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	<title>African Paper &#187; Souk Records</title>
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		<title>Pneuma: Albumdebüt von Random Gods</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Jul 2025 04:45:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit &#8220;Pneuma&#8221; legt Timóteo Azevedo alias Random Gods gerade ein Debütalbum vor, das sich im weiten Feld zwischen Rhythm Noise, fragmentierter Klangkunst mit Reminiszenzen an Post Industrial und einer Body Music jenseits der Clubs bewegt. Die Tracks wirken aufgeladen und &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/07/08/pneuma-albumdebut-von-random-gods/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit &#8220;Pneuma&#8221; legt Timóteo Azevedo alias Random Gods gerade ein Debütalbum vor, das sich im weiten Feld zwischen Rhythm Noise, fragmentierter Klangkunst mit Reminiszenzen an Post Industrial und einer Body Music jenseits der Clubs bewegt. Die Tracks wirken aufgeladen und doch kontrolliert, getragen von gebrochenen Rhythmen, schemenhaften Shouts und pulsierenden Grooves. Immer wieder tauchen klangliche Elemente auf, die wie Handtrommeln oder bearbeitete Field Recordings wirken – teilweise reduziert auf ein Minimum, dann wieder in dichten, überlappenden Texturen, die sich fast hörspielartig entwickeln.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/07/pneuma.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-46960" title="pneuma" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/07/pneuma.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-46959"></span></p>
<p>Was wie zerfallene Drum-Patterns beginnt, verdichtet sich zu fragmentierten, ritualhaften Strukturen, zwischen metallischen Einschlägen, eingestreuten Stimmen und melodischen Linien, die sich wie unter der Oberfläche bewegen. Auch dort, wo sich etwas cinematisches anbahnt, bleibt vieles angedeutet, als würde die Musik einen Zustand zwischen Unruhe und Klarheit abbilden. &#8220;Pneuma&#8221; ist geprägt von einem Gefühl ständiger Spannung – nicht expressiv, sondern eher wie eine stille Unruhe, die zwischen den Spuren liegt. Das Album, die an zwei frühere EPs anknüpft, erscheint bei Souk Records, dem Sublabel von D.I.S.C.R.E.P.A.N.T., als LP und zum Download.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3762329126/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Ends Meet: Neues von 3Phaz auf Souk Records</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Mar 2023 05:54:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[3Phaz]]></category>
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		<description><![CDATA[Knapp drei Jahre nach seinem m.o.w. selbstbetitelten Debüt &#8220;Three Phase&#8221; bringt der in Kairo lebende und stets anonym bleibende Produzent für elektronische Musik 3Phaz eine neue LP heraus, diesmal auf dem Discrepant-Sublabel Souk Records. &#8220;Ends Meet&#8221; ist ein extrem tanzbares &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/03/06/ends-meet-neues-von-3phaz-auf-souk-records/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Knapp drei Jahre nach seinem m.o.w. selbstbetitelten Debüt &#8220;Three Phase&#8221; bringt der in Kairo lebende und stets anonym bleibende Produzent für elektronische Musik 3Phaz eine neue LP heraus, diesmal auf dem Discrepant-Sublabel Souk Records. &#8220;Ends Meet&#8221; ist ein extrem tanzbares Werk, dessen elektronische Rhythmen immer auch Raum für traditionell anmutende Sounds lassen, die sich in an Handdrums erinnernden Beats und flötenartigen Synthies präsentieren.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/02/fotor_1676050661929.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-33830" title="fotor_1676050661929" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/02/fotor_1676050661929.jpg" alt="" width="719" height="714" /></a><span id="more-33828"></span></p>
<p>Verglichen mit dem Erstlingswerk wirkt der Nachfolger weit weniger dunkel und dystopisch und versprüht einen verhaltenen Optimismus, über den es im Begleittext heißt &#8220;<em>Ends Meet</em> envisions a different kind of future, that while not necessarily utopian, feels less tense and more celebratory in the capture and release mastery of its syncopations. [...] 3Phaz creates a set of raw and ever-intriguing dj tools for adventurous dancefloors that escape the mere functionality associated with the term to bristle with a life of their own&#8221;.<br />
<!--/data/user/0/com.samsung.android.app.notes/files/clipdata/clipdata_bodytext_230210_183550_350.sdocx--></p>
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		<title>ONLY NOW: Captivity</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Oct 2022 01:16:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[. Only Now]]></category>
		<category><![CDATA[DJ Kush]]></category>
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		<description><![CDATA[Kush Arora a.k.a. DJ Kush a.k.a. Only Now ist seit der Jahrtausendwende eine feste Größe in der Subkultur der kalifornischen Bay Area. Seine Ursprünge als Schlagzeuger in diversen Punkbands sind auch heute kaum zu überhören, auch wenn der Musiker, DJ &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/10/08/only-now-captivity/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/09/SOUK05_front.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-18712" title="SOUK05_front" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/09/SOUK05_front-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Kush Arora a.k.a. DJ Kush a.k.a. Only Now ist seit der Jahrtausendwende eine feste Größe in der Subkultur der kalifornischen Bay Area. Seine Ursprünge als Schlagzeuger in diversen Punkbands sind auch heute kaum zu überhören, auch wenn der Musiker, DJ und Remixer in der Zwischenzeit wenig ausgelassen hat in der Erkundung meist rhythmisch-elektronischer Musikarten. Seine EP &#8220;Captivity&#8221; sollte alljene ansprechen, die in dem verzogenen<span id="more-18711"></span> Feld zwischen Skinny Puppy, Rhythm Noise, Cut-ups und Ethnopercussion zuhause sind und v.a. dicke Breitbandsounds nicht scheuen.</p>
<p>Kush ist ein Experimentierfreund mit Sinn für große Effekte: Wie ein Sog zieht der Opener einen rückwärts durch zahlreiche Sounddetails, vorbei an explosiven Eruptionen in ein blockbusterhaftes Action-Szenario. Mysteriöses Saitenspiel gibt dem Ganzen erstmals eine Richtung, ein hölzerner, ekstatischer Beat übernimmt schnell das Ruder. Kush spielt mit Ansätzen, lotet Möglichkeiten aus und zieht weiter, lässt keinen Clubhit entstehen, obwohl das Potential dazu da wäre. Auch die plastischen, vertikalen Stakkatorhythmen in &#8220;Mutants&#8221; lässt er an der Mündung zum Song vorbeiziehen, und kurz darauf werden sie in ein Loch aus hallendem Rauschen gezogen.</p>
<p>Auf den ersten Eindruck wirken einige der Tracks erratisch, die eingesampleten Stimmen und die an die wilde Jagd des Black Metal erinnernde Hypnotik passen sich erst mit der Zeit der tribalen Rhythmik in &#8220;Perpetual Slaughter&#8221; an, auch die futuristische Heimeligkeit in &#8220;Bound 2&#8243; kristallisiert sich erst nach und nach aus dem spannungsvollen Strudel der Melodien &#8211; dabei entsteht eine ruhige Erdung, die nahtlos in die dumpfen Glockenschläge des Schlusstracks überleitet und bis zum hallenden Ausklang anhält (J.G.)</p>
<p><strong>Label: SOUK Records</strong></p>
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		<title>Discrepant veranstalten SOUK Records-Labelabend in Berlin</title>
		<link>https://africanpaper.com/2020/02/14/discrepant-veranstalten-souk-records-labelabend-in-berlin/</link>
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		<pubDate>Fri, 14 Feb 2020 04:26:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ross Alexander]]></category>
		<category><![CDATA[Souk Records]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit SOUK haben die heute auf den Kanaren ansässigen Discrepant Records vor zwei Jahren ein Sublabel ins Leben gerufen, das ihrem eigensinnigen Mix aus Weltmusik und verspielter Exotik eine rhythmusbetontere Seite engegensetzt. Ende März findet im Neuköllner arkaoda ein Konzertabend &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2020/02/14/discrepant-veranstalten-souk-records-labelabend-in-berlin/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit SOUK haben die heute auf den Kanaren ansässigen Discrepant Records vor zwei Jahren ein Sublabel ins Leben gerufen, das ihrem eigensinnigen Mix aus Weltmusik und verspielter Exotik eine rhythmusbetontere Seite engegensetzt. Ende März findet im Neuköllner arkaoda ein Konzertabend mit einigen Acts des Ablegerhauses statt. Zu sehen sind u.a. der aus Ramallah stammende Act Muqata mit seinen Hiphop- und Grime-inspirierten Sounds. Ferner das in San Francisco beheimatete Projekt Only Now mit seiner rhythmschen, oftmals brachialen Elektronik. Headliner ist der Field Recording- und Sound Artist Ross Alexander, der zuletzt seine Aufnahmen aus dem Atlasgebirge und benachbarten Regionen zu einem vielgestaltigen Ambientalbum zusammengesetzt hat und hier mit Band auftreten wird. Labelchef Gonzo rundet den Abend am Plattenteller ab.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/02/soukrecordsshowcase.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-20108" title="soukrecordsshowcase" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/02/soukrecordsshowcase.jpg" alt="" width="960" height="960" /></a></p>
<p><span id="more-20107"></span>&#8220;Formed in 2018 SOUK Records aim is to bring beats from every corner of the world with the divergent and discrepant taste we’ve been delivering since 2010. It is more than a dance music label. Our focus is on the strains of dance/beat music being created in different cultures, with the influences of the globalized world but still with its own identity. From Palestinian hip hop to death metal cumbia from Colombia, mutant Kuduro from the US and beat deconstructions from Portugal we take no prisoners on our approach to the discrepant version of the dancefloor.&#8221; (SOUK)</p>
<p>Donnerstag, 26.03.2020<br />
Beginn: 22 Uhr<br />
arkaoda Berlin<br />
Karl-Marx Platz 16<br />
12043 Berlin</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/events/704507683416045/"><strong>Event @ Facebook</strong></a></p>
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		<title>CHUPAME EL DEDO: No Te Metas Con Satan</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Sep 2019 06:03:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Chupame El Dedo]]></category>
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		<category><![CDATA[Souk Records]]></category>

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		<description><![CDATA[Ursprünglich, so liest man zumindest, war Chupame El Dedo gar nicht als eigenständige Band gedacht, sondern nur als launiger Offshoot von ebenso launigen Kapellen wie Romperayo und Meridian Brothers, mit dem Zweck, lateinamerikanische Rhythmen mit der Energie und den Themen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2019/09/07/chupame-el-dedo-no-te-metas-con-satan/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/02/SOUK04_front.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-17152" title="SOUK04_front" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/02/SOUK04_front-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Ursprünglich, so liest man zumindest, war Chupame El Dedo gar nicht als eigenständige Band gedacht, sondern nur als launiger Offshoot von ebenso launigen Kapellen wie Romperayo und Meridian Brothers, mit dem Zweck, lateinamerikanische Rhythmen mit der Energie und den Themen des Grindcore und Death Metal zu verbinden &#8211; beides genießt in ihrem Heimatland Kolumbien ja durchaus eine gewisse Popularität. <span id="more-17151"></span>Da die Leute ihre Kunst beherrschen, wurde ihr selbstbetiteltes Debüt international gefeiert, und Chupame El Dedo traten 2013 auf dem Berliner Evil Music-Festival auf. Warum also aufhören, wenn der Zug gerade ins Rollen kommt, sagte man sich wohl, und so stand irgendwann der neue Longplayer &#8220;No Te Metas Con Satan&#8221; ins Haus, auf dem sich alles um den gefallenen Engel und um jene, die sich mit ihm verbünden, dreht.</p>
<p>Dieser wird oft mit dem Teufel und und anderen finsteren Gestalten gleichgesetzt, doch ich schätze, dass solche Feinheiten hier irrelevant sind, denn das Album ist ein einziger spukhafter Cartoon, der an die besten Momente von Bava, Coffin Joe und natürlich &#8211; das Label deutet so etwas schon an &#8211; der Comics von Jodorowski, die neben seinen Filmen oft ins Hintertreffen geraten, anknüpft.</p>
<p>Musikalisch klingt der diabolische Spaß diesmal weniger nach Metal, sondern mehr nach NDW-Punk und einem futuristischen Minimal Wave, bei dem v.a. nostalgischem Homecomputer-Kitsch gehuldigt wird &#8211; all dies vermischt mit Latine-Rhythmen und folkigen Bläsern, die direkt aus einem Film wie Santa Sangre gefallen sein könnten. Zum hölzernen Geklapper und blechernen gerassel, zu monotonen Computerbeats quietscht die mädchenhafte Stimme eines Unschuldsengels und wird in regelmäßigen Abständen von einem tief quäkenden Rauhals übertönt, der wie durch eine Filzdecke aus Katakombentiefen an die Oberfläche dringt. In &#8220;Alexandra Candelaria&#8221; inszenieren die beiden ein sounduntermaltes TV-Interview mit einem offenbar besessenen Mädchen, manchmal &#8211; z.B. in &#8220;Mi Ancestro Barraco&#8221; &#8211; erinnern sie an Nancy und Lee als totäugige Puppen, und der Höhepunkt der Gesangskünste ist ohnehin das Kippen in Bocksblöken oder in das dreckigste Lachen jenseits des Äquators. Oder doch das feetsige Taschensaxophon in &#8220;Metelero&#8221;?</p>
<p>Wer zum Lachen gerne in den Keller geht, sollte dies in Zukunft bei minimalster Beleuchtung mit &#8220;No Te Metas Con Satan&#8221; tun und sich vorher einen Mojito mixen. Großer Spaß!</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.discrepant.net">Souk / Discrepant</a></strong></p>
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