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	<title>African Paper &#187; Ragnar</title>
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		<title>Konzertankündigung: Sieben und Golden Apes am 20.06. in der Friedenskirche Charlottenburg</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Jun 2015 15:32:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Friedenskirche Charlottenburg]]></category>
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		<description><![CDATA[Am Samstag, dem 20. Juni, ist Matt Howden alias &#8220;The Mighty Sieben&#8221; erstmals auf einer Berliner Bühne zu sehen. Der britische Geiger, Sänger und Komponist begeistert seit rund zwei Jahrzehnten sein Publikum mit einer primär auf Loops basierenden Musik und &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2015/06/15/konzertankundigung-sieben-und-golden-apes-am-20-06-in-der-friedeskirche-charlottenburg/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Samstag, dem 20. Juni, ist Matt Howden alias &#8220;The Mighty Sieben&#8221; erstmals auf einer Berliner Bühne zu sehen. Der britische Geiger, Sänger und Komponist begeistert seit rund zwei Jahrzehnten sein Publikum mit einer primär auf Loops basierenden Musik und seiner raumgreifenden Stimme. Trotz Wurzeln im Dark Folk bildet seine oft melancholisch anmutende Musik längst ein kleines Genre für sich. Mit der Friedenskirche in Charlottenburg,</p>
<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/06/siebengoldenapesfriendeskirche1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-10442" title="siebengoldenapesfriendeskirche" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/06/siebengoldenapesfriendeskirche1.jpg" alt="" width="420" height="595" /></a><span id="more-10440"></span>in der seit Jahren interessante Klanginstallationen sowie Soundart- und Noisekonzerte stattfinden, hat er einen atmosphärisch und akustisch mehr als passenden Ort für sein Berliner Live-Debüt gefunden. Ebenfalls auf dem Programm steht die Band Golden Apes, deren Musik im Gitarrenwave und Postpunk wurzelt, und die an dem Abend ihren neuen Release &#8220;The Langsyne Litanies&#8221; präsentieren wird. Einlass ist 18 Uhr, das Konzert beginnt pünktlich um 19 Uhr.</p>
<p>Friedenskirche Berlin-Charlottenburg<br />
Bismarckstraße 40<br />
10627 Berlin<br />
<a href="http://www.die-friedenskirche.de">die-friedenskirche.de</a><br />
<a href="https://www.facebook.com/events/1612536082301238/">Event bei Facebook </a></p>
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		<title>ATZMANN ZOUBAR: Aut Sperma In Terram Effundit</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Jan 2012 07:32:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Atzmann Zoubar]]></category>
		<category><![CDATA[Berkana06]]></category>
		<category><![CDATA[Binturong Music]]></category>
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		<description><![CDATA[In den letzten Jahren ist das Wort &#8220;Ritual&#8221; in einschlägigen Musikszenen seltener gefallen. Allgemein ist man sich einig, dass die genrebildenden Werke in den 80ern und frühen 90ern aufgenommen wurden – in einer Zeit, als die Idee, durch repetitive Musik und &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2012/01/14/atzmann-zoubar-aut-sperma-in-terram-effundit/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: Century,serif;"><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2012/01/atzmannzoubar.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3432" title="atzmannzoubar" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2012/01/atzmannzoubar-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>In den letzten Jahren ist das Wort &#8220;Ritual&#8221; in einschlägigen Musikszenen seltener gefallen. Allgemein ist man sich einig, dass die genrebildenden Werke in den 80ern und frühen 90ern aufgenommen wurden – in einer Zeit, als die Idee, durch repetitive Musik und geheimnisvolle Symbole Türen in unerforschte Räume der Psyche zu öffnen, noch unverbraucht war. Ain Soph mit ihren frühen Aufnahmen sollten eine der ersten Referenzen sein, natürlich auch die berühmte Bonusplatte zum Erstling von Psychic TV.<span id="more-3431"></span> Ebenso die frühen Hybryds, die das Ganze in modern-urbane Zusammenhänge stellten, oder die Live-Dokumentationen von Zero Kama und die an der Musik Tibets orientierten Raksha Mancham. Dass die Musik solcher Gruppen bei oberflächlicher Rezeption auch einfach als reizvoller Spuk funktioniert und obendrein formal oft leicht zu spielen ist, machte sie für die unterschiedlichsten Nachzügler interessant. Freilich gab es immer noch interessante Neulinge (C.O.T.A., um nur ein Beispiel zu nennen) und eine immer größer werdende Grauzone rituell &#8220;angehauchter&#8221; Musik. Es traten aber auch eine Menge Trittbrettfahrer auf den Plan.<br />
</span></p>
<p><span style="font-family: Century,serif;">Nach einer Phase, die größtenteils von kreativer Belanglosigkeit geprägt war, setzte der Witch House-Boom der letzten Jahre mit seiner bewusst pseudo-okkulten Attitüde einen ironischen Schlusskommentar zum Niedergang mystisch okkulter Undergroundmusik – ich erwähne das hier aus zwei Gründen: Zum einen ist mit dem Debüt des deutschen Projektes Atzmann Zoubar ein Album erschienen, das eine neue Zeit ernsthafter ritueller Musik einleiten könnte. Zum anderen ist der eröffnende Titelsong selbst, ob gewollt oder nicht, von einem chillwavigen Vibe durchzogen. Begleitet von geheimnissvollen Rasseln macht sich ein verhalltes Ambientdrone im Raum breit und bildet das Fundament für eine demonstrativ heruntergepitchte Flüsterstimme, wohl die von K.Makiri selbst, dem Nukleus des von zahlreichen Gästen geprägten Projektes. Sie erzählt von dem mythenumwobenen Galgenmännlein, einer halb menschlichen, halb knollenartigen Kreatur, die der Sage nach aus dem Schoß der Erde entsprungen ist, nachdem sie den letzten Samen eines Gehenkten in sich aufgenommen hat. Botanisch handelt es sich dabei um ein Nachtschattengewächs, das spätestens seit dem Altertum als Heilpflanze verwendet wurde, und dem in mehreren Kulturen Zauberkräfte nachgesagt werden. „Aut Sperma In Terram Effundit“ ist ein vielschichtig durchdachtes Konzeptalbum, das sich dem Mythos dieser auch als Alraune oder Mandragora bekannten Figur widmet, die in der Literatur als gnomartiger Finsterling oder auch als schöne Frau auftritt. In seiner thematischen Stimmigkeit steht das Album bisher allein da. <span style="font-family: Century,serif;">Verbindet der Eröffnungstrack urtümliche Kauzigkeit mit Trockeneis-Spuk, so entpuppt sich „The Magic Root“ als ein mehrfach in Fetzen gerissenes Stück Psychedelik. Es dröhnt in den verschiedensten Klangfarben, und was sich etwas organischer anhört, entpuppt sich nach und nach als Sitar. Weiblicher Gesang leitet über zum beinahe orchestralen „Main de Gloire“. In Hanns Heinz Ewers berühmtem Roman wird die mädchenhafte Alraune zum Inbegriff der dämonischen Verführerin, und keine Stelle des Albums unterstreicht dies so deutlich wie das laszive Flüstern der französischen Sängerin.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Century,serif;">Schon nach der ersten Hälfte wird deutlich, dass Atzmann Zoubar etwas gelungen ist, für das rituelle Musik nicht gerade berühmt ist: Jedes Stück auf dem Album hat seinen eigenen Charakter, seine eigenen Stimmungen, Rhythmen und Klangfarben. Dies ist nicht nur den zahlreichen Gastmusikern zu danken, die sich an jeweils einem Song beteiligen – der Künstler hat sich viel Zeit gelassen und die Aufnahmen über einen Zeitraum von fünf Jahren langsam heranreifen lassen. Abgesehen von dem eher zurückhaltenden „Una Planta Que Sonba“ befinden sich die markantesten Stücke eher in der zweiten Hälfte. Hervor sticht „Menschenwurz“, bei dem das improvisierte Spiel des bekannten Geigers Matt Howden (Sieben) und der schwermütige Gesang der russischen Sängerin Berkana in einem turbulenten Klangstrudel durcheinander geworfen werden – Momente, in denen Makiris Erfahrung mit Harsh Noise zur Geltung kommt, die er mit seinem älteren Projekt Tarsus machen konnte. Seine Vorstellung von ritueller Musik jedenfalls ist weit entfernt von jeglichem Ethnokitsch für Chillout-Bedürfnisse. Ebenso hervorstechend „Rotes Gold und junge Liebe“, das mit Beiträgen aus den Gefilden von C.O.T.A. und Shava Sadhana für die folkloristische Seite des Albums steht. Eine Art Koda bildet das letzte Stück, bei dem das Zusammenspiel von Didgeridoo, Maultrommel und Stonergitarren ebenso überzeugt wie der kraftvolle „Mandragora“-Chorgesang. Atzmann könnte eine gute Liveband sein (&#8230;und wer sie verpasst könnte Makiri stattdessen als Statist im Film &#8220;Iron Sky&#8221; sehen) – die dominaten Vocals klingen mir jedoch zu sehr nach Mittelaltermarkt und wollen mir nicht so recht zum Rest dazu passen.</span></p>
<p><span style="font-family: Century,serif;">Atzmann Zoubar steht in einer ganzen Reihe von literarischen und musikalischen Traditionen. Neben den oben genannten Klassikern des Ritual Industrial gibt es Künstler, die sich </span><span style="font-family: Century,serif;">mit Pflanzenmagie und Phytoritualistik befasst haben. </span><span style="font-family: Century,serif;">Projekte wie Alraune und Waldteufel sind bekannt, ebenso fantastische (und sträflichst unterrepräsentierte) Folkalben wie das konzeptuell offenere „Mandragora“ von Orchis oder das ethnobotanische „Mycorrhizae Realm“ der im Umfeld von Greg Weeks groß gewordenen Fursaxa. Makiris Debüt macht keinen Hehl daraus, in solchen schon bestehenden Kontexten zu stehen, doch innerhalb dieses Rahmens einen ganz eigenen Stil zu bearbeiten, ist ihm mehr als gelungen. </span><span style="font-family: Century,serif;"> „Aut Sperma In Terram Effundit“ wird neben der Standardversion auch als limitiertes Boxset mit zahlreichen Extras erscheinen, welches ausschließlich beim Label erhältlich sein wird. (U.S.)<br />
</span></p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.myspace.com/binturongmusic">Binturong Music</a><br />
</strong></p>
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		<title>GERECHTIGKEITS LIGA: Dystopia</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 14:47:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Gerechtigkeits Liga]]></category>
		<category><![CDATA[John Murphy]]></category>
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		<description><![CDATA[GERECHTIGKEITS LIGA veröffentlichten Anfang der 80er eine Reihe von Tapes und eine 12″ bevor ihr erstes Vollzeitalbum auf GRAEME REVELLS Label Side Effects veröffentlicht wurde: „Hypnotischer Existenzialismus“ und die Auftritte waren gekennzeichnet von tribaler Perkussion, die weniger vom Futurismus (wie &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2011/09/01/gerechtigkeits-liga-dystopia/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/08/dystopia1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-430" title="dystopia1" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/08/dystopia1.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>GERECHTIGKEITS LIGA veröffentlichten Anfang der 80er eine Reihe von Tapes und eine 12″ bevor ihr erstes Vollzeitalbum auf GRAEME REVELLS Label Side Effects veröffentlicht wurde: „Hypnotischer Existenzialismus“ und die Auftritte waren gekennzeichnet von tribaler Perkussion, die weniger vom Futurismus (wie etwa VIVENZA, der sich explizit auf Marinetti berief) beeinflusst war, sondern vielmehr von der Rhythmik in „Primitive Culture[s]“, um einen Titel des ersten Albums zu zitieren – nicht im Sinne eines westlich-herablassenden Blicks, sondern beeinflusst von Eliades Band „Schamanismus und archaische Ekstasetechnik“.<span id="more-429"></span></p>
<p>Nach langer Pause, die lediglich seit der Jahrtausendwende durch ein paar Samplerbeiträge, die Wiederveröffentlichung alten Materials und ein paar Auftritte überbrückt wurde, ist „Dystopia“ (erst) das zweite Vollzeitalbum, nun in der Besetzung des in London lebenden Till Brüggemann, der die Band gründete und dem in Berlin ansässigen Ragnar; dabei wird der titelgebende „schlechte Ort“ durch andere Tracknamen („End of Time“, „Fallout“) apokalyptisch(er) ausgerichtet (man sollte nicht meinen Dystopie und Apokalypse seien synonym zu verwenden). Hier meint man sich doch vielleicht ins Berlin der frühen 80er zurückversetzt, als Blixa Bargeld unter dem drohenden Schatten des Atompilzes konstatierte, bald sei Schluss. Der Schatten Fukushimas hat bislang (noch) nicht zu einer ähnlich endzeitlichen Kollektivstimmung geführt, wenn auch zur Renaissance rot-gelber Aufkleber mit lächelnden Sonnen.</p>
<p>Der Eröffnungstrack „Justice“ kombiniert scheppernde und schleppende Perkussion mit rituell-rezitierendem Gesang: Hier wird in einer verlassenen Fabrikhalle inmitten der Überreste einer (ver)fallenden Zivilisation musiziert. „Slash“ dagegen wird von einem Drumcomputer dominiert und gibt dem Stück etwas Atemlos-Gehetztes, während „Clockwork“ an den Opener anknüpft. Die weiteren Tracks bewegen sich im Spannungsfeld von dieser im positiven Sinne archaischen Industriemusik und etwas weniger metallisch klingenden Tracks, wobei das unheilschwangere „Fallout“ fast schon wie ein Minimaltechnostück klingt. Schließlich endet das Album mit dem durch einen Bombastloop geprägten „End of Time“. Die meines Erachtens stärksten Tracks sind die, die sich nach Fabrikhalle anhören und der Gesang sich inmitten des Lärms fast verliert. Da wird man auch etwas an KNIFELADDER erinnert und es ist ganz passend, dass die beiden von John Murphy unterstützt werden, schließlich ist er ein Mitglied letzt genannter Band und spielte außerdem in den 80ern bei/mit SPK .</p>
<p>Bezogen auf moderne Endzeitliteratur stellte der Literaturwissenschaftler K. Ludwig Pfeiffer einmal fest, darin werde entweder „konkretes apokalyptisches Material [benutzt], um damit ideologischen Bedürfnissen den Mantel objektiver Situationsdiagnose umzuhängen. Oder aber sie erstatten apokalyptische Vollzugsmeldung: Der Untergang [...] ist eingetreten, zu verwalten und gestalten ist der apokalyptische Nachlaß.“ Wie auch immer man GERECHTIGKEITS LIGA einordnen mag, eines muss man sagen: Ihre Gestaltung ist fast durchweg gelungen.</p>
<p>(M.G.)</p>
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