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	<title>African Paper &#187; Reverb Worship</title>
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		<title>TRAPPIST AFTERLAND: Kindred Hymnal &#8211; Walk to Paradise Garden Pt. 2</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Mar 2026 06:16:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Adam Geoffrey Cole]]></category>
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		<description><![CDATA[Vor etwas mehr als einem Jahr legte der australische Musiker Adam Geoffrey Cole mit seinem Projekt Trappist Afterland das großartige Album &#8220;Evergreen – Walk To Paradise Garden&#8221; vor, eine persönliche Auseinandersetzung mit Verlust, Trauer und der Suche nach einem Neuanfang. &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2026/03/14/trappist-afterland-kindred-hymnal-walk-to-paradise-garden-pt-2/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/03/kindredhymnal.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-50430" title="kindredhymnal" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/03/kindredhymnal-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Vor etwas mehr als einem Jahr legte der australische Musiker Adam Geoffrey Cole mit seinem Projekt Trappist Afterland das großartige <a title="TRAPPIST AFTERLAND: Evergreen – Walk To Paradise Garden" href="https://africanpaper.com/2024/11/23/trappist-afterland-evergreen-walk-to-paradise-garden/">Album &#8220;Evergreen – Walk To Paradise Garden&#8221;</a> vor, eine persönliche Auseinandersetzung mit Verlust, Trauer und der Suche nach einem Neuanfang. Geprägt vom Tod seiner Mutter und dem Scheitern seiner Ehe verband das Werk bittere Erfahrungen mit dem Bild eines <span id="more-50427"></span>Paradieses, das nicht als statische Utopie erscheint, sondern als Zustand fortwährenden Wachstums. Das &#8220;Immergrüne&#8221; wurde zur Metapher für Regeneration aus Trümmern, getragen von folkigen Arrangements mit Oud, Gitarre und markanten Gaststimmen wie David Tibet und Angeline Morrison. Stücke wie &#8220;Incarnation Blues&#8221; thematisierten eindringlich die Einsamkeit nach verlorener Gemeinschaft, bevor das Album in einer versöhnlichen Geste endete.</p>
<p>Mit &#8220;Kindred Hymns – Walk To Paradise Garden (Part 2)&#8221; setzt Cole diesen Weg nun fort. Anders als beim Vorgänger hat er diesmal sämtliche Instrumente selbst eingespielt und somit ein Soloalbum im buchstäblichen Sinne geschaffen, auch Gesang gibt es diesmal nur vom Meister selbst. Zum Einsatz kommen neben verschiedenen Gitarren Zither, Hackbrett, Drehleier, Harmonium, Kazoo, Piano, Daf und sogar Synthies. Stilistisch knüpft das Werk nahtlos an den ersten Teil an, die Stücke wirken erneut nahbar und unprätentiös, entfalten dabei aber eine stille, fast sakrale Intensität. Schon die Titel markieren alle neun Kompositionen als Hymnen, als Gesänge, die Erinnerung, Verlust und Verbundenheit in einen übergeordneten Rahmen stellen.</p>
<p>&#8220;Hymn I &#8211; The Bushfire&#8217;s Haze&#8221; eröffnet mit melodischem, zugleich repetitiv-hypnotischem Strumming. Der Song entwickelt ein berührendes Narrativ, das eine zwischenmenschliche Beziehung als so verheerend wie ein Buschfeuer beschreibt. Für einen australischen Musiker ist dieses Bild keine abstrakte Metapher, sondern reale Erfahrung. Der Auftakt beginnt nicht versöhnlich, sondern in einer Atmosphäre der Verwüstung, findet jedoch eine eindringliche melodische Form, in der Größe entsteht. &#8220;Hymn II &#8211; Petrichor&#8221; greift die Thematik auf. Petrichor bezeichnet den Geruch von Regen auf trockener Erde, ein Moment des Aufatmens nach Hitze und Dürre, die Buschfeuer sind gelöscht. Angeregtes Gitarrenpicking, später feuriges Strumming und klingelnde Klangdetails rahmen Coles Stimme, die im Chor mit sich selbst singt und summt. Erinnerungen an die Tage der Buschfeuer werden erneut aufgerufen, nun aber in einem mystisch aufgeladenen Kontext. Verschiedene Textstellen verweisen auf das vorangegangene Stück, zugleich scheint hier bereits ein vorsichtiger Aufbruch anzuklingen.</p>
<p>Mit &#8220;Hymn III &#8211; Incarnation Blues (Part 2)&#8221; kehrt Cole explizit zu einem zentralen Motiv des Vorgängers zurück. Die entspannten Akustikgitarrenfiguren wirken zurückgenommen, elektronische Elemente färben den Song neu ein. Es ist weniger eine lineare Fortsetzung als eine erneute Betrachtung, eine Variation des Themas. Das Motiv des &#8220;Evergreen&#8221; taucht wieder auf, verbunden mit der Sehnsucht nach Heimkehr. Der Titel legt darüber hinaus eine gnostische Dimension nahe: Inkarnation verweist auf Verkörperung und Gefangensein im Irdischen, ein Gedanke, der in gnostischen Traditionen mit der Sehnsucht nach Rückbindung an eine höhere geistige Wirklichkeit verbunden ist &#8211; das Pleroma, das uns auf dem Album noch begegnen wird. Ob Cole sich dieser Tradition wieder stärker annähert, bleibt offen, doch die wiederkehrenden Begriffe deuten eine gewisse Nähe an.</p>
<p>&#8220;Hymn IV &#8211; Cicadas (The Nymph Stage)&#8221;, dessen Titel auf eine Phase des Verborgenen und der Metamorphose verweist, wirkt wuseliger und verspielter. Spoken Words sind deutlich nach hinten gemischt, Coles Stimme ist dabei nicht sofort identifizierbar. Klanglich entsteht ein Eindruck von Übergang und innerer Unruhe, rauschende, kratzige Geräusche gewinnen an Dominanz, bis sich verfremdetes Zikadenzirpen herausschält. &#8220;Hymn V &#8211; Floydo Finds The Pleroma&#8221; ist dem verstorbenen Hund des Musikers gewidmet. Ein zunächst heiteres, zugleich wehmütiges Picking trägt den Song. Der gnostische Begriff Pleroma bezeichnet die Fülle der göttlichen Wirklichkeit jenseits der fragmentierten Welt. In diesem Kontext kann der Titel als Trostbild gelesen werden: Die Erinnerung an den Begleiter verbindet sich mit der Vorstellung einer umfassenden, heilen Ganzheit. Das Stück hält schöne Erinnerungen und das Gefühl des schmerzhaften Vermissens in einer schlichten, würdevollen Balance. &#8220;Hymn VI &#8211; Christina&#8221; führt das Erinnerungsthema fort. Ein melancholischer Grundton prägt das Lied, zugleich offenbart es Leichtigkeit. Zeilen wie &#8220;now the sea belongs to you&#8221; deutet auf Abschied und Übergabe, das Motiv des Meeres als Speicher von Erinnerung fügt sich in das Gesamtbild.</p>
<p>&#8220;Hymn VII &#8211; Village Drawl (The Red Thread Weaves)&#8221; ist drängender. Strumming treibt das Stück voran, während sich im Hintergrund eine zunehmend dominante Dronestruktur aufbaut und eine Spannung entstehen lässt, die elektrisierend wirkt. Der Titel verweist auf ein Küstendorf und auf den &#8220;roten Faden&#8221;, der sich webt – Orte und Personen erscheinen als mit Bedeutung aufgeladene Knotenpunkte im Gewebe der Erinnerung. Mit &#8220;Hymn VIII &#8211; The Sea Stretched Across The Pines&#8221; wird die von leiser Melancholie durchzogene Atmosphäre weit und sanft, man meint die salzige Meeresluft und den Duft von Koniferen zu spüren. Harmonisch und zärtlich entfaltet sich einmal mehr eine Familienerinnerung, die dem Albumtitel &#8220;Kindred Hymns&#8221; entspricht. Den Abschluss bildet &#8220;Hymn IX &#8211; It&#8217;s Not Easy Being Me (It&#8217;s Easier With You)&#8221;, eine Hymne an menschliche Verbundenheit mit leichtem 60s-Anklang. Nach den zuvor durchschrittenen Bildern von Feuer, Regen, Meer und Erinnerung formuliert Cole hier eine schlichte Erkenntnis: Identität bleibt brüchig, doch im Gegenüber wird sie tragfähiger.</p>
<p>&#8220;Kindred Hymns&#8221; ist damit konsequente Fortsetzung und Verdichtung. Die Themen Verlust, Erinnerung, Natur und spirituelle Suche bleiben präsent, nun jedoch aufgrund des solistischen Ansatzes in einer noch radikaler persönlichen Form. Die Hymnen wirken wie intime Selbstgespräche, die zugleich auf Gemeinschaft zielen. Das Paradies, das hier gesucht wird, erscheint weiterhin nicht als fernes Jenseits, sondern als Möglichkeit, im Weiterleben, Erinnern und Verbundensein eine Form von Fülle zu finden.</p>
<p><strong>Label: Reverb Worship / Future Grave</strong></p>
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		<title>KATHLEEN YEARWOOD ORDEAL: Apokalypsis</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Nov 2025 03:20:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Adam Geoffrey Cole]]></category>
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		<category><![CDATA[Rebecca Alice Bruton]]></category>
		<category><![CDATA[Reverb Worship]]></category>
		<category><![CDATA[Rune Kjaer Rasmussen]]></category>

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		<description><![CDATA[Manche Alben setzen nicht auf Beruhigung, sondern darauf, Unruhe auszuhalten. &#8220;Apokalypsis&#8221;, das bereits im Frühjahr erschienene aktuelle Werk von Kathleen Yearwood Ordeal, gehört in diese Kategorie. Die in Kanada beheimatete Musikerin, deren musikalische Heimat seit Jahrzehnten im Grenzbereich zwischen Folk, &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/11/08/kathleen-yearwood-ordeal-apokalypsis/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/08/kyoa.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-47596" title="kyoa" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/08/kyoa-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Manche Alben setzen nicht auf Beruhigung, sondern darauf, Unruhe auszuhalten. &#8220;Apokalypsis&#8221;, das bereits im Frühjahr erschienene aktuelle Werk von Kathleen Yearwood Ordeal, gehört in diese Kategorie. Die in Kanada beheimatete Musikerin, deren musikalische Heimat seit Jahrzehnten im Grenzbereich zwischen Folk, Improvisation und experimenteller Klangkunst liegt, greift hier auf zentrale <span id="more-47595"></span>Bilder der Offenbarung des Johannes zurück – allerdings nicht im Sinn einer Illustration, sondern als poetisch aufgeladene Sprache für Gewalt, Zerstörung, aber auch Trost und Erkenntnis.</p>
<p>Die Struktur des Albums, von dem zwei Stücke bereits auf einer 7&#8243; erschienen sind, folgt einem wiederkehrenden Prinzip: Jedes Stück beginnt mit einer Lesung einer apokalyptischen Passage, gesprochen von verschiedenen Stimmen – darunter einige Musiker, die unseren Lesern nicht fremd sind. Im Verlauf übernimmt dann Yearwood selbst, die die gleiche Stelle in lateinischer Übersetzung singt. Ihre hohe, fragile Stimme bleibt bewusst schwer einzuordnen: oft spröde, manchmal von einer verletzlichen Klarheit, gelegentlich eruptiv bis ins Schrille.</p>
<p>Schon in &#8220;Silence in Heaven&#8221; treffen die kindliche Rezitation einer als Eight genannten Person und grollendes Dröhnen auf vereinzelte Streicher, die einfache, sich entwickelnde Melodien hervorbringen. Zwischen Trost und Desolation changierend, verweigert sich die Musik klaren Zuschreibungen. Mit dem bereits auf der Single vertretenen &#8220;Voices and Lightenings&#8221; wird die Palette heller: gezupfte Saiten, fast folkig, verbinden sich mit einer meditativen Vokallinie, während die von Arild Stromsvaag vorgetragene Rezitation von Donner, Blitz und Feuer spricht. Besonders eindrücklich ist das von Rune Kjaer Rasmussens Vortrag eingeleitete &#8220;The Third Part of the Trees&#8221;: Getragen von repetitivem Gitarrenpicking und tiefen Cellostrichen entfaltet es eine hypnotische Wirkung. Wenn Yearwoods Stimme einsetzt, flankiert von kratzenden, leiernden Tönen, gerät die zuvor stabile Struktur durcheinander, bis plötzlich Ruhe einkehrt und der Ablauf von vorn beginnt, nun aber in merklich veränderter Wahrnehmung. Auch &#8220;A Great Star&#8221; lebt von dieser Dialektik: ein beinahe wie beiläufig vorgetragenes Bibelzitat von Adam Geoffrey Cole, dann lange dröhnende Passagen, später besinnlicheres Streicherwerk und ein klarer, beinahe beruhigender Stimmeinsatz.</p>
<p>Auf dem mit einer kurzen Lesung von Angeline Morrison beginnenden &#8220;Wormwood&#8221;, einem der Herzstücke des Albums, wird die Figur des bitter machenden Sterns mit einer Gesangslinie verknüpft, die zwischen fragiler Zartheit und fast schmerzhaft hohen Tonhöhen oszilliert. Die begleitenden, kratzigen Kontrabässe erzeugen eine gespannte, dramatische Atmosphäre. Zu dem Stern, dessen Fall die Wasser der Erde mit tödlicher Folge bitter macht, schrieb ich in meiner Besprechung der 7&#8243;: &#8220;Die Vorstellung von Verseuchung und Untrinkbarkeit ist hier nicht nur ein kosmisches Bild, sondern auch ein Echo gegenwärtiger Erfahrung&#8221;. Schließlich &#8220;Woe&#8221;: die Stimme von Rebecca Alice Bruton, die über ein grollendes Fundament die dreifache Klage verkündet, bevor Yearwood selbst einsetzt. Hier verbinden sich bedächtig gesungene lateinische Verse mit eruptiven Momenten, bis am Ende lautes Vogelgezwitscher den Schlusspunkt setzt – kein Idyll, sondern ein ungebändigter, fast harscher Ausklang.</p>
<p>&#8220;Apokalypsis&#8221; ist ein Album, das die biblischen Visionen nicht nur als religiöse Symbolik behandelt, sondern als Spiegel für eine Gegenwart, in der Gewalt, Offenbarung und Innerlichkeit untrennbar ineinandergreifen. Yearwood selbst sagt: &#8220;Apocalypse means to reveal – hence &#8216;revelations&#8217;. Many people have claimed these visions for their own, I claim them for us now.&#8221; In dieser Haltung steckt der Kern der Aufnahme: eine Musik der &#8220;sacred vulnerability&#8221;, die Verletzlichkeit nicht verbirgt, sondern verdeutlicht und gerade darin eine eigentümliche, eindringliche Kraft entstehen lässt. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Reverb Worship</strong></p>
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		<title>SELENE HELIOTROPE: Monorama</title>
		<link>https://africanpaper.com/2025/08/16/selene-heliotrope-monorama/</link>
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		<pubDate>Sat, 16 Aug 2025 03:44:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Alan Trench]]></category>
		<category><![CDATA[Lisa]]></category>
		<category><![CDATA[Reverb Worship]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein stets wiederkehrendes, tastendes Umkreisen von Motiven, Gedanken und Zuständen scheint das Prinzip zu sein, das sich nicht nur in der musikalischen Struktur, sondern auch in der inhaltlichen Ausrichtung des Albums &#8220;Monorama&#8221; von Selene Heliotrope spiegelt. Ursprünglich 2011 bei Reverb &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/08/16/selene-heliotrope-monorama/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/07/monorama.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-47148" title="monorama" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/07/monorama-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Ein stets wiederkehrendes, tastendes Umkreisen von Motiven, Gedanken und Zuständen scheint das Prinzip zu sein, das sich nicht nur in der musikalischen Struktur, sondern auch in der inhaltlichen Ausrichtung des Albums &#8220;Monorama&#8221; von Selene Heliotrope spiegelt. Ursprünglich 2011 bei Reverb Worship erschienen, wird das Werk nun erstmals zum <span id="more-47146"></span>Download erneut zugänglich gemacht – ergänzt um den Bonustrack &#8220;Alexandria&#8221;, der aus der Arbeit an einem bisher unvollendeten Nachfolgealbum stammt.</p>
<p>Selene Heliotrope ist ein Duo-Projekt von Alan Trench und der rätselhaften Lisa, die wohl in der Schweiz ansässig ist und auch am <a title="HAUSFRAUEN EXPERIMENT: The End Of The World" href="https://africanpaper.com/2025/05/10/hausfrauen-experiment-the-end-of-the-world/">kürzlich erschienenen Album von The Hausfrauen Experiment</a> beteiligt ist. Beide bringen ihre jeweiligen Hintergründe und Erfahrungen – Trench unter anderem bekannt durch Temple Music, Howling Larsens, Orchis und die Black Lesbian Fishermen – auf eigensinnige Weise in das Projekt ein. Der Bandname selbst enthält bereits eine deutliche Spannung: Mond und Sonne, Dunkelheit und Licht, das eine umkreist das andere, und beide tauchen in dieser Musik nicht als bloße Symbole, sondern als formgebende Kräfte auf.</p>
<p>&#8220;Monorama&#8221; bestand ursprünglich aus acht Stücken, die lose miteinander verbunden sind, doch dies weniger als Erzählung, sondern eher als gereihte Szenenfolge oder wie Fragmente eines größeren Zusammenhangs, der ungenannt bleibt. Musikalisch bewegt sich das Album zwischen experimenteller Elektronik, Folk-Ansätzen, rituellen Momenten, artifiziellen Klängen, die an manipulierte Spieluhren oder modifizierte Tasteninstrumente erinnern, und oft schwer greifbaren Gesangsspuren. Vieles scheint sich in Zwischenzuständen zu bewegen, fragmentarisch und schattenhaft.</p>
<p>Der Opener &#8220;Sabbat&#8221; beginnt mit einem dröhnenden, vielfarbigen Szenario, das sich bald zu rhythmischen Wellen aufbaut. Gitarren treten auf, erst noisig, dann fast songhaft, während Lisa in ihren Vocals eine Szenerie evoziert, die eher kontemplativ als erzählend wirkt – ein dunkles Tableau um ein seltsames Gewächs und dessen Umgebung, das sich im Kopf entfaltet. Auch später arbeitet das Duo oft mit Brüchen. &#8220;Blood&#8221; wirkt wie ein zersplitterter Apparat, in dem sich verspielte Elektronik und schweres Grollen überlagern. Die Stimme Lisas bleibt ernst, der Text jedoch kaum greifbar. &#8220;Janus&#8221; orientiert sich an der ambivalenten Symbolik des gleichnamigen Gottes. Die musikalische Form folgt dem Prinzip der offenen Frage: Der minimalistische Aufbau tastet sich in scheinbar gewollter Unsicherheit voran, während aus dem Textfragmenten Fragen hervortreten, die unbeantwortet bleiben.</p>
<p>&#8220;Worm&#8221; wiederum changiert zwischen kindlich-verspielter Oberfläche und abgründiger Bedeutung: Glockenspiel, Rascheln, ein fast puppenhaftes Klangbild, das jedoch zunehmend aufgeladen wird: Der Wurm, der sich selbst verschlingt, taucht im Text auf und öffnet mythische Assoziationen zum Leviathan, zu Ouroboros und zur Midgarsdschlange, Wesen, die in Trenchs Werdegang schon anderweitig eine Rolle spielten. In &#8220;Silver&#8221; dominieren wabernde Klangflächen, eventuell Harmonium, durchzogen von flüsternden, schwer zu lokalisierenden Elementen. Die Helligkeit des Titels wird musikalisch eher als Spiegelung eingefangen denn in seiner vollen Leuchtkraft – das Silber bleibt im Hintergrund, verhüllt von warmen Tönen.</p>
<p>Mit &#8220;Esbat&#8221; wird das rituelle Element deutlicher: Wind, monotone Beats, fragile Klangfragmente, die sich allmählich verdichten. Alan Trenchs rezitierende Stimme greift hier das Eröffnungsstück ein weiteres Mal auf. &#8220;Golem&#8221; zählt zu den expressiveren Stücken des Albums. Kratzende, lärmende Oberflächen, hochtönende Verzerrungen und flackernde Stimmen erzeugen ein Gefühl des Aufbaus, der Materialisierung, so als entstünde hier dem Titel entsprechend etwas. &#8220;Curtain&#8221; bildet den ursprünglich letzten Track. Auch hier dominieren verfremdete Stimmen und eine cinematische Tiefe. Lisas Stimme, mehrfach geschichtet, spricht den Hörer direkt an, während orchestrale Flächen eine ungewisse Öffnung andeuten: Es geht um Freiheit, aber ohne Erlösungspathos. Alles bleibt tastend, fragend, wird nie affirmativ.</p>
<p>Der Vorhang bleibt diesmal allerdings noch für ein paar Minuten offen und der nun hinzugefügte Bonustrack &#8220;Alexandria&#8221; nimmt schließlich einen deutlich anderen Ton an, wirkt entrückter, strukturierter, zugleich aufgewühlter. Lisa rezitiert über eine Stadt, in der – einst – hermetische Lehren und gnostische Strömungen aufeinandertrafen, bevor die legendäre Bibliothek in Flammen aufging. Die Musik greift auf Rhythmen zurück, die an alte elektronische Avantgarden erinnern, doch bleibt auch hier eine Spannung erhalten zwischen Textur und Bedeutung, zwischen Klarheit und Verschleierung.</p>
<p>&#8220;Monorama&#8221; ist ein Album, das nicht unmittelbar verstanden werden muss. Es ist durchzogen von Wiederholungen, Überlagerungen und Andeutungen und offenbart eine Musik der Zwischenräume, die sich oft der Eindeutigkeit verweigert. In seiner wiederveröffentlichten Form wirkt es nicht nur wie ein Fundstück aus einer bestimmten Zeit, sondern auch wie eine Öffnung in eine andere: ein Blick auf ein Projekt, das von Anfang an mehr als ein einmaliger Versuch war, und dessen Spuren in anderen Arbeiten der Beteiligten fortwirken.</p>
<p>Und wer weiß, vielleicht erscheint das seit langem geplante &#8220;The Death Album&#8221;, das bislang eher als Ideensteinbruch Verwendung fand und so eine geisterhafte Existenz anzunehmen droht, ja doch noch? Ich wäre jedenfalls gespannt. (U.S.)</p>
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		<title>TRAPPIST AFTERLAND: Collected Solo Works</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Jun 2025 04:41:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Adam Geoffrey Cole]]></category>
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		<description><![CDATA[Der australische Folksänger und Mehrfachinstrumentalist Adam Geoffrey Cole hat in den vergangenen knapp zwanzig Jahren eine ganze Reihe an Alben aufgenommen und meist als Trappist Afterland, vor einigen Jahren aber auch unter seinem eigenen Namen veröffentlicht. Die Entscheidung für den &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/06/07/trappist-afterland-collected-solo-works/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/05/collectedsoloworks.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-46417" title="collectedsoloworks" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/05/collectedsoloworks-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Der australische Folksänger und Mehrfachinstrumentalist Adam Geoffrey Cole hat in den vergangenen knapp zwanzig Jahren eine ganze Reihe an Alben aufgenommen und meist als Trappist Afterland, vor einigen Jahren aber auch unter seinem eigenen Namen veröffentlicht. Die Entscheidung für den einen oder den anderen Interpretennamen hat wenig mit der Anzahl eventuell beteiligter Gäste zu tun, vielmehr wohl dagegen mit Fragen nach einer <span id="more-46414"></span>eventuellen Abkehr von früheren konzeptuellen Ideen und mit solchen nach dem Grad der persönlichen Färbung zu tun. Dass Cole sich nach der Kollaboration mit Anthony Cornish doch wieder für den vertrauten Projektnamen entschieden hat, könnte der Erkenntnis geschuldet sein, dass die Unterschiede zwischen den Soloreleases und Trappist nicht trennscharf zu markieren sind, vielleicht auch der Liebe zu einem langjährigen Werk.</p>
<p>Dass die Phase der Soloaufnahmen zumindest vorerst beendet zu sein scheint, lässt sich auch aus der Existenz der vorliegenden Compilation ziehen, denn mit dieser stellt Cole nicht nur eine Auswahl aus den Werken &#8220;Seasick&#8221;, &#8220;Fallowing&#8221;, &#8220;The Tracks of the Afterlander&#8221; und &#8220;The Cellophane Sea&#8221; zusammen, sondern verleibt sie durch den Bandnamen Trappist Afterland quasi nun auch deren Diskografie ein. Die Sammlung beginnt mit dem Titeltrack und einem weiteren Stück der 7&#8243; &#8220;Seasick&#8221;, die 2021 bei Sonido Polifonico erschienen ist und in der internationalen Wahrnehmung vielleicht ein bisschen untergegangen ist. &#8220;Seasick&#8221; wurde gemeinsam mit Christian Bennett geschrieben und lebt von einer zurückgenommenen, anfangs flüsternden Gesangsdarbietung. Die akustischen Gitarren wirken gelöst und umspielen das fragile Klangbild gemeinsam mit einigen anderen akustischen Geräten. Im zweiten Stück, &#8220;Death Behind Me&#8221;, schlägt Cole einen noch entrückteren Ton an. Besonders eindrucksvoll ist hier der Chorus, der fast klingt, als sänge Cole im Duett mit sich selbst.</p>
<p>Es folgen sechs Stücke des Albums &#8220;Fallowing&#8221;, das seinerzeit nicht nur in der Wahl seines Covers, sondern auch in den Themen der Songs eine stark autobiografische Färbung aufweist. Die Verbindung von Kindheitserinnerungen an Kiama, der kleinen Küstenstadt im Osten Australiens, mit dem Motiv des landwirtschaftlichen Zyklus durchzieht die Stücke – das Brachliegen des Feldes als Symbol für eine schöpferische Pause, aber auch als Ort der Verwandlung. Songs wie das gleichsam entspannte wie anrührende &#8220;Life is a Fable&#8221; oder das melancholisch-hymnische &#8220;Bell Tongues&#8221;, in dem Glocken wie aus einer anderen Welt die Verbindung von Leben und Tod besingen, geben dieser Thematik eine eindringliche Form. Andere Stücke aus diesem Album stellen den Kreislauf des Lebens ins Zentrum, so etwa das träumerische &#8220;Womb&#8221;, das lichtdurchflutete &#8220;Sunrise&#8221; oder das eindringliche &#8220;Fabric of Being&#8221;, das in einer früheren Version zusammen mit Grey Malkin entstand, hier jedoch mit Anthony Cornish am Harmonium eine spannungsgeladene Tiefe erhält. &#8220;Matins&#8221; mit seinen inbrünstigen Akkorden, trägt trotz seines klagenden Tons eine unterschwellige Freude in sich und somit an die Ambivalenz im besten Sinne, die sich durch viele von Coles Songs zieht, anknüpft. Schade ist, dass der großartige Opener &#8220;Pools of Christ&#8221; nicht Teil der Zusammenstellung geworden ist, aber das komplette Album ist sowieso nach wie vor eine Empfehlung wert.</p>
<p>Anschließend kehrt die Auswahl zurück zu &#8220;The Tracks of the Afterlander&#8221;, das schon bei seiner ursprünglichen Veröffentlichung zahlreiche neu interpretierte Trappist Afterland-Stücke enthielt und somit eine Zwischenposition im Werk Coles einnahm. Diese Rückführung unter das Banddach erscheint daher folgerichtig. Auch hier ist Anthony Cornish wieder als wichtiger musikalischer Partner mit an Bord. Das berührende &#8220;Sea Burial&#8221; etwa, das dem Vater des Musikers gewidmet ist, vereint Nachruf, Anrede und Gebet in einem einzigen Stück. Der Gesang wirkt verletzlich und zugleich entschlossen, auch der Text, der den Vater in vielen seiner Facetten besingt, scheint fast wie aus der Perspektive eines Kindes vorgetragen. Mit &#8220;Houses on a Hill&#8221; (mit Grey Malkin) wird ein reduziertes elektronisches Setting aufgerufen, dessen Tiefe sich erst nach und nach erschließt. Glockenspiel und Piano bilden dabei das dezent funkelnde Gerüst. Das bereits ältere, vom Kindheitsevangelium des Thomas inspirierte  &#8220;Twelve Sparrows (in the Infancy of God)&#8221;, hier &#8220;Clay Sparrows&#8221; betitelt, wirkt geerdeter als in der Originalfassung, der märchenhafte Charakter jedoch bleibt, doch der Gestus ist gefestigter. In &#8220;Fairy Asylum&#8221; führt die Oud das Stück wie auf Zehenspitzen entlang eines geheimnisvollen Pfads. &#8220;From Which Burning Bush&#8221;, adaptiert von &#8220;Burning Bushes&#8221;, lebt von einem elektrisierenden Mollspiel auf der Gitarre, das dem spirituellen Motiv eine eigentümliche Spannung verleiht. &#8220;A Man of Sorrow&#8221; schließlich interpretiert das aus Jesaja entlehnte Thema, das auf mehreren Trappistplatten zur Sprache kam, mit leiser Eindringlichkeit.</p>
<p>Die abschließenden sechs Songs stammen vom bislang letzten Album &#8220;The Cellophane Sea&#8221;, das sich (auch) durch eine gleichberechtigte Zusammenarbeit mit Anthony Cornish auszeichnet. Die musikalische Handschrift bleibt jedoch unverkennbar Coles. In &#8220;Drunk with the Flies&#8221; zeigt sich dies besonders deutlich: Die Kombination aus akustischer Gitarre, Sitar (Walker Phillips) und Glockenspiel (Grey Malkin) erschafft eine dämmerige, surreale Atmosphäre, deren Logik eher traumartig als erzählerisch ist. Der Titelsong &#8220;The Cellophane Sea&#8221; wiederum lässt trotz aller Versenkung eine nervöse Intensität durchscheinen, die das Lied deutlich vom Rest des Albums abhebt. &#8220;Blackwood&#8221; und &#8220;Hand on Crook&#8221; zeigen Cole wieder von seiner kontemplativen Seite. Beide Stücke wirken wie Reflexionen über das gute Leben und Dankbarkeit. &#8220;Sing a Song this Eve&#8221; knüpft mit seinem agilen Fingerpicking an Vorbilder wie Robbie Basho an und spielt mit der Thematik der Zeit. Das abschließende &#8220;A Long Goodbye&#8221; besingt eine göttliche, schöpferische Traumlogik und wirkt wie ein lupenreinesreines Trappist Afterland-Stück.</p>
<p>&#8220;Collected Solo Works&#8221; ist mehr als nur eine Zusammenstellung bereits veröffentlichter Songs des vielleicht besten derzeitigen Psych Folk-Sängers. Sie macht deutlich, wie schmal der Grat zwischen Coles Soloarbeiten und seinem Bandprojekt ist, auch wenn man die zwischenzeitliche Entscheidung für den Solonamen respektieren sollte. Wer bisher nur Trappist Afterland kannte, entdeckt hier eine weitere Vielzahl nuancierter Facetten. Und wer die Soloalben verfolgt hat, wird durch die erneute Zusammenführung vielleicht noch einmal anders auf dieses inzwischen erstaunlich geschlossene Werk blicken. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Reverb Worship</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2796159262/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>LAMP OF THE UNIVERSE / TRAPPIST AFTERLABD: Lakeland Storm</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Mar 2025 03:21:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Adam Geoffrey Cole]]></category>
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		<category><![CDATA[Trappist Afterland]]></category>

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		<description><![CDATA[Trappist Afterland und Lamp of the Universe sind zwei der renommiertesten Vertreter psychedelisch eingefärbter Musik auf der südlichen Erdhalbkugel, doch da sich zwischen der Ostküste Australiens und dem benachbartern Neuseeland noch ein recht weites Meer erstreckt, ist es möglich, dass &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/03/29/lamp-of-the-universe-trappist-afterlabd-lakeland-storm/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/03/Screenshot-2025-03-22-120629.png"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-45580" title="Screenshot 2025-03-22 120629" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/03/Screenshot-2025-03-22-120629-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /></a>Trappist Afterland und Lamp of the Universe sind zwei der renommiertesten Vertreter psychedelisch eingefärbter Musik auf der südlichen Erdhalbkugel, doch da sich zwischen der Ostküste Australiens und dem benachbartern Neuseeland noch ein recht weites Meer erstreckt, ist es möglich, dass die beiden Hauptbetreiber Adam Geoffrey Cole und Craig Williamson sich noch nicht allzu häufig über den Weg gelaufen sind. Mit <span id="more-45579"></span>der gut achtminütigen One Track-Single &#8220;Lakeland Storm&#8221; präsentieren sie nun ihre erste gemeinsame Kollaboration, welche die typischen Elemente beider Projekte zu einem intensiven Stück Psych Folk vereint.</p>
<p>Von Beginn an entfaltet sich eine zeremoniell-ergriffene Atmosphäre, die durch feierlich angeschlagene Gitarrensaiten und dezente Handpercussion getragen wird. Die Instrumentierung wirkt bewusst reduziert, aber dank der kraftvollen Akkorde niemals karg. Neben Gitarre und Oud scheinen mit der Zeit weitere Saiteninstrumente zu erklingen, die gemeinsam mit den vielschichtigen Gesangsharmonien eine intensive Wirkung entfalten. Besonders der mehrstimmige Gesang von Williamson und Cole, der stellenweise fast hymnisch wirkt, zieht den Hörer in seinen Bann. Später tritt Coles Sologesang in den Vordergrund, dessen fragile Intensität einen berührenden Kontrast zur wachsenden Klangdichte des Stücks bildet. Ambientartige Keyboards, die an frühere Beiträge von Grey Malkin erinnern, verstärken diesen Eindruck zusätzlich.</p>
<p>Textlich kreist &#8220;Lakeland Storm&#8221; um Landschaften und Naturgewalten, die symbolisch über sich hinausweisen. Die Erhabenheit der Szenerie wird jedoch nicht nur als transzendentale Erfahrung vermittelt, sondern auch mit einem unterschwelligen Gefühl der Furcht durchzogen. Dies korrespondiert mit dem Covermotiv, einer historischen Fotografie von Soldaten des Australian and New Zealand Army Corps in den Schützengräben von Gallipoli während des Ersten Weltkriegs, deren Feiertag sich gerade jährt. Die Wahl dieses Bildes verleiht der Veröffentlichung eine zusätzliche Schicht, lässt Motive historischer Traumata und existenzieller Bedrohungen aufblitzen.</p>
<p>Dieses Sujet fungiert zudem als weitere Klammer um die beiden hier als Einheit auftretenden Projekte und ihre Herkunftsländer. Musikalisch wirkt die Zusammenarbeit wie das Werk einer schon immer aufeinander eingespielten Band. Auf der Trappistseite kann man das Stück definitiv auf der Seite seiner ergriffeneren Songs einordnen, darüber hinaus ist es eine wunderbare Gelegenheit, die in unseren Breiten noch recht unbekannten Lamp of the Universe kennezulernen. Das Stück erscheint gesplittet auf einer streng limitierten (und möglicherweise bereits vergriffenen) 7&#8243;, aber vielleicht wird es irgendwann eine digitale Wiederveröffentlichung geben. Zu wünschen wäre es. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="https://www.reverbworship.com/future-grave">Reverb Worship / Future Grave</a></strong></p>
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		<title>Awaken The Ancestors: Debüt von Stuart Chalmers&#8217; Projekt Nomad Tree</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Nov 2024 07:08:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Cruel Nature Records]]></category>
		<category><![CDATA[Nomad Tree]]></category>
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		<category><![CDATA[Stuart Chalmers]]></category>

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		<description><![CDATA[Morgen, am 29. November 2024, erscheint mit &#8220;I: Awakening The Ancestors&#8221;, das neue Album von Stuart Chalmers&#8217; neuem Projekt Nomad Tree, bei Cruel Nature Records als limitiertes Tape und bei Reverb Worship als exklusive CD-Edition. Dieses außergewöhnliche Werk führt das &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/11/28/awaken-the-ancestors-debut-von-stuart-chalmers-projekt-nomad-tree/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Morgen, am 29. November 2024, erscheint mit &#8220;I: Awakening The Ancestors&#8221;, das neue Album von Stuart Chalmers&#8217; neuem Projekt Nomad Tree, bei Cruel Nature Records als limitiertes Tape und bei Reverb Worship als exklusive CD-Edition. Dieses außergewöhnliche Werk führt das Publikum auf eine tiefgehende klangliche Erkundungsreise, die Elemente aus experimentellem Folk, lärmigen Texturen und schamanischen Ritualklängen miteinander verbindet. In drei intensiven Stücken von jeweils etwas über zehn Minuten Dauer entfalten sich meist dunkle, tribalistische Szenarien. Schichten aus Feedback, kratzenden und brodelnden Texturen sowie elektrifizierten Dulcimer- und Schlagzeugklängen formen einen hypnotischen Sog. Diese Rhythmen, aufgenommen an besonderen Orten wie der Cathedral Cave und Luds Church, tragen eine archaische Feierlichkeit in sich, die spirituelle Verbundenheit und Heilung spürbar macht. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/11/awakeningtheancestors.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-43797" title="awakeningtheancestors" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/11/awakeningtheancestors.jpg" alt="" width="700" height="700" /></a><span id="more-43796"></span></p>
<p>Ekstatische Rhythmen stehen dabei im Mittelpunkt, durchzogen von geheimnisvollen Field Recordings und Momenten, die an ein Hörspiel erinnern. Zwischendurch brechen schwere, dröhnende Passagen hervor, die sich allmählich mit gemächlichen Gitarren entspannen – ein Klang, der Fans von Bands wie Earth begeistern könnte. Das Album ist das Ergebnis einer 18-monatigen Suche nach neuer Inspiration, geboren aus persönlichen Krisen und transformiert in eine kathartische Klangwelt. Für die Aufnahmen nutzte Chalmers außergewöhnliche Techniken: Kontaktmikrofone auf Bass- und Rahmentrommeln, verstärkte Gongs sowie Schlaginstrumente aus natürlichen Materialien – ein Ausdruck tiefer Erdverbundenheit und klanglicher Ursprünglichkeit. Über die Plattformen von Cruel Nature ist das Album auch digital erhältlich. Stuart Chalmers ist bereits seit Jahren als Musiker und Klangkünstler aktiv, neben Soloarbeiten und Kollaborationen war und ist er u.a. an Gruppen wie Drachmae Lucky Strength und Tlön beteiligt.</p>
<p><a href="https://www.reverbworship.com/reverb-worship"><strong>@ Reverb Worship</strong></a></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3254676087/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>TRAPPIST AFTERLAND / GREY MALKIN: The Squall of Christina 7&#8243;</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Aug 2024 00:32:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Future Grave]]></category>
		<category><![CDATA[Grey Malkin]]></category>
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		<description><![CDATA[Dass der emsige Adam Geoffrey Cole bereits seit einiger Zeit an einem neuen Album seines vor kurzem wiederbelebten Projektes Trappist Afterland arbeitet, hat sich in interessierten Kreisen längst herumgesprochen, und wer seinen Social Media-Profilen folgt, konnte bereits einige Skizzen davon &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/08/24/trappist-afterland-grey-malkin-the-squall-of-christina-7/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/08/thesquallofchristina.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-42034" title="thesquallofchristina" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/08/thesquallofchristina-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Dass der emsige Adam Geoffrey Cole bereits seit einiger Zeit an einem neuen Album seines vor kurzem wiederbelebten Projektes Trappist Afterland arbeitet, hat sich in interessierten Kreisen längst herumgesprochen, und wer seinen Social Media-Profilen folgt, konnte bereits einige Skizzen davon hören: kurze, nur mit Gitarre oder Oud begleitete Exzerpte seines melancholisch eingefärbten Gnostic Folk, der von persönlichen Freuden und Leiderfahrungen der <span id="more-42032"></span>vergangenen Jahre neuen Auftrieb bekommen hatte, und der – ob in üppiger Instrumentierung oder in zurückgenommene Gewandung – niemals an Charisma und Esprit verliert. Man kann dies eigentlich nur auf die Ehrlichkeit seiner künstlerischen Vision zurückführen.</p>
<p>An dem kommenden Album, das den Titel &#8220;Evergreen – Walk to Paradise Garden&#8221; tragen soll, werden eine ganze Reihe an musikalischen Gästen mitwirken, so die britische Sängerin und Multiinstrumentalistin Angeline Morrison, desweiteren Tali Trow, Tom Warren und einmal mehr Anthony Cornish an verschiedenen Instrumenten, ferner Gitarrist und Sänger Henry Parker, der bereits öfter, z.B. beim Current 93-Auftakt in der Londoner Union Chapel, mit Cole live aufgetreten ist, und nicht zuletzt Landsmann Matt Malone und David Tibet als Gesangspartner. Gerade erscheint als eine Art Auftakt eine zwei Tracks enthaltende Single, bei der dagegen Coles altbekannter Weggefährte, der schottische Klangkünstler und Forscher Grey Malkin, maßgeblich an der Musik beteiligt ist und als zweiter Interpret genannt wird.</p>
<p>Der erste der beiden Songs  &#8211; &#8220;The Squall&#8221; &#8211; wird in einer anderen Version auch auf dem Album vertreten sein. Die entrückten Gitarrenfiguren und die leisen Töne des leicht nach hinten gemischten Gesangs lassen, vielleicht aufgrund der Tonart und der repetitiven Melodie, eine aufwühlende Stimmung entstehen. In den poetischen Bildern des Textes erzählt Cole von einem Sturm, der ganz überraschend über ein sich verloren fühlendes lyrisches Ich hereinbricht und überall in der Umgebung seine Spuren, seine Abdrücke hinterlässt. In all dem scheint aber auch eine Portion Hoffnung oder gar Zuversicht zu stecken – nicht nur in einem Vers wie &#8220;God would not desert me&#8221;, denn der merkwürdige, unberechenbare Wind scheint in seinem Bluesgesang auch etwas Befreiendes zu haben. Auch musikalisch hat dieser Song durchaus seine doppelten Böden, enthält bei genauerem Hinhören mit Xylophon, Zither, Bass, Squeezebox und anderen Instrumenten deutlich mehr Klangquellen, als es auf den oberflächlichen Eindruck, der das beschwörende Strumming klar ins Zentrum stellt, scheint, auch die kurz anklingende Kinderstimme scheint dem Ganzen etwas Versönliches zu geben. Das die zweite Seite füllende &#8220;Eventide&#8221;, das nicht auf dem Album vertreten sein wird und einmal mehr auch die Stimme von Angeline Morrison anklingen lässt, repräsentiert zum einen die mehr entspannte als aufgewühlte Seite von Trappist Afterland, doch es fällt auch weitaus melancholischer aus. Zu den pastoralen Gitarrenfiguren von Cole und Parker und den beruhigenden Klängen von Malkins Piano und Fender Rhodes wird hier eine Elegie auf Vergangenes und verpasste Chancen gesungen, eine Atmosphäre der Verlorenheit der Selbstzweifel entsteht. Am Abend, auf den alles hinsteuert, wartet der von dichteren und lebhafteren Klängen begleitete Moment der reinigenden Entleerung, und vielleicht ist dies ein Abschnitt, der auf der Suche, um die es bei Cole immer wieder geht, durchwandert werden muss.</p>
<p>Im Unterschied zu den zahlreichen früheren Kollaborationen der beiden, die dank Grey Malkins Teilnahme oft elektronischer und von den Kompositionen her abstrahierter ausgefallen sind, ist die Musik auf der vorliegenden Single weit näher am typischen Trappist Afterland-Kosmos, in dem der Schotte im Mix und in dezenten Instrumentalbeiträgen an Piano, Orgel, Xylophon, Percussion und anderem Gerät seine Spuren hinterlassen hat wie der besungene Wind in den Blättern und Wellen. Auch er hat gerade ein neues Album seiner Band The Floating Words herausgebracht, über das auf unseren Seiten ebenso wie über &#8220;Evergreen&#8221; in Kürze mehr zu erfahren sein wird. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="https://www.reverbworship.com/future-grave">Reverb Worship / Future Grave</a></strong></p>
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		<title>Recollection: My North Eye mit Demoaufnahmen aus den Jahren 2012 &#8211; 2015</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Feb 2024 07:24:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[My North Eye]]></category>
		<category><![CDATA[Reverb Worship]]></category>
		<category><![CDATA[Yann Lafosse]]></category>

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		<description><![CDATA[Gerade erscheint auf Reverb Worship eine limitierte CDr mit ganze 21 Tracks umfassenden Demoaufnahmen des französischen Sängers und Folkdröhners Yann Lafosse, der unter dem Namen My North Eye firmiert. Neben Songs, die in anderer Form auf zurückliegenden Veröffentlichungen erschienen sind, &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/02/13/recollection-my-north-eye-mit-demoaufnahmen-aus-den-jahren-2012-2015/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade erscheint auf Reverb Worship eine limitierte CDr mit ganze 21 Tracks umfassenden Demoaufnahmen des französischen Sängers und Folkdröhners Yann Lafosse, der unter dem Namen My North Eye firmiert. Neben Songs, die in anderer Form auf zurückliegenden Veröffentlichungen erschienen sind, enthält die Sammlung such bislang unveröffentlichtes Material, dessen zum Teil fragil anmutende, rohe und fragmentarisch-miniaturhafte Gestalt dem intimen Charakter der Musik äußerst zuträglich ist. Anspieltipps wären das hypnotisch-somnambule &#8220;sigmunt freud you and me&#8221;, das elegisch-darkfolkige &#8220;guilt&#8221; oder der abschließende &#8220;Piano Song&#8221;. Die Sammlung ist auch digital über die Plattformen des Musikers erhältlich. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/02/demoscover.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-39606" title="demoscover" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/02/demoscover.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-39605"></span></p>
<p>&#8220;This is a collection of demos recorded between 2012 and 2015. The tracklisting is by my very good friend Thierry Jourdain. The cover is by Yann Lélias using Lomo pictures taken by Sabine Dubois in 2011. The songs were recorded on a shitty digital recorder and on a Tascam 4-track. David Fontaine did a wonderful job making it all listenable. This record is the ghost of a very difficult ( yet creative ) period of my life that I need to put to rest. It is also the lofi record I&#8217;ve wanted to release for a long time. It&#8217;s as close as I&#8217;ll ever get to Smog&#8217;s early recordings. It&#8217;s Art Brut.. It&#8217;s my Songs of Pain. I hope you&#8217;ll enjoy it.&#8221; (Yann Lafosse)</p>
<p><strong><a href="https://www.reverbworship.com/reverb-worship">@ Reverb Worship </a></strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3697907796/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>ASHTORETH / ONSTURICHEIT: Fungal Connectivity</title>
		<link>https://africanpaper.com/2023/11/11/ashtoreth-onsturicheit-fungal-connectivity/</link>
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		<pubDate>Sat, 11 Nov 2023 07:55:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ashtoreth]]></category>
		<category><![CDATA[Onsturicheit]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Moorkens]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Verwimp]]></category>
		<category><![CDATA[Reverb Worship]]></category>
		<category><![CDATA[The Black Swan Triad]]></category>

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		<description><![CDATA[Ashtoreht und Onsturicheit, die beiden recht unterschiedlichen Klangkunstprojekte der Belgier Peter Verwimp und Peter Moorkens, laden auf &#8220;Fungal Connectivity&#8221; zu einer umfangreichen Landerkundung, bei der es ebenso opulent wie unberechenbar zugeht. Die Unberechenbarkeit verdankt sich nicht nur dem Reichtum an &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/11/11/ashtoreth-onsturicheit-fungal-connectivity/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/10/fungalconnectivity.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-38185" title="fungalconnectivity" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/10/fungalconnectivity-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Ashtoreht und Onsturicheit, die beiden recht unterschiedlichen Klangkunstprojekte der Belgier Peter Verwimp und Peter Moorkens, laden auf &#8220;Fungal Connectivity&#8221; zu einer umfangreichen Landerkundung, bei der es ebenso opulent wie unberechenbar zugeht. Die Unberechenbarkeit verdankt sich nicht nur dem Reichtum an musikalischen Motiven, sondern auch der steten Veränderlichkeit der Topographie, bei der man auch beim konzentrierten Hören nie sicher sein kann, in welche <span id="more-38183"></span>Richtung als nächstes abgebogen wird. Schon das legt nahe, sich die klangliche Reise als ein Erkunden eines Pilzgeflechts vorzustellen, wie es im Titel genannt wird, und das verschiedene Denker schon immer auch als Modell netzartige Strukturen benutzt haben.</p>
<p>Vergleicht man die beiden Stücke &#8220;Fungus Beneath&#8221; und &#8220;Fungus Beyond&#8221; miteinander, so scheint sich ganz subtil, schon wenn man den Titeln folgt, eine Bewegung nach unten zu offenbaren, eine Bewegung hinein in die fungale Welt, bei dem man eine gewisse Schwelle überquert oder ein Portal durchschreitet. Die beiden Stücke unterscheiden sich nämlich nur insofern, dass das etwas längere zweite Stück etwas sanfter, heller und dezenter wirkt. Von der Machart allerdings sind sie recht ähnlich episodisch gestaltet.</p>
<p>Zu Beginn wirkt auch die erste Seite noch recht dezent und lush, wenn nach dem Auftakt eines pastoralen Saitenpickings ambiente Flächen markante Hochtöner in eine Welt aus zwitschernden Vögeln senden. Schon bald brandet unregelmäßiges Soundmaterial über einen hinweg, und in allem steckt eine tränenmasse Wehmut und eine Atmosphäre genügsamer Akzeptanz. Schon in diesem Soundmaterial machen sich graue Partikel bemerkbar, und man fragt sich etwas ratlos, in was für eine Welt man da geraten ist. Es scheint eine mikroskopische Welt zu sein, in der alles in unsicherer Bewegung ist, und auch der folkige Ambientsound, der anfangs noch fast so etwas wie ein kleines Idyll entstehen lässt, löst sich mehr und mehr ind Rauheit und Rhythmik auf und bildet einen Plateau, in dem krautiger Postrock den Ton angibt. Jenseits dieses Plateaus betritt man ein weitaus bunteres Terrain, in welchem  psychedelisch-orientalisierende Synthies und handdrumartige Rhythmen den Ton angeben. Irgendwann verwandelt sich auch dieses Szenario und wird in ein elektrifiziertes singendes Dröhnen überführt, bei dem man sich fragt, was für eine Bedeutung die Pilze hier bekommen, und auch die gehauchten Vocals, die ebenso eine Fata Morgana sein könnten, geben ihre Herkunft nicht wirklich Preis. Den Schlusspunkt bilden kratzige, von Schreien und allerhand krachigen Störgeräuschen durchzogene Synthies und Gitarrensounds.</p>
<p>Auch &#8220;Fungus Beyond&#8221; baut sich eher gemächlich auf und lässt in den ersten Minuten mit anrührenden Flötenklängen und Gitarrenpickings, die Versatzstücke sanfter Americana sein könnten, ein geradezu schöngeistiges Szenario entstehen. Auch hier macht sich allerdings schnell eine exzentrische Anderswelttigkeit bemerkbar, in surrealen Kratzgeräuschen und einer Reihe undefinierbare Details. Irgendetwas, das noch nicht absehbar ist entfaltet sich im wahrsten Wortsinne, und sind die Falten geglättet, schält sich aus den Falten ein Rhythmus von seltsamer Haptik begleitet von rauen reiben heraus. Eine volle und dichte Materialität entsteht, die sich bald als fast rockig mit jaulenden Soli entpuppt und doch stets sanft und hell bleibt. In diesem Stück ist auch die menschliche Stimme deutlicher zu hören, in Rezitationen mysteriösem Geflüster und entspanntem hauchen, dass ein ruhiges aber keinesfalls idealisiertes Finale einleitet.</p>
<p>Ob man in der Zwischenzeit ein Portal durchschritten hat oder einfach den spontanen Abzweigungen eines pilzgeflechts gefolgt ist– ganz unverhofft hat man auf fungalkonnektivity ein spannendes therabetreten, das mit herkömmlicher Kartographie nur schwer nachzuzeichnen ist, und das geradezu nach einer neuen Erkundung verlangt. Für Leser unserer Seiten ist es zudem eine interessante Gelegenheit, den hierzulande noch unbekannteren Peter Moorkens kennenzulernen. Sein Kollege Verwimp hat außerdem gerade ein neues Album mit seiner Band The Black Swan Triade draußen, über den wir auch noch ausführlich berichten werden. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Reverb Worship</strong><!--/data/user/0/com.samsung.android.app.notes/files/clipdata/clipdata_bodytext_231031_142740_329.sdocx--></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2991553223/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>KITCHEN CYNICS / GREY MALKIN: New Ghost in Town 7&#8243;</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Sep 2023 06:39:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Alan Davidson]]></category>
		<category><![CDATA[Future Grave]]></category>
		<category><![CDATA[Grey Malkin]]></category>
		<category><![CDATA[Kitchen Cynics]]></category>
		<category><![CDATA[Reverb Worship]]></category>

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		<description><![CDATA[Ob intendiert oder nicht, das am Leben erhalten überlieferter Songs, ihrer Stoffe, Motive und Stimmungen und deren Übertragung in neue Gewänder ist einer der wesentlichen Verdienste folkorientierter Musik. Dabei sollte man vor allem die experimentierfreudigeren Formen hervorheben, da sich ihr &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/09/16/kitchen-cynics-grey-malkin-new-ghost-in-town-7/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/09/greykitchencynicsmalkin.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-37327" title="greykitchencynicsmalkin" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/09/greykitchencynicsmalkin-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Ob intendiert oder nicht, das am Leben erhalten überlieferter Songs, ihrer Stoffe, Motive und Stimmungen und deren Übertragung in neue Gewänder ist einer der wesentlichen Verdienste folkorientierter Musik. Dabei sollte man vor allem die experimentierfreudigeren Formen hervorheben, da sich ihr Bemühen gemeinhin nicht in Nostalgie erschöpft, sondern der Bewegung und Neuschöpfung Rechnung trägt.<span id="more-37320"></span></p>
<p>Die beiden Schotten Gray Malkin und Alan Davidson alias Kitchen Cynics gehen einer solchen Beschäftigung schon länger vermutlich aus schierem Interesse an alten Stoffen nach und veröffentlichen in gewissen Abständen Singles mit jeweils zwei Songs, die dann entweder Traditionals sein können oder Eigenkompositionen, die alten Balladen und Geschichten nachempfunden sind. Gerade für Malkins Verhältnisse sind diese Arbeiten überraschend songorientiert, und auch für Davidson, dessen Musik von Beginn an nicht nur eine folkige, sondern ebenso eine surreal-soundscapige Seite offenbarte, steht letzteres wohl, wenn hörbar, eher im Dienste des ersteren.</p>
<p>Auf ihrer neuesten gemeinsamen Veröffentlichung gibt es zwei eigene Songs (einmal als Davidsons Feder, einmal von Malkin verfasst) zu hören, doch einer davon ist eng an einen bekannten Stoff, nämlich an den von Sweet William und Lady Margaret, angelehnt. Eine wesentliche Klammer findet sich im Schauplatz der Songs, denn beide sind &#8211; auch wenn ich hier bewusst einen Begriff aus dem späten 18. Jahrhunderts zweckentfremde &#8211; Graveyard Poetry im besten Sinne.</p>
<p>&#8220;New Ghost in Town&#8221; erzählt die Geschichte eines Friedhofs, auf dem Verstorbene recht unterschiedlichen Temperaments und Charakters gebettet sind, Personen, die in ihrem irdischen Leben wohl einen großen Bogen um einander gemacht hätten. Das lyrische Ich kontempliert nun über die Konflikte, welche die Geister wohl austragen und fantasiert über seine eigene Rolle, sollte er je selbst hier einziehen. Der Song ist ein interessantes Gegenstück zu der rauschenden Party, die Lon Milo DuQuette in seinem &#8220;Club Pere la Chaise&#8221; mit all den großen Geistern der Pariser Totenstadt feiert, und entsprechend gibt sich das Stück auch eher schwermütig bis weltentrückt. Eine andersweltliche Flöte aus einem geheimnisvollen Hochland eröffnet das Ambiente Szenario, in dem gesempelte Frauen Chöre ebenso ihren Raum haben wie pastorale Gitarren und die typisch spröde und nie zu frohsinnige Stimme Davidson, die immer eine gewisse exzentrische Schrägheit mitbringt. Diese wirkt dann auch wie ein perfekter Gegenpart zu den diffus gehauchten Stimmen des Chors, die wie ein Tuch im Wind flattern und dabei ganz beiläufig etwas liturgisches anklingen lassen.</p>
<p>Die berühmte traditionelle Ballade, die von der Dreiecksgeschichte zwischen Lady Margaret, Sweet William und dessen neuer Geliebter erzählt, und bei der mindestens eine der Figuren den Tod findet, wird in der von Malkin verfassten Version stark modifiziert, aber ist und bleibt auch hier ein intensiver geisterhafte Song mit viel Tragik und &#8211; trotz einer deutlich spürbaren Feierlichkeit &#8211; ohne jede Melodramatik. Auch dieses Szenario wird von hellen Flöten eröffnet, zu denen sich bald spukhafte liebliche Glöckchen gesellen und ein hypnotisches Gitarrenstrumming als Kulisse für Davidsons diesmal ungemein ergriffenes Falset, aus dem etwas beinahe erschrockenes herauszuhören ist.</p>
<p>Das gemeinsame Projekt Malkins und Davidsons ist eine interessante und ästhetisch lohnenswerte Möglichkeit, den Kosmos der Folkballaden (und Kunstballaden) der britischen Inseln kennenzulernen, und auch gerade die Balance zwischen Traditionellem und eigenen Schöpfungen gibt dem Konzept dabei etwas sehr Lebendiges. In den bisherigen Singles wurden immer wieder andere Facetten dieses Kosmos umgesetzt und es wäre zu hoffen, dass die beiden noch lange damit fortfahren und dass irgendwann ein umfangreiches Songbook vorliegt. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Reverb Worship / Future Grave</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3567474112/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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