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	<title>African Paper &#187; Peter Brötzmann</title>
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		<title>Along the Way: Neuer Bildband von Peter Brötzmann</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Feb 2021 05:48:50 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Im März erscheint ein über zweihundert Seiten umfassender Kunstband des vor allem für sein Spiel des Bass-Saxophons bekannten Jazzmusikers Peter Brötzmann. Der Band mit dem Titel &#8220;Along the Way&#8221;, der von Brötzmanns musikalischer Weggefährtin Heather Leigh herausgegeben wird, enthält Gemälde &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/02/11/along-the-way-neuer-bildband-von-peter-brotzmann/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im März erscheint ein über zweihundert Seiten umfassender Kunstband des vor allem für sein Spiel des Bass-Saxophons bekannten Jazzmusikers Peter Brötzmann. Der Band mit dem Titel &#8220;Along the Way&#8221;, der von Brötzmanns musikalischer Weggefährtin Heather Leigh herausgegeben wird, enthält Gemälde und Zeichnungen, die auf zum Teil ungewöhnlichen Bildträgern angefertigt wurden und Fotografien unterschiedlicher Objekte. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/02/fotor_1612975209456.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-24153" title="fotor_1612975209456" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/02/fotor_1612975209456.jpg" alt="" width="719" height="998" /></a><span id="more-24152"></span> Er enthält außerdem eine Reihe an meist essayistischen Texten von Stephen O&#8217;Malley, John Corbett, Karl Lippegaus, Sotiris Kontos, Thomas Millroth, Markus Müller sowie Brötzmann und Leigh selbst. Eine signierte Version kann nun bei Trost Records vorbestellt werden, die den Band in Zusammenarbeit mit Corbett vs Dempsey und dem Wolke Verlag herausbringen. &#8220;Being on the road so much, the time-space between the tours is not long enough for preparing big canvases and starting oil-paintings.You use what’s on the table &#8211; paper, cardboard, an empty cigar box, pens, felts and brushes, ink in a glass or a Chinese ink stone.You use what there is and that’s what we musicians call improvising and that’s what the works in this book are about [and my life too]: IMPROVISATION&#8221; (Peter Brötzmann) <a href="https://www.trost.at/peter-broetzmann-along-the-way-unsigned-regular-version.html"><strong>@ Trost Records</strong></a></p>
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		<title>PHALLUS DEI: Black Dawn</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Jul 2017 06:47:45 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/07/phallusdeiblackdawn.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-14024" title="phallusdeiblackdawn" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/07/phallusdeiblackdawn-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Ein in dichte, undurchdringliche Dunkelheit gehülltes Szenario, in welchem sich nur schemenhaft kleine Details zu erkennen geben. Erst mit der Zeit scheint sich das Dunkel etwas zu lichten, nach und nach geben sich immer mehr Gegenstände zu erkennen, die langsam aber merklich in Bewegung geraten. Und doch bleibt all dies so rätselhaft und unklar wie zuvor, und ganz auflösen wird sich das Dunkel ohnehin nicht. Was bleibt ist der Eidruck einer diffusen Bedrohung. So in etwa könnte man sich eine schwarze Morgendämmerung oder ein schwarzes Erwachen vorstellen. Phallus<span id="more-14023"></span> Dei haben für ihr neues Album einen wahrlich passenden Titel gewählt.</p>
<p>Phallus Dei besteht als Projekt bereits seit Ende der 80er – damals noch als Solo-Projekt von Oliver St. Lingam, doch bald kamen andere Musiker hinzu, und seit langem bilden Lingam, Marc Ernsting und Richard Van Kruysdijk eine feste Band, die sich aber immer wieder Gassänger und andere Kollaborateure aus ganz unterschiedlichen Ecken ins Boot holt. Dies und ein wahrscheinlich ohnehin recht breit gefächertes Interesse an Musik sorgt bis heute dafür, dass die Gruppe ihren stilistischen Ort auf fast jedem Release immer wieder neu definiert hat, und so kann man auf Phallus Dei-Platten phasenweise rituellen Industrial, Ambient, Crossover oder, wie zuletzt bei „A Day in the Life of Brian Wilson“ melancholische Songs in teilweise akustischer Instrumentierung hören. In einer schwer zu definierenden düsteren Verschrobenheit findet man erst mit der Zeit ein vage verbindendes Element.</p>
<p>Das vor kurzem wieder beim alten Stammlabel Dark Vinyl erschienene „Black Dawn“ wirkt von der musikalichen Gestalt her wie eine radikale Antithese zum besagten Vorgänger, denn während „A Day in the Life of Brian Wilson“ äußerst eingängig war und einen leichten, luftigen Sound hatte, findet sich auf dem aktuellen Longplayer die schwerste Dröhnung, die man von der Band bislang zu hören bekam. Gleich das eröffnende „Slewed“ besteht vordergründig betrachtet aus einer tonnenschweren, statischen Klangdecke von zähem, klebrigem Material. Assoziationen zu mittlerweile klassischen Sunn O)))-Alben oder deren Zusammenarbeit mit Boris liegen nahe, auch wenn man aus Distinktionsgründen sicher obskurere Vergleiche finden könnte. Doch Phallus Dei klingen elektrifizierter, schaffen ein meliertes Amalgam aus Gitarrendöhnen, Beckenrauschen und Elektronik.</p>
<p>Am interessantesten jedoch sind die vielen Beigaben, die die vermeintliche Statik durcheinanderbringen und immer wieder für Dramatik sorgen: kurze, hektische Rhythmen, die so schnell von der Bildfläche verschwinden, wie sie erschienen sind, eine Schuttlawine aus bedrohlich heranrollenden Sounds, desolates, rituell angehauchtes Pochen, seltsame Hochtönereien. Ist „Slewed“ noch mehr „black“ als „dawn“, so ändert sich dies zumindest bei den nächsten beiden Tracks, bei denen sich die einzelnen Komponenten weit mehr an die Oberfläche wagen. Bei „Starman“ ist dies – nach einem längeren Vorlauf aus verrauschtem Pulsieren und hypnotischem Celloeinsatz – das Tenorsaxophon keines Geringeren als Peter Brötzmann, dessen Spiel perfekt mit dem Rest interagiert und zugleich für die emotional entfesseltsten Momente sogt.</p>
<p>Das Cellospiel von Jacqueline Hamelink prägt auch das folgende „Zauberwald“, das mit seiner beklemmenden Atmosphäre fast einen Gegenpart bildet. Durchgehende Rhythmen und die einzigen Sprachfetzen auf dem Album geben diesem Stück vorübergehend die Klarheit eines luziden (Alb-)Traums. Das fast zwanzigminütige „Krieger“, das Phallus Dei wieder im Alleingang bestreiten, knüpft in seinem zähen Bombast an den Opener an. Würde das Album nach der ersten Hälfte des Songs enden, hinterließe es den Eindruck eines äußerst fatalistischen Zyklus, doch entrückt über der Dröhnung schwebende Synthies und das Hauchen einer sanften Stimme lassen schon ahnen, dass die doomige Schwere nur ein retardierendes Moment darstellt – eine Erwartung, die sich im kraftvollen Drumeinsatz erfüllt. „Stigmata“ (das auf der mir vorliegenden CD-Version enthalten ist, auf der 2LP-Version findet ich stattdessen der Track „Corpus“) sorgt mit dem tiefen, ornamentalen Saxophonspiel Niels van Hoorns und verspielter Elektronik für einen ereignisreichen Abschluss. Letzteres stammt aus der Ideenschmiede Merzbows, der dem Charakter des Stücks jedoch keinen derart individuellen Stempel aufdrückt wie die anderen Gastmusiker.</p>
<p>„Black Dawn“ ist ein ungemein intensives Album, das garantiert ganz unterschiedliche Hörergruppen jenseits von Genregrenzen zu begeistern versteht, wenn es denn die entsprechende Verbreitung erfährt. Sanfte Gemüter, die beim Vorgängeralbum gerade die relativ leichte, stellenweise fast poppige Gestalt mochten, sollten sich diesen Brocken jedoch mit einer festen Grundlage im Magen zu Gemüte führen. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.darkvinyl.de/">Dark Vinyl</a></strong></p>
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		<title>PETER BRÖTZMANN / HEATHER LEIGH: Ears are Filled with Wonder</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Aug 2016 04:56:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die aus der Country- und Westernmusik bekannte Pedal Steel Guitar, die man als Laie nicht auf den ersten Blick als Gitarre erkennt, hatte ursprünglich wenig Berührungspunkte mit Blasinstrumenten wie Saxophon und Klarinette. Erst in jüngerer Zeit und im Zuge hybrider &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2016/08/27/peter-brotzmann-heather-leigh-ears-are-filled-with-wonder/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/08/broetzmannleighears.jpe"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-12613" title="broetzmannleighears" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/08/broetzmannleighears-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Die aus der Country- und Westernmusik bekannte Pedal Steel Guitar, die man als Laie nicht auf den ersten Blick als Gitarre erkennt, hatte ursprünglich wenig Berührungspunkte mit Blasinstrumenten wie Saxophon und Klarinette. Erst in jüngerer Zeit und im Zuge hybrider Stilansätze kamen diese Instrumente miteinander in Berührung, und mit dem entsprechenden Mut zum Improvisieren entfalteten sich bald interessante Harmonien und Kontraste.<span id="more-12612"></span></p>
<p>Hört man sich das erste gemeinsame Album von Heather Leigh und Peter Brötzmann an oder sieht eines ihrer Konzerte, dann könnte man meinen, dass die Pedal Steele und Blasinstrumente wie Tenorsaxophon, Bassklarinette und das aus Ungarn stammende Tárogató schon immer zusammen gehört hätten. Ähnliches kann man von den beiden Virtuosen sagen, die sich aber erst 2015 kennen lernten und seit letztem Herbst zusammen auftreten. Leigh, die aus den USA stammt und heute in Glasgow neben ihrer Musik noch den rührigen Vulcanic Tongue-Kosmos mitbetreit, ist Sängerin und Instrumentalistin im Grenzbereich zwischen Americana und freier Improvisation, ihr älterer Kollege ist einer der bekannteste Saxophonisten Deutschlands und für seinen impulsiven und ekstatischen Stil bekannt.</p>
<p>Das vorliegende One Track-Album entstand wohl aus einer spontanen Idee heraus, als Leigh als Teil des Peter Brötzmann-Oktetts mit ihm in Krakau wohnte und sich schnell gemeinsame Interessen herausbildeten. Herausgekommen ist dabei ein knapp halbstündiges Stück, dass peu a peu zu einem wandlungsfähigen Narrativ aus Episoden heranwächst, die sich immer wieder spontan aus vorangegangenen Motiven herausentwickeln.</p>
<p>In den ersten Momnten des eher smoothen Einstiegs hört man Leigh kaum, und das Zentrum des Geschehens ist ganz dem melancholischen Saxophonspiel Brötzmanns überlassen, das zunächst immer wieder in bedeutungsvolle Stille zurückfällt, aber nach kurzer Zeit ornamentaler wird und schnell die für ihn typische Expressivität und Unberechenbarkeit offenbart. Unberechenbar wird es v.a. auch beim Tempo, dass sich immer wieder zu drängenden Höhenflügen steigert. Wenn Leigh dann etwas deutlicher zu hören ist, bildet ihr wabernder Klangteppich erst einmal einen angenehmen Rahmen, in welchem Brötzmanns breite und teilweise schrille Pinselstriche um so forscher wirken.</p>
<p>Doch mit der Zeit wird klar, dass die Gitarre die Ränder nicht mit beliebigen Hintergrundfarben ausfüllt, sondern subtil mit dem Duettpartner und dem Klang der jeweiligen Blasinstrumente kommuniziert und ihr Spiel durch kleine Vorgaben sogar zu führen versteht. Bisweilen kommt es sogar zu kleinen „konfliktreichen“ Situationen, bei denen die Musiker sich für Momente wie Gegner gegenüber stehen. Dann gibt es interessante Rangeleien, bei denen sich beide letztlich als versierte Entfesselungskünstler erweisen. Die Momente, an denen Leigh vorübergehend den vorderen Bühnenraum erobert, zählen neben Brötzmanns fast hendrixartigen Soli auf dem Tenorsax zu den unangefochtenen Höhepunkten des Albums. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.trost.at/">Trost Records</a> / <a href="http://www.nottwo.com/">Not Two Records</a></strong></p>
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		<title>OREN AMBARCHI / MASSIMO PUPILLO / STEFANO PILIA: Aithein</title>
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		<pubDate>Wed, 04 May 2016 09:06:44 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Es gibt in der etwas abstrakteren Musik ein paar Motive, die nie langweilig werden, vorausgesetzt sie gelingen. Eines davon ist die mit vielen kleinen Spannungsmomenten in der genau richtigen Unbestimmtheit gehaltene Steigerung von Intensität und Klangfülle, die sich &#8211; ausgehend &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2016/05/04/oren-ambarchi-massimo-pupillo-stefano-pilia-aithein/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/04/ambarvhipiliapupilio.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-12068" title="ambarvhipiliapupilio" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/04/ambarvhipiliapupilio-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Es gibt in der etwas abstrakteren Musik ein paar Motive, die nie langweilig werden, vorausgesetzt sie gelingen. Eines davon ist die mit vielen kleinen Spannungsmomenten in der genau richtigen Unbestimmtheit gehaltene Steigerung von Intensität und Klangfülle, die sich &#8211; ausgehend von einem eher zaghaften Bündeln von Energie &#8211; an einem eruptiven Höhepunkt entlädt und ein ungewisses Nachspiel einleitet. Da denken manche an Aristoteles und die klassische Tragödie, fröhlichere Zeitgenossen vielleicht an Sex, wieder andere an<span id="more-12067"></span> Postrock, ein ganzes Musikgenre, dem dieses Motiv, so hört man bisweilen, seine Existenz sichert.</p>
<p>Ein Grund, warum man die vorliegende Kollaboration von Oren Ambarchi, Massimo Pupillo und Stefano Pilia, über deren zahlreiche Zusammenarbeiten (siehe tags am Fußende der Besprechung) man ein dickes Buch schreiben könnte, nicht unbedingt Postrock nennen sollte, liegt in der Tatsache begründet, dass die Bewegungen auf &#8220;Aithein&#8221; nicht hinter einem milchigen Film verborgen sind und ihnen jeglicher lustlose Phlegmatismus fehlt.</p>
<p>Aufgenommen wurde das Werk vor zirka einem Jahr bei einem Konzert in Bologna, und dem Titel sowie einigen spärlichen Angaben zufolge sind die beiden Tracks von verschiedenen Konzepten des Äthers inspiriert, einem Element, dass nach  antiken Kosmologien den Weltraum ausfüllt und als reine Form von Feuer ebenso wie von Luft betrachtet wurde. Etymologisch abgeleitet ist der Begriff dann auch vom Verb <span style="color: #2e271f;"><span style="font-family: Palatino Linotype,Athena;"><span style="font-size: medium;">αἴθειν</span></span></span> für &#8220;glühen&#8221;, das hier als Titel verwendet wurde. Ebenso dachte man, dass der Äther die basale Substanz der Planeten und Sternen bilde, und in der Dynamik eines planetarischen Entstehungsprozesses könnte man eventuell einen Bezug zur in der Musik vollzogenen Bewegung sehen.</p>
<p>Das gut zwölfminütige &#8220;Burn&#8221; ist noch recht verhalten und wirkt auf den ersten Eindruck wie ein Intro: Zwei Gitarren, die sich über weite Strecken geradeso als solche zu erkennen geben und auch der Stille ihren Raum lassen, zeichnen unbestimmte, dezente Figuren in den Raum, bei denen man angesichts des Titels an das Ausbrennen einer Glut denken mag, doch dies ist trügerisch &#8211; unterschwellig lodert es immer deutlicher, die Sounds geraten mit der Zeit lauter, brennender, schmerzhafter, selbst kleine Eruptionen finden statt, auch ohne die Drums, auf die man schon sehnlichst wartet. Immer mehr erinenrt das Stück an ein Glühen, das jederzeit in einen offenen Brand übergehen kann, und das wird es auch &#8211; am Übergang zu Shine, dass das eigentliche Hauptstück des Albums ist.</p>
<p>Bei dem inhaltlich zweigeteilten Stück greift Ambarchi dann auch zu seinen Drumsticks: Verspielt und minimalistisch wird zunächst nur mit den Hihats Spannung erzeugt, das Rumoren von Bass und Gitarre zeigt, dass sich hier etwas Größeres zusammenbraut, und nachdem sich die Perkussion auf eine etwas zerfranstere Struktur eingespielt hat, registriert man irgendwann ganz schnell den Zuwachs an Intensität. Heftige Trommelwirbel und eindringliche repetitive Melodie-Patterns, Soli, die streckenweise wie Schreie klingen, all dies und einiges mehr bis zum tosenden, ekstatischen Höhepunkt. Natürlich geht es noch weiter &#8211; tänzelnd, knarrend, zunächst ein kleines Nachbeben, dann beinahe so heftig wie vor den Knall und zum Schluss sogar für Minuten so etwas wie Rock.</p>
<p>Zuverlässigen Angaben zufolge sollen von den 180 chicen schwarzen Scheiben nur noch wenige zu ergattern sein, der Rest ist Bandcamp. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.karlrecords.net/">Karlrecords</a></strong></p>
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		<title>Neues vom Abwärts!-Magazin: Heft 12 und Abonnement</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Feb 2016 12:55:06 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Vom Berliner Abwärts!-Magazin ist vor kurzem die 12. Ausgabe erschienen. &#8220;ABWÄRTS ist das Gemeinschaftsprodukt folgender Zeitschriften: Es beerbt die seligen Sklaven, den unregelmäßig erschienenen Nachfolger Gegner und integriert die floppy myriapoda (als „Subkommando für die freie Assoziation“), den politjournalistisch ausgerichteten &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2016/02/12/neues-vom-abwarts-magazin-heft-12-und-abonnement/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vom Berliner Abwärts!-Magazin ist vor kurzem die 12. Ausgabe erschienen. &#8220;ABWÄRTS ist das Gemeinschaftsprodukt folgender Zeitschriften: Es beerbt die seligen <em>Sklaven</em>, den unregelmäßig erschienenen Nachfolger <em>Gegner</em> und integriert die <em>floppy myriapoda</em> (als „Subkommando für die freie Assoziation“), den politjournalistisch ausgerichteten <em>telegraph</em>, der dem katastrophalen Abbau ostdeutscher Ökonomie, Kultur und Identität seit 1989 – als Nachfolgeblatt der Ostberliner <em>Umweltblätter</em> – nachgeht, und den kulturpolitischen Almanach <em>Zonic</em>. Das neue literarisch-politische Periodikum wird seit März 2014 alle zwei Monate herausgegeben. Der Name ABWÄRTS geht auf Franz Jung zurück. Die Autobiographie des Schriftstellers, Ökonomen und Politikers erschien unter den Titeln <em>Der Weg nach unten</em> (1961) und <em>Der Torpedokäfer</em> (1972), der Arbeitstitel des ersten Manuskriptes jedoch war <em>Die Vögel und die Fische. 33 Stufen abwärts</em>. Aus dem Leben eines Deutschen (Brief an Ruth Fischer vom 24. 1. 1947).&#8221; <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/02/abwärts12.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-11646" title="abwärts12" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/02/abwärts12-184x300.jpg" alt="" width="184" height="300" /></a><span id="more-11644"></span>Von der Redaktion des Magazins <em>Abwärts!</em> (<a href="http://africanpaper.com/2015/12/09/11-ausgabe-des-abwarts-magazins-erschienen/">siehe auch diese Ankündigung auf unserer Seite</a>) erreicht uns untenstehender Aufruf. In <em>Abwärts! </em>erscheint seit November 2014 <a href="https://robertmiessner.wordpress.com/2015/12/10/magic-mantras/">Robert Mießners Musikkolumne <em>Magic Mantras mit Texten zu Robert Wyatt, Last Dominion Lost, Maurice Louca, Ramleh, Peter Brötzmann, David Bowie u.a.</em>, die auch für Leser von African Paper von Interesse ist</a>, ferner brachte <em>Abwärts! </em>bis jetzt Artikel zu Sun Ra, Peter Laughner und Test Department. Wir finden, dass die deutschsprachige, unabhängige Presselandschaft um eine explizite Stimme ärmer wäre, sollte das weitere Erscheinen von Abwärts! nicht gesichert sein.</p>
<p><strong>UMSONST IST NICHT MAL DER TOD</strong></p>
<p><em>ABWÄRTS!</em> braucht neue Abonnenten!</p>
<p>+++ AKTION bis zum 15. März 2016 – Pro Neuabo gratis ein Buch aus der Reihe PAMPHLETE +++</p>
<p>15 Euro für 3 Ausgaben inkl. Porto (Ausland exkl. Porto)</p>
<p>Per Mail: bestellung@basisdruck.de oder telefonisch: 030 473 083 60</p>
<p>„<em>ABWÄRTS!</em> konstatiert Realität – und sucht Partner, um sich gegen jene zu verbünden“, schrieben wir ins Gründungsmanifest unserer Zeitschrift, in Heft 1 vom März 2014. Die Realität im Januar 2016 sieht so aus: wir müssen in den nächsten Wochen mehr Abonnenten begrüßen, anderenfalls ist das kontinuierliche, zweimonatliche Erscheinen von <em>Abwärts! </em>nicht länger zu sichern. Kein Drucker wird für lau seine Maschinen anwerfen; kein Bäcker sein Brot umsonst herausgeben. „Bücher sind Lebensmittel“, hieß es für lange Jahre an der Außenfassade der nicht mehr existenten Kollwitz-Buchhandlung auf der Danziger Straße, Verwaltungsbezirk Pankow. Wir meinen: Zeitschriften sind Viktualien, und wir wollen weitermachen.</p>
<p>In den bis jetzt erschienenen elf <em>Abwärts!</em>-Heften konnten Sie lesen, warum die „Sinti und Roma-Brigaden sich die Reichtümer Südbayerns und Mittelostschwabens mehr als verdient“ haben. Den 100 Jahren Erster Weltkrieg stellten wir die 100 Jahre des Jazz-Kosmikers Sun Ra gegenüber. Wir präsentierten Unveröffentlichtes von Heiner Müller und Lyrik und Prosa aus dem erweiterten Prenzlauer Berg, der sich schon mal bis nach Albanien erstreckt. Dazu Überlebensratgeber, Reiseaufzeichnungen aus der Ukraine, Dramatik, eine wachsende Zahl von Nachrufen. Dies alles jeweils mit einer Grafikstrecke ausgewählter Künstler.</p>
<p>In Heft 12 werden sie bemerken, dass wir eine zusätzliche Kolumne eingeführt haben, in der neuere und neueste Buchveröffentlichungen diskutiert werden sollen. Der erweiterte Prenzlauer Berg reicht diesmal bis nach New York City und kehrt zurück nach Mecklenburg und Vorpommern. Das Herzstück bildet Philippe Malones Drama <em>Septembren</em>, ein Versuch, den Schrecken der Gegenwart die Schrift entgegenzuhalten. Wir haben noch vieles vor und zählen dabei auf Sie: Leser und Partner.&#8221;</p>
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