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	<title>African Paper &#187; Stephan Spreer</title>
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		<title>CASIA: Feuer Wasser Sturm</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Jun 2021 01:56:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Casia]]></category>
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		<description><![CDATA[Vielleicht trägt der Titel &#8220;Feuer Wasser Sturm&#8221; seinen Teil dazu bei, dass die Musik Casias so starke sinnliche und emotionale Assoziationen weckt. Man denkt an Elemente im physikalischen und im metaphorischen Sinne, an Elemente in tosendem Aufruhr, aber auch an &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/06/05/casia-feuer-wasser-sturm/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/05/casiafeuerwassersturm.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-25546" title="casiafeuerwassersturm" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/05/casiafeuerwassersturm-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Vielleicht trägt der Titel &#8220;Feuer Wasser Sturm&#8221; seinen Teil dazu bei, dass die Musik Casias so starke sinnliche und emotionale Assoziationen weckt. Man denkt an Elemente im physikalischen und im metaphorischen Sinne, an Elemente in tosendem Aufruhr, aber auch an die Ruhe vor und nach dem Sturm.<span id="more-25545"></span></p>
<p>Casia ist das Soloprojekt des Llovespell- und Sunday Strain-Gründers Stephan Spreer, und &#8220;Feuer Wasser Sturm&#8221; ist ein Ambient-Album, wie jedes Ambient-Album sein sollte. Es beginnt mit langgezogenen Flächen, die wie ein Schiff durch Gewässer voller Packeis gleiten und mit der Zeit immer mehr kleine Details an die Oberfläche ziehen.</p>
<p>Die Nähe zum Sound von Llovespell ist fast durchgehend spürbar, ähnlich wie bei deren aktueller CD entfaltet sich hier eine fast winterliche Unterkühltheit, die unter einer hauchdünnen, aber nicht für jedes Auge zu durchdringenden Schicht eine feinfühlige Schwermut offenbart. Und erneut muss ich, v.a. bei Tracks wie &#8220;I Step Outside Myself&#8221;, dem fast folkig angehauchten &#8220;Sofia in the Morning&#8221; mit seinen flötenartigen Ornamenten oder dem Ohrwurm &#8220;In the Storm of Roses&#8221;, wo durch dezente Rhythmen und Melodietupfer ein Hauch von Weltmusik in die organisch anmutenden Synthies kommt, an Anna Strom und das Transmillenial Consortium denken, wo ähnlich Stimmungsbilder in verhallten Ambient gegossen wurden. Die Assoziation zu den Amethystfälschern Coil ist an diesen Stellen sicher ebenso legitim.</p>
<p>Solche Stimmungsbilder, die immer eine Spur zu komplex ausfallen für reinen Eskapismus, werden kontrastiert durch gut dosierte Sperrigkeiten, die in manchen Momenten &#8211; &#8220;Avalanche Cloudrunner&#8221; &#8211; ganz unverfroren die Noisegrenze überschreiten.</p>
<p>&#8220;Feuer Wasser Sturm&#8221; entstand im letzten Jahr als Soundtrack zu einer Ausstellung der Malerin und Neo Rauch-Schülerin Mandy Kunze in der Leipziger Baumwollspinnerei &#8211; eines ihrer Werke ziert auch das Cover der CD, und wer über die Künstlerin recherchiert, sollte sich durch gelegentliche Variationen ihres Namens nicht um eine interessante Überraschung bringen lassen. Obwohl Bild und Klang hier wunderbar zusammenpassen und sich mit weiteren Bedeutungsnuancen bereichern, funktioniert die Begleitmusik auch unabhängig davon als gelungenes Ambient-Album. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Wrotycz</strong></p>
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		<title>LLOVESPELL: That Summer There Was No Honey</title>
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		<pubDate>Sat, 15 May 2021 05:45:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Obwohl viele es versuchen, gelingt es nur wenigen, das oft so widersprüchliche Emotionsgemisch, das im New Wave der frühen 80er perfektioniert wurde, zu neuem Leben zu erwecken: eine hypnotisierende Monotonie, die resigniert und aufwühlend zugleich sein kann, eine Mixtur aus &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/05/15/llovespell-that-summer-there-was-no-honey/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/05/llovespellthatsummertherewasnohoney.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-25433" title="llovespellthatsummertherewasnohoney" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/05/llovespellthatsummertherewasnohoney-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Obwohl viele es versuchen, gelingt es nur wenigen, das oft so widersprüchliche Emotionsgemisch, das im New Wave der frühen 80er perfektioniert wurde, zu neuem Leben zu erwecken: eine hypnotisierende Monotonie, die resigniert und aufwühlend zugleich sein kann, eine Mixtur aus Klängen, Stimme und Worten, die oberflächlich betrachtet reduziert und kühl wirkt, bei genauerem Hinhören aber eine große Feinfühligkeit offenbart.<span id="more-25432"></span> Ich weiß nicht, inwiefern die Leipziger von Llovespell irgendetwas wiederbeleben wollen oder diesbezüglich überhaupt ein Konzept haben, und es ist auch nicht weiter von Belang. Auf ihrem aktuellen Longplayer „That Summer There Was No Honey“ jedenfalls verkörpern sie gerade die genannten Qualitäten auf beeindruckende Art.</p>
<p>Llovespell, trotz gelegentlicher Variationen ihres Namens nicht zu verwechseln mit den Postpunkern Lovespells, sind das Projekt von Stephan Spreer und Mandie Kunze und waren lange Zeit eines der Zugpferde des Labels Sonderübertragung!, das heute primär als Veröffentlichungsplattform für Antlers Mulm fungiert. Trotz ihres eingängigen und immer etwas verhuschten elektronischen Songwriterpop relativ obskur geblieben, sind die beiden ein interessanter Geheimtipp für alle, die sich in der Welt des melancholischen Pop ebenso zuhause fühlen wie in ambienten Klangwelten. Neueinsteiger, die ihre Färte aufnehmen, stoßen bei der Suche womöglich noch auf weitere interessante Acts wie Casia, die verblichenen Radio Eichenlaub oder Sunday Strain.</p>
<p>Die Songs des aktuellen Albums bewegen sich zwischen ambienter und rhythmischer Elektronik, die auch mit kleinen Sperrigkeiten nicht geizt. Das eröffnende „Straight up in Time“ beginnt als kristalline, hallumhüllte Klanglandschaft von der Entrücktheit eines Transmillenial Consortiums, doch rauschende und quietschende Sounds vermitteln schnell den Eindruck, dass sich hier Dramatischeres zusammenbraut, und ehe man sich versieht, hat der Track eine treibende Dynamik angenommen. In einigen Stücken wird diese aufgegriffen und zum Teil noch um einiges forscher ausgestaltet, so in „Burrowed Time“ oder im einige Stufen experimentelleren „Stay“, dessen zackige Takte mit einer grummeligen männlichen Stimme und Synthies, die an eine versteinerte Harfe erinnern, eine seltsame Melange bilden. Manchmal, wie in „Child in Red“, werden die Rhythmen mit entrückten Synthies und dem melancholischen Pop-Sopran der Sängerin kontrastiert. Oder sie ziehen sich in die Andeutungen eines leichten Knackens und melodischer Tupfer zurück, um den anmutigen Gesang in „Receip“ noch mehr in den Vordergrund rücken zu lassen. Beim Titelstück versinkt all dies im fast lärmenden Chaos der Fragmente, in dem selbst die repetitiven Stimmloops kaum noch als Worte erkennbar sind.</p>
<p>Heraus ragen m.E. Songs wie das zaghafte „I dream so quietly of you“ oder das sehnsuchtsvolle „Longing for Elsewhere“, bei dem der Gesang nur in eine sanfte Ambienthülle gepackt ist, vielleicht weil in diesen Songs der emotionale Kern des Albums am deutlichsten offenbar wird. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Wrotycz Records / Symmetric Poetry<br />
</strong></p>
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