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	<title>African Paper &#187; Silber Records</title>
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		<title>NONCONNAH: Winter EP  17‘</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Feb 2018 07:46:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Denny Wilkerson Corsa]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Winter ist sowohl eine Illustration des Zustands des (Ab-)Gestorbenseins („What old December&#8217;s bareness everywhere“ (Shakespeare)), wenn der Sensenmann die Ernte einfährt, als aber auch in Verbindung mit dem gefallenen Schnee eine Zeit des Gedämpften, des Zur-Ruhe-Kommens in Winterwäldern, die &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2018/02/17/nonconnah-winter-ep-17%e2%80%98/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/02/Nonconnaha3924104366_10.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-14991" title="Nonconnaha3924104366_10" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/02/Nonconnaha3924104366_10-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Der Winter ist sowohl eine Illustration des Zustands des (Ab-)Gestorbenseins („What old December&#8217;s bareness everywhere“ (Shakespeare)), wenn der Sensenmann die Ernte einfährt, als aber auch in Verbindung mit dem gefallenen Schnee eine Zeit des Gedämpften, des Zur-Ruhe-Kommens in Winterwäldern, die „lovely, dark and deep“ (Robert Frost) sein können. <span id="more-14990"></span></p>
<p>Das aus North Carolina stammende und aus Zachary Corsa und Denny Wilkerson Corsa bestehende Duo Lost Trail spielte auf <a href="https://losttrail.bandcamp.com/">zahlreichen</a> Veröffentlichungen eine Mischung aus Ambient und Shoegaze und setzte häufig Feldaufnahmen ein. Prorammatisch <a href="https://losttraildrone.bandcamp.com/">hieß es</a> selbstreflexiv: &#8220;Utilizing lo-fi, obsolete recording technology, they aim to capture a sense of atmosphere and landscape in both man-made and natural, wild environments.&#8221; Nach dem Umzug nach Tennessee wurde der Name in Nonconnah geändert &#8211; damit direkt auf die angesprochenen &#8220;natural environments&#8221; <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Nonconnah,_Tennessee">verweisend</a> &#8211; und die Musik als <a href="https://www.nonconnahdrone.com/">„Damaged hymns from the broken Mid-South“ </a>bezeichnet.</p>
<p>Auf ihrer inzwischen zweiten „Winter EP“ finden sich fünf  Stücke mit langen, deskriptiven Titeln: „When You Sank Into The Leaf-Strewn Earth“ beginnt mit einem längeren Stimmsample: Jemand erzählt etwas über die Natur des Universums &#8211; untermalt von leichtem Pulsieren. Dann setzen Drones ein. Alles klingt gedämpft, ganz so als liege das Mikrofon irgendwo unter Schnee begraben. Auf „When The Blackbirds Formed An Inverted Cross&#8221; hört man das Knistern einer Schallplatte und ein verrauschter Choral setzt ein. &#8220;When Your Hands Trembled As You Watched The Barren Fields&#8221; wird von Vogelzwitschern eingeleitet. Man hört Drones und unheimliche Geräusche. &#8220;When The Ceiling Hit The Floor As The Barn Collapsed Around You&#8221; wird von an- und abschwellenden Drones durchzogen, dann setzt am Ende ein verstimmtes, dissonantes Klavier ein. Auf &#8220;You Said &#8216;The Snow Is Like Amnesia. I&#8217;m Forgetting Everything&#8217;&#8221; bestimmt das Klavier das Klangbild, am Ende meint man Stimmen zu hören.</p>
<p>Das unscharfe das Cover zierende Bild passt zu dieser verrauschten liminalen Musik, die den Hörenden in einen seltsamen Zustand zwischen Wachen und Schlaf versetzt und die den Winter vielleicht in seiner ganzen Ambivalenz darstellt. (MG)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.silbermedia.com/">Silber Records</a></strong></p>
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		<title>CARTA: An Index Of Birds</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 07:06:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Carta]]></category>
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		<description><![CDATA[Kyle Monday scheint es nicht sehr eilig zu haben, mit seiner in der Besetzung häufig wechselnden Band CARTA eine umfangreiche Diskografie vorweisen zu können. Schon kurz nach der Jahrtausendwende in der kalifornischen Bay Area gegründet, dauerte es ein halbes Jahrzehnt, &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2011/09/01/carta-an-index-of-birds/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/08/cartaindex.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-683" title="cartaindex" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/08/cartaindex-150x145.jpg" alt="" width="150" height="145" /></a>Kyle Monday scheint es nicht sehr eilig zu haben, mit seiner in der Besetzung häufig wechselnden Band CARTA eine umfangreiche Diskografie vorweisen zu können. Schon kurz nach der Jahrtausendwende in der kalifornischen Bay Area gegründet, dauerte es ein halbes Jahrzehnt, bis der erste Longplayer „The Glass Bottom Boat“ das Licht der Öffentlichkeit erblickte. Es war die Zeit, als Begriffe wie Postrock (noch immer) und Shoegaze (erneut) in aller Munde waren, weshalb sie jenseits des großen Wassers auch mit Handkuss von Kritikern und Publikum empfangen wurden. Vielleicht ist die Tatsache, dass im deutschsprachigen Popdiskurs seit Jahren ein Abgrund zwischen Subkultur und progressivem „Indie“-Mainstream konstruiert wird, ein Grund, dass CARTA in unseren Breiten bislang der Empfang mit Pauken und Trompeten verwehrt blieb.<span id="more-139"></span></p>
<p>Pauken und Trompeten kommen auf ihrem zweiten Wurf „An Index Of Birds“ nun auch nicht vor, dessen Songs ursprünglich für zwei Alben konzipiert waren – ein songorientiertes und eines von eher hintergründiger, ambienter Gestalt. Stattdessen stehen auf dem Vogelindex eine Menge eigentlich unscheinbarer Momente, in denen die Stärken unterschiedlicher Klangquellen und Spielweisen eines klassischen bzw. rockigen Instrumentariums zusammenfließen, sich ergänzen, bereichern und gleichsam in ihren jeweiligen Wirkungen soweit aufheben, dass beileibe keine einseitige Musikerfahrung aufkommt. Dies passiert beispielsweise beim eröffnenden „Alfred M“, bei dem filigrane, vielleicht einen Tick zu sentimentale Pianotupfereien in einer impressionistischen Verblendung mit hellen Streicherpassagen verschmelzen, bevor die Sinne des Rezipienten allzu sehr auf verträumt und romantisch gestimmt werden. Nicht nur an dieser Stelle wirken die Violinen, die sich wie helle Streifen über so manches Gitarrenmuster ziehen, eher als Wachmacher. Auch die Drumarbeit von Schlagzeuger Raj Ojha wirkt häufig als Gegenpart zum oftmals mollig verrauschten Gitarrensound. Die Rhythmussektion hat viel vom Krautrock und wirkt an einigen Stellen überraschend derb, was den Charakter der Musik passagenweise in Machismo-Nähe bringt – allerdings nie so stark, dass die Umfriedung des Postrock genannten, eher „sensiblen“ Terrains vollends überschritten wird. So können sich rockige Stücke langsam auf einen Höhepunkt hin aufbauen, und sind dabei treibend und flächig zugleich, bis eher reduzierte Gangarten schöne Songs hervorbringen. „Building Bridges“ mit Kyle selbst am Mikro ist fast ein schöner, verspielter Popsong, hervorzuheben ist auch „Descension“, bei dem Gastsängerin Lorealle Bishops Gesang am besten zur Geltung gelangt. Es sind nicht nur die rockigen Töne, die das träumerische Fundament durchbrechen, sondern ebenso sehr strukturzersetzende Momente. Als es mir am Ende von „Hourglass“ fast schon zu schön wurde, kontert die Musik mit einer Soundkollage aus rückwärts gespielten Instrumentenspuren und einem dissonanten Glockenspiel. „Santander“ wiederum beginnt mit einem kleinen Noiseinferno und verwandelt sich schnell in eines der melodisch schönsten Instrumentalstücke des Albums.</p>
<p>Carta sind in ihrer Vielfältigkeit keineswegs richtungslos, und so sollte man auch nicht einmal so sehr die Disparatheit der Stilelemente hervorheben, sondern eher ihre gekonnte Verschmelzung. „An Index Of Birds“ kommt trotz kleiner Eruptionen auf eher leisen Sohlen als mit Wucht daher und sei allen empfohlen, die Musik noch mit Ruhe zu entdecken wissen. (U.S.)</p>
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		<title>VLOR: Six Winged</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 07:05:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Brian John Mitchell]]></category>
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		<description><![CDATA[Im Unterschied zu einem festen und aufeinander eingeschworenen Bandgefüge gibt es in der Musikwelt immer wieder Konstellationen, die geradezu angelegt sind auf überraschende Wirkungen. Das Remixen zählt natürlich dazu, ebenso spontane Jams eigentlich unbekannter Kollegen, und nicht zuletzt auch die &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2011/09/01/vlor-six-winged/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/08/vlorsixwinged.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-374" title="vlorsixwinged" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/08/vlorsixwinged.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Im Unterschied zu einem festen und aufeinander eingeschworenen Bandgefüge gibt es in der Musikwelt immer wieder Konstellationen, die geradezu angelegt sind auf überraschende Wirkungen. Das Remixen zählt natürlich dazu, ebenso spontane Jams eigentlich unbekannter Kollegen, und nicht zuletzt auch die sogenannten All Star-Bands, die meist aus dem Umfeld eines bestimmten Labels oder Freundeskreises stammen, und sich durch den Zusammenfluss unterschiedlichster Qualitäten auf die Probe der Kompatibilität stellen.<span id="more-373"></span></p>
<p>Das vom Sänger und Gitarristen Brian John Mitchell nach einer albanischen Hafenstadt benannte Projekt VLOR ist so ein Phänomen, bei dessen aktueller CD man in exzessives Namedropping zu verfallen kann, wenn man sich an eine Beschreibung wagt. Dabei existiert der eigentliche Kern als Band schon viel länger, denn Mitchell operierte unter diesem Namen schon in den frühen 90ern, löste das damals eher dreampoppige Duo aber bald auf und belebte die Gruppe mehrfach neu unter immer wieder geänderten stilistischen Vorzeichen und mit jeweils neuem Lineup. Auf dem aktuellen Longplayer versammelt er eine ganze Reihe von renommierten Exponenten des Silber Media-Labels um sich, und stellt ein verrauscht vor sich hindröhnendes und fiependes Shoegazer Pop-Album auf die Beine, das gemessen am Puzzlecharakter der Beiträge sehr stimmig geraten ist und dabei gleichzeitig nicht wie ein Werk aus einem Guss wirkt. Den Reigen eröffnet die flämische Sopranistin und Experimentalmusikern Annelies Monseree, deren doch sehr heißeres Fiepsen mich bei „I Have Left Home“ bedingt überzeugt, vielleicht noch am ehesten wegen des Kontrastes zum monoton schleppenden Gitarrensound, der in seiner Langsamkeit weder bedrohlich noch entspannt wirken will und so in seiner Unbestimmheit Konzentration verlangt. Ich bin vor allemein Fan von Monserees Klavierkompositionen, bei ihrem Gesang finde ich, dass das Gelingen von bestimmten Melodieführungen und dem Hintergrundinstrumentarium abhängt. So überzeugt mich das entrückte A Capella „Will I See You Again“ schon deutlich mehr, ebenso ihr Duett mit Mitchell in „She Goes Out With Boys“. Zu einem im Hintergrund auf- und abebbenden basslastigen Ambientteppich tragen die beiden einen Text vor, dessen alltägliche Tragik durch die fast gemurmelt-beiläufige Vortragsweise eine Wendung ins Surreal-Artifizielle bekommt und so seine eigentliche Größe offenbart. Wenngleich die verhaltene Dröhnung den Löwenanteil des Klangbildes ausmacht, erschöpft sich der Charakter der Platte keineswegs darin. „Watch Me Bleed“ besipielsweise ist ein handfester Garagenrocksong, bei dem die Riot Girl-artigen Vocals von Magen McAvenny Lust machen, alte (aber auch wirklich nur alte) YEAH YEAH YEAHS aus der Mottenkiste zu holen, wenngleich der Refrain dann doch etwas zu sehr nach Unifeten-Beschallung klingt. Das Gros der Songs bleibt einer Midtempo-Gangart treu und dankt seinen Charakter der Keyboard-, Gitarren- und Drumarbeit von Musikern wie Jessica Bailiff oder Jon DeRosa von AARTICA. Immer wieder schaffen es kurze und weniger kurze, wohlklingende und raue Interludien, bei denen auch Streicher zum Zuge kommen, den Hörer zu bannen und laden ein, die zwischen angedeutetem Stonerrock und cinematisch anmutendem Ambient angesiedelten Soundscapes vor dem geistigen Auge zu visualisieren.</p>
<p>Alles in allem ein durchaus gelungenes Unterfangen, welches den Beweis erbringt, dass das Gegenteil von “kurzweilig” beileibe nicht “langweilig” heisen muss. (U.S.)</p>
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		<title>SARAH JUNE: In Black Robes</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Aug 2011 20:19:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Sarah June]]></category>
		<category><![CDATA[Silber Records]]></category>

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		<description><![CDATA[„It was another world altogether…a twisted paradise of danger and derangement…of crumbling houses packed extremely close together…of burned-out houses  leaning towards utter extinction…of houses with black openings where once there had been doors and windows“(Thomas Ligotti, Purity) Auf ihrem 2008 &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2011/08/31/sarah-june-in-black-robes/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/08/sarahjune-blackrobes.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-531" title="sarahjune-blackrobes" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/08/sarahjune-blackrobes.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>„It was another world altogether…a twisted paradise of danger and derangement…of crumbling houses packed extremely close together…of burned-out houses  leaning towards utter extinction…of houses with black openings where once there had been doors and windows“</em>(Thomas Ligotti, Purity)</p>
<p>Auf ihrem 2008 auf Hand/Eye erschienenen Debüt sang Sarah June mit einer an Alison Shaw erinnernden Stimme nur von ihrer Akustikgitarre begleitet davon, dass sie ein „ghostly girl“, eine „radio wave“ sei.  <span id="more-530"></span>Ihr zweites Album „In Black Robes“ – diesmal auf Silber Records veröffentlicht –  knüpft musikalisch, thematisch und visuell  (wie auch das Debüt zieren Gemälde ihrer Mutter das Digipack) an den Erstling an, auch wenn schon die vorab auf myspace veröffentlichten Lieder einen Hinweis darauf gaben, dass Sarah June ihr Stilrepertoire leicht erweitert hat: Noch immer steht ihre mädchenhafte Stimme im Vordergrund, begleitet  sie sich primär lediglich auf ihrer Gitarre, aber ihr gothischer Folk wird ergänzt durch beschwingte(re) Momente: Fingerschnippen bei „The reaper“ , jazzige Augenblicke bei „Bluesy melody“ und   „Brand of bitterness”, wobei gerade letzteres mit dezenter Perkussion einen Hinweis darauf gibt, wie sich ihre Musik in einem Bandkontext anhören könnte. Auch wenn sich thematisch einiges um den Tod dreht (auf „Crossbones in your eyes“ singt sie: „This is the end my friend/there are skeletons“,  ein Stück heißt „Judgement Day”),  sollte man nicht denken, dass hier pseudodepressive Musik gespielt wird. Sie scheint manchmal vielmehr eine leicht ironische Beobachterin „From [her] window high“ zu sein (die auch dazu bereit ist, ihre Lieder dem „grim reaper“ vorzusingen) und weniger eine im Weltschmerz versunkene Schwarzseherin.  Sehr deutlich wird das auch bei der Hommage an ihre Heimatstadt Detroit, die wie wahrscheinlich kaum eine andere amerikanische Großstadt vom „urban decay“ gekennzeichnet ist. Man kann davon ausgehen, dass die zwei Fotos im Digipack, auf denen heruntergekommene Häuser und Räume zu sehen sind, dort aufgenommen wurden, wo auch Thomas Ligotti eine nicht unerhebliche Zeit seines Lebens verbrachte: In „Motown“ singt sie -die Stadt adressierend-: „you’re gonna be all right“ – auch wenn die Fotos etwas anderes vermuten lassen.</p>
<p>Wie auf dem Debüt gibt es auch diesmal wieder eine Coverversion. War es auf dem Erstling u.a. Princes „When doves cry“, ist es jetzt „Sally go round..“ von den Janetts, das sich auch wieder problemlos in den Rest des Albums einfügt.</p>
<p>„In black robes“ ist ein in sich stimmiges und geschlossenes, atmosphärisches Werk. Man kann gespannt sein, wie sich das berühmt-berüchtigte dritte Album anhören wird.</p>
<p>(M.G.)</p>
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