&#8221; mit seinen groovigen Luftpistolentakten a la The Normal und &#8220;A Seed is Scurrilous&#8221; mit seiner schwindeligen Trunkenheit stehen vielleicht für das schlüpfrige Mysterium der Pubertät, das in Williams Werk bereits das Etikett Pseudo Erotica bekommen hat. In der zweiten Hälfte des Albums treten nach und nach immer mehr schwermütige Motive und auch ein gewisses Grauen in den Vordergrund. Die tolle, an die frühen 80er erinnernde Synthesizermelodie in &#8220;We the ill are not so well&#8221; täuscht nicht darüber hinweg, dass das schleppende Piano und der zäh vorankriechende Gesang von der Hinfälligkeit des Körpers künden. Mag der gothinfizierte Kopfhänger &#8220;Testosterone as Poison?&#8221; noch Schonung bieten, so geht es in den abschließenden Stücken ans Eingemachte bzw um letzte und vorletzte Dinge: Der hörspielhafte Body Horror von &#8220;Throat Wound&#8221; geht in Wirklichkeit kaum stärker an die Substanz wie das anrührend-feierliche &#8220;Eucharist vs. Leukemia&#8221;, dessen Inhalt man aus Respekt nicht kommentieren sollte. Ein diffuses Knarren leitet daraufhin ein besonderes Finale ein, bei dem kein Geringerer als Andrew King mit John Donnes Holy Sonnet &#8220;This is my Play&#8217;s Last scene&#8221; dem Körper Lebewohl sagt und sich ganz der Transzendenz anvertraut. Der ins Grab gebettete Körper gehört nun gewissermaßen zu den &#8220;Things&#8221;, die dem abschließenden Track den Namen gibt, einem lichtdurchfluteten Gegenzoom, der noch einmal alles von Sorrow bis Joy enthält.</p>
<p>Man sollte die Songs auf &#8220;Get me a Ladder&#8230; Get me a Ladder!&#8221; und ihre Reihenfolge freilich nicht überinterpretieren, und doch beschleicht einen am Ende das Gefühl, ein ganzes Leben in all seiner Tragikomik mit seinen freudvollen, neugierigen, leidenden, friedvollen Seiten quer durch alle wichtigen Abschnitte miterlebt zu haben. Was &#8220;Get me a Ladder&#8230; Get me a Ladder!&#8221; dabei merklich fehlt, ist ein einziger Moment der Langeweile. (U.S.)</p>
<p><strong>Vertrieb: <a href="https://www.oldeuropacafe.com/catalog/category/get-me-a-ladder...-get-me-a-ladder-.html">Old Europa Cafe</a></strong><!--/data/user/0/com.samsung.android.app.notes/files/clipdata/clipdata_bodytext_220731_130754_344.sdocx--></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3441564331/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>RAISON D&#8217;ETRE: Within the Depths of Silence and Phormations</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Sep 2021 02:53:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Cyclic Law]]></category>
		<category><![CDATA[Old Europa Café]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Andersson]]></category>
		<category><![CDATA[Raison d'Etre]]></category>

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		<description><![CDATA[In den 90ern wurde die Musik, die man schon bald Dark Ambient nennen sollte, immer mehr zu einem Bindeglied unterschiedlichster Charaktere, denen allenfalls eine gewisse Melancholie und die Suche nach unbekannten kulturellen Nischen gemein war: in Industrial, Dark Wave und &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/09/13/raison-detre-within-the-depths-of-silence-and-phormations/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/11/rainsondetre.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-22939" title="rainsondetre" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/11/rainsondetre-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>In den 90ern wurde die Musik, die man schon bald Dark Ambient nennen sollte, immer mehr zu einem Bindeglied unterschiedlichster Charaktere, denen allenfalls eine gewisse Melancholie und die Suche nach unbekannten kulturellen Nischen gemein war: in Industrial, Dark Wave und Metal sozialisirte, Nostalgiker, Esoteriker, psychedelisch inspirierte, Freunde des Nordens und viele mehr. Kanonbildend war u.a. das schwedische Cold Meat Industry-Label, unter dessen Acts das von<span id="more-22938"></span> Peter Andersson im Alleingang betriebene Projekt Raison d&#8217;être mit seiner Kombination aus elektronischen Klangflächen, Streichern, Glöckchen und gesampleten Chören bald zu einer festen Szenegröße wurde.</p>
<p>Gleichwohl Anderssons Musik in erster Linie über die starke atmosphärische Wirkung kommunizierte, spielten thematische Referenzen durchaus eine gewisse Rolle, so bezieht sich bereits der Projektname auf ein wichtiges Konzept aus der Tiefenpsychologie C.G. Jungs. Spirituelle Themen und Einflüsse aus Filmen flossen in Anderssons Arbeit, was ebenso für seine anderen Projekte wie Stratvm Terror, Bocksholm oder Atomine Electrine gilt. Die beiden Alben mit den genretypisch dick aufgetragenen Titeln “Within the Depths of Silence and Phormations” (1995) und &#8220;In Sadness, Silence and Solitude&#8221; (1997) erschienen damals auf CD und sind bislang nie auf Vinyl aufgelegt worden. Cyclic Law und Old Europa Café kamen diesem Desiderat vor einigen Monaten nach mit zwei üppigen Rereleases: Beide Alben erscheinen als Doppel-LPs mit exklusivem Bonusmaterial. Exemplarisch soll die erstgenannte hier vorgestellt werden.</p>
<p>Wie in einem ungesehenen und auf seine basalste atmosphärische Grund-DNA heruntergebrochenen Ingmar Bergmann-Setting verbreiten sich andächtige Chorgesänge im imaginären Raum, nostalgisches Ambientdröhnen dichtet die Ritzen ab. Nicht die unregelmäßigen, aber stetigen Pauken, sondern das Verschwimmen und Verwehen der ganzen Szenerie ist hier die eigentliche Bewegung, die die Statik der meist repetitiven klanglichen Details aufhebt. In puncto Motivik werden nahezu alle passenden Register gezogen: Ein Cembalo setzt einen interessanten rhythmischen Kontrast zu den übrigen Sounds, später wehen Frauenchöre durch den Raum, lange Ruhepausen sorgen für eine angemessene Sammlung, sirrende Obertöne blitzen auf, eine Brandung rollt in stetigen Intervallen auf einen zu.</p>
<p>Als eigentliches Leitmotiv in diesem Schauplatz, der im Unterschied zu den unterirdischen Katakomben der frühen Ain Soph das weite, nebelverhangene Land ist, erweist sich das fast allgegenwärtige dunkle Grollen, das hin und wieder plötzlich einbricht, oft aber in unerhörter Selbstverständlichkeit heraufzieht. Nicht nur dieses oder Sprachsamples über gewaltsame Ereignisse oder Momente monumentalen Aufruhrs bis zur blanken Panik machen bewusst, dass diese Musik Spannung erzeugt statt Entspannung zu bieten, denn ein gefahrvoller Unterton ist durchgehend zu spüren. Ob dieser auch der Loop-Struktur geschuldet ist, die man als Fan solcher Musik oft für selbstverständlich hält, und die all die schaurig-schönen, dunkel-nostalgischen Versatzstücke aneinander reiht und zu einem Zombie ihrer selbst macht? Ist man dem Reiz dieser Künstlichkeit erst verfallen, steigert sich das Charisma dieser Musik zu einem unwiderstehlichen Sog.</p>
<p>Die remasterte Neuauflage zusammen mit fünf weiteren Tracks aus dem Zeitraum, die damals auf Compilations erschienen sind, ist jedenfalls ein lange überfälliges Ereignis, die Fans können sich neben den obligatorischen Digitalformaten zwischen den 300 schwarzen Scheiben der Standard Edition und den 200 goldfarbenen der Special Edition entscheiden.</p>
<p><strong>Label: Cyclic Law / Old Europa Café</strong></p>
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		<title>Ampos von Bad Sector erstmals auf Vinyl</title>
		<link>https://africanpaper.com/2021/04/10/ampos-von-bad-sector-erstmals-auf-vinyl/</link>
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		<pubDate>Sat, 10 Apr 2021 04:04:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bad Sector]]></category>
		<category><![CDATA[Massimo Magrini]]></category>
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		<description><![CDATA[Old Europa Café bringen bis Anfang Juni das 1995 beim Staalplaat-Ableger God Factory erschienene Quasi-Debüt von Bad Sector, einen Klassiker des Dark Ambient-Genres, neu und erstmals auf Vinyl heraus. Als Bonusmaterial sind vier weitere Tracks aus der Frühphase Massimo Magrinis, &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/04/10/ampos-von-bad-sector-erstmals-auf-vinyl/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Old Europa Café bringen bis Anfang Juni das 1995 beim Staalplaat-Ableger God Factory erschienene Quasi-Debüt von Bad Sector, einen Klassiker des Dark Ambient-Genres, neu und erstmals auf Vinyl heraus. Als Bonusmaterial sind vier weitere Tracks aus der Frühphase Massimo Magrinis, die zunächst von Marco Corbelli, später auf der bei Blade Records erschienenen CDr-Compilation &#8220;Transponder&#8221; herauskamen. Die Expanded 25th Anniversary Edition von &#8220;Ampos&#8221; erscheint auf 300 schwarzen und 200 goldenen Scheiben.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/04/badsectorampos.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-24888" title="badsectorampos" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/04/badsectorampos.jpg" alt="" width="573" height="571" /></a><span id="more-24887"></span></p>
<p>&#8220;For the 25th anniversary of that album we are proud to go for the re-release into vinyl format of such a masterpiece. Including some bonus material of the same era. This album became an Instant-CULT immediately after its release and still truly is a masterpiece of Dark-Ambient Industrial! n album without age somehow reminding to best Psychadelic and German Space-Muzak but with his own and very tipical and inconfondible Bad Sector aproach and trade-mark.&#8221; (Old Europa Café)</p>
<p><strong>Black und Golden @ OEC</strong></p>
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		<title>Tokyo Hallucination: Neues von Grim auf OEC</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Jan 2021 07:10:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Grim]]></category>
		<category><![CDATA[Konagaya Jun]]></category>
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		<category><![CDATA[White Hospital]]></category>

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		<description><![CDATA[Grim bringt in einigen Wochen ein neues Album auf Old Europa Café heraus. Mit &#8220;Tokyo Hallucination&#8221; setzt White Hospital-Veteran Konagaya Jun eine produktive Schaffensphase fort und knüpft an die vor einigen Monaten auf Steinklang erschienene &#8220;Hermit Amen&#8221; und eine limitierte &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/01/29/tokyo-hallucination-neues-von-grim-auf-oec/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Grim bringt in einigen Wochen ein neues Album auf Old Europa Café heraus. Mit &#8220;Tokyo Hallucination&#8221; setzt White Hospital-Veteran Konagaya Jun eine produktive Schaffensphase fort und knüpft an die vor einigen Monaten auf Steinklang erschienene &#8220;Hermit Amen&#8221; und eine limitierte 7&#8243; auf Ant-Zen an. Das Album präsentiert den zwischen Psychedelic und Harsh Noise beheimateten Grim-Sound in beeindruckend opulenter Form, das Spektrum der umgesetzten Ideen reicht von gesampleten Radio- und Straßengeräuschen über schleifendes wie jaulendes Feedback und rückwärts abgespielte Spuren bis hin zu rhythmischen Reminiszenzen an (Noise-)Rock und macht auch vor tribaler Perkussion und überdrehten Soli keinen Halt. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/01/grimtokyohallucination.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-23967" title="grimtokyohallucination" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/01/grimtokyohallucination.jpg" alt="" width="827" height="736" /></a><span id="more-23966"></span>Monoton knirschende Vocals und wildes Kichern lassen eine ins Psychotische kippende Ekstatik entstehen. Das Label beschreibt die lärmende Wunderkammer als &#8220;psychedelic journey through Tokyo between ecstasy &amp; hallucination&#8221; und schließt: &#8220;Sounds are rumbling and beating with far rhythms, sampled voices of city ghosts &amp; spirits. Cut-ups by deformed animals, blinking lights, fast moving geisha’s, blood and drugs… Like a Japanese Burroughs book turned into Muzak. With a screaming / loughing voice which reminds to Captain Beefheart.&#8221; &#8220;Tokyo Hallucination&#8221; kommt als CD im Gatefold-Digipack mit zwölfseitigem Booklet.</p>
<p><a href="https://www.oldeuropacafe.com/catalog/category/tokyo-hallucination.html"><strong>@ Old Europa Café</strong></a></p>
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		<title>Wiederveröffentlichung des Masstishaddhu-Albums Shekinah auf Old Europa Café</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jan 2021 07:07:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Masstishaddhu]]></category>
		<category><![CDATA[Metgumbnerbone]]></category>
		<category><![CDATA[Old Europa Café]]></category>
		<category><![CDATA[Richard Rupenus]]></category>
		<category><![CDATA[Steven Stapleton]]></category>
		<category><![CDATA[The New Blockaders]]></category>
		<category><![CDATA[United Dairies]]></category>

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		<description><![CDATA[Old Europa Cafe bringt das ursprünglich auf Steven Stapletons Label United Dairies 1988 veröffentlichte Album „Shekinah“ von dem Metgumbnerbone-Seitenprojekt Masstishaddhu, bei dem auch Richard Rupenus von den New Blockaders mitwirkte, auf CD neu heraus. Mit den teils perkussiv-tribalen Momenten, seltsamen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/01/11/wiederveroffentlichung-des-masstishaddhu-albums-shekinah-auf-old-europa-cafe/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.oldeuropacafe.com/">Old Europa Cafe</a> bringt das ursprünglich auf Steven Stapletons Label United Dairies 1988 veröffentlichte Album „Shekinah“ von dem Metgumbnerbone-Seitenprojekt Masstishaddhu, bei dem auch Richard Rupenus von den New Blockaders mitwirkte, auf CD neu heraus. Mit den teils perkussiv-tribalen Momenten, seltsamen Blasinstrumenten und merkwürdigen Stimmen, die zwischen Kehlkopfgesang und Delirium changieren, lässt sich das Album in die Tradition industrieller Ritual-Musik einordnen.</p>
<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/01/Masstishaddhu-Shekinah-OEC-CD.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-23728" title="Masstishaddhu---Shekinah---OEC---CD" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/01/Masstishaddhu-Shekinah-OEC-CD.jpg" alt="" width="831" height="755" /></a><span id="more-23726"></span>„Shekinah“ klingt in Passagen, als sei der Nekrophile-Records Backkatalog (der im Laufe des Jahres von Vinyl-On-Demand wiederveröffentlicht werden wird) von David Jackman neu abgemischt worden. Neben den zwei ursprünglich enthaltenen je eine Albenseite füllenden Tracks enthält die CD ein bisher unveröffentlichtes 30-minütiges Bonusstück, das einen stärkeren Free Folk-Charakter zu haben scheint.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.oldeuropacafe.com/catalog/category/shekinah-cd.html">Masstishaddhu @ Old Europa Café</a></p>
<p><iframe src="https://www.youtube.com/embed/ZB1TY4dgdG8" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
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		<title>Graeme Revell mit alten Aufnahmen auf Old Europa Café</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Nov 2020 07:29:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Graeme Revell]]></category>
		<category><![CDATA[Old Europa Café]]></category>

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		<description><![CDATA[Der SPK-Gründer und spätere Soundtrack-Komponist Graeme Revell bringt Material aus dem Jahr 1986 neu heraus. Auf einer opulenten Digipack-CD mit vierzigseitigem Booklet erscheint zum einen das Album &#8220;The Insect Musicians&#8221;, sein Solo-Debüt, dessen Klangmaterial auf Feldaufnahmen von verschiedenen Insekten und &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2020/11/28/graeme-revell-mit-alten-aufnahmen-auf-old-europa-cafe/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der SPK-Gründer und spätere Soundtrack-Komponist Graeme Revell bringt Material aus dem Jahr 1986 neu heraus. Auf einer opulenten Digipack-CD mit vierzigseitigem Booklet erscheint zum einen das Album &#8220;The Insect Musicians&#8221;, sein Solo-Debüt, dessen Klangmaterial auf Feldaufnahmen von verschiedenen Insekten und deren digitalen Bearbeitung basiert. Vom Label wird dieser Ansatz zurecht als eine Art Blaupause für spätere Arbeiten<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/11/graemerevell.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-23137" title="graemerevell" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/11/graemerevell.jpg" alt="" width="380" height="352" /></a><span id="more-23136"></span><br />
von Matmos, Francisco Lopez und anderen bezeichnet. Ebenfalls enthalten sind Revells sechs Beiträge zur im selben Jahr von ihm herausgegebenen Compilation &#8220;Necropolis, Amphibians &amp; Reptiles&#8221;. Die CD, die wie &#8220;The Insect Musicians&#8221; auf Revells Label Musique Brut erschien, war dem Werk des psychisch kranken Schweizer Künstlers Adolf Wölfli gewidmet, das heute als Klassiker der Outsider Art gilt. Weitere Beitragende zur Compilation waren damals Nurse With Wound (in der Besetzung Stapleton, Rogerson, Tibet) und Déficit Des Années Antérieures.</p>
<p><a href="https://www.oldeuropacafe.com/catalog/category/the-insect-musicians.html"><strong>@ Old Europa Café</strong></a></p>
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		<title>KDK: Doppel-CD-Retrospektive von Teatro Satanico</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Sep 2020 06:14:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Jürgen Weber]]></category>
		<category><![CDATA[L. “Maury” Maurice]]></category>
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		<category><![CDATA[Nový Svet]]></category>
		<category><![CDATA[Old Europa Café]]></category>
		<category><![CDATA[Teatro Satanico]]></category>

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		<description><![CDATA[Die seit 1993 aktiven Italiener von Teatro Satanico veröffentlichen auf Old Europa Café eine Doppel-CD, die eine Art Retrospektive von zwischen 1993 und 2018 entstandenem Material ist. Dabei enthät „KDK“ Unveröffentlichtes, rare Stücke, die ursprünglich auf sehr limitierten Tonträgern erschienen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2020/09/28/kdk-doppel-cd-retrospektive-von-teatro-satanico/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die seit 1993 aktiven Italiener von Teatro Satanico veröffentlichen auf Old Europa Café eine Doppel-CD, die eine Art Retrospektive von zwischen 1993 und 2018 entstandenem Material ist. Dabei enthät „KDK“ Unveröffentlichtes, rare Stücke, die ursprünglich auf sehr limitierten Tonträgern erschienen sind und auch Klassiker, wie z.B. „Commandante Bruno“. Die Band selbst spricht weniger von einem „Best Of“-Album als von einer „sonik biographical story“.</p>
<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/09/Teatro-Satanico-KDK.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-22544" title="Teatro-Satanico---KDK" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/09/Teatro-Satanico-KDK.jpg" alt="" width="550" height="491" /></a><span id="more-22543"></span>Zudem finden sich kurze Texte von Nový S<em></em>v<em>ě</em>ts Jürgen Weber und von Léo Maury (Niedowierzanie und Wermut) in der CD. Über „Confesso Tutto“ schreibt ersterer: „Still to this day, after thousands more records have made my ears bleed, ‘Confesso Tutto!’ remains among my all-time favourite pieces of music.“</p>
<p><a href="https://www.oldeuropacafe.com/catalog/labels/teatro-satanico"><strong>Teatro Satanico @ Old Europa Café</strong></a></p>
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		<title>ROMA AMOR: Miraggio</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Mar 2019 06:14:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Roma Amor]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Chanson ist am ehesten in dunklen Gassen französischer Altstädte und in zwielichtigen Hafenvierteln mit ihren Bordellen und Kaschemmen zuhause, und am stärksten ist er, wenn er nach Tobak riecht und eine Fuselfahne vor sich herträgt. Der Chanson ist aber &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2019/03/16/roma-amor-miraggio/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/02/romaamormiraggio.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-17206" title="romaamormiraggio" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/02/romaamormiraggio-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Der Chanson ist am ehesten in dunklen Gassen französischer Altstädte und in zwielichtigen Hafenvierteln mit ihren Bordellen und Kaschemmen zuhause, und am stärksten ist er, wenn er nach Tobak riecht und eine Fuselfahne vor sich herträgt. Der Chanson ist aber auch ein durchaus experimentierfreudiger Zeitgenosse, der sich auch in etwas vornehmeren Cafés zu benehmen weiß, sich dem Jazz und sogar &#8211; man denke nur an den großartigen Leo Ferré &#8211; der Avantgarde anzunähern versteht, und dass er auch eine hippieske Seite hat, ist längst ein offenes Geheimnis.<span id="more-17205"></span></p>
<p>Ferré ist mit seinen italienischen Versionen z.T. ganzer Alben auch ein gutes Beispiel für die Mehrsprachigkeit des Genres, womit man dann auch bei Roma Amor angekommen wäre: Das Duo aus der norditalienischen Emilia Romagna begann im letzten Jahrzehnt populäre italienische, teilweise dialektale Songs des 20. Jahrhunderts in spartanischen Versionen mit Akkordeon, Gesang und Gitarre zu interpretieren und avancierte in Kennerkreisen schnell zu einem etwas DIY-lastigeren Pendant zu Gruppen wie <a href="http://africanpaper.com/2015/05/16/ardecore-vecchia-roma/">Ardecore</a>. Von Beginn an gab es, neben den ohnehin vorhandenen Gemeinsamkeiten beider Traditionen, französische Einflüsse in ihrer Musik, gelegentlich französische Texte und Cover von Jacques Brel und anderen, und mit der Zeit zeichnete sich das Chansonelement immer deutlicher ab.</p>
<p>Auf ihrem jüngst erschienenen sechsten Album &#8220;Miraggio&#8221; haben sie sich wie selten zuvor dem Walzertakt verschrieben und präsentieren elf Songs von Träumen und Wundern, die aber wie so oft an Orten des Verfalls und der sehnsuchtsvollen Einsamkeit entstehen, in öden Zimmern und nächtlichen U-Bahnen, in Hafenspelunken, Stundenhotels und einsamen Herbstszenarien.</p>
<p>Sehnsuchtsvoll und tragisch in den tiefen Versenden und zugleich von einer leidenschaftlichen Kraft beseelt klingen die ersten Verse des in französisch gesungenen Openers, der neben der berührenden Emotionalität auch eine ganz profane Suche auszudrücken scheint, nämlich die nach einer Balance zwischen den simplen, folkigen Sounds der frühen Alben und Konzerte und den elektronischeren und manchmal auch etwas weniger harmonischen Arrangements seit ihrem vor fünf Jahren erschienenen Album <a href="http://africanpaper.com/2014/04/19/roma-amor-on-the-wire/">&#8220;On the Wire&#8221;</a>. Nie schien Harmonie und Disharmonie so versöhnt wie im Zusammenspiel der anrührenden Melodien und gelegentlichen Mandolinenfiguren mit der verrauschten elektronischen Unordnung, die die luftigen Stellen der Musik ausfüllt.</p>
<p>Trotzdem steht Euskis oft etwas heisere Stimme fast immer im Vordergrund, zusammen mit Gitarre oder Akkordeon oder beidem, und in dieser Konstellation arrangieren sich die Hauptzutaten mit hippiesken Handdrums, launigen Mundorgeln, reizintensiven Hintergründen und dem karussellartigen Auf und Ab der Melodien, die auch mal eine orientalische Färbung annehmen können &#8211; ein eher seltenes und meist gewolltes Phänomen in italienischer oder französischer Musik, wohingegen ähnlich geartete griechische Populärmusik, an die mich der instrumentale Titelsong erinnert, seit langem solche Elemente aufweist. Romantik, die Sehnsucht nach dem Besonderen, Unendlichen, die schöne Utopie im Angesicht der Gosse, der versifften Stundenhotels und der vergänglichen Liebelei, die nur dann ewig währen kann, wenn auch im November Mai ist: All dies ist allgegenwärtig in den wunderbaren Songs, unter denen auch zwei Cover &#8211; Édith Piaf&#8217;s &#8220;Les Amants D&#8217;Un Jour&#8221; auf Italienisch als &#8220;Alberge A Ore&#8221; und &#8220;Liebelei&#8221; von Rolf Bauer bzw. Milva &#8211; versteckt sind.</p>
<p>Tolles Album des schönsten Palindroms südlich der Alpen, meiner Ansicht nach ihr stärkstes seit <a href="http://africanpaper.com/2012/03/31/roma-amor-occhi-neri/">&#8220;Occhi Neri&#8221;</a> und vielleicht das, welches die verschiedenen Elemente des Roma Amor-Stils am besten zusammenführt.(U.S.)</p>
<p><strong>Label: Old Europa Cafe / Wrotycz Records</strong></p>
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		<title>AIN SOPH / SIGILLUM S: s/t</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Mar 2017 05:44:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ain Soph]]></category>
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		<category><![CDATA[Cthulhu Records]]></category>
		<category><![CDATA[Eraldo Bernocchi]]></category>
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		<category><![CDATA[Sigillum S]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Geschichte okkulter Musik waren die späten Achtziger eine wichtige Umbruchszeit. Zwar gab es okkult-rituelle Musik in der Tradition der Industrial Culture schon das ganze Jahrzehnt über, doch waren es die Jahre kurz vor den Neunzigern, als all dies &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2017/03/25/ain-soph-sigillum-s-st/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/01/AinSophSigillumS.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-13319" title="AinSophSigillumS" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/01/AinSophSigillumS-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>In der Geschichte okkulter Musik waren die späten Achtziger eine wichtige Umbruchszeit. Zwar gab es okkult-rituelle Musik in der Tradition der Industrial Culture schon das ganze Jahrzehnt über, doch waren es die Jahre kurz vor den Neunzigern, als all dies mehr und mehr die Form von Genres annahm, ganz in der Nachbarschaft siedelte sich schon bald der personell und thematisch zum Teil verwandte Apocalyptic Folk an. Zeitgleich nahmen breitere Kategorien wie Post Industrial oder die Schwarze Szene ihre heutigen Konturen an und stellten als oft nur halbherzig akzeptierte Rahmen mit ihren<span id="more-13318"></span> Magazinen und Festivals einen wichtigen Multiplikator dar, was bis heute der Fall ist.</p>
<p>Italien war schon damals ein Land mit einer besonders rührigen Szene und zugleich weitaus obskurer als etwa der englischsprachige Raum. Mit Ain Soph und Sigillum S taten sich 1989 zwei Gruppen zusammen, die in ihrem damals bei Cthulhu Records veröffentlichten Tape einen recht weiten Bogen italienischer Okkultur spannten. Beider Gruppen kamen mit Rom und Mailand aus kulturell sehr unterschiedlichen Ecken des Landes. Doch auch musikalisch verkörperten die beiden Bands recht unterschiedliche Richtungen innerhalb des Ritualbereichs.</p>
<p>Ain Soph, die die erste Seite der frühen Tape- und Vinlyfassungen bestreiten, galten zu der Zeit als eine der mysteriösesten Kapellen der dunklen Subkultur – dies lag nicht nur an ihren geheimnisvollen Pseudonymen und den spärlichen Informationen, die es über sie gab, sondern auch an der verhuschten und zugleich urigen Musik: Auf den frühen Ritualaufnahmen „I“, „II“, „III“ und „Ars Regia“ ist eine Musik zu finden, die als fernes Echo unheiliger Riten wie aus einem unterirdischen Schacht in die profane Welt herüberweht, und als auf „Kshatriyah“ Noiseelemente und eine Sopranistin zu hören waren, verstärkte dies den gespenstischen Eindruck noch. Die vier Tracks auf der vorliegenden Split schließen diese Phase der Bandgeschichte ab.</p>
<p>Innerhalb des Ritualkanons stehen die Römer für eine primär europäische Form der Esoterik, auf dem eröffnenden „Rex Tremendae“, das mit untergründig rumorendem Dröhnen beginnt und eine bedrohliche, stets etwas veränderliche Melodie anklingen lässt, ertönt die verwehte, leicht tremolierende Stimme von Sänger Crucifige wie ein Choral, was im Kontext der düsteren Musik eine „schwarzmagische“ Atmosphäre entstehen lässt. Das folgende „Etsey“ greift die Sakrale Stimmung auf und ist zugleich überraschend songorientiert. Mit dem Troubadourgesang und dem besinnlichen Lautenspiel knüpft es bereits an die Phase des „Ain Soph“-Albums mit dem Puttenkopf an. „Katabasis“ dagegen mit seinem hintergründigen Prasseln und der fast zur Unkenntlichkeit verfremdeten Vokalspur ist pure Finsternis, und das mittelalterliche „Retrowange Novelle“ steht dem mit seiner schweren Orgel in nichts nach.</p>
<p>Wenn ich auf die Unterschiedlichkeit beider Gruppen verweise, soll das nicht heißen, Sigillum S stünden für eine heitere Form der Ritualmusik – von der Stimmung her sind sie ähnlich düster, und doch ist ihre Ästhetik eine ganz andere, wirkt längst nicht so sehr wie aus einer schattenhaften Parallelwelt gefallen, ist näher an Sound und Ikonografie des Industrial. Schon der Gesang Eraldo Bernocchis passte damals perfekt in die Zeit und erinnert hier und da an einen etwas aus den Fugen geratenen Monte Cazzazza. Zudem ist der Ritualcharakter um einiges „weltmusikalischer“ ausgerichtet, im die zweite Seite einleitenden „Sea ov Dreams“, das die Zerstörung eines alten, zu überwindenen Zustands zu feiern scheint, kontrastieren düstere Soundscapes mit verhalten ekstatischer Perkussion und folkigen Flötenklängen, die allerdings nichts Pastorales an sich haben.</p>
<p>In „Abyss Dissection“, bei dem der Rhythmus antreibender wird und insgesamt die Elektronik mehr im Vordergrund steht, tauchen erneut tremolierende Bläserklänge aus der auf und abschwellenden Dröhndecke und erinnern stark an die Instrumente vom Dach der Welt, die die Mailänder auf früheren Arbeiten verwendet hatten. Mit dem Klangstrudel, der aus diesem Gemenge entsteht, ziehen Sigillum S alle Register der Düsternis, mit allem Gruftiepathos im Gepäck fühlte man sich direkt in Dantes tiefsten Höllenkreis geworfen, gegen den das folgende, etwas luftigere „The Deepest of my Brain“ trotz der knarzigen Männerstimme wie Labsal anmutet – allerdings nur für kurze Zeit, denn filmreife John Carpenter-Synthies und weiblicher Gesang aus der Giallo-Kiste tauchen „Into the Nothing“ erneut in Schwärze, an der sich bis zum aufgewühlten Ausklang von „Iconsire“ nichts mehr ändert.</p>
<p>Die Split ist nicht nur deshalb ein Juwel, weil sowohl das Original-Tape als auch die Ende der 90er von Old Europa Café herausgebrachte Vinylversion gesuchte Raritäten sind. Es ist auch ein schönes und emotional immer noch funktionierendes Exponat aus einer Zeit, als im gerade erst mit diesem Begriff versehenen Ritual-„Genre“ noch das Experimentieren und Ausprobieren vorherrschten, als man alle möglichen Formen des Düsteren aus Hoch- und Populärkultur im Interesse eines ambitionierten und doch auch oft augenzwinkernden Okkult-Ansatzes zweckentfremdete, und das ganze noch nicht so sehr in allzu spezielle Konzepte parzellisiert war. Vor kurzem hat sich Old Europa Café erneut dem Material angenommen und erstmals eine CD-Version herausgebracht. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Old Europa Café</strong></p>
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