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	<title>African Paper &#187; Steve von Till</title>
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		<title>Triptych: Neue Albumtrilogie von Harvestman</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Apr 2024 06:09:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 23. April erscheint der erste Teil einer geplanten Trilogie an Alben von Steve von Tills Soloprojekt Harvestman. Die drei Teile sind von den Veröffentlichungsterminen her auf drei Vollmonde gelegt, die beiden Nachfolger erscheinen am 21. Juli und am 17. &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/04/05/triptych-neue-albumtrilogie-von-harvestman/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 23. April erscheint der erste Teil einer geplanten Trilogie an Alben von Steve von Tills Soloprojekt Harvestman. Die drei Teile sind von den Veröffentlichungsterminen her auf drei Vollmonde gelegt, die beiden Nachfolger erscheinen am 21. Juli und am 17. Oktober, womit dann Ostermond, Heumond und Weinmond abgedeckt sind, oder in den englischen Bezeichnungen Pink Moon, Buck Moon und Hunter Moon. Die Trilogie hat sich bereits als bisher ambitioniertestes Werk des Projektes herumgesprochen, das den englischen Namen des Weberknechtes als Künstlernamen gewählt hat. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/04/triptychpartone.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-40483" title="triptychpartone" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/04/triptychpartone.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-40474"></span>Viele der Ideen, die dem Album zugrunde liegen, drehen sich um Fragen des Annehmens eines Erbes, und eröffnen Horizonte, die sowohl zu fernen Vorfahren führen als auch zu unmittelbaren musikalischen Einflüssen, die in dem Fall von Tills psychedelisch drönendes, manchmal folkig angehauchtes Beinahe-Instrumentalprojekt Harvestman geprägt haben. Dieser Ausblick in Richtung des Wirkens anderer spiegelt sich auch in der kollaborativen Natur des Projektes wieder. Zu den Gastbeiträgen auf &#8220;Part One&#8221; zählt die Percussion von Dave French (Yob) und das knarrende Bassspiel von Al Cisneros (Sleep, OM, Shrinebuilder) im eröffnenden Stück. Ferner die nordhumbrische Sackpfeife von John Goff (Cascadia Bagpiper). Nicht zuletzt muss der literarische Einfluss des kauzigen Einsiedlers Robinson Jeffers erwähnt werden, dessen Lyrik in einem Track verwendet wird. &#8220;Triptych Part One&#8221; erscheint in einer Vinyl- und CD-Edition und digital. <!--/data/user/0/com.samsung.android.app.notes/files/clipdata/clipdata_bodytext_240404_075056_223.sdocx--></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1959814516/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>WOLVES IN THE THRONE ROOM: Thrice Woven</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Sep 2017 06:46:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Anna von Hauswolff]]></category>
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		<description><![CDATA[Wolves in the Throne Room wurden vor einigen Jahren recht schnell zu Lieblingen auch der Presse, die sonst mit Black Metal nicht viel anfangen konnte. Neben einer guten Produktion, die weit entfernt war von der Lo-Fi-Pappschachtelschlagzeugästhetik mancher „True“ Black Metal-Alben, &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2017/09/30/wolves-in-the-throne-room-thrice-woven/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/09/Wolves.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-14342" title="Wolves" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/09/Wolves-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Wolves in the Throne Room wurden vor einigen Jahren recht schnell zu Lieblingen auch der Presse, die sonst mit Black Metal nicht viel anfangen konnte. Neben einer guten Produktion, die weit entfernt war von der Lo-Fi-<a href="https://www.youtube.com/watch?v=tRFlS45uogY">Pappschachtelschlagzeugästhetik</a> mancher „True“ Black Metal-Alben, waren sicher auch die Themen (Ökologie, Nachhaltigkeit – wenn auch teils in ihren esoterischen Auswüchsen) anschlussfähiger an Mainstreamdiskurse als die tausendste Anrufung an den Gehörnten.<span id="more-14341"></span> Das liest sich dann in einer <a href="https://www.musikexpress.de/reviews/wolves-in-the-throne-room-thrice-woven/ ">aktuellen Rezension</a> so: „die Texte handeln überlieferterweise von der Entfremdung des Menschen von der Natur“.  Dass man zwischen 2007 und 2011 auf Southern Lord veröffentlichte, trug sicher ebenfalls dazu bei, die Band auch jenseits enger Genregrenzen bekannt zu machen.</p>
<p>Nach dem Zwischenstop mit dem vor drei Jahren veröffentlichten „kosmischen“ Synthesizeralbum „Celeste“ – <a href="http://metalassault.com/Interviews/2014/08/05/in-conversation-with-aaron-weaver-of-wolves-in-the-throne-room/">Interviews</a> aus der Zeit lassen eine gewisse Ermüdung erkennen &#8211; kehrt die Band mit „Thrice Woven“ zum Black Metal zurück, was in den meisten Rezensionen recht enthusiastisch begrüßt wird. „Born From The Serpent’s Eye“ beginnt mit einem kurzen Akustikgitarrenintro, bevor sich das Stück zu einem klassischen Wolves in the Throne Room-Stück entwickelt, das dann allerdings nach vier Minuten in Stille zu enden scheint (das <a href="https://www.youtube.com/watch?time_continue=271&amp;v=OnLTFeiXiiA">offizielle Video</a> zu dem Song ist auch dann vorbei). Dann setzt Anna von Hauswolff mit quasisakraler Stimme ein und trägt ein Interludium auf Schwedisch vor, bevor der Song wieder Tempo aufnimmt. Auch auf “The Old Ones Are With Us” (auf ein gälisches Festival, nicht den Einsiedler aus Providence verweisend) tritt ein Gastsänger auf: Neurosis‘ Steve von Till rezitiert &#8211; untermalt von  Akustikgitarre und Feuerknistern -: “Winter is dying/The sun is returning/The ice is receding/Rivers are flowing”, ehe das Stück zu einem hymnischen, atmosphärisch dichten Stück wird (die Band selbst nennt finnischen Doom als Referenzpunkt). Auf “Angrboda” gibt es immer wieder inmitten der Aggression ruhige Passagen, Synthmomente, Wasser tropft. “Invocation of lighting/Searing through the flesh/Burning away the heartwood/ Opening purple throated gates”, heißt es auf dem nach der Mutter des Fenriswolfes benannten Stück, auf den das Artwork von Denis Forkas verweist. Auf dem kurzen “Mother Owl, Father Ocean” kehrt Anna von Hauswolff zurück. Ihre entrückte Stimme wird passenderweise von einer Harfe untermalt. Der fünfte, das Album abschließende Track „Fires Roar In The Palace Of The Moon&#8221; mit Blastbeats knüpft an den Anfang des Albums an.</p>
<p>Das Album enthält durchaus starke Songs, ein Kritikpunkt ist, dass man m.E. einen gewissen Kitschfaktor nicht immer übersehen kann. Anna von Hauswolff klingt auf den beiden Stücken so, als habe man versucht<a href="https://www.youtube.com/watch?v=EqnohMfrS3Y"> Musik</a> für Tolkiens Elben zu komponieren, manche Synthpassagen lassen an Hans Zimmer denken, und was textlich dem einen eine Illustration <a href="http://thequietus.com/articles/07073-wolves-in-the-throne-room-interview">„ökologischer Spiritualität“</a> ist, ist für den anderen<a href="https://books.google.com/books?id=P2wGBgAAQBAJ&amp;pg=PA264&amp;lpg=PA264&amp;dq=esoterik+bricolage&amp;source=bl&amp;ots=o-VCtQxvVC&amp;sig=HN1rH0HNMnsDOkBYw11N0EeJ7rQ&amp;hl=de&amp;sa=X&amp;ved=0ahUKEwi63MLDhsvWAhXF6iYKHe8wD0YQ6AEIKDAA#v=onepage&amp;q=esoterik%20bricolage&amp;f=false"> &#8220;Esoterik als &#8216;Bricolage des Subjekts&#8217;&#8221;</a>.  (MG)</p>
<p>Label: <a href="https://artemisiarecords.bandcamp.com/">Artemisia Records </a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>STEVE VON TILL: A Life Unto Itself</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Sep 2015 05:06:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Steve von Till]]></category>

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		<description><![CDATA[Ob Drummer oder Gitarrist, jeder zweite Hardcore-Musiker, der nicht in seinen jugendlichen Gewohnheiten festgefahren ist, hat irgendwann das Bedürfnis, langsamer zu spielen und landet dann zielsicher beim Doom – dieses Klischee kursiert gelegentlich in den USA und ist natürlich hochgradig &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2015/09/05/steve-von-till-a-life-unto-itself/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/08/SteveVonTillLifeUntoItself.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-10693" title="SteveVonTillLifeUntoItself" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/08/SteveVonTillLifeUntoItself-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Ob Drummer oder Gitarrist, jeder zweite Hardcore-Musiker, der nicht in seinen jugendlichen Gewohnheiten festgefahren ist, hat irgendwann das Bedürfnis, langsamer zu spielen und landet dann zielsicher beim Doom – dieses Klischee kursiert gelegentlich in den USA und ist natürlich hochgradig ignorant gegenüber den Ursprüngen des Doom Metal im Blues und psychedelischen Hardrock. Dennoch steckt darin ein Fünkchen Wahrheit insofern, dass ab den 80ern einige Karrieren einen solchen Weg gegangen sind, darüber hinaus verbindet beide Genres ein gewisser Bezug zum <span id="more-10692"></span>Protestantismus. Die spartanische Trockenheit einerseits, der niederdrückende Fatalismus andererseits, der wenig vom heidnischen amor fati, dafür umso mehr vom Bann einer Vorhersehung hat, in der sich keine Anstrengung mehr lohnt, es sei denn, es geht genau darum, nur noch dies zu verkünden. Und dann gibt es noch die so niederdrückende-schleppende zweite Seite von Black Flags „My War“.</p>
<p>Steve von Till ist nicht einfach ein Hardcore-Musiker und spielt auf seine reiferen Tage auch keinen Doom Metal, dennoch kam mir der Gemeinplatz beim Hören seiner vierten Solo-LP „A Life Unto Itself“ in den Sinn. Nach den ersten rauen Brettern auf Alternative Tentacles spielte von Till mit seiner Band Neurosis eine progressive Art des Metal, die sich Kategorisierungen entzieht und sich durch Schwere ebenso wie durch eine intuitive Komplexität auszeichnet. Auf seinen Soloarbeiten lässt er es wie bei Harvestman erdig dröhnen oder erkundet als an Americana geschulter Songwriter die Aporien und Fatalismen des Daseins, des eigenen wie den menschlichen schlechthin. Doch sind seine folkigen Songs stets von einer Schwere, an die weder Wovenhand noch der späte Man in Black heranreich(t)en. Es ist nicht nur die urig raue Stimme, auch nicht nur die ernste Nachdenklichkeit seiner Reflexionen, über die man endlos sinnieren kann, die aber immer auch eine gewisse Anziehungskraft auf Altkluge haben, die in viel zu jungen Jahren ein Abziehbild von Weisheit bemühen wollen. Auch in den schwermütigen Gitarrenmotiven, dem Gleiten der Pedal Steel und den warmen Hintergrunddrones findet sich etwas Bindendes, Erdendes, das allem flatterhaften Enthusiasmus entgegenwirkt.</p>
<p>All diese Dinge scheinen sieben Jahre nach seinem letzten Solowerk „A Grave Is A Grim Horse“ noch einmal merklich gesteigert, und es scheint, dass von Till die Schwere, die auch seinen folkigen Arbeiten seit jeher eignet, klanglich noch mehr untermalen wollte. „A Life Unto Itself“ ist mit seinen twanglastigen Americana-, Rock- und Country-Anleihen nicht nur stilistisch facettenreich, sondern auch klanglich breiter und dichter als alle Vorgänger, die Bratsche des in vielen Bands aktiven Eyvind Kang und die Drumsection seines alten Freundes Pat Schowe tragen einiges zum fülligen Sound und zum eigenen Charakter des Albums bei. Das rockigste und zugleich experimentierfreundigste Stück „Night of the Moon“, eine Umsetzung von Eichendorffs „Mondnacht“, dröhnt stellenweise wie Harvestman, und am Ende geht der tremolierende Soundteppich mit seiner bewegenden Melodie in eine raue Gitarrenwand über. Wie um die Reichhaltingkeit zu unterstreichen, folg gerade darauf das vielleicht noch luftigste Stück, die Folknummer „Black Bark Box“, bei der die Gitarre mit ergriffenen Pickings einfache, repetitive Ornamente zeichnet, wohingegen das daraufolgende „Chasing Ghosts“ als fast ambienter Klangteppich vor sich hin mäandert.</p>
<p>Auf solch dröhnenden Flächen entfalten auch die anderen Songs ihren jeweiligen Weg, einsame Akkorde schwören ein und begleiten von Till, der im Opener seine Stimme fast so gebrochen wie ein Will Oldham pessimistische Zeilen anstimmen lässt, oder sie bilden das Fundament für J. Kardongs Steelgitarren im Titelsong, in dem der Sänger sich ganz in die Einsamkeit der „Backside of the Mountains“ zurückgezogen hat, um das Leben aus der Totalen, aus reiner Distanz zu betrachten. Ein intuitives Wissen, gespeißt aus Erfahrung und nur vage bennenbar, scheint das Ergebnis seiner Meditation zu sein &#8211; „Known but not Named“, wie es der Titel des schlussgebenden Stückes sagt. Der von Leben gezeichnete muss selbst Zeichen setzen, der Vernarbte mit dem geritzten Antlitz muss selbst Zeichen in die Bäume am Weg einritzen und die Narben weitergeben, die das Leben schlug. Warum? Als Bollwerk gegen die Vergeblichkeit? Dass von Tills Songs danach nicht fragen, macht ihre Größe und Stärke aus und ist Teil des trotz aller Abgeklärtheit nicht zu übersehenen Hoffnungsschimmers, der sich an vielen Ecken des Albums aufspüren lässt. (A. Kaudaht)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.neurotrecordings.com/">Neurot</a></strong></p>
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