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	<title>African Paper &#187; Pyrolator</title>
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		<title>Krautrock Eruption: Sampler und Buch zur elektronischen Seite des Krautrock</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Jan 2025 06:53:52 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Compilation &#8220;Krautrock Eruption – An Introduction To German Electronic Music 1970-1980&#8243; erscheint in einigen Wochen bei Bureau B und versammelt Stücke von Künstlern wie Conrad Schnitzler, Faust, Cluster, Harald Grosskopf und sogar Asmus Tietchens. Sie basiert auf einer Auswahl &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/01/30/krautrock-eruption-sampler-und-buch-zur-elektronischen-seite-des-krautrock/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Compilation &#8220;Krautrock Eruption – An Introduction To German Electronic Music 1970-1980&#8243; erscheint in einigen Wochen bei Bureau B und versammelt Stücke von Künstlern wie Conrad Schnitzler, Faust, Cluster, Harald Grosskopf und sogar Asmus Tietchens. Sie basiert auf einer Auswahl von zwölf Alben aus der von Wolfgang Seidel zusammengestellten Diskografie, die im gleichnamigen Buch enthalten ist. Die Zusammenstellung präsentiert, wie aus dem Untertitel hervorgeht, weniger das Krautrock-Phänomen in seiner Gesamtheit, sondern rückt dessen elektronische und experimentelle Aspekte in den Fokus. Dabei zeigt sie die Bandbreite dieser Musik zwischen minimalistischen Strukturen, freien Improvisationen und frühen Formen elektronischer Klanggestaltung.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/01/krautrockeruption.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-44751" title="krautrockeruption" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/01/krautrockeruption.jpg" alt="" width="1920" height="1920" /></a><span id="more-44750"></span></p>
<p>Parallel zur Compilation veröffentlicht der Berliner Ventil Verlag Wolfgang Seidels Buch &#8220;Krautrock Eruption&#8221;, eine englische Fassung seiner im gleichen Verlag erschienenen Monografie &#8220;Wir müssen hier raus! Krautrock, Free Beat, Reeducation&#8221; von 2016. Der Band bietet eine alternative Perspektive auf die deutsche Undergroundszene der 1960er und 70er Jahre bietet. Seidel, selbst Musiker und als Drummer u.a. Mitbegründer von Ton Steine Scherben, schildert die Verbindungen zwischen politischem Aufbruch, musikalischer Avantgarde und neuen Produktionsweisen. Ergänzt wird das Buch durch eine kommentierte Diskografie über fünfzig prägende Alben dieser Epoche von Holger Adam. Beide Veröffentlichungen erscheinen am 21. März. Weitere Informationen finden sich auf den Seiten des Labels und des Verlags.</p>
<p><strong>@ <a href="https://shop.tapeterecords.com/v.a.-krautrock-eruption-an-introduction-to-german-electronic-music-1970-1980-4284">Bureau B</a> | <a href="https://www.ventil-verlag.de/titel/1966/krautrock-eruption">Ventil Verlag</a></strong></p>
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		<title>V.A.: Electri_City 2</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Jun 2016 04:03:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Musikalische Biotope, die teils aus raumzeilichen Bedingungen, zum Teil aber auch durch das Zusammenwirken von Zufallsfaktoren entstehen, sind eine feine Sache, und wenn der Hauptbezugspunkt ein geografischer ist &#8211; warum nicht? Relativ übersichtliche Zentren sind Städte, und so gibt es &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2016/06/25/v-a-electri_city-2/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/06/eletricity2.jpe"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-12331" title="eletricity2" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/06/eletricity2-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Musikalische Biotope, die teils aus raumzeilichen Bedingungen, zum Teil aber auch durch das Zusammenwirken von Zufallsfaktoren entstehen, sind eine feine Sache, und wenn der Hauptbezugspunkt ein geografischer ist &#8211; warum nicht? Relativ übersichtliche Zentren sind Städte, und so gibt es – bei aller Ungenauigkeit, sie solche Bezeichnungen mit sich bringen – einen Bristol-Sound und einen Denver-Sound, die Genialen Dilettanten in Berlin und die Hamburger Schule des sogenannten Diskurs-Pop.<span id="more-12330"></span></p>
<p>Im deutschsprachigen Raum tat sich gerade in den 70er und 80er Jahren nicht wenig, und vielen Hörern ist heute kaum mehr bewusst, wie sehr Phänomene wie Krautrock oder die damit einhergehende Elektronische Avantgarde der Seventies und, nach dem vom Punk eingeleiteten Paradigmenwechsel, NDW und Post Punk eine Kontinuität bildeten. Eines der wichtigsten Zentren in dieser Zeit war die Stadt Düsseldorf, und dieser Tage dokumentieren Groenland Records dies zum zweiten mal auf einer Compilation, und präsentieren bekannte und obskure Acts aus der Stadt am Rhein, die mit Geräten, die auf Namen wie Roland, Korg und Moog hörten, der Musik ihrer Zeit neue, zum Teil durchaus revolutionäre Impulse gaben.</p>
<p>Zu den bekanntesten Figuren dieser Szenerie zählt das Duo Michael Rother und Klaus Dinger, deren Stammband Neu! diesen Übergang vielleicht am besten repräsentierte. Mit „Isi“, das ihr 75er Album eröffnete, ist eines ihrer besten Stücke vertreten, trotz des nach vorn platschenden Rhythmus fließt der Song entspannt dahin, gekonnt changiert der analoge Keyboardsound zwischen verträumter und aufgeweckter Stimmung. Verfolgt Rothers Solostück „Karussell“ die traumwandlerisch ambiente Richtung weiter, ist Dingers Folgeprojekt La Düsseldorf, das seine Heimatstadt inklusive der launischen Fortuna besingt, schon weitaus näher am klanglich meist organischeren Postpunk.</p>
<p>Diesem ist die sprachspielerische Kritik am Computerhype von Der Plan ebenso verpflichtet wie DAFs Coverversion der „Kebabträume“ und Rheingolds „Fluss“, dessen bildreicher Text den Weg des fließenden Wassers mit (elektronischer) Musik vergleicht. Fällt das schöngeistiges „Abendlicht“ des so früh ums Leben gekommenen Wolfgang Riechmann wieder komplett aus der Reihe, so sind auf EBM vorausweisende Tracks wieder ganz klar Musik der 80er: „Zwei Herzen, ein Rhythmus“ der Krupps, Liaisons Dangereuses mit hektischem französisch und einem furiosen Saxophon, Robert Görls Schmachtfetzen „Darling, Don&#8217;t Leave Me“ im Duett mit Annie Lennox.</p>
<p>Interessant ist, dass eine weitere Kategorie an Songs, die etwas an Cold Wave erinnern und auf den in den 90ern beliebten „Banshee“-Samplern eine gute Figur gemacht hätten, von etwas unbekannteren Acts stammen. Am zumindest unter Auskennern noch bekanntesten dürften Pyrolator sein, von denen hier eine augenzwinkernden Charakterstudie namens „Max“ zu hören ist. Topolinos, die hier dem (selbstverständlich ebenfalls augenzwinkernden) Orientalismus frönen, sind heute wesentlich obskurer als Propaganda, mit denen es personelle Überschneidungen gab. Von Teja Schmitz, der nur eine 7&#8221; gemacht hat und in der Szene v.a. als Friseur beliebt war, wurde eine schräge, soundartige New Wave-Perle der Vergessenheit entrissen</p>
<p>Nachdem der erste Teil im Zusammenhang mit der gleichnamigen Suhrkamp-Monografie Rudi Eschs (der selbst Mitglied bei Die Krupps ist) erschienen ist, begleitet der zweite die englische Übersetzung des Buches und gibt als diachroner Längsschnitt einen interessanten Einblick in die musikalischen und themenbezogenen Interessen einer lokalen Subkultur.</p>
<p>Schmunzeln muss man hier und da bei den etwas angestaubten Texten über Hifi und Computer mit den damals hippen, heute jedoch etwas hausbacken und weltfremd wirkenden Begriffen, oder wenn Pyrolators Frontmann filmreif „walkmään“ croont &#8211; ein durchaus liebenswürdiger Effekt, der sich mit der Zeit immer einstellt, wenn ein Werk allzu kurzlebig-neumodische Themen aufgreift. Wenn ihr also mal Kult werden wollt, singt voll ambivalenter Inbrunst kulturpessimistische Texte über Tinder und Instagram! Der einzige Wermutstropfen freilich ist, dass die berühmteste Düsseldorfer Elektronik-Band auf beiden Samplern nicht vertreten ist. (J.G.)</p>
<p><strong>Label: Groenland</strong></p>
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