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	<title>African Paper &#187; RG Rough</title>
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		<title>RG ROUGH: 80</title>
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		<pubDate>Sat, 24 May 2025 04:25:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bam Balam Records]]></category>
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		<description><![CDATA[Die populäre Ästhetik der 80er, das wissen natürlich v.a. die reiferen Semester unter unseren Leserinnen und Lesern, war in weiten Teilen geprägt von auffälligen Farben, futuristischen Designs oder was man damals so betrachtete und einer Mischung aus Künstlichkeit und einem &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/05/24/rg-rough-80/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/03/BBLP102-front.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-45510" title="BBLP102 front" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/03/BBLP102-front-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Die populäre Ästhetik der 80er, das wissen natürlich v.a. die reiferen Semester unter unseren Leserinnen und Lesern, war in weiten Teilen geprägt von auffälligen Farben, futuristischen Designs oder was man damals so betrachtete und einer Mischung aus Künstlichkeit und einem High-Tech-Optimismus, der sich in gebrochener Form auch in den zahlreichen der meist weniger farbintensiven Subkulturen der Ära spiegelte. In <span id="more-45508"></span>der Mode, so will es das nicht ganz zu unrecht bestehende Klischee, dominierten Röhrenjeans, Schulterpolster, Neonfarben und glänzende Materialien wie Nylon oder Kunstleder, dazu kamen voluminöse Frisuren mit viel Haarspray, zugleich setzte sich allmählich auch der militärische Kurzhaarschnitt wieder durch, und wie bei vielem waren auch da die alternativen Szenen Vorreiter.</p>
<p>Längst nicht alle, aber durchaus einige der populären Musik war stark von Synthies und Drummachines geprägt, die Bandbreite reicht von New Wave und Synthiepop bis hin zu elektronischem Funk und frühen Formen von Hip-Hop. In Filmen und Musikvideos setzten viele auf grelle Beleuchtung, starke Kontraste und visuell überladene Effekte, oft mit einem Hang zum Künstlichen, erkennbar in Neon-Schriften, Chrom-Optik und digital anmutenden Animationen. Die verstärkte Konsum- und Fitnesskultur zeigte sich in Werbung und Popkultur mit einem Ideal von dynamischer Leistungscoolness, das sich in Filmen wie &#8220;Top Gun&#8221; oder Werbekampagnen für Sportmarken widerspiegelte. Gleichzeitig gab es einen futuristischen Blick nach vorn, oft mit einem Hauch dystopischer Ängste wie in &#8220;Blade Runner&#8221;, &#8220;Tron&#8221; und zahlreichen anderen Werken des Films, der Literatur und letztlich auch der subkulturellen Musik.</p>
<p>Genau diese Atmosphäre bringt RG Rough mit &#8220;80&#8243;, dem dritten Teil seiner Trilogie &#8220;60/70/80&#8243;, auf den Punkt. Das Album wirkt wie ein fein abgestimmtes Mosaik aus musikalischen Elementen der Dekade, wobei die Verfremdung und Neukombination der Sounds das Hörerlebnis weit von bloßer Nostalgie entfernt ist. Anleihen aus Post-Punk und EBM werden verarbeitet, aber nicht als reine Retro-Zitate, sondern als Bestandteile eines eigenen, dicht verwobenen Soundmosaiks. Dabei ist interessant, dass diese deutlich weniger quietschbunten Bauformen die Künstlichkeit dessen, was man in den 80ern noch nicht so häufig Mainstream nannte, immer durchscheinen lassen. Die einzelnen Abschnitte der beiden seitenfüllenden Stücke gehen gekonnt ineinander über, die strukturellen Wechsel bleiben unvorhersehbar. Mal dominieren stakkatoartige, stampfende Rhythmen, die die körperbetonte Ästhetik der 80er Jahre greifbar machen, mal tauchen neoklassische, filmmusikartige Momente auf, die das Pathos der Zeit einfangen. Doch RG Rough betrachtet das Jahrzehnt nicht nur durch die Linse von New Wave und Synthesizer-Musik. Auch andere Prägungen der Epoche werden mitgedacht, etwa in der Art, wie sich auf der zweiten Albumseite repetitive Strukturen aufbauen und intensivieren. Hier tauchen choralartige Samples auf, die an die liturgischen und mystischen Strömungen erinnern, die auch in der Popkultur der Dekade eine Rolle spielten. Gleichzeitig schafft es Rough, den oft in den Vordergrund gemischten (und für den Rezensenten heute schwer goutierbaren) Drumcomputer-Sound dieser Zeit in Szene zu setzen. Die Musik evoziert Bilder von verschwitzten Stirnbändern im Aerobic-Studio und von der Exzentrik, die in der Dekade zwischen Hochglanz und Dystopie mitschwang, und zu der auch der Opel Manta-Fahrer mit Fuchsschwanz an der Antenne gehört, ob einem dies nun gefällt oder nicht.</p>
<p>&#8220;80&#8243; ist mehr als eine bloße Hommage an ein vergangenes Jahrzehnt. Es ist ein Album, das die Vielfalt der 80er reflektiert, ohne sich in musealer Retro-Verliebtheit zu verlieren. Der kräftige, dichte Sound und die durchdachte Komposition machen deutlich, dass RG Rough die Epoche nicht nur zitiert, sondern einem ganz eigenen, wie mir scheint durchaus bisweilen augenzwinkernden Blick folgt und diesen auch für die heutige Zeit erfahrbar macht. (A.Kaudaht)</p>
<p><strong>Label: Bam Balam</strong></p>
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		<title>RG Rough mit Referenzalbum an die Musik der Siebziger</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Apr 2022 03:47:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Klangbastler und Mehrfachinstrumentalist RG Rough, der hier bereits im Rahmen seiner Zusammenarbeit mit Makoto Kawabata vorgestellt wurde, bringt ein schlicht &#8220;70&#8243; benanntes Album heraus, das aus verschiedenen Sounds aus typischer Musik der 70er Jahre zusammengebaut ist &#8211; &#8220;A musical &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/04/11/rg-rough-mit-referenzalbum-an-die-musik-der-siebziger/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Klangbastler und Mehrfachinstrumentalist RG Rough, der hier bereits im Rahmen seiner <a href="http://africanpaper.com/2020/08/15/makoto-kawabata-rg-rough-st/">Zusammenarbeit mit Makoto Kawabata</a> vorgestellt wurde, bringt ein schlicht &#8220;70&#8243; benanntes Album heraus, das aus verschiedenen Sounds aus typischer Musik der 70er Jahre zusammengebaut ist &#8211; &#8220;A musical jigsaw made out of sounds from the 70s, ripped to shreds, reshaped, reassembled and coerced into fitting&#8221;, wie es Bam Balam Records ausdrücken. Das Album, das konzeptuell an Roughs <a title="RG ROUGH: Blues" href="http://africanpaper.com/2022/04/10/rg-rough-blues/">&#8220;Blues&#8221;-Longplayer</a> anknüpft, enthält einen längeren, auf der LP zweigeteilten Track in zehn motivisch je eigenen Abschnitten, die vielen <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/04/BBLP089_front.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-29377" title="BBLP089_front" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/04/BBLP089_front.jpg" alt="" width="1400" height="1400" /></a><span id="more-29376"></span><br />
Zitate erscheinen primär wie Zitate bestimmter, kulturgeschichtlich präsenter Stilstandards &#8220;kosmische&#8221;, &#8220;grooviger&#8221;, auch weltmusikalisch anmutende Provenienz, und das Label betont zurecht, dass es sich hier um &#8220;a journey through a decade which may have existed in a parallel universe&#8221; handelt. Gerade in der ersten Hälfte übernehmen repetitive Rhythmen eine fast schon leitmotivische Funktion, während spätere Abschnitte flächiger und weniger beatdominiert ausgerichtet sind. Das Album erscheint kurz nach den Feiertagen.</p>
<p><strong><a href="http://bambalam.com/">@ Bambalam Records</a></strong></p>
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		<title>RG ROUGH: Blues</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Apr 2022 12:33:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie klingt eine Musik, die sich beim &#8220;Kulturgut&#8221; einer anderen Ära bedient und dabei einen großen Respekt vor dem verwendeten Material und der entsprechenden Tradition zum Ausdruck bringt? Alle, die auf einer Pinnwand aufgespießte Schmetterlinge für den Gipfel der Naturverbundenheit &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/04/10/rg-rough-blues/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/09/rgroughblues.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-22367" title="rgroughblues" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/09/rgroughblues-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Wie klingt eine Musik, die sich beim &#8220;Kulturgut&#8221; einer anderen Ära bedient und dabei einen großen Respekt vor dem verwendeten Material und der entsprechenden Tradition zum Ausdruck bringt? Alle, die auf einer Pinnwand aufgespießte Schmetterlinge für den Gipfel der Naturverbundenheit halten, denken jetzt wahrscheinlich an &#8220;originalgetreue&#8221; Interpretationen alter Songs, nur klanglich aufgehübscht durch die technischen Möglichkeiten unserer Zeit. RG Rough, Gitarrist auf psychedelisch-krautigen und noisig-experimentellen Abwegen, ist zum Glück ein weit weniger musealer Geist und<span id="more-22365"></span> hat sich zahlreichen Bluesklassikern der dreißiger, vierziger und fünfziger Jahre auf die freundlich-parasitäre Art genähert, die für echte Fans Programm sein sollte.</p>
<p>Bei fast allem, was in dem Genre Rang und Namen hat &#8211; Blind Blake, Scrapper Blackwell, Son House, Robert Johnson, Bukka White, Blind Boy Fuller, Tampa Red, Kokomo Arnold, Josh White, Muddy Waters, John Lee Hooker, Big Bill Broonzy, Sonny Terry, Brownie McGhee, Lightnin&#8217; Hopkins, Howlin&#8217; Wolf &#8211; wurden zum Teil sehr kurze Auszüge gesamplet, geloopt und verschiedentlich in Tempo und Soundbeschaffenheit bearbeitet und zu drei mittellangen Kollagen mit ganz eigenen atmosphärischen Narrativen montiert, bei denen doch das Lebensgefühl und der Esprit der Originale immer wieder durchdringt.</p>
<p>Manch einer, der diese Musik als Hintergrundbeschallung vernimmt, mag sich fragen, was die hypnotische Dröhnung, die sich durch Roughs episodische Soundscapes zieht, oder die asiatisch anmutende Melodie in einer der späteren Passagen mit Blues zu tun hat. Fraglos wäre es selbst dann eine Kounst für sich, aus dem betreffenden Ausgangsmaterial eine derart andersartige Musik zu erschaffen. Doch ohne dass man zwangsläufig ein Original erkennen müsste, wird man bei längerem Hinhören die lässige Melancholie, die fingerschnippende Schwermut gewahr, die keiner Musik so zueigen ist wie dem Blues &#8211; sie offenbart sich primär in den cool durch die Szenerie tigernden Takten, die durch rituelle Repetition und durch diverse Spielereien mit Tempo und Lautstärke (laut-leise, links-rechts) immer noch etwas mehr betont werden.</p>
<p>Im weiteren Verlauf steigert sich die düstere Stimmung noch einmal um mehrere Grade, grummelnde, obertonreiche Ambientsounds steigern sich zu no-waviger Schwere und werden von elektrifiziertem rhythmischen Geklapper in ein kreisendes Gitarrendrone überführt &#8211; einmal mehr beschleicht einen das Gefühl, dass all dies tatsächlich im Original latent vorhanden ist, irgendwo zwischen den Ritzen der Klischees, die man heute mit Blues assoziiert. Rough hat all dies auf den Präsentierteller seines Albums geholt und dabei eine ganz eigene Art des blues geschaffen. (A.Kaudaht)</p>
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		<title>MAKOTO KAWABATA / RG ROUGH: s/t</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Aug 2020 02:09:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bam Balam Records]]></category>
		<category><![CDATA[Makoto Kawabata]]></category>
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		<description><![CDATA[Was Makoto Kawabata, Gründer und Gitarrist der legendären Acid Mothers Temple in all ihren Variationen, und sein an vielen Instrumenten bewanderter Kollege RG Rough auf ihrer für den französischen Record Store Day produzierten Kollaboration auf zwei seitenfüllenden Tracks erspielt haben, &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2020/08/15/makoto-kawabata-rg-rough-st/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/07/BBLP074_front.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-21741" title="BBLP074_front" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/07/BBLP074_front-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Was Makoto Kawabata, Gründer und Gitarrist der legendären Acid Mothers Temple in all ihren Variationen, und sein an vielen Instrumenten bewanderter Kollege RG Rough auf ihrer für den französischen Record Store Day produzierten Kollaboration auf zwei seitenfüllenden Tracks erspielt haben, klingt wie der episodische Soundtrack zu einer dramatischen Flucht, bei der die Hoffnung auf einen guten Ausgang lange auf tönernen Füßen steht.<span id="more-21740"></span></p>
<p>Zunächst wirkt &#8220;Running Underwater&#8221; fast entspannt, die allgegenwärtige Bewegung vollzieht sich hier nur durch das Wabern eines dröhenden Sounds, der keine Richtung offenbart, blubbernde Takte tauchen die Szene in ein exotisches Flair. Erst nach einem plötzlichen Bruch bricht da Chaos ein: Schwere Gitarren und rockige Rhythmen dominieren nun den Track, gesamplete Stimmen kommen hinzu, später beschwörende Gesangsparts, futuristische Urwaldsounds und mystische Glöckchen &#8211; wenn das eine Unterwasserwelt ist, dann ließe es sich dort leben, doch ein subtiles Unbehagen lässt sich auch durch die Schönheit der Details nicht verdrängen.</p>
<p>&#8220;Washed Up On The Shore&#8221; heißt es auf der zweiten Seite, und man fragt sich, ob damit ein lebendes oder ein totes Objekt gemeint ist. Doch der no-wavige Sound aus hämmernden Rhythmen und Gitarren löst sich immer mehr auf, hohes Flirren und akustisches Gitarrnspiel lockert die schwere Soße auf, und wenn gegen Ende alles im punkigen Gepolter kulminiert, wirkt das schon alles sehr lebendig. (A.Kaudaht)</p>
<p><strong>Label: Bam Balam Records</strong></p>
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