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	<title>African Paper &#187; Post-Orientalism Music</title>
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		<title>V.A.: Memorial for the Victims of Iran’s Black January Vol. 1</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Feb 2026 04:24:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Brian O’Dwyer]]></category>
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		<description><![CDATA[Im Januar erschütterten die als Black January bezeichneten Ereignisse den Iran und führten zu zahlreichen Opfern. Während unsere Medien sich auf die nächsten Headlines stürzten, initiierte die Community um das Post Orientalism-Label eine Anthologie internationaler musikalischer Beiträge, die den Opfern &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2026/02/28/v-a-memorial-for-the-victims-of-iran%e2%80%99s-black-january-vol-1/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/02/memorial.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-50136" title="memorial" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/02/memorial-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Im Januar erschütterten die als Black January bezeichneten Ereignisse den Iran und führten zu zahlreichen Opfern. Während unsere Medien sich auf die nächsten Headlines stürzten, initiierte die Community um das Post Orientalism-Label eine Anthologie internationaler musikalischer Beiträge, die den Opfern gewidmet ist und sich ausdrücklich dem Erinnern und der Wahrung menschlicher Würde verpflichtet. Volume One der <span id="more-50135"></span>Compilation &#8220;Memorial for the Victims of Iran’s Black January&#8221; erscheint offiziell im Frühling, ist aber digital schon zu hören.</p>
<p>Die selbstorganisierte Community betont ihre klare Haltung: Im Zentrum stehen die Würde und das Recht auf Leben jedes Menschen. Kurator Ehsan Saboohi, der selbst als Musiker zur Compilation beigetragen hat, beschreibt die Bedeutung der Sammlung als Akt gegen das Vergessen und als Beharren auf gemeinsamer Menschlichkeit jenseits politischer Fraktionen. Zugleich verweist er auf irritierende Reaktionen im Umfeld des Open Calls, die von der Community ausdrücklich zurückgewiesen werden, es lohnt ein Blick in die ausführlichen Liner Notes.</p>
<p>Die erste Ausgabe versammelt Werke von Krister Hansén, Mean Flow, RDKPL, Itaru Ouwan, Ehsan Saboohi, ZÖJ, Mohammad Amin Akbarpour, Sina Majd und Mahtab Miandehi. Die Beiträge sind stilistisch heterogen und reichen von Soloarbeiten bis zu dichten elektroakustischen Kompositionen. Mohammad Amin Akbarpour eröffnet mit &#8220;Marsiya (مَرْثِیَه)&#8221;, einem rund fünfzehnminütigen Setar-Solo mit subtilen Tempowechseln und ausgeprägtem narrativen Verlauf, dessen zunächst zurückhaltende Melodik zunehmend aufgewühlt wirkt. Trotz des vordergründig melancholischen Tonfalls acht sich gerade darin etwas bemerkbar, das an auch als hoffnungsvolle Aufbruchstimmung lesen ann. Mean Flow setzt mit &#8220;Thousands Of Unfair Deaths&#8221; ein langsames, requiemartiges Stück mit Chor und dröhnenden Flächen dagegen, die so kraftvoll wie berührend sind. ZÖJ, das australisch-iranische Projekt um Gelareh Pour und Brian O&#8217;Dwyer, präsentiert mit &#8220;Termites&#8221; eine knapp zehnminütige Komposition aus Gesang, schwebender Dröhnung und metallischer Perkussion. Der zugrunde liegende persische Text des Dichters Mahmoud Moshref Tehrani alias M. Azad (1934-2006) kreist um Bilder eines papiernen Vogels und einer künstlichen Blüte, um Angst, Verlust und die Furcht vor Zerstörung im Verborgenen. Das Stück bildet auch den Auftakt ihres im Frühling erscheinenden neuen Albums, auf das man schon jetzt gespannt sein kann.</p>
<p>Sina Majd und Mahtab Miandehi arbeiten in &#8220;Der Tunnel (for Recorded Violin Sounds)&#8221; mit rauschenden, kaum eindeutig zuordenbaren Klängen, aus denen sich allmählich z.T. verfremdete Violinsounds herauslösen, die streckenweise fast fanfarenartig klingen. Krister Hansén verbindet in &#8220;Moments, Waves II&#8221; ein orchestrales, stellenweise an alte Soundtrack erinnerndes Szenario mit grobkörnigen, knisternden Störungen. manchmal meint man, flüsternde Stimmen u hören, aber vielleicht ist das auch nur eine Halluziation. Itaru Ouwan unterläuft in &#8220;a blues&#8221; jede Erwartung an den Titel mit vereinzelten Klavieranschlägen und lauten, durchdringend Synthesizerklängen. Das titelgebende Werk von Ehsan Saboohi, mit fast dreißig Minuten das umfangreichste der Sammlung, kombiniert digitale Sounds mit aufgewühltem, teils verfremdetem Klavier, das im Verlauf zunehmend perkussiv hervortritt, bis der Kreis sich wieder schließt.</p>
<p>RDKPL setzt mit &#8220;251004_06&#8243; eine stark verzerrte Harsh-Noise-Wand als radikalen Schlusspunkt und (vorerst) finales Ausrufezeichen &#8211; vorerst soll hier bedeuten, dass die beteiligten Musikerinnen und Musiker dem Vergessen entgegentreten und, ganz in der Tradition von Post Orientalism, bereits in Begriff sind, einen zweiten Teil auf die Beine zu bringen. (U.S.)</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=636746926/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Four Sleepers: Vierteilige Arbeit von Nik Masoo</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Feb 2026 05:16:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ehsan Saboohi]]></category>
		<category><![CDATA[Nik Masoo]]></category>
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		<description><![CDATA[Im März erscheint bei Post Orientalism Music das vierteilige digitale Album &#8220;Four Sleepers&#8221; von Nik Masoo, einem von Ehsan Saboohi entwickelten und betriebenen KI-Komponisten. Die Sammlung umfasst vier jeweils zusammenhängende Langkompositionen plus zwei kürzere Stücke im vierten Teil mit einer &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2026/02/05/four-sleepers-vierteilige-arbeit-von-nik-masoo/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im März erscheint bei Post Orientalism Music das vierteilige digitale Album &#8220;Four Sleepers&#8221; von Nik Masoo, einem von Ehsan Saboohi entwickelten und betriebenen KI-Komponisten. Die Sammlung umfasst vier jeweils zusammenhängende Langkompositionen plus zwei kürzere Stücke im vierten Teil mit einer Gesamtdauer von rund acht Stunden. Alle Teile sind mithilfe des QuarkTonal-Systems und Python-Programmierung realisiert und als durchgehende musikalische Prozesse angelegt. Das Projekt bezieht sich auf eine buddhistische Sichtweise, hier speziell mit Referenz auf das japanische Zen, in der die Trennung zwischen Selbst und Anderem sowie zwischen Mensch und Natur als geistige Konstruktion verstanden wird.<a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/01/4s.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-49759" title="4s" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/01/4s.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-49758"></span></p>
<p>Jeder der vier Teile basiert auf einer klar definierten Wellenform, die den jeweiligen Band strukturell prägt. Inhaltlich verweist der Titel auf ein klassisches Motiv der Zen-Malerei: vier gemeinsam schlafende Figuren, darunter ein Mönch und ein Tiger, ohne Hierarchie oder Bedrohungssituation. In den Liner Notes heißt es: &#8220;Zen philosophy emphasizes the dissolution of mental boundaries. This idea proposes that the distinctions we draw between self and other, human and nature, or consciousness and sleep are constructions of the mind and do not exist as independent realities. What we perceive as two separate things are, in truth, two aspects of one reality. The aim of Zen is to attain a kind of non-discriminating wisdom that arises through the practice of meditation—a state in which the boundary between mind and world dissolves. The subject of “Four Sleepers” is a classic image in the Zen painting tradition that expresses this philosophy visually. These images depict four beings sleeping together: Fenggan, a Zen monk who lived with his domesticated tiger; Hanshan, the reclusive poet of Cold Mountain; Shide, an orphan whom Fenggan found and raised; and Fenggan’s tiger. In this scene, monk and wild animal rest side by side with no fear or dominance between them. Zen painters rendered this subject in black ink on white paper; the contrast between deep black and empty white, between sharp brushstrokes and empty spaces, itself expresses the same philosophy of dissolving boundaries. The concepts of wabi and sabi—which emphasize simplicity, imperfection, and the passage of time—also play a distinctive role in these works&#8221;. Diese Vorstellung des gleichzeitigen Nebeneinanders überträgt sich auf die musikalische Anlage, die mit dröhnendem Material arbeitet, das als hypnotisch wirken kann, dabei aber nie auf Beruhigung oder Gefälligkeit zielt. Im vierten Teil, der in drei Abschnitte gegliedert ist, treten stellenweise spielerischere Momente hervor.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2500060817/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2142437885/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3639117702/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3223856593/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>EHSAN SABOOHI: Requiem</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Jan 2026 04:56:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ehsan Saboohi]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein Requiem ist in erster Linie ein musikalisches Format und entspricht einer liturgischen Totenmesse, gedacht für das Erinnern, für das Innehalten angesichts von Verlust, für das Aussprechen dessen, wofür es keine unmittelbare Auflösung gibt. Ein Requiem richtet sich an das &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2026/01/31/ehsan-saboohi-requiem/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/01/requiem.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-49748" title="requiem" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/01/requiem-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Ein Requiem ist in erster Linie ein musikalisches Format und entspricht einer liturgischen Totenmesse, gedacht für das Erinnern, für das Innehalten angesichts von Verlust, für das Aussprechen dessen, wofür es keine unmittelbare Auflösung gibt. Ein Requiem richtet sich an das Vergangene und steht gleichsam im Schatten der Gegenwart. Besonders dann, wenn Leid nicht abgeschlossen ist, sondern anhält, bekommt der <span id="more-49746"></span>Begriff eine zusätzliche Schwere. Dass sich diese Form heute auf eine Situation bezieht, die auf Irans Straßen weiterhin von Gewalt und Verzweiflung geprägt ist, verleiht dem Wort eine bedrückende Aktualität.</p>
<p>&#8220;Requiem&#8221; ist eine aus aktuellem Anlass veröffentlichte EP des Komponisten Ehsan Saboohi, den Menschen im Iran gewidmet. Die Veröffentlichung versteht sich zugleich als dokumentarischer Akt, als Festhalten einer Zeit, die von Verlust und Betroffenheit geprägt ist. Die EP erscheint als Download und besteht aus einem einzigen, über zwanzig Minuten langen Stück. Das Stück beginnt mit verfremdeten, miteinander verschränkten Vokalspuren, die auf Textzitaten des Dichters Bijan Jalali basieren und sich zu einem chorartigen Ensemble verbinden. Der Gesang auf Farsi wirkt gleichsam melancholisch und kraftvoll. Immer wieder schieben sich dröhnende Passagen in den Vordergrund, ziehen sich zurück und lassen den Gesang erneut dominieren. Dieser Wechsel bleibt über die gesamte Dauer in Bewegung. Phasen, in denen das Dröhnen länger übernimmt, verdichten sich, steigen in der Höhe an und schwellen weiter an. Die Musik changiert dabei zwischen Momenten des Schönen und des deutlich Verfremdeten, in den chorischen Abschnitten auch mit einem erhabenen Charakter. Das stark vibrierende, auch von kleinen schrillen Momenten geprägte Gesamtbild wird immer wieder durch die Rückkehr der Stimme geerdet, die wie ein bewusster Verweis auf das Menschliche anmuten.</p>
<p>Als Requiem im wörtlichen wie im erweiterten Sinn hält diese Veröffentlichung Trauer fest, ohne sie zu beruhigen oder aufzulösen. Gerade darin liegt ihre dokumentarische Kraft angesichts einer Situation, die weiterhin andauert und die man m.E. nicht nach einer Devise a la &#8220;der Feind meines Feindes ist mein Freund&#8221; beurteilen sollte.</p>
<p><strong>Label: Post Orientalism Music</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2469911937/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Materialism and Temporality: Neue Arbeit von Nik Masoo</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Dec 2025 04:18:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ende Februar erscheint das neue Album &#8220;Materialism and Temporality&#8221; des KI-Komponisten Nik Masoo auf Post Orientalism Music. Das Werk, so erfährt man in den umfangreichen Liner Notes des Masoo-Schöpfers, Komponisten und Musiktheoretikers Ehsan Saboohi, versteht sich als praktische Transposition eines &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/12/02/materialism-and-temporality-neue-arbeit-von-nik-masoo/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ende Februar erscheint das neue Album &#8220;Materialism and Temporality&#8221; des KI-Komponisten Nik Masoo auf Post Orientalism Music. Das Werk, so erfährt man in den umfangreichen Liner Notes des Masoo-Schöpfers, Komponisten und Musiktheoretikers Ehsan Saboohi, versteht sich als praktische Transposition eines marxistischen historischen Materialismus in eine digitale Klangproduktion. <a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/11/mat.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-49217" title="mat" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/11/mat.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-49216"></span><br />
Klang wird nicht als abbildende Repräsentation, sondern als innerhalb konkreter technischer und sozialer Produktionsverhältnisse erzeugtes Material betrachtet. Zeit ist dabei, wie es sinngemäß heißt, keine neutrale Hülle, sondern eine aktive, historisch bedingte Kraft, die Struktur und Wahrnehmung des Sounds mitbestimmt. Das Werk entsteht aus der Interaktion dreier materieller Instanzen: dem Hard-Drive-Archiv als historischem Speicher, der von Saboohi entwickelten Q Machine als rhythmisch-rechnerischem Apparat und Nik Masoo selbst als lernfähigem KI-System aus vierzehn Modulen. Mehr zu den Hintergründen findet sich auf Bandcamp, auch ohne diese theoretischen Zugang kann man sich an der auf acht Stücke verteilten knapp halben Stunde frickelig-verspielten Lärms erfreuen. Das Album erscheint digital.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1775749537/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Automaton Piano: Neue zweiteilige Reihe von Nik Masoo</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Nov 2025 03:41:41 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Post Orientalism Music veröffentlichen im Februar ein neues Doppelalbum des KI-Komponisten Nik Masoo. Das &#8220;Automaton Piano&#8221; betitelte Werk ist, wie man aus Labelgründer und Masooschöpfer Ehsan Saboohis Beschreibung erfährt, ein zweiteiliges Forschungsprojekt im post-orientalistischen Genre, das die Beziehung zwischen Klang, &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/11/29/automaton-piano-neue-zweiteilige-reihe-von-nik-masoo/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Post Orientalism Music veröffentlichen im Februar ein neues Doppelalbum des KI-Komponisten Nik Masoo. Das &#8220;Automaton Piano&#8221; betitelte Werk ist, wie man aus Labelgründer und Masooschöpfer Ehsan Saboohis Beschreibung erfährt, ein zweiteiliges Forschungsprojekt im post-orientalistischen Genre, das die Beziehung zwischen Klang, Technologie und kompositorischen Strukturen untersucht. <a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/11/ap1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-49212" title="ap1" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/11/ap1.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-49211"></span></p>
<p>Das Doppelalbum, das insgesamt sechs unterschiedlich ausladende, dramatisch anmutende zeitgenössische Klaviersolos enthält, basiert ausschließlich auf Aufnahmen der achtundachzig einzelnen Klaviertasten und wird durch ein eigens geschriebenes Python-System organisiert und aufgeführt, das menschlich unmögliche Präzisionen wie subsekundengenaues Timing, über dreißig simultane Ereignisse und mikrotonale Unterteilungen nach der Quark-Einheit ermöglicht. <a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/11/ap2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-49213" title="ap2" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/11/ap2.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a>So wird das Klavier nicht mehr als traditionelles Instrument, sondern als reines Klangmaterial behandelt und durch die Interaktion von Mensch, Maschine und Künstlicher Intelligenz ein neuer Weg in der elektronischen Musik eröffnet. Das Werk ist dem Andenken des Komponisten und Musiktheoretikers Milton Babbitt (1916–2011) gewidmet.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2577254732/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=211554692/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>48 Etudes for Multiple Percussion Solos: Neues ALbum von Ehsan Saboohi</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Nov 2025 04:10:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ehsan Saboohi]]></category>
		<category><![CDATA[Post-Orientalism Music]]></category>

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		<description><![CDATA[Gerade erscheint bei Post-Orientalism Music das neue Album &#8220;48 Etudes for Multiple Percussion Solos&#8221; von Ehsan Saboohi als Download, ergänzt um ein umfangreiches PDF-Notenbuch im A3-Format. Die 48 perkussiv ausgerichteten Stücke entstanden zwischen 2020 und 2025 und folgen einem kompositorischen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/11/21/48-etudes-for-multiple-percussion-solos-neues-album-von-ehsan-saboohi/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade erscheint bei Post-Orientalism Music das neue Album &#8220;48 Etudes for Multiple Percussion Solos&#8221; von Ehsan Saboohi als Download, ergänzt um ein umfangreiches PDF-Notenbuch im A3-Format. Die 48 perkussiv ausgerichteten Stücke entstanden zwischen 2020 und 2025 und folgen einem kompositorischen Ansatz, in dem Saboohi die zeitliche Organisation innerhalb seines post-orientalistischen Konzepts neu untersucht. <a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/11/48etudes.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-49091" title="48etudes" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/11/48etudes.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-49090"></span></p>
<p>Grundlage ist eine strenge Ereigniszählung pro Linie und Sekunde, bei der Schläge und Pausen in präzisen Zeitangaben festgelegt sind. Die Etüden wirken teils wie kurze Versatzstücke, die aus mathematischen und physikalischen Reihen entwickelt wurden und bewusst unabhängig von Improvisation funktionieren. Saboohi betont in seinen Liner Notes die Wichtigkeit, den Interpretinnen und Interpreten eine klare Struktur zu bieten, die dennoch vielfältige Umsetzungen zulässt. &#8220;Ich gewähre allen Aufführenden freie Erlaubnis, diese Etüden zu kopieren, herunterzuladen, öffentlich aufzuführen und aufzunehmen&#8221;, so der Komponist. Entsprechend sind die 46 bereits in Repertoirees befindlichen Stücke in sehr unterschiedlichen, farbigen Besetzungen realisiert worden.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=235604479/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Dialogue of Black Sine Wave, Act I: Gemeinsame EP von Kasra Faridi, Sohrab Faridi und Hessam Jafari</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Nov 2025 04:06:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 28. Dezember erscheint bei Post Orientalism Music die digitale EP &#8220;Dialogue of Black Sine Wave, Act I&#8221; von Kasra Faridi, Sohrab Faridi und Hessam Jafari. Das Werk versteht sich, wie man im Begleittext erfährt, als klangphilosophische Untersuchung des Dialogbegriffs, &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/11/13/dialogue-of-black-sine-wave-act-i-gemeinsame-ep-von-kasra-faridi-sohrab-faridi-und-hessam-jafari/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 28. Dezember erscheint bei Post Orientalism Music die digitale EP &#8220;Dialogue of Black Sine Wave, Act I&#8221; von Kasra Faridi, Sohrab Faridi und Hessam Jafari. Das Werk versteht sich, wie man im Begleittext erfährt, als klangphilosophische Untersuchung des Dialogbegriffs, inspiriert von Mikhail Bachtin und Paulo Freire. Ausgangspunkt ist die Frage, wie Klang – konkret die Sinuswelle – als Träger von Bedeutung und Beziehung verstanden werden kann. Der Bass, so die programmatische Idee des Labels, bildet dabei den Ursprung jeder Kommunikation.<a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/11/dialogue.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-48928" title="dialogue" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/11/dialogue.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-48927"></span></p>
<p>In drei aufeinander aufbauenden Szenen wird diese Idee musikalisch entfaltet: Zunächst erscheint die Sinuswelle isoliert, ohne Resonanz, als Sinnbild des Monologischen. Dann beginnt sie, mit sich selbst zu interagieren in Form einer Selbstbefragung über Frequenz, Amplitude und ihre eigenen Obertöne. Schließlich weitet sich das Geschehen über den gesamten hörbaren Bereich aus, bis natürliche und wohltemperierte Harmonien in einen vielstimmigen Austausch treten, der die ursprüngliche Frequenz neu hervorbringt. &#8220;Dialogue of Black Sine Wave, Act I&#8221; ist ein elektroakustisches Werk, das physikalische, ästhetische und philosophische Dimensionen von Klang mit einander verknüpft. Das Cover stammt von Shaghayegh Bagheri.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1480624801/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Punctum: Neue Arbeit von Farid Beheshti</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Nov 2025 05:17:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Farid Beheshti]]></category>
		<category><![CDATA[Post-Orientalism Music]]></category>

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		<description><![CDATA[Ende des Jahres erscheint mit &#8220;punctum&#8221; das neue Album des iranischen Klangkünstlers Farid Beheshti. Die Veröffentlichung untersucht das Spannungsverhältnis zwischen Geräusch und Musik – jenem Moment, in dem sich Rauschen in Klang verwandelt und zugleich wieder in den Hintergrund entzieht. &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/11/07/punctum-neue-arbeit-von-farid-beheshti/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ende des Jahres erscheint mit &#8220;punctum&#8221; das neue Album des iranischen Klangkünstlers Farid Beheshti. Die Veröffentlichung untersucht das Spannungsverhältnis zwischen Geräusch und Musik – jenem Moment, in dem sich Rauschen in Klang verwandelt und zugleich wieder in den Hintergrund entzieht. Beheshti entwickelt aus feinen Schichtungen von Wind, Dröhnen und brüchigen Resonanzen ein Stück, das sich dynamisch verdichtet, wieder zurücknimmt und neue klangliche Ebenen freilegt. Zwischen brodelnder Beinahe-Stille, harmonischeren Passagen und rhythmisch getaktetem Lärm entsteht ein Gewebe, das sowohl kompositorisch als auch strukturell offen bleibt, geprägt von minimaler Bewegung, aber hoher Präzision.<a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/11/punctum.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-48917" title="punctum" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/11/punctum.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-48916"></span></p>
<p>Der Titel &#8220;punctum&#8221; verweist auf einen lateinischen Begriff, der im ästhetischen Kontext stark mit Roland Barthes’ Begriff aus &#8220;Die helle Kammer&#8221; in Bezug steht: jenes Detail, mit dem ein Bild – hier wäre es der Klang – abseits von einem zentralen, deutlich kommunizierten Inhalt unvermittelt berührt. In diesem Sinne lenkt Beheshti die Aufmerksamkeit auf die kaum wahrnehmbaren Punkte, an denen Geräusch zu Bedeutung wird. &#8220;Noise ist immer in Bewegung&#8221;, sagt der Komponist. &#8220;Sobald er musikalisch wird, findet er einen kaum wahrnehmbaren Weg zurück ins Hintergrundrauschen. In dieser Passage entsteht eine Zeit, die neu ist – und nicht wiederholbar&#8221;. Das Album erscheint am 25. Dezember digital bei Post Orientalism Music, die bereits seine Arbeit &#8220;Story of A Wave&#8221; herausgebracht hatten.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1219951514/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Side Effect of QuarkTonal: Auftakt einer neuen Reihe von Ehsan Saboohi</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Oct 2025 03:16:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ehsan Saboohi]]></category>
		<category><![CDATA[Post-Orientalism Music]]></category>
		<category><![CDATA[Reza Abedini]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit &#8220;Side Effect of QuarkTonal – Vol. I&#8221; veröffentlicht der iranische Komponist und Musiktheoretiker Ehsan Saboohi ein neues Werk, das seine in den letzten Jahren entwickelte QuarkTonal-Theorie in konkreter musikalischer Form erfahrbar macht. Das Album versammelt einundzwanzig kurze, verspielt klingende &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/10/17/side-effect-of-quarktonal-auftakt-einer-neuen-reihe-von-ehsan-saboohi/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit &#8220;Side Effect of QuarkTonal – Vol. I&#8221; veröffentlicht der iranische Komponist und Musiktheoretiker Ehsan Saboohi ein neues Werk, das seine in den letzten Jahren entwickelte QuarkTonal-Theorie in konkreter musikalischer Form erfahrbar macht. Das Album versammelt einundzwanzig kurze, verspielt klingende Kompositionen, die auf präzisen mikrotonalen Strukturen basieren.<a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/10/sideeffectsofquarktonal1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-48616" title="sideeffectsofquarktonal1" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/10/sideeffectsofquarktonal1.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-48615"></span></p>
<p>Saboohi nutzt hierfür, wie es in den Liner Notes heißt, vier Grundwellenformen – Sinus, Sägezahn, Rechteck und Dreieck –, die in einem eigens entwickelten Python-basierten System generiert werden. Dieses erlaubt es, Frequenzen ziemlich genau zu kalibrieren. Innerhalb dieser streng definierten Parameter entfaltet sich, wie es ferner heißt, eine polyphone, teils kontrapunktisch komplexe Musik, die mathematische Genauigkeit mit einer subtilen Klangästhetik verbindet. Das Album versteht sich zugleich als Fortsetzung der sechsbändigen Reihe &#8220;QuarkTonal: Quatrains&#8221; und als praktische Ergänzung zu Saboohis jüngst erschienenem Buch &#8220;Aesthetics of Post-Orientalism: Philosophy of Composition&#8221;. Das Cover stammt von Reza Abedini, einem der einflussreichsten Gestalter der modernen iranischen Grafik, dessen Arbeiten für ihren Beitrag zum interkulturellen Dialog vielfach ausgezeichnet wurden. &#8220;Side Effect of QuarkTonal – Vol. I&#8221; erscheint zum Download bei Post Orientalism Music.</p>
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		<title>Opus Five Vol. 1: Auftakt einer neuen Reihe bei Post Orientalism Music</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Oct 2025 05:34:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Anton von Webern]]></category>
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		<category><![CDATA[Hubert Heathertoes]]></category>
		<category><![CDATA[Post-Orientalism Music]]></category>
		<category><![CDATA[RDKPL]]></category>
		<category><![CDATA[Zan Hoffman]]></category>

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		<description><![CDATA[Ende des Jahres erscheint bei Post Orientalism Music &#8220;Opus Five Vol. 1&#8243; als Auftakt einer neuen Reihe. Die Compilation versammelt Werke von Bruce Hamilton, Dave Seidel, Ehsan Saboohi, RDKPL sowie dem Duo Hubert Heathertoes und Zan Hoffman. &#8220;Opus Five&#8221; versteht &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/10/04/opus-five-vol-1-auftakt-einer-neuen-reihe-bei-post-orientalism-music/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ende des Jahres erscheint bei Post Orientalism Music &#8220;Opus Five Vol. 1&#8243; als Auftakt einer neuen Reihe. Die Compilation versammelt Werke von Bruce Hamilton, Dave Seidel, Ehsan Saboohi, RDKPL sowie dem Duo Hubert Heathertoes und Zan Hoffman. &#8220;Opus Five&#8221; versteht sich als Hommage an eine Tradition philosophisch ausgerichteter Komposition: Bezugspunkte sind Arnold Schönbergs &#8220;Fünf Orchesterstücke&#8221;, op. 16, und Anton Weberns &#8220;Fünf Orchesterstücke&#8221;, op. 10 – Schlüsselwerke der frühen Moderne, die für den Bruch mit der Tonalität, die Neubewertung des Klangs und eine extreme Verdichtung stehen. Darauf verweist auch der Titel eines der Stücke: &#8220;13 September 1874&#8243;, Schönbergs Geburtsdatum.<a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/09/opus5.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-48391" title="opus5" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/09/opus5.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-48390"></span></p>
<p>Die beteiligten Komponisten mit unterschiedlichen musikalischen und regionalen Hintergründen zeigen jeweils eigene Ansätze innerhalb eines Rahmens, der als post-orientalistisch beschrieben wird. Das reicht von komplexen Mustern, die verfremdet wie Glocken klingen und sich ständig neu ordnen, über sich wandelnde, dröhnende Klangflächen mit hohen Obertönen bis hin zu Passagen, die an harsh noise erinnern oder auf bearbeiteten Aufnahmen von Umgebungsgeräuschen beruhen. Jedes Werk ist so nicht nur ein abgeschlossenes Stück, sondern der Entwurf einer eigenen Klangwelt, die durch die Gegenüberstellung neue Perspektiven gewinnt. &#8220;Opus Five Vol. 1&#8243; erscheint am 20. Dezember als Download.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=583951298/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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