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	<title>African Paper &#187; Peter Verwimp</title>
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		<title>ASHTORETH / GREY MALKIN: A Crown Of Silver Antlers</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Feb 2026 07:01:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sowohl der belgische Ritualdröhner Peter Verwimp alias Ashtoreth als auch der schottische Experimentalfolker, Geister- und Klangforscher Grey Malkin sind derzeit sehr aktiv mit eigenen Projekten, von Ashtoreth erschienen in den vergangenen Monaten einige beeidruckende Kollaborationen und Malkin hat gerade eine &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2026/02/07/ashtoreth-grey-malkin-a-crown-of-silver-antlers/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/01/crown.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-49586" title="crown" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/01/crown-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Sowohl der belgische Ritualdröhner Peter Verwimp alias Ashtoreth als auch der schottische Experimentalfolker, Geister- und Klangforscher Grey Malkin sind derzeit sehr aktiv mit eigenen Projekten, von Ashtoreth erschienen in den vergangenen Monaten <a href="https://ashtoreth1.bandcamp.com/music">einige beeidruckende Kollaborationen</a> und Malkin hat gerade<a title="GREY MALKIN: Haunted Lives (A Retrospective)" href="https://africanpaper.com/2026/01/10/grey-malkin-haunted-lives-a-retrospective/"> eine umfangreiche Retrospektive</a> über sein bisheriges Schaffen herausgebracht. Immer dann, wenn <span id="more-49585"></span>die beiden ihre Talente zusammenbringen, entstehen besonders schöne und gehaltvolle Kollaborationen.</p>
<p>&#8220;A Crown Of Silver Antlers&#8221; bestätigt diesen Eindruck in konzentrierter Form. Es ist ein berührendes persönliches Album geworden, bei denen sich vieles um Vergänglichkeit und Transzendenz dreht, und das mit dem Zitat von Arthur Machen ein passendes Motto hat: &#8220;All these are but dreams and shadows; the shadows that hide the real world from our eyes&#8221;.</p>
<p>Das Album entfaltet seine Stücke oftmals in mehreren Anläufen und doch in stets klaren Szenarien. &#8220;A Wreath Of Moss&#8221; beginnt mit Anschlägen auf einer an ein Psalterium erinnernden Gitarre, Vogelzwitschern und Insektenzirpen und einer sommerlichen Atmosphäre, die von sanftem, teils orientalisierend wirkendem Saitenspiel und zurückhaltenden Flächen getragen wird. Die Struktur bleibt lange repetitiv, bis eine tiefe, chantende Stimme einsetzt und sich das Stück im weiteren Verlauf anhebt, ergänzt durch eine entrückte Frauenstimme und feine melodische Details, die zumindest den Verfasser dieser Zeilen &#8211; auch wenn die Rezerenz generisch anmuten sollte &#8211; an frühe Dead Can Dance erinnern.</p>
<p>&#8220;A Cloak Of Lichen&#8221; führt die bukolische Grundhaltung fort, mit Holzflöte, Vogelstimmen und zunehmend hypnotischer Dynamik. Chorartige Stimmen und repetitivere Passagen verdichten den Fluss, bevor ein Bruch Raum für kosmisch wirkende Elektronik schafft und das Stück schließlich wieder in eine ruhigere, naturhafte Struktur zurückfindet. Der Titelsong &#8220;A Crown Of Silver Antlers&#8221; kombiniert raues Dröhnen mit fließendem Wasser, sanftem Gitarrenpicking und feinen metallenen Geräuschen. Über lange Zeit bleiben die Veränderungen subtil, bis eine stärkere Verdichtung einsetzt und das bisherige Material in eine neue Intensität überführt. Nach einem erneuten Zurücknehmen der Textur führt die Rezitation von Gayle Brogan (Pefkin) alles zusammen. Der Text über eine Begegnung mit einer gehörnten Gottheit im Wald ruft Assoziationen an Mythen und Legenden (Cernunnos, Sankt Eustachius) hervor, ohne sie festzuschreiben, und wird von einer pochenden, rasselnden Percussion begleitet, die wie ein Echo aus einer anderen Zeit wirkt.</p>
<p>&#8220;A Veil Of Fern And Bracken&#8221; arbeitet erneut mit Vogelstimmen, Saiteninstrumenten und einer steigenden Dringlichkeit. Eine eingespielte Rezitation Malkins mit der Zeile &#8220;We have always been ghosts&#8221; und der Einsatz einer schalmeiartigen Doppelrohrblattflöte intensivieren die Spannung, während die rhythmischen Muster zunehmend mitreißend werden. Zum Abschluss wirkt &#8220;A Mantle Of Bone&#8221; fast martialisch. Holzige, vorwärtsdrängende Rhythmen, die keinen markanten Beat erzeugen und dennoch dynamisch wirken, werden von weiteren Klängen verdichtet. Eine warme, sanfte Melodie legt sich wie ein Mantel darüber und verleiht dem Stück eine zugleich dynamische und geerdete Qualität. Nach prasselnden Donnerschlägen kehren Vogelstimmen und bukolische Ruhe zurück, ergänzt durch krächzende Krähen und schnellere, bewegte Elemente, die einem allzu glatten Ausklingen entgegen wirken.</p>
<p>Das Album ist den verstorbenen Vätern der beiden Musiker gewidmet und kreist thematisch um Vergänglichkeit, Erscheinung und Verhüllung, auch wenn es dies stets durch symbolische Bezüge, statt durch Begriffe ins Werk setzt. In seiner formalen Geschlossenheit und emotionalen Dichte ist &#8220;A Crown Of Silver Antlers&#8221; eine der besten und berührendsten gemeinsamen Arbeiten von Ashtoreth und Grey Malkin. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Cursed Monk</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2800707420/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>ONASANDER / ASHTORETH / GYDJA: Animic Atmospheres</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Aug 2024 01:47:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Abby Helasdottir]]></category>
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		<category><![CDATA[Rudolf Steiner]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie eine Reise beginnt &#8220;Animic Atmospheres&#8221;, das von einer Vortragsreihe Rudolf Steiners aus dem Jahr 1912 inspirierte gemeinsame Album von Onasander, Ashtoreth und Gydja &#8211; Ashtoreth kennen unsere Leser bereits von zahlreichen früheren Soloarbeiten und Kollaboration, unter dem der griechischen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/08/17/onasander-ashtoreth-gydja-animic-atmospheres/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/06/animicatmospheres.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-41704" title="animicatmospheres" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/06/animicatmospheres-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Wie eine Reise beginnt &#8220;Animic Atmospheres&#8221;, das von einer Vortragsreihe Rudolf Steiners aus dem Jahr 1912 inspirierte gemeinsame Album von Onasander, Ashtoreth und Gydja &#8211; Ashtoreth kennen unsere Leser bereits von zahlreichen früheren Soloarbeiten und Kollaboration, unter dem der griechischen Philosopie entlehnten Namen Onasander firmiert der italienische Ambient- und Industrialmusiker, der auch als Les Anges Morts bekannt ist und hinter dem Namen Gydja verbirgt sich die Grafikerin Abby Helasdottir, die wohl auch an der Musik nicht ganz unbeteiligt gewesen ist.<span id="more-41697"></span></p>
<p>Wie eine Musik der Sphären entfaltet sich glitzernd geschmückter und verzückter Ambient im Opener &#8220;You Who Watch Over The Souls Of The Spheres&#8221; und wird zum Hintergrund einer pythagoräisch anmutenden Szenerie, in der Wasser fließt und ein leichter Hauch zu hören ist, der mit etwas Fantasie von einer menschlichen Stimme kommen könnte. Immer wieder wiederholen sich einzelne Motive, doch von Zeit zu Zeit kommt Neues hinzu, metallophones Glöckeln z.B und etwas quietschendes, das vergnügte Vögel sein könnten. Hat man sich an diesen Schauplatz gewöhnt, scheint er sich merkwürdig zu verändern, eine raue, fast doomige Schwere mit der Handschrift Ashtoreths macht sich breit und färbt die bunte Szenerie in düstere Farbtöne. Erst jetzt schwant einem, dass der Ort sich gar nicht verändert haben könnte, dass man sich stattdessen an einen anderen, tiefer gelegenen Ort begeben hat. Doch auch hier erscheinen irgendwann neue himmlische Klänge, eine rituelle Rassel erklingt und gegen Ende hört man sogar das liebliche Zwitschern und Klingeln wieder. Auch das Wasser, man findet sich am Meer wieder und hört den stürmischen Gezeiten zu.</p>
<p>In jedem der Stücke verstärkt sich der Eindruck, verschiedene Dimensionen zu durchwandern, auch mehrfach innerhalb eines Stücks. In &#8220;Spirit Portents&#8221; dominieren metallende Anschläge wie mit Barren ein Klangbild, in welchem sich das Hallen melodischen Ambients und kerniges, doomiges Grollen, in das ich bald deine knorrige Stimme mischt, abwechseln, bis alles in einem schmerzvollen Jammer mündet. Auch in &#8220;The Mystery of Golgatha&#8221;, vielleicht das Herzstück des Albums, aber auf jeden Fall eines seiner Höhepunkte, ist diese Dualität deutlich zu spüren. Es referiert vom Titel her auf eines der zentralen Narrative Steiners, das die Ereignisse der Kreuzigung Christi und dessen Auferstehung als ein zentrales Ereignis der Menschheitsgeschichte interpretiert, bei der das, was Steiner das menschliche Ich nennt, unabhängig vom Glauben des Einzelnen überhaupt erst in die Welt gekommen ist und somit den Menschen eine Kraft zum Einhegnen und Bearbeiten des Unbewussten gegeben hat. Dieses Stück kommt orchestraler daher als der Rest und offenbart zu Beginn eine gewisse Orgelschwere, in deren Ton sich etwas, das an eine weibliche Stimme erinnert, einklinkt, bis sich alles komplett verwandelt. Der Verwandlungsprozess besteht aus heftigen, semiperkussiven Sounds, die rasant durch die Szenerie ziehen und im Nu verschwunden sind und einem entrückten klingelnd-glitzernden Klangbild Platz machen.</p>
<p>&#8220;Knocking on Death Door&#8221; gibt sich wesentlich zurückhaltender als die vorausgegangenen Stücke und enlässt zunächst ein geheimnisvoll rauschendes und brodelndes Dröhnen in den Raum, lediglich ein paar Hochtöner und merkwürdiges subkutanes Kratzen &#8220;stören&#8221; die an sich fast meditative Szenerie. Doch auch hier, kurz vor der Mitte des Stücks, zieht dieses noch mal merklich an, das Drone wird rasanter, aufwühlender und beendet das Stück in einem markanten Brummen. Nach &#8220;Cosmic Wisdom&#8221;, das die ambientesten und aufgeräumtesten Momente des Albums bereithält, erscheint &#8220;Disincarnate&#8221; wieder um einiges bewegter und dramatischer, hier wird das Verlassen eines feinstofflichen Körpers aus der groben Materie durch eine wellenförmige Bewegung und einen Glissando-Goldregen nachgezeichnet. Aber auch hier wird kein schöngeistiger Sonntagsspaziergang geschaffen, denn auch hier geht es um Schwerwiegendes, das sich in einer gewissen Rauheit ausdrückt.</p>
<p>Die letzten Passagen des Albums in den Tracks &#8220;Occulted Regions&#8221; und dem Titel Track gehören den entrückteren und hypnotischeren Momenten. Taucht man am Ende wieder aus der Musik in die profane Wirklichkeit, wird einem eventuell erst bewusst, mit welchem Detailreichtum man konfrontiert wurde, der sich durch die gelungene Kombinatorik der Elemente beinahe versteckt. Unter diesem Eindruck lohnt umso mehr ein weiterer Hördurchgang. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Winter-Light</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1587899558/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>ASHTORETH / ONSTURICHEIT: Fungal Connectivity</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Nov 2023 07:55:37 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ashtoreht und Onsturicheit, die beiden recht unterschiedlichen Klangkunstprojekte der Belgier Peter Verwimp und Peter Moorkens, laden auf &#8220;Fungal Connectivity&#8221; zu einer umfangreichen Landerkundung, bei der es ebenso opulent wie unberechenbar zugeht. Die Unberechenbarkeit verdankt sich nicht nur dem Reichtum an &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/11/11/ashtoreth-onsturicheit-fungal-connectivity/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/10/fungalconnectivity.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-38185" title="fungalconnectivity" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/10/fungalconnectivity-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Ashtoreht und Onsturicheit, die beiden recht unterschiedlichen Klangkunstprojekte der Belgier Peter Verwimp und Peter Moorkens, laden auf &#8220;Fungal Connectivity&#8221; zu einer umfangreichen Landerkundung, bei der es ebenso opulent wie unberechenbar zugeht. Die Unberechenbarkeit verdankt sich nicht nur dem Reichtum an musikalischen Motiven, sondern auch der steten Veränderlichkeit der Topographie, bei der man auch beim konzentrierten Hören nie sicher sein kann, in welche <span id="more-38183"></span>Richtung als nächstes abgebogen wird. Schon das legt nahe, sich die klangliche Reise als ein Erkunden eines Pilzgeflechts vorzustellen, wie es im Titel genannt wird, und das verschiedene Denker schon immer auch als Modell netzartige Strukturen benutzt haben.</p>
<p>Vergleicht man die beiden Stücke &#8220;Fungus Beneath&#8221; und &#8220;Fungus Beyond&#8221; miteinander, so scheint sich ganz subtil, schon wenn man den Titeln folgt, eine Bewegung nach unten zu offenbaren, eine Bewegung hinein in die fungale Welt, bei dem man eine gewisse Schwelle überquert oder ein Portal durchschreitet. Die beiden Stücke unterscheiden sich nämlich nur insofern, dass das etwas längere zweite Stück etwas sanfter, heller und dezenter wirkt. Von der Machart allerdings sind sie recht ähnlich episodisch gestaltet.</p>
<p>Zu Beginn wirkt auch die erste Seite noch recht dezent und lush, wenn nach dem Auftakt eines pastoralen Saitenpickings ambiente Flächen markante Hochtöner in eine Welt aus zwitschernden Vögeln senden. Schon bald brandet unregelmäßiges Soundmaterial über einen hinweg, und in allem steckt eine tränenmasse Wehmut und eine Atmosphäre genügsamer Akzeptanz. Schon in diesem Soundmaterial machen sich graue Partikel bemerkbar, und man fragt sich etwas ratlos, in was für eine Welt man da geraten ist. Es scheint eine mikroskopische Welt zu sein, in der alles in unsicherer Bewegung ist, und auch der folkige Ambientsound, der anfangs noch fast so etwas wie ein kleines Idyll entstehen lässt, löst sich mehr und mehr ind Rauheit und Rhythmik auf und bildet einen Plateau, in dem krautiger Postrock den Ton angibt. Jenseits dieses Plateaus betritt man ein weitaus bunteres Terrain, in welchem  psychedelisch-orientalisierende Synthies und handdrumartige Rhythmen den Ton angeben. Irgendwann verwandelt sich auch dieses Szenario und wird in ein elektrifiziertes singendes Dröhnen überführt, bei dem man sich fragt, was für eine Bedeutung die Pilze hier bekommen, und auch die gehauchten Vocals, die ebenso eine Fata Morgana sein könnten, geben ihre Herkunft nicht wirklich Preis. Den Schlusspunkt bilden kratzige, von Schreien und allerhand krachigen Störgeräuschen durchzogene Synthies und Gitarrensounds.</p>
<p>Auch &#8220;Fungus Beyond&#8221; baut sich eher gemächlich auf und lässt in den ersten Minuten mit anrührenden Flötenklängen und Gitarrenpickings, die Versatzstücke sanfter Americana sein könnten, ein geradezu schöngeistiges Szenario entstehen. Auch hier macht sich allerdings schnell eine exzentrische Anderswelttigkeit bemerkbar, in surrealen Kratzgeräuschen und einer Reihe undefinierbare Details. Irgendetwas, das noch nicht absehbar ist entfaltet sich im wahrsten Wortsinne, und sind die Falten geglättet, schält sich aus den Falten ein Rhythmus von seltsamer Haptik begleitet von rauen reiben heraus. Eine volle und dichte Materialität entsteht, die sich bald als fast rockig mit jaulenden Soli entpuppt und doch stets sanft und hell bleibt. In diesem Stück ist auch die menschliche Stimme deutlicher zu hören, in Rezitationen mysteriösem Geflüster und entspanntem hauchen, dass ein ruhiges aber keinesfalls idealisiertes Finale einleitet.</p>
<p>Ob man in der Zwischenzeit ein Portal durchschritten hat oder einfach den spontanen Abzweigungen eines pilzgeflechts gefolgt ist– ganz unverhofft hat man auf fungalkonnektivity ein spannendes therabetreten, das mit herkömmlicher Kartographie nur schwer nachzuzeichnen ist, und das geradezu nach einer neuen Erkundung verlangt. Für Leser unserer Seiten ist es zudem eine interessante Gelegenheit, den hierzulande noch unbekannteren Peter Moorkens kennenzulernen. Sein Kollege Verwimp hat außerdem gerade ein neues Album mit seiner Band The Black Swan Triade draußen, über den wir auch noch ausführlich berichten werden. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Reverb Worship</strong><!--/data/user/0/com.samsung.android.app.notes/files/clipdata/clipdata_bodytext_231031_142740_329.sdocx--></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2991553223/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>THE BLACK SWAN TRIAD: Maelstrom</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Jun 2023 03:44:14 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[The Black Swan Triad, die gemeinsame Band von Grey Malkin, Peter Verwimp und mittlerweile fast einer Handvoll weiterer Musiker, ist wahrscheinlich eine der vielgestaltigsten und reichhaltigsten Gruppen, die den derzeitige Folk- und Ritualkosmos beschallen und schon daher in ihrem Wesen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/06/03/the-black-swan-triad-maelstrom/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/06/maelstrom.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-35979" title="maelstrom" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/06/maelstrom-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>The Black Swan Triad, die gemeinsame Band von Grey Malkin, Peter Verwimp und mittlerweile fast einer Handvoll weiterer Musiker, ist wahrscheinlich eine der vielgestaltigsten und reichhaltigsten Gruppen, die den derzeitige Folk- und Ritualkosmos beschallen und schon daher in ihrem Wesen nur bedingt zu begreifen. Ganz allgemein könnte man sagen, dass die Band, <a title="THE BLACK SWAN TRIAD: Symbiosis" href="http://africanpaper.com/2021/10/02/the-black-swan-triad-symbiosis/">deren Debüt ich als &#8220;eine furiose Feier der Elemente und der Sinnlichkeit&#8221; bezeichnet habe</a> und <span id="more-35977"></span>deren Musik zwischen dunkler, leicht abstrahierter Folksmusik, neoklassisch angehauchten Ambientklängen und tribaler Ekstatik changiert, immer an Formen der Veränderung und Transformation, am Verknüfen von unterschiedlichen Dingen und am Aufbrechen des vermeintlich Homogenen interessiert ist.</p>
<p>Ihr erstes Album trug den Titel &#8220;Symbiosis&#8221;, für dieses Jahr sind zwei neue namens &#8220;Maelstrom&#8221; und &#8220;Metamorphosis&#8221; geplant, ihre Titel verweisen darauf, das nichts bleibt, wie es ist, was man durchaus auch in der Musik der Gruppe wiederfinden kann, denn ihre Formen sind &#8211; trotz einer deutlichen Ästhetik des Schönen, die sich u.a. in den Gesangspassagen Menaleahs zeigt &#8211; so veränderlich wie Landschaften aus Treibsand. &#8220;Maelstrom&#8221; ist gerade erschienen, das Album wurde vor einigen Monaten bereits <a title="THE BLACK SWAN TRIAD: Sunrise / Enchantment 7″" href="http://africanpaper.com/2022/10/29/the-black-swan-triad-sunrise-enchantment-7/">durch eine Single</a> angekündigt, der darauf enthaltene Track &#8220;Sunrise&#8221; eröffnet in einer anderen Version auch hier den schwindelerregenden Reigen &#8211; eine Version, deren sanfter Folksopran und deren glitzernde Schwebekosmik einen aber ebensosehr auf einem fliegenden Teppich durch den Raum tragen.</p>
<p>Das darauf folgende &#8220;Eiris&#8221; bricht krachend los, transportiert den Wohlklang des Openers aber konstant weiter &#8211; allerdings um ihn in einen Strudel aus intensiven Emotionen und Motiven zu schmeißen: Vom Wind verwehter Gesang dessen folkige Ausrichtung (zumindest mich) immer ein wenig an Strawberry Switchblade erinnert, dringt aus verschiedenen Richtungen ins Zentrum des Geschehens, es klingelt und rauscht und alles scheint wie aus einer anderen Dimension zu uns zu dringen, eine röhrende Gitarre kündigt schon etwas an, das über den sanften Wohlklang hinausgeht, leicht krachendes Klirren pflichtet dem bei, doch zunächst bleibt alles – die Vocals, das mediterran anmutende Gitarrenpicking– im sanften Schwebezustand. Dann wird man durch perkussives Pochen aufgeschreckt, doch schon bald wird dies durch Stimmsamples, die seltsames Lachen enthalten, abgelöst, später erschallt Regen und ein bellender Hund feixt um die Ecke. Wo ist man hier, und wo geht die Reise hin? Kommt man aus diesem bisweilen an elektronische Avantgarde und Popol Vuh erinnernden Labyrinth je heraus? Man bleibt da lange im Ungewissen, doch eines ist sicher, nämlich dass man hier an diesem unbestimmten Ort intensive Erfahrungen macht. Das folgende &#8220;Gaia&#8221; ist ähnlich gestrickt, aber offenbart ein krasseres, furchteinflößenderes Setting und Szenario. Animalisches Geträller, prasselnder Regen, Rumpeln und Zisseln überall und eine ethnolastige Atmosphäre, deren Rauschen und Rasseln und Growlen und an indigene Tänze erinnernde Arrangements auch auf ein Album von <a title="LILI REFRAIN: Mana" href="http://africanpaper.com/2022/08/20/lili-refrain-mana/">Lili Refrain</a> gepasst hätte (vielleicht wäre eine Kollaboration tatsächlich eine interessante Idee?). Sunset beendet das Album mit mehrstimmigem Gesang, der eine tröstende Feierlichkeit offenbart, und die Zyklik von Sonnenaufgang und -untergang passt ganz gut zur Vielfalt des Albums, denn dieses ist tatsächlich so ereignisreich wie ein ganzer Tag.</p>
<p>Viele Projekte mit Grey Malkin haben einen vorchristlich-paganen Grundtenor, der sich &#8211; soviel nebenbei &#8211; erfreulich von der biederbräßigen Betulichkeit so mancher Neofolker abhebt. Das kann dann aber immer noch vieles bedeuten. Bei Widow&#8217;s Weeds steht m. E. der Zyklus der Natur im Zentrum, der hier lediglich den Rahmen bildet, in welchem die Entgrenzung stattfindet, wie sie in der griechischen Tragödie angestrebt wurde (und die hatte, wie es ein walrossbärtiger Pastorensohn lehrte, ja auch ihre Geburt im Geiste der Musik). Vielleicht sind es ja tatsächlich Dionysos und Apoll, die sich hier zusammen in den Maelstrom stürzen und dort ihren immerwährenden Kampf ausfechten. (U.S.)<!--/data/user/0/com.samsung.android.app.notes/files/clipdata/clipdata_bodytext_230602_145621_413.sdocx--></p>
<p><strong>Label: <a href="https://www.reverbworship.com/">Reverb Worship</a></strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=110024304/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>THE BLACK SWAN TRIAD: Sunrise / Enchantment 7&#8243;</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Oct 2022 03:32:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor etwas über einem Jahr erschien die damals als Quartett auftretende Band The Black Swan Triad auf der Bildfläche folkiger Rituslmusik und überraschte mit einer opulenten Feier der Elemente, die den Albumtitel &#8220;Symbiosis&#8221; trug und von der es hier hieß &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/10/29/the-black-swan-triad-sunrise-enchantment-7/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/10/fotor_1666859716741.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-31953" title="fotor_1666859716741" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/10/fotor_1666859716741-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Vor etwas über einem Jahr erschien die damals als Quartett auftretende Band The Black Swan Triad auf der Bildfläche folkiger Rituslmusik und überraschte mit einer opulenten Feier der Elemente, die den Albumtitel &#8220;Symbiosis&#8221; trug und von der es hier hieß &#8220;Wer ein Faible für Naturgewalten hat und Platten von Dead Can Dance, Hybryds und Mother Destruction zugleich im Regal stehen hat, sollte sich diese Kollaboration nicht entgehen lassen&#8221;.<span id="more-31951"></span></p>
<p>Zuverlässigen Informationen zufolge hat die aus Grey Malkin, Peter “Ashtoreth” Verwimp und den Norwegern Menalaeh und Vinlandsraud bestehende Combo, zu der mittlerweile noch der Perkussionist Steve Hermit und Stratosphere zählen, bereits einen Nachfolger eingespielt, der lediglich auf seinen Feinschliff wartet. Einen ersten Eindruck von dem, was in der Triade derzeit passiert, kann man sich auf der neuen Single, die bald als LC-7&#8243; und digital erscheinen wird, verschaffen, denn die enthält zwei Stücke aus den neuen Sessions.</p>
<p>Eine gewisse Veränderung ist schon im ersten Track &#8220;Sunrise&#8221; zu spüren, denn der weltmusikalisch unterfütterten Tribalismus des Debüts wirkt hier eher im Hintergrund eines märchenhaften Wohlklangs, der nicht wenig an die ambienteren Momente in Malkins anderer Band Meadowsilver erinnert. Die sanft säuselnde Stimme einer Sängerin lässt sich zunächst gehaucht, schon bald sirenenhaft, von leichten Handdrums und ambienter Glitzerelektronik wie auf einem fliegenden Teppich durch den Raum tragen.</p>
<p>Was ihr anmutiger Folksopran offenbart, bringt die zwiespältige, wehmütig eingefärbte Freude jeder ehrlichen Hoffnung auf den Punkt: Ein neuer Sonnenaufgang kündet sich an, während vergnügte Vögel singen. Doch all dies, der neue Tag, der Aufbruch ins neue Leben, liegt noch hinter dem Horizont und in weiter Ferne, ist noch unsichtbar für das der gegenwärtigen Realität verpflichtete Auge. Es geht um das Licht am Ende des Tunnels und im Zentrum des Plattencovers. Irgendwann tauchen männliche Stimmen aus den Ambientwellen empor und pflichten der Sängerin bei. Wie jede ferne Heterotopie ähnelt auch diese beinahe einer Utopie, aber letztlich gibt die Mollastigkeit der kraftvollen Klanglandschaft nur die Ernsthaftigkeit, die ihr gebührt.</p>
<p>Um einiges obskurer, enigmatischer und den dunkleren Seiten des Okkulten verpflichtet erweist sich der zweite Track &#8220;Enchantment&#8221;. Weniger schöngeistig vielleicht, aber umso beschwörender wirkt hier die vor rituellem Bimmeln und Rasseln vollzogene Magie des Zusammenspiels weiblicher und männlicher Stimmbeiträge, die um Begriffe wie &#8220;no escape&#8221; kreisen, die immer wieder bewusst ins Stocken geraten und eine immense Spannung entstehen lassen.</p>
<p>Am Ende der zeremoniellen Erfahrung bleibt mehr als nur die Vorfreude auf ein kommendes Album, das, wenn es nur annähernd in Richtung der beiden Songs geht, einiges verheißt. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="https://www.reverbworship.com/">Reverb Worship</a></strong><!--/data/user/0/com.samsung.android.app.notes/files/clipdata/clipdata_bodytext_221027_103034_551.sdocx--></p>
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		<title>Rites III​-​IV: Fortsetzung der Ritualserie von Ashtoreth</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Oct 2021 04:46:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Cyclic Law kündigen für Mitte Dezember ein neues Album des belgischen Ritualdröhners Peter Verwimp alias Ashtoreth an, es handelt sich dabei um einen Fortsetzung einer 2-Track-Veröffentlichung mit rituellen Soundscapes, deren in der Hauptsache auf bearbeiteten Gitarrenparts basierende Musik der Rolle &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/10/15/rites-iii%e2%80%8b-%e2%80%8biv-fortsetzung-der-ritualserie-von-ashtoreth/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Cyclic Law kündigen für Mitte Dezember ein neues Album des belgischen Ritualdröhners Peter Verwimp alias Ashtoreth an, es handelt sich dabei um einen Fortsetzung einer 2-Track-Veröffentlichung mit rituellen Soundscapes, deren in der Hauptsache auf bearbeiteten Gitarrenparts basierende Musik der Rolle des Zeremoniellen im alltäglichen Leben gewidmet ist. Ashtoreth wurde auf unseren Seiten v.a. im Rahmen seiner Kollaborationen mit Grey Malkin, zuletzt mit der Gruppe The Black Swan Triad, vorgestellt. Das Album erscheint auf 300 schwarzen LPs, 500 CDs und digital.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/10/rites3and4.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-27357" title="rites3and4" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/10/rites3and4.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-27356"></span></p>
<p>&#8220;The Rites series touches on the importance of ceremony and ritual in our daily lives. It deals with our interconnectedness with nature as a whole and the necessity to acknowledge and use this connection as an amplifier of thoughts, ideas and emotions. Minimal, meditative ambient drones with layers of meandering guitars and voices mixing elements of doom, drone and ambient experimentation. Rites III &amp; IV expand on the shamanic and animistic path, an ongoing journey through flesh, sound and spirit.&#8221; (Cyclic Law)</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2409980974/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>THE BLACK SWAN TRIAD: Symbiosis</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Oct 2021 04:06:55 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Unter dem Titel &#8220;Symbiosis&#8221; zelebrieren die vor einigen Monaten gegründeten The Black Swan Triad eine furiose Feier der Elemente und der Sinnlichkeit. Zu den Eckdaten: The Black Swan Triad sind ein Quartett bestehend aus Grey Malkin, Peter &#8220;Ashtoreth&#8221; Verwimp und &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/10/02/the-black-swan-triad-symbiosis/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/09/symbiosis.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-27113" title="symbiosis" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/09/symbiosis-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Unter dem Titel &#8220;Symbiosis&#8221; zelebrieren die vor einigen Monaten gegründeten The Black Swan Triad eine furiose Feier der Elemente und der Sinnlichkeit. Zu den Eckdaten: The Black Swan Triad sind ein Quartett bestehend aus Grey Malkin, Peter &#8220;Ashtoreth&#8221; Verwimp und den Norwegern Menalaeh und Vinlandsraud, die in der Diskografie der beiden anderen bereits auftauchten und schon etwas länger ihre eigenen, hierzulande noch als<span id="more-27111"></span> obskur gehandelten Projekte Tiloh und Pax Loyu betreiben. Auf &#8220;Symbiosis&#8221; ziehen die vier sämtliche Register eines rituellen, weltmusikalisch unterfütterten Tribalismus.</p>
<p>&#8220;Symbiosis&#8221; beginnt mit einem dem Element Feuer gewidmeten Track, der dem Thema entsprechend wie eine wilde Jagd mit dem Sturm über die nächtliche Erde braust. Flöten, Echolalien und einiges mehr verschwimmen zu einem immer noch traumhaft klaren sonoren Gemisch. Brüche schneiden immer mal in das rund zehnminütige Stück, lassen Episoden entstehen, in denen ekstatische Drums, liturgische Gesänge und cinematische Streicherparts, bei denen man immer wieder die Handschrift des bekannten Schotten erkennt, die Oberhand haben und schaffen so einen Auftakt, den man guten Gewissens als feurig bezeichnen kann.</p>
<p>Wenige Klangquellen im klassisch musikalischen Sinne repräsentieren das Element Luft besser als Stimme und Bläser und so beginnt das Stück &#8220;Air&#8221;, das über Minuten einen ambienten Charakter wahrt, mit etherischem Gesang und Flöten im Wind, in dem Vögel zwitschern und krakeelen, und selbst grummeliger Gesang lässt sich wie ein Blatt durch die Lüfte tragen. Auch  das dreigeteilte &#8220;The Water Suite&#8221; geht onomatopoetisch vor, lässt kostbares Nass fließen, plätschern, rauschen und branden, doch was alles &#8211; auch doomschwere Soundmassen und Heavenly Voices &#8211; zusammenhält sind kleine Tropfen, die das Stück wie ein Metronom in Bewegung halten. Urige Growls, Schritte auf Splitt und satte Orchestralsounds geben &#8220;Earth&#8221; dagegen seine Bodenhaftung.</p>
<p>Mehr als einen bloßen Appendix bilden die drei weiteren Tracks &#8220;Void&#8221;, &#8220;Sixth Sense&#8221; und &#8220;Oblivion&#8221;, die stilistisch bestens zum ersten Teil passen und in hypnotisch rauschenden, melancholisch entrückten und doomig schweren Passagen vielleicht so etwas wie eine ambivalente Beziehung zum Elementaren ausdrücken mögen, das in der modernen Welt aus den Sinnen gerückt scheint und doch unterschwellig spürbar ist.</p>
<p>In diesem Sinne ist &#8220;Symbiosis&#8221; auch nicht nur eine Feier der Elemente, sondern ebenso eine Art Weckruf, was schon aus dem verwendeten Zitat des Autors und Aussteigers Henry Beston hervorgeht: &#8220;The world today is sick to its thin blood for lack of elemental things, for fire before the hands, for water welling from the earth, for air, for the dear earth itself underfoot. In my world of beach and dunes these elemental presences lived and had their being, and under their arch there moved an incomparable pageant of nature and the year.&#8221;</p>
<p>&#8220;Symbiosis&#8221; ist in seiner Detailfülle ein intensives und für manche Geschmäcker vielleicht ein wenig überladenes Album, dessen Fülle an Stimmungen sich definitiv erst nach wiederholten Hörexpeditionen erschließt. Wer ein Faible für Naturgewalten hat und Platten von Dead Can Dance, Hybryds und Mother Destruction zugleich im Regal stehen hat, sollte sich diese Kollaboration nicht entgehen lassen. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Reverb Worship</strong></p>
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		<title>ASHTORETH / GREY MALKIN: Hermit</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Feb 2021 06:00:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Grey Malkin und Peter Verwimp alias Ashtoreth mögen aus unterschiedlichen Ecken der Undergroundmusik kommen, von denen aus es nicht gerade selbstverständlich ist, dass man überhaupt aufeinander aufmerksam wird. Und doch gibt es einen Sinn und eine glückliche Hand für geheimnisvolle, &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/02/20/ashtoreth-grey-malkin-hermit/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/10/hermit584759348574.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-18992" title="hermit584759348574" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/10/hermit584759348574.jpg" alt="" width="150" height="210" /></a>Grey Malkin und Peter Verwimp alias Ashtoreth mögen aus unterschiedlichen Ecken der Undergroundmusik kommen, von denen aus es nicht gerade selbstverständlich ist, dass man überhaupt aufeinander aufmerksam wird. Und doch gibt es einen Sinn und eine glückliche Hand für geheimnisvolle, ausladende, mitunter wandlungsreiche Soundscapes, die dem britischen Dark Folk-Aventgardisten, den man v.a. über sein Projekt The Hare And The Moon kennt, und dem belgischen Ritualmusiker gemeinsam sind &#8211; keine<span id="more-18991"></span> schlechten Voraussetzungen also für ein gemeisames Projekt, das dieses Jahr in Form eines dunklen imaginären Soundtracks realisiert wurde.</p>
<p>Es gibt auf &#8220;Hermit&#8221; einige Momente, die ganz im Zeichen des Okkult-Rituellen stehen: Tiefes Brummen und dunkles Gemurmel, das etwas an Rituale der Bön-Tradition erinnert und in &#8220;The God in the Fields&#8221; in Wellen hervorgestoßen wird, bis Pauken und Rasseln das Feld übernehmen. Andere Passagen klingen stärker nach dem englischen Kollegen, dessen Incognito-Existenz gut zum Albumtitel passt: Die lieblichen Violinen und Flöten z.B., die v.a. im Titeltrack ein verwunschenes Setting erzeugen. Meist jedoch verschmilzen diese Komponenten fast vollständig zu einer unentwirrbaren, sepiafarben verschwommenen Einheit, durch die sich eine herbstliche Schwermut zieht.</p>
<p>In ihrer weitgehend flächigen Gestalt wirken die einzelnen Abschnitte wie Scores zu lose verbundenen Ausschnitten eines Films, was durch die manchmal hörspielartigen Auftakte &#8211; knarrende Türen, einsame Schritte, das Läuten einer Kirchenglocke, oder monotones Gitarrenspiel, das lediglich als Sounddetail genutzt wird &#8211; noch unterstrichen wird. Da all dies aber immer recht schnell von der aus verwehten Streicherparts oder organischer Dröhnung bestehenden Glasur überzogen wird, erscheinen auch diese Dinge wir Erinnerrungsfetzen in einem weltabgewandten Traum.</p>
<p><strong>Label: Reverb Worship</strong></p>
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