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	<title>African Paper &#187; Prohibited Records</title>
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		<title>Spiritual Cannibalism: Shane Aspegren erkundet den Hongkonger Victoria Harbour</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Mar 2026 04:29:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Prohibited Records]]></category>
		<category><![CDATA[Shane Aspegren]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit &#8220;Spiritual Cannibalism&#8221; legt Shane Aspegren eine dreiteilige 12&#8243;-EP vor, die am 27. März 2026 bei Prohibited Records erscheint. Ausgangspunkt sind hydrophone Feldaufnahmen aus dem Victoria Harbour in Hongkong, ein unter Wasser aufgezeichnetes Geflecht aus Strömung, industriellem Dröhnen und verborgener &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2026/03/23/spiritual-cannibalism-shane-aspegren-erkundet-den-hongkonger-victoria-harbour/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit &#8220;Spiritual Cannibalism&#8221; legt Shane Aspegren eine dreiteilige 12&#8243;-EP vor, die am 27. März 2026 bei Prohibited Records erscheint. Ausgangspunkt sind hydrophone Feldaufnahmen aus dem Victoria Harbour in Hongkong, ein unter Wasser aufgezeichnetes Geflecht aus Strömung, industriellem Dröhnen und verborgener Bewegung, das sich durch alle drei Stücke zieht.<a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/03/sc.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-50487" title="sc" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/03/sc.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-50486"></span></p>
<p>Aus diesem Material formt Aspegren langsam sich stetig entfaltende, körperlich erfahrbare Klangräume zwischen hypnotischer Dröhnung, gleitendem (und bisweilen verspieltem) Ambient und psychoakustischer Verdichtung oftmals aquatischer Prägung: ein Schwebezustand aus Druck, Tiefe und stetiger Verschiebung, in dem sich, wie es sinngemäß beim Label heißt, natürliche und technische Sphären untrennbar durchdringen. &#8220;Spiritual Cannibalism&#8221;, so heißt es weiter, wirkt dabei gleichermaßen wie Dokument und Transformation – eine klangliche Absenkung unter die Oberfläche, in der sich Wahrnehmung, Raum und Resonanz neu justieren. Das Werk ist auch digital erhältlich.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1921990485/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Lass ein bisschen Raum für Magie. Ein Interview mit France de Griessen</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Feb 2026 04:02:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[France de Griessen]]></category>
		<category><![CDATA[Prohibited Records]]></category>

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		<description><![CDATA[France de Griessen ist eine Künstlerin, die ihre Arbeit nicht als Berufung im klassischen Sinn versteht, sondern als etwas, das von Anfang an da war &#8211; versteckt in den Nischen dessen, das man gemeinhin Persönlichkeit nennt und wartend auf den &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2026/02/21/lass-ein-bisschen-raum-fur-magie-ein-interview-mit-france-de-griessen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/02/France-de-Griessen-Photo-by-Catherine-James-3.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-50077" title="France de Griessen - Photo by Catherine James 3" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/02/France-de-Griessen-Photo-by-Catherine-James-3-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>France de Griessen ist eine Künstlerin, die ihre Arbeit nicht als Berufung im klassischen Sinn versteht, sondern als etwas, das von Anfang an da war &#8211; versteckt in den Nischen dessen, das man gemeinhin Persönlichkeit nennt und wartend auf den Moment des Durchbruchs und der Entfaltung. Auch im Titel ihres neuen Albums, das Anlass zu einem ausführlichen Gespräch gab, klingt dieses <span id="more-49948"></span>Durchbrechen und Lospreschen an, in den von Stimme, Gitarre und sorgsam eingesetzten weiteren Klangquellen geprägten Strukturen offenbart sich dies in den unterschiedlichsten Zusammenhängen. In unserem Interview spricht sie weniger über Karriere oder Strategien als über Haltungen meditativer Präsenz und innere Notwendigkeiten, und in der Erwähnung anderer Musikerinnen und Musiker ist eine große Wertschätzung zu spüren. Früh geprägt von Figuren wie Sarah Bernhardt und fasziniert von der Möglichkeit, viele Leben zugleich zu denken, begreift sie künstlerische Praxis als Offenheit gegenüber Verwandlung und Ambivalenz. Musik erscheint ihr dabei nicht primär als Form der Mitteilung, sondern als Ritual, als Beschwörung, als ein Moment intensiver Präsenz. Immer wieder kommen Motive von Mehrdeutigkeit, aber auch von Zärtlichkeit und Widerstand zur Sprache. </strong></p>
<p><strong><a title="Leave a little room for magic. An Interview with France de Griessen" href="https://africanpaper.com/2026/02/21/interview-with-france-de-griessen/">English Version</a></strong></p>
<p><em><strong><span dir="auto"><span dir="auto">Da es in deutschsprachigen Ländern noch nicht viel über dich zu lesen gibt (wir arbeiten daran, das zu ändern), würdest du unseren Lesern ein paar Dinge über dich, deine Arbeit und deine Anfänge als multidisziplinärer Künstler erzählen? Gab es frühe Einflüsse, die deine künstlerische Motivation geweckt haben?</span></span></strong></em></p>
<p><span dir="auto"><span dir="auto">Danke! </span></span><br />
<span dir="auto"><span dir="auto"> Ich habe nie bewusst entschieden, Künstlerin zu werden. Schon in meiner Kindheit war mir klar, dass es meine Natur und mein Weg ist. Mit fünf oder sechs Jahren sah ich ein Buch, das mein Leben veränderte: Sarah Bernhardt, fotografiert von Nadar. Die Fotos zeigten sie in aufwendigen Bühnenkostümen. Sie war mal Frau, mal Mann, jung, alt oder irgendetwas dazwischen – es war ihr egal, ob die Rolle für eine Jungfrau, einen jungen Mann, einen Alten oder eine Femme Fatale geschrieben war: Wenn sie Hamlet spielen wollte, war das für sie irrelevant. Mir schien, als führe sie so viele verschiedene Leben in sich. Die wunderbare Tilda Swinton erinnert mich sehr an sie. Wenn es um Kreativität geht, frage ich mich nicht: „Kann ich das?“, sondern: „Wie kann ich das mit dem, was ich bin und was ich lernen kann, umsetzen?“</span></span></p>
<p><em><strong><span dir="auto"><span dir="auto">Du hast gerade dein viertes Album „Dawn Breakers“ veröffentlicht. Der Titel weckt poetische Assoziationen von Wandel und Transformation. Wann wusstest du, dass dieser Titel den Kern des Albums perfekt einfängt?</span></span></strong></em></p>
<p><span dir="auto"><span dir="auto">Als ich ihn sah! „Dawn Breakers“ stand auf dem Etikett eines Vintage-Shirts. Es war der perfekte Titel, nach dem ich gesucht hatte, um auszudrücken, worum es in diesem Album geht. Liebe zum Detail und Offenheit für das, was sie uns offenbaren können, gehören zum Künstlerdasein. Mein Motto lautet: „Lass ein bisschen Raum für Magie.“<a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/02/Cannonball-Statman-FDG.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-50089" title="Cannonball Statman &amp; FDG" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/02/Cannonball-Statman-FDG.jpg" alt="" width="1020" height="466" /></a></span></span></p>
<p><em><strong><span dir="auto"><span dir="auto">Viele der Lieder wirken klanglich reduziert: Gitarre, Gesang, einige wenige andere Instrumente sparsam eingesetzt. Was ermöglicht dir diese formale Schlichtheit, das in opulenteren Arrangements verloren gegangen wäre?</span></span></strong></em></p>
<p><span dir="auto"><span dir="auto">Manchmal ist mehr mehr, manchmal weniger. Ich hatte das Bedürfnis, mich so auszudrücken, meine Seele in traumhafter Weise zu offenbaren. Die Lyrics und die Atmosphäre von Depeche Modes „Stripped“ haben mich schon immer inspiriert. Für mich verkörpern sie die Verbindung zwischen Nacktheit und Erotik, die über jedes Musikgenre hinausgeht. </span></span><br />
<span dir="auto"><span dir="auto"> Ich spiele Gitarre, weil man sie, wie Eric Clapton sagte, „wie einen Begleiter überallhin mitnehmen kann (…) sie ist zugleich ursprünglich und raffiniert“.</span></span></p>
<p><em><strong><span dir="auto"><span dir="auto">Du hast das Album mit einer Handvoll anderer Musiker aufgenommen. Kannst du diese kurz vorstellen und uns ein paar Dinge über eure Zusammenarbeit erzählen?</span></span></strong></em></p>
<p><span dir="auto"><span dir="auto">Nicht nur eine Handvoll. </span></span> <img src='https://africanpaper.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /><br />
<span dir="auto"><span dir="auto"> Da wären zum einen Cannonball Statman, der aus der New Yorker Antifolk-Szene stammt und weithin als „König des modernen Antifolk“ bezeichnet wird, obwohl seine Musik nicht ausschließlich diesem Genre zuzuordnen ist. Wir waren zusammen auf Tourn, und er lud mich ein, auf seinem Album zu singen und Instrumente zu spielen. Ein paar Monate später tat ich dasselbe. Es war eine sehr bereichernde Erfahrung. Musik ist künstlerische Harmonie und menschliche Verbindung. Lachen, Spaß haben und auch mal albern sein – besonders bei emotionaler Musik, die viel Konzentration erfordert – ist unerlässlich. Zum anderen ist da Nicolas Laureau (Prohibition, NLF3, R/A/D, Shane Aspegren / Nicolas Laureau / Jérôme Lorichon / Quentin Rollet Quartet, Don Nino…), der auf „High Strung Master“ Schlagzeug spielte. Prohibited Records wurde 1995 von Nicolas und seinem Bruder Fabrice Laureau gegründet. Ich fühle mich unglaublich geehrt und gesegnet, so großartige Künstler an Bord zu haben! Wir teilen viele Ideen, wenn es um Musik, Schönheit und die Schaffung bedeutungsvoller Kunst geht. Cannonball Statman ist auch Filmemacher und Dichter, Nicolas malt, dreht Videos und arbeitet viel als Grafikdesigner für Prohibited Records. Beide verstehen also einen interdisziplinären Ansatz und Lebensstil. </span></span><br />
<span dir="auto"><span dir="auto"> Ich möchte natürlich auch über Ben Scott Turner sprechen, der das Album in den Axe &amp; Trap Studios aufgenommen und produziert hat. Ich habe ihn durch Cannonball kennengelernt, als er mich einlud, auf seinem Album zu singen und Instrumente zu spielen. Mir war sofort klar, dass er der Richtige für die Zusammenarbeit war – sowohl was sein Können und Talent als auch seine musikalischen Referenzen und seine Persönlichkeit angeht. Ich sage immer, er ist der englische Rick Rubin, denn er hat etwas an sich, das es ermöglicht, das Beste aus der eigenen Kreativität herauszuholen! Außerdem blühe ich in angespannten oder wettbewerbsorientierten Atmosphären nicht auf, und davon gab es hier nichts. Dadurch konnten wir viel erreichen und großartige Erinnerungen sammeln.</span></span></p>
<p><em><strong><span dir="auto"><span dir="auto">Du beschreibst deine Arbeit als eine Form von Ritual oder Beschwörung. Wo beginnt für dich der Übergang vom Gesang zur „magischen Formel“?</span></span></strong></em></p>
<p><span dir="auto"><span dir="auto">Ich zitiere Leonora Carrington: „Ich habe mich stets geweigert, diese wunderbare, geheimnisvolle Kraft in mir aufzugeben, die sich manifestiert, wenn ich in harmonischer Verbindung mit einem anderen inspirierten Wesen stehe.“ Musik ist meine Verbindung zu dieser geheimnisvollen Kraft und zu anderen inspirierten Wesen.</span></span></p>
<p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/76dQNJPoSB8?si=VkkpMN1MG4v5nbEq" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p><em><strong><span dir="auto"><span dir="auto">Die Aufnahmen entstanden in Somerset, England, in ländlicher Umgebung. Glaubst du, dass dieser Ort einen konkreten Einfluss auf die Lieder hatte, oder wirkte er sich eher subtil auf dein innere Verfassung während des Schreibens und Aufnehmens aus?</span></span></strong></em></p>
<p><span dir="auto"><span dir="auto">Ich habe die Lieder nicht in Somerset geschrieben. Die Aufnahmen dort hatten aber definitiv einen sehr positiven Einfluss. Ich fühlte mich emotional und körperlich stabil, was wunderbar war, da ich damit in meinem Leben oft zu kämpfen hatte. Es ist ein wunderschöner, bezaubernder Ort. Dort gibt es außerdem unglaublich knackige, saftige Äpfel und leckere Erdbeeren, die ich sehr genossen habe. Und viele vegane Restaurants, kleine Antiquitätenläden und lokale Geschäfte. Und die Natur ist natürlich atemberaubend!</span></span></p>
<p><em><strong><span dir="auto"><span dir="auto">Stimmen, Geister und innere Dialoge tauchen häufig in Ihren Texten auf, beispielsweise im Lied „July“. Wie unterscheiden Sie zwischen Fantasie, Erinnerung und etwas, das sich eher wie eine Botschaft aus einer transzendenten Welt anfühlt?</span></span></strong></em></p>
<p><span dir="auto"><span dir="auto">Das gelingt mir nicht immer sofort. Ich muss Worte und Situationen sich entwickeln lassen, um es zu verstehen. Manchmal ist das Dazwischen sehr schmerzhaft, als wäre ich für immer in der Dunkelheit gefangen. Ich handle und entscheide sehr instinktiv, oft jenseits der Logik und kann sie nicht durch diese Brille erklären. Manchmal dauert es eine Weile, bis sie Sinn ergeben, bis sie zu einer neuen, greifbaren Realität werden.<a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/02/France-de-Griessen-Photo-by-Catherine-James-4.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-50078" title="France de Griessen - Photo by Catherine James 4" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/02/France-de-Griessen-Photo-by-Catherine-James-4.jpg" alt="" width="1592" height="1600" /></a></span></span></p>
<p><em><strong><span dir="auto"><span dir="auto">Manche Lieder wirken auf den ersten Blick sanft und besinnlich, und ich würde sagen, das ist definitiv ein wesentlicher Aspekt deiner Musik. Doch schnell merkt man, dass da auch etwas Drängendes, Kämpferisches, manchmal vielleicht sogar Dramatisches mitschwingt. Das zeigt sich besonders deutlich im Opener „Punch Me“, und ich denke da auch an die trotzige Kampfeslust in „You Can Keep“ oder die eindringliche und hypnotische Stimmung in „Where Have You Been, My Friend?“, trotz des Inhalts. Sind solche Ambivalenzen beabsichtigt, und wenn ja, was macht ihren besonderen Reiz für dich aus?</span></span></strong></em></p>
<p><span dir="auto"><span dir="auto">Ich bin tatsächlich sehr von Mehrdeutigkeit fasziniert. Von Zuständen, Gefühlen und Emotionen, die sich mit Worten allein weder beschreiben noch erklären lassen, oder die widersprüchlich erscheinen, obwohl sie in Wirklichkeit miteinander verwoben sind. Von Zärtlichkeit und Gewalt, von der Komplexität der Bindungen zwischen Lebewesen. Donovan sagt, seine Musik verkörpere das Konzept der „hoffnungsvollen Melancholie“. Er ist einer meiner Lieblingskünstler, und das berührt mich zutiefst.</span></span></p>
<p><em><strong><span dir="auto"><span dir="auto">Siehst kreative Tätigkeit auch als einen Akt der Selbstbehauptung (im nicht-egozentrischen Sinne) an, und falls ja, sind die im Zusammenhang mit dem Album erwähnten Einflüsse des Punk, die eine der Inspirationsquellen darstellen, auch eine Art Ventil für die Umsetzung dieser Ermächtigung?</span></span></strong></em></p>
<p><span dir="auto"><span dir="auto">So habe ich das noch nie betrachtet! Was ich sagen kann, ist, dass die Punkkultur großartige Ideen der Selbstakzeptanz und Selbstliebe für diejenigen mit sich brachte, die sich damit identifizieren: Mach die Dinge auf deine Art, mit dem, was du hast, und während du alle Schichten abstreifst, die nicht wirklich zu dir gehören, wirst du etwas erschaffen, das nur du erschaffen kannst.</span></span></p>
<p><em><strong><span dir="auto"><span dir="auto">Die Liner Notes des neuen Albums erwähnen eine Art Hyperpräsenz als Quelle des Lichts und des Ausdrucks. Wie würdest du diesen Zustand beschreiben und wie erreichst du ihn im Idealfall, z. B. beim Songwriting, im Studio oder auf der Bühne?</span></span></strong></em></p>
<p><span dir="auto"><span dir="auto">Es bedeutet, ganz im gegenwärtigen Moment präsent zu sein, verbunden mit sich selbst, der Umgebung und anderen. Es ist viel mehr als nur „Flow“. Es ist ein Zustand, den man aktiv und bewusst herbeiführen muss. Er hängt jedoch nicht allein von einem selbst ab. Umgebung, Umstände, das Leben … alles spielt eine Rolle. Ich glaube fest daran, dass sich unsere Welt mit unseren Perspektiven verändert, doch niemand ist allmächtig!</span></span></p>
<p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/_GMdIVtp8R0?si=s4aam4cRrX7tMcqQ" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p><em><strong><span dir="auto"><span dir="auto">Du scheinst nicht zu den Künstlern zu gehören, die jedes Jahr ein neues Album und zwischendurch ein paar kleinere Veröffentlichungen herausbringen; stattdessen lässt du meist einige Jahre zwischen den Veröffentlichungen verstreichen. Genießt du diese gewisse Distanz zu deinen früheren Werken, eine Art Tabula-rasa-Situation, die es deiner Kunst ermöglicht, neu aufzublühen?</span></span></strong></em></p>
<p><span dir="auto"><span dir="auto">Es ist nicht beabsichtigt. Wenn ich könnte, würde ich mehr und öfter Musik veröffentlichen. Kunst bedeutet für mich, Emotionen zu transzendieren und basiert daher sowohl auf dem Leben als auch auf der Fantasie. Es geht nicht um Abgabetermine, sondern darum, was man zu sagen hat.</span></span></p>
<p><em><strong><span dir="auto"><span dir="auto">Das Cover-Artwork deines Albums „Saint Sebastien“ ist auf Discogs nicht verfügbar, zumindest nicht in unserem Land. Kannst du uns die Geschichte dahinter erzählen?</span></span></strong></em></p>
<p><span dir="auto"><span dir="auto">Das Cover von „Saint Sebastien“ ist eine wunderschöne, aussagekräftige Fotografie des französischen Fotografen Richard Dumas. „Saint Sebastien“ ist eine Sammlung von Liedern, inspiriert von meiner Leidenschaft für Giallo – ein italienisches Thriller-Genre, das Mitte der 1960er-Jahre entstand und Spannung, Horror und Erotik vereint – und von Sinnlichkeit als Mittel zur Überwindung von Schmerz. Daher auch der Albumtitel: Saint-Sebastien, halbnackt, ist an mehreren Stellen verwundet. Er strahlt eine erotische Kraft und eine magnetische Aura aus. Er ist verwundet, aber nicht machtlos. Als Richard mich fotografierte, erinnere ich mich, dass ich atmete, als ich spürte, wie das richtige Bild einfach „passierte“. Ein kleiner Teil meiner Brustwarze war auf dem Foto zu sehen. Es war genau der Ausdruck dessen. Richard ist Künstler, und ich sah dieses Bild als ein kraftvolles künstlerisches Statement. Mir kam nicht eine Sekunde in den Sinn, dass es online zensiert werden würde. Aber genau das ist passiert. In dieser unglaublich sexistischen Online-Welt ist es in Ordnung, Grausamkeit, Gewalt, Hass und männliche Brustwarzen darzustellen … aber weibliche Brustwarzen sind in der Kunstfotografie tabu. Die Welt braucht dringend mehr Liebe, und Kunst ist eine Form der Liebe.<a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/02/France-de-Griessen-Photo-by-Catherine-James-2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-50079" title="France de Griessen - Photo by Catherine James 2" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/02/France-de-Griessen-Photo-by-Catherine-James-2.jpg" alt="" width="1592" height="1600" /></a></span></span></p>
<p><em><strong><span dir="auto"><span dir="auto">Deine Referenzen reichen von Johnny Thunders bis Nico und, wie bereits erwähnt, Punk, von romantischer Lyrik bis zum klassischen italienischen Autorenkino. Wie fließen diese Inspirationen in deine eigene Bildsprache ein?</span></span></strong></em></p>
<p><span dir="auto"><span dir="auto">Wir sind ein Flickenteppich aus all dem, was wir lieben, nicht wahr? Wenn ich mir alles ansehe, womit ich mich verbunden fühle, weisen diese Dinge immer eines oder mehrere dieser Merkmale auf: Geheimnis, Zärtlichkeit, Erotik, Romantik, magischer Realismus – Kunst, die eine realistische Weltsicht präsentiert und gleichzeitig magische Elemente einfließen lässt und die Grenzen verwischt –</span></span><span dir="auto"><span dir="auto">, Spiritualität, Gewalt, Schönheit und Liebe. Alles, was die Fantasie anregt, kann poetisch sein. Ich finde auch in allem, was ich liebe, eine zeitlose Qualität, die nichts mit Trends zu tun hat. Ich interessiere mich nicht dafür. Das zu tun, was alle anderen tun, ist langweilig.</span></span></p>
<p><em><strong><span dir="auto"><span dir="auto">Vor nicht allzu langer Zeit hast du zusammen mit Pacôme Genty eine berührende Coverversion von John Prines „All the Best“ aufgenommen. Habt ihr jemals über weitere gemeinsame Projekte dieser Art nachgedacht?</span></span></strong></em></p>
<p><span dir="auto"><span dir="auto">Vielen Dank für eure positive Resonanz auf unser Cover! </span></span><br />
<span dir="auto"><span dir="auto"> Ich liebe es, mit anderen Künstlern zu singen, Musik zu machen und aufzunehmen. Es gibt viele, mit denen ich in Zukunft gerne zusammenarbeiten würde. Es muss aber auch künstlerisch harmonieren. Manchmal mögen beide Künstler die Musik des anderen, aber eine Zusammenarbeit funktioniert einfach nicht. Und manchmal passt es ganz natürlich und klappt sofort.</span></span></p>
<p><em><strong><span dir="auto"><span dir="auto">Wir waren sehr beeindruckt vom Kurzfilm zum Song „Blue Snow“. Was kann Film für dein Musik leisten, was Musik allein nicht kann?</span></span></strong></em></p>
<p><span dir="auto"><span dir="auto">Film ist eine Sprache, genau wie Musik. Es sind zwei unterschiedliche Sprachen, die einen bedeutungsvollen Dialog ermöglichen. Und dieser Dialog unterscheidet sich von Musik oder Film allein.</span></span></p>
<p><em><strong><span dir="auto"><span dir="auto">Du verstehst dich als interdisziplinäre Künstlerin und bewegst dich zwischen Musik, Bild, Text und Performance. Gibt es eine Kunstform, die für dich den Ausgangspunkt bildet, oder entstehen diese Komponenten in der Regel gleichzeitig?</span></span></strong></em></p>
<p><span dir="auto"><span dir="auto">Ganz gleich, wo man anfängt, die einzelnen Bestandteile verschmelzen am Ende immer auf die eine oder andere Weise. Das liegt in meiner Natur. Manchmal ist es schwierig, so zu sein; es ist Fluch und Segen zugleich.</span></span></p>
<p><em><strong><span dir="auto"><span dir="auto">Deine Lieder wirken intim und ausdrucksstark, persönlich und universell zugleich. Für wen schreibst du in erster Linie: für dich selbst, für jemand anderen oder für etwas, das über ein bestimmtes Publikum hinausgeht?</span></span></strong></em></p>
<p><span dir="auto"><span dir="auto">Diese Frage habe ich mir nie gestellt! Ich glaube, Musik und Kunst sind zum Teilen da, also würde ich sagen, sie trifft auf all das oben Genannte zu. Eines ist sicher: Je persönlicher wir sind, desto universeller wird es. Denn wenn wir das Bedürfnis loslassen, anderen zu gefallen und dazuzugehören, liegt hier unser wahres Menschsein. Die Art unseres Ausdrucks wird nicht jedem gefallen – wer es allen recht machen will, wird von niemandem wirklich geliebt –, aber für diejenigen, die sich damit verbunden fühlen, wird es universell sein.</span></span></p>
<p><em><strong><span dir="auto"><span dir="auto">Das mag eine Standardfrage sein, aber gibt es schon Ideen in der Entwicklung, auf die wir uns freuen können?</span></span></strong></em></p>
<p><span dir="auto"><span dir="auto">Ja, ich werde mit meinem Album auf Tournee gehen! </span></span><br />
<span dir="auto"><span dir="auto"> Vielen Dank für die Gelegenheit, so tolle Fragen zu meiner Arbeit zu beantworten. Ich bin dankbar für dieses schöne Gespräch.</span></span></p>
<p><strong>Danke ebenfalls!</strong></p>
<p>Interview: U.S., Fotos: Catherine James</p>
<p><strong>France de Griessen @ <a href="https://francedegriessen.com/">Home</a> | <a href="https://soundcloud.com/francedegriessen">Soundcloud</a> | <a href="https://www.youtube.com/user/francedegriessen">YouTube</a> | <a href="https://francedg.bandcamp.com">Bandcamp</a> | <a href="https://www.instagram.com/francedegriessen/">Instagram</a></strong></p>
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		<title>Dawn Breakers: Neue LP von France de Griessen</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Jan 2026 06:41:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[France de Griessen]]></category>
		<category><![CDATA[Prohibited Records]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 26. Februar erscheint mit &#8220;Dawn Breakers&#8221; das vierte Album von France de Griessen bei Prohibited Records. Die in Frankreich lebende Künstlerin präsentiert zehn Stücke für Stimme und Gitarre, ergänzt durch dezent und punktuell eingesetzte weitere Instrumente. Die Songs bewegen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2026/01/26/dawn-breakers-neue-lp-von-france-de-griessen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 26. Februar erscheint mit &#8220;Dawn Breakers&#8221; das vierte Album von France de Griessen bei Prohibited Records. Die in Frankreich lebende Künstlerin präsentiert zehn Stücke für Stimme und Gitarre, ergänzt durch dezent und punktuell eingesetzte weitere Instrumente.<a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/12/dawnbreakers.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-49432" title="dawnbreakers" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/12/dawnbreakers.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-49431"></span></p>
<p>Die Songs bewegen sich, wie es in den Liner Notes von Emmanuel Dosda sinngemäß heißt, zwischen Lied und Beschwörung und greifen Einflüsse aus Folk, Underground-Pop und einer akustischem Idee von Punk auf, ebenso Anklänge an chansonhafte Formen und reduzierte, mantraartige Strukturen. Bezüge zu so unterschiedlichen Acts wie Nico, Donovan oder Marie Laforêt werden ebenso deutlich wie ein Interesse an Dichtung und symbolisch aufgeladenen Texten generell. France de Griessen, so heißt es weiterhin, versteht Musik als Zustand intensiver Gegenwärtigkeit und sagt: &#8220;Music, along with theater, is the most cathartic art form. It&#8217;s not about seeking a confession, but about a state of hyper-presence&#8221;. <a href="https://www.youtube.com/watch?v=76dQNJPoSB8">Begleitend zur Veröffentlichung der Vorab-Single &#8220;Blue Snow&#8221; entstand unter der Regie von Cannonball Statman ein kurzer Musikfilm</a> in der Tradition des klassischen italienischen Kinos. Das Album erscheint als LP und zum Download.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3395704697/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Outta Sight: Brisa Roché und Nicolas Laureau debütieren als R/A/D</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Aug 2025 04:15:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Brisa Roché]]></category>
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		<description><![CDATA[Mit &#8220;Outta Sight&#8221; legt das Duo R/A/D – bestehend aus der amerikanischen Sängerin Brisa Roché und dem französischen Musiker Nicolas Laureau (u.a. Don Nino) – ein gemeinsames Debüt vor, das von einem weit gespannten, zugleich reduzierten Sound geprägt ist. In &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/08/19/outta-sight-brisa-roche-und-nicolas-laureau-debutieren-als-rad/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit &#8220;Outta Sight&#8221; legt das Duo R/A/D – bestehend aus der amerikanischen Sängerin Brisa Roché und dem französischen Musiker Nicolas Laureau (u.a. Don Nino) – ein gemeinsames Debüt vor, das von einem weit gespannten, zugleich reduzierten Sound geprägt ist. In den sparsam instrumentierten, meist gitarrenbasierten Stücken verschränken sich Blues, Rezitation, No Wave-Anleihen und eine eigenwillige Form von Pop. Wie es in den Liner Notes heißt, beschreibt das Duo seine Musik selbst als &#8220;Feuer und Eis&#8221; – mal kühl zurückgenommen, mal eruptiv und intensiv.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/08/os.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-47284" title="os" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/08/os.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-47283"></span></p>
<p>Rochés Stimme, die bisweilen an Folksängerinnen wie Sharron Kraus erinnert, durchmisst ein breites emotionales Spektrum, während Laureau eine klangliche Offenheit schafft, in der sich Fragmente von Psychedelia, Drone, obskuren Folk-Referenzen und improvisatorischer Dichte begegnen. Wie man aus den Liner Notes weiter erfährt, ging es den beiden um eine Form des Spielens, die Überraschung erlaubt, musikalisch wie atmosphärisch. Auch aktuelle, z.B. geschlechterbezogene Themen fließen ein, jedoch nicht konfrontativ, sondern in einem ruhig ausschwingenden, von indischer Musik beeinflussten Gestus, der die Zeit zu dehnen scheint. Entstanden ist ein eigensinniges, kompromissloses Album, das sich zwischen Intimität und Distanz bewegt und dabei in keine vorgeformten Kategorien passt. Veröffentlichungstermin ist der 13. September, &#8220;Outto Sight&#8221; erscheint als LP, CD und zum Download bei Prohibited Records.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2930233061/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Hestia: Soloalbum von Pacôme Genty</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Jul 2024 05:39:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Pacôme Genty]]></category>
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		<description><![CDATA[Der französische Gitarrist Pacôme Genty, der sich in den letzten Jahren &#8211; nach jahrelangen Erfahrungen in Bands wie RroseTacet und Erevan Tusk &#8211; immer mehr auf seine Soloarbeiten konzentriert hatte, bringt über Prohibited Records ein zweites Album im Alleingang heraus, &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/07/02/hestia-soloalbum-von-pacome-genty/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der französische Gitarrist Pacôme Genty, der sich in den letzten Jahren &#8211; nach jahrelangen Erfahrungen in Bands wie RroseTacet und Erevan Tusk &#8211; immer mehr auf seine Soloarbeiten konzentriert hatte, bringt über Prohibited Records ein zweites Album im Alleingang heraus, vom Label beschrieben als &#8220;Eight ballads of intoxicating lightness, sometimes covered with a light veil of electronics, cosmic jazz touches <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/06/hestia.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-41316" title="hestia" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/06/hestia.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-41314"></span></p>
<p>on the transverse flute, a clarinet chant that nonchalantly caresses the ear or a saxophone shrouded in reverb. We can discern in discreet touches the reminiscences of the instrumental experiments of the Made to Measure compilations (Harold Budd, Penguin Café Orchestra, etc.)&#8221;. Es erscheint Mitte August auf CD und zum Download, mehr zu den Hintergründen der Musik auf Bandcamp, wo schon ein Track zu hören ist. <!--/data/user/0/com.samsung.android.app.notes/files/clipdata/clipdata_bodytext_240603_095302_915.sdocx--></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1990097943/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Specio: Nicolas Laureau und Sasha Andrès debütieren mit gemeinsamem Projekt</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Apr 2024 05:15:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Nicolas Laureau]]></category>
		<category><![CDATA[Prohibited Records]]></category>
		<category><![CDATA[Sasha Andrès]]></category>
		<category><![CDATA[Specio]]></category>

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		<description><![CDATA[Mitte April bringen Prohibited Records das erste unter dem Projektnamen Specio produzierte Studioalbum des bereits in verschiedenen Konstellationen aktiven Duos Nicolas Laureau (Gitarrem Piano, Keyboard, Drums, Soundeffekte) und Sasha Andrès (Gesang, Rezitation, Percussion Noise) auf CD heraus. &#8220;Dieses reichhaltige Album &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/04/15/specio-nicolas-laureau-und-sasha-andres-debutieren-mit-gemeinsamem-projekt/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mitte April bringen Prohibited Records das erste unter dem Projektnamen Specio produzierte Studioalbum des bereits in verschiedenen Konstellationen aktiven Duos Nicolas Laureau (Gitarrem Piano, Keyboard, Drums, Soundeffekte) und Sasha Andrès (Gesang, Rezitation, Percussion Noise) auf CD heraus.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/03/specio.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-40241" title="specio" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/03/specio.jpg" alt="" width="1200" height="1170" /></a><span id="more-40223"></span></p>
<p>&#8220;Dieses reichhaltige Album ist eine Reihe langer, seltsamer und verträumter Erlebnisse, die offene Tracks bilden, die die Intelligenz besitzen, den Hörer in eine fruchtbare Fantasie über parallele oder geheime Universen zurückzuversetzen. Wir unterscheiden auf dem Album zwei Arten von Zeitlichkeit: wirkungsvolle Stücke und spannungsreichere Titel, denen beide eine ausgeprägte konkrete Verträumtheit und den seltenen Aspekt der Überraschung gemeinsam haben&#8221;. (Prohibited Records)</p>
<p><a href="http://www.prohibitedrecords.com/en/artists/specio/"><strong>@ Prohibited mit weiteren Informationen</strong></a></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2470280961/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>L&#8217;Antenne Des Lilas: Atiqullah Amiri in Kollaboration mit Nicolas Laureau</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Aug 2023 05:00:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Atiqulla Amiri]]></category>
		<category><![CDATA[Don Nino]]></category>
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		<description><![CDATA[Ankündigung: Dieser Tage erscheint die erste Zusammenarbeit des Sängers Atiqulla Amiri und des Instrumentalisten Nicolas Laureau in Form einer digitalen EP. Die beiden Musiker lernten sich vor einiger Zeit in einem nicht primär musikalischen Kontext kennen. Amiri, ein afghanischer Sänger, &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/08/22/lantenne-des-lilas-atiqullah-amiri-in-kollaboration-mit-nicolas-laureau/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ankündigung: Dieser Tage erscheint die erste Zusammenarbeit des Sängers Atiqulla Amiri und des Instrumentalisten Nicolas Laureau in Form einer digitalen EP. Die beiden Musiker lernten sich vor einiger Zeit in einem nicht primär musikalischen Kontext kennen. Amiri, ein afghanischer Sänger, kam &#8211; nachdem er seine Karriere in seinem Heimatland nach der Machtübernahme der Taliban zunächst aufgeben musste &#8211; als Geflüchteter nach Frankreich. Im Camp Cheval Noir nahe Paris lernte er den Musiker Nicolas Laureau kennen, der als Freiwilliger für das Solidaritätskollektiv Pantin Solidaire tätig war. Dieser wurde während einer Demonstration, als Amiri das Mikrofon ergriff, auf dessen Stimme aufmerksam und erkannte dessen großes Potenzial. Schon bald, auch nach dem <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/08/lantennedelilas.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-37080" title="lantennedelilas" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/08/lantennedelilas.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-37079"></span></p>
<p>Umzug Amiris in das etwas weiter entfernte Nantes, ergab sich eine fruchtbare musikalische Zusammenarbeit. Auf &#8220;L&#8217;Antenne Des Lilas&#8221; interpretieren die beiden Klassiker der in Dari &#8211; einer der afghanischen Landessprachen &#8211; gesungenen regionalen Populärmusik in einem experimentierfreudigen Gewandt, das vom Label als kinematografisch, elektronisch und psychedelisch bezeichnet wird, und schlagen dabei die Brücke zwischen verschiedenen Musiktraditionen. Das Stück &#8220;Cheval Noir II&#8221;, bei denen Amiris Gesang in ein Gewand aus Twangs und drängender Elektronik gehüllt wird, wurde zudem von F/LOR in einem Remix neu interpretiert. Nicolas Laureau ist auch und v.a. unter dem Namen Don Nino bekannt, vor einigen Monaten erschien ein <a title="Cover Songs In Inferno: Françoiz Breut und Don Nino interpretieren ihre Favoriten" href="http://africanpaper.com/2023/04/25/cover-songs-in-inferno-francoiz-breut-und-don-nino-interpretieren-ihre-favoriten/">gemeinsames Album mit der Sängerin Françoiz Breut</a> mit originellen Coverversionen verschiedener Klassiker. &#8220;L’Antenne Des Lilas&#8221; erscheint bei Prohibited Records.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3668003942/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/2pJYHNPXFjU" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
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		<title>Cover Songs In Inferno: Françoiz Breut und Don Nino interpretieren ihre Favoriten</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Apr 2023 04:26:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Black Sabbath]]></category>
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		<category><![CDATA[Shocking Blue]]></category>
		<category><![CDATA[The Kinks]]></category>

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		<description><![CDATA[Ende Mai veröffentlicht das französischen Künstler- und Musiker-Duo Françoiz Breut und Nicolas Laureau – aka Don Nino – ein erstes gemeinsames Album. &#8220;Cover Songs In Inferno&#8221; enthält, wenn man den Begriff ganz stur verwendet, zehn sinnlich-groovige Coverversionen der Lieblingsstücke der beiden &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/04/25/cover-songs-in-inferno-francoiz-breut-und-don-nino-interpretieren-ihre-favoriten/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ende Mai veröffentlicht das französischen Künstler- und Musiker-Duo Françoiz Breut und Nicolas Laureau – aka Don Nino – ein erstes gemeinsames Album. &#8220;Cover Songs In Inferno&#8221; enthält, wenn man den Begriff ganz stur verwendet, zehn sinnlich-groovige Coverversionen der Lieblingsstücke der beiden aus einem halben Jahrhundert populärer Musik, &#8220;inspired&#8221;, wie es beim Label heißt, &#8220;by the crazy times we live in, motivated by the desire to double, double, toil, trouble, and push back the all-invading darkness&#8221;.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/04/coversongsininferno.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-35246" title="coversongsininferno" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/04/coversongsininferno.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-35242"></span></p>
<p>Die von Vokalistin Breut ausgewählten und, was nicht ihrer üblichen Gewohnheit entspricht, auf englisch gesungen Stücke wurden von Don Nino mit wechselnder Instrumentierung begleitet und bewegen sich mal näher, mal weiter entfernt von den Originalen, zu denen &#8220;Planet Caravan&#8221; von Black Sabbath, &#8220;Kizmiaz&#8221; von den Cramps, &#8220;Southside Of The World&#8221; von Bonnie &#8216;Prince&#8217; Billy, &#8220;Daemon Lover&#8221; von Shocking Blue und das allseits bekannte &#8220;White Rabbit&#8221; von Jefferson Airplane zählen. Weitere Stücke stammen von Fel, Donovan, The Kinks und Bonnie Dobson. In diese Auswahl mischt sich auch eine von Breut gesungene Version von Don Ninos &#8220;Oh My Son&#8221;. Das Album erscheint in den gängigen Formaten bei Loreaus eigenem Label Prohibited Records. <!--/data/user/0/com.samsung.android.app.notes/files/clipdata/clipdata_bodytext_230422_112859_430.sdocx--></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=862815257/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/wjwYMB695Jk" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
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