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	<title>African Paper &#187; Silk Saw</title>
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		<title>BABILS: Ji Ameeto</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Mar 2017 05:45:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Silk Saw]]></category>
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		<description><![CDATA[Ende der 90er gründeten Gabriel Séverin, bekannt von Silk Saw, und der inzwischen verstorbene Michel Duyck die Gruppe Babils. Einmal im Monat traf man sich im Brüsseler Central Laboratory und improvisierte mit allen zur Verfügung stehenden Geräten, und was dabei &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2017/03/25/babils-ji-ameeto/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/03/babilsjiameeto.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-13478" title="babilsjiameeto" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/03/babilsjiameeto-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Ende der 90er gründeten Gabriel Séverin, bekannt von Silk Saw, und der inzwischen verstorbene Michel Duyck die Gruppe Babils. Einmal im Monat traf man sich im Brüsseler Central Laboratory und improvisierte mit allen zur Verfügung stehenden Geräten, und was dabei herauskam, war stets ein kruder Mix aus Postpunk, Psychedelia und experimenteller, meist eher rhythmischer Elektronik. Jeder Session wurde aufgenommen und archiviert, und fast zehn Jahre nach den ersten Zusammenkünften erblickte ein Longplayer das Licht der Welt. Es sollte nicht der einzige bleiben, und mit<span id="more-13477"></span> der Zeit beteiligten sich immer mehr Leute an den Jams. Der vielleicht bekannteste ist Stephan Barbery, der mit Snowy Red in die subkulturellen Annalen eingegangen ist.</p>
<p>„Ji Ameeto“ enthält zwei etwas mehr als eine Viertelstunde lange Tracks, die beide den Geist des Spontanen, Unverquasten verströmen. Ansonsten könnten sie unterschiedlicher nicht sein. Der Titeltrack auf der ersten Seite wartet mit kräftigem, treibenden Postpunk auf, zum monotonen (und nichtsdestoweniger aufgeweckten) Sound gesellt sich Gesang in Französisch, pathetisch, doch mit unverkennbar humoresken Untertönen. Etliche verspielte Soundideen lockern das Stück auf, diverses Klimpern und Klingeln, das einen Hauch von SciFi und Exotica versprüht, sorgt dafür, dass „Ji Ameeto“ kein reines Rockstück bleibt, Noise-Elemente stellen Chaos, wenn auch vergeblich, in Aussicht.</p>
<p>„C&#8217;Est La Raison Pour Laquelle Nous Ne Cesserons Jamais De Recommencer“ schon vom Titel her Kontrastprogramm, setzt sich auch atmosphärisch stark von der ersten Seite ab und ist damit vergleichen ein ziemlicher Downer. Mollastige Soli, eher schleppende Riffs und generell eher verwaschene Sounds, dazu einige nur schwer zu verstehende Sprachfetzen erzeugen eine zurückgenommene Stimmung, den psychedelisch tremolierenden Score zum furiosen Energieverlust. In diesem Sinne sollten zarte Gemüter zuerst Seite 2 auflegen, generell aber ist „Ji Ameeto“ ein kurzweiliges Album, das bei Neuinfizierten sicher die Lust weckt, den Backcatalogue der Belgier zu entdecken. (A. Kaudaht)</p>
<p><strong>Label: <a href="https://www.subrosa.net">Sub Rosa / Camera Obscura</a></strong></p>
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		<title>SILK SAW: Imaginary Landscapes</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Dec 2016 08:35:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Kotä]]></category>
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		<description><![CDATA[Auf einer filigranen Tuschezeichnung, die an Modigliani, aber auch an Zeichnungen des japanischen Ero Guro erinnert, hält ein Mädchen einen schwarzen Vogel im Arm. Auf einem anderen Motiv selgeln überdimensionierte Schwalben durch den tapetenhaften Dickicht eines Waldes. Ein andersmal spießt &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2016/12/03/silk-saw-imaginary-landscapes/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/12/silksawimaginarylandscapes.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-11438" title="silksawimaginarylandscapes" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/12/silksawimaginarylandscapes-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Auf einer filigranen Tuschezeichnung, die an Modigliani, aber auch an Zeichnungen des japanischen Ero Guro erinnert, hält ein Mädchen einen schwarzen Vogel im Arm. Auf einem anderen Motiv selgeln überdimensionierte Schwalben durch den tapetenhaften Dickicht eines Waldes. Ein andersmal spießt ein Dolch das vielleicht beliebteste Insekt der Welt, einen Schmetterling auf. Welche Musik mag sich wohl hinter diesem Artwork verstecken?<span id="more-11437"></span></p>
<p>Sind es organische Drones von fast folkiger Feisinnigkeit? Minimale Figuren auf dem Piano? Die stilvolle Tristess alter analoger Schöngeistereien? Ein Titel wie „Imaginary Landscapes“ ist sehr allgemein gehalten und spräche gegen nichts davon.</p>
<p>Wer Silk Saw, die lange als Band pausiert hatten, nicht kennt, würde wohl kaum mit der erratischen Hektik von Breakbeats rechnen, auch nicht mit rauer, digital erzeugter Elektronik, die das Album dominiert, nachdem auf und abebbende Wellen den Hörer in die Musik ziehen wie die Strömung den Schwimmer aufs offene Meer. Getrieben von Melodien, getragen von dunklem Dröhnen, flankiert von filmreifen Streicherzitaten hangeln sich die Beats, oft nur angedeutet, durch die vielfältigen Distraktionen, die die zerklüftete imaginäre Landschaft hier zu bieten hat.</p>
<p>Was die beiden Belgier einzubauen wissen, ist vielfältig: ein Jazzpiano, das sich manchmal schrill und wütend Gehör verschafft, diverse Holzblasinstrumente, dazu grummelige Stimmen, als reine Soundquellen verwendet, und nicht zuletzt Streicher, die für Momente recht schön erklingen, aber meist jaulen und lamentieren – all dies stellt eine stete Gradwanderung dar, ein Wandeln in einem Grenzbereich, von dem aus man leicht in den tiefen Strudel der Verlorenheit oder in einen Mahlstrom lustvoller Stimulation fallen kann.</p>
<p>Schmerz und Lust sind zwei Seiten der gleichen mentalen Konstruktion, sagen Silk Saw im Begleittext, und im Spiegel dieses Dualismus soll hier ein umfassendes Bild des Lebens gezeichnet werden. Ein realistisches wohl! Der Forscher stimmt triumpierend ein, der Burnout-Geschädigte schreit nach Eskapismus und nimmt dann doch mit dem Artwork vorlieb. (J.G.)</p>
<p><strong>Label: Kotä</strong></p>
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