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	<title>African Paper &#187; Pan Sonic</title>
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		<title>ÄÄNIPÄÄ: Through A Pre-Memory</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Nov 2013 06:40:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Alan Dubin]]></category>
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		<description><![CDATA[Dass der ewige Drone inzwischen Einzug in viele Bereiche populärer Musik gefunden hat, daran ist Stephen O&#8217;Malley sicher nicht ganz unschuldig, gab es doch in den letzten Jahren keine Musikpublikation, in der nicht in jeder Ausgabe mindestens einmal ein Verweis &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2013/11/16/aanipaa-through-a-pre-memory/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/11/äänipääthroughadreammemory.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7912" title="äänipääthroughadreammemory" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/11/äänipääthroughadreammemory-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Dass der ewige Drone inzwischen Einzug in viele Bereiche populärer Musik gefunden hat, daran ist Stephen O&#8217;Malley sicher nicht ganz unschuldig, gab es doch in den letzten Jahren keine Musikpublikation, in der nicht in jeder Ausgabe mindestens einmal ein Verweis auf Sunn O))) zu finden gewesen wäre. Dies und die Tatsache, dass Genres, die mit (scheinbar) einfachen und begrenzten Mitteln arbeiten, vielleicht noch einmal besonders viele anziehen und (vermeintlich) inspirieren, hat dazu geführt, dass die Zahl der Nachahmer inzwischen Legion ist (und manche von diesen vielleicht ebenfalls in eine Schweineherde ausgetrieben werden sollten).<span id="more-7902"></span></p>
<p>O&#8217;Malley hat in den vergangenen Jahren zahlreiche Soloaufnahmen gemacht und während Partner Greg Anderson sich auf Southern Lord stärker „traditioneller“ Labelarbeit gewidmet hat, war der inzwischen in Paris lebende O&#8217; Malley oft im Kontext von Museen, Gallerien und Theater unterwegs.</p>
<p>Bei dem an Umlauten reichen Projekt ÄÄNIPÄÄÄ arbeitet er mit Mika Vainio zusammen; vor einigen Jahren hatten Sunn O))) zusammen mit PanSonic anlässlich der 10&#8242;-Reihe zu Alan Vegas 70. Geburtstag schon zusammen Suicides „Che“ interpretiert. Vainios Discographie ist ebenfalls umfangreich und von einer ähnlichen Lust am Experiment und an der Überschreitung von (Genre-)Grenzen gekennzeichnet wie die O&#8217;Malleys.</p>
<p>Das 20-minütige „Muse“, mit dem das Album beginnt, lässt Raum, ist transparent: ein schleppender Beat, eine kaum verzerrte Gitarre. Dann beginnt Khanates Alan Dubin mit der Rezitation eines Textes der russischen Autorin Anna Andrejewna Achmatowa, wobei sich der Vortrag anfangs bizarrerweise wie eine alte Wachszylinderaufnahme von Crowley anhört. Nach kurzer Zeit allerdings meint man dann einen verzweifelten Kastraten zu hören, bevor markerschütternde, fast entmenschlichte Schreie beginnen. Dubins Gesang ist aufgrund der recht kargen Instrumentierung stärker im Vordergrund als bei seiner Stammband und klingt dann auch noch irritierender und verstörender. Inmitten der Geräusche und Echos glaubt man dann tatsächlich, man werde Zeuge von etwas extrem Schmerzvollem. Das instrumentale „Toward all Thresholds“ ist dagegen dichter, die unruhigen Drones lassen entfernt an David Jackman denken, bevor nach sieben Minuten Gitarren und Beats einsetzen und das Stück hektischer wird. „Mirror of Mirror Dreams“ ist wesentlich zurückhaltender, teilweise kontemplativ – fast möchte man das als Ambient bezeichnen – und die von Eyvind Kang &#8211; der auch schon auf Sunn O)))s bislang letztem Studioalbum „Monoliths and Dimensions“ mitgewirkt hatte &#8211; arrangierten Streicher lassen kurzzeitig sogar, was die Stimmung anbelangt, an Christoph Heemanns und Andreas Martins leider nicht mehr aktives Projekt Mirror denken. Das ist dann die Ruhe vor „Watch Over Stillness/Matters Priciple“: Riffs, Beats und der erneut wahnsinnige Gesang Alan Dubins. Damit knüpft man klar an „Muse“ an. Irgendwann dann flüstert er nur noch und die Gitarren erinnern an das, was O&#8217;Malley sonst mit/bei Sunn O))) macht. Sehr starke Platte, die Epigonen ganz klar auf ihre Plätze verweist.</p>
<p>M.G.</p>
<p><strong>Label:<a href="http://editionsmego.com/"> Editions Mego </a></strong></p>
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		<title>HILDUR GUDNADOTTIR: Leyfdu Ljósinu</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Jul 2012 05:44:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Hauschka]]></category>
		<category><![CDATA[Hildur Guðnadóttir]]></category>
		<category><![CDATA[múm]]></category>
		<category><![CDATA[Pan Sonic]]></category>
		<category><![CDATA[Throbbing Gristle]]></category>
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		<description><![CDATA[Es passiert immer wieder, dass im Grunde kreative Musiker durch den starken Einfluss anderer vom eigenen künstlerischen Weg abgebracht werden. Die isländische Cellistin Hildur Guðnadóttir demonstrierte jedoch bereits mit ihren beiden ersten Alben „Mount A“ und „Without Sinking“, dass die &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2012/07/07/hildur-gudnadottir-leyfdu-ljosinu/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2012/06/hildurgudnadottirleyfduljosinu.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4737" title="hildurgudnadottirleyfduljosinu" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2012/06/hildurgudnadottirleyfduljosinu-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Es passiert immer wieder, dass im Grunde kreative Musiker durch den starken Einfluss anderer vom eigenen künstlerischen Weg abgebracht werden. Die isländische Cellistin Hildur Guðnadóttir demonstrierte jedoch bereits mit ihren beiden ersten Alben „Mount A“ und „Without Sinking“, dass die zahlreichen Zusammenarbeiten, an denen sie sich Jahr für Jahr beteiligt, ihre eigene musikalische Sprache keineswegs verwässert haben. Ob múm oder Pan Sonic, ob Hauschka oder Throbbing Gristle, die stets unterschiedlichen, aber auch immer interessanten Kollaborationen scheinen <span id="more-4735"></span>ihren kreativen Drang vielmehr mit neuer Inspiration genährt zu haben. Vor einigen Wochen erschien ihr drittes Werk im Alleingang. Erneut ist es ein Konzeptalbum mit einem vagen, für allerlei Interpretationen offenen Thema. Außerdem eines der bislang besten Ambientalben des Jahres und einiges mehr.</p>
<p>Auf deutsch bedeutete der Titel „Leyfðu Ljósinu“ sinngemäß das Erlauben oder Zulassen des Lichtes. Mit diesem Titel im Hinterkopf begab sich die Künstlerin Anfang des Jahres ins Music Research Centre der University of York, um dort im Rahmen eines Workshops ein rund vierzigminütiges Set einzuspielen und aufzunehmen. Zur Verfügung standen ihr das Cello, ihre Stimme, drei Mikrophone und ein rudimentäres Set an Effektgeräten wie etwa das obligatorische Looppedal. Live im Studio einer musikwissenschaftlichen Veranstaltung, das klingt erst einmal nach improvisiert und theorielastig, erfreulicherweise ist aber beides nicht der Fall.</p>
<p>Das Ergebnis ihres Experiments ist ein langes, in sich abgerundetes Stück mit deutlicher Spannnungskurve, sowie ein kurzes einleitendes Vorspiel, welches die einzigen Momente enthält, denen man den improvisierten Charakter der Darbietung noch anhört. Es klingt wie ein vorbereitendes Warmspielen, überwiegend auf den tiefen Saiten mit ihrem warmen Klang, den man so gerne mit dem Cello assoziiert. Doch das Stück stimmt den Hörer nicht nur ein, es enthält auch bereits einen Großteil des Rohmaterials, das im Hauptstück verwendet wird. Dieses beginnt zunächst ruhig und unaufgeregt, im Vordergrund steht zu Beginn, was ungewohnt ist, ihre Stimme. Auf der Basis tiefer Klänge wiederholt sie den Titel in schlichter und zugleich sakral anmutender Weise, wie ein Mantra, das sich irgendwann in den verwunschenen Klangwelten verliert. Dem Klischee nach ist „Leyfðu Ljósinu“ aller Lichtmetaphorik zum Trotz Musik für den Herbst. Die impressionistische Verschwommenheit, die Hildurs Musik so sehr von den klareren Kompositionen Julia Kents unterscheidet, hat eine verwunschene Natur und eine triste Färbung, auch wenn sie durchaus Freude zulässt von der Art, die nach William Blake „nicht lacht“. Im Großen mag die anfangs noch etwas mäandernde Musik in einem stetigen Fluss begriffen sein, auf den vielen kleinen Binnenebenen jedoch wird das dramatische Ringen und die vielen kleinen Rückschläge angedeutet, welche das Hereinlassen des Hellen mit sich bringt: Momente reiner Statik, kurze Verzerrungen, bedrohliches Dröhnen, kleine schrille Ekstasen und durch perkussive Striche erzeugte Stakkatos.</p>
<p>Was für einen spirituellen Vorgang Hildur auch immer mit der Lichtmetapher umschreiben mag, es handelt sich dabei keineswegs um eine einfache, belanglose Gratiserleuchtung, wie sie vermutlich zahllose Buchcover aus der Esoecke suggerieren, sondern um eine innere Auseinandersetzung, deren Dramatik offenkundig wird, sobald man Zugang zu den Klängen gefunden hat. Nur Antony konnte etwas Themennahes mit „Daylight and the Sun“ ähnlich kraftvoll ausdrücken, und in beiden Fällen kommt die Offenheit, der Andeutungscharakter des Motivs dem Charisma der Musik zugute.</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.touchmusic.org.uk/">Touch</a></strong></p>
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