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	<title>African Paper &#187; Sparkle In Grey</title>
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		<title>MATTEO UGGERI: Growth</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Jan 2025 02:03:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Leise, geerdete Gitarrenschläge und ein zartes, fast unmerkliches Rauschen erzeugen eine intime, kontemlative Stimmung. Langsam und in immer noch maßvoller Zurückhaltung füllt sich der Raum mit kratzigen Texturen, bis der Sound eines Klaviers subtil in den Vordergrund tritt. Eine gewisse &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/01/11/matteo-uggeri-growth/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/10/growth.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-43209" title="growth" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/10/growth-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Leise, geerdete Gitarrenschläge und ein zartes, fast unmerkliches Rauschen erzeugen eine intime, kontemlative Stimmung. Langsam und in immer noch maßvoller Zurückhaltung füllt sich der Raum mit kratzigen Texturen, bis der Sound eines Klaviers subtil in den Vordergrund tritt. Eine gewisse Spannung entsteht, die dennoch eine geduldige Behutsamkeit transportiert. &#8220;Observing, Waiting for&#8230;&#8221;, heißt passenderweise das Eröffnungsstück von <span id="more-43206"></span>Matteo Uggeris aktuellem Longplayer, in welchem das Piano und die drei elliptischen Auslassungspunkte nicht die einzigen leitmotivischen Elemente bleiben werden,</p>
<p>Uggeri, der auf unseren Seiten erstmals im Kontext <a title="CONTROLLED BLEEDING &amp; SPARKLE IN GREY: Perversions of the Aging Savant" href="http://africanpaper.com/2015/06/13/controlled-bleeding-sparkle-in-grey-perversions-of-the-aging-savant/">seiner Combo Sparke in Grey und als Kollaborateur von Controlled Bleeding</a> vorgestellt wurde, hat mit dem &#8220;Growth&#8221; betitelten Werk ein zutiefst persönliches und emotional aufgeladenes Album geschaffen, das in seinen langsamen Bewegungen eine intime Atmosphäre entfaltet. Es ist das dritte Werk einer Trilogie, die 2013 mit „The Next Wait“ begann und sich 2018 mit „My Happiest Consumption“ fortsetzte. Doch während diese Alben eine Vielfalt an Instrumenten und Kollaborationen aufwiesen, konzentriert sich &#8220;Growth&#8221; auf das Klavier, das in Fragmenten und repetitiven Mustern zu hören ist.</p>
<p>Uggeri selbst beschreibt das Album als das bewegendste seiner Karriere, ein Werk, das ihn durch den unmittelbaren Prozess des Spielens am Laptop tief berührt hat. Dabei besteht die Musik nicht aus neu eingespielten Kompositionen, sondern aus bearbeiteten Samples von Klavierstücken, die Uggeri selektiv auswählte, um Momente musikalischer Intensität einzufangen. In seinen eigenen Worten: „Es gibt oft einen bestimmten Moment, eine kleine Sequenz von Noten und Akkorden, in denen ich die Emotionen hinter den Händen am Klavier wirklich fühle. Ich wollte mehr von genau diesen Momenten.“ Dieses Konzept zieht sich durch das gesamte Album: Fragmente, die durch Looping und minimale Effekte zu neuen, meditativen Stücken transformiert werden.</p>
<p>Mit &#8220;&#8230;for the Little Silver Stars&#8221; entfaltet Uggeri eine betont harmonische Szenerie &#8211; hier tritt das Tastenspiel in den Vordergrund, während im leises, wie aus dem Haus nebenan herübergewehtes Rumoren und elektronische Elemente eine fast schwebende, träumerische Stimmung erzeugen. Die repetitiven Muster und die vorsichtigen, fast minimalen Eingriffe schaffen eine beruhigende, auch ausgesprochen dichte Klangwelt. &#8220;&#8230;for the Speeches to the Moon&#8221; gibt ich sehr entrückt und stellt eine fast kindlich anmutende Simplizität ns Zentrum, die &#8211; vielleicht bemerkt man es erst hier &#8211; auch in den anderen Stücken latent vorhanden ist. Das von elektifiziertem Knacken durchzogene &#8220;&#8230;for You Bleeding Goddess&#8221; führt ein Moment des Märchenhaften fort und führt dieses ganz subtil in undefinierbareres Terrain</p>
<p>Das Album erreicht mit &#8220;&#8230;for Daughters and Sons&#8221; (das nicht als einziges Stück Themen der Familie anklingen lässt) seinen Höhepunkt. Die Klänge lassen an die schlichte Schönheit eines Arvo Pärt denken, mit hochtonigen, mollgetränkten Pianoklängen, die sich in ihrer Dekonstruktion einer Nocturne (falls das eine annähernd sinnvolle Beschreibung ist) verlieren. Hier gelingt es Uggeri, die Hörer in einen hypnotischen, zeitlosen Raum zu ziehen, in dem sich die Grenzen zwischen Introspektion und kosmischer Weite auflösen. Der Abschlusstrack, &#8220;&#8230;and Then This Wonder&#8221;, bildet ein kurzes, aber eindringliches Finale. Tremolierende Klänge schweben durch den Raum und hinterlassen einen Hauch von Nostalgie, bevor sie langsam ausklingen – ein Abschluss, der den emotionalen Bogen des Albums zu einem subtil-kraftvollen Ende bringt.</p>
<p>&#8220;Growth&#8221; ist ein Album, das in seiner Reduktion auf das Wesentliche beeindruckt: minimal bearbeitete Klaviersamples, die in ihrer Einfachheit eine tiefe emotionale Wirkung entfalten. Uggeris Ansatz, die Essenz musikalischer Momente einzufangen und diese durch Loops und einfache Effekte in etwas Neues zu verwandeln, verleiht dem Album eine besondere Stimmung. Wie Uggeri selbst erklärt: &#8220;Dieses Album erforscht den geheimnisvollen Prozess des Wachsens in all seinen Facetten durch die Abstraktion von Klaviernoten&#8221;. Es lenkt den Fokus auf kleine, intime Momente, die sich langsam zu etwas Größerem entwickeln – ein stilles und zugleich starkes Werk. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: 13 / Silentes</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2557136453/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>STARLIGHT ASSEMBLY: Starlight And Still Air</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Feb 2022 06:31:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Beacon Sound]]></category>
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		<category><![CDATA[Sparkle In Grey]]></category>
		<category><![CDATA[Starlight Assembly]]></category>
		<category><![CDATA[This Mortal Coil]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter dem Namen Starlight Assembly haben die beiden Musiker und Klangkünstler Matteo Uggeri (u.a. Sparkle in Grey) und Dominic Appleton (ehemals This Mortal Coil, später v.a. Breathless) ein gemeinsames Projekt aus der Taufe gehoben, dessen Debütalbum &#8220;Starlight And Still Air&#8221; &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/02/05/starlight-assembly-starlight-and-still-air/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/01/starlightandstillair.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-28329" title="starlightandstillair" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/01/starlightandstillair-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Unter dem Namen Starlight Assembly haben die beiden Musiker und Klangkünstler Matteo Uggeri (u.a. Sparkle in Grey) und Dominic Appleton (ehemals This Mortal Coil, später v.a. Breathless) ein gemeinsames Projekt aus der Taufe gehoben, dessen Debütalbum &#8220;Starlight And Still Air&#8221; ein Terrain erobert hat, in dem Begriffe wie Postrock, Ambient oder Neoklassik als diffuse Wegweiser auftauchen und doch zu<span id="more-28326"></span> stereotyp wären, um wirklich etwas auszusagen. Es ist das seit längerem erste Werk, auf dem Appletons charakteristisch-fragiler Gesang zu hören ist.</p>
<p>&#8220;Starlight And Still Air&#8221; ist unverkennbar das Werk erfahrener Musiker, gleichwohl es heißt, dass Appleton nach einer längeren musikalischen Pause zunächst unsicher auf Uggeris Angebot einer gemeinsamen Arbeit reagierte und sich erst nach dem Zuspruch seines ehemaligen Bandkollegen und 4AD-Chefs Ivo Watts-Russell mit dem Gedanken an ein neues Album anfreundete. Auf einem elektronischen Fundament, das eine Bandbreite von ambient über experimentell bis poppig abdeckt, ereignen sich eine Vielzahl stilistischer, instrumenteller und stimmungsmäßiger Details, für die auch das elfköpfige Ensemble mehr als ein Shoutout verdient.</p>
<p>Es ist gar nicht so einfach, einzelne Höhepunkte herauszuheben. Da wäre &#8220;Afternoon Update&#8221;, ein spannungsgeladenener Auftakt mit Trommeln und Becken, durch den sich eine wehmütige Melodie zieht und fast schüchtern klingende Worte, denen bald ein Chor Verstärkung gibt; ferner der von einem rauschenden Jazzabend aus der Samplekiste durchzogene Triphop von &#8220;Empty City&#8221;, zu dem Appleton abgeklärte Verse über die Unvorhersehbarkeit alles Zwischenmenschlichen in fast heiterer Leichtigkeit deklamiert; dann der stockende Minimalismus von &#8220;Cold Sun&#8221;, der sich zu einer rührenden Pantomime über die Vergeblichkeit wandelt; oder ein gespenstisches Nachtstück wie „There Is No Crisis To Come“, das einem mit seinen unrbittlichen Loops wie Kälte in die Glieder kriecht und einen am Ende doch mit Trommelwirbeln weckt und alle Verhärtungen durchbricht.</p>
<p>Auch in der zweiten Hälfte des Albums haben die beiden ihre scharfe Munition noch nicht verschossen. Gekonnt verwandeln sich die klassischen Streicher und Klarinetten in &#8220;Looking for Clues&#8221; in den Score eines Hörspiels, in dem einsame Schritte über Kies ins Nirgendwo führen. Auch das epische &#8220;Look What We&#8217;ve Wasted&#8221; ist eine Hymne an die Verwandlung, bei der sakral-besinnliche Chöre in ein stürmisches Allegro führen. &#8220;Bloodlines&#8221;, das zum Abschluss noch in einem Remix von Pan American vorliegt, hält eine seltene Balance zwischen Spannung und meditativer Erdung.</p>
<p>Vielleicht ist es genau diese Klammer, die weite Teile des Albums zusammenhält und ihr ein besonderes atmosphärisches Gepräge gibt. Selbstredend sollte sich Appleton an seinem umtriebigen Partner ein Beispiel nehmen und sich wieder stärker der Musik zuwenden. Beispielsweise in einer festen Band namens Starlight Assembly.</p>
<p><strong>Label: Beacon Sound</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1471661665/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Two Sing Too Swing: Erstes songorientiertes Album von Sparkle in Grey</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Jun 2021 05:10:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Mailänder Matteo Uggeri und Alberto Carozzi bringen ein neues Album ihrer langjährigen Band Sparkle in Grey heraus, dass erstmals durchgehend vokaldominierte Songs enthält. Gastsängerinnen und Sänger wie Kiddycar, Deborah Arnold, Reem Soliman, Maisie, I Camillas, Africa Bambino, Le Forbici &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/06/29/two-sing-too-swing-erstes-songorientiertes-album-von-sparkle-in-grey/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Mailänder Matteo Uggeri und Alberto Carozzi bringen ein neues Album ihrer langjährigen Band Sparkle in Grey heraus, dass erstmals durchgehend vokaldominierte Songs enthält. Gastsängerinnen und Sänger wie Kiddycar, Deborah Arnold, Reem Soliman, Maisie, I Camillas, Africa Bambino, Le Forbici di Manitù und Vasco Viviano steuern Vocals zu den mal kammermusikalischen, mal<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/06/sparkleingreysing.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-26055" title="sparkleingreysing" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/06/sparkleingreysing.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-26054"></span></p>
<p>zwischen Elektronik und Songwriter-Pop rangierenden Stücken bei und sorgen so für ein vielgestaltiges Stimmungsbild. Auf dem bereits auf einer EP erschienene Track &#8220;At the Gate&#8221; übernimmt Carozzi selbst das Mikrophon. Zahlreiche andere Musiker wirken an dem Album mit, das in verschiedenen CD-Editionen bei den Labels Dischi di Plastica, stella*nera, Moving Records &amp; Comics und Grey Sparkle.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=75282654/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/track=1870656378/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p>&#8220;Do Sparkle in Grey sing? In more than 20 years of their career, the voice has been a sort of a hidden element of their music, tracks that can seldom be considered “songs”. But since their birth, friends, collaborators and passers-by have lent their vocal talents to the Milan-based project. Now, in the weird year that is 2021, Sparkle in Grey are finally releasing a whole album of “proper” songs&#8221; (Bandcamp)</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=75282654/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/track=232742611/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>MATTEO UGGERI / MOURNING DOVE: Does The Moon Not Dream</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Jun 2021 03:07:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Alberto Carozzi]]></category>
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		<description><![CDATA[Dass die Zusammenarbeit zwischen Matteo Uggeri und der Autorin Elena Botts alias Mourning Dove so spontan zustande gekommen ist wie es in den Liner Notes ihres gemeinsamen Albums &#8220;Does The Moon Not Dream&#8221; heißt, mag man sich kaum vorstellen. Meist &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/06/26/matteo-uggeri-mourning-dove-does-the-moon-not-dream/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/05/doesthemoonnotdream.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-25406" title="doesthemoonnotdream" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/05/doesthemoonnotdream-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Dass die Zusammenarbeit zwischen Matteo Uggeri und der Autorin Elena Botts alias Mourning Dove so spontan zustande gekommen ist wie es in den Liner Notes ihres gemeinsamen Albums &#8220;Does The Moon Not Dream&#8221; heißt, mag man sich kaum vorstellen. Meist sanfte Sounds verschiedener Umgebungen und Klangfarben, die bei genauerem Hören eine vielfältige Stimmungspalette entfalten, entspanntes<span id="more-25405"></span> Fingerpicking, stimmungsvolle Pianoparts und wehmütige Streicher, in ernsten Tönen vorgetragene Poesie und ein jazzig eingefärbter Sopran: All dies und einiges mehr fügt sich derart passgenau zum Narrativ eines musikalischen Hörspiels zusammen, dass man die dirigierende Hand einer alles im Griff habenden Personen vermutet. Umso schöner, wenn sich so etwas spontan ergibt.</p>
<p>Die ruhige Gangart, mit der das Album startet, sollte nicht hinwegtäuschen über eine unterschwellige Aufgewühltheit, die nie ganz aus der Musik verschwindet und mit einem gewissen stoischen Charakter in den Dialog tritt. Im Opener, dessen Titel &#8220;Modular&#8221; bestens zu seinem kollagenhaften Charakter passt, gibt entspanntes, fast pastorales Gitarrenpicking den Hintergrund für den Sound zielgerichteter Schritte, für ein sanft leuchtendes Dröhnen, das bei genauerem Hinhören eher aufgeweckt als entspannt anmutet &#8211; und für eine fragile Stimme, die fast erschöpft eine Wahrnehmung beschreibt, die die so fragmetiert anmutet wie die Puzzelteile der Musik. Alles wirkt auf spröde Art organisch, auch der wie von einer alten Shellackplatte anmutende Sporan, der in &#8220;Ghosts of Sand&#8221; überleitet und diesem &#8211; entrückt, verschwommen und abgehoben im besten Sinne einen weitaus songhafteren Zug verleiht.</p>
<p>Jeder der Tracks ist voller kleiner klanglicher und atmosphärischer Ideen: Auf Samples basierende Perkussion, die durch manche Stücke peitscht, mäandernde Sounds aus dem Fundus indischer Instrumente, glasklare Pianotupfer, Wind und quietschende Türen. Gedämpfte Bläser in &#8220;Bushwick&#8221;,  Straßensounds in &#8220;Am eleven Hour Sleep&#8221;, tropfendes Nass in dem berührenden &#8220;Mare Aperto&#8221; und &#8220;Bella Ciao, von dem ich nicht sagen kann, ob es mehr als nur von Titel her auf das bekannte Partisanenlied bezug nimmt. Orientalisierende Gitarren in &#8220;Our Lady&#8221; von keinem geringeren als My Dear killer. Dann immer wieder die erschöpfte und doch resolute Rezitation.</p>
<p>Viele dieser Details kehren in der einen oder anderen Abwandlung leitmotivisch wieder, und dies ist nur ein Grund, das Album als Ganzes, als gelungenes musikalisches Hörspiel zu rezipieren. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://adnrecords.com/">Alma De Nieto</a></strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3131437794/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Neue Single von Sparkle in Grey</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Apr 2020 06:30:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Matteo Uggeri]]></category>
		<category><![CDATA[Sparkle In Grey]]></category>

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		<description><![CDATA[Matteo Uggeri arbeitet gerade an dem weiter hinten im Jahr erscheinenden neuen Sparkle in Grey-Album. Mit &#8220;At the Gate&#8221; liegt bereits ein Song der Lombarden in fertig produzierter Form vor, der als Single am 1. Mai zum Download und auf &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2020/04/27/neue-single-von-sparkle-in-grey/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Matteo Uggeri arbeitet gerade an dem weiter hinten im Jahr erscheinenden neuen Sparkle in Grey-Album. Mit &#8220;At the Gate&#8221; liegt bereits ein Song der Lombarden in fertig produzierter Form vor, der als Single am 1. Mai zum Download und auf einer limitierten, handverpackten CD-R herauskommt. Der Erlös kommt einen von der Stadt Mailand ins Leben gerufenen <a href="https://www.comune.milano.it/aree-tematiche/servizi-sociali/fondomutuosoccorso"><span style="text-decoration: underline;">Hilfsfonds</span></a> zugute, die von der Corona-Pandemie betroffenen Personen und Kleinunternehmen unterstützt.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/04/psakleingrey.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-20917" title="psakleingrey" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/04/psakleingrey.png" alt="" width="500" height="528" /></a><span id="more-20916"></span>&#8220;The single will be released in digital format and as a very limited home-made CD-R with paintings by Matteo Uggeri and his two daughters of 6 and 3 years old, Olivia and Nora. All the revenues will go to a charity established by the City of Milan: &#8220;Fondo di Mutuo Soccorso &#8211; Comune di Milano&#8221;, to support those who more than others are now in difficulty by the consequences of the outbreak lockdown.&#8221; (Sparkle in Grey)</p>
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		<title>MATTEO UGGERI: The Next Wait</title>
		<link>https://africanpaper.com/2019/12/14/matteo-uggeri-the-next-wait/</link>
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		<pubDate>Sat, 14 Dec 2019 05:14:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Matteo Uggeri]]></category>
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		<description><![CDATA[Zu den vielen Impulsen, eine künstlerische oder musikalische Arbeit zu erschaffen gehören &#8211; natürlich &#8211; auch persönliche Erfahrungen und intensiv erlebte Abschnitte der Biografie, auch wenn dies nicht immer bewusst vonstatten geht und zur Programmatik erhoben wird wie im Fall &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2019/12/14/matteo-uggeri-the-next-wait/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/11/matteouggeri.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-19362" title="matteouggeri" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/11/matteouggeri-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Zu den vielen Impulsen, eine künstlerische oder musikalische Arbeit zu erschaffen gehören &#8211; natürlich &#8211; auch persönliche Erfahrungen und intensiv erlebte Abschnitte der Biografie, auch wenn dies nicht immer bewusst vonstatten geht und zur Programmatik erhoben wird wie im Fall von Matteo Uggeri. Der Musiker, den viele unserer Leser von seiner Band Sparkle in Grey und deren Kollaboration mit Controlled Bleeding kennen, verarbeitet auf &#8220;The Next Wait&#8221; die Zeit unmittelbar vor<span id="more-19361"></span> der Geburt seines ersten Kindes und die vielen Umstellungen, die diese Umbruchsphase für ihn und sein als spielerisch verstandenes Musikerdasein bedeutete.</p>
<p>Jetzt könnte man das Ganze als nebensächliche Trivia betrachten und sich stattdessen nur auf die Musik konzentrieren, doch Uggeri stellt den thematischen Rahmen neben diese ins Zentrum und gestaltet das Album mittels Tracktitel, Samples und Textmaterial als eine zeitliche Episodenfolge, die ihren Ausgangspunkt da nimmt, wo die Umstellung fast schon als fataler Endpunkt erlebt wird. &#8220;A Lot of Last Things to Be Done&#8230;&#8221; das neben plätscherndem Wasser und gackernden Hühnern mit einem gesummten Kinderlied beginnt, lässt eine ambivalente Stimmung entstehen, indem das nette siestaartige Picking der locker gespannten Gitarrensaiten immer unbestimmter und rauer, der anfangs einlusslende Gesang immer klagender wird. Feldaufhahmen von keuchenden und ratternden Sounds, die wie aus dem Kreissaal wirken, und mysteriöse schritte auf Kies lassen &#8220;Attesa&#8221; mehr wie ein Film ohne Bild als wie ein Hörspiel wirken, und auch der dunkle, eindringliche Gesang von Gastsängerin Dominique Van Cappellen-Waldock bringt keine Klarheit in das düstere Szenario.</p>
<p>Im Zentrum der Platte steht eine Neuinterpretation von &#8220;Family Man&#8221;, der Titeltrack des Black Flag-Albums von 1984 Aus dem rebellischen Spoken Words-Track über das Ende des Rock&#8217;n'Roll aus dem Geiste der Kastration und des Familienidylls wird, u.a. durch nur leichte Modifikationen des Textes, eine derangierte Ballade aus dem Blickwinkel der Frau, die den Swinging Man im Family Man ganz illusionslos weiterleben lässt.</p>
<p>In gebrochener Besinnlichkeit, mit dem mal darkjazzigen, mal kristallin hochtönenden Piano des Japaners Mujika Eisel und smoothen Drones lassen die Tracks der zweiten Seite, auch wenn sie die rumpelnden und plätschernden Samples des ersten Teils mitnehmen, die Szenenfolge zwar ohne Kitsch, doch auch ohne Frust ausklingen. (A. Kaudaht)</p>
<p><strong>Label: Infraction</strong></p>
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		<title>SPARKLE IN GREY: ﺭﺍﺩﻳﻮ ﺇﺯﺩﺍﻍ (Brahim Izdag )</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Jun 2016 05:15:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Alberto Carozzi]]></category>
		<category><![CDATA[Cristiano Lupo]]></category>
		<category><![CDATA[Franz Krostopovic.]]></category>
		<category><![CDATA[Matteo Uggeri]]></category>
		<category><![CDATA[Sparkle In Grey]]></category>

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		<description><![CDATA[Das italienische Kollektiv Sparkle in Grey spricht davon, dass das Material für das neue Album schon in Sessions zu den letzten beiden Alben entstanden ist. Während dieser Aufnahmen habe man bemerkt, wie Elemente anderer musikalischer Kulturen immer mehr in ihre &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2016/06/11/sparkle-in-grey-%ef%ba%ad%ef%ba%8d%ef%ba%a9%ef%bb%b3%ef%bb%ae-%ef%ba%87%ef%ba%af%ef%ba%a9%ef%ba%8d%ef%bb%8d-brahim-izdag/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/06/SIG2016_brahim_cover_300.png"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-12285" title="SIG2016_brahim_cover_300" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/06/SIG2016_brahim_cover_300-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /></a>Das italienische Kollektiv Sparkle in Grey spricht davon, dass das Material für das neue Album schon in Sessions zu den letzten beiden Alben entstanden ist. Während dieser Aufnahmen habe man bemerkt, wie Elemente anderer musikalischer Kulturen immer mehr in ihre Musik eingeflossen seien. Die Band nennt als Bezugspunkte Senegal und Ägypten, Bali sowie Äthiopien, Schottland und Frankreich – um nur ein paar der aufgezählten Länder zu nennen, die verdeutlichen, dass man sich nicht auf einen Kontinent oder Kulturkreis beschränkt.<span id="more-12283"></span></p>
<p>Der dem Album den Titel gebende Brahim Izdag ist bzw. war ein Skiläufer aus Marokko (der bedingt vielleicht als Äquivalent zu Eddie the Eagle gesehen werden kann) und der 1992 bei den olympischen Spielen in Frankreich so oft hinfiel, dass er sich schließlich bewusst dafür entschied, die Ziellinie nicht mehr zu überschreiten. Für Sparkle in Grey ist der Hohn mit dem Izdag (als Fremder in einem fremden Land) überschüttet wurde, unmoralisch und sie sehen ihn zudem als repräsentativ für jemanden, der in dem Bereich, in dem er Anstrengungen unternimmt, kein Zuhause findet. Dabei ziehen sie eine Linie zu sich selbst, da sie ihre Musik als nicht klassifizierbar betrachten- und das in einer Welt (allzu)fester Genregrenzen. Jetzt mag der eine oder andere (vielleicht zu Recht) einwenden, dass es für extreme/experimentelle etc. Bands jedweder Couleur möglich sein kann, in gewissen Nischen zumindest einen Kultstaus und Hörer zu erreichen, allerdings sollte man nicht vergessen, dass auch dann oftmals gewisse (Genre-)Regeln eingehalten werden, die Musik auf gewisse Weise berechenbar sein muss. Schaut man sich die Entwicklung von Controlled Bleeding an (mit denen Sparkle in Grey sich vor einiger Zeit <a href="http://africanpaper.com/2015/06/13/controlled-bleeding-sparkle-in-grey-perversions-of-the-aging-savant/">eine CD</a> geteilt haben), dann sollte klar werden, dass häufige Genrewechsel einen hohen Zuspruch nicht unbedingt begünstigen.</p>
<p>ﺭﺍﺩﻳﻮ ﺇﺯﺩﺍﻍ (Brahim Izdag )ist dann auch ein Album, das schwer zu kategorisieren ist. Auf „Gobbastan Part I“ wird eine traurige Geige mit Feldaufnahmen kombiniert, eine E-Gitarre setzt ein, „Grey Riot“ lässt an einen Tanz im schottischen Moor denken, während man auf „Minka Minka“ Romaeinflüsse hört. Auf den zwei Teilen von „Iurop is a Madness“ wird über dezentem Bass und Perkussion gerappt. Das leicht jazzige „Song for Clair Patterson“ mit seiner erratischen Mischung aus flüsternden Stimmen, an der Grenze des Atonalen spielendem Saxophon und Perkussion ist mein Favorit. Alle Stücke wirken offen, transparent, im positiven Sinne etwas unfertig, ganz so, als wolle man zeigen, dass nichts endgültig abgeschlossen, beendet ist.</p>
<p>Natürlich ist das kein Album für all diejenigen, die (noch immer) Ideen von (nicht nur musikalischer) Reinheit haben oder deren Blutdruck wegen Fußballerbildern auf Kinderschokolade in die Höhe schießt. Schöne Platte. (M.G.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://oldbicyclerecords.blogspot.it/">Old Bicycle Records</a>, <a href="http://www.greysparkle.com/">Grey Sparkle</a>, Moving Records &amp; Comics</strong></p>
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		<title>CONTROLLED BLEEDING &amp; SPARKLE IN GREY: Perversions of the Aging Savant</title>
		<link>https://africanpaper.com/2015/06/13/controlled-bleeding-sparkle-in-grey-perversions-of-the-aging-savant/</link>
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		<pubDate>Sat, 13 Jun 2015 03:10:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Controlled Bleeding]]></category>
		<category><![CDATA[Joe Papa]]></category>
		<category><![CDATA[Mike Bazini]]></category>
		<category><![CDATA[Off Records]]></category>
		<category><![CDATA[Paul Lemos]]></category>
		<category><![CDATA[Sparkle In Grey]]></category>
		<category><![CDATA[Tony Meola]]></category>

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		<description><![CDATA[Vergangenes Jahr konnte man auf der Facebook-Seite Controlled Bleedings einen Post von Paul Lemos lesen, in dem dieser das Ende der Band verkündete, zu frustriert schien er darüber zu sein, dass das Publikum die vielen musikalischen Ha(c)kenschläge nicht (mehr) mitzumachen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2015/06/13/controlled-bleeding-sparkle-in-grey-perversions-of-the-aging-savant/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/06/cboff.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-10404" title="cboff" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/06/cboff-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Vergangenes Jahr konnte man auf der Facebook-Seite Controlled Bleedings einen Post von Paul Lemos lesen, in dem dieser das Ende der Band verkündete, zu frustriert schien er darüber zu sein, dass das Publikum die vielen musikalischen Ha(c)kenschläge nicht (mehr) mitzumachen schien. Kurz darauf verschwand dieser Post wieder und nun melden sich Controlled Bleeding mit einer Split-CD mit Sparkle In Grey zurück, auf der man den Eindruck hat, mit den hier versammelten Tracks wolle Lemos zeigen, dass er sich um Erwart(ungshalt)ungen und Kohärenz noch immer nicht schert.<span id="more-10403"></span></p>
<p>Auf dem „Intro“ ist der vor einigen Jahren verstorbene Joe Papa inmitten hektischer, kurz vor der Eruption stehender Free Jazz-Momente zu hören, „Garage Dub“ist eine treibende instrumentale Progressiverocknummer -eingespielt von Lemos, Mike Bazini und Tony Meola, der schon zur allerersten Bandinkarnation gehörte -, Musik also, mit der Controlled Bleeding Ende der 70er debütierten, bevor sie wenige Jahre später mit Harschnoiseeruptionen die Ohren vieler Zuhörer an die Grenzen der Belastbarkeit brachten. „Springtime in Brooklyn“ dagegen ist eine entspannte chillige Ambientnummer, „Perks Pt. 1“ vielleicht ein Hinweis auf eine (weitere) mögliche Entwicklung: Das Stück beginnt mit harschem, verzerrtem Noise, der kurz denken lässt, hier sollten die Anfänge neu- und wiederbelebt werden, dann aber kommt im weiteren Verlauf eine verzerrte E-Gitarre dazu, die das Stück trotz aller Brachialität musikalischer macht als das in den frühen 80ern entstandene Material, das demnächst in einer 7-CD-Box teilweise wiederveröffentlicht werden soll. „Birdcanned Pt. 2“ schließlich lässt an die Freejazzhysterie von Lemos&#8217; und Papas Projekt Breast Fed Yak denken.</p>
<p>Sparkle in Grey, die seit weit über zehn Jahren aktiven Italiener, die auf zahlreichen Veröffentlichungen einen originellen und ganz eigenen Postrock (ein)gespielt haben und in deren Diskographie sich auch eine Zusammenarbeit mit Maurizio Bianchi findet, klingen beim ersten Hören wesentlich homogener: Allein schon, dass es sich um vier Teile eines Stücks namens „Idiot Savant“ handelt, legt das nahe: „Pt. 1“ beginnt mit einer simplen, melancholischen Klavierfigur, zu der eine Geige hinzukommt und geht fließend in „Pt. 2“ über, ein Bass und dezente Perkussion setzen ein und verdichten sich gegen Ende, so dass man glaubt, einer kammermusikalischen Version von GYBE zuzuhören. „Pt. 3“ knüpft daran an, während  „Pt. 4“ mit seiner kargen Perkussion und dem Fehlen melodischer Momente anfangs herausfällt, bevor im weiteren Verlauf auch hier wieder Klavier und Geige einsetzen und auf den ersten Teil verweisen. Als letzten Sparkle In Grey-Track gibt es das Bonusstück „Mevlano Pt. 1“: unruhige Drones, verhallte Geräusche, Perkussionstupfer. Controlled Bleeding beenden das Album dann mit „Live in Brooklyn“.</p>
<p>„Perversions of the Aging Savant“ ist eine durchgängig starke Veröffentlichung, die manchen eventuell fragen lässt, wie das alles zusammenpasst. Vielleicht hängt das aber auch einfach nur mit einer – wäre man kulturpessimistisch, würde man sagen <em>zunehmenden</em> &#8211; Gleich- und Stromlinienförmigkeit zusammen, die nicht nur den Mainstream, sondern auch Teile der Subkultur und der scheinbar randständigen Musik prägen. (M.G.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://off-recordlabel.blogspot.de/">Off Records</a></strong></p>
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