<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>African Paper &#187; Paul Wilson</title>
	<atom:link href="http://africanpaper.com/tag/paul-wilson/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://africanpaper.com</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Sat, 04 Apr 2026 05:43:57 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2</generator>
		<item>
		<title>The Vertical Luminous: Neue LP von F.Ampism</title>
		<link>https://africanpaper.com/2025/11/01/the-vertical-luminous-neue-lp-von-f-ampism/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2025/11/01/the-vertical-luminous-neue-lp-von-f-ampism/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 01 Nov 2025 05:54:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[F.Ampism]]></category>
		<category><![CDATA[Hive Mind Records]]></category>
		<category><![CDATA[Johannes Schebler]]></category>
		<category><![CDATA[Paul Wilson]]></category>
		<category><![CDATA[Yayoba]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://africanpaper.com/?p=48746</guid>
		<description><![CDATA[Am 5. Dezember erscheint mit &#8220;The Vertical Luminous&#8221; das neue Album des britischen Klangkündtlers F.Ampism über Hive Mind Records. Das Werk eröffnet eine vielschichtige Klangwelt aus Synthesizer-Experimenten, verspielten Flötenmotiven, Field Recordings und collageartigen Strukturen, die zwischen Musique Concrète, Free Jazz &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/11/01/the-vertical-luminous-neue-lp-von-f-ampism/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 5. Dezember erscheint mit &#8220;The Vertical Luminous&#8221; das neue Album des britischen Klangkündtlers F.Ampism über Hive Mind Records. Das Werk eröffnet eine vielschichtige Klangwelt aus Synthesizer-Experimenten, verspielten Flötenmotiven, Field Recordings und collageartigen Strukturen, die zwischen Musique Concrète, Free Jazz und elektronischer Abstraktion changieren. Dabei verschwimmen die Grenzen zwischen organischen und künstlichen Klängen, alles scheint in Bewegung und zugleich voneiner subtilen Intensität getragen.<a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/10/theverticalluminous.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-48747" title="theverticalluminous" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/10/theverticalluminous.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-48746"></span></p>
<p>Vom Label heißt es: &#8220;A dayglo collection of synth experiments, found sounds and musique concrète sound collage, The Vertical Luminous blurs all lines between the organic and the electronic, each piece shimmers with a sense of wide-eyed curiosity and lightness, tying the album together into a bubbling, serene gift to the world. Listening to The Vertical Luminous feels a little like tuning in to the secret noises of the microscopic world, the hum and flutter of atoms, molecules, and micro-organisms as they dance just beyond the limits of our perception&#8221;. F.Ampism, hinter dem der in Brighton lebende Musiker und Künstler Paul Wilson steht, ist unter anderem Teil der Projekte Kaloja, Yayoba und Bolide, das Artwork zu &#8220;The Vertical Luminous&#8221; stammt von seinem Yayoba-Kollegen Johannes Schebler (Baldruin). Es erscheint als LP und zum Download.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2036552758/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2025/11/01/the-vertical-luminous-neue-lp-von-f-ampism/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>YAYOBA: Sensory Sensei</title>
		<link>https://africanpaper.com/2025/09/06/yayoba-sensory-sensei/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2025/09/06/yayoba-sensory-sensei/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 06 Sep 2025 05:56:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Baldruin]]></category>
		<category><![CDATA[F.Ampism]]></category>
		<category><![CDATA[Gry]]></category>
		<category><![CDATA[Jani Hirvonen]]></category>
		<category><![CDATA[Johannes Schebler]]></category>
		<category><![CDATA[Paul Wilson]]></category>
		<category><![CDATA[Ruralfaune]]></category>
		<category><![CDATA[Uton]]></category>
		<category><![CDATA[Yayoba]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://africanpaper.com/?p=47865</guid>
		<description><![CDATA[Bisweilen liegt die Besonderheit einer Musik weniger in großen Gesten als in der Art, wie kleinste Details ineinander greifen. Schon beim ersten Hören von Yayobas schon vor einigen Monaten erscheinenem Tape &#8220;Sensory Sensei&#8221; fällt auf, wie stark die einzelnen Bausteine &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/09/06/yayoba-sensory-sensei/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/08/sensorysensei.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-47866" title="sensorysensei" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/08/sensorysensei-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Bisweilen liegt die Besonderheit einer Musik weniger in großen Gesten als in der Art, wie kleinste Details ineinander greifen. Schon beim ersten Hören von Yayobas schon vor einigen Monaten erscheinenem Tape &#8220;Sensory Sensei&#8221; fällt auf, wie stark die einzelnen Bausteine nicht nur nebeneinanderstehen, sondern sich ineinander verschieben und so einen vielschichtigen, oft überraschenden Klangstrom <span id="more-47865"></span>erzeugen. Titel und Musik funktionieren dabei wie zwei Folien, die man übereinanderlegt: erst in der Kombination wird die ganze Bildhaftigkeit deutlich.</p>
<p>Hinter Yayoba stehen Paul Wilson (F. Ampism), Jani Hirvonen (Uton) und Johannes Schebler (Baldruin, und ich nenne von allen dreien nur die wahrscheinlich bekanntesten Projekte), die seit ihrer Gründung u.a. mit modularen Synthies, Perkussion und bearbeiteten Field Recordings experimentieren. Mit ihrem <a title="YAYOBA: A Maze of Glass" href="https://africanpaper.com/2024/11/09/yayoba-a-maze-of-glass/">Debütalbum &#8220;A Maze Of Glass&#8221;</a>, das auf Not Not Fun erschienen ist, haben sie bereits ein deutlich erkennbares Profil entwickelt und viel Aufmerksamkeit in den experimentellen Biotopen dieser Welt gewonnen.</p>
<p>Der Auftakt des Nachfolgerns, &#8220;Apocryphal Stories&#8221;, tastet sich mit verspielten Synthies, künstlichem Vogelgezwitscher und kernigem Brummen noch suchend voran, beinahe wie ein launiges Justieren am Frequenzregler. Mit &#8220;The Burning Of The Desert Seeds&#8221; wird die Stimmung entrückter – fließend, ambient, mit einer kaum greifbaren Sopranistin, die immer wieder tremolierend auf der Bildfläche erscheint, ohne je zum Zentrum zu werden. Hier zeigt sich bereits das Prinzip, das sich durch das Album zieht: weniger geschlossene Songs als vielmehr collagierte Sequenzen, in denen Motive gereiht und nebeneinandergestellt werden und der Fokus auf das Marginale gelenkt wird, das manchmal den ganzen Track ausfüllt. &#8220;Churning Mind&#8221; wirkt wie von innen nach außen gestülpt: rückwärts anmutende Klänge, bimmelnde und quietschende Details, fast wie eine Spieluhr im Traumzustand.</p>
<p>&#8220;Mirror Bounce Experience&#8221; schlägt rauere Töne an, bleibt aber in seiner comichaften Künstlichkeit quirlig und verspielt. &#8220;Born Before&#8221; wiederum baut auf gezeitenhaften Intervallen, kombiniert mit tropisch anmutendem Zirpen und Summen – folkloristische Anklänge sind erkennbar, jedoch immer gefiltert durch eine klar künstliche Ästhetik. Das zentrale &#8220;The Radiant Glow Of Essence&#8221; entfaltet dagegen Pathos im besten Sinne, getragen von Brummen, Glöckchen und orchestral wirkenden Flächen. Spätestens hier zeigt sich, dass das Album nicht nur kleinteilige Spielerei ist, sondern durchaus auch Verdichtung kennt. &#8220;Infinite Reflections&#8221; wirkt zunächst wie ein kurzes Interludium aus Quaken, Hämmern und Bimmeln, das jedoch organisch in eine fließendere Struktur übergeht.</p>
<p>Sehr kurz, fast skizzenhaft bleibt &#8220;Chattering Flower Spirits&#8221;, ehe &#8220;Dance Along The Pilgrim Path&#8221; cinematisch subtile Spannung aufbaut mi Handdrums und orchestralen Andeutungen im Hintergrund. &#8220;Wisdom Keepers&#8221; betont eine ernstere Seite: ein ambientes Fließen, das dennoch viel Sperriges mitführt, detailreich und verschachtelt. &#8220;Corporeal Incarnation Forming&#8221; wiederum ist von sumpfiger, aquatischer Atmosphäre durchzogen, in der sich Quaken und Zirpen mit bimmelnden Akzenten verbinden. Zum Abschluss verwebt &#8220;Waking-Dream Illusions&#8221; tremolierende Klänge, Stimmenreste und ein entrücktes Schweben zwischen Halbwach- und Traumzustand – ein cinematisch wirkendes Finale.</p>
<p>Auffällig ist, wie stark die Titel der Stücke und des Albums selbst die Wirkung der Musik mitprägen. Sie verweisen auf spirituell-mythologische Anklänge, auf Naturbilder, Spiegelungen und Bewusstseinszustände. Begriffe wie &#8220;Apocryphal Stories&#8221;, &#8220;Wisdom Keepers&#8221; oder &#8220;Corporeal Incarnation Forming&#8221; greifen auf ein Vokabular zurück, das religiöse und esoterische Erzähltraditionen anklingen lässt, während andere Wahrnehmung und Selbstbezug thematisieren. Zusammengenommen entsteht so eine Art Rahmenhandlung, die sich wie eine zweite Folie über die Klänge legt – eine semantische Struktur, die die Musik nicht erklärt, aber vertieft. Selbst der Albumtitel &#8220;Sensory Sensei&#8221; lässt sich in diesem Sinne lesen: ein &#8220;Lehrer der Wahrnehmung&#8221;, der weniger Inhalte vermittelt, als vielmehr Formen des Hörens und Erlebens anleitet oder sich gar selbst in diesen findet.</p>
<p>Was dieses Album ebenfalls besonders macht, ist seine erkennbare Signatur im Klangcharakter. Nichts ist kantig oder kratzig, alles wirkt geschmeidig geglättet, bunt, quirlig, cartoonhaft und bisweilen verträumt schön. Zugleich aber ist &#8220;Sensory Sensei&#8221; extrem detailverliebt, die Fülle an kleinen Motiven und die Geschwindigkeit, mit der sie erscheinen, ist beeindruckend. Ob man davon überwältigt oder beglückt wird, mag am eigenen Geschmack liegen. Für den Verfasser dieser Zeilen überwiegt klar die zweite Reaktion: selten hört man Musik, die derart spielrisch-künstlich ist und dabei doch so stimmig wirkt. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Ruralfaune</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2813144406/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2025/09/06/yayoba-sensory-sensei/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>YAYOBA: A Maze of Glass</title>
		<link>https://africanpaper.com/2024/11/09/yayoba-a-maze-of-glass/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2024/11/09/yayoba-a-maze-of-glass/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 09 Nov 2024 07:24:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Baldruin]]></category>
		<category><![CDATA[Bolide]]></category>
		<category><![CDATA[F.Ampism]]></category>
		<category><![CDATA[Grykë Pyje]]></category>
		<category><![CDATA[Jani Hirvonen]]></category>
		<category><![CDATA[Johannes Schebler]]></category>
		<category><![CDATA[Not Not Fun]]></category>
		<category><![CDATA[Paul Wilson]]></category>
		<category><![CDATA[Triple Heater]]></category>
		<category><![CDATA[Uton]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=42830</guid>
		<description><![CDATA[Mit &#8220;A Maze of Glass&#8221; entführt das von den Soundbastlern Paul Wilson (F.Ampism, Bolide, Triple Heater), Jani Hirvonen (Uton, Grykë Pyje) und Johannes Schebler (Baldruin, Freundliche Kreisel, ebenfalls Grykë Pyje) gegründete Trio Yayoba seine Hörer mit einem Mosaik aus modularen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/11/09/yayoba-a-maze-of-glass/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/09/amazeofglass.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-42831" title="amazeofglass" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/09/amazeofglass-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Mit &#8220;A Maze of Glass&#8221; entführt das von den Soundbastlern Paul Wilson (F.Ampism, Bolide, Triple Heater), Jani Hirvonen (Uton, Grykë Pyje) und Johannes Schebler (Baldruin, Freundliche Kreisel, ebenfalls Grykë Pyje) gegründete Trio Yayoba seine Hörer mit einem Mosaik aus modularen Synthiesounds, vielgestaltiger Perkussion und bearbeiteten Field Recordings auf eine klangliche Odyssee durch ferne Regionen. Dass es sich dabei <span id="more-42830"></span>um die fantastischen Landschaften eines abenteuerlustigen Geistes handelt, steht jedoch von Beginn an außer Frage. Wollte man Phrasen erfinden, dann wäre surreale Exotica wohl das Schlagwort der Stunde.</p>
<p>Schon der Opener &#8220;Radiant Reflections&#8221; versetzt den Hörer in eine fremdartige Welt aus Flöten und Synthies, die streckenweise an ein Pfeifkonzert tropischer Vögel erinnern. Die Klänge wirken, als würden sie durch einen Urwald hallen, während die rhythmischen Elemente dezent und hypnotisch an eine Kamerafahrt durch eine Fantasielandschaft erinnern. Dieser exotische, entrückte Ansatz zieht sich durch das gesamte Album und wird durch allerlei echte und gefühlte Referenzen an zahllose Musiktraditionen jenseits der westlichen Kernländer immer wieder neu umgesetzt. Das ist &#8211; auch &#8211; Musik für den einen Typen, der den ganzen Arte Tetra-Labelkatalog besitzt und daneben das Cover von Nurse With Wounds &#8220;A Sucked Orange&#8221; an die Wand gepinnt hat.</p>
<p>Immer wieder besticht die Musik durch nostalgische Synthieparts, die in manchen Passagen mit launig blubbernden Details, mit rhythmischen Klickern und sanftem Gerumpel angereichert sind. Feinste Geräusche klopfen sanft aneinander und lassen eine Atmosphäre entstehen, die trotz der dichten Klangschichten niemals aufdringlich wirkt. Bisweilen bringen filigrane Details, die auf entrückten Klangfundamenten entstehen, frische rhythmische Strukturen hervor. Immer wieder flattert und zwitschert und quiekt und quakt es, zwischendrin trillert eine Flöte, klingeln Glöckchen, singen himmlische Chöre, brummt eine herzige Tuba oder pocht eine organisch pulsierenende Handtrommel, wobei man vermuten darf, dass ein großer Teil dessen sich einer erfolgreichen Illusionsbildung verdankt oder schlicht eine Fata Morgana in den Gehörgängen des Publikums ist. Nicht selten kommt auch eine gehörige Portion Spannung in die Musik, wenn es leiser und tastender und zögerlicher wird.</p>
<p>Besonders intensive Momente finden sich in &#8220;Uniformity and Dispersal&#8221;, das u.a. durch ein sanft gespieltes, an ein Saxophon erinnerndes Blasinstrument eine neue, kaum greifbare Atmosphäre entstehen lässt. Hier schafft es das Trio, sich in den Schichten der Klänge zu verlieren, bis diese wie in dem vielleicht zerbrochenen Glas des Albumtitels unzählige Male gespiegelt werden. Das Stück entwickelt sich weiter zu einem fesselnden Mix aus sirenenartigen Klängen und rhythmischen Elementen, die Erinnerungen an einen venezianischen Saltarello wachrufen.</p>
<p>Das Album als Ganzes ist wie ein Labyrinth aus Klangstrukturen, in dem jede Ecke und jede Wendung neue Überraschungen bereithält und oftmals nur ganz kurz anklingen lässt, wie um zu zeigen, dass die Geschichte an jeder Weggabelung auch einen ganz anderen Verlauf nehmen könnte. Von der fast orchestralen Opulenz in &#8220;Strange Morning&#8221; bis hin zu den flächigen, fast traumverlorenen Klängen von &#8220;Shapeshifter’s Dream&#8221;, zeigt sich die Wandelbarkeit der Musik – oftmals im Einklang mit dem, was die Titel der Stücke ankündigen. Und gerade dass sich viele der Sounds als sanft und doch plastisch erweisen, demonstriert, dass hier drei Musiker mit einem feinsinnigen Gehör am Werk sind.</p>
<p>Doch dieses Können ist längst nicht alles, denn ein großer Teil der Qualitäten von &#8220;A Maze of Glass&#8221; verdankt sich den Ideen und wahrscheinlich auch dem Geschmack, den Schebler, Hirvonen und Wilson offenkundig teilen, denn auch wenn man das Album nicht auf den Aspekt Exotica reduzieren muss, darf man festhalten, dass Fernweh seit dem europäischen Genrefilmen der 70er selten so unverkrampft umgesetzt und in surreale Psychedelik gepackt wurden wie auf diesem Tape.</p>
<p><strong>Label: Not Not Fun</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=206826198/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2024/11/09/yayoba-a-maze-of-glass/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
