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	<title>African Paper &#187; Stolen Recordings</title>
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		<title>PAUL JONES: No Call From Rasmus While Jogging</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Oct 2015 13:55:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Cindytalk]]></category>
		<category><![CDATA[Das Andere Selbst]]></category>
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		<category><![CDATA[Paul Jones]]></category>
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		<description><![CDATA[Paul Jones, den einige noch von seiner Mitwirkung bei Cindytalk her kennen, spielt Figuren auf seiner meist akustischen Gitarre, die prinzipiell endlos angelegt sein könnten, ohne dabei zu langweilen &#8211; und dies nicht obwohl, sondern gerade weil seine entspannten Pickings &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2015/10/20/paul-jones-no-call-from-rasmus-while-jogging/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/10/pauljonesrasmusjoggingtape.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-11073" title="pauljonesrasmusjoggingtape" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/10/pauljonesrasmusjoggingtape-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Paul Jones, den einige noch von seiner Mitwirkung bei Cindytalk her kennen, spielt Figuren auf seiner meist akustischen Gitarre, die prinzipiell endlos angelegt sein könnten, ohne dabei zu langweilen &#8211; und dies nicht obwohl, sondern gerade weil seine entspannten Pickings ganz minimale Patterns entstehen lassen, bei denen man die subtilen und sicher spontan einbrechenden Variationen oft nur unterschwellig wahrnimmt. Auf diese Weise wirkt seine Musik wie ein hintergründiges, atmosphärisches Mantra. Man kann für dies das oft strapazierte Wort Minimal Music oder besser noch den eher auf<span id="more-11072"></span> den Zeitaspekt rekurrierenden Begriff der Continuous Music verwenden, wie ihn ähnlich geartete Musiker wie James Blackshaw oder Lubomyr Melnyk verwenden. Ganz gerne präsentiert er dies aber auch in ganz knapper, fragmentierter Form, und sein aktuelles Tapealbum &#8220;No Call From Rasmus While Jogging&#8221; präsentiert einige spontan entstandene Exerzitien in einer Art slideshow, die sich auf jeder der beiden Seiten peu a peu zu einer konzisen Komposition verdichtet.</p>
<p>Eigentlich kann man die in der Labelbeschreibung eher zufällig in dieser Reihefolge gelisteten Tags &#8220;experimental mindexpansion running blues&#8221; wunderbar als passendes Genremonstrum gelten lassen, denn die ersten und letzten Minuten der beiden 20minütigen Tracks bestehen aus den gesampleten Geräuschen, die Schuhe, Wind und Atem beim Dauerlauf machen. Ist der Hörer erst eingestimmt auf den konsequenten, aber nie vollends gleichförmigen Rhythmus, beginnen irgendwann seine John Fahey-artigen Finger Pickings und präsentieren einfachen Figuren in roher, improvisierter Form. Recht zufällig und ad hoc arrangiert wirkt all dies schon wegen diverser Sounds im Hintergrund, wo ein Fernseher läuft, jemand spült oder sich lautstark unterhält. Doch die Schlichtheit täuscht &#8211; vielleicht mit Absicht &#8211; über die fragile Schönheit der kleinen ungekünstelten Ornamente hinweg. Immer wieder kommt es zu Brüchen, und andere Takte und Melodien übernehmen das Feld. Jede der fragmentarischen Episoden lässt in der Fantasie der Hörer die Idee zu fertigen Songs entstehen, die sich im Kleinen alle schon in diesen exzerpthaften Sequenzen finden. Manche dieser Abschnitte lassen Reminiszenzen an Musik aus dem vorder- und zentralasiatischen Raum anklingen, und man kann sich das Ganze dann auf der Oud oder der Sas gespielt vorstellen. Manchmal erdig und roh, dann wieder von einer entrückten Lieblichkeit halten die Fingerübungen stets die Balance zwischen Simplizität und Weite, die für die Effektivität solch minimaler Klänge wichtig ist.</p>
<p>Während der zwei langen Stücke hat der geheimnisvolle Rasmus aus dem Albumtitel nicht angerufen, und er kann sich meinetwegen auch gerne Zeit lassen, falls das zu einer Vortsetzung führen sollte. (A. Kaudaht)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://dasandereselbst.org/">Das Andere Selbst</a></strong></p>
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		<title>BO NINGEN: III</title>
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		<pubDate>Sat, 17 May 2014 07:50:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Bo Ningen]]></category>
		<category><![CDATA[Stolen Recordings]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Übergang von psychedelischer Rockmusik der 70er hin zum schon auf das nächste Jahrzehnt vorausweisenden Punk und New Wave vollzog sich, zumindest was die Kontinuitäten betraf, eher heimlich. Gleichwohl brachte gerade Deutschland einiges an Musik hervor, bei der die Grenze &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2014/05/17/bo-ningen-111/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/05/boningenIII.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8774" title="boningenIII" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/05/boningenIII-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Der Übergang von psychedelischer Rockmusik der 70er hin zum schon auf das nächste Jahrzehnt vorausweisenden Punk und New Wave vollzog sich, zumindest was die Kontinuitäten betraf, eher heimlich. Gleichwohl brachte gerade Deutschland einiges an Musik hervor, bei der die Grenze zwischen Kraut und NDW fließend verlief. Es wäre schon sehr überraschend gewesen, wenn unter den vielen geschichtsversessenen Bands der letzten Jahre niemand gewesen wäre, der den Punkt, an dem Rockmusik beides war, nicht besonders unter die Lupe genommen hätte. Das japanische, seit längerem in London heimische Quartett Bo Ningen ist<span id="more-8773"></span> eine dieser Bands, und sie sind vor allem noch mehr.</p>
<p>Bo Ningen sind eine ausgezeichnete Liveband, zu deren Markenzeichen nicht nur ihre zunftigen Masonnafrisuren zählen, sondern auch regelmäßige Wechsel in Rhythmus, Tempo und Stimmung, bei denen der Sprung vom monotonen Geschrammel zur schrillen Ekstase schon mal in einem einzigen Taktschlag vonstatten gehen kann. Einen Stock im Arsch haben die Stockmänner, wie ihr Name auf Japanisch lautet, schon mal nicht – nur um bei der Gelegenheit noch einmal dem Gerücht entgegen zu wirken, die vier hätten sich nach der Schweizer Gemeinde Boningen benannt.</p>
<p>Das Spontan-Anarchische findet tatsächlich auch seinen Weg auf die Aufnahmen, und die Vorstellung, dass Bo Ningen vor den Studioterminen viel Zeit mit Komponieren und Einstudieren zubringen, ist eher unwahrscheinlich. Dass „III“ etwas routinierter klingt als seine beiden Vorgänger kommt dem neuen Album durchaus zugute, denn die Band lässt sich kaum zur Perfektionierung des schon erreichten verleiten. Vielmehr gönnen sie sich manche übermütige Stilüberblendung an der Grenze zum Mash-up und klingen für Momente durchaus mal wie eine Faust-Hommage und ein Fehlfarben-Verschnitt zugleich. Die schrillen, androgynen Shouts in „DaDaDa“ strafen aber letztlich auch dieses namedropping Lügen.</p>
<p>Es gibt monotone, nahezu statische Passagen, aber auch Abschnitte, die sich in Postrockmanier kontinuierlich aufbauen und an den weiträumigen Plateaus fast metallische Schwere aufkommen lassen. „Maki-Modsoschi“ kontrastiert mechanisch gleichförmigen Gitarrennoise mit improvisiert wirkendem Funk, „Slider“ hätte mit dem einschmeichelnden Gesang fast ein Stück Gitarrenpop werden können, wäre da nicht die etwas zu kratzige Leadgitarre und das zu knarrige Bassspiel. Der Frontmann ist gesanglich ohnehin ein wahres Chamäleon, und kennt man die Band, erscheint einem jeder schöngeistige Moment auf „III“ schnell als Ironie.</p>
<p>Insgesamt lieben Bo Ningen das Knallige, Vordergründige, und auch auf „111“ wird nichts versteckt oder in subtile Muster gepackt. Dies ist so reißerisch wie unbekömmlich, so dass die Platte – Neigung vorausgesetzt – gar nicht anders kann, als mit mehrmaligem Hören zu wachsen. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.stolenrecordings.co.uk">Stolen Recordings</a></strong></p>
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