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	<title>African Paper &#187; Streamline</title>
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		<title>HOLLYWOOD DREAM TRIP: Would You Like To Know More?</title>
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		<pubDate>Sat, 03 May 2014 00:03:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Christoph Heemann]]></category>
		<category><![CDATA[Hollywood Dream Trip]]></category>
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		<description><![CDATA[Hollywood Dream Trip ist ein relativ neues Projekt von Christoph Heemann und Will Long – über ersteren wurde kürzlich im Rahmen der Veröffentlichung von „Maccia Forest“ berichtet, letzterer erzeugt mit Celer wunderschöne melodische Drones und ist Betreiber des kleinen Labels/Verlags &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2014/05/03/hollywood-dream-trip-would-you-like-to-know-more/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/05/Holllarge_ST1036.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8721" title="Holllarge_ST1036" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/05/Holllarge_ST1036-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Hollywood Dream Trip ist ein relativ neues Projekt von Christoph Heemann und Will Long – über ersteren wurde kürzlich im Rahmen der Veröffentlichung von <a href="http://africanpaper.com/2014/04/26/limpe-fuchschristoph-heemanntimo-van-luijk-maccia-forest/">„Maccia Forest</a>“ berichtet, letzterer erzeugt mit Celer wunderschöne melodische Drones und ist Betreiber des kleinen Labels/Verlags Two Acorns. Die Genese des Albums hat durchaus etwas von einem Film, von Hollywood und wenn auf der Labelseite die Geschichte mit „It was a dark and starry night.“ beginnt, so wird man ebenfalls an ein Märchen erinnert: <span id="more-8720"></span>Christoph Heemann und Will Long waren zusammen in der texanischen Peripherie in einem riesigen Haus mit Garten, Pools, einer enormen Muisikanlage und – einem Spielzeugschloss. Beim Funkeln der Sterne hörten sie sich einen von Long erzeugten Loop an und daraus entstand schließlich Hollywood Dream Trip.</p>
<p>Der Begriff „dream“ hat etwas durchaus Doppeldeutiges, lässt sich einmal verstehen als (Be-)Wertung, das Positive einer Sache, eines Erlebnisses, eines<em> Ausflugs</em> betonend, andererseits kann man es aber auch als Hinweis auf das Unterbewussste, Somnambule sehen – auf das, was dem Verstand oft nur indirekt zugänglich ist. Letzteres kommt einem beim Hören der zwei etwa 20-minütigen Tracks dann auch schnell in den Sinn.</p>
<p>Trotz des Titels scheint bei „Excited by Light“ Licht erst einmal abwesend zu sein: Man hört ein enorm verdichtetes, übereinandergeschichtetes Stimmengewirr, dazu pulsierende dunke Drones voller Unruhe, ein Mahlstrom; im Laufe des Tracks kommen aber melodische, verrauschte flächige Elemente hinzu, das Pochen und Pulsieren verschwindet, verebbt und die Unruhe und die (latente) Bedrohung werden von einer Mischung aus Melancholie und Trost abgelöst. „Summary And Concluding Remarks“ beginnt mit recht harschen Tönen, dann entwickeln sich langsam dichte Drones, man erkennt den Ansatz einer Melodie, dann knüpft der Track an die zweite Hälfte des Vorgängers an, so dass der prosaische Titel etwas im Widerspruch zu der emotionalen Musik steht.</p>
<p>Um noch einmal auf den Ausgangspunkt – Namensgebung des Projekts – zurückzukommen: Als Chronist dieses Ausflugs würde sich dann jemand wie Gregory Crewdson anbieten. Und die Frage, ob man mehr wissen möchte, muss dann auch mit einem begeisterten &#8220;Ja&#8221; beantwortet werden.</p>
<p>M.G.</p>
<p>Label: <a href="http://www.dragcity.com/products?filter_label=ST">Streamline</a></p>
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		<title>LIMPE FUCHS / CHRISTOPH HEEMANN / TIMO VAN LUIJK: Maccia Forest</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Apr 2014 04:55:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
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		<description><![CDATA[Christoph Heemann ist seit Jahrzehnten aus der Geräuschmusik nicht wegzudenken. Man denke an seine Anfänge mit dem von skurrilem Humor (der von Asmus Tietchens mal als „rheinländisch“ charakterisiert wurde) geprägten Projekt Hirsche Nicht Aufs Sofa, dessen Album „Melchior“ ganz passenderweise &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2014/04/26/limpe-fuchschristoph-heemanntimo-van-luijk-maccia-forest/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/04/Heemann.jpeg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8657" title="Heemann" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/04/Heemann-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Christoph Heemann ist seit Jahrzehnten aus der Geräuschmusik nicht wegzudenken. Man denke an seine Anfänge mit dem von skurrilem Humor (der von Asmus Tietchens mal als „rheinländisch“ charakterisiert wurde) geprägten Projekt Hirsche Nicht Aufs Sofa, dessen Album „Melchior“ ganz passenderweise auf Steven Stapletons Label United Dairies erschien, an die oft wunderschönen Gitarrendrones, die er mit Mirror veröffentlichte oder an die dichte Elektroakustik von In Camera. <span id="more-8656"></span>Und natürlich ist er auch abseits von Zusammenarbeiten ein Solokünstler mit umfangreicher Diskographie, seine Arbeit zu Seebalds „Ringen des Saturn“ sei hier nur exemplarisch genannt. Der in Belgien ansässige Timo van Luijk ist der andere Teil des Duos In Camera und war Gründungsmitglied von Noise-Maker&#8217;s Fifes. Die ursprünglich bei der Krautrockband – eine zugegeben nur bedingt passende Kategorisierung &#8211; Anima spielende Limpe Fuchs ist besonders für ihre selbstgebauten Instrumente bekannt und hat unter anderem zwei Alben auf Heemanns Label Streamline veröffentlicht. Dieser Abriss macht vielleicht deutlich, wie viel langjährige Erfahrung im Bereich randständiger Musik die hier Beteiligten haben und welche Querverbindungen es zwischen ihnen gibt. Aufgenommen wurde das von Waldmetaphorik durchzogene Album im Kölner Loft.</p>
<p>Der längste Track des Albums, das Eröffnungsstück „Getting Dark“, beginnt mit kaum hörbarem Rauschen, irgendwo werden wenig fassbare Sphärenklänge erzeugt, bevor im Vordergrund Handperkussion einsetzt: Rhythmus (ver)suchend, erratisch, tastend, dann etwas, das entfernt nach einem Xylophon klingt, aber auch Feldaufnahmen von Grillenzirpen, Geräusche des Waldes also und dann Stimmkunst von Limpe Fuchs: Lachen, Lautmalerei, Silben in unbekannten Sprachen, der große Dada ruft zur Zusammenkunft, um das Cabaret Voltaire im Unterholz neu zu errichten. Schließlich Windrauschen, Drones, eine leicht dissonante Geige, die zum Abschied spielt. Was durch die Aufzählung vielleicht etwas beliebig erscheint, ist tatsächlich ein sich im Laufe der 25 Minuten zu einer (fast schon begehbaren) Klanglandschaft verdichtendes Stück. „Dark Animals“ klingt dagegen vielleicht etwas homogener, in sich geschlossener, ist gleichzeitig wesentlich bedrohlicher und basslastiger als der Vorgänger: Geräusche wie runtergepitche Kirchenglocken, gegen Ende abgetönte Blasinstrumente, und auch hier wieder Limpe Fuchs&#8217; Stimme, die diesmal allerdings im Unterholz zu verschwinden scheint. Diese titelgebenden Tiere möchte man dann auch nicht notwendigerweise beim nächsten Gang durch den Wald treffen. „Forest“ beginnt mit Perkussion, die passagenweise vielleicht an manche Arbeiten Z&#8217;EVs erinnert, es brummt, in der Ferne kann man Drones hören, dann wird ein Instrument gespielt, das klingt, als höre man Spechten bei ihrer Arbeit zu. Zum Abschluss dann ein (vermeintlich) konventionelles Instrument: Klavierspiel lässt das Album recht optimistisch ausklingen.</p>
<p>Es gibt Zusammenarbeiten von Musikern, die auf den ersten Blick interessante Ergebnisse zu versprechen scheinen, dann aber einfach nicht funktionieren, auf „Maccia Forest“ hingegen zeigt sich allerdings, wie aus einer Vielzahl von Ideen und Klängen etwas entstehen kann, das (Achtung: Topos!) mehr als die Summe seiner Teile ist.</p>
<p>M.G.</p>
<p>Label: <a href="http://www.dragcity.com/products?filter_label=ST">Streamline</a></p>
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