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	<title>African Paper &#187; Soheil Shirangi</title>
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		<title>Sonitus Vol. 3: Weitere Folge der Anthologie</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Jul 2025 05:14:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 11. August erscheint mit &#8220;Sonitus Vol. 3&#8243; der dritte Teil der vom iranischen Komponisten Ehsan Saboohi kuratierten Compilation-Reihe auf dem Label Post-Orientalism Music. Wie bereits bei den Vorgängern basiert das Projekt auf Saboohis Auseinandersetzung mit dem lateinischen Begriff Sonitus, &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/07/21/sonitus-vol-3-weitere-folge-der-anthologie/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 11. August erscheint mit &#8220;Sonitus Vol. 3&#8243; der dritte Teil der vom iranischen Komponisten Ehsan Saboohi kuratierten Compilation-Reihe auf dem Label Post-Orientalism Music. Wie bereits bei den Vorgängern basiert das Projekt auf Saboohis Auseinandersetzung mit dem lateinischen Begriff Sonitus, den er nicht als Klang im herkömmlichen Sinn, sondern als unmittelbares akustisches Ereignis versteht. Die Beiträge stammen diesmal von RDKPL, Deniz Tafaghodi, Soheil Shirangi und Saboohi selbst.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/07/sonitus3.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-47182" title="sonitus3" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/07/sonitus3.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-47181"></span></p>
<p>Auch auf &#8220;Sonitus Vol. 3&#8243; verzichten die Stücke bewusst auf stilistische Einordnung. Statt musikalischer Struktur im engeren Sinne stehen Tonereignisse im Mittelpunkt, deren Bedeutung sich erst beim Hören entfaltet. Motorisches Rattern, presslufthammerartiges Hämmern, das Stimmengewirr einer Versammlung oder auch Regen. Solcherart Geräusche werden dem Anschein nach m.o.w. unbearbeitet als akustische Readymades präsentiert. Dabei erscheinen sie teils so weit verdichtet, dass sie wie konstruierte Geräuschkunst wirken. Die Beiträge unterscheiden sich stark in ihrer Länge von unter einer Minute bis knapp dreißig Minuten und rücken noch stärker als die vorherigen Teile von traditionellen musikalischen Formen ab, was v.a. im Vergleich mit dem ersten Teil deutlich wird. Die Sammlung wirkt dadurch noch unmittelbarer, oft rauer, fast dokumentarisch. Das Cover zeigt eine neue, diesmal bläulich eingefärbte Version einer über 51.000 Jahre alten Höhlenzeichnung aus Sulawesi – eventuell ein Verweis auf die lange Geschichte nichtsprachlicher Ausdrucksformen, die auch diesem Projekt als Grundlage dient. Die Sammlung erscheint digital.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2499496029/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Mikrotonale Perspektiven: Ali Balighi und Soheil Shirangi beim Symposium Mikrotöne in Salzburg</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jul 2025 05:18:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ali Balighi]]></category>
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		<description><![CDATA[Für Kurzentschlossene: Im Rahmen des Symposiums &#8220;Mikrotöne – Small is Beautiful&#8221; an der Universität Mozarteum Salzburg stehen heute am 2. Juli zwei iranischstämmige Komponisten im Fokus, deren Arbeiten mikrotonale Komposition mit Einflüssen klassisch-persischer Musiktraditionen verbinden: Ali Balighi und Soheil Shirangi. &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/07/02/mikrotonale-perspektiven-ali-balighi-und-soheil-shirangi-beim-symposium-mikrotone-in-salzburg/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für Kurzentschlossene: Im Rahmen des Symposiums &#8220;Mikrotöne – Small is Beautiful&#8221; an der Universität Mozarteum Salzburg stehen heute am 2. Juli zwei iranischstämmige Komponisten im Fokus, deren Arbeiten mikrotonale Komposition mit Einflüssen klassisch-persischer Musiktraditionen verbinden: Ali Balighi und Soheil Shirangi. Ihre Beiträge sind Teil eines fünftägigen Programms mit Konzerten, Vorträgen, Lecture Recitals und Workshops, das noch bis 6. Juli läuft. Ali Balighi präsentiert im Kleinen Studio seine Arbeit &#8220;Dastgah: Algorithmic Explorations of Persian Microtonality and Serialism&#8221;. <a title="Dastgah: Neue Veröffentlichung von Ali Balighi" href="http://africanpaper.com/2025/01/24/dastgah-neue-veroffentlichung-von-ali-balighi/">Das gleichnamige Album</a> erschien im Frühjahr auf dem Label Post Orientalism Music. Grundlage ist eine 17-tönige Skala, die auf dem modalen Dastgah-System basiert. Balighi verwendet algorithmische Verfahren, um mit Hilfe von SuperCollider mikrotonale Prozesse wie Inversion, Retrograde und Prime in Echtzeit umzusetzen. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/07/Screenshot-2025-07-02-063219.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-46912" title="Screenshot 2025-07-02 063219" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/07/Screenshot-2025-07-02-063219.png" alt="" width="780" height="789" /></a><span id="more-46911"></span></p>
<p>Die klangliche Textur erinnert mitunter an metallophonische Obertonfelder. Vier ergänzende Werke sind für vierkanalige Aufführung konzipiert und betonen die räumliche Organisation des Klangmaterials. Auch Soheil Shirangi greift auf persische Traditionen zurück, ohne diese direkt zu zitieren. <a title="Skepticism No​.​1: Neues Album von Soheil Shirangi im Rahmen des Radif of Iranian Music" href="http://africanpaper.com/2024/10/28/skepticism-no%e2%80%8b-%e2%80%8b1-neues-album-von-soheil-shirangi-im-rahmen-des-radif-of-iranian-music/">Seine 2024 als Album beim gleichen Label erschienene Komposition &#8220;Skepticism No.1&#8243; </a>basiert auf einem offenen Formkonzept, das sich zwischen elektronischer Bearbeitung, Kamānche-Motiven und Vokalfragmenten entfaltete. Auf dem Symposium wird ein Vortrag Shirangis zum Thema &#8220;Beyond the Octave: The Influence of Non-Western Tuning Systems on Western Contemporary Music&#8221; zu hören sein. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Symposiums „Mikrotöne – Small is Beautiful“ statt, das aktuelle Zugänge zur mikrotonalen Musik aus 16 Ländern versammelt. Neben Konzerten und Diskussionen umfasst das Programm u. a. die Uraufführung der Oper Micromégas von Jonathan Dawe. Veranstalter: Internationale Gesellschaft für Ekmelische Musik, Institut für Neue Musik in Kooperation mit: KHG Salzburg, Roger Shapiro Fund for New Music.</p>
<p>Mittwoch, 02.07.2025<br />
Beginn 20:30 Uhr<br />
Raum 2045, Kleines Studio<br />
Sacellum der Universität Salzburg,<br />
Herbert-von-Karajan-Platz 8<br />
5020 Salzburg<br />
Österreich</p>
<p><a href="https://online.fliphtml5.com/hwcru/hiyx/#p=1"><strong>@ Timetable</strong></a></p>
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		<title>Sonitus: Zweiter Teil der Reihe auf Post Orientalism Music</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jun 2025 04:04:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit &#8220;Sonitus Vol. 2&#8243; erscheint der zweite Teil der vom Komponisten Ehsan Saboohi kuratierten Compilation-Reihe auf dem Label Post-Orientalism Music. Wie bereits in der ersten Ausgabe basiert das Projekt auf Saboohis theoretischer Auseinandersetzung mit dem Begriff Sonitus, den er – &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/06/30/sonitus-zweiter-teil-der-reihe-auf-post-orientalism-music/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit &#8220;Sonitus Vol. 2&#8243; erscheint der zweite Teil der vom Komponisten Ehsan Saboohi kuratierten Compilation-Reihe auf dem Label Post-Orientalism Music. Wie bereits in der ersten Ausgabe basiert das Projekt auf Saboohis theoretischer Auseinandersetzung mit dem Begriff Sonitus, den er – inspiriert von der lateinischen Antike und insbesondere von Lukrez – nicht als objektivierbaren Klang, sondern als unmittelbares Ereignis begreift. Ein Klang, der sich nicht in musikalischen Kategorien erschöpft, sondern in dem sich – so Saboohi – &#8220;das Sein selbst mitteilt&#8221;. Die Veröffentlichung vereint Werke von Chem XP, Dave Seidel, Deniz Tafaghodi, Ehsan Saboohi, Hubert Heathertoes, Lena Koucheri, Mohammad Amin Akbarpour, Mohammad Reza Hashemi und Soheil Shirangi &#8211; in gewissem Sinne ein erweitertes Line-up des ersten Teils. Die Beiträge verzichten bewusst auf eine stilistische Einordnung in bekannte musikalische Traditionen. Weder westlich noch orientalisch, weder elektroakustisch noch dokumentarisch im engeren Sinne, verschiebt sich die Aufmerksamkeit hin zu Momenten klanglicher Präsenz, in denen sich Bedeutungen erst formen, statt vorausgesetzt zu werden.<span id="more-46545"></span><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/06/sonitus2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-46546" title="sonitus2" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/06/sonitus2.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a></p>
<p>Aufnahmen von Kinderstimmen vor undefinierbarer Geräuschkulisse, das Rattern von Aufzügen oder Bahnverkehr, Vogelzwitschern und andere Tierlaute, metallische Klänge, Regenprasseln, das Quietschen von Türen, Schlüsselgeräusche, rhythmischer Lärm, pubähnliche Gesprächsfetzen neben jazzartigen Pianosequenzen, Radiosamples mit Musik und Straßenverkehr, keuchender Atem – viele der verwendeten Klänge lassen sich nicht klar zuordnen und entfalten gerade dadurch eine eigene Form von Intensität. Manches erinnert in seiner Struktur und Wirkung an Filmszenen, ohne konkret auf visuelle Bilder bezogen zu sein. Im Unterschied zur akustischen Ökologie, die Umweltklänge typologisch ordnet und analysiert, interessiert sich Sonitus für das Unmittelbare, das noch nicht durch Begriff oder Funktion gerahmte. Das Projekt ist Ausdruck einer Praxis, die sich weder über Herkunft noch Genre definiert, sondern über das, was Klänge im Moment ihrer Erscheinung sind. Das Cover von &#8220;Sonitus Vol. 2&#8243; zeigt eine über 51.000 Jahre alte Höhlenzeichnung aus Sulawesi, die eine Interaktion zwischen Mensch und Tier darstellt. Auch sie verweist auf eine Geschichte nichtsprachlicher Ausdrucksformen, die bis in unsere Gegenwart reicht und das Verständnis von Sonitus als Offenbarung eines Geschehens prägt – vor aller Einordnung, vor aller Sprache. Die Anthologie erscheint digital.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3905583828/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>2nd Festival of Arts Nowruz: Neue Anthologie auf Post Orientalism Music</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Apr 2025 03:06:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als zentrales Element der diesjährigen Reihe &#8220;2nd Festival of Arts Nowruz&#8221; präsentiert das Label Post Orientalism Music eine umfangreiche Compilation zeitgenössischer, weitgehend elektroakustisch ausgerichteter Musik. Die Sammlung vereint Beiträge von etablierten und neueren Stimmen der internationalen experimentierfreudigen Musikszenen – unter &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/04/07/2nd-festival-of-arts-nowruz-neue-anthologie-auf-post-orientalism-music/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als zentrales Element der diesjährigen Reihe &#8220;2nd Festival of Arts Nowruz&#8221; präsentiert das Label Post Orientalism Music eine umfangreiche Compilation zeitgenössischer, weitgehend elektroakustisch ausgerichteter Musik. Die Sammlung vereint Beiträge von etablierten und neueren Stimmen der internationalen experimentierfreudigen Musikszenen – unter anderem aus Iran, Nordamerika, Europa und Japan. Die Anthologie knüpft an die gleichnamige Veröffentlichung des Vorjahres an und versteht sich als Plattform für polyphone Ausdrucksformen jenseits von religiöser oder staatlicher Normierung. Nowruz – ein traditionelles iranisches Frühlingsfest – wird hier als offener Denkraum begriffen, in dem Vielfalt als künstlerischer Wert betont wird. Das Album erscheint zunächst in einer Pre-Release-Version, in der die klangliche Heterogenität der einzelnen Werke bewusst erhalten bleibt. Später folgt eine finale Edition mit durchgängiger Nachbearbeitung und ergänzender Begleitbroschüre, nicht alle Beiträge sind derzeit bereits im Stream zu hören.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/04/vanowruz.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-45741" title="vanowruz" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/04/vanowruz.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-45740"></span></p>
<p>Zu den ersten bereits verfügbaren Beiträgen zählen etwa Dave Seidels &#8220;Penumbral&#8221;, das auf einem mikrotonalen Tonsystem nach La Monte Young basiert, sowie das jazznahe Piano-Stück &#8220;The Emerald Path to Redemption&#8221; von Joseph Benzola. Weitere Werke sind bereits erschienen, darunter Soheil Shirangis ernst und zurückhaltend gespieltes &#8220;Solo Piano No.1&#8243;, die vielschichtige Komposition &#8220;9880.98 km&#8221; von Deniz Tafaghodi, in der Kamancheh, Percussion und Elektronik ineinandergreifen, und das von aquatischen Sounds getragene Audiostück &#8220;Nowruz: Things or Event?&#8221; von Nik Masoo mit einem dramatischen Text von Ehsan Saboohi. Auch der dreiteilige Beitrag von Hubert Heathertoes fällt auf – eine dichte, hörspielartige Arbeit mit starken Kontrasten, lärmigen Elementen und hörbaren Brüchen. Abtin Golfam alias T-Noll steuert einen eindringlichen Track bei, der zwischen eruptivem Rhythm Noise und elektronischer Raffinesse oszilliert. Verzerrte Texturen, brodelnde Klangschichten und plötzliche Brüche formen ein Stück, das trotz seiner Schärfe eine eigentümliche Geschmeidigkeit bewahrt und sich mit jeder Minute wandelt.Einen anderen Zugang wählt das von Zwillingen gegründete Duo Zaher mit z.T. heiteren Interpretationen klassischer Gitarrenstücke, etwa von Mario Castelnuovo-Tedesco oder Manuel Ponce. PuppeTwin – alias Dear Wakabayashi – steuert eine kurze vokal-perkussive Arbeit bei, deren Text über das Wiedererwachen von Leben in der Dunkelheit sinnt. Ehsan Saboohis eigener Beitrag &#8220;Who is Time&#8221; stellt die gewohnte Vorstellung von Zeit als linearem Konzept infrage und fragt nach einer ontologischen Selbstständigkeit zeitlicher Erfahrung. Ein verrauschter Tumult mit zahlreichen Detonationen von RDKPL, drei recht unterschiedliche geartete Soundartstücke von cinematischer Eindringlichkeit von Ali Araab, und ein ultraverzerrtes Noisebrett von Elektr0bath runden die Sammlung ab, die Beiträge von Kimia Koochakzadeh-Yazdi und Bruce Hamilton erscheinen noch in Kürze. Insgesamt entsteht eine Sammlung, die sich nicht durch stilistische Einheit definiert, sondern durch eine bewusste Offenheit in Form und Ästhetik. Die vollständige digitale Veröffentlichung ist für den 25. Mai vorgesehen.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=4264096684/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Skepticism No​.​1: Neues Album von Soheil Shirangi im Rahmen des Radif of Iranian Music</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Oct 2024 06:40:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bahman Mohasses]]></category>
		<category><![CDATA[Niloufar Shahbazi]]></category>
		<category><![CDATA[Post-Orientalism Music]]></category>
		<category><![CDATA[Reza Davarzani]]></category>
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		<description><![CDATA[Der iranische Komponist Soheil Shirangi, Absolvent des Konservatoriums von Teheran und Schüler namhafter Lehrmeister wie Bahram Dehghanyar und Ardavan Vosoughi, präsentiert mit &#8220;Skepticism No.1&#8243; sein neues Werk über das Label Post Orientalism Music. Dieses fünfteilig aufgebaute Album reiht sich in &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/10/28/skepticism-no%e2%80%8b-%e2%80%8b1-neues-album-von-soheil-shirangi-im-rahmen-des-radif-of-iranian-music/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der iranische Komponist Soheil Shirangi, Absolvent des Konservatoriums von Teheran und Schüler namhafter Lehrmeister wie Bahram Dehghanyar und Ardavan Vosoughi, präsentiert mit &#8220;Skepticism No.1&#8243; sein neues Werk über das Label Post Orientalism Music. Dieses fünfteilig aufgebaute Album reiht sich in die Serie &#8220;Radif of Iranian Music&#8221; ein und zeigt Shirangis vielgestaltige Auseinandersetzung mit Klang und Form.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/10/scept1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-43364" title="scept1" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/10/scept1.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-43362"></span></p>
<p>In Zusammenarbeit mit dem Sänger Reza Davarzani und Motiven aus Niloufar Shabazi Spiel der Kamānche erschafft Shirangi eindrucksvolle musikalische Räume, die sich durch tiefe, erdende Drones und gluckernde, wasserartige Sounds auszeichnen. Bahman Mohasses&#8217;  beeindruckendes Cover-Motiv &#8220;Minotauro Seduto&#8221; trägt ebenso zur Tiefe des Werks bei. Die Kompositionen entwickeln sich oftmals in latenten, wellenartigen Bewegungen: Die Kamānche entfaltet wehmütige Melodiebögen und überlagert sich mit schwebenden Vocals, die langsam in den Vordergrund rücken. &#8220;Skepticism No.1&#8243; erschafft so wechselhafte Soundscapes, die von lyrischer Schönheit zu aufgelösten, fast endzeitlichen Szenarien oszillieren, und verbindet mit einer ganz eigenen klanglichen Sprache die klassische iranische Musik mit zeitgenössischen Elementen verbindet. &#8220;Skepticism No.1&#8243; erscheint Mitte Dezember digital. Auf Bandcamp findet sich auch eine Liste zu Shirangis zahlreichen Arbeiten und Auszeichnungen.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3149210597/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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