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	<title>African Paper &#187; Ornette Coleman</title>
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		<title>JAC BERROCAL / DAVID FENECH / VINCENT EPPLAY: Ice Exposure</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Apr 2020 01:22:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Von den drei hier versammelten Musikern muss man wohl vor allem Jac Berrocal niemanden mehr vorstellen. Lesern von Seiten wie unseren ist der aus Südfrankreich stammende Trompeter und Vocalist von seiner Zusammenarbeit mit (und Interpretation durch) Nurse With Wound her &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2020/04/25/jac-berrocal-david-fenech-vincent-epplay-ice-exposure/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/03/gg326_front.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-20321" title="gg326_front" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/03/gg326_front-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Von den drei hier versammelten Musikern muss man wohl vor allem Jac Berrocal niemanden mehr vorstellen. Lesern von Seiten wie unseren ist der aus Südfrankreich stammende Trompeter und Vocalist von seiner Zusammenarbeit mit (und Interpretation durch) Nurse With Wound her bekannt, eventuell auch durch spätere Aufnahmen mit Jaki Liebezeit oder Ghedalia Tazartes. In den beiden Klangkünstlern David Fenech und Vincent Epplay hat der heute 73jährige Berrocal ideale Partner gefunden für seine<span id="more-20320"></span> seit den 70ern entwickelte Musik, die auf den Fundamenten von Rock und Freejazz steht, aber zugleich offen ist für &#8220;Zeitgenössisches&#8221; und für einiges, was Punk und Industrial so nach sich gezogen haben.</p>
<p>&#8220;Ice Exposure&#8221; setzt da an, wo die drei vor fünf Jahren mit &#8220;Antigravity&#8221; einen vorläufigen Endpunkt setzten: Nächtlich anmutende Klangsettings, oft wuchtig und feinsinnig gleichermaßen, bilden die Kulisse für Berrocals schallgedämpfte Trompete, die oft wehklagend, bisweilen rasend und auch immer mal in besinnlichen Tönen sämtliche Register ihres Repertoires zieht.</p>
<p>In einem Stück wie &#8220;Lisiere Island&#8221; lässt ihr abgeklärtes Spiel eine fast heimelige Desolatheit entstehen, wenn sie mit dem Hauch einer weiblich klingenden Stimme verschmilzt. Doch verhindern das Dröhnen des Feedbacks und das Zischen der malträtierten Becken jedes eskapistische Abdriften in der abgedunkelten Hörspielwelt. In &#8220;Car Havana Midi&#8221;, in dem Berrocal mit hallunterlegter Stimme einen Text über Oldtimer-Autos vorträgt, bei dem Pathos und Inhalt kontrastieren, sorgen pfeifende Hochfrequenzen dafür, dass man die beschriebene Welt nicht für allzu wirklich hält. In der bissigen Satire &#8220;Blanche de Blanc&#8221; treibt eine elektronische Lärmlawine den Text über eine weißgewaschene Welt vor sich her, während Affengelächter das Ganze passend kommentiert. In manchen Tracks kulminiert die Musik in puren Noise. Mal ist es das schrille Fanal der Trompete (&#8220;Equivoque&#8221;), mal ein Strudel durcheinander gewirbelter Sounds (&#8220;Why&#8221;, &#8220;Check Sound Check&#8221;).</p>
<p>Doch das ist nur eine Art, wie Berrocal, Fenech und Epplay auf die titelgebende Eiseskälte reagieren, denn &#8220;Ice Exposure&#8221; hat mehr als genug feinfühlige Momente: Der verspielt-melancholische Texmexsound zur sentimental klagenden Melodie in &#8220;Salta Girls&#8221; ist beinahe so berührend wie Berrocals erschöpfte &#8220;Welcome to my destruction&#8221;-Shouts im rumpeligen Post Punk von &#8220;Sound Check&#8221;. Fast unscheinbar bildet die Interpretation von Ornette Colemans &#8220;Lonely Woman&#8221; den Höhepunkt, bei dem selbst berstendes Glas das sanfte Lamento nicht von seinem Weg abbringt.</p>
<p>&#8220;Ice Exposure&#8221; erschien vor einigen Monaten als LP bei Blackest Ever Black und ist nun als CD mit zwei Extra-Tracks über Klanggalerie erhältlich.</p>
<p><strong>Label: Klanggalerie</strong></p>
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		<title>KONSTRUKT / KEN VANDERMARK: Kozmik Bazaar</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Sep 2019 06:33:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Apostolos Sideris]]></category>
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		<category><![CDATA[Korhan Futaci]]></category>
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		<description><![CDATA[In dem kosmischen Basar von Konstrukt und dem an Tenorsaxophon und Klarinette bewanderten Ken Vandermark wird man ohne Vorwarnung hineingeworfen, denn das erste gemeinsame Album der Istanbuler Freejazzer und ihrem Chicagoer Kollegen beginnt gleich mit einem schrillen, lauten und in &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2019/09/21/konstrukt-ken-vandermark-kozmik-bazaar/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/08/KR065_front.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-18517" title="KR065_front" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/08/KR065_front-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>In dem kosmischen Basar von Konstrukt und dem an Tenorsaxophon und Klarinette bewanderten Ken Vandermark wird man ohne Vorwarnung hineingeworfen, denn das erste gemeinsame Album der Istanbuler Freejazzer und ihrem Chicagoer Kollegen beginnt gleich mit einem schrillen, lauten und in aller Aufgedrehtheit groovigen Freakout, das nach eigenen Angaben als Referenz an Ornette Coleman gedacht ist und allzu gepflegte Gemüter ordentlich aufscheuchen wird.<span id="more-18516"></span></p>
<p>Alle Beteiligten sind seit langem leidenschaftliche Kollaborateure, die in unzähligen Jam-Sessions gelernt haben, sehr spontan und empathisch auf die Ideen und Mechanismen ihrer z.T. renommierten Kollegen (Keiji Haino, William Parker und Thursden Moore im Fall von Konstrukt, Peter Brötzmann, Mats Gustafsson, Zu, The Ex u.v.a. bei Vandermark) einzugehen. Kein Wunder also, dass ein abwechslungsreiches Stimmungsmosaik dabei herauskam, dem auch der Begriff Basar gut zu Gesicht steht.</p>
<p>Im Unterschied zum aufrüttelnden Opener „Diggin’ That Harmolody“ gestalten sich einige Passagen geradezu geschmeidig. „Semazen“ lässt zu einem stimmungsvoll orientalisierenden Saxophon, das den Psychrockern La Piramide Di Sangue zur Ehre gereicht hätte, einen smoothen Basslauf erklingen, nur das spannungsgeladene Beckenrauschen deutet auf das lärmende Feedback und die WahWah-Effekte voraus, die alles in die psychedelische Entgrenzung führen. „East Of West, West Of East“, dessen Titel vielleicht auf den interkulturellen Charakter der Kollaboration und ihren Nicht-Ort verweitst, ist von ähnlich feinsinnigem Aufbau, doch die halsbrecherischen Rhythmen Berkan Tilavels absorbieren irgendwann jede Aufmerksamkeit.</p>
<p>Die zweite Seite enthält mit den Stücken „Ex-cess“ und „Bammm!“ das größte Spagat, denn auf verzerrte, vom Stakkato vorangepeitschte Dissonanz folgt ein aufgeräumtes dublastiges Soundbild, in das Vandermark mit der Klarinette kurze Striche zeichnet. Im abschließenden „Cocoon“ &#8211; ein Titel, der wie das Gegenstück zu einem „Kozmik Bazaar“ anmutet – deutet alles auf den finalen Sturm, vor dem alle rhythmischen und melodischen Zeichen auf Spannung stehen. Doch der letzte Ausbruch bleibt ebenso aus wie der finale Knall, und alles endet in trüber, fast entspannter Erschöpfung.</p>
<p>Das kann in einem Basar, zumal in einem kosmischen, immer passieren und ist verständlich ob der Vielfalt der Ereignisse und der ihr eigenen Reizintensität. Ein Basar ist aber auch ein Ort, den es immer wieder neu aufzusuchen lohnt, und so wird man mit der Zeit immer mehr in ihm entdecken können. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="https://karlrecords.bandcamp.com/">Karlrecords</a></strong></p>
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