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	<title>African Paper &#187; Phallus Dei</title>
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		<title>CUT WORMS: Lumbar Fist</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Oct 2017 07:15:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Lumbar Fist&#8221; ist das Debütalbum von Richard van Kruysdijks neuem Soloprojekt Cut Worms, doch Kruysdijk ist bei Weitem kein unbeschriebenes Blatt in den Annalen abseitiger, experimentierfreudiger Musik. Er ist Mitglied der Band Phallus Dei, als Komponist, Producer und Schlagzeuger arbeitete &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2017/10/07/cut-worms-lumbar-fist/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/01/cutwormslumbarfist.jpeg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-13310" title="cutwormslumbarfist" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/01/cutwormslumbarfist-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>&#8220;Lumbar Fist&#8221; ist das Debütalbum von Richard van Kruysdijks neuem Soloprojekt Cut Worms, doch Kruysdijk ist bei Weitem kein unbeschriebenes Blatt in den Annalen abseitiger, experimentierfreudiger Musik. Er ist Mitglied der Band Phallus Dei, als Komponist, Producer und Schlagzeuger arbeitete er mit Kollegen wie Peter Christopherson, Edward Ka-Spel, Daisy Bell, Blaine L. Reiniger, Jarboe und Daniel Johnston sowie auch immer mal im Alleingang.<span id="more-13309"></span></p>
<p>Mit seinem neuen Steckenpferd, von dem kurz vor dem Albumdebüt bereits eine Single erschienen ist, komponiert er eine zum Teil recht klassisch klingende Dronemusik, die gut in die Zeit vor Sunn O))) und ihre zahlreichen Nacheiferer gepasst hätte, in die Zeit von Troums &#8220;Tjukurrpa&#8221;-Reihe oder der dronigen One Track-Alben von Coil. Der symbolträchtige Name Cut Worms scheint Programm zu sein: Wie der abgetrennte Teil eines Wurmkörpers nicht stirbt, sondern sich sogleich als autonomer Organismus verselbständigt, lebt die Musik auf &#8220;Lumbar Fist&#8221; über weite Strecken vom Exzerpieren klanglicher Details, aus denen sich umgehend neue musikalische Erzählstränge herausbilden &#8211; eine Musik sozusagen, die sich immer wieder selbst neu generiert und deren Schlussgebung nur der Begrenzheit des Mediums geschuldet ist.</p>
<p>Wie zu erwarten gebärden sich die so entstandenen Tracks äußerst wandlungsfreudig, wenngleich die stetige Abfolge rauer, dunkler, dissonanter, dann aber auch wieder harmonischer und melodischer Soundflächen, die sich Schicht um Schicht überlagern und mit der Zeit ie die Wellen einer sanften Brandung ablösen, nur mit erhöhter Aufmerksamkeit in ihrer ganzen Konturiertheit auffällt. &#8220;Lumbar Fist&#8221; eignet nämlich ein äußert dezenter Charakter, der auch den subtil perkussiven Zug vieler Sound eher versteckt als exponiert.</p>
<p>Mit der Zeit wird immer deutlicher, wie viel sich unter der Oberfläche tut, und von Zeit zu Zeit könnte man ganz plötzlich von einzelnen Details in Anspruh genommen werden: Snaredrums, wummernde und knarrende Bässe, rückwärts gespielte Passagen, schwermütige Orgelspuren. Definitiv ein Album, das zum erforschen und entdecken einläd und bei mehrmaligem Hören nur gewinnt. (A. Kaudaht)</p>
<p><strong>Label: Opa Loka Records</strong></p>
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		<title>PHALLUS DEI: Black Dawn</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Jul 2017 06:47:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Dark Vinyl]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein in dichte, undurchdringliche Dunkelheit gehülltes Szenario, in welchem sich nur schemenhaft kleine Details zu erkennen geben. Erst mit der Zeit scheint sich das Dunkel etwas zu lichten, nach und nach geben sich immer mehr Gegenstände zu erkennen, die langsam &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2017/07/08/phallus-dei-black-dawn/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/07/phallusdeiblackdawn.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-14024" title="phallusdeiblackdawn" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/07/phallusdeiblackdawn-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Ein in dichte, undurchdringliche Dunkelheit gehülltes Szenario, in welchem sich nur schemenhaft kleine Details zu erkennen geben. Erst mit der Zeit scheint sich das Dunkel etwas zu lichten, nach und nach geben sich immer mehr Gegenstände zu erkennen, die langsam aber merklich in Bewegung geraten. Und doch bleibt all dies so rätselhaft und unklar wie zuvor, und ganz auflösen wird sich das Dunkel ohnehin nicht. Was bleibt ist der Eidruck einer diffusen Bedrohung. So in etwa könnte man sich eine schwarze Morgendämmerung oder ein schwarzes Erwachen vorstellen. Phallus<span id="more-14023"></span> Dei haben für ihr neues Album einen wahrlich passenden Titel gewählt.</p>
<p>Phallus Dei besteht als Projekt bereits seit Ende der 80er – damals noch als Solo-Projekt von Oliver St. Lingam, doch bald kamen andere Musiker hinzu, und seit langem bilden Lingam, Marc Ernsting und Richard Van Kruysdijk eine feste Band, die sich aber immer wieder Gassänger und andere Kollaborateure aus ganz unterschiedlichen Ecken ins Boot holt. Dies und ein wahrscheinlich ohnehin recht breit gefächertes Interesse an Musik sorgt bis heute dafür, dass die Gruppe ihren stilistischen Ort auf fast jedem Release immer wieder neu definiert hat, und so kann man auf Phallus Dei-Platten phasenweise rituellen Industrial, Ambient, Crossover oder, wie zuletzt bei „A Day in the Life of Brian Wilson“ melancholische Songs in teilweise akustischer Instrumentierung hören. In einer schwer zu definierenden düsteren Verschrobenheit findet man erst mit der Zeit ein vage verbindendes Element.</p>
<p>Das vor kurzem wieder beim alten Stammlabel Dark Vinyl erschienene „Black Dawn“ wirkt von der musikalichen Gestalt her wie eine radikale Antithese zum besagten Vorgänger, denn während „A Day in the Life of Brian Wilson“ äußerst eingängig war und einen leichten, luftigen Sound hatte, findet sich auf dem aktuellen Longplayer die schwerste Dröhnung, die man von der Band bislang zu hören bekam. Gleich das eröffnende „Slewed“ besteht vordergründig betrachtet aus einer tonnenschweren, statischen Klangdecke von zähem, klebrigem Material. Assoziationen zu mittlerweile klassischen Sunn O)))-Alben oder deren Zusammenarbeit mit Boris liegen nahe, auch wenn man aus Distinktionsgründen sicher obskurere Vergleiche finden könnte. Doch Phallus Dei klingen elektrifizierter, schaffen ein meliertes Amalgam aus Gitarrendöhnen, Beckenrauschen und Elektronik.</p>
<p>Am interessantesten jedoch sind die vielen Beigaben, die die vermeintliche Statik durcheinanderbringen und immer wieder für Dramatik sorgen: kurze, hektische Rhythmen, die so schnell von der Bildfläche verschwinden, wie sie erschienen sind, eine Schuttlawine aus bedrohlich heranrollenden Sounds, desolates, rituell angehauchtes Pochen, seltsame Hochtönereien. Ist „Slewed“ noch mehr „black“ als „dawn“, so ändert sich dies zumindest bei den nächsten beiden Tracks, bei denen sich die einzelnen Komponenten weit mehr an die Oberfläche wagen. Bei „Starman“ ist dies – nach einem längeren Vorlauf aus verrauschtem Pulsieren und hypnotischem Celloeinsatz – das Tenorsaxophon keines Geringeren als Peter Brötzmann, dessen Spiel perfekt mit dem Rest interagiert und zugleich für die emotional entfesseltsten Momente sogt.</p>
<p>Das Cellospiel von Jacqueline Hamelink prägt auch das folgende „Zauberwald“, das mit seiner beklemmenden Atmosphäre fast einen Gegenpart bildet. Durchgehende Rhythmen und die einzigen Sprachfetzen auf dem Album geben diesem Stück vorübergehend die Klarheit eines luziden (Alb-)Traums. Das fast zwanzigminütige „Krieger“, das Phallus Dei wieder im Alleingang bestreiten, knüpft in seinem zähen Bombast an den Opener an. Würde das Album nach der ersten Hälfte des Songs enden, hinterließe es den Eindruck eines äußerst fatalistischen Zyklus, doch entrückt über der Dröhnung schwebende Synthies und das Hauchen einer sanften Stimme lassen schon ahnen, dass die doomige Schwere nur ein retardierendes Moment darstellt – eine Erwartung, die sich im kraftvollen Drumeinsatz erfüllt. „Stigmata“ (das auf der mir vorliegenden CD-Version enthalten ist, auf der 2LP-Version findet ich stattdessen der Track „Corpus“) sorgt mit dem tiefen, ornamentalen Saxophonspiel Niels van Hoorns und verspielter Elektronik für einen ereignisreichen Abschluss. Letzteres stammt aus der Ideenschmiede Merzbows, der dem Charakter des Stücks jedoch keinen derart individuellen Stempel aufdrückt wie die anderen Gastmusiker.</p>
<p>„Black Dawn“ ist ein ungemein intensives Album, das garantiert ganz unterschiedliche Hörergruppen jenseits von Genregrenzen zu begeistern versteht, wenn es denn die entsprechende Verbreitung erfährt. Sanfte Gemüter, die beim Vorgängeralbum gerade die relativ leichte, stellenweise fast poppige Gestalt mochten, sollten sich diesen Brocken jedoch mit einer festen Grundlage im Magen zu Gemüte führen. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.darkvinyl.de/">Dark Vinyl</a></strong></p>
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