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	<title>African Paper &#187; Rafal Iwanski</title>
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		<title>HATI: Metanous</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Jan 2016 06:15:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachdem das enorm rührige Danziger Zoharum-Label vor anderthalb Jahren zwei klassische Alben ihrer Landsleute HATI &#8211; „Zero Coma Zero“ und „Recycled Magick Emissions“ &#8211; herausbrachte, erscheint nun im selben Haus erstmals ein neues Werk des unlängst zum Trio herangewachsenen Projektes, &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2016/01/02/hati-metanous/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/12/hatimetanous.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-11425" title="hatimetanous" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/12/hatimetanous-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Nachdem das enorm rührige Danziger Zoharum-Label vor anderthalb Jahren zwei klassische Alben ihrer Landsleute HATI &#8211; „Zero Coma Zero“ und „Recycled Magick Emissions“ &#8211; herausbrachte, erscheint nun im selben Haus erstmals ein neues Werk des unlängst zum Trio herangewachsenen Projektes, dessen Musik mittels archaischer Klänge rhythmischer und dröhnender Art mit den tieferen Bewusstseinsschichten seiner Hörer in Dialog tritt.<span id="more-11424"></span></p>
<p>Mit dem Titel „Metanous“, der für eine mentale Transformation im Sinne eines spirituellen Wachstums steht, bewegt sich HATI auf vertrautem Terrain, und ein Tracktitel wie „Passage“ pflichtet dem bei, gerade weil man sich den gemeinten Übergang vermutlich ebenso unberechenbar und geheimnisvoll vorstellen muss wie die Abfolge meditativer Klangflächen in diesem Stück. Während ihre Kollaborationen mit Leuten wie Z&#8217;ev, Pure oder dem hierzulande weniger bekannten Klarinettisten Jerzy Mazzoll meist von einem breiteren Sound geprägt sind, setzen sie hier erneut auf Reduktion in Fülle und Aufbau – eine Einfachheit jedoch, die einen keineswegs von aller Aufmerksamkeit freispricht, denn der Wirkungsintensität des Ritualsounds tut sie keinen Abbruch.</p>
<p>Es klingt immer etwas einseitig, wenn HATI irgendwo primär als Drumprojekt vorgestellt wird, wenngleich die rituelle, aus europäischer Sicht „ethnolastige“ Perkussion auf oft selbstgebauten Instrumenten einen zentralen Faktor darstellt und auch „Metanous“ eröffnen – zunächst nur als angedeuteter Takt, der sich aber schnell verstärkt und als vordergründig entpuppt. Die größte hypnotische Wirkung entfalten die stets dezent bleibenden Rhythmen aber erst im Zusammenspiel mit diversen Glocken, mit Gongs, die an indonesische Gamelanmusik erinnern, mit Flötenklängen und natürlich durch erdige Drones, die hier erneut auf einem der bewährtesten Dröhngeräte, dem Dedgeridoo, erzeugt wird.</p>
<p>„Kulturkreise“, soviel nebenbei, scheinen bei HATI keine ausschließende Qualität zu besitzen, ganz ähnlich dem (mittlerweile auch Label-)Kollegen Rappoon sind sie auf der Suche nach Schnittmengen und dem Potential neuer Kombinatoriken im Interesse der Wirkung. Und die sollte nicht gering ausfallen, ist man fähig und willens, sich durch die Musik in den richtigen rituell-meditativen Modus justieren zu lassen. Die knarzigen Stimmbeiträge, die an tibetische Mönchsrituale erinnern und sich in einigen Stücken über Drones und Rhythmen ausbreiten, sollten dann noch eindringlicher Effekte im Cerebellum zeitigen.</p>
<p>„Not science but gnosis from direct experience“ deklamiert Marc Almond mehrmals in dem grandiosen „The Epitaph of God“ auf dem Debüt des an Okkultismus interessierten Pianisten Othon, und statt „science“ hätte man auch „feeling“, „daydream“ oder irgend eine andere romantisch konnotierte Vokabel verwenden können, denn mit Träumerei hat. Um eine direkte Erfahrung mystischer Entgrenzung geht es auch HATI, und die ist von Emotionalität ebenso weit entfernt wie von trockener Vernunft, mit der man solche Musik nur beschreiben kann. (A. Kaudaht)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.zoharum.com">Zoharum</a> </strong></p>
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		<title>HATI &amp; Z&#8217;EV: Collusion</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Jun 2013 07:27:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Dariusz Wojtas]]></category>
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		<category><![CDATA[Indiosyncratics]]></category>
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		<category><![CDATA[Stefan Joel Weisser]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/04/hatizevcollusion.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6814" title="hatizevcollusion" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/04/hatizevcollusion-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Kollaborationen verlangen nicht nur dann besonderen kreativen Einsatz, wenn Musiker aus weit außeinanderliegenden Bereichen aufeinander treffen. Gerade im Bereich rituell angehauchter Perkussion gibt es zahlreiche Beispiele dafür, dass sich bestimmte Rhythmen recht einfach in die unterschiedlichsten Klangbilder integrieren lassen. Will sagen: Ethnogetrommel jedweder Art passt zu den meisten Musikarten von entweder flächiger oder eben sehr freier Struktur. Z&#8217;ev und Hati sind in der Vergangenheit schon die unterschiedlichsten Verbindugen eingegangen, meist mit<span id="more-6813"></span> sehr reizvollen Resultaten, ohne ihren bekannten Still allzu sehr verbiegen zu müssen. Bisweilen hat man den Eindruck, dass ein gewisser Film abgespult wird, der dann im jeweiligen Kontrast dennoch beeindruckt. Dass der bekannte Amerikaner und das polnische Duo nun zum dritten mal zusammen im Studio waren, könnte der Herausforderung zu danken sein, die die Zusammenkunft ähnlich arbeitender Musiker mit sich bringt. Bei zu ähnlichen Techniken ist oft einer der Drummer überflüssig. Starke Divergenzen wiederum verlangen ein feines Gespür für gelungenen rhythmischen Dissens.</p>
<p>Z&#8217;ev alias Stefan Joel Weisser ist einer der Musiker, bei denen man das &#8220;Post&#8221; vor dem &#8220;Industrial&#8221; guten Gewissens weglassen kann. Dies nicht nur wegen seiner Pionierrolle, sondern auch weil seine rituelle Geräuschkunst keinen Standards, sondern einer ganz eigenen archaisch-apokalytischen Vision entspricht. Sollte man bei ihm den „Ethno“-Begriff verwenden, dann besser unter Vorbehalten, denn seine Musik ist eine eher endzeitliche Folklore auf dem Schrott einer verfallenden Zivilisation. Dabei ist sein Ansatz keineswegs nur reaktiv, sondern auf Bewusstseinstechniken fokussiert, die er unter dem Begriff &#8220;Rhythmajik&#8221; fasst. <span style="color: #000000;"><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><span style="font-size: small;">Rafal Iwanski und Dariusz Wojtas</span></span></span><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><span style="font-size: small;"> bilden den Nucleus von Hati und haben sich zum einen der Erforschung „indigener“ Schlaginstrumente verschrieben. Andere Tonerzeuger entstammen der eigenen Ideenwelt und werden im heimischen Atelier zusammengebaut. Insgesamt wirkt ihre Herangehensweise „weltmusikalischer“. </span></span>Ob das Rasseln und Kratzen, das „Collusion“ einleitet, von Hati stammt und das Beckenrauschen von Weisser – es ist anzunehmen, aber es spielt tatsächlich bald kaum mehr eine Rolle, denn wenn die anfangs noch zaghaft tastenden Bewegungen an Volumen gewinnen und die Vorlage für immer dunklere Klänge liefern, verschmelzen diese schnell zu einer Einheit, die schwer aufzulösen ist. Unterschiedliche Klangfarben wirbeln durcheinander – hölzerne, metallene – und die Schlagwerkzeuge scheinen eine Bandbreite vom Hammer bis Jazzbesen zu umfassen, und alles in allem ist &#8220;Collusion&#8221; kein ausgesprochen lautes Album. Häufig staut sich die Musik in Augenblicken fast suchender Statik, von der aus immer wieder neue Rhythmen erkundet werden. Hier und da gabelt sich die geschlossene Klanggestalt auf, und unterschiedliche Takte verlaufen nebeneinander und lassen polyrhythmische Welchselwirkung entstehen. Bisweilen endet dies im sublimen Chaos, begleitet von Sounds, die man weiteren Quellen zuordnen will – Grillenzirpen, Instrumenten wie dem Xylophon etc. Assoziationen des Martialischen und natürlich des Ethnischen scheinen auf, man denkt vielleicht an indische Volksfeste mit den berühmten Stelzenläufern, doch was die drei Musiker daraus machen, hat wenig von einem abgegriffenen pseudoritualistisches Spektakel.</p>
<p>„Collusion“ hat Züge eines von allerlei Leerstellen durchlöcherten, sprachlosen Hörspiels, bei dem der Rezipient bewusst in Unsicherheit über Schauplatz und Szenario der Musik gelassen wird. Das häufige Quietschen und Kettenrasseln bleibt mehrdeutig, da es Assoziationen zum Ritual, aber auch zu einer mechanischen, vorindustriellen Arbeit weckt. Das Album basiert auf einem Klangexperiments, das vor zwei Jahren auf einem Festival begann. Ob es das Endresultat oder ein Zwischenresümee darstellt, wird die Zukunft zeigen. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://idiosyncraticslabel.blogspot.de/">Idiosyncratics</a></strong></p>
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