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	<title>African Paper &#187; Stella Chiweshe</title>
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		<title>STELLA CHIWESHE: Ambuya!</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Feb 2021 06:21:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[3 Mustaphas 3]]></category>
		<category><![CDATA[Piranha Records]]></category>
		<category><![CDATA[Stella Chiweshe]]></category>

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		<description><![CDATA[Die 1946 geborene Stella Chiweshe ist die erste weibliche Mbire-Spielerin Zimbabwes und der Welt und hat bereits in jungen Jahren mit einigen kulturellen Tabus gebrochen. Das hierzulande wenig bekannte Instrument ist den Xylophonen verwandt und wurde im Südosten Afrikas traditionell &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/02/13/stella-chiweshe-ambuya/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/01/stellachiwesheambuya.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-23670" title="stellachiwesheambuya" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/01/stellachiwesheambuya-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Die 1946 geborene Stella Chiweshe ist die erste weibliche Mbire-Spielerin Zimbabwes und der Welt und hat bereits in jungen Jahren mit einigen kulturellen Tabus gebrochen. Das hierzulande wenig bekannte Instrument ist den Xylophonen verwandt und wurde im Südosten Afrikas traditionell nur bei religiösen Veränderungen und ausschließlich von Männern gespielt.<span id="more-23668"></span></p>
<p>In der Spätphase der britischen Kolonialzeit, als Zimbabwe noch Rhodesien genannt wurde, war das Spiel auf dem Instrument sogar ganz untersagt, da man die traditionellen Rituale für subversiv hielt. Als Chiweshe in den 70ern ihre ersten Auftritte und Aufnahmen hatte, musste sie also gesetzliche, religiöse und geschlechterspezifische Barrieren überwinden &#8211; was ihr trotz Widerstand gelang, und mit einer Reihe an Singles wurde sie in ihrer Heimatregion schnell zum Star. Der internationale Durchbruch gelang ihr dann gut ein Jahrzehnt später, als sie bereits in Berlin eine zweite Heimat gefunden und zahlreiche Kontakte geknüpft hatte, mit dem Album &#8220;Ambuya?&#8221;.</p>
<p>Auch das Album brach wieder mit Gewohnheiten, denn anders als (auch auf ihren eigenen früheren Aufnahmen) üblich, nahm sie ihr Instrument diesmal mit elektronischer Verstärkung und begleitet von der Band 3 Mustapha 3 auf. Einmal mehr kam durch sie frischer Wind in die Mbire-Musik, und wieder wurde ihr Mut von Erfolg gekrönt.</p>
<p>Schon auf den frühen Singles fiel die angeregte Heiterkeit der Musik aks erstes ins Auge, und auch hier entfaltet sich über den warmen Klang des Instruments, das Melodie und Rhythmus zugleich hervorbringt, und die helle, bisweilen etwas heisere Stimme eine positive, gelöste Atmosphäre. Unabhängig von der wechselvollen Gangart denkt man bei der Musik sofort ans Tanzen, zugleich aber versprühen die Songs eine Tiefe, die den spirituellen Ursprung des Stils durchscheinen lassen, ohne ihn im geringsten zu trivialisieren. Lässt man sich von der Stimmung mitreißen, können einem die Songs wie aus einem Guss erscheinen, doch mit der Zeit offenbaren sie alle über die Takte, die Melodien und das Tempo ihren jeweiligen Charakter, und das wäre auch ohne Begleitung so.</p>
<p>Durch die Mitwirkung von 3 Mustapha 3 gerät alles freilich noch wechselhafter<br />
Die Rhythmen der perkussiv gespielten Mbire bekommen durch Drums und Rasseln eine neue Wirkung, die an manchen Stellen die Tanzbarkeit steigert, an anderen aber auch eine leichte Sperrigkeit erzeugen. Durch die Einbettung in dezente Ekektronik entstehen teils dub-lastige Effekte, und aufgrund der wechselnden Fülle der Instrumentalbegleitung bekommt der Gesang, der an ausgesuchten Stellen in Call and Response-Dialog mit männlichen Vokalisten tritt, eine spannende Dramaturgie. All dies wahrt eine große Stimmigkeit und konnte seinerzeit nicht unbemerkt bleiben. Das Album wurde in den alternativen World Music-Communites ein Hit, und ein Jahr drauf konnte Chiweshe ihre Musik in einer John Peel-Session vorstellen.</p>
<p>Nachdem Glitterbeat bereits vor gut zwei Jahren die frühen Singles auf einer Compilation herausbrachten, legt ihr Stammlabel Piranha nun mit einer auf Basis der analogen Tapes remasterten Fassung von &#8220;Ambuya!&#8221;, und bei dem Ausrufezeichen ist mir an der Stelle kein Tippfehler unterlaufen. Da das Wort in der Sprache der Shone-Volksgruppe Großmutter bedeutet, könnte es auf das Lebensalter der Musikerin gemünzt sein, naheliegender ist die Referenz auf Ambuya Nehanda, eine lokale Freiheitskämpferin des 19. Jahrhunderts, die Chiweshe bereits in einem Film verkörperte.</p>
<p>Als Bonus sind die Tracks aus der besagten Peel-Session angehängt, die mit anderer Besetzung eingespielt wurden, sich stilistisch aber gut ins Bild einfügen. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="https://www.piranha.de/piranha_arts_ag/stella_chiweshe_1/ambuya">Piranha Records</a></strong></p>
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		<title>Stella Chiweshe auf der Zehnjahresfeier des Berliner Savvy Contemporary</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Dec 2019 14:46:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[SAVVY Contemporary]]></category>
		<category><![CDATA[Silent Green]]></category>
		<category><![CDATA[Stella Chiweshe]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit den frühen Siebzigern spielt die aus Simbabwe stammende Stella Chiweshe ein dem Xylophon verwandtes Instrument namens Mbire, das ursprünglich inr ein rituellen Zusammenhängen verwendet wurde und erst in Chiweshes Generation auch auf Konzerten gespielt wurde &#8211; in ihren Songs &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2019/12/06/stella-chiweshe-auf-der-zehnjahresfeier-des-berliner-savvy-contemporary/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit den frühen Siebzigern spielt die aus Simbabwe stammende Stella Chiweshe ein dem Xylophon verwandtes Instrument namens Mbire, das ursprünglich inr ein rituellen Zusammenhängen verwendet wurde und erst in Chiweshes Generation auch auf Konzerten gespielt wurde &#8211; in ihren Songs trifft das Instrument auf Rasseln und v.a. ihren beschwörenden und doch heiteren Gesang. Ihre frühen Singles wurden vor gut einem Jahr auf einer Compilation neu herausgebracht. Am 8. Dezember ist Stella Chiweshe neben vielen anderen Acts live auf dem Jubiläum des Artspace und Veranstaltungsortes SAVVY Contemporary in Berlin zu sehen. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/12/stella-chiweshe-kasahwa-early-singles.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-19689" title="stella-chiweshe-kasahwa-early-singles" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/12/stella-chiweshe-kasahwa-early-singles.jpg" alt="" width="600" height="600" /></a></p>
<p><span id="more-19665"></span>Sonntag <a href="https://perfect-seo.de/index.html">putty</a> , 08.12.2019<br />
SAVVY Contemporary<br />
Plantagenstraße 31<br />
13347 Berlin</p>
<p><strong><a href="https://www.facebook.com/events/589140621845011/">Event @ Facebook mit Informationen zum Ort und den auftretenden Acts </a></strong></p>
<p><a href="http://africanpaper.com/2018/09/29/stella-chiweshe-kasahwa-early-singles/"><strong>Stella Chiweshe @ African Paper</strong> </a></p>
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		<title>STELLA CHIWESHE: Kasahwa (Early Singles)</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Sep 2018 06:46:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Glitterbeat]]></category>
		<category><![CDATA[Stella Chiweshe]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Musik, die Stella Chiweshe seit den frühen Siebzigern spielt, stand in ihrer Heimat Simbabwe und in der Tradition der Shona-Volksgruppe ursprünglich in einem rein sakralen, rituellen Kontext. Nach dem Tod eines Angehörigen soll dessen Seele vom ziellosen Umherwandern bewahrt &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2018/09/29/stella-chiweshe-kasahwa-early-singles/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/07/stella-chiweshe-kasahwa-early-singles.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-16038" title="stella-chiweshe-kasahwa-early-singles" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/07/stella-chiweshe-kasahwa-early-singles-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Die Musik, die Stella Chiweshe seit den frühen Siebzigern spielt, stand in ihrer Heimat Simbabwe und in der Tradition der Shona-Volksgruppe ursprünglich in einem rein sakralen, rituellen Kontext. Nach dem Tod eines Angehörigen soll dessen Seele vom ziellosen Umherwandern bewahrt und wieder in den Familienkreis zurückgeholt werden. Angerufen wird die Seele mit ausgiebigen Tänzen und einer rituellen Musik, die auf Gesängen, Rasseln und Mbira basiert &#8211; letzteres eine den Xylophonen verwandte<span id="more-16037"></span> Klangplatte mit zweiundzwanzig (oder bei größeren Geräten achtundzwanzig) Eisenlamellen, mit der per Hand ein Klang erzeugt wird, der Rhythmus und Melodie zu einer untrennbaren Einheit werden lässt. Unter der englischen Kolonialherrschaft, die bis in die Siebziger reichte, waren solche Rituale offiziell nicht erlaubt und wurden nur unter der Hand, bestenfalls als offenes Geheimnis, durchgeführt.</p>
<p>Als die junge Stella Chiweshe, die in ihrer Kindheit mit westlicher Musik sozialisiert wurde, ihr Interesse an der Mbire-Musik entdeckte, war diese zudem eine reine Männerdomäne, und dass sich schwer ein Lehrer für sie finden ließ, verschaffte ihr keinen leichten Start. Doch Hartnäckigkeit zahlte sich aus, und als 1974 ihre erste Single erschien und Chiweshe auch außerhalb ihrer Heimat solo oder mit Band zu touren begann, war es nur noch eine Frage der Zeit, bis sie internationale Bekanntheit erlangte und in ihrer Region im südlichen Teil Afrikas, ein Star wurde. Doch auch als Medium der Bira-Zeremonie erlangte sie mit der Zeit Anerkennung, so dass ihre Geschichte auch die Geschichte einer Brücke zwischen dem Heiligen und Profanen darstellt, die im Kontext ihrer Kultur ohnehin in vielen Bereichen bestand.</p>
<p>Auf &#8220;Kasahwa&#8221; sind nun acht vergriffene Singles aus den Siebzigern und Achtzigern auf CD und LP wiederveröffentlicht worden. Viele der Songs haben laut Liner-notes einen magischen Hintergrund. &#8220;Ratidzo&#8221; etwa soll zu Handlungen motivieren, die die Naturgesetze umgehen, &#8220;Chipindura&#8221; besingt ein Kraut, das Gegenstände verwandelt, und auch &#8220;Mayaya&#8221; steht im Zusammenhang mit verschiedenen Heilkräutern. Interessant ist dabei jedesmal, dass sich der okkulte Hintergrund nie in Pathos und Düsternis ausdrückt, sondern stets entspannt und heiter daherkommt, oft in einfach anmutenden Takten und Melodiebögen, doch bei genauerem Hinhören entdeckt man in einigen Songs ein unterschwelliges Drängen und eine Entgrenztheit, die den Stücken dann doch einen doppelten Boden gibt. Obwohl die Songs auch für ungeübte Ohren eine unverkennbare Handschrift tragen, stechen doch immer wieder einzelne Komponenten heraus wie das stimmungvolle Jodeln im abschließenden &#8220;Nhemamusasa&#8221; oder die polyrhythmischen Passagen in &#8220;Mayaya&#8221; oder im Titelsong, in denen die Mbire und die Rassel zwei unterschiedliche Rhythmen anstimmen. Ihre gemeinsame Wirkung entfalten sie erst, wenn man sich bewusster darauf einlasst. .</p>
<p>Die gerade erschienene Compilation ist nicht nur ein guter Einstieg in das Werk der heute 70jährigen Wahlberlinerin, sondern auch in einen faszinierenden und komplexen Kulturzusammenhang, in dem sich Magie und Alltag, Tradition und moderne Populärkultur auf ganz eigene Art überlappen. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://glitterbeat.com/">Glitterbeat</a></strong></p>
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