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	<title>African Paper &#187; Pepijn Caudron</title>
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		<title>Krengs Arbeiten für Abattoir Fermé auf 4 LPs</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Oct 2022 04:31:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Abattoir Fermé]]></category>
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		<category><![CDATA[Morr Music]]></category>
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		<description><![CDATA[Miasmah haben soeben eine 4 LPs umfassende Sammlung an Soundtrackmaterial veröffentlicht, die der Komponist Pepijn Caudron mit seinem Projekt Kreng für die Belgische Theatergruppe Abattoir Fermé in den Jahren 2007 bis 2011 geschrieben und u.a. mit einem großen Aufgebot an &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/10/27/krengs-arbeiten-fur-abattoir-ferme-auf-4-lps/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Miasmah haben soeben eine 4 LPs umfassende Sammlung an Soundtrackmaterial veröffentlicht, die der Komponist Pepijn Caudron mit seinem Projekt Kreng für die Belgische Theatergruppe Abattoir Fermé in den Jahren 2007 bis 2011 geschrieben und u.a. mit einem großen Aufgebot an Samples und dem Klang von Schallplatten und Tapes, die bessere Tage gesehen haben, produziert hatte.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/10/fotor_1666715367395.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-31919" title="fotor_1666715367395" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/10/fotor_1666715367395.jpg" alt="" width="651" height="632" /></a><span id="more-31918"></span></p>
<p>Die Stücke, die Titel wie, &#8220;Mythobarbital&#8221;, &#8220;Snuff&#8221; oder &#8220;Monkey&#8221; tragen, schaffen auch ohne Einbindung in die transgressiven theatralischen Inszenierungen eine beeindruckend dunkle, z.T. beklemmende Atmosphäre, deren musikalische Bandbreite von einer flächigen Dröhnung, die einem Begriff wie Dark Ambient einen besseren Leumund geben würde, über aufwühlende, orchestral anmutende Dramatik bis hin zu hypnotischem Ritualusmus reicht. Die LPs, deren Mastering Nils Frahm übernommen hatte, erscheinen in 300er Auflage, die Musik ist auch digital erhältlich.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3094136246/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe>/clipdata_bodytext_221025_182758_662.sdocx&#8211;&gt;</p>
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		<title>KRENG: Selfed</title>
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		<pubDate>Sat, 28 May 2016 05:08:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Drone Records]]></category>
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		<category><![CDATA[Pepijn Caudron]]></category>
		<category><![CDATA[Substantia Innominata]]></category>

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		<description><![CDATA[Manche Formen instrumentaler Musik, (Dark) Ambient oder gewisse Spielarten des Drones etwa, lassen sich wegen der vorhandenen Leerstellen (auch immer) als Soundtrack für imaginäre/imaginierte Filme verstehen und deuten. Der Belgier Pepijn Caudron hat unter seinem Projektnamen Kreng in den vergangenen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2016/05/28/kreng-selfed/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/05/KrengSUB23.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-12242" title="KrengSUB23" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/05/KrengSUB23-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Manche Formen instrumentaler Musik, (Dark) Ambient oder gewisse Spielarten des Drones etwa, lassen sich wegen der vorhandenen Leerstellen (auch immer) als Soundtrack für imaginäre/imaginierte Filme verstehen und deuten. Der Belgier Pepijn Caudron hat unter seinem Projektnamen Kreng in den vergangenen Jahren Klänge nicht nur fürs Kopfkino komponiert, sondern für insgesamt 50 Theater- und Tanzproduktionen die Musik geschrieben, sehr häufig für eine Theatergruppe mit dem bezeichnenden Namen „Abbatoir Fermé“. <span id="more-12241"></span>Krengs Alben tragen Titel wie <a href="http://africanpaper.com/2015/05/09/kreng-the-summoner/">„The Summoner“</a> oder „Grimoire“, seine Musik wurde schon als <a href="http://pitchfork.com/reviews/albums/13392-lautopsie-phenomenale-de-dieu/">„haunted-house ambience“</a>, der Komponist selbst als <a href="https://www.normanrecords.com/records/156684-kreng-cooties">„evil“</a> tituliert. Inzwischen hat Caudron auch fürs Kino gearbeitet und den Soundtrack für die kleine Horrorkomödie <em>Cooties</em> komponiert. Natürlich ist Krengs Musik von einem dunkle(re)n Ton, ohne aber dabei auf Buhu-Effekte zu setzen. Wodurch sich seine Arbeit von anderen abhebt, ist wie variantenreich er agiert, was erneut bei „Selfed“ deutlich wird.</p>
<p>Die Doppel-10‘ enthält Musik, die für eine Tanzchoreographie Kevin Trappeniers für einen einzelnen Tänzer komponiert wurde. In dieser Choreographie geht es u.a. darum – wie es in der Presseinfo heißt – „geistige und physische Barrieren des Selbst und der Gesellschaft“ zu überwinden. Damit passt “Selfed” (natürlich) in die Reihe der seit einigen Jahren auf Substantia Innominata veröffentlichten 10‘es, schließlich handelt es sich um „A concept that embraces the prospect of infinite possibilities for artists to create music about the intangible“, der gewählte Labelname “stands as a metaphor for the aim to experience the New, Unthought, Utopian, to enlarge the perception-bounds for exactly these contents”. Überwindung von Grenzen also, Möglichkeiten der Entwicklung und Befreiung.</p>
<p>Teil eins beginnt mit einem langsam in der Ferne anschwellendem Rauschen, das aus vielen Schichten zu bestehen scheint und das dann plötzlich lauter wird, fast nach Feedback klingt, abbricht, um dann in einen neuen melodischen Drone überzugehen, in dem eine leichte Unruhe herrscht. Der zweite Track ist melodisch(er), das reduzierte Rauschen und Dröhnen wird von einzelnen Klaviertönen durchzogen. Von der Stimmung wird hier eine eher latente als virulente Bedrohung heraufbeschworen. Der Abschlusstrack knüpft entfernt an den Vorgänger an: Das klingt fast so, als hätten Bohren und der Club of Gore und Angelo Bardalamenti zusammen mit Mirror eine Jamsession gemacht. (M.G.)</p>
<p><strong>Label:<a href="http://www.substantia-innominata.de/index.html"> Substantia Innominata</a></strong></p>
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		<title>KRENG: The Summoner</title>
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		<pubDate>Sat, 09 May 2015 06:11:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
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		<category><![CDATA[Miasmah]]></category>
		<category><![CDATA[Pepijn Caudron]]></category>

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		<description><![CDATA[Es sind schon viele Alben aus Trauer entstanden, und viele handeln von der Trauer um eine geliebte Person. Alben, die das Trauern als solches zum Thema haben, sind seltener. Das könnte damit zu tun haben, dass die Frage nach den &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2015/05/09/kreng-the-summoner/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/05/krengthesummoner.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-10240" title="krengthesummoner" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/05/krengthesummoner-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Es sind schon viele Alben aus Trauer entstanden, und viele handeln von der Trauer um eine geliebte Person. Alben, die das Trauern als solches zum Thema haben, sind seltener. Das könnte damit zu tun haben, dass die Frage nach den Mechanismen des Trauerns sehr theoretisch anmutet, aber sie ist auch komplizierter als man vielleicht denkt, denn eine Trauer, die sich weder in die Verdrängung noch in Selbstmitleid flüchtet, erfordert Leidensfähigkeit und ist keineswegs eine passive Angelegenheit.<span id="more-10239"></span></p>
<p>Für den Belgier Pepijn Caudron ist das Thema auch keine theoretische Sache, denn der Grund für seine Beschäftigung mit dem Wesen der Trauer ist ein sehr persönlicher und rührt aus dem Verlust einiger ihm nahestehender Personen. Irgendwo stieß der Musiker auf die psychologische Beobachtung, dass Trauer häufig in mehreren, sich teilweise widersprechenden Phasen bewältigt wird. Zunächst schreckt der Trauernde davor zurück, den Verlust und den damit verbundenen Schmerz anzuerkennen und klammert sich mit unterschwelliger Verzweiflung an die Zeit vor dem Verlust. Da eine solche Verleugnung nur auf Zeit funktioniert, stellt sich bald so etwas wie Wut ein, Wut auf den Verlust als solchen, vielleicht auch auf die betrauerte Person, aber auch auf sich selbst und die eigene Unfähigkeit zu verleugnen und zu verdrängen. Mit der Phase des inneren Abwägens setzt der erste Schritt in Richtung Akzeptanz ein, dem allerdings meist eine Phase der Depression vorausgeht: Erst wenn diese durchlebt ist, kann der Trauernde den Schicksalsschlag akzeptieren.</p>
<p>Caudron erkannte in dieser Beschreibung so viel von seinen eigenen Erfahrungen wieder, dass er den Drang verspürte, seinen eigenen Weg durch die Trauer in einem Album durchzuarbeiten. „The Summoner“, das auf diesen Erfahrungen und Überlegungen beruht und doch noch einen Schritt weitergeht, stellt in der Diskografie des Musikers schon deshalb eine besondere Wegmarke dar, weil hier erstmals mit Studiomusikern statt ausschließlich mit Samples gearbeitet wird.</p>
<p>Die minutenlange Stille, mit der „Denial“ beginnt, könnte glatt für all das stehen, das der Trauernde, beide Hände auf die Ohren gedrückt, nicht wahrhaben will. Doch es ist eine trügerische Stille, in der sich klammheimlich eine unerbittliche Realität zusammenbraut, die durch ihr schwelend kreisendes Dröhnen, durch seltsame Stimmen und entferntes Gerumpel so bedrohlich wie ein düsteres Wahngebilde anmutet. Caudrons Erfahrung bei der Arbeit fürs Theater kommt ihm schon hier zugute, denn die leicht überhörbaren Details schwirren derart gekonnt im Raum herum, dass man auch als Hörer dieser Wirklichkeit kaum entweichen kann. Die darauf folgende „dialektische“ Folge von wenig Licht und viel Schatten weiß ebenfalls davon zu kosten – das trockenere, direktere „Anger“ mit seinen lauten und eruptiven Streicherkaskaden, das mit viel orchestralem Geklapper vor sich hinsuchende „Bargaining“, das weitaus eindeutiger dahingleitende „Depression“ und zuletzt die genügsame Ruhe des schlichten Pianos in „Acceptance“.</p>
<p>Mit „The Summoning“ geht Caudron über das Theoriekonzeot hinaus und markiert den Punkt, an dem der schwärzeste in den lichtesten Abschnitt übergeht. Wie um zu zeigen, dass an der Stelle etwas neues geboren wird, scheint er hier noch einmal das ganze Album zu bündeln und über sich selbst hinauszuführen, und es ist nicht unpassend, dass er dies nicht im Alleingang vollzieht, sondern seine Landsleute von Amenra mitmischen lässt. Das schleppende Schlagwerk, die kraftvollen, kernigen Gitarrenwände und das heißere Gröhlen der bekannten Doommetaller, die im Normalfall als niederdrückend empfunden werden, wirken hier fast so erhebend wie eine Levitation.</p>
<p><strong>Label: Miasma</strong></p>
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