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	<title>African Paper &#187; Rafe Fitzpatrick</title>
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		<title>ALASDAIR ROBERTS: Pangs</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Mar 2017 07:33:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Alasdair Roberts ist ein Mann des Zusammenführens, trotz allem hat sein Werk ein klar erkennbares Zentrum in der vielfältigen Folktradition seiner schottischen Heimat. Ausgehend von einem großen regionalen Repertoire hat er in den letzten fünfzehn Jahren immer wieder Motive und &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2017/03/04/alasdair-roberts-pangs/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/03/cover_1478548007351623.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-13447" title="cover_1478548007351623" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/03/cover_1478548007351623-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Alasdair Roberts ist ein Mann des Zusammenführens, trotz allem hat sein Werk ein klar erkennbares Zentrum in der vielfältigen Folktradition seiner schottischen Heimat. Ausgehend von einem großen regionalen Repertoire hat er in den letzten fünfzehn Jahren immer wieder Motive und Spielweisen aus anderen Teilen der englischsprachigen Welt in seine Musik eingebaut, die überliefertes, zum Teil anonymes Songmaterial und eigene Stücke verbindet.<span id="more-13446"></span></p>
<p>Eine weitere Stärke Roberts&#8217; besteht in der Zusammenführung klassischer und zeitgemäßer elektrischer Arrangements, wobei er hörbar auf die Generation von Pentangle und Fairport Convention zurückgreift, es aber nicht bei retrolastigem Fanverhalten belässt, sondern die Ideen der Modernisierer von damals in die heutige Zeit überträgt. Mit „A Wonder Working Stone“ erreichte diese Kunst 2013 ihren bisherigen Höhepunkt, worauf vor zwei Jahren erst einmal das Gegenprogramm eines rein akustischen Albums folgte. „Pangs“ knüpft nun an die alte Mixtur an.</p>
<p>Wenn Roberts mit seiner freundlichen trockenen Stimme synktetische Balladen anstimmt, überkommt einen oft das Gefühl, die eine oder andere Passage schon einmal gehört zu haben: die scheinbar vertrauten Sixties-Melodien in den weiblichen Backing Vocals, die süße Wehmut der Streicher, das anheimelnde Piano, pastorales Gitarrenspiel &#8211; Details wie diese wirken wie neu und originell zusammengesetzte Bauformen altbekannter Motive, die mit der experimentierfreudigen Unaufgeräumtheit der verspielteren Elemente interessante Kombinationen eingehen. Gefühlt jazzige Spielereien an den Drums von keinem geringeren als Alex Neilson (Trembling Bells, The Directing Hand, Current 93, Shirley Collins) wirken leicht und luftig, der weite Raum jedoch, den sie schaffen, empfängt die wehmütigsten Violinen, die alles zur Auflösung bringen. Doch das ist nur eine Facette des Stimmungskaleidoskops von Pangs: Wenn Drumsticks gegeneinander schlagen und zu den aufspielen, was man hierzulande Schuhplattler nennt, kommt soviel Frohsinn auf, dass sogar der Studiohund mitbellt.</p>
<p>Manche Tracks („The Downward Road“, „Pangs“, „The Angry Laughing God“) gestalten sich so rockig wie die neueren Rusalnaia, andere („Wormwoodand Gall“, „Scarce of Fishing“) zeigen den Barden von seiner besinnlichen Seite, „The Breach“ erscheint mir schon deshalb als der stärkste Song des Albums, weil er all dies meisterhaft miteinander kombiniert. (A. Kaudaht)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.dragcity.com">Drag City</a></strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Wormwoodand Gall” and “Scarce of Fishing”</p>
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		<title>ALASDAIR ROBERTS AND FRIENDS: A Wonder Working Stone</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Jan 2013 07:37:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Alasdair Roberts]]></category>
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		<description><![CDATA[Gemessen an seinem Folk-Image ist der in Deutschland geborene Schotte Alasdair Roberts ein echter Kosmopolit. Dass seine stilistischen Wurzeln primär dem anglophonen Raum entstammen, tut der Sache keinen Abbruch, denn seine Zusammenführung traditioneller Spielweisen beiderseits des Atlantik unterscheiden sich recht &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2013/01/19/alasdair-roberts-and-friends-a-wonder-working-stone/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2012/12/awonderworkingstone.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6053" title="awonderworkingstone" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2012/12/awonderworkingstone-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Gemessen an seinem Folk-Image ist der in Deutschland geborene Schotte Alasdair Roberts ein echter Kosmopolit. Dass seine stilistischen Wurzeln primär dem anglophonen Raum entstammen, tut der Sache keinen Abbruch, denn seine Zusammenführung traditioneller Spielweisen beiderseits des Atlantik unterscheiden sich recht stark von den sonst üblichen Synthesen. Bei den meisten Kollegen wirkt eine der beiden Einflusssphären sekundär, oder man bereichert die typischen Elemente der einen Tradition mit den untypischen der jeweils anderen. Roberts dagegen<span id="more-6052"></span> stellt auf seinem neuen Album das balladeske Pathos der britischen Inseln an die Seite amerikanischer Lavishness, lässt coolen Texmex auf schottischen Dialekt und euphorische Violinensoli treffen, die man hierzulande gerne mit Irish Folk assoziiert – und dies mit einer Selbstverständlichkeit, dass man ihm glauben würde, sollte er behaupten, all dies gar nicht bewusst anzustreben.</p>
<p>Auf „A Wonder Working Stone“ geht es auch kaum um „Meta-Folkloristisches“, wenngleich einer der großartigsten Songs auf dem Album den Titel „Fusion of Horizons“ trägt. Sucht man nach einem leitmotivischen Grundtenor in den Songtexten, so fällt eine ungewisse, aber hoffnungsfrohe spirituelle Suche ins Auge, die in fast allen der anekdotenreichen Songs zur Sprache kommt, ebenso wie das typische Geschichtskolorit der High- und Lowlands. Dafür bildet der hybride Stil allerdings ein originelles Fundament.</p>
<p>Vom Vorgänger „Too Long in this Condition“ unterscheiden sich die neuen Stücke vor allem durch die stärkere Klangfülle und die größere Variationsbreite beim Instrumentenspiel. Dass es sich beim Vorgänger um ein fast reines Coveralbum handelte, gerät fast ins Hintertreffen, könnte es sich bei seinen Lyrics doch glatt um Exponate der klassischen Balladenkunst handeln. Nach dem noch etwas unspektakulären Auftakt „The Merry Wake“ kommt schon mit dem biografisch geprägten „The Year of the Burning“ der erste Kracher, bei dem Rock und Blues Einzug halten und mehrstimmiger Gesang zum Mitsingen einlädt. „Love is a fusion of horizons&#8230;“ ertönt der schon erwähnte Song, und Roberts ist dabei so nah am Falsett, dass er glatt Leuten mit hippen Frisuren gefallen könnte. Neben solch energetischen Stücken bieten bittersüße (sprich: in Moll gehaltene) Schmonzetten ein starkes Gegengewicht. Melodrama ist dabei durchaus gestattet, doch die stimmungsvollen Akkorde sind nie zu dick aufgetragen, die sporadisch eingesetzten Handclaps geraten nie zum Mittelalterkitsch. Gegen Ende kulminiert alles in einer Feierstimmung, die mir fast ein bisschen zu sehr nach Klamauk klingt.</p>
<p>Roberts schätzt den Dialog seit Beginn seiner Karriere, man denke zurück an sein gut aufeinander eingespieltes Ensemble Appendix Out, aber auch an seine Zusammenarbeit mit Größen wie Neil Young, Bonnie &#8216;Prince&#8217; Billy, Isobell Campbell (Belle and Sebastian) oder Alex Neilson (Trembling Bells, Current 93). Hier musiziert der Schotte nun zum zweiten mal mit einem feststehenden Kollektiv, das unter dem Zusatz &amp; Friends den Weg auf&#8217;s Cover fand. Die Stimmigkeit und Passgenauigkeit der Combo zählen zu den Stärken des Albums. Wer ebenfalls auf der Suche ist, sollte sich „A Wonder Working Stone“ nicht entgehen lassen – ob er den Stein der Weisen entdeckt, will ich nicht garantieren, aber einen exzellenten Einstieg in die Welt zeitgenössischer schottischer Folkmusik findet man hier allemal.</p>
<p>A. Kaudaht</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.dragcity.com">Drag City</a></strong></p>
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