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	<title>African Paper &#187; Sub Rosa</title>
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		<title>V.A.: Ethiopian Musics 1971</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Aug 2026 04:21:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Mary Amede]]></category>
		<category><![CDATA[Ragnar Johnson]]></category>
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		<description><![CDATA[Äthiopien nimmt innerhalb der afrikanischen Musikgeschichte(n) seit jeher eine besondere Stellung ein. Über Jahrhunderte hinweg entwickelten sich dort eigenständige musikalische Traditionen, die trotz vielfältiger kultureller Kontakte ihre charakteristischen Skalen, Gesangsformen und Instrumente bewahrten. Zugleich ist das Land Heimat einer außergewöhnlichen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2026/08/08/v-a-ethiopian-musics-1971/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/08/ethiopianmusics1971.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-51888" title="ethiopianmusics1971" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/08/ethiopianmusics1971-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Äthiopien nimmt innerhalb der afrikanischen Musikgeschichte(n) seit jeher eine besondere Stellung ein. Über Jahrhunderte hinweg entwickelten sich dort eigenständige musikalische Traditionen, die trotz vielfältiger kultureller Kontakte ihre charakteristischen Skalen, Gesangsformen und Instrumente bewahrten. Zugleich ist das Land Heimat einer außergewöhnlichen ethnischen Vielfalt, deren musikalische Ausdrucksformen sich <span id="more-51887"></span>teils deutlich voneinander unterscheiden.</p>
<p>Die nun bei Sub Rosa erschienene Doppelveröffentlichung &#8220;Ethiopian Musics 1971&#8243; macht diese Vielfalt auf eindrucksvolle Weise erfahrbar. Sie versammelt Feldaufnahmen, die Ragnar Johnson und Ralph Harrisson 1971 an unterschiedlichen Orten des damaligen Kaiserreichs Äthiopien aufnahmen – in Addis Abeba ebenso wie in der Danakil-Wüste oder den Grenzregionen zum Sudan und zu Kenia. Entstanden ist weit mehr als ein musikethnologisches Dokument: Diese Aufnahmen besitzen eine Unmittelbarkeit und Lebendigkeit, die auch mehr als fünf Jahrzehnte später nichts von ihrer Faszination verloren haben.</p>
<p>Schon die ersten Stücke ziehen unmittelbar in ihren Bann. Aufgewühlte Bläser, rumpelnde Trommeln und ekstatische Gesänge wechseln immer wieder scheinbar mühelos die Richtung, Rhythmen verändern sich spontan, Melodien schlagen unvermittelt neue Wege ein. Gerade diese organische Unvorhersehbarkeit verleiht vielen der Aufnahmen ihre mitreißende Energie. Die Musik wirkt oft, als entstünde sie genau in dem Moment, in dem sie erklingt – frei, kommunikativ und von einer ansteckenden Vitalität getragen. Stücke wie &#8220;Song About the Beauty of Women&#8221;, &#8220;Tej Beit Song&#8221; oder der temperamentvolle &#8220;Dorze Work Song&#8221; vermitteln beinahe den Eindruck einer improvisierten Zusammenkunft, bei der Sänger und Instrumentalisten einander intuitiv folgen.</p>
<p>Ebenso eindrucksvoll sind die ruhigeren Momente. Die tief tönende Bagana, die nicht ohne Grund als Harfe Davids gilt, begleitet christliche Gesänge von großer spiritueller Intensität, während Mary Armedes poetische, zum Teil von der an einen Bajo erinnernden Craar begleitete Lieder eine berührende Melancholie entfalten. An anderer Stelle öffnen Flöten aus der Afar-Region oder die filigranen Ornamente der Nuer-Harfe fast meditative Klangräume, bevor Daumenklavier, Trommeln oder vielstimmige Chorgesänge die Musik wieder in Bewegung versetzen. Manche Klänge wirken aus heutiger Perspektive überraschend abstrakt, etwa jene schillernden, schwer zu identifizierenden Reib- und Blasgeräusche, die sich durch einige Stücke ziehen und ihren ganz eigenen Zauber entfalten.</p>
<p>Die Titelliste gibt bereits einen Eindruck davon, wie eng Musik und Alltag miteinander verbunden sind. Liebeslieder stehen neben Arbeitsgesängen, Tanzmusik neben Jagd- und Kriegsliedern, spirituelle Gebete neben Divinationsritualen. Gerade diese Vielfalt macht den Reiz der Zusammenstellung aus: Sie dokumentiert keine einzelne Tradition, sondern eröffnet einen vielschichtigen Einblick in die musikalischen Kulturen Äthiopiens und seiner angrenzenden Regionen. Dass die Namen der meisten beteiligen Musikerinnen und Musiker unbekannt bleiben ist nicht Ausdruck einer kuratorischen Unachtsamkeit, sondern Ausdruck einer Musikkultur, in der individuelle Hervorhebung weniger Gewicht hat als die gemeinschaftliche Aktivität und das musikalische Resultat.</p>
<p>Bemerkenswert ist dabei nicht zuletzt die Qualität der Aufnahmen. Wie die Liner Notes hervorheben, legte Ragnar Johnson größten Wert auf eine möglichst natürliche räumliche Abbildung der Musiker und ihrer Umgebung. Tatsächlich besitzen diese Aufnahmen eine erstaunliche Klarheit und Tiefe; oft entsteht das Gefühl, gemeinsam mit den Musikern im selben Raum zu sitzen. Dass diese Dokumente nach über fünfzig Jahren noch immer derart lebendig wirken, ist ebenso den außergewöhnlichen musikalischen Leistungen wie der Sorgfalt ihrer Aufnahme zu verdanken.</p>
<p>&#8220;Ethiopian Musics 1971&#8243; ist damit weit mehr als ein historisches Archivdokument. Die Sammlung führt eindrucksvoll vor Augen, wie reich, vielgestaltig und gegenwärtig diese Musik bis heute klingt. Wer sich auf ihre wechselnden Rhythmen, ihre ungewöhnlichen Klangfarben und ihre unmittelbare Ausdruckskraft einlässt, entdeckt nicht nur ein faszinierendes Kapitel afrikanischer Musikgeschichte, sondern eine Musik, die auch heute noch voller Leben, Neugier und Inspiration steckt. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Sub Rosa</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=427578803/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Mick Harris und Martyn Bates: Dritter Teil der Murder Ballads-Reihe</title>
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		<pubDate>Tue, 12 May 2026 04:42:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Martyn Bates]]></category>
		<category><![CDATA[Mick Harris]]></category>
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		<description><![CDATA[Mit &#8220;Murder Ballads [Incest Songs]&#8221; veröffentlichen Mick Harris und Martyn Bates den abschließenden Teil ihrer &#8220;Murder Ballads&#8221;-Trilogie auf Doppel-LP bei Sub Rosa. Während die beiden Vorgänger stärker auf Stimme und Einzelinstrumente konzentriert waren, entfaltet sich dieser dritte Teil als weitläufige, &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2026/05/12/mick-harris-und-martyn-bates-dritter-teil-der-murder-ballads-reihe/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit &#8220;Murder Ballads [Incest Songs]&#8221; veröffentlichen Mick Harris und Martyn Bates den abschließenden Teil ihrer &#8220;Murder Ballads&#8221;-Trilogie auf Doppel-LP bei Sub Rosa. Während die beiden Vorgänger stärker auf Stimme und Einzelinstrumente konzentriert waren, entfaltet sich dieser dritte Teil als weitläufige, vielschichtige Klangarchitektur aus überlagerten Stimmen, schwebenden Texturen und hypnotischen Soundflächen.<a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/05/mbis.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-51167" title="mbis" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/05/mbis.jpg" alt="" width="1181" height="1200" /></a><span id="more-51166"></span></p>
<p>Im Zentrum steht erneut der unverwechselbare Gesang von Martyn Bates, dessen entrückt-verzückte, geisterhaft wirkende Stimme sich in flüsternden Echos, mehrstimmigen Überlagerungen und traumartigen Melodien vervielfacht. Die Stücke bewegen sich zwischen folkigen Fragmenten, dunklem, atmosphärischem Ambient und langsam kreisender Dröhnung, wodurch ein gleichsam meditativer wie latent verstörender Sog entsteht. Der flächige Charakter der Aufnahmen verleiht dem Album eine beinahe körperlose Präsenz: Stimmen tauchen auf, verschwimmen, lösen sich wieder im Raum auf und erzeugen eine fragile, melancholische Schönheit.<a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/05/MB-+-MH.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-51168" title="MB + MH" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/05/MB-+-MH.jpg" alt="" width="479" height="369" /></a></p>
<p>Die &#8220;Incest Songs&#8221;, einmal mehr durchweg Traditionals, wirken dabei wie die konsequente Zuspitzung der gemeinsamen Arbeit von Harris und Bates. Das Album ist auch digital erhältlich. Harris und Bates sind beide seit Jahrzehnten in den verschiedensten Musiksparten und in deren Grenzgebieten aktiv, Harris bekannteste Projekte waren und sind Napalm Death, Painkiller und Scorn, Bates bekanntestes Projekt waren die seit den 80ern bestehenden Eyeless in Gaza, derzeit ist er umtriebig als Kodax Strophes und mit dem Duo Twelve Thousand Days, deren neues Album gerade eschienen ist.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=883943764/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>NEIL TENNANT / MARK SPRINGER / SACCONI STRING QUARTET: Sleep Of Reason</title>
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		<pubDate>Sat, 10 May 2025 03:53:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In dem 2017 erschienenen Buch „Fantasyland“ skizziert Kurt Andersen, wie der Hang zum Irrationalen in der Geschichte, in der Genese von „God&#8217;s Own Country“ angelegt ist. Die Konsequenzen manifestieren sich augenblicklich in verschiedensten Ausprägungen, von denen die wenigsten erfreulich sein &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/05/10/neil-tennant-mark-springer-sacconi-string-quartet-sleep-of-reason-2/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/05/a2397046057_101.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-46261" title="a2397046057_10" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/05/a2397046057_101-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>In dem 2017 erschienenen Buch „Fantasyland“ skizziert Kurt Andersen, wie der Hang zum Irrationalen in der Geschichte, in der Genese von „God&#8217;s Own Country“ angelegt ist. Die Konsequenzen manifestieren sich augenblicklich in verschiedensten Ausprägungen, von denen die wenigsten erfreulich sein dürften. Die Zusammenarbeit des britischen Komponisten und Pianisten Mark Springer mit Neil Tennant von den Pet Shop Boys und dem Sacconi Quartet, einem Streichquartett, hat insofern damit zu tun, als dass sie sich <span id="more-46260"></span>auf dem Doppel-Album „Sleep Of Reason“ auf eine von Goyas vielleicht berühmteste und auch das Cover zierende Radierung, die Ende des 18. Jahrhunderts in seiner Sammlung „Los Caprichos“ veröffentlicht wurde, beziehen. Das Bild verdeutlicht, was aus dem Schlaf der Vernunft folgt. Tennant konstatiert in den Linernotes: „It often feels like we&#8217;re living in an era dominated by monsters with their grotesque egos hollering through socil media, unfiltered and untruthful, leaving a trail of wreckage behind them.“ Wie es zu dieser Zusammenarbeit kam, beschreibt Tennant in einer recht amüsanten Geschichte, die dem Zufall einen angemessen großen Platz einräumt (Springer hatte in den frühen 80ern bei Rip Rig + Panic gespielt und Tennant hatte während seiner Zeit als Smash Hits-Schreiber eine 7&#8221; eben dieser Band rezensiert).</p>
<p>„Sleep Of Reason“ ist ein aus drei Teilen bestehendes Album: Da sind einmal die ersten sechs Stücke, auf denen das Sacconi Quartet Tennants Gesang begleitet. Der getragene Opener „Phantoms and Monsters“ ist eine angemessene Einführung in das Thema/Album: „I fell into a / deep sleep of reason / Anything broken made sense / Violence / Ambition / Greed“. Zurecht meint Springer in einem <a href="https://indieboulevard.com/2025/03/20/not-as-a-dark-piece-but-as-a-confrontation-mark-springer-on-sleep-of-reason-and-the-monsters-we-create/">Interview</a>: „The first track represents the darker side of humanity.“ Auf dem darauf folgenden „A Witch and a Devil“ verkündet Tennant: „The greed for luxury / never ceases to astonish“ und auch das lapidar betitelte „Truth is for Losers“ knüpft daran an: „Truth is expensive / A lie is there for free“. Eher humorvoll ist das kurze „Schmutzig“. Das fast siebenminütige „My Friend the Monster“ und „The Madness of the Summer“, mit dramatischen Streicherpassagen, beenden diesen Teil des Albums. Tennant erinnert manchmal von der Art des Vortrag(en)s ein wenig an <a href=" http://africanpaper.com/tag/marc-almond/">Marc Almond</a>. Der Mittelteil besteht aus den drei Stücken „Morn“, „Noon“ und „Night“, auf denen lediglich das Streichquartet zu hören ist, und das  musikalisch und von der erzeugten Stimmung klar an die ersten sechs Stücke anknüpft. Abgeschlossen wird das Album von den vier Klavierkompositionen „Break“, „Flight“, „Dark“ und „Moon“, die von einer größeren Leichtigkeit geprägt sind; Springer schreibt, es gebe eine &#8220;fractured unity between the piano music and the quartet and quintet.&#8221; (MG)</p>
<p>Label: <a href="https://subrosalabel.bandcamp.com/">Sub Rosa</a> /<a href="https://www.exit.co.uk/"> Exit Label</a></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3131216801/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Sleep of Reason: Gemeinsames Album von von Mark Springer, Neil Tennant und dem Sacconi String Quartet</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Mar 2025 06:18:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Francisco Goya]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Album &#8220;Sleep of Reason&#8221; von Mark Springer, Neil Tennant und dem Sacconi String Quartet erscheint am 25. April bei Sub Rosa. Es vereint komponierte und improvisierte Musik für Klavier und Streicher mit Gesang und Texten von Tennant, die sich &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/03/15/sleep-of-reason-gemeinsames-album-von-von-mark-springer-neil-tennant-und-dem-sacconi-string-quartet/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Album &#8220;Sleep of Reason&#8221; von Mark Springer, Neil Tennant und dem Sacconi String Quartet erscheint am 25. April bei Sub Rosa. Es vereint komponierte und improvisierte Musik für Klavier und Streicher mit Gesang und Texten von Tennant, die sich mit Motiven aus Francisco Goyas Druckserie &#8220;Los Caprichos&#8221; auseinandersetzen, der Albumtitel referiert auf dessen vielleicht berühmtester Radierung &#8220;Der Schlaf der Vernunft gebiert Ungeheuer&#8221;, das auch auf dem Cover des Albums zu sehen ist. Mark Springer, bekannt für seine Arbeit mit Rip Rig + Panic an der Seite von Neneh Cherry, verbindet hier seine expressive, oft spontan wirkende Klaviermusik mit einem strukturierten kammermusikalischen Rahmen. Neil Tennants unverkennbarer Gesang, der sogleich Assoziationen zahlreicher Songs der Pet Shop Boys evoziert, verleiht den Stücken eine melancholische, zugleich erhabene Qualität. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/03/sleepofreason.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-45429" title="sleepofreason" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/03/sleepofreason.jpg" alt="" width="1182" height="1200" /></a><span id="more-45428"></span></p>
<p>Die Zusammenarbeit zwischen beiden ist laut Label geprägt von einem spannungsvollen Wechselspiel aus intuitiver Ausdruckskraft und präziser kompositorischer Gestaltung. Tennant beschreibt seinen lyrischen Ansatz als eine Reflexion über die Albträume Goyas im Kontext heutiger Medien- und Popkultur: &#8220;Die Kunstwerke sind eine satirische, grausame, albtraumhafte Darstellung der Politik, Korruption und Kultur seiner Zeit. Die Texte von &#8216;Sleep of Reason&#8217; greifen diese Thematik auf – sarkastisch und traumhaft, mit einem Blick zurück auf Goyas Visionen, aber auch auf meine eigenen Erfahrungen in der heutigen Populärkultur und Medienwelt, in der ich die Monster gefunden habe, die Goya in seinen Träumen sah. Es fühlt sich oft so an, als würden wir in einer Ära leben, die von Monstern dominiert wird – mit grotesken Egos, die sich ungefiltert und unwahr durch soziale Medien brüllen und eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Vielleicht war das aber schon immer so&#8221;. Das Album erscheint auf CD und Vinyl.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3131216801/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>That Moment: Opulentes Werk von Sopa Boba auf Sub Rosa</title>
		<link>https://africanpaper.com/2025/02/18/that-moment-opulentes-werk-von-sopa-boba-auf-sub-rosa/</link>
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		<pubDate>Tue, 18 Feb 2025 06:30:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Eugénie Defraigne]]></category>
		<category><![CDATA[G.W. Sok]]></category>
		<category><![CDATA[Jean Vangebeergen]]></category>
		<category><![CDATA[Maritsa Ney]]></category>
		<category><![CDATA[Nathalie Angélique]]></category>
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		<category><![CDATA[Stéphane Diskus]]></category>
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		<category><![CDATA[Timba Harris]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Album &#8220;That Moment&#8221; von Sopa Boba erscheint in einigen Tagen auf Sub Rosa. Das belgisch-niederländische Projekt verbindet elektronische Musik, moderne klassische Elemente und Textrezitation zu einer theatralischen Komposition, die laut Begleittext als zeitgenössisches Oratorium konzipiert ist. Grundlage des Albums &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/02/18/that-moment-opulentes-werk-von-sopa-boba-auf-sub-rosa/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Album &#8220;That Moment&#8221; von Sopa Boba erscheint in einigen Tagen auf Sub Rosa. Das belgisch-niederländische Projekt verbindet elektronische Musik, moderne klassische Elemente und Textrezitation zu einer theatralischen Komposition, die laut Begleittext als zeitgenössisches Oratorium konzipiert ist. Grundlage des Albums ist ein Text der moldawischen Autorin Nicoleta Esinencu, der eine reale Begebenheit als Ausgangspunkt nimmt: Ein Vater verstümmelt seinen Sohn als Strafe für einen Diebstahl. Diese Episode dient als Schlüsselmoment für eine bitter-ironische Auseinandersetzung mit der kapitalistischen Gesellschaft und ihren Abgründen.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/02/thatmoment.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-45052" title="thatmoment" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/02/thatmoment.jpg" alt="" width="1200" height="1199" /></a><span id="more-45049"></span></p>
<p>Musikalisch entsteht ein dramatisches Spannungsfeld zwischen harschen modularen Synthies, einem Streichquartett und rezitativen bis kabarettistisch anmutenden Performances. Die sieben Tracks des Albums gliedern sich wie Kapitel einer erzählerischen Struktur, die zwischen sarkastischer Gesellschaftskritik und beklemmender Intimität changiert. &#8220;That Moment&#8221; entfaltet dabei immer wieder Szenen, in denen epische, kathartische und magische Augenblicke aufeinanderprallen. Beteiligt an der Produktion sind G.W. Sok (Vocals), Pavel Tchikov und Stéphane Diskus (Modular Synth), Maritsa Ney und Roxane Leuridan (Violine), Nathalie Angélique und Timba Harris (Viola) sowie Eugénie Defraigne (Cello) &#8211; Musikerinnen und Musiker, die z.T. bereits in verschiedenen Konstallationen (The Ex, Oiseaux-Tempetes u.a.) aktiv waren.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/02/sopaboba.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-45050" title="sopaboba" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/02/sopaboba.jpg" alt="" width="851" height="863" /></a></p>
<p>Die dramaturgische Gestaltung und das Artwork stammen von Jean Vangebeergen. &#8220;That Moment&#8221; erscheint als Doppel-LP, CD und zum Download.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3023877471/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Moroccan Electroacoustic Music 1972–74: Anthologie des Komponisten Ahmed Essyad</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Jan 2025 06:26:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ahmed Essyad]]></category>
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		<description><![CDATA[Sub Rosa veröffentlichen die Anthologie &#8220;Moroccan Electroacoustic Music 1972–74&#8243;, die sich drei zentralen elektroakustischen Werken des marokkanischen Komponisten Ahmed Essyad widmet. Die Stücke wurden zwischen 1972 und 1974 im Pariser Studio S.M.E.C.A produziert, das von Jorge Arriagada gegründet wurde und &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/01/28/moroccan-electroacoustic-music-1972%e2%80%9374-anthologie-des-komponisten-ahmed-essyad/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sub Rosa veröffentlichen die Anthologie &#8220;Moroccan Electroacoustic Music 1972–74&#8243;, die sich drei zentralen elektroakustischen Werken des marokkanischen Komponisten Ahmed Essyad widmet. Die Stücke wurden zwischen 1972 und 1974 im Pariser Studio S.M.E.C.A produziert, das von Jorge Arriagada gegründet wurde und Essyad mit einem Arsenal an Synthesizern, Perkussionsinstrumenten und analogen Effekten zur Verfügung stand. Diese Werke markieren eine wichtige Etappe in Essyads Schaffen, in der er die Mittel der Elektronik nutzte, um Tradition und Avantgarde zu verbinden und eine alternative Moderne zu ergründen.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/01/mem.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-44717" title="mem" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/01/mem.jpg" alt="" width="1165" height="1200" /></a><span id="more-44716"></span></p>
<p>Essyad, der in Salé, Marokko, geboren wurde und in Paris ausgebildet wurde, ließ sich laut Label nicht auf einfache Fusionen von Ost und West ein. Für ihn ging es darum, Räume zu schaffen, in denen eine eigenständige musikalische Sprache jenseits eurozentrischer Paradigmen existieren kann. Die Anthologie zeigt seine Auseinandersetzung mit nordafrikanischen Traditionen, die er weder folkloristisch noch exotisierend behandelte, sondern als Impuls für musikalische Innovation nutzte. Essyads Arbeiten klingen subtil und verspielt, überraschen aber zugleich mit klanglicher Dichte und hektischen Passagen. Die Verwendung von Synthies prägt diese Werke ebenso wie die Einbindung von Stimmen und ethnomusikalischen Elementen. Das Stück &#8220;Toubkal&#8221; (1972) reflektiert Essyads ethnomusikologische Forschung und seine Beschäftigung mit Geste und Klangfarbe. In &#8220;Sultane&#8221; (1973) wechseln dichte rhythmische Abschnitte mit langsameren Passagen, in denen elektronisch verfremdete Stimmen auftauchen, darunter auch Essyads eigene. Mit &#8220;Lectures pour bandes magnétiques&#8221; (1974) widmet er sich dem poetischen Ausdruck, basierend auf Texten von Rainer Maria Rilke und Bona de Mandiargues, wobei die Stimme als zentraler Ausdruck des Körpers hervorgehoben wird. Das Album erscheint in den gängigen Formaten und bietet einen Einblick in Essyads Experimentierfreude und seinen ganz eigenen Ansatz, Tradition und Technologie miteinander in Dialog zu bringen.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=292134590/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Inhabit: Neue Doppel-CD von Stefan Prins</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Oct 2024 04:26:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ankündigung: Auf Sub Rosa erscheint in den kommenden Tagen eine neue 2-CD des belgischen Komponisten und Musikers Stefan Prins. Auf &#8220;inhabit&#8221; finden sich vier längere Kompositionen aus unterschiedlichen Zeiträumen der vergangenen fünf Jahre, die klassische und elektronische Instrumente inklusive eines &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/10/15/inhabit-neue-doppel-cd-von-stefan-prins/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ankündigung: Auf Sub Rosa erscheint in den kommenden Tagen eine neue 2-CD des belgischen Komponisten und Musikers Stefan Prins. Auf &#8220;inhabit&#8221; finden sich vier längere Kompositionen aus unterschiedlichen Zeiträumen der vergangenen fünf Jahre, die klassische und elektronische Instrumente inklusive eines ganzen Symphonieorchesters mit Field Recordings, Elektronik und Effekten zu einer immer wieder anders gearteten Einheit geraten lässt. Das Resultat sind spannungsvolle cinematische Soundszenarien, die nach bisweilen längeren subtilen Passagen auch mal recht plötzlich lärmend aus der Haut fahren können. Sub Rosa betonen die Dekonstruktion der &#8220;traditionellen Grenzen zwischen Mensch, Technologie und Natur&#8221; in Prins&#8217; Kompositionen und beschreiben diese als &#8220;eine Klanglandschaft, in der unerwartete Klangverbindungen entstehen und sich auflösen, wie akustische Fata Morganas&#8221;. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/09/inhabit.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-42734" title="inhabit" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/09/inhabit.jpg" alt="" width="1200" height="1110" /></a><span id="more-42733"></span></p>
<p>Ferner heißt es: &#8220;Das belgische Nadar Ensemble, das Prins mitleitet, zeigt einmal mehr, warum es ein so gefragtes Ensemble auf der internationalen Konzertbühne und einer von Prins‘ wichtigsten musikalischen Botschaftern ist. [...] inhabit ist einmal mehr ein Beweis dafür, wie Prins, dessen Werke weltweit von einigen der berühmtesten Musiker, Ensembles und Orchester aufgeführt werden, weiterhin am Puls der zeitgenössischen Musik bleibt. Seine Kompositionen bieten eine erfrischende, packende und durchweg überraschende Erkundung der zunehmend durchlässigen Grenzen zwischen der akustischen und der elektronischen Welt&#8221;. Die Veröffentlichung ist eine Koproduktion Sub Rosas mit Deutschlandfunk Kultur und BBC Radio 3 und wurde durch die Unterstützung der Flämischen Gemeinschaft (Flanders State of the Art), des Nadar Ensembles, des Ensemble Mosaik und des EnsembleKollektiv Berlin sowie natürlich aller beteiligten Musiker realisiert. Das Album enthält ein Booklet mit einem Text der Autors Joep Christenhusz und ist auch zum Download erhältlich.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1013037987/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Ohm Spectrum: Mazza Vision debütieren auf Sub Rosa</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Aug 2024 02:16:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Claude Pailliot]]></category>
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		<description><![CDATA[Claude Pailliot und Gaëtan Collet &#8211; bekannt von früheren Projekten wie Tone Rec und Dat Politics &#8211; haben unter dem Namen Namen Mazza Vision ein neues Duo ins Leben gerufen und bringen Mitte September ihr Debüt heraus. &#8220;Ohm Spectrum&#8221; wurde &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/08/27/ohm-spectrum-mazza-vision-debutieren-auf-sub-rosa/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Claude Pailliot und Gaëtan Collet &#8211; bekannt von früheren Projekten wie Tone Rec und Dat Politics &#8211; haben unter dem Namen Namen Mazza Vision ein neues Duo ins Leben gerufen und bringen Mitte September ihr Debüt heraus. &#8220;Ohm Spectrum&#8221; wurde während des Pandemie-Sommers 2020 aufgenommen und unter Einsatz von Elektronik, Schlagzeug, Synthesizer, Sampler, Orgel, Bass, Akkordeon, Gitarre, Feldaufnahmen, Kontaktmikros und anderem Gerät zu einem auf sechs Stücke verteilten Dronerock-Opus.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/08/4369944-3232147.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-42308" title="4369944-3232147" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/08/4369944-3232147.jpg" alt="" width="500" height="452" /></a><span id="more-42306"></span></p>
<p>Die Tracks führen laut Begleittext &#8220;Lärm als Rhythmus in neue, verschwommene Gebiete, indem sie die Essenz des akustischen/elektronischen Klangs in trockene Hüllen zerlegen und sie in seltsam harmonischen und hypnotischen Strukturen organisieren.  Eine radikale Kollision von Instrumentenmanipulationen, berauschender Elektronik, Feldaufnahmen und herzlichen Ambient-Klanglandschaften ist Teil einer rätselhaften, dissonanten Lo-Fi-Bewegung, die aus den Betonwänden zu sickern scheint&#8221;. Das Album erscheint als CD und zum Download.</p>
<p><strong><a href="https://subrosalabel.bandcamp.com/">@ Sub Rosa</a></strong><!--/data/user/0/com.samsung.android.app.notes/files/clipdata/clipdata_bodytext_240826_102859_706.sdocx--></p>
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		<title>KOSMOSE: First Time Out</title>
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		<pubDate>Sat, 18 May 2024 03:03:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Alain Neffe]]></category>
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		<category><![CDATA[Francis Pourcel]]></category>
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		<description><![CDATA[Bei der Ansage, die für Unkundige des Französischen etwas lang geraten ist, ahnt man schon, dass &#8220;First Time Out&#8221; ein Livedokument ist, und bei den spacigen Spielereien, die Expo 70 gefallen würden und im Minutentakt immer mehr ihre Heimat in &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/05/18/kosmose-first-time-out/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/01/kosmosefto.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-17050" title="kosmosefto" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/01/kosmosefto-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Bei der Ansage, die für Unkundige des Französischen etwas lang geraten ist, ahnt man schon, dass &#8220;First Time Out&#8221; ein Livedokument ist, und bei den spacigen Spielereien, die Expo 70 gefallen würden und im Minutentakt immer mehr ihre Heimat in krautiger Elektronik verraten, stellt sich bald die freudige Gewissheit ein, dass Kosmose sich bei ihrer Aufführung Zeit lassen. Gute zwei Stunden, um genau zu sein, denn die beiden Mitschnitte füllen das Doppelalbum bis in alle Ritzen aus.<span id="more-17049"></span></p>
<p>Genau genommen wäre hier die Vergangenheitsform korrekt, denn Kosmose sind eine heute leider viel zu unbekannte französische Band der 70er, welche die auf dem vorliegenden Release präsentierten Konzerte Mitte des Jahrzehnts aufführten &#8211; mit spärlichem Instrumentarium aus Gitarren, verschiedenen Folkinstrumenten, diversen Effekten und einem Filmprojektor, ganz der DIY-Attitüde ihrer frühen Zeit entsprechend.</p>
<p>Die wabernden, leicht orientalisch anmutenden Gitarrenornamente und die entrückten Flöten wiegen den Hörer noch in einem hippiesken, halb futuristischen, halb vormodernen Märchenidyll, das auch von feinsinnigen Synthiemelodien und kernigen Bassläufen nicht gestört wird, und sich doch als trügerisch entpuppt. Die Verzerrtheit, in die die Stimme der Sprecherin mit der Zeit kippt und der apokalyptische Wind, der auch schon durch die schöneren Passagen weht verät schon, dass das Infernalische bald mit marschierenden Snaredrums und aufwühlenden Wahwahs in diese Welt einbrechen wird und sie in eine noisige Dystopie verwandeln wird.</p>
<p>Der die zweite Scheibe füllende Mitschnitt geht unmittelbar zur Sache, lässt tolle Melodien auf der elektrischen Gitarre mit Verzerrtheit verschmelzen und Handperkussion dazu erschallen. Doch nach ein paar Minuten verklebt all dies zu einem zähfließenden Soundbrei, der von stoßender Perkussion nach wie vor vorangetrieben wird. Stringenter und weniger episodisch als das andere Stück, steuert dieser Mitschnitt ststig auf einem noisgen Höhepunkt zu, doch zwischen all dem Kratzen und Reiben nahe der Musique Concrète und den hämmernden Freakouts ist immer wieder Raum für Jethro Tull-Flöten, mittelalterliche Arrangements und ambientes – kosmisches – Schweben.</p>
<p>Nicht nur für den kosmischen Bandnamen, sondern auch für den Titel gilt Nomen est Omen, denn die beiden Longtracks erblicken hier erstmals das Licht einer größeren Öffentlichkeit. (A.Kaudaht)</p>
<p><strong>Label: <a href="https://www.subrosa.net/en.html">Sub Rosa</a></strong></p>
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		<title>Spectra Ex Machina: Zweiter Teil der Okkult-Anthologie auf Sub Rosa</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Dec 2023 07:13:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Philippe Baudouin]]></category>
		<category><![CDATA[Sub Rosa]]></category>

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		<description><![CDATA[Die von Philippe Baudouin kuratierte Okkult-Compilation &#8220;Spectra Ex Machina &#8211; A Sound Anthology of Occult Phenomena&#8221;, deren erster Teil vor vier Jahren auf Sub Rosa erschienen ist, geht dieser Tage in die zweite Runde. Einmal mehr wird ein Zeitraum von &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/12/05/spectra-ex-machina-zweiter-teil-der-okkult-anthologie-auf-sub-rosa/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die von Philippe Baudouin kuratierte Okkult-Compilation &#8220;Spectra Ex Machina &#8211; A Sound Anthology of Occult Phenomena&#8221;, deren erster Teil vor vier Jahren auf Sub Rosa erschienen ist, geht dieser Tage in die zweite Runde. Einmal mehr wird ein Zeitraum von beinahe hundert Jahren, sprich von den 1920ern bis in die jüngste Vergangenheit abgedeckt mit Audiodokumenten vorgeblich parapsycholigischer Phänomene wie Tondokumente in Spukhäusern, Geistererscheinungen in musikalischen Darbietungen und elektronischen Stimmphänomenen. Dabei treten bekannte und recht unterschiedliche Figuren wie Uri Geller, Joe Meek, Aleister Crowley, Alex Sanders und Anton LaVey mit seiner berühmten &#8220;Satanic Mass&#8221; auf. Die Sammlung erscheint als LP und digital.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/12/a2254295723_65.jpeg"><img class="aligncenter size-full wp-image-38768" title="a2254295723_65" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/12/a2254295723_65.jpeg" alt="" width="700" height="700" /></a><span id="more-38640"></span></p>
<p>&#8220;The link between music, sound and the paranormal is manifested in many different ways. Gerard van der Leeuw, the Dutch historian and philosopher, wrote &#8220;Music represents the great struggle of reaching the wholly other, which it can never express&#8221;. Furthermore, &#8220;The effect of music on the emotions is so mysterious as to seem magical. There is no logical explanation why a particular combination of musical notes, whether in the form of a tune or of a simple chord, can affect the heart. Nothing in nature has perhaps so persistently resisted explanation“, as said Derek Parker, the British journalist. Since music is arguably the most intangible of the arts and since the paranormal, in all its manifestations, continues to intrigue people, the placing of these two subjects together seems obvious. This second volume of musical and audio anomalies continues and expands upon the works initially reproduced in the latter. Rosemary Brown makes a welcome re-appearance, especially with a performance of Grübelei via Liszt, as well as the Caruso-inspired tenor Leo May making a repeat performance. Few people realize that both Anton LaVey and Aleister Crowley were quite fine musicians and Alex Sanders was also interested in music. The background music of Wagner&#8217;s Tannhäuser used by the latter combines both pagan and Christian elements. So close your eyes and let the magic of sound take over!&#8221; (Sub Rosa) <!--/data/user/0/com.samsung.android.app.notes/files/clipdata/clipdata_bodytext_231129_173352_527.sdocx--></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1129045674/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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