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	<title>African Paper &#187; Ordeal By Roses</title>
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		<title>V.A.: True Listening Is Love In Action</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Feb 2024 06:50:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Knifedoutofexistence]]></category>
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		<description><![CDATA[Compilations kann oft etwas Willkürliches anhaften, selbst (oder gerade wenn) sie scheinbar konzeptionell ausgerichtet sind, Zusammenstellungen, die den (Zu-)Stand eines Labels dokumentieren (und bewerben sollen), sind aber dann vielleicht ganz pragmatische Lösungen, um Hörern einen Überblick über Labelprogramme zu geben. &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/02/24/v-a-true-listening-is-love-in-action/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/02/a1201398963_16.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-39803" title="a1201398963_16" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/02/a1201398963_16-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Compilations kann oft etwas Willkürliches anhaften, selbst (oder gerade wenn) sie scheinbar konzeptionell ausgerichtet sind, Zusammenstellungen, die den (Zu-)Stand eines Labels dokumentieren (und bewerben sollen), sind aber dann vielleicht ganz pragmatische Lösungen, um Hörern einen Überblick über Labelprogramme zu geben. Outsider Art aus England bewegen sich seit etwa vier Jahren im Bereich Industrial, Harsh Noise, Power Electronics<span id="more-39802"></span> und nun erscheint anlässlich der hundertsen Veröffentlichung das Doppel-Tape „True Listening Is Love In Action&#8221;, auf dem insgesamt 13 Künstler vertreten sind.</p>
<p>Naturgemäß sind zahlreiche Beiträge äußert rabiat: Viimeinen eröffnen das das Album mit „Trigger Erffect“, ein mit seltsamen Geräuschen beginnendes Stück kurz vor der Eruption, die dann auch nach zwei Minuten kommt und den Track in Harsh Noise untergehen lässt. Slow Murder spielen ein relativ statisches White Noise-Stück. Der Livetrack von Fleshlicker kombiniert brutales Gebrutzel und Gebrüll (mit immer wieder einsetzenden Momenten der Ruhe), wobei die Stimme eher ein weiteres Klangelement inmitten der Kakophonie ist. Über Ordeal By Roses hatten wir vor ein paar Jahren anlässlich des Tapes auf Outsider Art<a href="http://africanpaper.com/2019/03/22/ordeal-by-roses-st/"> geschrieben</a>:  &#8220;[D]as walisische Power Electronics-Duo [legt] in der <span style="color: #000080;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="https://outsiderart.bandcamp.com/album/ordeal-by-roses">Selbstbeschreibung</a></span></span> die thematische Fokussierung auf „death, loss and mental struggles&#8221;.  Ihr schlicht „Violence“ betitelter Track arbeitet mit fiesen Hochtönen. Knifedoutofexistences (sehr wahr betiteltes) „Grief Is Absolute“ changiert zwischen Fabrikhallenecho und Gebrüll, einer Stimme, die wie ein Hybrid aus Power Electronics-Deklamation und Leid klingt. Auf &#8220;Only Me&#8221; klingen Pale World etwas brutaler als auf früheren Aufnahmen, VIIOFIX bieten ein zweieinhalbminütiges PE-Gebrutzel, Blackcloudsummoner aus Nottingham Noise mit Hochtönen. &#8220;Whispering Ghost Psalms (Redux)&#8221;  von Plague Mother aus den USA ist vom Klang transparent, aber dafür nicht minder brutal.</p>
<p>Andere Beiträge sind etwas zurückhaltender: Greying Snout beeindrucken mit verrauschten Orgelflächen und Stimmengewirr; das ist ein Trauermarsch, der dann in der letzten Minute in Harsh Noise transformiert wird. „Greying Snout uses decaying tapes and electronics to draw out moments of presence- be they happiness, regret, or grief.“, konnte man anlässlich des Tapes <a href="https://outsiderart.bandcamp.com/album/1">lesen</a>. Beheading, die auf einer früheren Veröffentlichung auch mal eine <a href="https://outsiderart.bandcamp.com/track/miffy">Akustikballade</a> hatten, fallen mit ihrem melodischen Metaltrack etwas aus dem Rahmen. Sean Addicott steuert ein Ambientstück bei: ein Loop aus Orchstersamples leiert, bricht ab, setzt dann wieder ein. Als Abschluss hört man Cremation Lilly auf dem desolaten &#8220;How To Believe In Yourself When You&#8217;ve Been Dead For Years&#8221; mit melodischen flächigen Sounds und traurigem Gesang, der am Ende in völlige Verzweiflung umschlägt. (MG)</p>
<p>Label: <a href="https://outsiderart.bigcartel.com/">Outsider Art</a><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3408314165/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>ORDEAL BY ROSES: s/t</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Mar 2019 20:14:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Industrial]]></category>
		<category><![CDATA[Ordeal By Roses]]></category>
		<category><![CDATA[Outsider Art]]></category>
		<category><![CDATA[Post-Industrial]]></category>
		<category><![CDATA[Power Electronics]]></category>
		<category><![CDATA[Yukio Mishima]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/03/ordeal.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-17380" title="ordeal" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/03/ordeal-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Vor einigen Monaten erschien im Schweizer Kein und Aber-Verlag eine Neuübersetzung von Yukio Mishimas autobiographischem Roman<em> Geständnisse einer Maske</em>. Wer dort liest, wie das Erwachen (homo)sexuellen Verlangens und die Verknüpfung von Sexualität mit Gewalt(fantasien) und Tod thematisiert werden, der braucht nicht mehr das Werk Freuds und Batailles zu bemühen. <span id="more-17379"></span></p>
<p>1963 erschien der von Mishima zusammen mit dem Fotografen Eikoh Hosoe konzipierte Bildband <em>Ordeal By Roses, </em>in dem Körper(lichkeit) und Fetisch(isierung)<a href="https://www.theguardian.com/artanddesign/gallery/2016/nov/03/yukio-mishima-erotic-portraits-eikoh-hosoe-ordeal-by-roses-in-pictures"> illustriert</a> wurden.</p>
<p>Nach diesem Band hat sich das walisische Power Electronics-Duo benannt, das in der <a href="https://outsiderart.bandcamp.com/album/ordeal-by-roses">Selbstbeschreibung</a> die thematische Fokussierung auf „death, loss and mental struggles “ legt und gleichzeitig<a href="https://ordxxlbxrxsxs.bandcamp.com/"> appelliert</a>: “Resist Fascist insects.&#8221;</p>
<p>Die zwei unbeteitelten Stücke des neuen Tapes sind unterschiedlich ausgerichtet: Der zehnminütige Track auf der ersten Seite beginnt mit analogem und atonalen Brutzeln, es setzen Verzerrungen und Hochtöne ein und es herrscht eine fortwährende Unruhe, bevor am Ende ein verrauschtes Kirchenlied zu hören ist. Die B-Seite beginnt dagegen verhaltener und reduzierter. Die Dissonanzen scheinen unter der Oberfläche zu erklingen, wodurch allerdings der plötzlich einsetztende markerschütternde Brüllgesang besonders heraussticht.Ordeal By Roses erfinden das Genre sicherlich mit diesen beiden Stücken nicht neu, sind aber interessant genug, so dass man durchaus neugierig auf ein Vollzeitalbum sein kann. (MG)</p>
<p><strong>Label: <a href="https://outsiderart.bigcartel.com/">Outsider Art </a></strong></p>
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