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	<title>African Paper &#187; Posh Isolation</title>
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		<title>CROATIAN AMOR: Finding People</title>
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		<pubDate>Sat, 27 May 2017 02:12:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Croatian Amor]]></category>
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		<description><![CDATA[Loke Rahbek, Chef des Posh Isolation-Labels, ist mit seinen zahlreichen Projekten in ebenso zahlreichen Sparten unterwegs, oft um deren Erwartungshaltungen zu bedienen und gleichzeitig zu enttäuschen. Dass Croation Amor bisher als Rahbeks Industrialprojekt galt, hört man dem aktuellen 4-Track-Release kaum &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2017/05/27/croatian-amor-finding-people/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/05/croatianamorfindingpeople.jpeg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-13805" title="croatianamorfindingpeople" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/05/croatianamorfindingpeople-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Loke Rahbek, Chef des Posh Isolation-Labels, ist mit seinen zahlreichen Projekten in ebenso zahlreichen Sparten unterwegs, oft um deren Erwartungshaltungen zu bedienen und gleichzeitig zu enttäuschen. Dass Croation Amor bisher als Rahbeks Industrialprojekt galt, hört man dem aktuellen 4-Track-Release kaum mehr an, zumindest nicht bei oberflächlicher Betrachtung der Musik und mit einer gewissen Klischeevorstellung im Hinterkopf, wofür so ein Begriff zu stehen hätte.<span id="more-13804"></span></p>
<p>Basismaterial des Albums ist ein Sound, dem in der allgemeinen Wahrnehmung wenig Experimentelles oder „Post-industrielles“ anhaftet, gleichwohl er vor versteckter Ironie ebenso strotzt wie vor ästhetischer Brechungen, aber dazu später. Fein verarbeitete, fast sanfte Elektronik cheesiger Art in „Sky Walker“, dazu passend chorartige Einspielungen, die von Zeit zu Zeit recht penetrant in den Vordergrund gemischt werden; Beats und (zu) eingängige Synthieflächen in „Keepers“, dazu verträumte Melodie- und Harmonie-Ansätze, die sich in einer verschwommenen orchstralen Soundsuppe drehen und winden und ab und an an der Oberfläche zeigen; wellenförmiger Schmuseambient im Titeltrack, dazu passend verschlafene Gastvocals von einem gewissen Khalil; Handclaps und schwermütige Synthies in „Breathe into me“, passend zum betont ernsten Ausklang ein romantischer Regenschauer.</p>
<p>Platt wäre es, dem Kitsch – den man ironisch interpretieren kann, den man aber ebenso gut nach einschlägiger „Ich sehe was, was du nicht siehst“-Manier als ernst verkaufen könnte – mit allzu offensichtlichen Schroheiten zu kontrastieren. Viel subtiler Croatian Amors Methode, Atypisches, Zerfleddertes, Verdrehtes (mysteriöse Schritte im Schnee plus atemloses Keuchen, Industriesounds, gepitchte Vocals, fast versteckte Fetzen irgendwelchen Gebrülls) so einzubauen, dass es nicht mehr stört, und so die nette Elektronik fast unbemerkt verändert. Ästhetisch muss man das nicht mögen, aber es hat seinen Reiz und kann nur jemandem gelingen, der mit der perfekten Balance aus Respekt und Respektlosigkeit gegenüber musikalischen Möglichkeiten vorgeht.</p>
<p>Beim letzten Album „Love Means Taking Action“ stellte Croatian Amor das gesamte Rohmaterial der Musik frei als Download zur Verfügung, damit all seine Fans frei nach Brecht nicht so romantisch glotzen, sondern ihre jeweils eigene Croation Amor-Version auf die Beine stellen. Wie viel dabei herumgekommen ist, entzieht sich meiner Kenntnis. Was Rahbek selbst sich unter radikaler Verwurstung vorstellt, illustriert „Finding People“ aber ganz gut.</p>
<p>Rahbek hat hier mehr denn je ernst gemacht mit seiner Selbstbezeichnung als „Bubblegum Industrial“ und einen besonderen Schwerpunkt auf Bubblegum gelegt. Croatian Amor steht, wie Rahbeks Label generell, für eine Ästhetik, die ganz unterschiedliche Communities erreicht, von Klugscheißern, Trend Victims und Industrial-Kennern gleichermaßen wahrgenommen wird. Gerade im letzteren Bereich stellen Stilbrüche dieser Art (ähnlich zuletzt der „Wild Palms“-Kassette, die nur gegen Nacktfotos der Abnehmer erhältlich war) eine Besinnung back to the roots dar, ein Zeichen gegen öde Traditionsbildung und eine immer wieder überfällige Frischzellenkur. Die hippe Fraktion hat all dies natürlich nicht nötig und zuckt betont cool die Achseln. (J.G.)</p>
<p><strong>Label: <a href="https://poshisolation.net/">Posh Isolation </a></strong></p>
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		<title>PUCE MARY: The Spiral</title>
		<link>https://africanpaper.com/2016/04/23/puce-mary-the-spiral/</link>
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		<pubDate>Sat, 23 Apr 2016 05:33:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Frederikke Hoffmeier]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Dänin Frederikke Hoffmeier, die sich als Puce Mary (inhaltlich wie musikalisch) extremeren Formen elektronischer Musik widmet, erinnert , was ihre Rezeption durch die Medien anbelangt, etwas an die auch auf diesen Seiten rezensierte Margaret Chardiet (Pharmakon), denn auch Puce &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2016/04/23/puce-mary-the-spiral/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/04/Puce-MaryR-8246341-1457997616-7831.jpeg.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-12036" title="Puce MaryR-8246341-1457997616-7831.jpeg" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/04/Puce-MaryR-8246341-1457997616-7831.jpeg-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Die Dänin Frederikke Hoffmeier, die sich als Puce Mary (inhaltlich wie musikalisch) extremeren Formen elektronischer Musik widmet, erinnert , was ihre Rezeption durch die Medien anbelangt, etwas an die auch auf <a href="http://africanpaper.com/2013/05/11/pharmakon-abandon/">diesen Seiten</a><a href="http://africanpaper.com/2014/10/18/pharmakon-bestial-burden/"> rezensierte</a> Margaret Chardiet (Pharmakon), denn auch Puce Mary hat schon ihre Nobilitierung durch Besprechungen und Interviews in Magazinen abseits des <a href="http://www.special-interests.net/forum/">„Special Interests&#8221;-Forums</a> erfahren, was dazu geführt hat, dass in The Wire (Invisible Jukebox, Februar 2016) plötzlich Namen auftauchen<span id="more-12035"></span> (Genocide Organ, Con-Dom, Cold Meat Industry), die man dort sonst eher selten findet. Natürlich: Hoffmeier ist eine<a href="http://thequietus.com/articles/17213-puce-mary-interview"> intelligentere Gesprächspartnerin</a> als der durchschnittliche Kraftelektroniker, der (natürlich) Nietsche [sic] liest und seine (vermeintliche) Vorliebe für devianten Sex die Cover seiner Veröffentlichungen bestimmen lässt, aber man muss dennoch fragen, inwiefern die Erleichterung darüber, dass sich endlich nicht mehr nur alte weiße Männer, <a href="http://thequietus.com/articles/20059-puce-mary-the-spiral-review">„grim-faced men in black hoodies“, </a>mit den Abseitigkeiten des Menschen beschäftigen, zur positiven Resonanz geführt hat &#8211; was natürlich nicht gegen &#8220;The Spiral&#8221; spricht.</p>
<p>Hoffmeier agiert recht differenziert, setzt nicht (durchgängig) auf maximale Verzerrung. Das das Album eröffnende Titelstück ist zwar zurückhaltend, aber angemessen irritierend: Töne wie ein Echolot, den richtigen Klang suchend, Stöhnen aus der Tiefe, ein Warten auf die Eruption. „Night Is A Trap II“ ist da rabiater: Verzerrte Vocals, die anfangs kaum auf das Geschlecht der Person schließen lassen, die da brüllt, verzerrte Synths, in der Ferne Perkussion. „The Temptation to Exist“ ist ein unruhiges Stück, das nach einem an Dark Ambient erinnernden Anfang von Noiseeruptionen durchzogen wird. Auf „Enter Into Them“ rezitiert eine Stimme inmitten unheimlicher Geräusche. Das Stück ist gar nicht so weit entfernt von einigen der ruhigeren Tracks der späte(re)n Wolf Eyes. Auf „Masks Are Aids II“ kommen die unvermeidlichen Hochtöne, man hört brutzelnde Sounds, erratische Perkussion, die Stimme ist so bearbeitet, dass sie fast wie ein weiteres Klangelement wirkt. „The Actor“ wird von verzerrtem Gesang dominiert und erinnert in seiner brutalen Statik etwas an IRM. „No Memory“ ist -wenn man so will- das Popstück des Albums, eine fast schon melodische an Black Light Districts “Refusal of Leave to Land“ erinnernde Nummer. Das Album wird dann mit dem (bewusst?) generisch betitelten „Slow Agony Of A Dying Orgasm“ beendet, einem dröhenden zwischen Dark Ambient und Noise changierenden Track, auf dem Hoffmeiers Vocals das letzte Wort haben. (M.G.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://poshisolation.net/">Posh Isolation</a></strong></p>
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		<title>MATS ERLANDSSON: Valentina Tereshkova</title>
		<link>https://africanpaper.com/2016/03/19/mats-erlandsson-valentina-tereshkova/</link>
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		<pubDate>Sat, 19 Mar 2016 05:54:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Mats Erlandsson]]></category>
		<category><![CDATA[Posh Isolation]]></category>
		<category><![CDATA[Valentina Tereshkova]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Schweigen der unendlichen Räume des Alls ließ schon Pascal erschau(d)ern und ein österreichischer Misanthrop setzte diese berühmten Worte aus den Pensées des Franzosen vor seinen Roman Verstörung. Hollywood hat sich in den letzten Jahren (wieder) vermehrt dem Weltraum zugewendet: &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2016/03/19/mats-erlandsson-valentina-tereshkova/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/03/MTAR-8192891-1456866858-6719.jpeg.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-11859" title="MTAR-8192891-1456866858-6719.jpeg" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/03/MTAR-8192891-1456866858-6719.jpeg-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Das Schweigen der unendlichen Räume des Alls ließ schon Pascal erschau(d)ern und ein österreichischer Misanthrop setzte diese berühmten Worte aus den Pensées des Franzosen vor seinen Roman <em>Verstörung</em>. Hollywood hat sich in den letzten Jahren (wieder) vermehrt dem Weltraum zugewendet: Alfonso Cuarón hat mit <em>Gravity</em> dem Zuschauer zumindest kurzzeitig verdeutlicht, was man (auch) unter der Geworfenheit des Menschen verstehen kann, um dann allerdings durch das obligatorische (und wohl notwendige) <em>against-all-odds happy ending</em> Konsequenz vermissen zu lassen, <span id="more-11858"></span>Christopher Nolan lässt in <em>Interstellar</em> die Menschheit (bzw. Matthew McConaughey) nach einem neuen bewohnbaren Planeten suchen, und der „Marsianer“ Matt Damon darf sich auf dem roten Planeten als (An)Pflanzer versuchen &#8211; um ein paar relativ aktuelle Beispiele zu nennen.</p>
<p>Einige Dark Ambient-Vertreter lassen das All primär als Ort des Mysteriums (er)klingen, wo die Geometrie nichteuklidisch ist. Der Schwede Mats Erlandsson, der am Elektronmusikstudion in Stockholm arbeitet, wählt auf seinem Debüt einen anderen Ansatz und nimmt Valentina Tereshkova, die erste Frau im All, als Ausgangspunkt. Wobei es zum Zeitpunkt ihrer Reise natürlich nicht nur um das Verschieben von Grenzen und menschlichen Begrenzungen ging, sondern auch um die Frage nach dem besseren politischen System. Was bei allen sechs minimalistischen – dass Erlandsson auch Kammermusik komponiert, verwundet nicht – Stücken auffällt, ist wie inmitten des Schabens und Kratzens immer etwas wie die Andeutung einer Melodie zu finden ist. Das wird ganz besonders deutlich auf „Glances“, das die zweite Seite des Vinyls eröffnet und bei dem man fast den Eindruck hat, eine Geige spiele und begleite das Gnarzen. „Etterum“ besteht aus Kratzen und analoger Statik, „Ivory Towers“ lässt inmitten des Rauschens vielleicht einen Harmoniumdrone erahnen. Das letzte Stück des Albums „1671 Chaika“ ist vielleicht am melodischsten.</p>
<p>Man mag aus diesen reduzierten Stücken sicher so etwas wie ein Moment der Klaustrophobie herauslesen können &#8211; ein Gefühl, das der echten Valentina Tereshkova sicher nicht fremd war, wenn man bedenkt, wie klein und eng die Wostok, auf der sie drei Tage zubrachte, war. Viel eher noch aber klingen diese Stücke so, als sei die Kosmonautin angesichts ihres Fluges und der damit verbundenen Entfernung von ihrer Heimat von einer leichten Melancholie erfasst worden. (M.G.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://poshisolation.net">Posh Isolation</a></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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