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	<title>African Paper &#187; Roberto Di Ciaccio</title>
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		<title>AB UNO: Kkum 52</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Apr 2024 06:51:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Leise, dezente Klänge hallen aus den Tiefen eines abgedunkelten Raumes &#8211; ein Dröhnen erklingt, auf- und abebbend wie kurz angestrichene Saiten eines Basses, und doch wird man den Verdacht nicht los, dass hier Synthiekünste praktiziert werden. Trippelnde Schritte verschaffen sich &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/04/27/ab-uno-kkum-52/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/04/kkum52.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-40814" title="kkum52" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/04/kkum52-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Leise, dezente Klänge hallen aus den Tiefen eines abgedunkelten Raumes &#8211; ein Dröhnen erklingt, auf- und abebbend wie kurz angestrichene Saiten eines Basses, und doch wird man den Verdacht nicht los, dass hier Synthiekünste praktiziert werden. Trippelnde Schritte verschaffen sich Gehör, oder sind es eher flinke Wassertropfen, die sich mit der Zeit fast zu einem kleinen Rinnsal bündeln? Wenn da etwas <span id="more-40808"></span>näher auf uns zukommt, dann kommt es sehr leise. Flötende, piepende Hochtöner tauchen auf, als Wegweiser in Richtung Elektronik, und eine flächeige Struktur schiebt sich irgendwann zwischen die Schichten der Klänge.</p>
<p>Erstmals erinnert man sich an die Stilistik Ab Unos, des aus Eugenio Petrarca und Roberto Di Ciaccio bestehenden Duos mit seinem Sound, der meist &#8220;im weiten Feld zwischen ethnographischen Feldaufnahmen und modularen Synthies oszilliert&#8221; und immer wieder von der Suche nach &#8220;etwas Urtümlichem, Archaischem&#8221; angetrieben scheint, &#8220;das sie an verschiedenen geografischen wie imaginären Orten der Welt aufspüren&#8221; &#8211; so schrieben wir vor etwas über einem Jahr in der Einleitung <a title="Es sind der Ort und das Material, die unsere Arbeit bestimmen und formen: Ein Interview mit Ab Uno" href="http://africanpaper.com/2023/02/04/interview-mit-ab-uno/">unseres Interviews</a>.</p>
<p>Die zwei rund halbstündigen Ambienttracks, die das koreanische vurt.-Label jüngst auf einer Kassette herausbrachte, sind das Ergebnis einer Montage mehrerer Studioaufnahmen, die Ab Uno in den vergangenen Jahren an verschiedenen Orten auf der Basis von Stimme, Orgel, Field Recordings und v.a. modularen Gerätschaften aufgenommen haben. Was vom Label als &#8220;monolithische Drones mit modularen Melodiesequenzen&#8221; beschrieben wird, offenbart sich als bisweilen düsterer, rauschhaft-somnambuler Trip durch verwunschene Grenzregionen, die sich &#8211; je nach Glaubensentscheidung &#8211; ebenso in den Tiefen unseres Unbewussten als auch in den Weiten des Kosmos befinden können.</p>
<p>Im Laufe des die erste Kassettenseite ausfüllenden Stücks wird die Musik fließender, doch auch ein stetigerer Rhythmus hat sich längst aus den schon vorhandenen perkussiven Details herauskristallisiert, doch alles bleibt, bislang zumindest, dezent und verhalten, was &#8211; auch gerade im Zusammenspiel mit einer durchaus monumentalen Halllastigkeit &#8211; stark zum spannungsvollen, cinematischen Zug der Musik beiträgt. Immer wieder scheinen Reminiszenzen an die untrschiedlichten Eckdaten der Musikgeschichte anzuklingen, sogar Soli auf der Gitarre, die natürlich keine sind, und vermutlich ist all dies ohnehin primär eine Projektion des längst angefixten Rezensenten. Gangart, Fülle und Klangfarben verändern sich bis zum eher aufgewühlten Abschluss des Tracks noch das eine oder andere Mal, doch der spannungsvolle Zug</p>
<p>Singvögel und heitere Kinderstimmen leiten über in den zweiten Track, der &#8211; auf Basis von zunächst dröhnenden Synthiesounds &#8211; generell etwas mimentischer ausgerichtet scheint, raue, leicht kratzige Sounds erinnern an einen leichten Regen auf einem Blechdach, was keineswegs heißt, dass tatsächlich solche Geräusche verwendet worden sind. Dann wandelt sich die offensichtlicher elektronische Seite der Musik aber nach einigen Minuten in eine melodische Reise in vergangene Zeiten elektronischer Avantgarde, fast fühlt man sich auch an Moon Musick erinnert.</p>
<p>Im Laufe der halben Stunde entpuppt das Stück sich als episodisch, statischere Passagen und solche von einer verzückten Dynamik wechseln sich ebenso ab wie füllige Szenarien mit Momenten offener Weite. Einer der roten Fäden, die das ganze Szenario wie eine halb ausgeschilderter Weg durchziehen, ist die fast rauschhafte mollastige Entrücktheit, die einen derartigen Suchtfaktor entwickelt, dass man die hier gestaltete Welt kaum mehr verlassen will. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Vurt.</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3223983221/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Es sind der Ort und das Material, die unsere Arbeit bestimmen und formen: Ein Interview mit Ab Uno</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Feb 2023 02:35:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das weitgereiste Duo Ab Uno wurde Mitte des vorigen Jahrzehnts von den Klangkünstlern Eugenio Petrarca und Roberto Di Ciaccio in Rom gegründet und wurde mit seinem Sound, der im weiten Feld zwischen ethnographischen Feldaufnahmen und modularen Synthies oszilliert, schnell zu &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/02/04/interview-mit-ab-uno/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/01/32CF8987-D084-4DE9-8448-E489859082DD1.jpeg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-33615" title="32CF8987-D084-4DE9-8448-E489859082DD" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/01/32CF8987-D084-4DE9-8448-E489859082DD1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Das weitgereiste Duo Ab Uno wurde Mitte des vorigen Jahrzehnts von den Klangkünstlern Eugenio Petrarca und Roberto Di Ciaccio in Rom gegründet und wurde mit seinem Sound, der im weiten Feld zwischen ethnographischen Feldaufnahmen und modularen Synthies oszilliert, schnell zu einer festen Größe im Bereich experimenteller, semi-elektronischer Musik. Ein roter Faden, der sich durch all ihre Aufnahmen zieht, ist die <span id="more-33613"></span>Suche und oftmals auch das Echo von etwas Urtümlichem, Archaischem, das sie an verschiedenen geografischen wie imaginären Orten der Welt aufspüren. Auf ihrem im vorigen Jahr erschienenen Album &#8220;<strong>Les Gens de Mogador</strong>&#8220;, dessen Ideen und Sounds sich einem Aufenthalt in Marokko verdanken, halten sich diese Aspekte vielleicht mehr denn je die Waage. Mit diesem Material im Gepäck konnten sie jüngst auch als Opener für die musikalisch recht anders ausgerichteten Savage Republic das Publikum für sich einnehmen. Im kurz darauf geführten Interview ging es um die vielfältigen ästhetischen, spirituellen und kulturellen Hintergründe ihrer Musik.<br />
</strong></p>
<p><a href="http://africanpaper.com/2023/02/04/it’s-the-place-and-material-that-inform-and-shape-our-work-an-interview-with-ab-uno"><strong>English Version</strong></a></p>
<p><em><strong>Soweit ich weiß existieren Ab Uno jetzt seit ungefähr sieben Jahren. Was könnt ihr uns über die beteiligten Personen und eure Hintergründe erzählen?</strong></em></p>
<p>(E) Unsere Reise begann in Rom, als wir beide am Saint Louis College of Music Klangkunst studierten. Unsere musikalischen Vorlieben trafen sich und verschmolzen sofort, und bald fanden wir uns in unserem Heimstudio wieder, um Drones und Cluster mit der ersten Hardware aufzunehmen, die wir uns leisten konnten. Schon früh erkannten wir, dass die Ästhetik unseres Sounds eine gemeinsame Richtung haben könnte, und wir begannen, die ersten aufgenommenen Takes zu arrangieren und in Form von Klangcollagen neu zu kombinieren. Diese frühen Experimente bildeten später die Grundlage für ein Live-Set, das wir auf einem lokalen Festival für experimentelle Musik aufführten. Zu diesem Zeitpunkt war Ab Uno bereits konzipiert.</p>
<p><em><strong>Gab es vorher irgendwelche Musik- oder Kunstprojekte, die irgendwie zu dem führten, was Ab Uno wurde, wenn man sie aus heutiger Sicht betrachtet?</strong></em></p>
<p>(E) Wir hatten beide unabhängig voneinander begonnen, uns mit elektronischer minimalistischer Musik aus den 70er Jahren zu beschäftigen, und unser Studium hat uns ein besseres Verständnis für dieses Phänomen vermittelt. Die Inspiration kam aber wahrscheinlich von viel weiter her.</p>
<p><em><strong>Ihr arbeitet mit einer ganzen Reihe von Klangmaterialien, seien es Field Recordings, modulare Synthesizer-Kompositionen oder auch Kombinationen aus beidem. Wenn ihr mit diesen Sounds im Studio arbeitet und sie zu euren endgültigen Tracks kombiniert, gibt es da eine bestimmte Art und Weise, wie ihr arbeitet? Arbeitet ihr immer gemeinsam an euren Tracks, oder eher jeder für sich und teilt die Ergebnisse dann nach einiger Zeit?</strong></em></p>
<p>(R) Nun, der Prozess ist niemals gleich.</p>
<p>(E) In dieser kreativen Phase gibt es keine klar definierten Schritte. Was du über die Verwendung einer Kombination aus natürlichen und synthetischen Klängen sagst, ist richtig, aber ich weiß nicht, in welcher Reihenfolge der Prozess abläuft.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/01/DSCF3717.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-33619" title="DSCF3717" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/01/DSCF3717.jpg" alt="" width="3008" height="1688" /></a></p>
<p>(R) Manchmal finden wir originelles &#8220;rohes&#8221; Audiomaterial, das wir vor Ort aufgenommen haben und das uns inspiriert; wir fangen an, es zu bearbeiten, um die Grundlage für einen Track zu schaffen. Manchmal fällt uns aber auch einfach ein interessanter modularer Patch ein, den wir spontan im Studio aufgenommen haben, während wir zusammen improvisierten oder jammten, und die Feldaufnahmen sind &#8220;Farben&#8221; für eine komplexe synthetische Klanglandschaft. Und ich kann dir sagen, dass der kreative Ansatz zwischen uns auch ziemlich flexibel und spontan ist. Da wir jetzt in verschiedenen Städten leben, hat sich das mit der Zeit auch geändert. Sehr oft tauschen wir Dateien aus und machen Overdubs, bis wir den Track fertig haben. Aber wir versuchen immer, einige Zeit zusammen im Studio zu verbringen, um das Projekt gemeinsam fertig zu stellen.</p>
<p><em><strong>Betrachtet ihr euch selbst eher als Komponisten oder als Improvisationsmusiker?</strong></em></p>
<p>(E) Meistens starten wir als Improvisationsmusiker, entpuppen uns aber am Ende als Komponisten.</p>
<p><em><strong>Wie stark ist euer Bezug zu den verschiedenen Technologien, die ihr benutzt?</strong></em></p>
<p>(R) Heutzutage ist Technologie allgegenwärtig und hat einen tiefgreifenden Einfluss auf die Kunst der Musik, die geschaffen wird. Aber eigentlich ist das schon immer so gewesen, seit den Anfängen der Aufnahmetechnik. Die Art und Weise, wie Musik gehört, komponiert und aufgeführt wird, war schon immer von der Technologie geprägt. Das Produzieren und Aufführen von Musik mit modularen Synthesizern war für uns von grundlegender Bedeutung und hat sicherlich unseren Stil und letztlich auch unser musikalisches Resultat beeinflusst. Man entwickelt eine Art gegenseitige Beziehung zu den Werkzeugen, die man benutzt. Im Gegensatz zu den unendlichen Möglichkeiten, die der Computer bietet, haben wir immer nach Einschränkungen und nach einer Art Fehlerhaftigkeit gesucht. Es ist eine Möglichkeit, einen Teil der Kontrolle zu verlieren, uns für glückliche Zufälle zu öffnen und diesen &#8220;Moment&#8221; einzufangen. Man muss diesen Strom, der ständig von den Maschinen ausgeht, wirklich aufzeichnen, sonst verliert man ihn für immer. Und das überträgt sich natürlich auch auf unsere Kompositionen, sowohl was den Sound als auch was die Erzählung angeht.</p>
<p><em><strong>Der Name Ab Uno bedeutet soviel wie Vom Einen. Falls ihr darüber diskutieren möchtet: Worauf bezieht sich der Name (bzw worauf spielt er an)?</strong></em></p>
<p>(E) Der Name kommt aus dem Lateinischen und ist inspiriert von einer alchemistischen Darstellung der Trennung zwischen Makrokosmos und Mikrokosmos. Ausgehend von dem Einen wird alles entsprechend lebendig, als Kette von Metallen, Bäumen und schließlich Menschen. Im Grunde genommen inspiriert dieser Weg oft auch unsere Musik, indem wir von einer zerbrechlichen Essenz ausgehen, um dann eine komplexere Natur zu entwickeln.</p>
<p><em><strong>Ihr wart kürzlich in Mogador, Marokko, und habt dort anthropologische Klangstudien durchgeführt, die unter anderem zu dem Album &#8220;Les Gens de Mogador&#8221; geführt haben. Wie kam es zu diesem Abenteuer und wie habt ihr eure Zeit dort erlebt? Was sind Ihre stärksten Erinnerungen?</strong></em></p>
<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/01/front-bandcamp.jpeg"><img class="alignright size-medium wp-image-33620" title="front bandcamp" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/01/front-bandcamp-300x297.jpg" alt="" width="300" height="297" /></a>(E) Marokko ist für uns ein sehr wichtiger Ort. Wir haben dieses Land schon oft besucht, und auf einer unserer letzten Reisen konnten wir einige Zeit in Essaouira (dem alten Mogador) verbringen, um sowohl im akustischen als auch im visuellen Bereich zu forschen. Wir haben das Glück, Freunde zu haben, die dort leben und uns beim Sammeln des gesamten Materials für unsere letzte Platte unterstützt haben. Les Gens De Mogador ist eine echte Hommage an diese Zeit und an die Menschen, die uns inspiriert haben.</p>
<p><em><strong>Inwieweit ist das Alte und Angestammte, das ihr in euren Projekten (und auch in Mogador) oft sucht, in der Lebenswirklichkeit der Menschen vor Ort noch spürbar?</strong></em></p>
<p>(E) Das hängt wirklich von der jeweiligen Situation ab. Erlebnisse wie das in Kolumbien sind im Grunde genommen Zeitreisen. Wir könnten fast in der Altsteinzeit gewesen sein. Aber es kommt auf den Einzelfall an. Im Allgemeinen ist die Auswahl der Orte, die wir besuchen, nie zufällig. Wir haben uns immer zu Orten hingezogen gefühlt, die in irgendeiner Weise den Geist der Vorfahren bewahren. Sogar in Marokko und Indonesien haben wir viele Volksmusikaufführungen und in einigen Fällen auch wirklich beeindruckende Rituale erlebt. Ich denke, dass Orte, die weniger in ein hochkapitalistisches System eingebunden sind, eine stärkere Verbindung zu ihrer Vergangenheit, ihren Ursprüngen und Traditionen haben. Das ist etwas, was wir in unseren Breitengraden verlieren, und so wird es (zumindest für uns) irgendwie notwendig, sich von anderen bestimmten Kulturen inspirieren zu lassen.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2321778329/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><em><strong>Was könnt ihr uns über eure Kollaboration mit der <a href="https://www.instagram.com/waxaw_ethno_roots/">Waxaw Ethno Roots-Gruppe</a> erzählen?</strong></em></p>
<p>(R) Es war eine gemeinsame Arbeit, die vor einigen Jahren in Essaouira, Marokko, stattfand. Wir waren dort für eine Artist Residency. Am Ende sammelten wir stundenlanges Videomaterial zusammen mit vielen &#8216;gefundenen&#8217; Sounds. Die Leute dort waren so gut in der Lage, unglaubliche Aufnahmen an sehr authentischen, versteckten Orten und in ländlichen Ökosystemen zu machen. Und sie haben uns auch erlaubt, ganz besondere Feldaufnahmen zu machen. Dieses unglaubliche Material inspirierte unseren kreativen Prozess sowohl dort als auch im Studio bei der Fertigstellung des Albums.</p>
<p><em><strong>Auf welche Geometrien referiert der Titel &#8220;Vanishing Desert Geometries&#8221;?</strong></em></p>
<p>(R) Nun, das ist die Geometrie der natürlichen und menschlichen Welt, die du in der Wüste vorfindst. Denk nur an die sich ständig verändernde Form der Dünen. Wenn du morgens aufwachst, kann die Landschaft ganz anders aussehen. Alles scheint verschwunden zu sein, unabhängig von deiner Anwesenheit. Aber es geht auch um die Architektur, die so organisch mit der natürlichen Landschaft verschmilzt und immer neue, sehr inspirierende Geometrien schafft.</p>
<p><em><strong>Würdet ihr sagen, dass es immer so etwas wie einen Genius Loci eines Ortes gibt (den ihr vielleicht nicht unbedingt aufspürt, den ihr aber die Hörer durch die gefundenen und selbst produzierten Klänge zumindest spüren lassen könnt)?</strong></em></p>
<p>(E) Wann immer wir einen Ort und eine Umgebung aufsuchen, achten wir sorgfältig auf den wesentlichen Kern seiner klanglichen Landschaft. Wir versuchen dann, unsere eigene Interpretation der Bilder zu geben, die uns begegnen. Unsere Absicht ist es jedoch nicht, ausschließlich die reine Essenz eines bestimmten Gebiets wiederzugeben, sondern eine Konstellation von Bezügen, Bedeutungen und &#8211; warum nicht &#8211; Erinnerungen zu eröffnen und anzuregen, die untrennbar mit der persönlichen Erfahrung unserer Zuhörer verbunden sind.</p>
<p><em><strong>Während &#8220;Les Gens de Mogador&#8221; oft wie ein umfassendes Panorama der von euch besuchten Orte wirkt, hat &#8220;La linea negra&#8221;, das auf eurer Reise in die kolumbianische Sierra Nevada basiert, eine bisweilen recht intime Aura. Man könnte sich wirklich wie ein Gast dort fühlen, wenn man das Album hört. Würdest ihr dem zustimmen, und wenn ja, wie spontan sind diese Unterschiede entstanden?</strong></em></p>
<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/01/IMG-20190314-WA0004.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-33621" title="IMG-20190314-WA0004" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/01/IMG-20190314-WA0004-240x300.jpg" alt="" width="240" height="300" /></a>(R) Ja, das ist ganz richtig. Aber es war ein sehr spontanes Resultat. Wenn wir einen neuen Ort besuchen und ortsspezifisches Material sammeln, haben wir keine klare Vorstellung davon, was wir finden können. Es sind der Ort und das Material, die unsere Arbeit bestimmen und formen. In La linea Negra waren alle Klänge so unverwechselbar und &#8216;intim&#8217;, dass sie sich perfekt für eine immersive und gleichzeitig respektvolle Erzählung eigneten, wir wollten den Zuhörern wirklich die Möglichkeit geben, einen richtigen Ritus zu erleben, eine Ganzkörpererfahrung. Wie du sagst, ein Gast mitten im Wald in den Bergen der Sierra Nevada.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><strong>Die meisten der Orte, an denen ihr spezifische Klänge sammelt, liegen weit entfernt auf anderen Kontinenten &#8211; könnte ihr euch auch vorstellen, vergleichbare Klangstudien an Orten durchzuführen, an denen ihr lebt oder aufgewachsen seid?</strong></em></p>
<p>(E) Im Moment konzentrieren wir uns mehr darauf, die Aufmerksamkeit auf exotische Geografien zu lenken, die uns in gewisser Weise ganz andere Einblicke gewähren als die, die eine städtische Atmosphäre hervorrufen könnte. Dennoch schließen wir nicht aus, dass wir in Zukunft auch an den Orten, aus denen wir kommen, eine umfangreiche und fundierte Forschung betreiben können. Vielleicht in einem eher institutionellen Rahmen.</p>
<p><em><strong>Wie entscheider ihr, ob ihr die ursprünglichen Klänge eines Ortes mehr für sich sprechen lässt oder ob ihr eure Wahrnehmung eines Ortes mehr durch eigene Sounds ausdrückt? In &#8220;La Linea Negra&#8221; zum Beispiel oder in dem Stück &#8220;Medewi&#8221; scheinen die Originalklänge einen größeren Raum einzunehmen als in &#8220;Les Gens de Mogador&#8221;, wo viele modulare Synthie-Drones im Vordergrund stehen&#8230;</strong></em></p>
<p>(R) Das stimmt. Bei Les Gens de Mogador sind die Feldaufnahmen weniger offensichtlich, aber sie sind eindeutig vorhanden. Es ist der Hintergrund, den man beim Hören einiger Tracks wahrnehmen kann, aber es ist auch das, was den ganzen Prozess wirklich inspiriert hat. Nach mehreren reinen Field-Recordings wollten wir dieses Mal wirklich ein mehr elektronisch/synth-orientiertes Album produzieren. Die Idee war, eine Art Kommunikation zwischen der Sprache unserer Maschinen und dem in Marokko gesammelten Video- und Audiomaterial zu entwickeln.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/01/ab-uno.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-33623" title="ab uno" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/01/ab-uno.jpg" alt="" width="1124" height="1743" /></a></p>
<p><em><strong>Andererseits basieren Alben wie &#8220;Metaforma&#8221; oder &#8220;Regressive Repetition&#8221; weit weniger auf gefundenen Klängen, sondern eher auf selbst produzierten Stimmungen, aber sie beziehen sich auf ihre eigene Art und Weise auch auf das Ursprüngliche und Angestammte, so dass sie vielleicht sogar irgendwie dazu gemacht sind, &#8220;auf der Suche nach Antworten in der Vergangenheit die Zukunft zu finden&#8221;, wie es in einer Beschreibung heißt. Entstehen sie aus sehr unterschiedlichen Ideen? Kommen die Inspirationen in diesen Fällen eher aus euren inneren Erfahrungen?</strong></em></p>
<p>(E) Metaforma war das erste Werk, das als eigenständiges Album konzipiert war und von Mahorka produziert wurde, einem der aktivsten Labels in der bulgarischen Experimental-Szene. Dieses Werk hatte einen eher studioorientierten Ansatz und nur wenige Field-Recordings-Elemente, doch die Absicht, eine Verbindung zu einer bestimmten &#8220;Ästhetik&#8221; aufrechtzuerhalten, blieb bestehen (wie du auch richtig bemerkt hast). Was Regressive Repetition angeht, so würde ich sagen, dass dieses Werk viel elektronischer (auf die traditionellste Art und Weise) und auf modularer Synthese basiert. Vom kompositorischen Standpunkt aus ist es das Ergebnis eines minimalistischen Ansatzes. Bis zur Erschöpfung wiederholte Muster und aufdringliche Sequenzen kennzeichnen die gesamte von Transferans Records veröffentlichte EP. Obwohl unsere Veröffentlichungen so viele verschiedene Nuancen aufweisen, sehen wir doch einen gemeinsamen Weg, und das alles im Namen einer bestimmten Ästhetik.</p>
<p><em><strong>Welche Dinge stehen bei euch als nächstes auf dem Plan?</strong></em></p>
<p>(E) Wir wollen diesen anregenden Moment mit neuen Kollaborationen weihen.</p>
<p>(R) Wir denken, es ist Zeit, über ein Album mit neuen Musikern und Kollaborationen nachzudenken.</p>
<p>(E) Dafür gibt es mehrere Gründe: Wir haben auf unserer Recherchereise so viele interessante Künstler kennengelernt, mit denen wir gerne eine Zusammenarbeit beginnen würden, und wir wollen uns neuen experimentellen Möglichkeiten öffnen. Und wer weiß, wenn etwas Unerwartetes an unsere Tür klopft, werden wir bereit sein, es zu begrüßen.</p>
<p>Interview und Übersetzung: U.S.</p>
<p>Concert Foto © <a href="https://www.instagram.com/venus_fatale/">Venus Fatale</a></p>
<p><strong>Ab Uno @ <a href="https://abuno.bandcamp.com/">Bandcamp</a> | <a href="https://www.facebook.com/abunomusic">Facebook </a>| <a href="https://soundcloud.com/abunomusic">Soundcloud</a> | <a href="https://www.youtube.com/channel/UCd2OzGbW0PZn_UJmUfYA1ug/videos">Youtube</a> | <a href="https://www.instagram.com/ab.uno/">Instagram</a></strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1803685610/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>AB UNO: La Linea Negra</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Dec 2020 05:42:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist kein Wolkenbruch, sondern ein sanfter Schauer, der labend auf den unbekannten Ort niedergeht, durch den die Linea Negra, die schwarze Linie geht. Wo immer dieser Ort liegt, er wird mit wohlwollenden, interessierten Augen und Ohren wahrgenommen, und wie &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2020/12/18/ab-una-la-linea-negra/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/10/abunolalineanegra.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-22894" title="abunolalineanegra" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/10/abunolalineanegra-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Es ist kein Wolkenbruch, sondern ein sanfter Schauer, der labend auf den unbekannten Ort niedergeht, durch den die Linea Negra, die schwarze Linie geht. Wo immer dieser Ort liegt, er wird mit wohlwollenden, interessierten Augen und Ohren wahrgenommen, und wie um dies zu unterstreichen, legt sich sanfte Drönung wie eine dünne weiche Decke über die in klaren Feldaufnahmen eingefangenen Ereignisse.<span id="more-22891"></span></p>
<p>Wenn erst die Äußerungen von Menschen ins Zentrum rücken, hat man sich als Höhrer in der Szenerie bereits heimisch gemacht: Eine hauchzarte Frauenstimme, bedächtige Schritte, gackernde Hühner, dann geschäftiges Hantieren bringen ein realistisches Moment ein in die Szene, die weitaus romantisch hätte ausfallen können. Wenn helle Kinderstimmen all dies aus demDämmerlicht in die pralle Morgensonne holen und dabei spöttisch feixen, taucht auch die Dröhnung wieder auf, als helle, hochtönende Version ihrer selbst.</p>
<p>Eugenio Petrarca und Roberto di Ciaccio von Ab Uno verbrachten im vorigen Jahr einige Zeit in der kolumbianischen Sierra Nevada und lebten dort bei einer Familie des Aruacho-Stammes, die die Besucher mit dem Land am nordwestlichen Rand des Amazonasgebietes und den Bräuchen seiner Einwohner vertraut machte. Ab Uno wollen mit der vorliegenden Aufnahme. den Ort selbst mit seinen typischen Sounds zu Wort kommen lassen und dabei die Schönheit eines Ökosystems aufzeichnen, dessen Fortbestand nicht erst durch die Bolzonaros dieser Welt bedroht ist.</p>
<p>Ihr eigener Beitrag besteht primär in der Auswahl, Bearbeitung und Zusammensetzung der Feldaufnahmen, des weiteren natürlich in zusätzlichen kompositorischen Details, die als Bindemittel und Untermalung in Dienste der Geräusche stehen und doch weit mehr als bloßes Beiwerk sind: Rasselnd klingende Hochtöner und meditativ wirkende Ambientsound treten mit Vogelstimmen und Radiosamples in den Dialog, und halten sich bei besonders dramatischen Ereignissen vornehm zurück. Dann dringt eine mystische Flötenmelodie ins Zentrum des vorderen Bühnenrandes, die man nicht sofort den Musikern oder aber den Geräuschpool der Sierra Nevada zuordnen kann.</p>
<p><strong>Label: Lantano Series / Rohs! Records</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1803685610/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Bob Rutman und Ab Uno im Kreuzberger Andenbuch</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Aug 2020 04:45:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 11.09. ist Klangkünstler und Steel Cello-Legende Bob Rutman erstmals wieder live in Berlin zu sehen, diesmal in der Kreuzberger Buchhandlung Andenbuch. Eröffnet wird der Abend vom experimentellen Elektronik-Duo Ab Uno. Aufgrund der limitierten Tickets empfielt sich eine rechtzeitige Vorbestellung &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2020/08/26/bob-rutman-und-ab-uno-im-kreuzberger-andenbuch/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 11.09. ist Klangkünstler und Steel Cello-Legende Bob Rutman erstmals wieder live in Berlin zu sehen, diesmal in der Kreuzberger Buchhandlung Andenbuch. Eröffnet wird der Abend vom experimentellen Elektronik-Duo Ab Uno. Aufgrund der limitierten Tickets empfielt sich eine rechtzeitige Vorbestellung unter andenbuch@andenbuch.de<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/08/bobrutmanabuno.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-22138" title="bobrutmanabuno" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/08/bobrutmanabuno.jpg" alt="" width="1600" height="1066" /></a><span id="more-22137"></span></p>
<p>Foto © <a href="https://astridxaim.eu/for-sentimental-reasons/?fbclid=IwAR27GcymbP7CtCw4wiiQ2tu5JH1qbanv8BZx3NSIHdw1v2Dcoi6n6BuQZFw">Anna Motterle</a></p>
<p>Freitag, 11.09.2020<br />
Einlass 18 Uhr<br />
Kulturbuchhandlung Andenbuch<br />
Bergmannstr 59 (im Hof)<br />
10961 Berlin</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/events/808001582938026/"><strong>Event @ FB mit Infos zu den Acts</strong></a></p>
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