<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>African Paper &#187; Six D.O.G.S</title>
	<atom:link href="http://africanpaper.com/tag/six-d-o-g-s/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://africanpaper.com</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Wed, 15 Apr 2026 10:12:58 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2</generator>
		<item>
		<title>BLACK LESBIAN FISHERMEN: ectopic apiari</title>
		<link>https://africanpaper.com/2015/12/12/black-lesbian-fishermen-ectopic-apiari/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2015/12/12/black-lesbian-fishermen-ectopic-apiari/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 12 Dec 2015 00:26:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Alan Trench]]></category>
		<category><![CDATA[Black Lesbian Fishermen]]></category>
		<category><![CDATA[Cryptanthus]]></category>
		<category><![CDATA[Howling Larsens]]></category>
		<category><![CDATA[Nikos Fokas]]></category>
		<category><![CDATA[Orchis]]></category>
		<category><![CDATA[R. Loftiss]]></category>
		<category><![CDATA[Six D.O.G.S]]></category>
		<category><![CDATA[Stratis Sgourellis]]></category>
		<category><![CDATA[Temple Music]]></category>
		<category><![CDATA[Vault of Blossomed Ropes]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=11305</guid>
		<description><![CDATA[Vom Namen her stapeln die Black Lesbian Fishermen zunächst einmal ziemlich hoch, denn von den vier Bandmitgliedern ist nur einer wirklich lesbisch, nämlich der Bassist Stratis Sgourellis, der auf der Insel Lesbos zur Welt kam und dort lebte, bis er &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2015/12/12/black-lesbian-fishermen-ectopic-apiari/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/11/BLFcover.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-11306" title="BLFcover" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/11/BLFcover-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Vom Namen her stapeln die Black Lesbian Fishermen zunächst einmal ziemlich hoch, denn von den vier Bandmitgliedern ist nur einer wirklich lesbisch, nämlich der Bassist Stratis Sgourellis, der auf der Insel Lesbos zur Welt kam und dort lebte, bis er sich an einer Uni in Padmos einschrieb. Der Rest des Quartetts ist entweder auf dem griechischen Festland oder auf der Insel Euböa unterwegs, zu allem Überfluss sind die vier nicht einmal durchgehend männlich, auch wenn die einzige Frau an Bord ihren Namen dezent mit R. abkürzt. Doch nur soviel zur &#8211; um im Bildbereich griechischer Geografie zu bleiben<span id="more-11305"></span> &#8211; Korinthenkackerei, der Name ist natürlich großartig, von der seltsamen folkigen Ritualmusik, die unter diesem Namen fabriziert wird, ganz zu schweigen.</p>
<p>Die Black Lesbian Fishermen, kurz BLF, sind u.a. auch eine weitere Band des Briten Alan Trench, der schon vor Jahren seine Zelte in Griechenland aufgeschlagen hat, und seiner Frau Rebecca Loftis &#8211; ihn kennt man von zahlreichen Bands wie Orchis, Cunnan, Temple Music und 12000 Days, sie v.a. durch ihr Projekt Grey Field Recordings, ihr gemeinsames Duo sind die Howling Larsens. Neben ihnen und dem lesbischen Bassisten ist noch der Keyboarder Nikos Fokas mit von der Partie, mit dem er zusammen in der Psych-Combo Vault of Blossomed Ropes spielt.</p>
<p>Mehr als in ihren anderen Bands loten die Musiker hier die experimentelle Seite archaischer, folkloristischer Klänge aus, lenken ihre psychedelische Mischung aus akustischen und dezent elektronischen Elementen in eine soundscapige Richtung, und es ist interessant, wie sehr man gerade in den etwas anstrakteren Momenten eine Nähe zu Orchis ausmachen kann. Beim Opener &#8220;Lignite Light&#8221;, das hier als Livemittschnitt aus dem Athener Six D.O.G.S.-Club enthalten ist, finden sich solche Anklänge in den hintergründig dröhnenden Gitarrenfeedbacks, die unmissverständlich Alans Handschrift tragen. Dem tagträumerischen Modus, der anfangs noch sehr nach Fischeridyll klingt, geben sie eine rauere Note.</p>
<p>Erst bei den folgenden Stücken tritt das Rituelle, um nicht zu sagen Okkulte deutlicher ins Zentrum des Geschehens, der Titel &#8220;LiL&#8221; referiert auf den vom noch jungen Aleister Crowley gegründeten Orden Lamp of the Invisible Light, und selbstredend entstammt der geflüsterte Text, der sich über undefinierbaren organischen Loopsounds ausbreitet, dem Werk des Magus. Das dröhnende &#8220;Ragged Ritual&#8221; ist von flächiger Machart, und die Magie, die das leicht nach Cembalo klingende Keyboaddrone und die wenigen Fingerpickings zusammen mit Loftiss&#8217; entrückter Rezitation entfaltet, beeindruckt so sehr, dass ich nicht einmal um einen Vergleich mit Current 93s &#8220;The Cloud of Unknowing&#8221; verlegen bin.</p>
<p>Die zweite Seite ist ein gutes Stück heterogener ausgefallen: Während &#8220;White Reptiles&#8221; verstaubte Elektronica mit verhunzten Textzitaten aus Disney&#8217;s Peter Pan &#8211; &#8216;Never Smile At A Crocodile&#8217; &#8211; zum besten gibt, erblickt mit dem zweiten Livetrack &#8220;All in the Green&#8221; ein älteres Temple Music-Stück erneut das Licht der Welt und inkarniert als trippige Rockballade. Fast kosmisch endet die Platte mit dem ambienten &#8220;Ice&#8221;.</p>
<p>Für Kenner der Arbeiten von Rebecca Loftiss und Alan Trench enthält das Album einiges an Wiedererkennungswert, und es ist interessant, wie sehr die BLF in die Lücke zwischen ihren songorientierteren Projekten und den eher experimentellen Arbeiten als Howling Larsens passt, und mit ihrem okkulten Grundtenor doch weit mehr sind als nur ein missing link. Selbstredend ist dies auch der Verdienst von Fokas und Sgourellis, deren Namen hierzulande noch recht unbekannt sind. Ich habe ohnehin den Eindruck, dass im griechischen Musikunderground so einiges im Gange ist, das allerdings &#8211; sei es aufgrund mangelnder gesamteuropäischer Verbindungslinien, sei es aufgrund geringer lokaler Infrastrukturen, sei es vielleicht auch aufgrund etwaiger Unsicherheiten ob des Wertes eigener Subkulturen &#8211; kaum bis in unsere Breiten durchdringt. Dass die lesbischen Fischer auch da einiges in Gang bringen können, ist ein weiterer Teil ihres Potentials. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Crypthantus</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2015/12/12/black-lesbian-fishermen-ectopic-apiari/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>CINDYTALK: Silver (7&#8221;)</title>
		<link>https://africanpaper.com/2011/09/16/cindytalk-silver-7/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2011/09/16/cindytalk-silver-7/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 16 Sep 2011 19:17:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Angelos Petroutsas]]></category>
		<category><![CDATA[Cindytalk]]></category>
		<category><![CDATA[Six D.O.G.S]]></category>
		<category><![CDATA[Tourette Records]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=2712</guid>
		<description><![CDATA[In der Athener Konzertlocation Six D.O.G.S ist das Jahr 2011 ein Jahr der Klänge und Farben. Über eine Zeit von elf Monaten organisiert Kurator Angelos Petroutsas insgesamt sieben Auftritte internationaler Musiker, die sich unter dem Projektnamen &#8220;We Dream In Colour&#8221; &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2011/09/16/cindytalk-silver-7/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/09/cindytalk.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2713" title="cindytalk" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/09/cindytalk-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>In der Athener Konzertlocation Six D.O.G.S ist das Jahr 2011 ein Jahr der Klänge und Farben. Über eine Zeit von elf Monaten organisiert Kurator Angelos Petroutsas insgesamt sieben Auftritte internationaler Musiker, die sich unter dem Projektnamen &#8220;We Dream In Colour&#8221; jeweils einer bestimmten Farbe widmen. Etwas bluming werden die Konzerte als künstlerische Reise vom Mond zur Sonne bezeichnet, die aus den Mitschnitten zusammengestellten Aufnahmen, die jeweils als 7&#8221; bei Tourette erscheinen werden, als farbenprächtige Blüten. <span id="more-2712"></span>Auf dem Cover sind Kreise zu sehen, Kreise die von Bienen getanzt wurden, die der Musik wie kostbarem Nektar folgen. Ihr Tanz zeigt anderen Bienen den Weg zur Quelle der Farben und Klänge. Die anderen Bienen, das sind wohl wir Hörer.</p>
<p>Der Farbe Silber widmet sich auf silbergrauem Vinyl die britische Formation Cindytalk, die einst der schottischen Punkszene entwachsen ist, seitdem eine ereignisreiche und wechselhafte Bandgeschichte zu verzeichnen hat und doch für viele ein Geheimtipp geblieben ist. Drone-Ambient ist nur eines der Betätigungsfelder der Band, deren Wege sich mit Persönlichkeiten wie John Peel oder den Cocteau Twins kreuzten. Ihr Beitrag startet mit einer noch zurückgenommenen Klangfläche und endet auf Seite zwei mit einer intensiven Geräusch-Lawine. Wichtigste Soundkomponente ist ein Rauschen, das an Luftgebläse erinnert. Wie ein nach und nach turbulenter werdender Gebirgsbach transportiert dieser Sound kleinere Geräuschpartikel metallischer Art, aber auch einen spacig-melodischen Pfeifton, der dem ganzen den Charme eines alten SciFi-Scores verleiht und dem Filmfaible der Briten entsprungen sein könnte.</p>
<p>Für sich betrachtet ist die Wirkkraft des kurzen Mitschnittes von hintergründiger und unaufdringlicher Art, und wer Dronemusik generell zu unspektakulär findet, der sollte zum Kennenlernen der Band auf andere Veröffentlichungen zurückgreifen. Mit dem entsprechende Faible erliegt man jedoch schnell der Hypnotik der Aufnahme, und mit etwas Fantasie kann man sich auch ein fesselndes Konzerterlebnis vorstellen. „Silver“ macht gespannt auf das diesjährige Kalyug-Festival, auf dem sich Cindytalk mit Mushroom&#8217;s Patiene und anderen die Bühne teilen werden. Und natürlich auf den Fortgang der kleinen Reihe, zu der u.a. Othon &amp; Tomasini, Little Annie und Ivan Pavlov ihre Beiträge liefern werden. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.touretterecords.com/">Tourette</a></strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2011/09/16/cindytalk-silver-7/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
