<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>African Paper &#187; Starlight Assembly</title>
	<atom:link href="http://africanpaper.com/tag/starlight-assembly/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://africanpaper.com</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Sat, 04 Apr 2026 05:43:57 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2</generator>
		<item>
		<title>MATTEO UGGERI: Growth</title>
		<link>https://africanpaper.com/2025/01/11/matteo-uggeri-growth/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2025/01/11/matteo-uggeri-growth/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 11 Jan 2025 02:03:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[13]]></category>
		<category><![CDATA[Grey Sparkle]]></category>
		<category><![CDATA[Matteo Uggeri]]></category>
		<category><![CDATA[Open to the Sea]]></category>
		<category><![CDATA[Silentes]]></category>
		<category><![CDATA[Sparkle In A Voice]]></category>
		<category><![CDATA[Sparkle In Grey]]></category>
		<category><![CDATA[Spring Quintet]]></category>
		<category><![CDATA[Starlight Assembly]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=43206</guid>
		<description><![CDATA[Leise, geerdete Gitarrenschläge und ein zartes, fast unmerkliches Rauschen erzeugen eine intime, kontemlative Stimmung. Langsam und in immer noch maßvoller Zurückhaltung füllt sich der Raum mit kratzigen Texturen, bis der Sound eines Klaviers subtil in den Vordergrund tritt. Eine gewisse &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/01/11/matteo-uggeri-growth/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/10/growth.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-43209" title="growth" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/10/growth-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Leise, geerdete Gitarrenschläge und ein zartes, fast unmerkliches Rauschen erzeugen eine intime, kontemlative Stimmung. Langsam und in immer noch maßvoller Zurückhaltung füllt sich der Raum mit kratzigen Texturen, bis der Sound eines Klaviers subtil in den Vordergrund tritt. Eine gewisse Spannung entsteht, die dennoch eine geduldige Behutsamkeit transportiert. &#8220;Observing, Waiting for&#8230;&#8221;, heißt passenderweise das Eröffnungsstück von <span id="more-43206"></span>Matteo Uggeris aktuellem Longplayer, in welchem das Piano und die drei elliptischen Auslassungspunkte nicht die einzigen leitmotivischen Elemente bleiben werden,</p>
<p>Uggeri, der auf unseren Seiten erstmals im Kontext <a title="CONTROLLED BLEEDING &amp; SPARKLE IN GREY: Perversions of the Aging Savant" href="http://africanpaper.com/2015/06/13/controlled-bleeding-sparkle-in-grey-perversions-of-the-aging-savant/">seiner Combo Sparke in Grey und als Kollaborateur von Controlled Bleeding</a> vorgestellt wurde, hat mit dem &#8220;Growth&#8221; betitelten Werk ein zutiefst persönliches und emotional aufgeladenes Album geschaffen, das in seinen langsamen Bewegungen eine intime Atmosphäre entfaltet. Es ist das dritte Werk einer Trilogie, die 2013 mit „The Next Wait“ begann und sich 2018 mit „My Happiest Consumption“ fortsetzte. Doch während diese Alben eine Vielfalt an Instrumenten und Kollaborationen aufwiesen, konzentriert sich &#8220;Growth&#8221; auf das Klavier, das in Fragmenten und repetitiven Mustern zu hören ist.</p>
<p>Uggeri selbst beschreibt das Album als das bewegendste seiner Karriere, ein Werk, das ihn durch den unmittelbaren Prozess des Spielens am Laptop tief berührt hat. Dabei besteht die Musik nicht aus neu eingespielten Kompositionen, sondern aus bearbeiteten Samples von Klavierstücken, die Uggeri selektiv auswählte, um Momente musikalischer Intensität einzufangen. In seinen eigenen Worten: „Es gibt oft einen bestimmten Moment, eine kleine Sequenz von Noten und Akkorden, in denen ich die Emotionen hinter den Händen am Klavier wirklich fühle. Ich wollte mehr von genau diesen Momenten.“ Dieses Konzept zieht sich durch das gesamte Album: Fragmente, die durch Looping und minimale Effekte zu neuen, meditativen Stücken transformiert werden.</p>
<p>Mit &#8220;&#8230;for the Little Silver Stars&#8221; entfaltet Uggeri eine betont harmonische Szenerie &#8211; hier tritt das Tastenspiel in den Vordergrund, während im leises, wie aus dem Haus nebenan herübergewehtes Rumoren und elektronische Elemente eine fast schwebende, träumerische Stimmung erzeugen. Die repetitiven Muster und die vorsichtigen, fast minimalen Eingriffe schaffen eine beruhigende, auch ausgesprochen dichte Klangwelt. &#8220;&#8230;for the Speeches to the Moon&#8221; gibt ich sehr entrückt und stellt eine fast kindlich anmutende Simplizität ns Zentrum, die &#8211; vielleicht bemerkt man es erst hier &#8211; auch in den anderen Stücken latent vorhanden ist. Das von elektifiziertem Knacken durchzogene &#8220;&#8230;for You Bleeding Goddess&#8221; führt ein Moment des Märchenhaften fort und führt dieses ganz subtil in undefinierbareres Terrain</p>
<p>Das Album erreicht mit &#8220;&#8230;for Daughters and Sons&#8221; (das nicht als einziges Stück Themen der Familie anklingen lässt) seinen Höhepunkt. Die Klänge lassen an die schlichte Schönheit eines Arvo Pärt denken, mit hochtonigen, mollgetränkten Pianoklängen, die sich in ihrer Dekonstruktion einer Nocturne (falls das eine annähernd sinnvolle Beschreibung ist) verlieren. Hier gelingt es Uggeri, die Hörer in einen hypnotischen, zeitlosen Raum zu ziehen, in dem sich die Grenzen zwischen Introspektion und kosmischer Weite auflösen. Der Abschlusstrack, &#8220;&#8230;and Then This Wonder&#8221;, bildet ein kurzes, aber eindringliches Finale. Tremolierende Klänge schweben durch den Raum und hinterlassen einen Hauch von Nostalgie, bevor sie langsam ausklingen – ein Abschluss, der den emotionalen Bogen des Albums zu einem subtil-kraftvollen Ende bringt.</p>
<p>&#8220;Growth&#8221; ist ein Album, das in seiner Reduktion auf das Wesentliche beeindruckt: minimal bearbeitete Klaviersamples, die in ihrer Einfachheit eine tiefe emotionale Wirkung entfalten. Uggeris Ansatz, die Essenz musikalischer Momente einzufangen und diese durch Loops und einfache Effekte in etwas Neues zu verwandeln, verleiht dem Album eine besondere Stimmung. Wie Uggeri selbst erklärt: &#8220;Dieses Album erforscht den geheimnisvollen Prozess des Wachsens in all seinen Facetten durch die Abstraktion von Klaviernoten&#8221;. Es lenkt den Fokus auf kleine, intime Momente, die sich langsam zu etwas Größerem entwickeln – ein stilles und zugleich starkes Werk. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: 13 / Silentes</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2557136453/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2025/01/11/matteo-uggeri-growth/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>STARLIGHT ASSEMBLY: Starlight And Still Air</title>
		<link>https://africanpaper.com/2022/02/05/starlight-assembly-starlight-and-still-air/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2022/02/05/starlight-assembly-starlight-and-still-air/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 05 Feb 2022 06:31:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Beacon Sound]]></category>
		<category><![CDATA[Breathless]]></category>
		<category><![CDATA[Dominic Appleton]]></category>
		<category><![CDATA[Matteo Uggeri]]></category>
		<category><![CDATA[Sparkle In Grey]]></category>
		<category><![CDATA[Starlight Assembly]]></category>
		<category><![CDATA[This Mortal Coil]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=28326</guid>
		<description><![CDATA[Unter dem Namen Starlight Assembly haben die beiden Musiker und Klangkünstler Matteo Uggeri (u.a. Sparkle in Grey) und Dominic Appleton (ehemals This Mortal Coil, später v.a. Breathless) ein gemeinsames Projekt aus der Taufe gehoben, dessen Debütalbum &#8220;Starlight And Still Air&#8221; &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/02/05/starlight-assembly-starlight-and-still-air/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/01/starlightandstillair.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-28329" title="starlightandstillair" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/01/starlightandstillair-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Unter dem Namen Starlight Assembly haben die beiden Musiker und Klangkünstler Matteo Uggeri (u.a. Sparkle in Grey) und Dominic Appleton (ehemals This Mortal Coil, später v.a. Breathless) ein gemeinsames Projekt aus der Taufe gehoben, dessen Debütalbum &#8220;Starlight And Still Air&#8221; ein Terrain erobert hat, in dem Begriffe wie Postrock, Ambient oder Neoklassik als diffuse Wegweiser auftauchen und doch zu<span id="more-28326"></span> stereotyp wären, um wirklich etwas auszusagen. Es ist das seit längerem erste Werk, auf dem Appletons charakteristisch-fragiler Gesang zu hören ist.</p>
<p>&#8220;Starlight And Still Air&#8221; ist unverkennbar das Werk erfahrener Musiker, gleichwohl es heißt, dass Appleton nach einer längeren musikalischen Pause zunächst unsicher auf Uggeris Angebot einer gemeinsamen Arbeit reagierte und sich erst nach dem Zuspruch seines ehemaligen Bandkollegen und 4AD-Chefs Ivo Watts-Russell mit dem Gedanken an ein neues Album anfreundete. Auf einem elektronischen Fundament, das eine Bandbreite von ambient über experimentell bis poppig abdeckt, ereignen sich eine Vielzahl stilistischer, instrumenteller und stimmungsmäßiger Details, für die auch das elfköpfige Ensemble mehr als ein Shoutout verdient.</p>
<p>Es ist gar nicht so einfach, einzelne Höhepunkte herauszuheben. Da wäre &#8220;Afternoon Update&#8221;, ein spannungsgeladenener Auftakt mit Trommeln und Becken, durch den sich eine wehmütige Melodie zieht und fast schüchtern klingende Worte, denen bald ein Chor Verstärkung gibt; ferner der von einem rauschenden Jazzabend aus der Samplekiste durchzogene Triphop von &#8220;Empty City&#8221;, zu dem Appleton abgeklärte Verse über die Unvorhersehbarkeit alles Zwischenmenschlichen in fast heiterer Leichtigkeit deklamiert; dann der stockende Minimalismus von &#8220;Cold Sun&#8221;, der sich zu einer rührenden Pantomime über die Vergeblichkeit wandelt; oder ein gespenstisches Nachtstück wie „There Is No Crisis To Come“, das einem mit seinen unrbittlichen Loops wie Kälte in die Glieder kriecht und einen am Ende doch mit Trommelwirbeln weckt und alle Verhärtungen durchbricht.</p>
<p>Auch in der zweiten Hälfte des Albums haben die beiden ihre scharfe Munition noch nicht verschossen. Gekonnt verwandeln sich die klassischen Streicher und Klarinetten in &#8220;Looking for Clues&#8221; in den Score eines Hörspiels, in dem einsame Schritte über Kies ins Nirgendwo führen. Auch das epische &#8220;Look What We&#8217;ve Wasted&#8221; ist eine Hymne an die Verwandlung, bei der sakral-besinnliche Chöre in ein stürmisches Allegro führen. &#8220;Bloodlines&#8221;, das zum Abschluss noch in einem Remix von Pan American vorliegt, hält eine seltene Balance zwischen Spannung und meditativer Erdung.</p>
<p>Vielleicht ist es genau diese Klammer, die weite Teile des Albums zusammenhält und ihr ein besonderes atmosphärisches Gepräge gibt. Selbstredend sollte sich Appleton an seinem umtriebigen Partner ein Beispiel nehmen und sich wieder stärker der Musik zuwenden. Beispielsweise in einer festen Band namens Starlight Assembly.</p>
<p><strong>Label: Beacon Sound</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1471661665/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2022/02/05/starlight-assembly-starlight-and-still-air/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
