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	<title>African Paper &#187; Side Effects</title>
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		<title>HUNTING LODGE: 1982 &#8211; 1989</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Aug 2017 07:47:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Dark Vinyl]]></category>
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		<description><![CDATA[Lon C. Diehl und Richard Skott, die 1981 die Band Hunting Lodge gründeten, haben besseres verdient, als in die Annalen des Post-Industrial als One Hit-Wonder einzugehen. Freilich, kein Kenner der Materie würde sie so nennen, aber unter denen, die lärmige &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2017/08/05/hunting-lodge-1982-1989/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/08/huntinglodge19821989.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-14115" title="huntinglodge19821989" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/08/huntinglodge19821989-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Lon C. Diehl und Richard Skott, die 1981 die Band Hunting Lodge gründeten, haben besseres verdient, als in die Annalen des Post-Industrial als One Hit-Wonder einzugehen. Freilich, kein Kenner der Materie würde sie so nennen, aber unter denen, die lärmige Musik primär über die schwarzen Clubs kennen gelernt haben, verbinden einige die beiden Amerikaner überwiegend mit ihrem perkussiven Kracher &#8220;Tribal Warning Shot&#8221;, der, ich geben es zu, zurecht legendär ist. <span id="more-14114"></span></p>
<p>Hunting Lodge haben aber, trotz ihres nur knapp zehnjährigen Bestehens und ihres überschaubaren Outputs, weit mehr zu bieten. Das könnte in der nächsten Zeit durchaus deutlicher die Runde machen, denn die beiden zeigen sich in den letzten Jahren ziemlich rührig, was die archäologische Aufarbeitung ihrer aktiven Jahre angeht. Das hippe Label Dais Records hat vor zwei Jahren ihr Album &#8220;Will&#8221; neu aufgelegt, etwa zeitgleich erschien vergriffenes Material in einer Box bei Vinyl on Demand, es gab sogar ein Konzert mit den Wolf Eyes, und bald sollte ihre lange angekündigte Doku &#8220;Hunting Lodge, The Story of Two Nomad Souls&#8221; erscheinen. Die jüngste Wegmarke ist die gerade bei Dark Vinyl erschienene Compilation &#8220;1982-1989&#8243;, die eine gute Auswahl bekannter und obskurer Aufnahmen vereint.</p>
<p>Als Band der frühen 80er gehören Hunting Lodge zur ersten Generation nach der ursprünglichen Industrial Culture, unter deren Vertretern sie mit ihren dominanten Rhythmen und den kraftvollen Vocals sicher SPK am nächsten stehen. Interessant im Hinblick auf ihren eigenen Einfluss ist aber, dass sie &#8211; vereinfacht gesprochen &#8211; zwei Seiten haben, die sich nur minimal überlappen. Da sind zum einen Tracks, die mit metallener Perkussion einem rauen &#8220;Ethno&#8221;-Ritual-Sound frönen, der ohne okkulten Überbau auskommt und eher wie der Soundtrack zum Hereinbrechen der primitiven Archaik in eine niedergehende Zivilisation anmutet. Auf der anderen Seite finden sich bei Hunting Lodge Songs, deren Industrial-Sound recht nahe an EBM herankommt und mittels Bass und später Gitarre den Weg nicht nur für Bands wie Skinny Puppy, Numb oder Mentallo and the Fixer, sondern auch für Ministy ebneten.</p>
<p>Ohne sich chronologisch an die Erscheinungsdaten zu halten, trägt die vorliegende Sammlung, die sich auf die kompakteren, eingängigeren Stücke beschränkt, auch dieser Unterscheidung Rechnung. Das eröffnende &#8220;Tribal Warning Shot&#8221;, dessen Studioversion von 1985 in remasterter Form vorliegt, muss man älteren Semestern nicht mehr beschreiben. Die wabernde Synthiespur, die zu Anfang wie hypnotisiert wirkende Stimme von Gastvokalistin Trish Danon und das immer aufgepeitschtere Freakout des tribalen Metallschepperns a la Z&#8217;ev hat schon so manchen Tanzboden zum Überkochen gebracht.</p>
<p>Weitere Stücke dieser Art erschienen ebenfalls Mitte der 80er auf dem Album &#8220;Nomad Souls&#8221;, hier repäsentiert durch das monotone &#8220;Rhythm Cage&#8221;, bei dem das postapokalyptische Geschepper auf das Allerwesentliche reduziert ist, und v.a. durch das schmerzlich unterrepräsentierte &#8220;The Wolf Hour&#8221;. Eventuell inspiriert durch Bergmanns Stude des Wolfs (1967) beschwört eine weitere Gastsängerin, beinahe auf Rose McDowall-Art, den Moment, wenn der Getriebene sich zu weit aus dem Schoß der vertrauten Zivilisation herausgewagt hat &#8211; zu weit in den dunklen Wald hinein, zu weit in die Nacht, deren Zähne schon gefletscht sind. Die Drums wirken nervöser als beim vergleichsweise heiteren &#8220;Tribal Warning Shot&#8221;, und die Stimme, die zunächst nonchalant wirkt, gerät im Verlauf des Songs immer gehetzter und steigert sich gegen Ende in hyterisches Kreischen.</p>
<p>Wuchtig auf gänzlich andere Art sind die Stücke mit einer Schlagseite in harten Electro, bei der &#8211; im Gegensatz zu den tribalistischen Tracks, die oft eine weibliche Seite haben &#8211; markante, maskuline Vocals im Zentrum stehen. Heraus ragen das von heulendem Feedback, aggressiven Beats und kraftvollen Shouts vorangetriebene &#8220;8 Ball&#8221; von gleichnamigen Album, &#8220;Rip to the Shreds&#8221; (ein Bonus-Track der &#8220;Will&#8221; und eines der treibendsten, kämpferischsten Stücke der Band), sowie &#8220;Carnivore!&#8221; von der gleichnamigen EP: Zu einem Sound, der recht nahe an schleppenden Downtempo-Rock herankommt, singt hier eine vor Testosteron triefende Stimme ein Loblied auf den Fleischgenuss und führt sich unter Aufbietung aller Ambiguität reichlich ad absurdum.</p>
<p>Dass eine Band, die auch einen Song namens &#8220;May this Meat Kill Me&#8221; im Repertoire hat, dem Produkt Fleisch eher kritisch gegenübersteht, liegt nahe, aber in einer Hinsicht sind Hunting Lodge purer Industrial &#8211; allem Predigen und Plädieren abhold stellen sie kontroverse Themen lediglich aus, arbeiten mit Ambivalenzen und Überidentifikationen und kalkulieren die unterschiedlichsten Interpretationen mit ein. Dieser Song sticht übrigens insofern heraus, indem er mit seinen leichthändigen Beats und einer gewissen Funkyness fast Popquaitäten hat bzw. hätte, wäre da nicht der vollkommen entgrenzte Brüllgesang. Mit &#8220;Night from Night&#8221;, dessen brchiale Synthies und fette Pauken in einen dystopischen Luc Besson-Film gepasst hätten, erreichen sie ihren munumentalen Höhepunkt, Industrial-Sound in seiner reinsten Form, präsentieren sie in einem Outtake des ansonsten unberücksichtigten &#8220;Exhumed&#8221;-Albums und noch mehr in &#8220;Banishing Dirge&#8221;, dem fulminanten Ausklang der &#8220;Will&#8221;.</p>
<p>Ich will mich nicht zu Spekulationen hinreißen lassen, aber bei so vielen Lebenszeichen sollte man die Band eigentlich zu einem Comeback nötigen. &#8220;1981-1982&#8243;, das ein paar Tracks mit der vor gut 15 Jahren erschienenen &#8220;Necropolis&#8221;-Compilation gemeinsam hat, ist jedenfalls ein guter Apetithappen für Späteinsteiger und diesen wärmstens empfohlen. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.darkvinyl.de/">Dark Vinyl</a></strong></p>
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		<title>MONTE CAZAZZA &#8211; Interview</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 16:19:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Brian Williams]]></category>
		<category><![CDATA[Industrial Records]]></category>
		<category><![CDATA[Lustmord]]></category>
		<category><![CDATA[Monte Cazazza]]></category>
		<category><![CDATA[Side Effects]]></category>
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		<description><![CDATA[Obwohl Monte Cazazza seit etwa 30 Jahren musikalisch aktiv ist, hat er erst dieses Jahr sein eigentlich erstes eigenes Album veröffentlicht, das seit Jahren angekündigt &#8220;The Cynic&#8221;. Die Geschichten über seine frühen Exploitationfilme und transgressiven Performances &#8211; ein kurzer Abriss &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2011/09/01/monte-cazazza-interview/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/09/montecazazza1.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2502" title="montecazazza1" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/09/montecazazza1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Obwohl Monte Cazazza seit etwa 30 Jahren musikalisch aktiv ist, hat er erst dieses Jahr sein eigentlich erstes eigenes Album veröffentlicht, das seit Jahren angekündigt &#8220;The Cynic&#8221;. Die Geschichten über seine frühen Exploitationfilme und transgressiven Performances &#8211; ein kurzer Abriss über Cazazzas Schaffen findet sich in meiner Rezension von &#8220;The Cynic&#8221; und ist online einsehbar -    haben dazu beigetragen, ihm einen quasimythischen Statuszu verleihen, und das alles trotz oder  gerade wegen des geringen musikalischen Outputs und der Nichtverfügbarkeit seines filmischen Früh(st)werks.<span id="more-2501"></span> Cazazza,  der   zwei    Singles    auf Industrial   Records   veröffentlichte </strong><strong>und den Slogan &#8220;Industrial Music for Industrial People&#8221; erfand, hat sein Schaffen immer dem   Abseitigen,dem Verfemten  gewidmet,  hat mit großer Freude dem Menschen einen </strong><strong>Spiegel vorgehalten, aus welchem dem Betrachter die verzerrte Fratze des Anthropofagen entgegen blickte &#8211; durchaus immer mit einem Augenzwinkern, mit einem Spaß am Zeigen des oftmals Unzeigbaren und Cazazza spricht im folgenden Interview zu Recht davon, dass er einen   schrägen   Sinn   für   Humor habe. Dabei machen die Antworten des Kaliforniers auch deutlich, dass er niemand  ist,  der endlos über Konzeptionelles spricht, sondern sich darauf beschränkt, knapp und teils pointiert zu antworten.</strong></p>
<p><em><strong>Soweit ich weiß, sollte &#8220;The Cynic&#8221; 1997 auf Side Effects veröffentlicht werden, aber Side Effects stellte dann alle Aktivitäten ein. War das der Hauptgrund, dass das Album damals nicht veröffentlicht wurde?</strong></em></p>
<p>Brian Lustmord hatte damals ein paar Demoaufnahmen, von den Sachen, an denen ich gerade arbeitete, gehört und ermutigte mich, damit weiterzumachen. Aber als Side Effects dann aufhörte, habe ich zwar an allerlei Sachen gearbeitet, aber es gab wenig Interesse von Leuten, mit denen ich hätte arbeiten wollen, das zu veröffentlichen -    aber es hat sich schließlich doch noch zum Guten gewendet. Besonders deswegen, weil es jetzt &#8211; wenn schon nicht auf Side Effects &#8211; auf Paul Smiths Label Blast First Petite rausgekommen<br />
ist.</p>
<p><em><strong>Wieviele der Songs, die jetzt auf dem Album sind, existierten schon 1997? Gab es Stücke, die du nicht mehr für die endgültige Version verwendet hast und gab es radikale Überarbeitungen.</strong></em></p>
<p>Zwei, aber nur als frühe Demoaufnahmen, der Rest wurde fallengelassen. Alles wurde radikal überarbeitet, als ich runter nach LA fuhr, um mit Brian zu arbeiten und auch die Vocals wurden alle später dort hinzugefügt. Auch Fred Giannelli arbeitete an der Musik für &#8220;Terminal&#8221; allein und dann arrangierten wir es neu und sahen zu, dass die Vocals dazu passten.</p>
<p><em><strong>Ich habe den Eindruck, dass du auf (dem großartigen) &#8220;Terminal&#8221; mehr als nur ein distanzierter Beobachter bist. Die Art und Weise, wie du den Text vorträgst, scheint nahezulegen, dass es dir (auf gewisse Weise) gefällt, wenn &#8220;das Blut gelb wird&#8221;. Denkst du, dass das schon immer ein Teil deiner Arbeit (sei es bei Filmen oder auf deinen Platten) gewesen ist?</strong></em></p>
<p>Na ja, ich habe einen ziemlich schrägen Sinn für Humor, den ich einfließen lassen will, aber ein Großteil des Publikums schätzt das nicht.</p>
<p><em><strong>Welche Gründe gab es dafür, auf &#8220;Terminal&#8221; an Psychic TVs &#8220;Terminus&#8230;&#8221; anzuspielen? War es eine Art Ironisierung wegen der ähnlichen Titel oder lag es an deiner und Freds Verbindung zu der Band?</strong></em></p>
<p>Na ja, wir haben unsere Gründe.</p>
<p><em><strong>Ich denke, es gibt thematische Parallelen zwischen &#8220;A gringo like me&#8221;, &#8220;Terminal&#8221; und &#8220;Birds of prey&#8221;. Hat sich das erst nach und nach entwickelt oder war es von Anfang an klar, dass es miteinander verbundene Songs geben würde?</strong></em></p>
<p>Eine Sache, die sich der Hörer klar machen sollte, ist, dass die CD eigentlich ein kompletter Soundtrack zu einem Film über den Südwesten ist, den ich gerne drehen würde, wenn ich die Dollars dafür bekäme.</p>
<p><em><strong>Wie sind die rhythmischen Tracks wie &#8220;Break number one&#8221; oder &#8220;Venom&#8221; entstanden?</strong></em></p>
<p>Ich wollte ein paar Tracks mit Vocals und einige nur mit Musik, da es &#8211; wie gesagt &#8211; ein Soundtrack ist.</p>
<p><em><strong>Wie kam es zu der Zusammenarbeit mit Lydia Lunch auf &#8220;What&#8217;s so kind about mankind&#8221;. Habt ihr den Text zusammen geschrieben oder geschah es per Post/E-Mail?</strong></em></p>
<p>Ich hatte ein paar der Zeilen in einer von Lydias absolut großartigen Schimpfkanonaden gehört und nahm sie mit ihrer Erlaubnis aus dem Kontext heraus und fügte sie in &#8220;Mankind&#8221;, an dem ich gerade arbeitete, ein und sie passten wie angegossen. Eine Sache, die ich betonen möchte, ist, dass jeder, der an dem Album mitgewirkt hat, es zu der Veröffentlichung gemacht hat, die es jetzt ist und es ist toll, dass es diese Zeit benötigt hat &#8211; dadurch ist es noch besser geworden.</p>
<p><em><strong>Du hast den Terminus &#8220;Industrial Music for Industrial People&#8221; geprägt. Hast du einen Slogan für die (Post-)lndustrial Szene von heute?</strong></em></p>
<p>Eine ganze Reihe, aber ich kann sie natürlich nicht nennen, bis ich mir das Copyright besorgt habe, da sie sonst jeder klaut und für seine eigenen schändlichen Zwecke gegen mich einsetzt. Ha ha ha.</p>
<p><em><strong>Heutzutage gibt es so genannte (Post-)lndustrialbands,dieversuchen durch dumpfe Provokationen mehr Alben zu verkaufen. Wie stehst du dazu?</strong></em></p>
<p>Strengt euch mehr an.</p>
<p><em><strong>Du bist durch deine transgressiven Auftritte  berühmt-berüchtigt geworden. Hast du noch Interesse daran, so etwas Ähnliches heutzutage zu machen?</strong></em></p>
<p>Darauf kannst du wetten. Aber heutzutage sind die Anwaltskosten viel teurer als damals und jeder versucht einen sofort wegen mentaler Grausamkeit zu verklagen.</p>
<p><em><strong>Glaubst du, dass aufgrund des Internets und des so genannten Reality-TVs von Performances wie du sie in der Vergangenheit gemacht hast, Leute nicht länger berührt werden? Denkst du, dass es noch Dinge/ Themen gibt, die die Menschen berühren können?</strong></em></p>
<p>Ich habe eine Reihe von Ideen, aber nicht das Geld oder die rechtlichen Ressourcen, um mich vor den Konsequenzen meiner eigenen Handlungen zu schützen und ich will nicht eingekerkert werden und mit Waterboarding Bekanntschaftschließen oder in ein Flugzeug gesteckt werden und dann wird niemand mich je wieder sehen oder von mir hören&#8230;</p>
<p><em><strong>Auf der Compilation &#8220;The worst of&#8230;&#8221; finden sich drei Tracks von The Love Force. Was kannst du uns über die Ursprünge dieses Projekts sagen? Gab es Pläne, weitere Songs aufzunehmen?</strong></em></p>
<p>Nun, das war ein interessantes Projekt mit einigen sehr talentierten Musikern, aber es hat nicht lang genug gehalten&#8230;</p>
<p><em><strong>Du hast an einigen Soundtracks mitgewirkt und hast gerade gesagt, dass &#8220;The Cynic&#8221; ein Soundtrack zu einem Film ist, den du gerne drehen würdest, wenn du die Mittel hättest. Wird es in nächster Zeit weitere Soundtracks geben? Welcher der Filme, an denen du beteiligt warst, hat dich am meisten zufriedengestellt?</strong></em></p>
<p>&#8220;True Gore&#8221; und Jon Moritsugus Filme, es hat Spaß gemacht, mit ihm zu arbeiten.</p>
<p><em><strong>Kannst du noch kurz etwas über das Projekt The Atom Smashers sagen und ob ihr je vorhattet, ein zweites Album aufzunehmen?</strong></em></p>
<p>Elektronisches Rapalbum, da ich nur mache, was ich will. Keine Pläne für ein zweites, Album war eine einmalige Sache.</p>
<p><em><strong>Die &#8220;Kill yur self&#8221;-12&#8243; war für DJs konzipiert. Kannst du etwas zur Idee dahinter sagen?</strong></em></p>
<p>Eine Art Klangeffektalbum für DJs, um es in anderen Kram reinzumischen.</p>
<p><em><strong>Die zwei Teile von &#8220;Extinction&#8221; von der Side Effects-Compilation &#8220;Deep Net&#8221; wurden während der gleichen Sessions wie obige 12&#8243; aufgenommen. Stammen aus dieser Zeit auch die ursprünglichen &#8220;The Cynic &#8220;-Demos ?</strong></em></p>
<p>Nein, all diese Aufnahmen wurden zu unterschiedlichen Zeiten gemacht. Das macht sowieso keinen großen Unterschied. Du bist ziemlich an Zeitleisten interessiert &#8211; als ob sich irgendein Leser darum scheren würde.</p>
<p><em><strong>In der Vergangenheit warst du für deine Vorträge zu verschiedenen Themen (wie z.B. Siamesische Zwillinge) bekannt. Machst du so etwas noch gelegentlich? Was sind deine aktuellen Interessen und Obsessionen?</strong></em></p>
<p>Ich halte meiner Freundin die ganze Zeit über Vorträge&#8230;Ha ha&#8230;Über multiple Persönlichkeiten&#8230;</p>
<p><em><strong>Vielleicht ist es noch etwas früh für diese Frage, aber gibt es Pläne für ein weiteres Album?</strong></em></p>
<p>Klar, ich habe ein Projekt mit Meri St Mary. Ich kann mehr nicht sagen, es sei denn, du willst mir einen wirklich großen, fetten Scheck schicken.</p>
<p><em><strong>Glaubst du ein Track wie &#8220;Birth Control&#8221; ist heutzutage noch relevanter als früher, wenn man an Leute wie Christine O&#8217;Donnell denkt?</strong></em></p>
<p>Sicher. Sieben Milliarden Menschen und stetig wachsend.</p>
<p>- M.G. &amp; D.L. -</p>
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