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	<title>African Paper &#187; SKR</title>
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		<title>ARTICO CVLTO / GERSTEIN: Live Al Museo Della Fantascienza &amp; Mental Hospital P14</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Jan 2017 05:45:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der nostalgisch aussehende Subwoofer, der dieses Tape ziert, ist Programm, denn er ist Teil fast jeder Performance des Turiner Ambient und Multimedia-Duos Artico Cvlto, das vor einigen Monaten die hier dokumentierten Konzerte aufführte und an einem der Abende das italienische &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2017/01/21/artico-cvlto-gerstein-live-al-museo-della-fantascienza-mental-hospital-p14/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/12/articocvltogerstein.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-13077" title="articocvltogerstein" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/12/articocvltogerstein.jpg" alt="" width="150" height="240" /></a>Der nostalgisch aussehende Subwoofer, der dieses Tape ziert, ist Programm, denn er ist Teil fast jeder Performance des Turiner Ambient und Multimedia-Duos Artico Cvlto, das vor einigen Monaten die hier dokumentierten Konzerte aufführte und an einem der Abende das italienische Ritual- und Industrial-Urgestein Maurizio Pustianaz <strong></strong>alias Gerstein mit ins Boot holte. Für die Shows hatte man sich mit dem Turiner Sci Fi-Museum und dem im benachbarten Collegno gelegenen Padiglione 14 zwei besondere Orte ausgesucht. Letzteres ist eine Räumlichkeit in einem ehemaligen psychiatrischen Krankenhaus, das seit rund zwanzig Jahren geschlossen ist und in der letzten Zeit vermehrt für Kulturveranstaltungen genutzt wird.<span id="more-13076"></span></p>
<p>Schon auf der ersten Seite meint man die Live-Atmosphäre zu spüren: Im recht langsam anschwellenden Brodeln der undefinierbaren Sounds, im verfremdeten Stimmengewirr und der alles verschlingenden Wolke aus Rauschen, in die recht plötzlich, aber wie aus der Ferne, aggressives Power Noise-Shouting einbricht wie ein Unwetter in eine, nun ja, zumindest vergleichsweise harmonische Welt. Erst nach geraumer Zeit erkennt man typische Stilmerkmale des Duos, die auch auf ihremr Split mit Noise Cluster zu hören sind: die typische ambiente Dröhnung und ungewöhnliche, wenngleich unterschwellige Rhythmik, die in ihrem archaischen Scheppern schon auf Gerstein vorauszudeuten scheint.</p>
<p>Die erste Seite hat etwas von einem Dokument, das die Intensität der Darbietung nur zu gut erahnen lässt, und man darf vermuten, dass das Ganze im multimedialen, installationartigen Rahmen von Artico Cvlto noch intensiver wirkt. Die zweite Seite funktioniert auch perfekt für sich als Musik, was sicher zum Teil an der brüchigeren und leicht episodisch anmutenden Struktur des Materials liegt: Die Rhythmen sind kunstvoll fragmentiert, und immer wieder gibt es Abschnitte lärmenden, rhythmischen oder auch ansatzweise melodischen Charakters, die wie Anfänge von nie realisierten „Songs“ erscheinen, und alles bleibt immer etwas erratisch und unregelmäßig und wirkt an den besten Stellen so mysteriös wie ein nur spärlich erleuchteter Spiegelsaal, der bei der kleinsten Detonation zu zerbersten und zu zerklirren droht.</p>
<p>In seinen besten Abschnitten wirkt das Trio wie eine organische Einheit, und man vergisst für Momente, das hier Musiker aus ganz unterschiedlichen Generationen des italienischen Post Industrial fusionieren – beide Acts verdienen auch hierzulande, etwas mehr in den Fokus genommen zu werden. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="https://www.facebook.com/LUCE-SIA-168848936784613/">Luce Sia</a></strong></p>
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		<title>ARTICO CVLTO / NOISE CLUSTER: Icy Drones</title>
		<link>https://africanpaper.com/2016/10/29/artico-cvlto-noise-cluster-icy-drones/</link>
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		<pubDate>Sat, 29 Oct 2016 08:14:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Artico Cvlto und Noise Cluster haben gemein, dass es sie in ihren Arbeiten immer wieder in eine diffuse Ferne zieht, in filmreifen Parallelwelten geografischer oder astronomischer Art, Parallelwelten, die auch immer mal aneinander grenzen. Noise Cluster, die neue Band der &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2016/10/29/artico-cvlto-noise-cluster-icy-drones/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/10/icydrones.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-12888" title="icydrones" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/10/icydrones.jpg" alt="" width="150" height="216" /></a>Artico Cvlto und Noise Cluster haben gemein, dass es sie in ihren Arbeiten immer wieder in eine diffuse Ferne zieht, in filmreifen Parallelwelten geografischer oder astronomischer Art, Parallelwelten, die auch immer mal aneinander grenzen. Noise Cluster, die neue Band der unseren Lesern nicht ganz unbekannten Römer XxeNa und DBPIT, zog es schon immer in menschenleere Weiten, ins Weltall nostalgischer Scifi-Streifen und in die Tiefen des Meeres. Auf einer Islandreise entstand die Idee zu ihren „<a href="http://africanpaper.com/2015/10/02/xxena-and-dbpit-white-stories-of-black-whales/">White Stories of Black Whales</a>“,  und die Leidenschaft für den abgelegenen Inselstaat teilen sie mit den beiden Turinern, die ihr Ambient-Duo gleich nach ihrer Liebe zum Norden benannten.<span id="more-12887"></span></p>
<p>Die Mini-DVD „Icy Drones“ eröffnet der aktische Kult, dessen Mitglied Stefano Olflorenz auch als Fotograf tätig ist, mit einem achtminütigen Clip zu ihrem Track „Back from The Limbo of the Dead Dolls“. Ein vibrierendes und feinsinnig aufgerauhtes Dröhnen eröffnet die Untermalung schwermütiger Film- und Fotoaufnahmen der Insel, deren Ambiguität wohl am stärksten in der sich auflösenden Landesfahne symbolisiert ist: Der melancholischen Erhabenheit der Landschaften und auch der Menschenwerke wird, wie es scheint, eine große Bewunderung zuteil, und doch erscheint die Gesellschaft hier bestenfalls als sekundäres Phänomen, denn selbst Spuren wie Bauwerke wirken auf eine Weise post-human, die auf den ersten Blick harmonisch, bei längerer Betrachtung jedoch leicht verstörend wirkt. Solche Effekte finden sich mehrfach: in Bildern, deren Bewegtheit erst mit der Zeit auffällt, in der vordergründig so ruhigen, &#8220;kosmisch&#8221; ausgerichteten Musik, deren Wellen aus Glasperlen für Momente hoch aufgewühlt wirken und stellenweise wie die Vorstufe zu einer noisigen eroption anmuten. Einiges bleibt offen, so der Einbezug in einen Kontext, in dem auch Außerisländisches vorkommt.</p>
<p>Bei Noise Cluster steht die Musik stärker im Vordergrund der Aufmerksamkeit, die visuelle Seite von „Bumpy Road to Hell“ bewegt ich von einem grobkörnigen neorealistich anmutenden Fragment zu einem digitalen Farbenspiel, das an die Grafiken eines Audioplayers erinnert. Ähnlich abrupt wandelt sich die Musik vom flächig dröhnenden Auftakt zu einem dynamisch nach vorn drängenden Sturm aus Rhythmen, die stets eine klare Richtung vorgeben und sich durch diverse Brüche und die Wahrung von Abstraktion doch weigern, in schlichten Rhythm Noise zu münden. Sehr erfreut war ich, das Markenzeichen DBPITs, die Trompete, einmal wieder zu hören – verfremdet, abstrahiert, wie ein liquides Material über die griffige Electronica geschüttet, wobei für Momente der cartoonartige Charme älterer Aufnahmen der beiden aufleuchtete. Zum Schluss wieder das fragmentierte Bild vom Anfang, eine aus dem Bild verschwindende Person. Die Bumpy Road mag an keinen empfehlenswerten Ort führen, aber der Weg dahin lohnt dennoch.</p>
<p>Die eisigen Drones erscheinen (inclusive DL-Code für die anders angeordnete Audioversion) 47 mal in einem von XxeNa stilvoll gestalteten Klappcover – für Artico Cvlto, die hierzulande noch nicht so bekannt sind, ein guter Einstand, und für Noise Cluster ein ordentliches Debüt. Gerüchten zufolge steht da für die nähere Zukunft noch mehr an. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="https://noisecluster.bandcamp.com/releases">Gatto Alieno</a></strong></p>
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